Kitas
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Mecklenburg-Vorpommern
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
AfD 51
Weniger Geld 1
Mehr Pflichten 4
- Gegenüber Kita-Trägern gelten klare Kontroll- und Prüfrechte.
- Kitas sollen frei von ideologischer Indoktrination sein.
- In Kitas gilt Deutsch als verpflichtende Sprache, um die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund zu sichern.
- Im letzten Kindergartenjahr wird eine Vorschule mit verbindlichem Lehrplan und einheitlichen Bildungsstandards eingeführt.
SPD 735
Mehr Geld 4
- In die Qualität der frühkindlichen Bildung und Betreuung wird durch kleinere Gruppen investiert.
- Für Übersetzungen werden verlässliche Budgets bereitgestellt.
- Sich bietende Möglichkeiten werden genutzt, um weiter in die Qualität der Kitas zu investieren.
- Multiprofessionelle Teams werden schrittweise als Grundausstattung an Kitas, Grund-, Regional-, Gesamt- und Berufsschulen eingeführt, beginnend mit Einrichtungen mit besonderen Herausforderungen.
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 7
- In der Krippe sinkt die Gruppengröße zum 1. Januar 2027 von 6 auf 5 Kinder je Fachkraft.
- Im Hort sinkt die Gruppengröße zum 1. August 2027 von 22 auf 21 Kinder je Fachkraft.
- Im Kindergarten soll die Gruppengröße ab 1. Januar 2028 auf 13 Kinder je Fachkraft sinken.
- Im Hort soll die Gruppengröße ab 1. Januar 2029 auf 20 Kinder je Fachkraft sinken.
- Die Zusammenarbeit zwischen Hort und Schule soll auf Augenhöhe und kindzentriert erfolgen.
- Der Masterplan „Bildung für nachhaltige Entwicklung für Kitas und Schulen“ wird umgesetzt.
- Die Verpflegung in Kitas und Schulen soll nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung erfolgen.
Linke 312
Mehr Geld 2
Ohne klare Richtung 1
Grüne 321
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
CDU 727
Mehr Geld 5
- Für die Brandschutzerziehung werden höhere Mittel bereitgestellt.
- Neubauten und Sanierungen von Schulen, Sportstätten, Kitas und Horten sollen auch von Bund und Land finanziert werden.
- Kitas mit besonderer Herausforderung erhalten zusätzliche Ressourcen.
- Kitas können durch Investitionen etwa in Lernküchen, MINT-Stationen, Bewegungsräume und Außenbereiche attraktiver gestaltet werden.
- Investitionsprogramme für Kindergärten in ländlichen Regionen werden verstärkt.
Mehr Rechte oder Angebote 2
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 7
- Für den Kindergarten gelten klare Qualitätsstandards.
- Im Kindergarten werden verbindliche Entwicklungstests eingesetzt.
- Für die Lernbetreuung im Kindergarten werden multiprofessionelle Teams mit Fachkräften aus Pädagogik, Sprache, Kunst, Motorik und MINT vorgeschrieben.
- Diagnostizierte Entwicklungsstände aus der Kindertagesbetreuung werden künftig standardisiert und wissenschaftsbasiert an die aufnehmende Schule übermittelt.
- Die Zusammenarbeit zwischen Kitas und Grundschulen sowie zwischen Grundschulen und weiterführenden Schulen wird verbindlicher und intensiver.
- In Kindergärten und Grundschulen werden spielerische Erste-Hilfe-Kurse eingeführt, um Gesundheitskompetenz und Hilfe in Notfällen zu stärken.
- Erste Hilfe wird in spielerischer Form flächendeckend in Kindertagesstätten und Grundschulen eingeführt.
BSW 25
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 1
FDP 5411
Mehr Geld 5
- Schulkindergärten für Kinder mit Behinderungen werden unabhängig von der Trägerschaft bedarfsgerecht gefördert.
- Zusätzliche Mittel für Kitas fließen vorrangig in Personal, Sprachförderung und Verlässlichkeit.
- Mehr Kita-Fachkräfte werden durch niedrigere Ausbildungshürden, stärkere Praxisanteile und bedarfsgerecht ausgebaute Ausbildungskapazitäten gewonnen.
- Zugewanderte Fachkräfte sollen durch berufsbegleitenden Spracherwerb schnellstmöglich in Kitas eingesetzt werden.
- Private Träger und Betriebskindergärten erhalten staatliche Förderung, wenn sie die Qualitätsstandards einhalten.
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Vorrang haben Kitas mit besonderem Förderbedarf sowie Maßnahmen, die Fachkräfte entlasten und Bürokratie abbauen.
- Die Kindertagespflege wird rechtssicher gestärkt, und ihre Rahmenbedingungen werden für verlässliches Planen verbessert.
- Kita-Träger können digitale Arbeitsmittel bedarfsgerecht, eigenverantwortlich und technologieoffen beschaffen.
- Datenschutz- und KI-Vorgaben werden in einer landesweiten Musterhandreichung für Kitas und Träger verständlich aufbereitet.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 3
- Die Landesfinanzierung der frühkindlichen Betreuung in Kitas und Kindertagespflege wird überprüft und an den tatsächlichen Bedarf angepasst.
- Zwischen den Trägern der Kindertagesbetreuung soll fairer Wettbewerb herrschen.
- Frühkindliche Bildung soll innovationsoffen sein, ohne Kindeswohl, Elternrechte und Trägerautonomie zu beeinträchtigen.
Mehr Pflichten 5
- Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen werden bei gleicher Qualifikation und Leistung gleich bezahlt.
- Digitale und KI-gestützte Assistenzsysteme werden in der frühkindlichen Bildung nur genutzt, wo sie pädagogisch sinnvoll, rechtssicher und entlastend sind.
- Der Einsatz digitaler Assistenzsysteme in Kitas muss freiwillig, transparent, datensparsam und wissenschaftlich evaluierbar sein.
- KI-gestützte Assistenzsysteme zur Sprachförderung in Kitas werden nur freiwillig, mit Einwilligung der Eltern, datensparsam und ohne automatisierte pädagogische Entscheidungen erprobt.
- Kitas, Schulen und Bildungseinrichtungen sollen die Entwicklung kreativer Fähigkeiten gezielt unterstützen.
Koalitionsvertrag 656
Mehr Geld 5
- Das Betreuungsangebot und die Personal- und Betreuungssituation in den Kitas sollen weiter verbessert werden.
- Die Sicherung und Gewinnung pädagogischer Fachkräfte für die Kindertagesförderung gilt als eine der wichtigsten Aufgaben der Legislaturperiode.
- Für Kitas wird ein Budget für Sprachmittlung bereitgestellt.
- Auf Bundesebene wird eine Verstetigung und Erhöhung der Mittel für die Kindertagesförderung angestrebt.
- Mehr Inklusionsfachkräfte für Kindertageseinrichtungen sollen gewonnen werden.
Mehr Rechte oder Angebote 1
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 4
Mehr Pflichten 6
- Die Verpflegung in Kitas und Schulen soll einen wachsenden Anteil regionaler und ökologischer Produkte enthalten.
- Die Verpflegung in Kitas und Schulen soll nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung erfolgen.
- Gemeinsam mit Trägern und Kommunen wird ein landesweit einheitlicher Mindestpersonalschlüssel in den Kitas eingeführt.
- Die Kindergartengruppen werden weiter verkleinert, damit Erzieherinnen und Erzieher mehr Zeit für die Förderung der Kinder haben.
- Das Fachkraft-Kind-Verhältnis soll im Laufe der Legislaturperiode auf 1:14 verbessert werden.
- Sportverbände und Sportvereine sollen eng mit Kitas und Schulen kooperieren.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht