Kirchen und Religionsgemeinschaften
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Hessen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hessen
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
CDU 169
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Unter Beteiligung von Kommunen, Sport, Kirchen, Verbänden und Medien wird ein Bündnis für gelebte Werte im Alltag gegründet.
- In der Enquetekommission sollen unter Einbindung von Wissenschaft, Sachverständigen, Sozialverbänden, Kirchen und anderen Institutionen neue Lösungsansätze gegen Einsamkeit aufgezeigt werden.
- Der Erhalt der hessischen Dorfkirchen wird unterstützt.
- Die Partnerschaft zwischen Staat, Kirchen und Religionsgemeinschaften soll frühzeitig und überparteilich weiterentwickelt und langfristig auf eine sichere Grundlage gestellt werden.
- Das Leben von Bürgerinnen und Bürgern jüdischen Glaubens sowie Synagogen, Gemeindehäuser und Schulen bedürfen besonderen Schutzes.
- Das Dialogforum Islam, das der Zusammenarbeit mit muslimischen Religionsgemeinschaften und Verbänden eine feste Struktur gibt, wird verstetigt.
- Der Dialog mit den muslimischen Moscheegemeinden wird gesucht.
- Die Arbeit der Moscheegemeinden in Seelsorge und sozialer Arbeit in den Kommunen wird unterstützt.
- Initiativen zur Öffnung der Moscheen und zum Austausch mit den Kommunen, etwa durch Kulturfeste, werden besonders unterstützt.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 4
- Die christlichen Kirchen vermitteln den Menschen im Land Orientierung.
- Eine gute Kooperation zwischen Staat und Kirche wird unterstützt.
- Die Ablösung der Staatsleistungen an die Kirchen soll in einem fairen Prozess zwischen Kirchen, Land und Bund gestaltet werden.
- Der Staatsvertrag des Landes mit den jüdischen Gemeinden wird weiterentwickelt.
AfD 51
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Rechte oder Angebote 5
- Politische und religiöse Einflussnahme islamischer Moscheeverbände wie Ahmadiyya oder DITIB an Schulen wird abgelehnt.
- Kirchenasyl und vergleichbare Verhinderungen von Abschiebungen sollen unterbunden werden.
- Minarette werden abgelehnt.
- Der Muezzinruf wird abgelehnt.
- Der Muezzin-Ruf soll unterbunden werden.
SPD 132
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 2
Grüne 51
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 2
FDP 113
Mehr Rechte oder Angebote 3
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Linke 721
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Weniger Geld 3
Weniger Rechte oder Angebote 3
Koalitionsvertrag 66
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Mit Wirtschaft, Gewerkschaften und Kirchen wird die Sonntagsöffnung personalloser, vollautomatisierter Verkaufsflächen und Dienstleistungsbetriebe ergebnisoffen geprüft.
- Der interreligiöse Dialog soll weiter gefördert werden.
- Die Verständigung zwischen den Glaubensrichtungen soll gestärkt werden.
- Die Gründung eines hessischen Rates der Religionen wird angeregt.
- Das Land sucht den Dialog mit den Moscheegemeinden.
- Die Arbeit der Moscheegemeinden in Seelsorge und sozialer Arbeit wird unterstützt.
Bleibt wie bisher 3
- Die Freiheit der Kirchen und Religionsgemeinschaften, in die Gesellschaft zu wirken, gilt als unantastbar.
- Das bestehende Staatskirchenverhältnis und die religiös-weltanschauliche Neutralität des Staates werden bejaht.
- Die etablierten Beziehungen und der Dialog mit Kirchen und Religionsgemeinschaften werden fortgesetzt.
Ohne klare Richtung 3
- Kommt ein Grundsätzegesetz zur Ablösung der Staatsleistungen an die Kirchen, soll die Umsetzung für Kirchen und Land fair gestaltet werden.
- Hessen soll als offenes und vielfältiges Land gestärkt werden, zu dem verschiedene Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften beitragen.
- Festtagen nichtchristlicher Religionsgemeinschaften wird mit Respekt begegnet.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht