Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Bundestagswahl 22.09.2002 · beschlossen 10.05.2002 · Original
Das Programm enthält 35 von 1.301 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 35Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 49Seiten im Original
- 2002Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 35
Die Agrarpolitik orientiert sich an den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft.
Wortlaut im Programm
Die Agrarpolitik muss sich zukünftig an den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft orientieren. Link zum Original
Die Agrarbürokratie wird radikal abgebaut.
Wortlaut im Programm
Die unerträgliche Agrar-Bürokratie muss radikal zurückgeschnitten werden. Link zum Original
Agrarquoten und Marktregulierungen werden durch marktwirtschaftliche Elemente ersetzt.
Wortlaut im Programm
Quoten und Marktregulierungen müssen durch marktwirtschaftliche Elemente ersetzt werden. Link zum Original
Landwirte erhalten für die Pflege der Kulturlandschaft eine produktunabhängige Kulturlandschaftsprämie.
Wortlaut im Programm
Deshalb sollen die Landwirte zukünftig für ihre Leistungen zur Pflege und Erhaltung unserer Kulturlandschaft eine produktunabhängige Kulturlandschaftsprämie erhalten. Link zum Original
Die bisherigen Agrarquoten und Marktordnungen entfallen schrittweise.
Wortlaut im Programm
Im Gegenzug entfallen schrittweise die bisherigen Quoten und Marktordnungen. Link zum Original
Landwirte erhalten Planungssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen.
Wortlaut im Programm
Unternehmerische Landwirte brauchen Planungssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen. Link zum Original
Nationale Sonderwege in der Agrarpolitik werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Nationale Sonderwege - wie sie in vielen Bereichen von Rot-Grün beschritten wurden sind abzulehnen. Link zum Original
Der vorsorgende Gesundheits- und Verbraucherschutz wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Vor dem Hintergrund von Krisen muss der vorsorgende Gesundheits- und Verbraucherschutz gestärkt und durch privatrechtliche Elemente ergänzt werden. Link zum Original
Der vorsorgende Gesundheits- und Verbraucherschutz wird durch privatrechtliche Elemente ergänzt.
Wortlaut im Programm
Vor dem Hintergrund von Krisen muss der vorsorgende Gesundheits- und Verbraucherschutz gestärkt und durch privatrechtliche Elemente ergänzt werden. Link zum Original
Die Agrarwende wird als falscher Rahmen für Verbraucherschutz sowie Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die rot-grüne Bundesregierung setzt mit der so genannten Agrarwende die falschen Rahmenbedingungen für den Verbraucherschutz und die heimische Land-, Forstund Ernährungswirtschaft. Link zum Original
Nationale Alleingänge beim Verbraucherschutz im Binnenmarkt werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Verbraucher- sind durch nationale Alleingänge beim Verbraucherschutz in einem offenen Binnenmarkt nicht wirklich zu schützen. Link zum Original
Eine einseitige, überproportionale Förderung des ökologischen Landbaus wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die einseitige und überproportionale Förderung des ökologischen Landbaus ist ohne die entsprechende Verbrauchernachfrage kontraproduktiv. Link zum Original
Ein europäisches Pflanzenschutzamt regelt Rückstandsstandards und Zulassungen EU-weit und übernimmt nationale Zuständigkeiten.
Wortlaut im Programm
Die FDP fordert ein europäisches Pflanzenschutzamt, das Standards für Rückstände und ZUlassungen EU-weit regelt und in das entsprechende nationale Zuständigkeiten und Aufgaben übergehen. Link zum Original
Agrarwende, Ökosiegel und Modulation werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die so genannte Agrarwende und deren "Herzstücke", das Ökosiegel und die Modulation, führen in die Sackgasse. Link zum Original
Freiwillige Eigenkontrollen, Qualitätsmanagement, Ökoaudit, unabhängige Zertifizierung und Produkthaftung ergänzen die staatliche Lebensmittelaufsicht.
Wortlaut im Programm
Da ein marktwirtschaftlicher Rahmen der beste Verbraucherschutz ist, müssen freiwillige betriebliche Eigenkontrollen, Qualitätsmanagement, Ökoaudit und Zertifizierung durch unabhängige Dritte sowie eine konsequente Produkthaftung die staatliche Aufsicht ergänzen. Link zum Original
Die gute fachliche Praxis der Landwirtschaft wird wieder ausschließlich in den Fachgesetzen geregelt.
Wortlaut im Programm
Aus eigentums-, naturschutz- und agrarpolitischen Gründen ist die bisherige Ausgleichsregelung wieder einzuführen, dem Vertragsnaturschutz eindeutigen Vorrang einzuräumen und die gute fachliche Praxis in der Landwirtschaft wieder ausschließlich in den maßgeblichen Fachgesetzen zu regeln. Link zum Original
Antibiotika und vergleichbare Mittel in der Tiermast werden verboten.
Wortlaut im Programm
Der Einsatz von Antibiotika und vergleichbarer Mittel in der Tiermast ist zu verbieten. Link zum Original
Die Steuererhöhungen für die Agrarwirtschaft von über 500 Millionen Euro, darunter beim Agrardiesel, werden zurückgenommen.
Wortlaut im Programm
Schließlich stellt die Einführung eines Steuersatzes für Agrardiesel von 25 cts/I eine immense Steuererhöhung und Benachteiligung gegenüber den Hauptwettbewerbern in Europa dar. Diese Steuererhöhungen von mehr als 500 Millionen Euro müssen zurückgenommen werden. Link zum Original
Die Grüne Gentechnik in der Landwirtschaft wird nicht blockiert.
Wortlaut im Programm
Daher ist es unverantwortlich, die Potentiale der Grünen Gentechnik in der Landwirtschaft aus ideologischen Gründen in Deutschland und Europa zu blockieren. Link zum Original
Die landwirtschaftliche Unfallversicherung wird in der kommenden Legislaturperiode auf Kapitaldeckung umgestellt.
Wortlaut im Programm
In der kommenden Legislaturperiode ist ein kapitalgedecktes System in der landwirtschaftlichen Unfallversicherung auf den Weg zu bringen. Link zum Original
Eine privat organisierte landwirtschaftliche Unfallversicherung kommt langfristig ohne staatliche Zuschüsse aus.
Wortlaut im Programm
Mit diesem Umstieg zu einer privat organisierten landwirtschaftlichen Unfallversicherung kann langfristig ganz auf staatliche Zuschüsse verzichtet werden. Link zum Original
Die europäische Agrar- und Strukturpolitik wird reformiert.
Wortlaut im Programm
In den nächsten fünf Jahren stehen in der Europapolitik zentrale Aufgaben auf der Agenda: Europas Handlungsfähigkeit muss sichergestellt und die Vereinigung Europas vorangebracht werden. Im Einzelnen ist es dazu erforderlich, eine Verfassung für Europas Bürger zu erarbeiten, die europäische Sicherheitspolitik auszubauen, die europäische Innen- und Justizpolitik zu vertiefen, Europas Wirtschaft zu stärken und die europäische Agrar- und Strukturpolitik zu reformieren. Link zum Original
Die Europäische Union reformiert ihre Agrar- und Strukturpolitik, um erweiterungsfähig zu werden.
Wortlaut im Programm
Die europäische Orientierung der Beitrittskandidatenländer darf nicht enttäuscht werden, sonst werden sie sich andere Orientierungen suchen. Daher muss die Europäische Union endlich die notwendigen Reformen der Institutionen sowie der Agrar- und Strukturpolitik durchführen, um ihre Erweiterungsfähigkeit sicher zu steilen. Link zum Original
Die Europäische Agrarpolitik orientiert sich stärker an den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft und der Nachhaltigkeit.
Wortlaut im Programm
Die Europäische Agrarpolitik muss sich zukünftig stärker an den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft und der Nachhaltigkeit orientieren. Link zum Original
Landwirte werden von bürokratischer Gängelung und Marktregulierung befreit.
Wortlaut im Programm
Die Landwirte müssen von bürokratischer Gängelung und bürokratischen Marktregulierungen befreit und damit wieder zu Unternehmern gemacht werden. Sie müssen die Chance haben, einen wesentlichen Teil ihres Einkommens am Markt zu erzielen. Link zum Original
Landwirte erzielen einen wesentlichen Teil ihres Einkommens am Markt.
Wortlaut im Programm
Die Landwirte müssen von bürokratischer Gängelung und bürokratischen Marktregulierungen befreit und damit wieder zu Unternehmern gemacht werden. Sie müssen die Chance haben, einen wesentlichen Teil ihres Einkommens am Markt zu erzielen. Link zum Original
Landwirte erhalten für die Pflege der Kulturlandschaft eine produktunabhängige Kulturlandschaftsprämie.
Wortlaut im Programm
Zukünftig sollen die Landwirte für ihre Leistungen zur Pflege und Erhaltung unserer Kulturlandschaft eine Produkt unabhängige Kulturlandschaftsprämie erhalten. Im Gegenzug entfallen schrittweise die bisherigen bürokratischen Marktregulierungen. Link zum Original
Die bisherigen Marktregulierungen in der Agrarpolitik entfallen schrittweise.
Wortlaut im Programm
Zukünftig sollen die Landwirte für ihre Leistungen zur Pflege und Erhaltung unserer Kulturlandschaft eine Produkt unabhängige Kulturlandschaftsprämie erhalten. Im Gegenzug entfallen schrittweise die bisherigen bürokratischen Marktregulierungen. Link zum Original
Der Umbau von produktbezogener Stützung zur Kulturlandschaftsprämie erfolgt schrittweise, um Planungssicherheit zu gewährleisten.
Wortlaut im Programm
Weil unternehmerische Landwirte Planungssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen brauchen, kann ein Umbau der produktbezogenen Stützung zu einer Produkt unabhängigen Kulturlandschaftsprämie nicht von heute auf morgen erfolgen. Link zum Original
Die Halbzeitbewertung der Agenda 2000 wird genutzt, um die marktwirtschaftliche Orientierung der EU-Agrarpolitik fortzuführen.
Wortlaut im Programm
Die anstehende Halbzeitbewertung der Agenda 2000 muss genutzt werden, um die mit der Agrarreform von 1992 und mit der Agenda 2000 eingeleitete marktwirtschaftliche Orientierung der EU-Agrarpolitik beherzt fortzuführen. Link zum Original
In der Agrarpolitik werden die Mitgliedstaaten durch mehr Subsidiarität und größere nationale Steuerungsmöglichkeiten gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die FDP fordert eine Stärkung der Mitgliedstaaten durch mehr Subsidiarität und größere nationale Steuerungsmöglichkeiten. Dazu sollte das Instrument der Kofinanzierung in der Europäischen Agrarpolitik weiter ausgebaut werden, damit die Aus~ gleichsmaßnahmen besser auf die örtlichen Notwendigkeiten abgestimmt werden. Link zum Original
Die Kofinanzierung in der Europäischen Agrarpolitik wird ausgebaut, damit Ausgleichsmaßnahmen besser auf örtliche Erfordernisse abgestimmt werden.
Wortlaut im Programm
Die FDP fordert eine Stärkung der Mitgliedstaaten durch mehr Subsidiarität und größere nationale Steuerungsmöglichkeiten. Dazu sollte das Instrument der Kofinanzierung in der Europäischen Agrarpolitik weiter ausgebaut werden, damit die Aus~ gleichsmaßnahmen besser auf die örtlichen Notwendigkeiten abgestimmt werden. Link zum Original
In den WTO-Verhandlungen wird die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft gesichert, ohne neue protektionistische Barrieren aufzubauen.
Wortlaut im Programm
Mit Rücksicht auf die höheren Standards und die multifunktionalen Leistungen unserer heimischen Landwirtschaft muss bei den laufenden Verhandlungen der WTO die Wettbewerbsfähigkeit unserer Landwirtschaft sichergestellt werden, ohne dass neue protektionistische Barrieren aufgebaut werden. Link zum Original
WTO-Herausforderungen und EU-Osterweiterung werden durch marktwirtschaftliche Reformen der Europäischen Agrarpolitik begleitet.
Wortlaut im Programm
Die Herausforderungen der WTO und die EU-Osterweiterung müssen durch marktwirtschaftliehe Reformen der Europäischen Agrarpolitik begleitet werden. Link zum Original
Für das Ende der Exporterstattungen im Agrarhandel wird ein konkreter Zeitplan festgelegt.
Wortlaut im Programm
Die FDP fordert einen konkreten Zeitplan für das Ende der Exporterstattungen im Agrarhandel, die den Markt erheblich und besonders zu Lasten der Entwicklungsländer verzerrt haben. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.