Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Bundestagswahl 22.09.2002 · beschlossen 10.05.2002 · Original
Das Programm enthält 266 von 1.301 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 266Forderungen zum Politikfeld
- 20 %des Programms
- 49Seiten im Original
- 2002Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 266
Bildung ist und bleibt ein Bürgerrecht.
Wortlaut im Programm
Bildung ist und bleibt Bürgerrecht. Link zum Original
Jeder soll eine erstklassige Bildung erhalten.
Wortlaut im Programm
Erstklassige Bildung für jeden und mehr Jobs durch Steuersenkung in einem weltoffenen, freien und sicheren Deutschland sind die zentralen Ziele unserer Politik. Link zum Original
Ausbildungsverordnungen werden schneller und flexibler angepasst.
Wortlaut im Programm
Als Ausbilder Nr.1 braucht der Mittelstand eine noch schnellere und flexiblere Anpassung der Ausbildungsverordnungen. Link zum Original
Ausbildungsordnungen werden offener für künftige Marktentwicklungen gestaltet.
Wortlaut im Programm
Deshalb müssen die Ausbildungsordnungen offener werden für zukünftige Marktentwicklungen. Link zum Original
Zusätzliche Verbundausbildungsplätze mehrerer kleiner Unternehmen werden mit einer Prämie gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Bereitstellung von zusätzlichen Verbundausbildungsplätzen durch mehrere kleine Unternehmen, die allein nicht zu einer qualifiZierten Berufsausbildung in der Lage wären, sollte durch eine Prämie gefördert werden. Link zum Original
Eine Ausbildungsabgabe wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Völlig verfehlt ist hingegen die Einführung einer Ausbildungsabgabe. Link zum Original
Industrielle Forschung und Entwicklung ist ein Schwerpunkt künftiger Förderung in den neuen Bundesländern.
Wortlaut im Programm
Die industrielle FuE ist daher einer der wichtigsten Ansatzpunkte für zukünftige Fördermaßnahmen in den neuen Bundesländern. Link zum Original
Eine steuerliche Forschungsförderung regt Investitionen in Forschung und Entwicklung an.
Wortlaut im Programm
Wir wollen über eine steuerliche Forschungsförderung vorhandene Potentiale stärken, Investitionen in FuE anregen und vor allem FuE-Kapazitäten auswärtiger Investoren in den neuen Bundesländern ansiedeln. Link zum Original
Das Bildungswesen erhält mehr Freiheit.
Wortlaut im Programm
Bildung ist das am meisten vernachlässigte Feld der deutschen Politik. Diesen Missstand kann nur eine entschiedene Wende hin zur Freiheit für das Bildungswesenüberwinden. Link zum Original
Erziehung, Bildung und Ausbildung junger Menschen gehören zu den vorrangigen Aufgaben der Gesellschaft.
Wortlaut im Programm
Bildung ist Bürgerrecht. Erziehung, Bildung und Ausbildung junger Menschen zählen zu den vorrangigen Aufgaben der Gesellschaft. Link zum Original
Das Bildungssystem vermittelt neben Wissen auch Werte und Normen.
Wortlaut im Programm
Gleichrangig mit der Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten muss unser Bildungssystem Werte und Normen unserer Gesellschaft und Kultur den jungen Menschen nahe bringen. Link zum Original
Bildung erzieht zu Unabhängigkeit, Selbstbewusstsein und Verantwortungsbereitschaft.
Wortlaut im Programm
Bildung und Ausbildung sollen zu Unabhängigkeit und Selbstbewusstsein erziehen und die Bereitschaft fördern, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Link zum Original
Bildung geht auf die Lebenswirklichkeit ein und umfasst alle Dimensionen menschlicher Fähigkeiten.
Wortlaut im Programm
Bildung muss auf die Lebenswirklichkeit der Menschen eingehen und alle Dimensionen menschlicher Fähigkeiten, von den emotionalen und willensmäßigen über die ästhetischen bis zu sozialen und handlungsbezogenen Aspekten des Daseins erfassen. Link zum Original
Bildung vermittelt eine souveräne Orientierung in der Welt.
Wortlaut im Programm
Bildung muss eine souveräne Orientierung in der Welt vermitteln. Link zum Original
Die Verantwortung im Bildungsbereich wird neu verteilt.
Wortlaut im Programm
Darum wollen wir eine Neuverteilung der Verantwortung im Bildungsbereich: Für eine Stärkung der Eigenverantwortung der Bildungseinrichtungen, für Wettbewerb um die besseren Konzepte und damit auch um die Bildungsteilnehmer selbst. Link zum Original
Die Eigenverantwortung der Bildungseinrichtungen wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Darum wollen wir eine Neuverteilung der Verantwortung im Bildungsbereich: Für eine Stärkung der Eigenverantwortung der Bildungseinrichtungen, für Wettbewerb um die besseren Konzepte und damit auch um die Bildungsteilnehmer selbst. Link zum Original
Bildungseinrichtungen stehen im Wettbewerb um bessere Konzepte und um Bildungsteilnehmer.
Wortlaut im Programm
Darum wollen wir eine Neuverteilung der Verantwortung im Bildungsbereich: Für eine Stärkung der Eigenverantwortung der Bildungseinrichtungen, für Wettbewerb um die besseren Konzepte und damit auch um die Bildungsteilnehmer selbst. Link zum Original
Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft werden als Bereicherung des staatlichen Angebots anerkannt.
Wortlaut im Programm
Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft erweitern und bereichern das staatliche Bildungsangebot. Link zum Original
Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft ergänzen und bereichern das staatliche Bildungsangebot.
Wortlaut im Programm
Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft erweitern und bereichern das staatliche Bildungsangebot. Link zum Original
Private Bildungsträger erhalten künftig die gleichen Pro-Kopf-Beträge wie staatliche Einrichtungen.
Wortlaut im Programm
Private Träger erhalten künftig die gleichen Pro-Kopf-Beträge wie die staatlichen. Link zum Original
Der Anteil der Bildungsausgaben wird erhöht.
Wortlaut im Programm
Die FDP wird den Anteil der Bildungsausgaben erhöhen und gibt Investitionen in Bildung und Forschung Vorrang in den öffentlichen Haushalten. Link zum Original
Investitionen in Bildung und Forschung erhalten Vorrang in den öffentlichen Haushalten.
Wortlaut im Programm
Die FDP wird den Anteil der Bildungsausgaben erhöhen und gibt Investitionen in Bildung und Forschung Vorrang in den öffentlichen Haushalten. Link zum Original
Die Kultusministerkonferenz wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die FDP wird dafür eintreten, dass die Kultusministerkonferenz abgeschafft wird. Link zum Original
Es werden unabhängige Qualitätssicherungsagenturen für Schulen eingerichtet, die als Stiftung oder GmbH geführt werden.
Wortlaut im Programm
Die FDP fordert unabhängige Qualitätssicherungsagenturen, die als Stiftung oder GmbH geführt werden. Link zum Original
Die Agenturen überprüfen und zertifizieren die Qualität von Schulleistungen, zunächst in Mathematik, einer Naturwissenschaft, Deutsch und erster Fremdsprache.
Wortlaut im Programm
Die Agenturen überprüfen und zertifizieren die Qualität von Schulleistungen, zunächst in den Kernbereichen Mathematik, einer Naturwissenschaft, deutsche Sprache und erste Fremdsprache. Link zum Original
Den einzelnen Schulen bleibt überlassen, auf welchem Weg sie die gesteckten Ziele erreichen.
Wortlaut im Programm
Der Weg, die gesteckten Ziele zu erreichen, bleibt den einzelnen Schulen selbst überlassen. Link zum Original
Einzelne Schulen, auch in freier Trägerschaft, sowie Länder können sich dem Zertifizierungsverfahren anschließen.
Wortlaut im Programm
Einzelne Schulen, auch Schulen in freier Trägerschaft, sowie Länder können sich dem Zertifizierungsverfahren anschließen. Link zum Original
Nach einer freiwilligen Erprobungsphase nehmen alle Schulen flächendeckend an der Zertifizierung teil.
Wortlaut im Programm
Nach einer Erprobungsphase auf freiwilliger Basis ist eine flächendeckende Teilnahme aller Schulen anzustreben. Link zum Original
Statt Vereinheitlichung wird ein Wettbewerb der Bundesländer um die beste Bildungspolitik angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen keine Vereinheitlichung, sondern kreative Vielfalt im Bildungswesen und deshalb einen Wettbewerb der Bundesländer um die beste Bildungspolitik. Link zum Original
Den Schulen werden schrittweise mehr pädagogische Freiheit und umfassende Selbstverwaltungsrechte gewährt.
Wortlaut im Programm
Dabei werden die Liberalen in jedem Bundesland dafür eintreten, den Schulen schrittweise mehr pädagogische Freiheit und umfassende Selbstverwaltungsrechte zu gewähren. Link zum Original
Für die Weiterbildung werden Rahmenbedingungen für mehr Effizienz und Transparenz geschaffen.
Wortlaut im Programm
Bei mittlerweile fast dreißigtausend Weiterbildungsträgern, 20 Mio. Teilnehmern und einem Kostenvolumen von 52 Mrd. Euro pro Jahr müssen Rahmenbedingungen für mehr Effizienz und Transparenz geschaffen werden. Link zum Original
Eine Stiftung Bildungstest nach dem Vorbild der Stiftung Warentest wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Dazu sollte eine Stiftung Bildungstest, ähnlich der Stiftung Warentest, eingerichtet werden. Link zum Original
Bildungsträger werden verpflichtet, Systeme freiwilliger Zertifizierung zu schaffen.
Wortlaut im Programm
Die Bildungsträger müssen verpflichtet werden, Systeme freiwilliger Zertifizierung zu schaffen. Link zum Original
Für Weiterbildungsteilnehmer wird ein Bildungspass geschaffen, der ihre Bildungsschritte freiwillig in standardisierter Form dokumentiert.
Wortlaut im Programm
Für Teilnehmer an Weiterbildung ist ein Bildungspass zu schaffen, der ihre Bildungs- und Weiterbildungsschritte auf freiwilliger Basis in standardisierter Form dokumentiert. Link zum Original
Die Fortbildung von Lehrkräften in der unterrichtsfreien Zeit wird zur selbstverständlichen Pflicht.
Wortlaut im Programm
In den Schulen muss die Qualifikation von Lehrern in der unterrichtsfreien Zeit ebenso selbstverständliche Pflicht werden wie in den Hochschulen. Link zum Original
Wissenschaftliche Weiterbildung wird für Hochschulprofessoren bundesweit dritte Pflichtaufgabe neben Lehre und Forschung.
Wortlaut im Programm
Die wissenschaftliche Weiterbildung muss für die Professoren der Hochschulen bundesweit dritte Pflichtaufgabe neben Lehre und Forschung werden. Link zum Original
Einmal pro Legislaturperiode wird ein nationaler Bildungsbericht mit Daten von Bund und Ländern vom Kindergarten bis zur Weiterbildung erstellt und dem Bundestag vorgelegt.
Wortlaut im Programm
Die FDP fordert die Erstellung eines nationalen Bildungsberichtes. In diesem Bericht sind einmal pro Legislaturperiode die Daten zum gesamten Bildungssystem vom Kindergarten bis zur Weiterbildung von Bund und Ländern zu erheben und dem Bundestag vorzulegen. Link zum Original
Die Bildung von Kindern beginnt so früh wie möglich.
Wortlaut im Programm
Die Bildung unserer Kinder muss so früh wie möglich anfangen, denn Bildungsdefizite in den ersten fünf Jahren können von der Schule nicht mehr aufgeholt werden. Link zum Original
Ein bildungspolitischer Schwerpunkt wird auf Kindertagesstätten und Kindergärten gelegt.
Wortlaut im Programm
Deshalb muss ein bildungspolitischer Schwerpunkt auf Kindertagesstätten und Kindergärten gelegt werden. Hierzu ist eine verstärkte finanzielle Förderung und eine Verbesserung der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern nötig. Link zum Original
Die finanzielle Förderung von Kindertagesstätten und Kindergärten wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
Deshalb muss ein bildungspolitischer Schwerpunkt auf Kindertagesstätten und Kindergärten gelegt werden. Hierzu ist eine verstärkte finanzielle Förderung und eine Verbesserung der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern nötig. Link zum Original
Die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Deshalb muss ein bildungspolitischer Schwerpunkt auf Kindertagesstätten und Kindergärten gelegt werden. Hierzu ist eine verstärkte finanzielle Förderung und eine Verbesserung der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern nötig. Link zum Original
Die Förderung deutscher Sprachkenntnisse bei deutschen und ausländischen Kindern wird integraler Bestandteil der Vorschulerziehung.
Wortlaut im Programm
Auch muss die Förderung deutscher Sprachkenntnisse, bei deutschen genauso wie bei ausländischen Kindern, integraler Bestandteil der Vorschulerziehung werden. Link zum Original
Der Bildungsauftrag des Kindergartens wird aufgewertet.
Wortlaut im Programm
Insgesamt muss der Bildungsauftrag des Kindergartens aufgewertet werden. Link zum Original
Ein verbindliches Rahmencurriculum nach skandinavischem Vorbild regelt die Vermittlung grundlegender Fähigkeiten im Kindergarten.
Wortlaut im Programm
Die Vermittlung von für das schulische Lernen grundlegenden Fähigkeiten sollte nach skandinavischem Vorbild durch ein Rahmencurriculum, das einrichtungsspezifisch umzusetzen ist, verbindlichen Charakter erhalten. Link zum Original
Schulen wecken bei der jungen Generation die Bereitschaft und Fähigkeit zu lebenslangem Lernen.
Wortlaut im Programm
Aufgabe der Schule der Zukunft wird es vor allem sein, bei der nachwachsenden Generation die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen zu wecken und die entsprechenden Fähigkeiten dazu auszubilden. Link zum Original
Die Überregulierung des deutschen Schulwesens wird abgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Überregulierung des deutschen Schulwesens muss abgebaut werden, damit unsere Schulen diese Aufgabe lösen können. Link zum Original
Die Grundschulen werden wesentlich gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Grundschulen sind wesentlich zu stärken. Link zum Original
Schulhorte werden generell an die Schulen gekoppelt.
Wortlaut im Programm
Schulhorte sind generell an die Schulen zu koppeln. Link zum Original
Fremdsprachenunterricht wird ab der ersten Klasse fester Bestandteil des Lehrplans.
Wortlaut im Programm
Fremdsprachenunterricht soll beginnend mit der ersten Klasse fester Bestandteil des Lehrplans werden. Link zum Original
Die Schulen entscheiden selbst, welche Fremdsprache unterrichtet wird.
Wortlaut im Programm
Die Entscheidung, welche Fremdsprache gewählt wird, obliegt den Schulen. Link zum Original
Die Ganztagsangebote in allen Schulformen werden deutlich ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Eine größere Chancengerechtigkeit für die Schüler durch Vertiefung der Grundkenntnisse und -fertigkeiten erfordert eine deutliche Ausweitung der Ganztagsangebote in allen Schulformen. Link zum Original
Die ergänzende Betreuung an Ganztagsschulen bleibt ein Angebot, über dessen Annahme die Eltern entscheiden.
Wortlaut im Programm
Die Ganztagsschule, soweit sie die ergänzende Betreuung von Kindern umfasst, muss ein Angebot bleiben, dessen Annahme letzten Endes von der Entscheidung der Eltern abhängt. Link zum Original
Ein Ganztagsschulmodell als bloße Verlängerung der Halbtagsschule wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die FDP lehnt dabei ein Modell der Ganztagsschule, das ausschließlich verstanden wird als eine Verlängerung der Halbtagsschule, ab. Link zum Original
Für die Betreuung an Ganztagsschulen werden neue Modelle erlaubt, die Kinderhorte, freie Träger und Erziehungsberechtigte einbeziehen.
Wortlaut im Programm
Für die Betreuung der Kinder an Ganztagsschulen müssen neue Modelle erlaubt werden, die eine Zusammenarbeit mit Kinderhorten und anderen Einrichtungen freier Träger ebenso sinnvoll einbeziehen, wie eine Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten. Link zum Original
Kinder können bereits mit fünf Jahren eingeschult werden.
Wortlaut im Programm
Die FDP will, dass unsere Kinder schon mit fünf Jahren eingeschult werden können. Link zum Original
Kinder mit besonderem Förderbedarf werden nötigenfalls von der Einschulung zurückgestellt, um den individuell richtigen Übergangszeitpunkt zu finden.
Wortlaut im Programm
Kinder, die besonderer Förderung bedürfen, sollten durch den verstärkten Einsatz von Entwicklungsdiagnostik im Elementarbereich frühzeitiger erkannt und unterstützt werden. Sie müssen nötigenfalls von der Einschulung zurückgestellt werden, um den für sie individuell richtigen "Übergangsmoment" zu finden. Link zum Original
Die Einschulung erfolgt durchschnittlich früher und zugleich flexibler.
Wortlaut im Programm
Im Ergebnis ist somit eine durchschnittlich frühere, aber zugleich flexiblere Einschulung anzustreben. Link zum Original
Die Leistungen von Kindern werden für Eltern und Kinder verständlich bewertet.
Wortlaut im Programm
Die Leistungen unserer Kinder müssen für Eltern und Kinder verständlich bewertet werden. Link zum Original
Die Arbeitsbedingungen besonders der Grundschulen werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Die Arbeitsbedingungen besonders der Grundschulen sind zu verbessern. Link zum Original
Die Lehrer-Schüler-Relation in den Grundschulen wird deutlich verbessert.
Wortlaut im Programm
Die FDP setzt sich daher für eine deutliche Verbesserung der Lehrer-Schüler Relation in den Grundschulen ein. Link zum Original
Chancengleichheit im Bildungswesen im Sinne gleicher Startchancen, nicht gleicher Ergebnisse, hat Priorität.
Wortlaut im Programm
Chancengleichheit im Bildungswesen zu gewährleisten, hat für die FDP Priorität. Das bedeutet Gleichheit der Chancen am Start, jedoch nicht Gleichheit der Ergebnisse am Ziel. Link zum Original
Vor der Einschulung durchlaufen alle Kinder einen verbindlichen Eingangstest zu Schulfähigkeit, Lernschwächen, Begabungen und Sprachproblemen.
Wortlaut im Programm
Vor der Einschulung sollten alle Kinder einen verbindlichen Eingangstest durc~laufen, der nicht nur ihre "Schulfähigkeit", sondern auch Lernschwächen, besondere Begabungen und vor allem auch Sprachprobleme erfasst. Link zum Original
Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse bei Schuleintritt werden gesondert gefördert, bis sie den Anschluss an ihre Jahrgangsstufe erreicht haben.
Wortlaut im Programm
Kinder, die zum Zeitpunkt des Schuleintritts die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrschen, sind so lange gesondert zu fördern, bis sie den Anschluss an die anderen Kinder ihrer Jahrgangsstufe erreicht haben. Link zum Original
Altersgerechte Lernmethoden gegen Lese-, Rechtschreib- und Rechenschwäche werden gefördert und in Schulversuchen erprobt.
Wortlaut im Programm
Die FDP spricht sich deshalb dafür aus, dem Alter der Kinder angemessene Lernmethoden zu fördern und in Schulversuchen zu erproben, die geeignet sind, der Lese-, Rechtschreib- und Rechenschwäche vorzubeugen, diese möglichst zu beseitigen und gleichzeitig die Konzentration und Aufmerksamkeit der Kinder zu stärken. Link zum Original
Die Bemühungen zur Integration behinderter Kinder in Kindergärten und Schulen werden begrüßt.
Wortlaut im Programm
Die FDP begrüßt die verschiedenen Formen der Bemühungen zur Integration von behinderten Kindern in Kindergärten und Schulen. Link zum Original
Behinderte Kinder können in allen Bundesländern Regelkindergärten und Regelschulen besuchen.
Wortlaut im Programm
In allen Bundesländern sollen behinderte Kinder in Regelkindergärten und Regelschulen gehen können. Link zum Original
Dem Elternwillen und den Wünschen behinderter Menschen wird künftig stärker Rechnung getragen.
Wortlaut im Programm
Dem EIternwillen und den Wünschen der behinderten Menschen sollte in Zukunft vermehrt Rechnung getragen werden. Link zum Original
Die Durchlässigkeit zwischen Sonder- und Regeleinrichtungen wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Die Durchlässigkeit zwischen den Einrichtungen ist zu verbessern. Link zum Original
Behinderte und nichtbehinderte Menschen werden künftig gemeinsam in einer Bildungseinrichtung unterrichtet.
Wortlaut im Programm
Behinderte und nichtbehinderte Menschen sollten zukünftig gemeinsam innerhalb einer Bildungseinrichtung unterrichtet werden. Link zum Original
Sonder- und Regelschulen können unabhängig voneinander unter einem Dach bestehen.
Wortlaut im Programm
Sonder- und Regelschulen können unabhängig voneinander unter einem Dach existieren. Link zum Original
Hochbegabte haben wie Lernschwache und Lernbehinderte ein Recht auf besondere schulische Förderung.
Wortlaut im Programm
Ebenso wie Lernschwache und Lernbehinderte haben auch Hochbegabte ein Recht auf besondere schulische Förderung. Link zum Original
Hochbegabte werden durchgehend vom Kindergarten bis zu Studium und Berufsbildung gefördert.
Wortlaut im Programm
Die FDP will die durchgehende Förderung Hochbegabter - vom Kindergarten über die Grundschule und weiterführende Schule bis zum Studium und zur Berufsbildung. Link zum Original
Bundesweit werden Lehrstühle für Hochbegabtendidaktik und -pädagogik eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Die FDP fordert daher bundesweit die Einrichtung von Lehrstühlen für Hochbegabtendidaktik und -pädagogik sowie eine Reform der Lehrerausbildung, die den Bedürfnissen der Hochbegabten Rechnung trägt. Link zum Original
Die Lehrerausbildung wird so reformiert, dass sie den Bedürfnissen Hochbegabter Rechnung trägt.
Wortlaut im Programm
Die FDP fordert daher bundesweit die Einrichtung von Lehrstühlen für Hochbegabtendidaktik und -pädagogik sowie eine Reform der Lehrerausbildung, die den Bedürfnissen der Hochbegabten Rechnung trägt. Link zum Original
Menschen mit Behinderungen erhalten einen ungehinderten Zugang zur Bildung im Umgang mit neuen Medien.
Wortlaut im Programm
Zur notwendigen Bildung, die im Berufsleben gefordert ist, gehören auch Kenntnisse im Umgang mit neuen Medien. Für Menschen mit Behinderungen muss ein ungehinderter Zugang ermöglicht werden. Link zum Original
Neue Medien werden in die Bildungseinrichtungen eingeführt.
Wortlaut im Programm
Neue Werkzeuge wie Computer erfordern auch neue Konzepte. Deshalb: Neue Medien gehören in die Bildungseinrichtungen. Link zum Original
Für neue Medien in Bildungseinrichtungen werden die nötigen Haushaltsmittel einschließlich der Systembetreuung bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Neue Medien gehören in die Bildungseinrichtungen. Die dafür nötigen Haushaltsmittel, auch solche für Systembetreuung, sind bereitzustellen. Link zum Original
Schulsponsoring wird durch den Abbau bürokratischer Hindernisse gefördert.
Wortlaut im Programm
Schulsponsoring ist durch den Abbau von bürokratischen Hindernissen zu fördern. Link zum Original
Unternehmen dürfen öffentlich machen, dass sie Schulen mit Computern oder Büchern ausgestattet haben.
Wortlaut im Programm
Unternehmen sollen sich dazu bekennen dürfen, Schulen mit Computern oder Büchern ausgestattet zu haben. Link zum Original
Schulen dürfen mit einer guten Ausstattung für sich werben.
Wortlaut im Programm
Schulen sollen mit einer guten Ausstattung für sich werben dürfen. Link zum Original
Die Vielfalt der Schulangebote und die Eigenständigkeit der einzelnen Schulen werden entwickelt.
Wortlaut im Programm
Im Schulwesen soll die Vielfalt der Angebote und die Eigenständigkeit der einzelnen Schulen entwickelt werden. Link zum Original
Die Schulen erhalten deutlich mehr Möglichkeiten zur Selbstverwaltung als nach geltender Gesetzgebung.
Wortlaut im Programm
Dazu benötigen die Schulen deutlich mehr Möglichkeiten zur Selbstverwaltung, als es die geltende Gesetzgebung derzeit zulässt. Link zum Original
Die einzelnen Bildungseinrichtungen erhalten größere pädagogische und finanzielle Verantwortung, um den Wettbewerb zwischen Schulen zu verstärken.
Wortlaut im Programm
Die FDP fordert eine größere pädagogische und finanzielle Verantwortung der einzelnen Bildungseinrichtungen, damit sich der Wettbewerb zwischen den einzelnen Schulen verstärkt und das bessere Konzept sich durchsetzen kann. Link zum Original
Gegen die hohe Zahl von Schulabgängern ohne Abschluss werden neue Konzepte schulischer Arbeit entwickelt und umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Derzeit verlassen pro Jahr circa 87000 Schüler (9%) die allgemeinbildende Schule ohne Abschluss. Dieser erschreckend hohen und leider gestiegenen Zahl kann nur entgegengearbeitet werden, wenn neue Konzepte schulischer Arbeit entwickelt und umgesetzt werden. Link zum Original
Die Profilbildung von Schulen wird erleichtert.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus ist die Profilbildung von Schulen zu erleichtern und der Wettbewerb zwischen allen Schultypen zu fördern. Link zum Original
Der Wettbewerb zwischen allen Schultypen wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus ist die Profilbildung von Schulen zu erleichtern und der Wettbewerb zwischen allen Schultypen zu fördern. Link zum Original
Die Bundesländer übertragen den Schulen in ihren Schulgesetzen Verantwortung.
Wortlaut im Programm
Die Bundesländer müssen in ihren Schulgesetzen den Schulen Verantwortung übertragen. Link zum Original
Schulen erhalten vom Schulträger Pro-Kopf-Pauschalzuweisungen, über deren Verwendung sie selbstständig entscheiden.
Wortlaut im Programm
Dabei bilden Pro-Kopf-Pauschalzuweisungen, die die Schulen vom Schulträger erhalten und über deren Verwendung die Schulen selbstständig entscheiden können, und volle Personalautonomie die Chance für eine Qualitätsverbesserung und den Wettbewerb. Link zum Original
Schulen erhalten volle Personalautonomie und stellen ihr benötigtes Personal selbst ein.
Wortlaut im Programm
Schulen müssen die Möglichkeit erhalten, das Personal selbst einzustellen, das sie benötigen. Link zum Original
Bestehende Schulbezirke und Schulsprengel werden abgeschafft, damit Eltern die Schule frei wählen können.
Wortlaut im Programm
Wo noch Schulbezirke bzw. Schulsprengel bestehen, müssen diese abgeschafft werden. Link zum Original
Die Qualitätssicherung an Schulen wird mit regelmäßiger Rechenschaftslegung gegenüber Eltern, Kommune, Wirtschaft und weiterführenden Bildungseinrichtungen verbunden.
Wortlaut im Programm
Die Qualitätssicherung an Schulen muss künftig eng mit einer regelmäßigen Rechenschaftslegung gegenüber den Eltern, der Kommune, der Wirtschaft und den weiterführenden Bildungseinrichtungen verbunden werden. Link zum Original
Vereine, Unternehmen, Kirchen und Bibliotheken werden in die Qualitätssicherung an Schulen einbezogen.
Wortlaut im Programm
Eine Einbeziehung von Vereinen, Unternehmen, Kirchen, Bibliotheken usw. ist ein dringendes Erfordernis. Link zum Original
Die Qualität einer Schule wird messbar und überprüfbar gemacht.
Wortlaut im Programm
Die Qualität einer Schule muss messbar und überprüfbar gemacht werden. Link zum Original
Es wird ein Ranking unter den Schulen eingeführt.
Wortlaut im Programm
Um dieses Ziel zu erreichen und die Öffentlichkeit stärker in den Bildungsprozess einzubeziehen, ist ein Ranking unter den Schulen sinnvoll. Link zum Original
Die Qualitätsmaßstäbe von Schulrankings werden offengelegt.
Wortlaut im Programm
Erfahrungsgemäß wird im Rahmen jedes Rankings über die Qualitätsmaßstäbe gestritten; sie sind daher offen zu legen. Link zum Original
Schulen schließen sich frei gewählten Akkreditierungsverbünden an und lassen sich regelmäßig zertifizieren.
Wortlaut im Programm
Schulen sollen sich, wie es im Hochschulbereich bereits begonnen hat, frei gewählten Akkreditierungsverbünden anschließen und sich von ihnen regelmäßig zertifizieren lassen. Link zum Original
Für alle Schulabschlüsse und Prüfungen werden vergleichbare Standards erarbeitet und gesichert.
Wortlaut im Programm
Vordringliches Ziel aller Veränderungen im Schulsystem muss die konsequente Erarbeitung und Sicherung vergleichbarer Standards in allen Abschlüssen und Prüfungen sein. Link zum Original
Nach der neunten bzw. zehnten Klasse werden generelle Abschlussprüfungen eingeführt.
Wortlaut im Programm
Um eine Vergleichbarkeit der Schulabschlüsse zu gewährleisten, setzt sich die FDP daher für generelle Abschlussprüfungen nach der neunten bzw. zehnten Klasse ein. Link zum Original
Das Abitur wird bundesweit nach zwölf Jahren abgelegt.
Wortlaut im Programm
Auch fordert die FDP das Abitur bundesweit nach 12 Jahren. Link zum Original
Für das Abitur werden Mindeststandards festgelegt, um seine Entwertung als Hochschulzugangsberechtigung zu verhindern.
Wortlaut im Programm
Dabei müssen Mindeststandards festgelegt werden, um einer faktischen Entwertung des Abiturs als Zugangsberechtigung zum Hochschulstudium entgegenzuwirken. Link zum Original
Der Staat räumt staatlichen Bildungsanbietern und solchen in freier Trägerschaft die gleichen Möglichkeiten ein.
Wortlaut im Programm
In der sich so entwickelnden Wettbewerbsordnung muss der Staat künftig staatlichen und Bildungsanbietern in freier Trägerschaft die gleichen Möglichkeiten einräumen. Link zum Original
Längere und frühzeitige Schulpraktika werden verbindlich in die Lehrerausbildung integriert.
Wortlaut im Programm
Längere frühzeitige Praktika in Schulen sind deshalb verbindlich in die Lehrerausbildung zu integrieren. Link zum Original
In der Lehrerausbildung wird der Erwerb berufswichtiger Kompetenzen wie Präsentation, pädagogischer Diagnostik, erzieherischer Beratung und Jugendpsychologie verstärkt.
Wortlaut im Programm
Der Erwerb von wesentlichen, im Lehrerberuf geforderten Kompetenzen (Präsentation, pädagogische Diagnostik, erzieherische Beratung, Psychologie des Jugendalters) ist zu verstärken. Link zum Original
Die diagnostischen Fähigkeiten von Lehrkräften werden verbessert, um Hochbegabungen, Lernschwächen und Erziehungsschwierigkeiten früher zu erkennen.
Wortlaut im Programm
Die diagnostischen Fähigkeiten der Lehrer müssen verbessert werden, um Hochbegabungen, Lernschwächen und Erziehungsschwierigkeiten früher erkennen zu können. Link zum Original
Modellversuche für eine gestufte Lehrerausbildung mit Bachelor- und Masterabschluss werden durchgeführt.
Wortlaut im Programm
Die FDP befürwortet die Durchführung von Modellversuchen für eine gestufte Lehrerausbildung mit Bachelor- und Masterabschluss, wie es der Wissenschaftsrat vorgeschlagen hat. Link zum Original
Die Versorgung mit Schulpsychologen wird deutlich verbessert und flächendeckend angeboten.
Wortlaut im Programm
Die Versorgung mit Schulpsychologen muss deutlich verbessert und flächendeckend angeboten werden. Link zum Original
Die berufliche Bildung wird einer Strukturreform unterzogen.
Wortlaut im Programm
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Ausbildungsbereitschaft in der deutschen Wirtschaft und Europäisierung in allen Wirtschaftszweigen muss sich Deutschland einer Strukturreform in der beruflichen Bildung stellen. Link zum Original
Grundlagenwissen, spezielles Fachwissen und lebenslange Weiterbildung werden in der beruflichen Bildung miteinander verzahnt.
Wortlaut im Programm
Grundlagenwissen, spezielles Fachwissen und lebenslange Weiterbildung müssen miteinander verzahnt werden. Link zum Original
Bei der Verzahnung von Grundlagen-, Fachwissen und Weiterbildung stehen Fremdsprachen im Vordergrund.
Wortlaut im Programm
Grundlagenwissen, spezielles Fachwissen und lebenslange Weiterbildung müssen miteinander verzahnt werden. Dabei müssen Fremdsprachen im Vordergrund stehen. Link zum Original
Die Berufsausbildung führt auch künftig zu einem klaren Berufsprofil mit voller beruflicher Kompetenz.
Wortlaut im Programm
Für die FDP muss die Berufsausbildung auch zukünftig zu einem klaren Berufsprofil führen, welches die volle berufliche Kompetenz gewährleistet. Link zum Original
Die Ausbildungsverantwortung der Wirtschaft wird nicht durch staatliche Vorgaben eingeengt.
Wortlaut im Programm
Die FDP will das Verhältnis von Wirtschaft und Staat neu definieren. Dabei darf die Ausbildungsverantwortung der Wirtschaft nicht durch staatliche Vorgaben eingeengt werden. Link zum Original
Die Wirtschaft lenkt die Berufsausbildung, der Staat begleitet sie nur.
Wortlaut im Programm
Vielmehr muss die Wirtschaft die Ausbildung lenken, während der Staat nur begleiten soll. Link zum Original
Lernzielkataloge schaffen flexible Rahmenbedingungen für die Vermittlung typischer Tätigkeitsfelder.
Wortlaut im Programm
Vielmehr müssen Lernzielkataloge flexible Rahmenbedingungen für die Vermittlung von typischen Tätigkeitsfeldern schaffen. Link zum Original
Ausbildungszeiten werden differenziert und verkürzt, in besonderen Situationen verlängert.
Wortlaut im Programm
Die FDP schlägt eine Differenzierung und Verkürzung, in besonderen Situationen eine Verlängerung der Ausbildungszeiten vor. Link zum Original
Für die Berufsausbildung werden bausteinartige Ausbildungsangebote im Modulsystem LE-GO! geschaffen.
Wortlaut im Programm
Diese Ausbildungszeiten setzen bausteinartige Ausbildungsangebote voraus (Modulsystem "LE-GO!" = Learn and Go!). Link zum Original
Die fachliche Qualifikation bildet den Kern der Ausbildung und wird durch Sozial- und Methodenkompetenzen ergänzt.
Wortlaut im Programm
Die fachliche Qualifikation ist dabei der Kern der Ausbildung und wird ergänzt durch die Vermittlung von Sozial- und Methodenkompetenzen. Link zum Original
Die Ausbildung besteht aus einem Grundbaustein mit beruflichem Orientierungswissen und daran anknüpfenden, wahlweisen Aufbaubausteinen.
Wortlaut im Programm
Zunächst vermittelt ein Grundbaustein das komplette berufliche Orientierungswissen und die typischen Tätigkeitsfelder des Berufes. Daran knüpfen differenziert und wahlweise Aufbaubausteine an. Sie vermitteln die volle fachliche Berufskompetenz. Link zum Original
Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlmodule können auch zeitlich unabhängig voneinander vermittelt werden.
Wortlaut im Programm
Verschiedene Ausbildungsabschnitte wie Pflicht-, Wahlpflicht- oder Wahlmodule können - auch zeitlich unabhängig voneinander - vermittelt werden. Link zum Original
Einzelne Ausbildungsabschnitte werden geprüft und bewertet, sodass Ausbildungsabbrecher ihren Berufsabschluss später vervollständigen können.
Wortlaut im Programm
Wenn mit Hilfe von LE-GO! einzelne Ausbildungsabschnitte geprüft und bewertet werden, hat auch der Ausbildungsabbrecher eine Chance, später seine Ausbildung mit einem Berufsabschluss zu komplettieren. Link zum Original
Ein Ausbildungspass wird eingeführt, der einzelne Ausbildungsabschnitte als Teilkompetenzen ausweist.
Wortlaut im Programm
Die FDP will einen Ausbildungspass einführen, in dem einzelne Ausbildungsabschnitte als Teilkompetenzen ausgewiesen werden. Link zum Original
Mit dem Ausbildungspass kann eine Ausbildung an mehreren Ausbildungsstätten oder virtuell durchgeführt werden.
Wortlaut im Programm
Durch den Pass kann eine Ausbildung an mehreren Ausbildungsstätten oder auch virtuell durchgeführt werden. Link zum Original
Einzelne Ausbildungsbausteine genügen nicht für einen vollwertigen Berufsabschluss.
Wortlaut im Programm
Allerdings darf durch die Einführung des Ausbildungspasses nicht der Eindruck erweckt werden, dass einzelne Ausbildungsbausteine genügen würden, um einen vollwertigen Berufsabschluss zu erhalten bzw. in einem Beruf gleichgestellt arbeiten zu können. Link zum Original
Das Berufsbildungsangebot wird differenzierter als das herkömmliche gestaltet.
Wortlaut im Programm
Die FDP fordert ein Berufsbildungsangebot, das differenzierter als das herkömmliche ist. Es muss auf neue Berufsbilder mit neuen Profilen und flexiblen Ausbildungszeiten reagieren. Link zum Original
Die Berufsbildung reagiert auf neue Berufsbilder mit neuen Profilen und flexiblen Ausbildungszeiten.
Wortlaut im Programm
Die FDP fordert ein Berufsbildungsangebot, das differenzierter als das herkömmliche ist. Es muss auf neue Berufsbilder mit neuen Profilen und flexiblen Ausbildungszeiten reagieren. Link zum Original
Allgemeinbildende Schulabschlüsse werden zukunftsorientiert mit Fachausbildungen verknüpft.
Wortlaut im Programm
Die FDP tritt ein für eine zukunftsorientierte Verknüpfung von allgemeinbildenden Schulabschlüssen mit Fachausbildungen. Link zum Original
Staatliche Berufsschulen werden für den Wettbewerb mit privaten und betrieblichen Berufsschulen, Akademien und freien Trägern fit gemacht.
Wortlaut im Programm
Staatliche Berufsschulen müssen für den Wettbewerb mit privaten Berufsschulen, Akademien, freien Trägern und betrieblichen Berufsschulen fit gemacht werden. Sie brauchen dringend mehr Eigenverantwortung, damit sie wirkliche Selbstständigkeit und Handlungsfreiheit entwickeln. Link zum Original
Staatliche Berufsschulen erhalten mehr Eigenverantwortung.
Wortlaut im Programm
Staatliche Berufsschulen müssen für den Wettbewerb mit privaten Berufsschulen, Akademien, freien Trägern und betrieblichen Berufsschulen fit gemacht werden. Sie brauchen dringend mehr Eigenverantwortung, damit sie wirkliche Selbstständigkeit und Handlungsfreiheit entwickeln. Link zum Original
Curricula und Schulangebote der Berufsschulen werden auf die Bedürfnisse der Ausbildungsbetriebe zugeschnitten.
Wortlaut im Programm
Curricula und Schulangebote müssen auf Bedürfnisse der Ausbildungsbetriebe zugeschnitten werden. Link zum Original
Die technische Ausstattung der Berufsschulen wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Berufsschulen müssen hinsichtlich der technischen Ausstattung verbessert werden. Link zum Original
Die Attraktivität des dualen Berufsschulsystems gegenüber Berufsakademien und Hochschulen wird erhöht.
Wortlaut im Programm
Insgesamt muss die Attraktivität des dualen Berufsschulsystems gegenüber den Ausbildungen an Berufsakademien und Hochschulen erhöht werden. Link zum Original
Die integrative Beschulung behinderter Menschen wird auf weiterführende und berufsbildende Schulen ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Die integrative Beschulung und Unterrichtung behinderter Menschen sollen auch auf die weiterführenden und berufsbildenden Schulen ausgeweitet werden. Link zum Original
Bildungs- und Fördereinrichtungen für behinderte Kinder und Jugendliche werden nicht aus Kostengründen in Pflegeeinrichtungen umgewandelt.
Wortlaut im Programm
Die FDP spricht sich ausdrücklich gegen die Tendenz aus, auf Grund von Kostendruck Bildungs- und Fördereinrichtungen für behinderte Kinder und Jugendliche in Pflegeeinrichtungen umzuwandeln. Link zum Original
Die Ausbildung zum Berufsschullehrer wird neu gestaltet und die Studienordnungen werden überarbeitet und ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Die Ausbildung zum Berufsschullehrer muss neu überdacht, Studienordnungen überarbeitet und ausgeweitet werden. Link zum Original
Die Ausbildung von Berufsschullehrern ist bundesweit auch in betriebswirtschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen möglich.
Wortlaut im Programm
So muss auch in den betriebswirtschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen die Ausbildung von Berufsschullehrern bundesweit möglich sein. Link zum Original
Berufsbegleitende Studiengänge bereiten praxiserfahrene Diplom-Ingenieure auf eine Lehrtätigkeit an beruflichen Schulen vor.
Wortlaut im Programm
Berufsbegleitende Studiengänge für praxiserfahrene Diplom-Ingenieure wären geeignet, die Fachkräfte auch für eine Lehrtätigkeit an beruflichen Schulen vorzubereiten. Link zum Original
Virtuelle Wissensvermittlung wird als Mittel zur Förderung eigenständigen Lernens und zur Entlastung des Präsenzunterrichts gesehen.
Wortlaut im Programm
Die virtuelle Wissensvermittlung fördert das eigenständige Lernen unabhängig von Ort und Zeit, entlastet den Präsenzunterricht und schafft somit Freiräume für das Arbeiten an Projekten. Link zum Original
Die internationale Komponente der beruflichen Ausbildung wird stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Die internationale Komponente in der beruflichen Ausbildung muss stärker gefördert werden. Link zum Original
Für ausländische Auszubildende werden Möglichkeiten geschaffen, sich in Deutschland ausbilden zu lassen.
Wortlaut im Programm
Auch müssen Möglichkeiten für ausländische Auszubildende geschaffen werden, sich in Deutschland ausbilden zu lassen. Link zum Original
Ausländische Unternehmen in Deutschland werden zur Steigerung ihrer Ausbildungsbereitschaft besser informiert und betreut.
Wortlaut im Programm
Ausländischen Unternehmen sind in Deutschland nur dann verstärkt ausbildungsbereit, wenn sie besser informiert und betreut werden. Link zum Original
Die Ausbildungsordnungen werden mit den LE-GO!-Modulen kompatibel gemacht.
Wortlaut im Programm
Die Ausbildungsordnungen müssen so verändert werden, dass sie mit den LE-GO!-Modulen kompatibel sind. Link zum Original
Auszubildende entscheiden eigenverantwortlich, welche weiterführenden Qualifikationen sie nach dem Grundbaustein ablegen.
Wortlaut im Programm
Der Auszubildende muss eigenverantwortlich entscheiden können, welche weiterführenden Qualifikationen er nach dem Grundbaustein ablegen will. Link zum Original
Ausbildungsordnungen werden entschlackt, damit Unternehmen konkrete Aufträge in die Ausbildung integrieren können.
Wortlaut im Programm
Durch entschlackte Ausbildungsordnungen könnten Unternehmen auch konkrete Aufträge in die Ausbildung integrieren. Link zum Original
Die Berufsschule wird auch Weiterbildungseinrichtung, in der Aus- und Weiterbildung ineinander übergehen.
Wortlaut im Programm
Die Berufsschule muss auch Weiterbildungseinrichtung sein, in der Aus- und Weiterbildung ineinander übergehen. Link zum Original
Die eigenverantwortliche Fortbildung von Arbeitnehmern außerhalb der Arbeitszeit wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Daneben muss nach liberalem Verständnis die eigenverantwortliche Fortbildung des Arbeitnehmers außerhalb der Arbeitszeit gefördert werden. Link zum Original
Arbeitnehmer haben Anspruch auf Dokumentation ihrer Weiterbildung als Berufsqualifizierung im Ausbildungspass.
Wortlaut im Programm
Beispielsweise muss der Arbeitnehmer Anspruch auf Dokumentation der Weiterbildung als Berufsqualifizierung im Ausbildungspass haben. Link zum Original
Abschlussprüfungen der Berufsausbildung werden allgemeinbildenden Abschlüssen gleichgestellt.
Wortlaut im Programm
Abschlussprüfungen in der Berufsausbildung müssen in der Wertigkeit allgemeinbildenden Abschlüssen gleich stehen. Link zum Original
Mit dem Modulsystem wird ein flexibleres Prüfungssystem mit höherwertigen Zwischenprüfungen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Mit dem Modulsystem muss ein flexibleres Prüfungssystem mit höherwertigen Zwischenprüfungen geschaffen werden. Link zum Original
Eine Rückkehr zum Lehrgeld wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die FDP will keine Rückkehr zum "Lehrgeld". Link zum Original
Die berufliche Bildung wird reformiert, damit Berufsschüler von kompetenten Berufsschullehrern gut ausgebildet werden.
Wortlaut im Programm
Die berufliche Bildung braucht Reformen, damit in Zukunft Berufsschüler durch kompetente Berufsschullehrer gut qualifiziert ausgebildet werden. Link zum Original
Die Qualität des deutschen Hochschulwesens wird im internationalen Vergleich verbessert.
Wortlaut im Programm
Die Qualität des deutschen Hochschulwesens ist im internationalen Vergleich zu verbessern, um die Wettbewerbfähigkeit zu erhöhen. Link zum Original
Die zentralistischen und bürokratischen Strukturen des Hochschulwesens werden überwunden, damit Hochschulen international, unabhängig, wirtschaftlich und profiliert werden.
Wortlaut im Programm
Die wettbewerbsfähige Hochschule ist international, unabhängig, wirtschaftlich und profiliert. Dieses Leitbild kann nur verwirklicht werden, wenn die zentralistischen und bürokratischen Strukturen des jetzigen Hochschulwesens überwunden werden. Link zum Original
Öffentlich-rechtliche Hochschulen werden so beweglich wie Hochschulen in freier Trägerschaft.
Wortlaut im Programm
Die Hochschulen in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft sollen so beweglich werden wie die Hochschulen in freier Trägerschaft. Link zum Original
Die Hochschulen erhalten eine bessere Finanzausstattung.
Wortlaut im Programm
Die deutschen Hochschulen wollen international wieder in die Spitzengruppe gelangen. Dafür brauchen sie neben einer besseren Finanzausstattung einen Ordnungsrahmen, der den wissenschaftlichen Leistungswettbewerb national und international ermöglicht und anregt. Link zum Original
Ein Ordnungsrahmen ermöglicht und fördert den wissenschaftlichen Leistungswettbewerb der Hochschulen national und international.
Wortlaut im Programm
Die deutschen Hochschulen wollen international wieder in die Spitzengruppe gelangen. Dafür brauchen sie neben einer besseren Finanzausstattung einen Ordnungsrahmen, der den wissenschaftlichen Leistungswettbewerb national und international ermöglicht und anregt. Link zum Original
Die Position Deutschlands auf dem globalen Bildungsmarkt wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen im eigenen nationalen Interesse die Position Deutschlands auf dem globalen Bildungsmarkt verbessern, das Studienangebot und die akademischen Grade unserer Hochschulen stärker internationalisieren sowie die Werbung für den Studienund Forschungsstandort Deutschland im Ausland erhöhen. Link zum Original
Studienangebot und akademische Grade der Hochschulen werden stärker internationalisiert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen im eigenen nationalen Interesse die Position Deutschlands auf dem globalen Bildungsmarkt verbessern, das Studienangebot und die akademischen Grade unserer Hochschulen stärker internationalisieren sowie die Werbung für den Studienund Forschungsstandort Deutschland im Ausland erhöhen. Link zum Original
Die Werbung für den Studien- und Forschungsstandort Deutschland im Ausland wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen im eigenen nationalen Interesse die Position Deutschlands auf dem globalen Bildungsmarkt verbessern, das Studienangebot und die akademischen Grade unserer Hochschulen stärker internationalisieren sowie die Werbung für den Studienund Forschungsstandort Deutschland im Ausland erhöhen. Link zum Original
Die Werbung für den Hochschulstandort Deutschland setzt auf Produktqualität.
Wortlaut im Programm
Werbung für den Hochschulstandort Deutschland muss auf Produktqualität setzen. Link zum Original
Deutsche Außenhandelskammern werden stärker in die Werbung für den Hochschulstandort einbezogen.
Wortlaut im Programm
Deutsche Außenhandelskammern müssen in die Werbung stärker einbezogen werden. Link zum Original
Deutsche Hochschulen kooperieren mit ausländischen Hochschulen und gründen Zweigstellen im Ausland.
Wortlaut im Programm
Aktives Auslandsmarketing bedeutet Kooperationen mit Hochschulen, aber auch die Gründung von Zweigstellen deutscher Hochschulen im Ausland. Link zum Original
Die Deutschen Schulen im Ausland werden nicht länger als Sparreserve im Haushalt des Auswärtigen Amtes genutzt.
Wortlaut im Programm
Die Deutschen Schulen im Ausland sind wichtige Werbeträger und dürfen nicht länger als Steinbruch im Haushalt des Auswärtigen Amtes missbraucht werden. Link zum Original
Hochschulen können Bachelor- und Masterstudiengänge selbstständig einrichten.
Wortlaut im Programm
Die FDP hat die Grundlagen für die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen geschaffen. Diese Studiengängen sollen von den Hochschulen selbstständig eingerichtet werden können. Link zum Original
Bachelor- und Masterabsolventen von Fachhochschulen und Universitäten werden bei der Einstufung im öffentlichen Dienst gleich behandelt.
Wortlaut im Programm
Die FDP spricht sich dafür aus, keinen Unterschied zwischen Bachelor- und Masterabsolventen von Fachhochschulen und von Universitäten bei der Einstufung im Öffentlichen Dienst zu machen. Link zum Original
Das Hochschulwesen wird nicht mehr staatlich geplant und vereinheitlicht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Hochschulwesen nicht mehr staatlich planen und vereinheitlichen. Link zum Original
Das Hochschulrahmengesetz sichert den Hochschulen umfassende Autonomie und drängt bürokratische Tendenzen der Wissenschaftsministerien der Länder zurück.
Wortlaut im Programm
Das Hochschulrahmengesetz erhält eine neue Aufgabe: Es soll den Hochschulen im Interesse der Wissenschaftsfreiheit eine umfassende Autonomie sichern und die bürokratischen Tendenzen der Wissenschaftsministerien der Länder zurückdrängen. Link zum Original
Das Hochschulrahmengesetz wird grundlegend überarbeitet, sodass Hochschulen Kompetenz und Verantwortung für Finanz-, Personal- und Organisationsentscheidungen erhalten.
Wortlaut im Programm
Dazu ist das Hochschulrahmengesetz grundlegend zu überarbeiten mit dem Ziel, die Hochschulautonomie zu erweitern, indem den Hochschulen Kompetenzen und Verantwortung für Finanz-, Personal- und Organisationsentscheidungen übertragen werden. Link zum Original
Der Verzicht des Bundes auf Regelungen im Hochschulrahmengesetz darf nicht zu mehr Regelungen der Bundesländer führen.
Wortlaut im Programm
Der Verzicht auf Regelungen des Bundes in einem reformierten Hochschulrahmengesetz darf nicht zu einer Zunahme der Regelungen der Bundesländer führen. Link zum Original
Die Übernahme von Eigenverantwortung durch die Hochschulen wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Übernahme von Eigenverantwortung durch die Hochschulen ist zu fördern und der Wettbewerb zwischen ihnen ist zu stärken. Link zum Original
Der Wettbewerb zwischen den Hochschulen wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Übernahme von Eigenverantwortung durch die Hochschulen ist zu fördern und der Wettbewerb zwischen ihnen ist zu stärken. Link zum Original
Hochschulen bestimmen ihre Leitungsstrukturen in ihren Grundordnungen selbst.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Hochschulen das Recht einräumen, ihre Leitungsstrukturen endlich nach ihren Bedürfnissen und Erfahrungen in ihren Grundordnungen selbst zu bestimmen. Link zum Original
Das Dienstrecht ermöglicht flexibel befristete Arbeitsverhältnisse in der projektförmig organisierten Forschung.
Wortlaut im Programm
Ein modernes Dienstrecht muss dem Umstand Rechnung tragen, dass Forschung zunehmend projektförmig organisiert ist. Dafür brauchen wir die Möglichkeit, flexibel zeitlich begrenzte Arbeitsverhältnisse mit dem am besten Qualifizierten abschließen zu können. Link zum Original
Die Einführung der Juniorprofessur wird begrüßt.
Wortlaut im Programm
Die FDP begrüßt die Einführung des Juniorprofessors. Link zum Original
Fakultäten, die an der Habilitation festhalten wollen, wird dies zugestanden.
Wortlaut im Programm
Zugleich erkennt sie an, dass verschiedene Fakultäten nach wie vor mit gutem Grund nicht auf die Habilitation verzichten wollen. Link zum Original
Mit der Eigenverantwortung der Hochschulen werden neue Willensbildungs- und Entscheidungsstrukturen eingeführt.
Wortlaut im Programm
Mit der Stärkung der Eigenverantwortung der Hochschulen müssen andere Willensbildungs- und Entscheidungsstrukturen einhergehen. Link zum Original
Die Fachbereiche erhalten deutlich mehr Eigenverantwortung für Studien- und Prüfungsordnungen sowie in Lehre und Forschung.
Wortlaut im Programm
Das schließt ein, dass den Fachbereichen im Rahmen einer mit der Hochschulleitung abgestimmten Zielsetzung entscheidend mehr Eigenverantwortung bei der Erarbeitung von Studien- und Prüfungsordnungen sowie in Lehre und Forschung übertragen wird. Link zum Original
Jede Hochschule bestimmt ihr Profil selbst, etwa durch neue Studienfächer, Studienabschlüsse und Zielvereinbarungen.
Wortlaut im Programm
Jede Hochschule muss ihr Profil selbst bestimmen können, wie zum Beispiel durch die Einführung neuer Studienfächer, Zielvereinbarungen und Studienabschlüsse sowie die stärkere Weiterentwicklung einzelner Fachbereiche, die Bündelung von Fachbereichen oder die Bildung von interdisziplinären Forschungsgruppen. Link zum Original
Ziele und Leistungen der Hochschulen werden regelmäßig intern und extern evaluiert und die Ergebnisse veröffentlicht.
Wortlaut im Programm
Durch regelmäßige interne und externe Evaluation der Ziele und Leistungen der Hochschule in Forschung und Lehre und die Veröffentlichung von deren Ergebnissen wird es Studienbewerbern erleichtert, die für ihre persönlichen Ziele am besten geeignete Hochschule herauszufinden. Link zum Original
Der Wettbewerb wird auch im Bereich der Lehre verwirklicht.
Wortlaut im Programm
Der Wettbewerbsgedanke - in der Forschung längst verankert - muss auch im Bereich der Lehre verwirklicht werden. Link zum Original
Es werden Voraussetzungen geschaffen, damit Hochschulen mit ihren Ergebnissen in Ausbildung und Forschung untereinander in Wettbewerb treten.
Wortlaut im Programm
Es sind die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sich die Hochschulen durch exzellente Ergebnisse in Ausbildung und Forschung dem Wettbewerb untereinander stellen. Link zum Original
Hochschulen entscheiden künftig selbst über die Aufnahme ihrer Studierenden, auch mittels fachspezifischer Eignungstests.
Wortlaut im Programm
Die Hochschulen sollen künftig selbst über die Aufnahme ihrer Studierenden entscheiden können, so dass auch über fachspezifische Eignungstests Begabungen frühzeitig erkannt werden können. Link zum Original
Hochschulen entwickeln die Kriterien und Verfahren zur Auswahl ihrer Studierenden selbst.
Wortlaut im Programm
Die Kriterien und Verfahren, nach denen sie die Studierenden auswählt, entwickelt die Hochschule selbst. Link zum Original
Die ZVS wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die Abschaffung der ZVS ist die Grundbedingung für eine wirkliche Freiheit in Lehre und Studium. Link zum Original
Alle Studienbewerber können sich direkt an der Hochschule ihrer Wahl bewerben.
Wortlaut im Programm
Alle Studienbewerber in Deutschland müssen das Recht erhalten, sich direkt an der Hochschule ihrer Wahl zu bewerben. Link zum Original
Hochschulen wählen unter den Bewerbern nach Leistungskriterien die Geeigneten aus.
Wortlaut im Programm
Die Hochschulen ihrerseits erhalten das Recht, sich unter den Bewerbern nach Leistungskriterien die Geeigneten auszusuchen. Link zum Original
Alle Länder kündigen den Staatsvertrag über die zentrale Studienplatzvergabe.
Wortlaut im Programm
Die Initiative der Länder Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen, den bestehenden Staatsvertrag zu kündigen, entspricht den Vorstellungen der FDP. Sie ist der richtige Weg, den alle Länder gehen sollten. Link zum Original
An den Hochschulen werden Bedingungen geschaffen, die das Studium von Menschen mit Behinderungen zur Normalität machen.
Wortlaut im Programm
An den Hochschulen sind Bedingungen zu schaffen, die das Studium eines Menschen mit Behinderungen zur Normalität werden lassen. Neben baulichen und anderen Maßnahmen, die das Studium erst ermöglichen, setzen wir auf die verantwortliche Zusammenarbeit von Studenten, Universitätsverwaltungen und Hochschullehrern, um Ideen zur individuellen Unterstützung zu entwickeln. Link zum Original
Studierende, Universitätsverwaltungen und Hochschullehrer entwickeln gemeinsam Ideen zur individuellen Unterstützung behinderter Studierender.
Wortlaut im Programm
An den Hochschulen sind Bedingungen zu schaffen, die das Studium eines Menschen mit Behinderungen zur Normalität werden lassen. Neben baulichen und anderen Maßnahmen, die das Studium erst ermöglichen, setzen wir auf die verantwortliche Zusammenarbeit von Studenten, Universitätsverwaltungen und Hochschullehrern, um Ideen zur individuellen Unterstützung zu entwickeln. Link zum Original
In den Hochschulhaushalten werden alle Personal-, Sach- und Baumittel gegenseitig deckungsfähig.
Wortlaut im Programm
Die Globalisierung der Hochschulhaushalte beginnt mit der gegenseitigen Deckungsfähigkeit aller Personal-, Sachund Baumittel sowie der Möglichkeit der Rücklagenbildung durch Aufhebung des Jährlichkeitsprinzips. Link zum Original
Hochschulen können durch Aufhebung des Jährlichkeitsprinzips Rücklagen bilden.
Wortlaut im Programm
Die Globalisierung der Hochschulhaushalte beginnt mit der gegenseitigen Deckungsfähigkeit aller Personal-, Sachund Baumittel sowie der Möglichkeit der Rücklagenbildung durch Aufhebung des Jährlichkeitsprinzips. Link zum Original
Die Hochschulen stellen von der Kameralistik auf ein kaufmännisches Rechnungswesen um.
Wortlaut im Programm
Mit der Befreiung von der Kameralistik und der Umstellung auf ein kaufmännisches Rechnungswesen wird die Chance einer internen Kostenrechnung als Grundlage eines erfolgreicheren Hochschulmanagements eingeräumt. Link zum Original
Die Kapazitätsverordnung wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Als nächstes muss die Kapazitätsverordnung abgeschafft werden, da sonst die neue Freiheit der Hochschulen auf der Ausgabenseite ihrer Etats, die auch die Steilenpläne umfassen soll, in Konflikte mit der Kapazitätsverordnung gerät. Link zum Original
Die Höhe der Hochschul-Globalhaushalte richtet sich nach der Zahl der Studierenden und ihrem Verhältnis zum wissenschaftlichen Personal.
Wortlaut im Programm
Die Höhe der Globalhaushalte wird sich künftig an der Anzahl der Studierenden und ihrem Verhältnis zur Anzahl des wissenschaftlichen Personals orientieren. Link zum Original
Bundesweit werden Bildungsgutscheine für Hochschulen eingeführt.
Wortlaut im Programm
Die bundesweite Einführung von Bildungsgutscheinen sichert den Hochschulen eine leistungsgerechte Vergütung und ermöglicht den Ausbau der von den Studierenden bevorzugten Standorte. Link zum Original
Studienanfänger erhalten nach dem Schulabschluss vom Staat unentgeltlich Bildungsgutscheine.
Wortlaut im Programm
Bildungsgutscheine verkörpern für jeden angehenden Studierenden sein "Recht auf Bildung" und sollen nach Schulabschluss entsprechenden Studienanfängern vom Staat unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden. Link zum Original
Bildungsgutscheine ermöglichen jedem Studierenden unabhängig vom Einkommen der Eltern einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss.
Wortlaut im Programm
Bildungsgutscheine ermöglichen jedem Studenten, unabhängig vom Einkommen der Eltern, den Erwerb eines ersten berufsqualifizierenden Abschlusses - und wahren damit die Chancengleichheit aller Studierenden. Link zum Original
Studierende entscheiden selbst, an welcher Hochschule sie ihre Bildungsgutscheine einsetzen.
Wortlaut im Programm
An welcher Hochschule der Studierende diese Gutscheine zum Einsatz bringt, bleibt ihm selbst überlassen. Link zum Original
Studierende können Bildungsgutscheine auch an staatlich anerkannten Hochschulen in freier Trägerschaft einlösen.
Wortlaut im Programm
Die Studierenden sollen das Recht erhalten, mit ihren Bildungsgutscheinen auch an den staatlich anerkannten Hochschulen in freier Trägerschaft zu studieren. Link zum Original
Junge Menschen können Studium und berufliche Laufbahn flexibel gestalten.
Wortlaut im Programm
Ein Staat, der sich zu seinen jungen Unternehmern bekennt, muss auch die Voraussetzungen dafür schaffen, dass junge Menschen ihr Studium und ihre berufliche Laufbahn flexibel gestalten können. Link zum Original
Mit Bildungsgutscheinen werden Studierende pro Lehrveranstaltung statt pro Semester gefördert.
Wortlaut im Programm
Angesichts dieser veränderten Studiensituation kann mit den Bildungsgutscheinen eine Flexibilisierung erreicht werden, bei der der Studierende nicht pro Semester, sondern pro Lehrveranstaltung gefördert wird und so seine individuelle Studienorganisation realisieren kann. Link zum Original
Das Erststudium bleibt gebührenfrei.
Wortlaut im Programm
Das System der Bildungsgutscheine garantiert ein gebührenfreies Erststudium. Link zum Original
Allgemeine Studiengebühren werden derzeit abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Daher lehnt die FDP die Einführung von allgemeinen Studiengebühren zum gegenwärtigen Zeitpunkt ab. Link zum Original
Drittmittel in der Forschung tragen stärker als bisher zu den Einnahmen der Hochschulen bei.
Wortlaut im Programm
Stärker als bisher werden zur Einnahmeseite der Hochschulen die Drittmittel im Bereich der Forschung gehören. Link zum Original
Privatwirtschaftliches Sponsoring, etwa für Hochschulsanierungen und neue Studiengänge, wird stärker genutzt.
Wortlaut im Programm
Privatwirtschaftliches Sponsoring, beispielsweise für Hochschulsanierungen und den Ausbau von Studiengängen soll stärker in Anspruch genommen werden. Link zum Original
Die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Wirtschaft wird begrüßt.
Wortlaut im Programm
Die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft ist zu begrüßen. Link zum Original
Der Aufbau gemeinsamer Netzwerke von Hochschulen und Wirtschaft wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Der Aufbau gemeinsamer Netzwerke ist zu fördern. Link zum Original
Sponsoring wird als Beitrag zur Finanzausstattung und zur praxisnahen Ergänzung des Hochschulangebots befürwortet.
Wortlaut im Programm
Sponsoring ist kein Schimpfwort, sondern kann zur Verbesserung der Finanzausstattung sowie zu einer realitätsnahen Ergänzung des Angebots führen. Link zum Original
Drittmittel führen nicht zur Streichung staatlicher Fördermittel.
Wortlaut im Programm
Dabei ist allerdings darauf zu achten, dass Drittmittel nicht zu einer Streichung staatlicher Förderungsmittel führen. Link zum Original
Staatlich finanzierte Grundlagenforschung bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Eine staatlich finanzierte Grundlagenforschung bleibt unverzichtbar. Link zum Original
Die Wirtschaft unterstützt auch nicht unmittelbar kommerziell verwertbare Forschungs- und Ausbildungsvorhaben.
Wortlaut im Programm
Die Wirtschaft ist dazu aufgefordert, nicht nur unmittelbar kommerziell umsetzbare Forschungs- und Ausbildungsvorhaben zu unterstützen. Link zum Original
Hochschulen verbessern die Zusammenarbeit mit Gründerzentren und schaffen eigene Einrichtungen, um Studierenden Unternehmensgründungen zu erleichtern.
Wortlaut im Programm
Die Hochschulen müssen die Zusammenarbeit mit Gründerzentren verbessern und dafür gesonderte Einrichtungen schaffen, um den Studierenden die Gründung von Unternehmen zu erleichtern. Link zum Original
Die Hochschulen erhalten in der nächsten Legislaturperiode zusätzlich 5 Mrd. Euro aus Bundesmitteln.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Hochschulen in der nächsten Legislaturperiode 5 Mrd. Euro aus Bundesmitteln zusätzlich zur Verfügung stellen. Link zum Original
Der Bund wendet jährlich 1,2 Mrd. Euro für den Hochschulbau auf, um rückständige Baufinanzierungen abzubauen.
Wortlaut im Programm
Außerdem soll der Bund 1,2 Mrd. Euro jährlich für den Hochschulbau aufwenden, um die "Bugwelle" rückständiger Baufinanzierungen abzubauen. Link zum Original
Eine Hochschulreform orientiert sich nicht mehr an einem statischen binären Modell aus Universität und Fachhochschule.
Wortlaut im Programm
Eine künftige Hochschulreform sollte sich nicht mehr an einem statischen binären Modell orientieren, in welchem zwei gleichwertige Hochschultypen, also Universität und Fachhochschule, nebeneinander stehen. Link zum Original
Fachhochschulen können mehr forschen.
Wortlaut im Programm
Fachhochschulen sollen mehr forschen können und Universitäten sollen mehr praxisorientierte Lehre anbieten können. Link zum Original
Universitäten können mehr praxisorientierte Lehre anbieten.
Wortlaut im Programm
Fachhochschulen sollen mehr forschen können und Universitäten sollen mehr praxisorientierte Lehre anbieten können. Link zum Original
Die Kapazitäten an den Fachhochschulen werden weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Kapazitäten an den Fachhochschulen müssen weiter ausgebaut werden. Link zum Original
Die Organisationsstrukturen der Fachhochschulen werden flexibler gestaltet.
Wortlaut im Programm
Die Organisationsstrukturen der Fachhochschulen sind auf noch mehr Flexibilität auszurichten. Link zum Original
Die Einstufung beim Zugang zum höheren öffentlichen Dienst erfolgt im Wettbewerb der Absolventen aller Hochschularten einschließlich der Fachhochschulen.
Wortlaut im Programm
Ein Studium an der Fachhochschule ist eine andersarti~e, jedoch gleichwertige Ausbildung. Die Einstufung beim Zugang zum höheren Offentlichen Dienst muss deshalb im Wettbewerb der Absolventen aller Hochschularten, also auch der der Fachhochschulen, erfolgen. Link zum Original
Der Aufbau dualer Studiengänge wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Der Aufbau dualer Studiengänge und ein berufsbegleitendes Teilzeitstudium für befähigte Berufstätige sind zu fördern, um so ein enges Zusammenspiel von Wirtschaft und Hochschule bei der gezielten Ausbildung von wissenschaftlichen Nachwuchsführungskräften zu fördern. Link zum Original
Ein berufsbegleitendes Teilzeitstudium für befähigte Berufstätige wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Der Aufbau dualer Studiengänge und ein berufsbegleitendes Teilzeitstudium für befähigte Berufstätige sind zu fördern, um so ein enges Zusammenspiel von Wirtschaft und Hochschule bei der gezielten Ausbildung von wissenschaftlichen Nachwuchsführungskräften zu fördern. Link zum Original
Die Studienförderung wird nach dem Dreikörbemodell reformiert.
Wortlaut im Programm
Die FDP hält an der Reform der Studienförderung nach dem sogenannten Dreikörbemodell fest, für das sie bereits einen eigenen Gesetzentwurf vorgelegt hat. Link zum Original
Die Förderung hochbegabter Studierender durch private und öffentliche Stiftungen und Förderprogramme wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Förderung von hochbegabten Studierenden ist von privaten und öffentlichen Stiftungen, durch die Hochbegabtenförderungsprogramme der Stiftungen der Parteien, der Kirchen, des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und das Heisenberg-Programm weiter auszubauen. Link zum Original
Die Begabtenförderung durch Promotionsstipendien an den Hochschulen wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
Die an den Hochschulen existierenden Möglichkeiten der Begabtenförderung in Form von Promotionsstipendien reichen nicht aus und müssen verstärkt werden. Link zum Original
Graduiertenkollegs werden an den Hochschulen weiterhin eingerichtet und gefördert.
Wortlaut im Programm
Auch künftig müssen Graduiertenkollegs an den Hochschulen eingerichtet und gefördert werden. Link zum Original
Eingriffe des Staates in die Forschungsfreiheit bedürfen guter Gründe, nicht die Forschung selbst.
Wortlaut im Programm
Die FDP steht zur Freiheit der Forschung. Nicht die Wissenschaftler müssen sich rechtfertigen, wenn sie etwas erforschen wollen, sondern der Staat braucht gute Gründe, wenn er in die Forschungsfreiheit eingreifen will. Link zum Original
Die Forschungsfreiheit unterliegt ethisch-moralischen Schranken.
Wortlaut im Programm
Allerdings gehört zur Freiheit auch die Verantwortung, die eine "grenzenlose Wissenschaft" nicht zulässt und ethisch-moralische Schranken setzt. Link zum Original
Schulen vermitteln eine positive Grundeinstellung zu Wissenschaft und Technik.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört die Vermittlung einer positiven GrundeinsteIlung zu Wissenschaft und Technik in den Schulen. Dazu gehören auch Schüler- und Jugendwettbewerbe in Wissenschaft und Technik. Link zum Original
Schüler- und Jugendwettbewerbe in Wissenschaft und Technik werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört die Vermittlung einer positiven GrundeinsteIlung zu Wissenschaft und Technik in den Schulen. Dazu gehören auch Schüler- und Jugendwettbewerbe in Wissenschaft und Technik. Link zum Original
In der Forschung werden wettbewerbliche Strukturen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Die FDP will wettbewerbliche Strukturen auch in der Forschung. Link zum Original
Institute, Hochschulen und Organisationen konkurrieren um Forschungsaufträge und Förderung und kooperieren zugleich stärker.
Wortlaut im Programm
Institute, Hochschulen und Organisationen sollen miteinander um Forschungsaufträge und Förderung konkurrieren, aber auch stärker kooperieren. Link zum Original
Die Forschungsförderung verlagert sich von institutioneller zu programmorientierter Förderung.
Wortlaut im Programm
Von der institutionellen Förderung wird es immer mehr in Richtung einer programmorientierten Förderung gehen. Link zum Original
Öffentliche Drittmittelgeber wie die DFG zahlen Hochschulen und Forschungsinstituten einen institutionellen Overhead auf bewilligte Forschungsmittel.
Wortlaut im Programm
Um den Wettbewerb der Forschungseinrichtungen untereinander zu fördern und ihre Möglichkeiten, Drittmittel einzuwerben, zu sichern, müssen auch die öffentlichen Drittmittelgeber (wie beispielsweise die DFG) dazu übergehen, den Hochschulen und Forschungsinstituten einen institutionellen Overhead auf die bewilligten Forschungsmittel zur Kompensation der Gemeinkosten der Hochschule zu zahlen. Link zum Original
Die öffentlichen Drittmittelgeber werden entsprechend ihrer zusätzlichen Belastung gestärkt.
Wortlaut im Programm
Eine solche zusätzliche Belastung der Förderinstitutionen soll mit einer entsprechenden Stärkung der öffentlichen Drittmittelgeber Hand in Hand gehen. Link zum Original
Forschungsmittel des Bundes werden möglichst im wettbewerblichen Verfahren vergeben.
Wortlaut im Programm
Forschungsmittel des Bundes sind möglichst in einem wettbewerblichen Verfahren zu vergeben. Link zum Original
In Kooperation mit den Bundesländern werden mehr Exzellenzzentren gefördert, in denen Hochschulen, Forschungszentren und Wirtschaft zusammenarbeiten.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen in Deutschland mehr Zentren der Exzellenz. Hier müssen ambitionierte Forschung und Lehre zusammenkommen und Hochschulen, Forschungszentren und Wirtschaft zusammenarbeiten. Die FDP wird- in Kooperation mit den Bundesländern - solche Zentren fördern. Link zum Original
Die Einwerbung von Drittmitteln aus der Wirtschaft ist erwünscht.
Wortlaut im Programm
Die Einwerbung von Drittmitteln aus der Wirtschaft ist erwünscht. Link zum Original
Die Wettbewerbe BioRegio und InnoRegio werden weitergeführt und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Wettbewerbe BioRegio und InnoRegio haben gezeigt, wie wichtig Forschung für die wirtschaftliche Leistung einer Region sein kann. Die FDP wird dafür sorgen, dass diese Projekte weitergeführt und ausgebaut werden. Link zum Original
Die Forschungswettbewerbe BioRegio und InnoRegio werden weitergeführt und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Wettbewerbe BioRegio und InnoRegio haben gezeigt, wie wichtig Forschung für die wirtschaftliche Leistung einer Region sein kann. Die FDP wird dafür sorgen, dass diese Projekte weitergeführt und ausgebaut werden. Link zum Original
Der Transfer von Forschungsergebnissen in Unternehmen und neue Produkte wird beschleunigt.
Wortlaut im Programm
Der Transfer von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen in Unternehmen und damit in neue Produkte muss beschleunigt werden. Link zum Original
Technologietransfer gilt als gemeinsame Aufgabe von Hochschulen, Forschung und Wirtschaft.
Wortlaut im Programm
Die Umsetzung von Forschungsergebnissen sowie neuen technischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen in Produkte und Patente durch Technologietransfer muss von Hochschulen, Forschung 1 und Wirtschaft als gemeinsame Aufgabe und Chance angesehen werden. Link zum Original
Die Finanzierung der Transferstellen an Hochschulen wird gesichert, bis Patent- und Lizenzeinnahmen sie selbst tragen.
Wortlaut im Programm
Die FDP begrüßt die Gründung von TransfersteIlen an Hochschulen. Die Bundesregierung hat diese Zentren jedoch nur aus UMTS-Mitteln anfinanziert, die in wenigen Jahren auslaufen. Hier wollen wir eine Sicherung der Finanzierung, bis die Patent- und Lizenzeinnahmen eine eigene Finanzierung sicherstellen. Link zum Original
Die Ressortforschung der Bundesregierung wird gründlich überprüft.
Wortlaut im Programm
Nachdem in den letzten Jahren die großen Forschungsverbünde evaluiert und z.T. umstrukturiert worden sind, ist es an der Zeit, auch die Ressortforschung der Bundesregierung gründlich zu überprüfen. Link zum Original
Die Grundstruktur des 6. EU-Forschungsrahmenprogramms wird begrüßt, seine konkrete Ausgestaltung aber vermisst.
Wortlaut im Programm
Die FDP begrüßt die grundsätzliche Struktur des 6. Forschungsrahmenprogramms der EU, vermisst aber die konkrete Ausgestaltung. Link zum Original
Die Bundesregierung soll sich klar zur französischen Bewerbung um das Kernfusionsprojekt ITER bekennen.
Wortlaut im Programm
Die FDP vermisst ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zur französischen Bewerbung um das Projekt ITER, das wichtige Erkenntnisse zur Kernfusion liefern könnte. Link zum Original
Die EU-Forschungsförderung soll Forschern und Unternehmen helfen, europaweite Kooperationen zu nutzen.
Wortlaut im Programm
Die EU-Forschungsförderung soll den Forschern und den Wirtschaftsunternehmen helfen, die Chancen europaweiter Kooperationen zu erkunden und zu nutzen. Sie darf aber nicht in Industriepolitik abgleiten und unter dem Vorwand der Forschungspolitik durch Subventionen unternehmerische Entscheidungen lenken. Link zum Original
Die EU-Forschungsförderung darf nicht zu Industriepolitik werden, die unternehmerische Entscheidungen durch Subventionen lenkt.
Wortlaut im Programm
Die EU-Forschungsförderung soll den Forschern und den Wirtschaftsunternehmen helfen, die Chancen europaweiter Kooperationen zu erkunden und zu nutzen. Sie darf aber nicht in Industriepolitik abgleiten und unter dem Vorwand der Forschungspolitik durch Subventionen unternehmerische Entscheidungen lenken. Link zum Original
Der Zugang kleiner und mittlerer Unternehmen zu EU-Fördermitteln und ihre Beratung werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Der Zugang von kleineren und mittleren Unternehmen zu Fördermitteln der EU und die Beratung der KMUs muss verbessert werden. Link zum Original
Die Forschung an embryonalen Stammzellen wird als große Chance für das Verständnis der Zellprogrammierung gesehen.
Wortlaut im Programm
Forschung an embryonalen Stammzellen bietet große Chancen für die Verbesserung des Verständnisses der Programmierung von Zellen. Link zum Original
Die Forschung an adulten Stammzellen wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
Parallel ist die Forschung an adulten Stammzellen zu verstärken. Link zum Original
Die Stichtagsregelung des Stammzellgesetzes gilt als zu restriktiv, weil kaum geeignete Zelllinien für therapeutische Forschung verfügbar sind.
Wortlaut im Programm
Durch die restriktive Stichtagsregelung werden kaum Zelllinien zur Verfügung stehen, die qualitativ für therapeutische Forschung geeignet sind. Link zum Original
Das Klonen von Menschen bleibt in Deutschland verboten.
Wortlaut im Programm
Das Klonen von Menschen bleibt in Deutschland verboten und muss auch international geächtet werden. Link zum Original
Das Klonen von Menschen wird international geächtet.
Wortlaut im Programm
Das Klonen von Menschen bleibt in Deutschland verboten und muss auch international geächtet werden. Link zum Original
Kinder werden bei Stundenausfall bis mittags in der Schule betreut.
Wortlaut im Programm
Eltern müssen sich sicher sein können, dass ihre Kinder auch bei Stundenausfall bis mittags in der Schule betreut werden. Link zum Original
Betreuungsangebote vor und nach dem Unterricht von 7 bis 14 Uhr werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
Betreuungsangebote vor und nach dem Unterricht im Zeitrahmen von 7.00 - 14.00 Uhr müssen geschaffen werden. Link zum Original
An weiterführenden Schulen werden weitere Betreuungsangebote am Nachmittag unterstützt.
Wortlaut im Programm
Im Bereich der weiterführenden Schulen wird angestrebt, neben den bestehenden Angeboten an der Schule die Einrichtung weiterer Betreuungsangebote am Nachmittag zu unterstützen. Link zum Original
Ganztagsschulen werden bedarfsorientiert und in Abstimmung mit den Schulträgern ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Das Angebot an Ganztagsschulen muss bedarfsorientiert und in enger Abstimmung mit den Schulträgern - insbesondere den bestehenden Hort-Angeboten - ausgebaut werden. Link zum Original
Gezielte Bildungsangebote erschließen Senioren neue Techniken und Medienkompetenz.
Wortlaut im Programm
Die Tür zu neuen Techniken und Medienkompetenz sollte sich durch gezielte Bildungsangebote besser öffnen. Link zum Original
Die Integration behinderter Kinder in Kindergärten, Schulen und weiterführende Bildungseinrichtungen wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die FDP unterstützt die verschiedenen Formen der BemÜhungen zur Integration von behinderten Kindern in Kindergärten, Schulen und weiterführenden Bildungseinrichtungen. Link zum Original
Bei der Integration in Bildungseinrichtungen wird dem Elternwillen und den Wünschen behinderter Menschen stärker Rechnung getragen.
Wortlaut im Programm
Dem Elternwillen und den Wünschen der behinderten Menschen sollte verstärkt Rechnung getragen werden. Link zum Original
Die medizinische Forschung zu Entstehung und Auswirkungen von Behinderungen wird intensiviert.
Wortlaut im Programm
Die medizinische Forschung ist bezüglich Entstehung und Auswirkungen der verschiedenen Behinderungsarten zu intensivieren. Link zum Original
Behandlung und Rehabilitation von Behinderungen werden gezielt erforscht.
Wortlaut im Programm
Schwerpunktmäßig sind Behandlung und Rehabilitation gezielt zu erforschen. Link zum Original
Forschung an nicht einwilligungsfähigen Personen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die FDP lehnt in diesem Zusammenhang die Forschung an nicht einwilligungsfähigen Personen ab. Link zum Original
Die Bundeszentrale für politische Bildung entwickelt schwerpunktmäßig Projektjugendarbeit in den neuen Bundesländern.
Wortlaut im Programm
Die Bundeszentrale für politische Bildung muss schwerpunktmäßig Projektjugendarbeit in den neuen Bundesländern entwickeln und durchführen. Link zum Original
Die Zweisprachigkeit von Kindern und Jugendlichen wird in der schulischen Ausbildung gefördert.
Wortlaut im Programm
Zur Verbesserung der schulischen Integrationsansätze sollte die Zweisprachigkeit der Kinder und Jugendlichen im Rahmen der schulischen Ausbildung gefördert werden. Link zum Original
Mehrsprachigkeit wird Gegenstand der schulischen Pädagogik und der Lehrerausbildung.
Wortlaut im Programm
Wie z.B. in Holland sollte die Mehrsprachigkeit zum Gegenstand der schulischen Pädagogik und Lehrerausbildung werden. Link zum Original
An deutschen Hochschulen werden islamische Lehrstühle zur Ausbildung islamischer Religionslehrkräfte eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Da qualifizierte islamische Lehrkräfte fehlen, sind islamische Lehrstühle an deutschen Hochschulen zum Zweck der Lehrerausbildung einzurichten. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.