Kitas
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Sachsen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Sachsen
Ohne Einzug ins Parlament
CDU 465
Mehr Geld 3
- Kommunen und freie Träger werden bei der Ausstattung der Kitas mit qualifiziertem Personal unterstützt und hochwertige Einrichtungen gefördert.
- Kommunen, Kita-Träger und Kindertagespflege werden durch Investitionsförderung unterstützt.
- Es sollen genügend sorbische Lehrkräfte und Erzieher zur Verfügung stehen.
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 5
- Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege gelten in erster Linie als Orte der Bildung und Erziehung.
- Die Kindertagespflege gilt als gleichwertiges und familiennahes Angebot neben den Kitas.
- Mit betrieblichen Einrichtungen und Stiftungen wird die praxisnahe Umsetzung des Sächsischen Bildungsplans vorangebracht.
- Mit Kita- und Schulträgern wird ein sächsisches Konzept für ganztägige Bildung an Grundschulen entwickelt.
- Die Rolle des Hortes wird neu gefasst, um Grundschule, Hort und Ganztag enger zu verknüpfen.
Mehr Pflichten 4
- Der Bildungsplan für das Vorschuljahr wird in einen Lehrplan umgewandelt.
- Der Sächsische Bildungsplan wird überarbeitet und erhält verbindliche, nach Altersgruppen gestaffelte Bildungsziele.
- Wissen über gesunde Ernährung, Bewegung und Entspannung soll unter Einbeziehung von Kitas, Schulen und Krankenkassen vermittelt werden.
- Religiöse Bildung soll verbindlich im Sächsischen Bildungsplan für Krippen, Kindergärten und Horte verankert werden.
AfD 836
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Pflichten 4
- Das sächsische Kita-Gesetz soll flexibler werden.
- Für kleine Dorfkindergärten außerhalb der Ober- und Mittelzentren sollen keine starren Mindestkinderzahlen gelten.
- Bürokratie für Kindertageseinrichtungen wird abgebaut.
- Das Programm „Obst und Milch“ wird ohne aufwendige Antragsverfahren auf alle Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen ausgeweitet.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 8
- Ein positives Bild der Familie wird als Bildungs- und Lehrinhalt in allen frühkindlichen und schulischen Bildungseinrichtungen verankert.
- Übergriffige Sexualerziehung unter dem Deckmantel der Präventionsarbeit im frühkindlichen Bildungsbereich soll unterbleiben.
- Für Kindertagesbetreuung sollen Betreuungsschlüssel von 1:3 in der Krippe, 1:7,5 im Kindergarten und 1:12 im Hort gelten.
- Kindertageseinrichtungen sollen ideologie- und politikfreie Orte sein.
- Offene Konzeptionen in Kindertageseinrichtungen werden abgelehnt.
- Kindertageseinrichtungen sollen den sicheren Erwerb der deutschen Sprache für alle dauerhaft hier lebenden Kinder gewährleisten.
- In sächsischen Kindertageseinrichtungen soll Deutsch verbindlich sein.
- Der Anteil nichtdeutschsprachiger Kinder in Kita-Gruppen soll auf höchstens 10 Prozent begrenzt werden.
BSW 122
Mehr Geld 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
SPD 41217
Mehr Geld 11
- Kitas, Schulen und Hochschulen werden weiterhin saniert, modernisiert oder neu gebaut.
- Die Fachkraft-Kind-Relation in Kitas wird durch mehr Erzieher verbessert.
- Der schrittweise Aufbau einer Personalreserve in der Kinderbetreuung wird fortgesetzt.
- Für den Ganztag werden mehrjährige Zuschüsse bereitgestellt.
- Kita-Sprachfachkräfte werden zur Unterstützung vor Ort eingesetzt.
- Demokratieprojekte in Kitas und Schulen werden weiter gefördert.
- Das Programm „Kinder stärken“ mit zusätzlichem Personal für Kitas und Horte mit vielen belasteten Kindern wird ausgebaut.
- Der Personalschlüssel in Kitas wird schrittweise auf 1:3 in Krippe und Kindertagespflege, 1:7,5 im Kindergarten und 1:12 im Hort verbessert.
- Für die Kindertagespflege wird ein landeseinheitlicher Personalkostenzuschuss festgelegt.
- Der schrittweise Aufbau einer Personalreserve für Kindertageseinrichtungen wird fortgesetzt.
- Der Personalschlüssel in Kinderkrippen, Kindergärten und Horten wird weiter verbessert.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Kitas an Orten mit großen Herausforderungen und Problemen werden besonders unterstützt.
- Mit den Erfahrungen aus dem Ganztagspiloten wird das Zusammenwachsen von Grundschule, Hort, Ganztagsangeboten und außerschulischen Lernorten beschleunigt.
- Die Zusammenarbeit von Eltern, Ärzten, Kitas, Schulen und Förderangeboten wird durch geeignete Datenschutzregelungen gestärkt.
- Kitas, Tageseltern sowie Grund- und Förderschulen werden bei der Teilnahme am EU-Schulprogramm für Obst, Gemüse und Milch unterstützt.
- Kitas werden dabei unterstützt, Kinderbetreuung auch in Randzeiten am frühen Morgen und späten Nachmittag sicherzustellen.
- Die Zusammenarbeit zwischen Kitas, Schulen und Kulturakteuren vor Ort wird weiter gestärkt.
Bleibt wie bisher 7
- Kindergarten und Schule sollen im Ort bleiben.
- Schulen und Kitas werden nicht geschlossen.
- Die sächsischen Kitas sollen ihre Spitzenstellung halten und ihre Qualität verbessern.
- Ressourcen für besondere soziale Bedarfe und den Übergang vom Kindergarten zur Schule werden bereitgehalten.
- Das Landesprogramm alltagsintegrierte sprachliche Bildung mit Sprachmentoren und Sachmitteln wird fortgesetzt.
- Wohnortnahe Kitas und Schulen werden auch bei sinkenden Kinderzahlen erhalten.
- Die Mobilitätserziehung in Kitas und Schulen wird weiter gefördert.
Ohne klare Richtung 5
- Wohnortnahe Kitas und Schulen werden als notwendig und machbar angesehen.
- Eine Roadmap „Eine Kita für alle“ wird entwickelt.
- Die Kooperation zwischen Kindergärten und Grundschulen wird weiter gestärkt.
- Es werden mehr Witaj-Kitas und Witaj-Gruppen eingerichtet.
- Der Hort wird bei der Überarbeitung des Sächsischen Bildungsplans besonders berücksichtigt, auch mit Blick auf den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung.
Mehr Pflichten 4
- Kitas werden zu Kinder- und Familienzentren und Grundschulen zu Familienschulzentren weiterentwickelt.
- Ernährungsbildung, Gesundheitserziehung und Bewegungsförderung sind Aufgaben der Kindertageseinrichtungen.
- Tägliches Zähneputzen soll in allen Kitas und Grundschulen selbstverständlich werden.
- Präventionsangebote und Vorsorgeuntersuchungen sollen in allen Kitas und Schulen Standard werden.
Grüne 366
Mehr Geld 4
- Alle Kita-Einrichtungen erhalten eine auskömmliche Grundfinanzierung.
- Bei der Finanzierung werden besondere Herausforderungen von Einrichtungen berücksichtigt, etwa hohe Armut im Quartier, traumatisierte geflüchtete Kinder oder geringe Deutschkenntnisse.
- Wirklich inklusive Kitas brauchen ausreichend räumliche, personelle und finanzielle Ressourcen.
- Mehr männliche und akademisch qualifizierte Fachkräfte werden für Kitas gewonnen.
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 3
- Die Gelder aus dem Kita-Qualitätsgesetz werden in Sachsen weiterhin für die Qualitätsentwicklung genutzt.
- Wo sinkende Kinderzahlen zu weniger pädagogischen Fachkräften führen würden, wird das überzählige Personal in den Kitas gehalten.
- Das Witaj-Projekt und das sorbische Kindergarten- und Schulnetz werden gesichert und erweitert.
Ohne klare Richtung 3
- Bei Finanzierungsstruktur, Berechnungsgrundlage für das Kita-Personal und Inklusion in Kitas sind weitere Schritte notwendig.
- Die Teilpersonalschlüssel werden zu einem Gesamtpersonalschlüssel pro Einrichtungsart zusammengeführt, nur der Leitungsanteil wird gesondert ausgewiesen.
- Die Zusammenarbeit von Grundschulen und Horten bei der Gestaltung des Ganztags erhält besonderes Augenmerk.
Linke 453
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 1
Teils begünstigend, teils belastend 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 4
- Angestrebt wird ein Betreuungsschlüssel von 1:4 in Krippen, 1:10 in Kindergärten und 1:17 in Horten.
- Bei der Berechnung der Kita-Personalschlüssel werden Vor- und Nachbereitungszeiten sowie Ausfallzeiten berücksichtigt.
- Kitas werden überall in Sachsen zu Eltern-Kind-Zentren weiterentwickelt.
- Der demografische Spielraum wird genutzt, um den Fachkraft-Kind-Schlüssel auf 1:4 für 0- bis 3-Jährige, 1:10 für 3- bis 6-Jährige und 1:16 für 7- bis 10-Jährige zu verbessern.
FW 21
Teils begünstigend, teils belastend 1
FDP 36
Mehr Geld 4
- Die Ressourcen im Schulvorbereitungsjahr werden in Schulen und Kindertagesstätten verbessert.
- In jeder Gemeinde gibt es mindestens eine Kindertagesstätte mit einem heilpädagogisch zusatzausgebildeten Erzieher.
- Die Mittel für Schulhausbau und Kitas werden aufgestockt, um den Sanierungs- und Neubaubedarf abzubauen.
- Die Landespauschale für die Kinderbetreuung wird erhöht, um eine Finanzierung zu je einem Drittel durch Eltern, Kommunen und Freistaat zu erreichen.
Mehr Rechte oder Angebote 2
Mehr Pflichten 3
- Hort und Grundschule arbeiten intensiver zusammen.
- Kindertageseinrichtungen und öffentlich geförderte Kindertagespflege sollen stärker auf Elternbedürfnisse eingehen und bedarfsorientierte, flexible Öffnungszeiten anbieten.
- Kinderbetreuung soll Öffnungszeiten nach 18 Uhr und bei Bedarf auch an Wochenenden anbieten.
Koalitionsvertrag 4108
Mehr Geld 5
- Mit der demografischen Rendite werden stufenweise bis zu 1.100 zusätzliche Erzieherstellen finanziert.
- Für die Kindertagespflege wird ein landeseinheitlicher Personalkostenzuschuss festgelegt.
- Für Belegungsschwankungen in der Kindertagespflege wird ein Pauschalbetrag eingeführt.
- Bis 2030 soll in jeder Kita eine Fachkraft mit heilpädagogischen Zusatzkenntnissen tätig sein.
- Die Förderung der Witaj-Gruppen wird erhöht.
Mehr Rechte oder Angebote 3
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 7
- Der Sächsische Bildungsplan für Kitas wird weiterentwickelt und modernisiert.
- Der Beobachtungs- und Dokumentationsprozess in Kitas wird evaluiert und eine Weiterentwicklung zu kontinuierlicher pädagogischer Diagnostik geprüft.
- Die Systematik der Kita-Finanzierung wird überarbeitet.
- In der Kita-Finanzierung werden Qualitätsstandards von finanziellen Aspekten getrennt.
- Die Förderhorte werden gestärkt.
- Sozialberichterstattung und ein Sozial-Index werden zur gezielten Ressourcensteuerung in Kitas genutzt.
- Flexible Betreuungszeitmodelle in Kitas werden zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf geprüft.
Mehr Pflichten 4
- Verbindliche Bildungsziele für die frühkindliche Bildung werden verankert.
- Qualitative Betreuungsstandards und ein Gesamtpersonalschlüssel als Finanzierungsschlüssel werden eingeführt.
- Die Mittel für Ganztagsangebote werden an verbindliche Vorgaben und ein gemeinsames Konzept von Grundschule und Hort geknüpft.
- Die Vermittlung von Gesundheitskompetenz über Kitas, Schulen, Erwachsenenbildung und Krankenkassen wird unterstützt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht