Forderungen zu Rente und Alterssicherung
Bundestagswahl 22.09.2002 · beschlossen 10.05.2002 · Original
Das Programm enthält 29 von 1.301 Forderungen zu „Rente und Alterssicherung“.
- 29Forderungen zum Politikfeld
- 2 %des Programms
- 49Seiten im Original
- 2002Wahljahr
Keine Treffer.
Rente und Alterssicherung 29
Für Alterseinkünfte wird schrittweise die nachgelagerte Besteuerung eingeführt.
Wortlaut im Programm
Für die Alterseinkünfte wird die nachgelagerte Besteuerung schrittweise eingeführt. Link zum Original
Im Rahmen einer Rentenreform werden die ökosteuerfinanzierten Bundeszuschüsse zur Rentenversicherung und die Ökosteuer zurückgeführt.
Wortlaut im Programm
Im Rahmen einer umfassenden Rentenreform werden die mit der Ökosteuer finanzierten Zuschüsse des Staates zur Rentenversicherung und damit auch die Ökosteuern zurückgeführt. Link zum Original
Eine weiter steigende Bezuschussung der Rentenversicherung aus Steuermitteln wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine weiter steigende Bezuschussung der Rentenversicherung aus Steuermitteln lehnt die FDP strikt ab. Link zum Original
Steuermittel dürfen in der Rentenversicherung nur für versicherungsfremde Leistungen eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Steuermittel dürfen nur zur Finanzierung versicherungsfremder Leistungen herangezogen werden. Link zum Original
Die Einnahmen der Rentenversicherung sollen durch konsequente Bekämpfung der Arbeitslosigkeit verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Die FDP sieht in der konsequenten Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durch bessere Rahmenbedingungen der Wirtschaft auch den Weg, die Einnahmen in der Rentenversicherung zu verbessern. Link zum Original
Bei den jährlichen Rentenanpassungen wird der längere Rentenbezug wieder angemessen berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Bei den jährlichen Rentenanpassungen ist der längere Rentenbezug wieder angemessen zu berücksichtigen. Link zum Original
Das durchschnittliche Rentenzugangsalter wird an das gesetzliche Rentenalter angenähert.
Wortlaut im Programm
Vor allem muss das durchschnittliche Rentenzugangsalter an das gesetzliche Rentenzugangsalter angenähert werden. Link zum Original
Eine längere Lebensarbeitszeit soll vor allem durch früheren Berufsbeginn und kürzere Bildungs- und Ausbildungszeiten erreicht werden.
Wortlaut im Programm
Die längere Lebensarbeitszeit will die FDP in erster Linie durch früheren Berufsbeginn möglich machen, wozu kürzere Bildungs- und Ausbildungszeiten und die Aussetzung der Wehrpflicht beitragen. Link zum Original
Bei Rentenbeginn vor 65 gelten für Männer und Frauen gleiche versicherungsmathematische Abschläge, bei späterem Beginn Zuschläge.
Wortlaut im Programm
Bei einem Rentenbeginn vor 65 Jahren will die FDP für Männer und Frauen gleiche versicherungsmathematisch korrekt ermittelte Abschläge, bei einem späteren Rentenbeginn entsprechende Zuschläge. Link zum Original
Für die geförderte private Altersvorsorge soll eine praktikable Zweckbestimmung als wesentliches Kriterium genügen.
Wortlaut im Programm
Als wesentliches Kriterium für die geförderte Vorsorge hätte eine praktikable Zweckbestimmung für die AItersvorsorge ausgereicht. Link zum Original
Bei der geförderten Altersvorsorge wird ein echter Wettbewerb aller Anbieter gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Es muss ein echter Wettbewerb aller Anbieter gewährleistet sein, als Option ein vererbbarer Kapitalstock gebildet werden können und die angebotenen privaten Altersvorsorgeprodukte bestimmten Mindeststandards genügen. Link zum Original
In der geförderten Altersvorsorge kann optional ein vererbbarer Kapitalstock gebildet werden.
Wortlaut im Programm
Es muss ein echter Wettbewerb aller Anbieter gewährleistet sein, als Option ein vererbbarer Kapitalstock gebildet werden können und die angebotenen privaten Altersvorsorgeprodukte bestimmten Mindeststandards genügen. Link zum Original
Private Altersvorsorgeprodukte müssen Mindeststandards genügen.
Wortlaut im Programm
Es muss ein echter Wettbewerb aller Anbieter gewährleistet sein, als Option ein vererbbarer Kapitalstock gebildet werden können und die angebotenen privaten Altersvorsorgeprodukte bestimmten Mindeststandards genügen. Link zum Original
Bei der Auszahlung privater Altersvorsorge besteht Wahlfreiheit zwischen Verrentung, Auszahlungsplänen oder einem Heimplatz.
Wortlaut im Programm
Der Bürger muss bei der Auszahlung Wahlfreiheit je nach seinen individuellen Bedürfnissen haben: Er muss entscheiden können, ob er z. B. eine Verrentung, einen lebenslangen Auszahlungsplan in abnehmenden oder steigenden Raten wählt oder sich einen Platz in einem Alten- oder Pflegeheim sichern will. Link zum Original
Sparen für Wohneigentum wird als Form der Altersvorsorge praktikabel anerkannt.
Wortlaut im Programm
Auch das Sparen zum Aufbau von Wohneigentum muss als Vorsorgeform in praktikabler Weise anerkannt werden. Link zum Original
Private und betriebliche Vorsorge sollen die gesetzliche Rente teilweise ersetzen und etwa 50 Prozent der Altersvorsorge tragen.
Wortlaut im Programm
Die private Vorsorge soll nach einem schrittweisen Übergang die gesetzliche Rentenversicherung ergänzen und so weit ersetzen, dass die Altersvorsorge zu etwa 50 % auf der privaten und betrieblichen Vorsorge beruht. Link zum Original
Wird die geförderte Altersvorsorge nicht ausreichend genutzt, kommt unter Bedingungen eine Pflicht zur privaten Vorsorge in Betracht.
Wortlaut im Programm
Wenn die Sparer vom Angebot der geförderten Altersvorsorge nicht im dafür erforderlichen Umfang Gebrauch machen, liegt eine Pflicht zur Versicherung nahe - aber nur wenn die für die private Vorsorge genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Link zum Original
Staatliche Anreize, insbesondere die nachgelagerte Besteuerung von Vorsorgebeiträgen, gelten als unverzichtbar für die Reform der Eigenvorsorge.
Wortlaut im Programm
Die staatlichen Anreize, insbesondere die nachgelagerte Besteuerung der in anerkannten Vorsorgeformen geleisteten Beiträge, sind für sie unverzichtbare Voraussetzungen der künftigen Reform der Eigenvorsorge. Link zum Original
Die Rentenversicherung wird schrittweise zu einer beitragsfinanzierten Grundsicherung umgebaut.
Wortlaut im Programm
Rentenversicherung muss im Gegenzug Schritt für Schritt zu einer beitragsfinanzierten Grundsicherung umgebaut werden. Link zum Original
Die Belastung der Arbeitnehmereinkommen durch gesetzliche und staatlich geförderte Altersvorsorge bleibt auf höchstens 20 Prozent begrenzt.
Wortlaut im Programm
Die Belastung der Arbeitnehmereinkommen durch die gesetzlich geregelte und staatlich geförderte Altersvorsorge darf 20% der Einkommen auch künftig nicht überschreiten. Link zum Original
Die berufsständischen Versorgungswerke erhalten eine Bestandsgarantie.
Wortlaut im Programm
Die berufsständischen Versorgungswerke erhalten eine Bestandsgarantie und werden vor staatlichem Zugriff geschützt. Link zum Original
Die berufsständischen Versorgungswerke werden vor staatlichem Zugriff geschützt.
Wortlaut im Programm
Die berufsständischen Versorgungswerke erhalten eine Bestandsgarantie und werden vor staatlichem Zugriff geschützt. Link zum Original
Auch die Beamtenversorgung wird reformiert.
Wortlaut im Programm
Aus Gerechtigkeitsgründen und mit Blick auf die Haushaltsrisiken für kommende Generationen muss mit einer solchen Reform auch eine der Beamtenversorgung einhergehen. Link zum Original
Eine einfache Regelung ermöglicht es, ohne finanziellen Schaden in Deutschland zu arbeiten, Rentenbeiträge zu zahlen und im Alter ins Ausland überzusiedeln.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine klare und einfache Regelung, um es Rentnern ohne finanziellen Schaden zu ermöglichen, hier zu arbeiten und Rentenversicherungsbeiträge zu zahlen und im Alter ins Ausland überzusiedeln. Link zum Original
Die künftige Alterssicherung setzt sich aus der umlagefinanzierten gesetzlichen Rente und betrieblicher sowie privater Eigenvorsorge zusammen.
Wortlaut im Programm
Im Ergebnis wird die Alterssicherung der Zukunft eine neue Statik haben. Sie setzt sich aus der umlagefinanzierten gesetzlichen Rentenversicherung und den aus betrieblicher und privater Eigenvorsorge erwachsenen Ansprüchen zusammen. Link zum Original
Wohneigentum wird gleichberechtigt in die Förderung der privaten Altersvorsorge einbezogen.
Wortlaut im Programm
Deshalb muss Wohneigentum gleichberechtigt neben anderen Anlagemöglichkeiten in die Förderung der privaten Altersvorsorge einbezogen werden. Link zum Original
Die Versicherungspflicht von Nebenerwerbsbäuerinnen in der landwirtschaftlichen Alterssicherung wird überprüft.
Wortlaut im Programm
Dringend überprüft werden muss die Frage der Versicherungspflicht bei der landwirtschaftlichen Alterssicherung für Nebenerwerbsbäuerinnen. Hier muss die Beitragslast auf ein tragbares Maß festgesetzt werden. Link zum Original
Die Beitragslast von Nebenerwerbsbäuerinnen in der landwirtschaftlichen Alterssicherung wird auf ein tragbares Maß festgesetzt.
Wortlaut im Programm
Dringend überprüft werden muss die Frage der Versicherungspflicht bei der landwirtschaftlichen Alterssicherung für Nebenerwerbsbäuerinnen. Hier muss die Beitragslast auf ein tragbares Maß festgesetzt werden. Link zum Original
Die Subventionierung der Frühverrentung wird eingestellt.
Wortlaut im Programm
Schutzvorschriften sind zu durchforsten und die Subventionierung der Frühverrentung muss eingestellt werden zu Gunsten von Anreizen, dem Arbeitsmarkt länger zur Verfügung zu stehen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.