Kirchen und Religionsgemeinschaften
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Schleswig-Holstein
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
SPD00
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 1621
Mehr Geld 4
- Förderlücken bei überregionalen Beratungsstellen der Religionsgemeinschaften werden geschlossen.
- Ein Restart-Förderprogramm für die Musik- und Jugendarbeit der Religionsgemeinschaften wird aufgelegt.
- Für die Sicherheit von Synagogen und Gemeindezentren werden Mittel bereitgestellt.
- Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an Synagogen werden durch Mittel unterstützt.
Mehr Rechte oder Angebote 17
- Religiöse Einrichtungen besonders schützen.
- Religiöse Einrichtungen in Absprache mit den Religionsgemeinschaften bestmöglich schützen.
- Mit den islamischen Religionsgemeinschaften das Thema Islamfeindlichkeit aufgreifen und Maßnahmen ergreifen.
- Gemeinsam mit muslimischen Verbänden die Ausbreitung radikaler Auslegungen des Islams verhindern.
- Die Sanierung der Carlebach-Synagoge in Lübeck, des Schleswiger Doms, der Eiderstedter Kirchen und des Marineehrenmals in Laboe erfolgt in den kommenden Jahren.
- Die seelsorgerischen Strukturen der Religionsgemeinschaften werden weiter gefördert.
- Die Musik- und Jugendarbeit der Kirchen- und Religionsgemeinschaften wird erhalten und gefördert.
- Länderübergreifende Anerkennungsverfahren für Religionsgemeinschaften werden auf den Weg gebracht.
- Vorhandene Seelsorgestrukturen werden gestärkt.
- Neue Seelsorgestrukturen werden ermöglicht.
- Der Austausch mit den Religionsgemeinschaften über die Fachanforderungen wird verstetigt.
- Gemeinsam mit den islamischen Verbänden wird ein islamischer Religionsunterricht in Schleswig-Holstein etabliert.
- Die universitären Bildungsangebote für christliche Theologie in Kiel und Flensburg werden weiter gefördert.
- Der mangelnden Kenntnis über die Religion des Gegenübers wird mit der Förderung von Dialogmöglichkeiten begegnet.
- Zur Ermöglichung aktiver Gemeindearbeit wird die Jugendarbeit gefördert und unterstützt.
- In Zusammenarbeit mit islamischen Verbänden und anderen Bundesländern werden Studiengänge für islamische Theologie entwickelt, die zum geistlichen muslimischen Amt oder zur islamischen Religionslehrkraft befähigen.
- Eine Initiative für mehr interreligiösen Dialog und Dialog mit Religionen wird gestartet.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 4
- Angriffe auf religiöse Menschen, sakrale Gebäude und Treffpunkte religiöser Gruppen sind ein Anschlag auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung und keine Bagatellen.
- Die staatliche Zusammenarbeit mit muslimischen Verbänden, die sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen und Extremismusprävention vertiefen, ist wichtig.
- Mehr Menschen in Schleswig-Holstein sollen ein Verständnis für die Feiertage aller Religionsgemeinschaften entwickeln.
- Synagogen und Gemeindehäuser sollen sichere und attraktive Orte der Religionsausübung sowie zugängliche Orte der Begegnung sein.
Grüne 416
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Sichtbarkeit jüdischen Lebens fördern und entsprechende Gemeinden und Projekte unterstützen.
- Eine staatliche Vereinbarung mit den muslimischen Verbänden im Land abschließen.
- Interreligiöse Formate und Angebote unterstützen.
- Mit weiteren im Land beheimateten Religionsgemeinschaften Verträge oder Vereinbarungen abschließen.
- Die Kooperation mit muslimischen Verbänden zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses unterstützen.
- Den Schutz jüdischer Einrichtungen und Gemeinden umfassend gewährleisten.
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 4
- Für kirchliche Angestellte das allgemein übliche Arbeitsrecht gelten lassen.
- Sexualisierte Gewalt in Religionsgemeinschaften und anderen Institutionen gründlich aufarbeiten und durch Prävention verhindern.
- Religionsgemeinschaften verpflichten sich, ihre Strukturen mit staatlichen und wissenschaftlichen Institutionen zu hinterfragen.
- Religionsgemeinschaften bauen ihre Angebote zur Prävention und zur Aufarbeitung vergangener Missbrauchsfälle aus.
FDP 12
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 1
SSW 23
Mehr Rechte oder Angebote 3
AfD 4
Weniger Rechte oder Angebote 2
Linke 31
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Rechte oder Angebote 2
Koalitionsvertrag 48
Mehr Rechte oder Angebote 7
- An einem Runden Tisch mit allen Beteiligten wird über eine Weiterentwicklung des Religionsunterrichts gesprochen.
- Der interreligiöse Dialog wird gestärkt.
- Jüdische Gemeinden und Landesverbände werden beim Erhalt und Ausbau von Synagogen und Gemeindehäusern unterstützt.
- Interreligiöse Formate und Angebote werden unterstützt.
- Die Kooperation mit muslimischen Verbänden wird unterstützt.
- Die staatliche Zusammenarbeit mit muslimischen Verbänden, die sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekennen, wird intensiviert.
- Die Präventionsarbeit wird gemeinsam mit diesen muslimischen Verbänden vertieft und institutionalisiert.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 2
- In der ersten Hälfte der Legislaturperiode sollen erste separate Vereinbarungen mit islamischen Religionsgemeinschaften nach dem Vorbild der Vereinbarung mit den Aleviten geschlossen werden.
- Bemühungen um eine Einigung zwischen Kirche und Staat zur Ablösung der Staatskirchenleistungen im Bund werden unterstützt.
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 4611
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Die Zusammenarbeit mit den Religionsgemeinschaften wird gestärkt.
- Die religiöse Vielfalt Schleswig-Holsteins soll aktiv gefördert und sichtbar gemacht werden.
- Der Austausch zwischen den Religionsgemeinschaften wird gezielt unterstützt.
- Die Zusammenarbeit des Landes mit Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften wird kontinuierlich weiterentwickelt.
- Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften, die die rechtlichen Voraussetzungen erfüllen, erhalten gleichberechtigte Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit dem Land.
- Der Dialog mit muslimischen Gemeinden wird unterstützt.
- Der Aufbau nachhaltiger Strukturen muslimischer Gemeinden wird unterstützt.
- Der interreligiöse und weltanschauliche Dialog wird gestärkt.
- Die Facharbeit und Forschung zu Fledermäusen sowie die Beratung von Kommunen, Eigentümern, Kirchen, Wohnungswirtschaft und Naturschutzakteuren werden langfristig gesichert und ausgebaut.
- Gemeinsam mit den muslimischen Gemeinden wird die Radikalisierung junger Menschen verhindert.
- Muslimische Gemeinden gelten als Partner gegen Islamismus und werden nicht unter Generalverdacht gestellt.
Ohne klare Richtung 6
- Die Religionsgemeinschaften im Land werden unterstützt.
- In Schleswig-Holstein sind jede Religion und konfessionslose Menschen willkommen.
- Alle Religionen sollen gleichberechtigt behandelt werden.
- Staatsverträge und andere Formen der Zusammenarbeit mit Religionsgemeinschaften werden regelmäßig darauf überprüft, ob sie die religiöse und weltanschauliche Vielfalt angemessen abbilden.
- Die Leistungen der Kirchengemeinschaften im Land sollen anerkannt und herausgestellt werden.
- Bei einem Tariftreuegesetz wird geprüft, inwieweit kirchliche Arbeitsvereinbarungen als tariftreu gelten.
Mehr Pflichten 4
- Kirchliche Beschäftigte sollen ordentliche Tarifverträge erhalten.
- Kirchliche Beschäftigte sollen ein Streikrecht erhalten.
- Kirchliche Beschäftigte sollen betriebliche Mitbestimmung erhalten.
- Von muslimischen Gemeinden wie von allen Verbänden wird ein klares Bekenntnis zu den Werten des Grundgesetzes erwartet.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht