Kinder und Jugendliche
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Bremen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bremen
Programme zur Bürgerschaftswahl 2027
SPD 11967
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 65
- Der Ausbau von Kita- und Tagespflegeplätzen wird beschleunigt, damit jedes Kind einen Kita-Platz erhalten kann.
- Die Versorgungslücke im Kita-Bereich wird dringend und schnell geschlossen.
- Jedem Kind soll ein Betreuungsplatz angeboten werden.
- Betreuungsangebote am Abend und am Wochenende werden deutlich ausgebaut oder ihr Ausbau gefördert.
- Jeder Berufsausbildungs-Campus soll eine eigene Kita mit flexiblen Öffnungszeiten haben.
- Die Angebote für Kinder und Familien in der Innenstadt sollen ausgeweitet und Freiflächen entsprechend gestaltet werden.
- In der Innenstadt soll mehr Platz für Kinder, Jugendliche und Familien geschaffen werden.
- An zentraler Stelle in der Innenstadt sollen die Voraussetzungen für einen Spielort 4.0 für Kinder und Jugendliche geschaffen werden.
- In der Innenstadt sollen mehr grüne Freiflächen mit Angeboten für Kinder und Familien entstehen.
- Gesundheitsversorgung, Bildung, Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Grünflächen und Spielmöglichkeiten sollen dezentral in jedem Stadtteil vorhanden sein.
- Für Wohnquartiere werden ordnungsgemäße Lösungen entwickelt, die Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualität und Kinderspiel mehr Raum geben.
- In Wohngebieten werden vermehrt temporäre Spielstraßen, etwa an Wochenenden, eingerichtet.
- Alle Kinder sollen das letzte Kita-Jahr besuchen können.
- Der Ausbau der Kindertagesstätten wird weiter vorangetrieben.
- Der Kita-Platzausbau konzentriert sich vor allem auf sozial und ökonomisch benachteiligte Stadtteile.
- Es werden die nötigen Ressourcen bereitgestellt, um allen Kindern ein wohnortnahes Angebot der Kindertagesbetreuung zu machen.
- Kitas werden gebaut und Personal für die frühkindliche Bildung gewonnen.
- Das Programm „Soziales Lernen im Quartier“ wird als weiteres Betreuungsformat fortgesetzt und ausgebaut.
- Jedem Kind soll ein Krippen- oder Kita-Platz angeboten werden.
- Für den schnellen Kita-Bau werden in der Stadtgemeinde Bremen GEWOBA, BREBAU und Immobilien Bremen in die Pflicht genommen.
- Die Betreuungszeiten in Kitas werden flexibilisiert und ausgedehnt, auch außerhalb der üblichen Zeiten.
- In Elementargruppen in herausfordernden Lagen werden die Gruppengrößen reduziert.
- Der Fachkraft-Kind-Schlüssel wird schrittweise verbessert, auch durch neue Personalressourcen und multiprofessionelle Teams.
- Kinder werden auch schon im Kleinkindalter echt an ihrem Alltag beteiligt.
- Am Weltkindertag wird im ganzen Land Bremen mit Aktionen und Angeboten über Kinderrechte informiert.
- Eine durchgängige, auf regelmäßiger Lernstandsdiagnose beruhende Deutschlernbegleitung von der Kita bis zum Abitur wird angestrebt.
- Die Umweltbildungseinrichtungen werden gestärkt.
- Die Finanzierung der Umweltbildungseinrichtungen wird in den ordentlichen Haushalten verankert.
- Wohnviertel und insbesondere Spielplätze werden von achtlosen und illegalen Müllablagerungen freigehalten.
- Öffentliche Plätze und Kinderspielplätze werden übersichtlicher gestaltet und gezielt beschnitten, um Müllecken zu vermeiden und Aufenthaltsqualität und Barrierefreiheit zu erhöhen.
- Das Polizeirecht wird bei Bedarf angepasst, um Frauen und Kinder besser zu schützen.
- Die Polizei erhält verlässlich die Ressourcen, um die Sicherheit von Frauen, Kindern und Jugendlichen deutlich zu erhöhen.
- Die Jugendfeuerwehren werden als Nachwuchs-Pool gestärkt, etwa durch Anerkennung vorhandener Vorausbildungen und Sachkenntnisse.
- Die Polizei erhält verlässlich die Ressourcen, um die Sicherheit von Frauen, Kindern und Jugendlichen deutlich zu erhöhen.
- Schul- und Kita-Schließungen wie in der Pandemie soll es nicht wieder geben.
- Ursachen und Folgen der wachsenden Armut, insbesondere der Kinderarmut, werden entschieden bekämpft.
- Ungleiche Startbedingungen in Kita und Schule werden weiter ausgeglichen.
- Schulen und Kitas mit Kindern mit besonders großen Herausforderungen erhalten die beste Ausstattung.
- In allen Quartieren sollen gute Kindertagesstätten sowie gute schulische und kulturelle Angebote vorhanden sein.
- Staatliche Institutionen sollen alles tun, um Kindern und Jugendlichen ein sicheres und fürsorgendes Umfeld zu bieten.
- Die Angebote zur gezielten Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien werden weiterentwickelt.
- Justiz und Polizei sollen kindgerecht arbeiten.
- Die Kinderrechte werden gestärkt.
- Für Arbeitssuchende sollen flexible und regionale Kinderbetreuungsangebote in den Stadtteilen bestehen.
- Der massive Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen, auch in Randzeiten, ist nötig.
- Wo Bedarf besteht, wird der Ausbau von Ferienbetreuungsangeboten gefördert.
- In allen Wohnheimen und Flüchtlingsunterkünften werden zumindest stundenweise Kinderbetreuungsmöglichkeiten für alleinerziehende Geflüchtete geschaffen.
- Der Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder wird fortgesetzt.
- Das Kinderbetreuungsangebot in Randzeiten wird weiter ausgebaut.
- Die Istanbul-Konvention zum Schutz von Frauen und Mädchen wird im Land Bremen vollständig umgesetzt.
- Schulpsychologische Angebote für Kinder und Jugendliche werden ausgebaut.
- Kreativtherapeutische Angebote für Kinder und Jugendliche werden ausgebaut.
- Gezielte Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche werden geschaffen.
- Prävention und Gesundheitsförderung in Quartieren, Schulen und Kitas werden durch Gesundheitsfachkräfte und Gesundheitslotsen gestärkt.
- Prävention, Gesundheitserziehung und die Bedeutung des Klimawandels werden in die Lehr- und Bildungspläne von Schulen und Kitas aufgenommen.
- Die politische Teilhabe von Kindern und Jugendlichen wird weiter gefördert.
- Kinder und Jugendliche werden stärker an stadt- und landesweiten Themen beteiligt.
- Die Kooperation von Kindertageseinrichtungen und Vereinen wird gefördert und auf den Altersbereich von 0 bis 3 Jahren ausgeweitet.
- Gezielte Bewegungsangebote sollen die soziale, emotionale, motorische und gesundheitliche Entwicklung von Kindern fördern.
- Schwimmen wird finanziell und personell so abgesichert, dass jedes Kind in Bremen schwimmen lernt.
- Das Programm „Kids in die Bäder“ wird weiterentwickelt.
- Attraktiv gestaltete Spiel- und Bewegungsräume werden gefördert, damit kein Kind wegen Wohnort oder Finanzlage der Eltern benachteiligt ist.
- Quartiersbezogene Freizeitangebote werden gefördert.
- Spielplätze, Bewegungsräume und Jugendtreffpunkte werden vor Ort in den Quartieren bereitgestellt.
- Vorhandene Spielflächen und Bolzplätze werden konsequent saniert und modernisiert.
Bleibt wie bisher 5
- Die Freikarte für Kinder und Jugendliche wird fortgeführt.
- Städtische Räume für das Naturerleben von Kindern und für naturnahe Spielplätze werden gesichert.
- Kinder und Jugendliche werden weiterhin früh an den Sport herangeführt.
- Die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Bremen-Pass, etwa für die Mitgliedschaft in Sportvereinen, wird beibehalten.
- Die Freikarte über 60 Euro für jedes Kind und jeden Jugendlichen wird bei erfolgreicher Evaluierung in den Grundzügen erhalten.
Ohne klare Richtung 14
- Die Innenstadt soll möglichst autoarm sein und hohe Aufenthaltsqualität auch für Kinder und Seniorinnen und Senioren bieten.
- Kinder sollen ihre Umgebung auf kurzen Wegen gefahrlos erkunden können.
- Alle Kinder sollen vor dem Schuleintritt eine Kita besuchen.
- Das Berufsbild der Erzieherin und des Erziehers muss attraktiver werden, um genug Fachkräfte für inklusive frühkindliche Bildung zu gewinnen.
- Das Bildungssystem motiviert alle Kinder unabhängig von ihren individuellen Bedarfen zu besseren Leistungen.
- Die Sicherheit von Frauen und Kindern ist ein besonderer Schwerpunkt.
- Die Bekämpfung von Kinderarmut mit dem Ziel einer dauerhaften finanziellen und materiellen Absicherung junger Menschen hat höchste Priorität.
- Die Kindergrundsicherung gilt als wirksames und nachhaltiges Instrument gegen Kinderarmut.
- Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Schutz und Fürsorge.
- Das Programm „Safe Sports“ des DOSB und das Kinderschutzsiegel der Bremer Sportjugend werden begrüßt.
- Der monatliche Förderbetrag des Bremen-Passes wird in den nächsten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt.
- Gute Bildung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene hat oberste politische Priorität.
- Bei neuen und überarbeiteten Spielplätzen werden Mehrgenerationenkonzept, Barrierefreiheit, Trinkwasserquelle, Toilette und kleine Bühne geprüft.
- Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche sowie Stadtteiltreffpunkte gelten als besonders relevant.
CDU 823
Mehr Rechte oder Angebote 23
- Der Kita-Ausbau wird auch unter Einbindung privater Investoren weiter beschleunigt.
- Gemeinsam mit den städtischen Wohnungsbaugesellschaften werden Räume für Angebote der externen Kindertagespflege geschaffen.
- Gemeinsam mit Unternehmen entstehen Konzepte, damit Kinder alleinerziehender Eltern während der Schichtzeiten kindgerecht betreut werden und MINT- sowie Sozialberufe attraktiver werden.
- Der Engpass fehlenden pädagogischen Personals, der fertige Kita-Plätze ungenutzt lässt, wird beseitigt.
- Pädagogische Fachkräfte werden von administrativen Tätigkeiten und Verwaltungsaufgaben entlastet, damit sie sich stärker der Arbeit am Kind widmen.
- Schulpsychologen und Schulsozialarbeiter werden im Nachmittagsangebot niedrigschwellig eingebunden.
- Rechtsansprüche von Kindern mit Förderbedarf werden bei Erst- und Weiterbewilligung durch ausreichende Kapazitäten bei Gesundheit, Soziales und Bildung schneller und verbindlich bearbeitet.
- Für die Kita-Online-Anmeldung entsteht eine datenschutzkonforme Lösung, damit ein bestehender Förderbedarf schon bei der Anmeldung mitgeteilt und die Hilfe zum Kitabeginn bereitgestellt wird.
- In diesem Unterricht lernen Kinder und Jugendliche, besser mit Gefühlen, insbesondere mit Sorgen und Ängsten, umzugehen.
- Die Teilzeitquote sinkt, indem attraktive, qualitativ höherwertige und verlässliche Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche entstehen.
- In der Bremer Innenstadt werden Spielplätze und Spielflächen geschaffen.
- Der Domshof eignet sich als konkreter Ort für Spielflächen in der Innenstadt.
- Die Stadt versendet ein Begrüßungspaket für Neugeborene mit Informationen, einem Kuscheltier und grundlegendem Babybedarf.
- Die Grünanlagen werden mit Spielgeräten ausgestattet.
- Die bestehenden Angebote für Kinder und Jugendliche werden bedarfsgerecht ausgebaut.
- Aussteigerprogramme werden insbesondere für Kinder und Frauen aus Clan-Familien etabliert.
- Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit werden vom Kindergarten über Schule und Ausbildung hinaus ein fester Bestandteil der Bildungslandschaft.
- Lehrkräfte sollen darauf vorbereitet werden, Kindern und Jugendlichen den Einstieg in die Informatik verständlich zu machen.
- Kinder, Familien und alle Menschen erhalten Anlaufpunkte, an denen Wissenschaft erlebbar und anfassbar wird.
- Verlässliche und flexible Kinderbetreuung hält Müttern den Rücken für Ausbildung und Beruf frei.
- Es wird geprüft, ob an den Standorten der Gesundheit Nord eine flexible Kinderbetreuung eingerichtet werden kann.
- Bedarfs- und zielgruppengerechte Hilfeangebote für Kinder und ihre Eltern werden ausgebaut.
- Gemeinschaftsverpflegung von der Krippe bis zum Seniorenheim wird gesund, ökologisch und sozial gerecht gestaltet.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 6
- Jedes Kind erhält die gleichen Chancen auf eine gute Bildung.
- Alle Kinder haben dieselben Bildungschancen.
- Gesundheits- und Jugendschutz stehen im Mittelpunkt der Drogenpolitik.
- Frauen und Mädchen erhalten die besten beruflichen und privaten Chancen.
- Jedes Kind erhält die Möglichkeit, in Wohlergehen aufzuwachsen.
- Jugendbeiräte sind die wichtigste Möglichkeit für Kinder und Jugendliche, sich im Stadtteil gesellschaftlich und politisch zu engagieren.
Grüne 790
Mehr Geld 5
- Die Kindergrundsicherung wird unterstützt.
- Die Hinterbliebenenversorgung von Feuerwehrleuten soll auch für nichteheliche Partnerschaften und deren Kinder gelten.
- Auf Bundesebene wird eine effektive Kindergrundsicherung eingeführt.
- Auf Bundesebene wird eine Kindergrundsicherung eingeführt.
- In allen Stadtteilen werden Jugendparlamente mit eigenem Budget eingeführt.
Mehr Rechte oder Angebote 87
- Ambulante Psychotherapieplätze, auch für Kinder und Jugendliche, sollen ausgebaut werden.
- Kindern und Jugendlichen wird der Zugang zu vorsorgender Beratung und stigmatisierungsfreier psychischer Behandlung erleichtert.
- Die Jugendarbeit wird gestärkt und weiterentwickelt.
- Die Erwerbstätigkeit von Alleinerziehenden wird durch erweiterte Kita-Angebote erleichtert.
- Es wird bedarfsgerechte Kinderbetreuung geschaffen, damit Kinder von frühkindlicher Bildung profitieren und Eltern arbeiten können.
- Die Angebote für flexible Kinderbetreuung werden verbessert.
- Arbeitsmarktpolitische Programme werden mit dem Ausbau der Kita-Angebote verknüpft.
- Beim Kita-Ausbau wird eine bessere Randzeitenbetreuung stark berücksichtigt.
- Über die Regelbetreuung hinaus werden flexible Kinderbetreuungseinrichtungen vorgehalten.
- Lücken-Betreuungsangebote für Kinder werden ausgebaut.
- Es wird gute Kinderbetreuung geschaffen, um die Arbeitsmarktchancen von Frauen zu verbessern.
- Der bedarfsgerechte Ausbau einer flexiblen und verlässlichen Kinderbetreuung wird intensiviert.
- Der Ausbau der Kindertagesbetreuung wird beschleunigt.
- Angebot und Betreuungszeiten der Kindertagesbetreuung werden erweitert.
- Die Qualität in KiTas wird durch verbindliche Standards weiterentwickelt.
- Das letzte KiTa-Jahr vor der Einschulung wird gestärkt.
- In der KiTa gibt es bereits gezielte Sprachförderung.
- Mehrsprachigkeit wird in der KiTa gefördert.
- Die Arbeitsbedingungen von Lehrkräften, Erziehern, Betreuern und Leitungskräften werden verbessert, um Unterrichtsausfall und überfüllten Gruppen entgegenzuwirken.
- Jedes Kind im Land Bremen soll einen passenden und wohnortnahen KiTa-Platz bekommen können.
- Der KiTa-Neubau wird fortgesetzt.
- Ausbildung und Gewinnung von Erzieherinnen und Erziehern werden verstärkt.
- Die Qualität der frühkindlichen Bildung wird verbessert.
- Sprachbildung und Sprachförderung am Anfang des Bildungswegs werden weiter verbessert.
- Die Bildungsangebote von KiTas und Grundschulen werden besser verzahnt, um Brüche beim Übergang zu vermeiden.
- Wegen des steigenden Förderbedarfs wird mehr gutes Personal ausgebildet und eingestellt.
- Das letzte Jahr vor der Einschulung wird für mehr Bildungsgerechtigkeit gestärkt.
- Für das letzte Jahr vor der Einschulung werden entsprechende Kapazitäten geschaffen.
- Der KiTa-Ausbau wird an den höchsten Bedarfsprognosen ausgerichtet.
- Planung und Durchführung des KiTa-Ausbaus werden beschleunigt.
- Neben dem konventionellen KiTa-Ausbau werden naturnahe KiTas wie Parzellen-KiTas eingerichtet.
- Alle Kinder über drei Jahren erhalten einen KiTa-Platz.
- Für Kinder unter drei Jahren wird in jedem Stadtteil von Bremen und Bremerhaven eine Versorgungsquote von 66 Prozent erreicht.
- Bis zur Vollversorgung erhalten alle Kinder von 3 bis 6 Jahren ohne KiTa-Platz mindestens ein niedrigschwelliges Angebot frühkindlicher Bildung.
- Die Tagespflege für Kinder im Kindergartenalter wird als Übergangslösung gestärkt und gefördert.
- Als niedrigschwellige Angebote kommen auch Spielkreise oder betreute Spielplätze in Betracht.
- Die Betreuungszeiten werden ausgeweitet, damit alle Elternteile auch in Vollzeit arbeiten können.
- Für alle Kinder ab neun Monaten soll ein KiTa-Platz verfügbar sein.
- Unterjährige Anmeldung und unterjähriger KiTa-Einstieg nach dem Lebensalter des Kindes werden Standard.
- Alle Kinder und Jugendlichen sollen durch kulturelle Bildung kulturelle Institutionen und lokale Kulturangebote kennenlernen.
- Die Vermittlung von Digital- und Medienkompetenz von der Kita bis ins hohe Alter wird politisch gestärkt und ressortübergreifend verankert.
- Jede Schule und jede Schulform muss offen für jedes Kind sein.
- Es gibt mehr Spielstraßen.
- Illegales Parken wird konsequent unterbunden, um Raum für Radwege, Spielflächen und Fußwege zu gewinnen und die Durchfahrt von Rettungs- und Versorgungsfahrzeugen zu sichern.
- Im Straßenraum werden sichere Spielflächen für Kinder und Grünflächen geschaffen.
- In den Stadtteilen wird eine kinderfreundliche Verkehrsinfrastruktur geschaffen.
- Es werden mehr verkehrsberuhigte Bereiche und Spielstraßen umgesetzt.
- Ein Modellprojekt Familienstraßen erprobt Spielstraßen mit geringen Umbaukosten im Bestand.
- Öffentliche Räume sollen familienfreundlicher mit Freiraum für Kinder und Erholungsraum für ältere Menschen gestaltet werden.
- Die Hinterbliebenenversorgung von Feuerwehrleuten soll auch für nichteheliche Partnerschaften und deren Kinder gelten.
- Eine kindgerechte Justiz soll gewährleistet werden.
- Das Programm „Ankommen im Quartier“ soll mit besserer Kinderbetreuung, fest beschäftigten Lehrkräften und mehr Lernstunden verstetigt werden.
- In den Integrationskursen werden individuelle Förderung und qualifizierte Kinderbetreuung sichergestellt.
- Kinder aller Mütter erhalten so schnell wie möglich Geburtsurkunden.
- Eine geschlechtersensible Pädagogik, die Kinder individuell wahrnimmt, wird gefördert.
- Eine flexible Kita-Versorgung wird ausgebaut.
- Gute inklusive Bildung wird in allen Kitas und Schulen umgesetzt.
- Es entstehen Orte, an denen Kinder sicher spielen, Jugendliche sich ausleben und Gemeinschaft entsteht.
- Bremen erhält eine Kinder- und Jugendbeteiligungsstrategie.
- Das Wahlalter wird auf 14 Jahre abgesenkt.
- Spielflächen werden weiterhin modernisiert, wobei die Wünsche der Kinder berücksichtigt werden.
- Das Wahlalter wird auf 14 Jahre gesenkt.
- Der öffentliche Raum wird für Familien, Kinder und Jugendliche besser nutzbar gemacht.
- Kinder werden über ihre Rechte aufgeklärt.
- Es werden Rahmenbedingungen geschaffen, in denen Kinder sich äußern und beteiligen können und gehört werden.
- Das Wahlalter wird bis zur nächsten Bürgerschaftswahl auf 14 Jahre abgesenkt.
- Kinder und Jugendliche und ihre Interessen werden in Stadtplanung und Stadtentwicklung stärker berücksichtigt.
- Vor Kitas und Schulen in der Stadt Bremen werden Spielstraßen eingerichtet.
- Kita-Gelände und Schulhöfe werden gemeinsam mit den Einrichtungen außerhalb der Öffnungszeiten zum Spielen geöffnet.
- Spielplätze werden ausgebaut und das Errichten kleinerer Spielgelegenheiten im öffentlichen Raum wird vereinfacht.
- Die Projekte „Kids in die Clubs“ und „Kids in die Bäder“ werden fortgesetzt und ausgebaut.
- Sport darf wohnortnah betrieben werden, auch wenn dies teilweise einen erhöhten Geräuschpegel mit sich bringt.
- Bei der Entwicklung des Großmarktgeländes werden von Beginn an Freiflächen für Spielplätze und Grünanlagen eingeplant.
- In den Quartieren werden mehr Begegnungsflächen wie Spielplätze, Grünoasen, Urban-Gardening-Flächen, frei zugängliche Sportflächen, Skateparks und Fitnessanlagen geschaffen.
- Ein Förderprogramm „Stadtlabore“ wird aufgelegt, um neue Nutzungen wie Spielhäuser, Kulturzentren, Literatursalons oder Musikclubs in der Innenstadt zu erproben.
- Angebote in der Innenstadt für Kinder, junge Leute, ältere Menschen, Neubremer und vom Konsum Ausgegrenzte werden gestärkt.
- In der Innenstadt werden vielfältige Orte entwickelt, darunter sichere Spielorte für Familien sowie Orte für Sport und Bewegung.
- Das Wahlalter wird auf 14 Jahre gesenkt.
- Das Wahlalter wird auf 14 Jahre gesenkt.
- Das passive Wahlrecht wird auf 16 Jahre gesenkt.
- In allen Stadtteilen werden Jugendparlamente mit eigenem Budget eingeführt.
- Das Projekt „Jugend im Parlament“ wird verstetigt.
- Kitas, Spielplätze und Schulen an Hauptverkehrsstraßen erhalten bauliche Lärmschutzmaßnahmen.
- Alle Schulen und Kitas sollen, wo Platz ist, Gärten zum Anbau von Lebensmitteln bekommen.
- Kinder sollen lernen, woher Lebensmittel kommen.
- Auf Bundesebene wird ein Verbot von an Kinder gerichteter Werbung für zuckerhaltige, ungesunde Lebensmittel gefordert.
- In Gewerbe-Bestandsgebieten werden Betreuungsmöglichkeiten für Kinder angestrebt.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 5
- Kinder sollen besonders geschützt werden und im Land Bremen in Geborgenheit aufwachsen können.
- Alle Betreuungs- und Bildungseinrichtungen sollen eine hohe Qualität bieten.
- Die Drogenpolitik folgt den Grundsätzen Aufklärung, Jugendschutz, Entkriminalisierung und Suchtprävention.
- Alle Kinder sollen unabhängig von Elternhaus, Herkunft und Wohnort die gleichen Startchancen bekommen.
- Eine weitere Absenkung des passiven Wahlalters wird geprüft.
Linke 771
Mehr Geld 9
- Auf Bundesebene wird eine sanktionsfreie Kindergrundsicherung von derzeit 695 Euro eingeführt, die allen Kindern aus ärmeren Familien voll zusteht.
- Der Freibadeintritt für 1 Euro für Kinder und Jugendliche mit Regelleistungen wird auf Hallenbäder ausgeweitet.
- Kinder und Jugendliche im Grundsicherungsbezug erhalten kostenfreien Eintritt in Frei- und Hallenbäder.
- Kinder und Jugendliche im Grundsicherungsbezug erhalten freien Eintritt in Stadtbibliotheken und Kultureinrichtungen.
- Kitas in benachteiligten Stadtteilen erhalten ein öffentlich finanziertes kostenloses Frühstück.
- Kinder und Jugendliche, die in geschlossenen Jugendhilfeeinrichtungen Gewalt erfahren haben, erhalten Opferentschädigung, etwa über einen Entschädigungsfonds.
- Ein Eintrittspreis von 1 Euro für Kinder und Jugendliche wird auch in den Hallenbädern eingeführt.
- Kinder- und Familienzentren bieten in den Stadtteilen kostenlose Angebote in Gesundheit, Erziehung und frühkindlicher Bildung.
- Die Verpflegung in Kitas und Schulen wird kostenlos und in hoher Qualität angeboten.
Mehr Rechte oder Angebote 70
- Jedes Kind soll ortsteilbezogen einen Kita-Platz erhalten.
- Lern- und Arbeitsbedingungen in Kitas werden verbessert.
- Mehr Entgeltgleichheit und eine höhere Frauenerwerbsquote sollen dadurch erreicht werden, dass fehlende Kinderbetreuung die Erwerbsarbeit von Frauen nicht mehr beeinträchtigt.
- Die Betreuungslücke zwischen 16 und 18 Uhr wird geschlossen.
- Eine starke, möglichst kostenlose öffentliche Infrastruktur für Bildung, Gesundheit, Kinderbetreuung, Kultur und Mobilität wird angestrebt.
- Auf Bundesebene wird eine sanktionsfreie Kindergrundsicherung von derzeit 695 Euro eingeführt, die allen Kindern aus ärmeren Familien voll zusteht.
- Der Freibadeintritt für 1 Euro für Kinder und Jugendliche mit Regelleistungen wird auf Hallenbäder ausgeweitet.
- Kinder und Jugendliche im Grundsicherungsbezug erhalten kostenfreien Eintritt in Frei- und Hallenbäder.
- Kinder und Jugendliche im Grundsicherungsbezug erhalten freien Eintritt in Stadtbibliotheken und Kultureinrichtungen.
- Kitas in benachteiligten Stadtteilen erhalten ein öffentlich finanziertes kostenloses Frühstück.
- Es soll mehr und bessere Spielflächen geben.
- Kinder werden bei der Stadtentwicklung im Sinne einer bespielbaren Stadt mitgedacht.
- Spielplätze werden mit einer Spielleitplanung unter Beteiligung von Kindern aus der Nachbarschaft weiterentwickelt.
- Ablösesummen für nicht gebaute Kinderspielflächen müssen zweckgebunden für öffentliche Spielflächen in der Nähe verwendet werden.
- Alle Spielplätze werden in einen guten Zustand versetzt, regelmäßig gewartet und instand gehalten.
- Spielplätze sollen Angebote für Kinder aller Altersgruppen bieten.
- Die städtischen Investitionen in Spielplätze werden um 50 Prozent gesteigert.
- Für den Ausbau und die Ausdifferenzierung der stationären Jugendhilfeangebote wird langfristig geplant.
- Es werden mehr Eltern-Kind-Wohneinrichtungen geschaffen.
- Eine Jugendentgiftung wird eingerichtet.
- Kinder und Jugendliche, die in geschlossenen Jugendhilfeeinrichtungen Gewalt erfahren haben, erhalten Opferentschädigung, etwa über einen Entschädigungsfonds.
- Es entstehen mehr konsumfreie Zonen, Spiel- und Treffplätze und gemeinsam entwickelbare Freiflächen.
- Sozial- und jugendpädagogische Angebote zum Klimaschutz werden gefördert und ausgebaut.
- Schulische und jugendpädagogische Angebote des Stadt-Land-Austauschs zu Umwelt, Landwirtschaft und Ernährung werden eingerichtet.
- Frei werdender Parkraum wird zu Fußwegen, Grünflächen, Außengastronomie, Wohnraum und Spielplätzen umgewandelt.
- Spaß am Sport und die Befähigung zu sportlicher Betätigung werden schon früh vermittelt.
- Die Kapazitäten bedarfsgerechter Kinderbetreuung werden weiter ausgebaut.
- Eine flexible Kinderbetreuung wird sichergestellt.
- Angebote wie VIA (Alleinerziehende in Arbeit) und MoKi (Mobile und flexible Kinderbetreuung) werden ausgebaut.
- In Bremen und Bremerhaven werden ausreichende und gute Kita-Plätze geschaffen.
- Kurze Wege zu Kindergärten und Tagespflegeeinrichtungen werden ermöglicht.
- Prävention von Sexismus und Gewalt beginnt in Kitas und Schulen.
- In Kitas und Schulen werden Aufklärungsarbeit und die regelmäßige Auseinandersetzung mit Sexismus und Rollenklischees verstärkt.
- Es werden Schutzangebote für Frauen mit minderjährigen Söhnen geschaffen.
- Träger der offenen Jugendarbeit werden bei der Entwicklung von Angeboten zur Sensibilisierung für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt finanziell unterstützt.
- Für jedes Kind gibt es einen guten Kita-Platz.
- Ein individueller Rechtsanspruch auf gute frühkindliche Bildung gilt als Frage der Bildungs- und Geschlechtergerechtigkeit und der Armutsbekämpfung.
- Der Ausbau frühkindlicher Bildung darf nicht an der Schuldenbremse scheitern.
- Es entsteht eine Landschaft frühkindlicher Bildungsangebote, die Kinder fördert, Eltern entlastet und Beschäftigten gute Bedingungen bietet.
- Kinder- und Familienzentren werden als offene Mittelpunkte sorgender Quartiere für Begegnung und Austausch ausgebaut.
- Es werden Einrichtungen geschaffen, die durchgängige Bildung und Betreuung vom ersten Lebensjahr bis zur Einschulung anbieten.
- Kinder- und Familienzentren bieten in den Stadtteilen kostenlose Angebote in Gesundheit, Erziehung und frühkindlicher Bildung.
- Kinder mit unterschiedlichen Herkunftssprachen erhalten in der Kita sprachliche Förderung.
- Der Mangel an Kita-Plätzen in den Stadtteilen mit der größten Armut wird mit höchster Priorität behoben.
- Bis 2025 wird für unter Dreijährige in allen Stadtteilen eine Versorgungsquote von 60 Prozent erreicht.
- Bis 2025 wird für Kinder über drei Jahren bis zum Schuleintritt in allen Stadtteilen eine Versorgungsquote von 100 Prozent erreicht.
- Der Kita-Ausbau darf nicht am Geld scheitern.
- Die unterjährige Aufnahme von Kindern in die Kita wird ermöglicht.
- Die Gruppengrößen werden verkleinert, zuerst in Kitas in Indexquartieren und mit heilpädagogisch-therapeutischem Profil, dann flächendeckend.
- Die personelle Grundausstattung und der Fachkraft-Kind-Schlüssel werden verbessert.
- Elementargruppen werden auf 15 Kinder verkleinert.
- In einer inklusiven Kita werden alle Kinder ausgehend von ihrer aktuellen Entwicklung gezielt gefördert.
- Es werden weitere Standorte der Mobilen Kindertagesbetreuung eingerichtet.
- Die Spielhäuser auf Spielplätzen werden personell gestärkt.
- Weitere Spielplätze, insbesondere in benachteiligten Stadtteilen, erhalten Spielhäuser.
- Es werden weitere Standorte der angestellten Kindertagespflege eingerichtet.
- Kinder, die wegen Armut oder Migrationsgeschichte bisher keinen fairen Bildungszugang haben, werden besonders unterstützt.
- Die Zusammenarbeit der Ressorts für Bildung, Gesundheit und Soziales wird durch feste Kooperationsstrukturen auf Arbeitsebene gestärkt.
- Moderne Lernorte für alle Kinder und Jugendlichen sowie zeitgemäße Arbeitsplätze für die Beschäftigten an Schulen werden geschaffen.
- Krippen und Kitas werden sozial gerecht ausgebaut.
- Cannabis wird weiter legalisiert und unter hohen Jugendschutzstandards kontrolliert abgegeben.
- Die Bundeswehr wird verpflichtet, keine Minderjährigen aufzunehmen.
- GEWOBA und BREBAU werden verstärkt zum Bau von Schulen und Kitas herangezogen.
- Schul- und Kita-Kapazitäten werden zügig und bedarfsgerecht ausgebaut.
- Kinder und Jugendliche erhalten in Schule und Freizeit mehr Möglichkeiten, sich über Datenschutz, Ernährungsrisiken, Konsum und Schuldenfallen zu informieren.
- Kitas und Schulen erhalten angemessene staatliche Mittel für die Verpflegung der Kinder.
- Die Verpflegung in Kitas und Schulen wird kostenlos und in hoher Qualität angeboten.
- Die kinder- und fachärztliche Versorgung in Bremen-Nord wird deutlich verbessert.
- Die Kita-Versorgung in Bremen-Nord, besonders im U3-Bereich, wird verbessert.
- Es gibt mehr öffentliche Kitas unter dem Dach von KiTa Bremen.
Bleibt wie bisher 5
- Die Förderprogramme „Kids in die Clubs“ und „Kids in die Bäder“ werden dauerhaft abgesichert.
- Der Eintrittspreis von 1 Euro für Kinder und Jugendliche in den Bremer Freibädern bleibt erhalten.
- Die bestehenden Standorte der Mobilen Kindertagesbetreuung werden langfristig gesichert.
- Häuser der Familie, das Zentrum für Alleinerziehende, Kinder- und Jugendfarmen, Mütterzentren, Bürgerhäuser und Spielhäuser werden erhalten und von der Stadt bedarfsgerecht refinanziert.
- Der Abzug der Level-II-Frühchenversorgung aus dem Klinikum Bremen-Nord wird abgelehnt.
BIW 469
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Kindergärten und Schulen vermitteln zur Kriminalprävention Werte und gewaltlose Konfliktlösung.
- Die frühkindliche Bildung wird ausgebaut, damit jedes Kind bei der Einschulung die Voraussetzungen für den Unterricht mitbringt.
- In Kitas werden vermehrt fachlich unterwiesene Hilfskräfte zur Unterstützung der Erzieher eingesetzt.
- Betriebskindergärten und häusliche Kinderbetreuung etwa in Nachbarschaftsprojekten werden gefördert.
- Der Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen wird bekämpft.
- Minderjährige Testkäufer kontrollieren regelmäßig die Einhaltung des Alkoholverkaufsverbots an Minderjährige.
- Die Drogenprävention an Schulen und in Jugendeinrichtungen wird in Abstimmung mit der Polizei verstärkt.
- Der Jugendsport wird stärker gefördert.
- Im Umfeld von Schulen und Kindergärten gilt Tempo 30.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 3
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 4
- Für Vorschulkinder mit hohem Sprachförderbedarf oder kognitiven Defiziten wird der Besuch eines Kindergartens und gegebenenfalls einer Vorschule verpflichtend.
- Jedes Kind wird nach Vollendung des dritten Lebensjahres einem altersgerechten Test unterzogen.
- Die Einschulung erfolgt mit Vollendung des sechsten Lebensjahres.
- Bremen bringt eine Bundesratsinitiative für ein generelles Alkoholverbot für Minderjährige ein.
FDP 2941
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 39
- Die Sprachförderung für Kinder wird in den Vordergrund gerückt, damit jedes Kind die gleichen Chancen hat.
- Die Plätze in Krippen und Kindertagesstätten werden bedarfsgerecht ausgebaut.
- In allen Einrichtungen für drei- bis sechsjährige Kinder gilt ein Personalschlüssel von zwei Fachkräften je 20 Kinder.
- Ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher haben die pädagogische Leitung und werden von Teams aus unterschiedlichen Fach- und Hilfskräften unterstützt.
- Der Anteil akademisch ausgebildeter Fachkräfte in Kindertagesstätten wird erhöht.
- Beim Kita-Personal wird eine verlässliche Kontinuität angestrebt.
- Sprachdefizite von Kindern sollen möglichst früh erkannt werden.
- Die Sprachstandsfeststellung soll bereits in den frühen Kita-Jahren erfolgen.
- Kinder mit Sprachdefiziten werden individuell gefördert, damit sie zur Einschulung die erforderlichen Sprachkenntnisse haben.
- Für Kindertageseinrichtungen wird eine wissenschaftlich begründete, einheitliche Qualitätsbewertung auf Basis interner und externer Evaluation eingeführt.
- Frühkindliche Bildungs- und Betreuungsangebote sollen stärker altersgerechte Bildungsangebote enthalten.
- In der frühkindlichen Bildung sollen Sprachfertigkeiten besondere Beachtung finden.
- Bremerhaven erhält einen Naturkindergarten für Drei- bis Sechsjährige.
- Kinder aus bildungsfernen Schichten sollen durch Ganztagsschulen und Quartierbildungszentren bessere Bildungschancen erhalten.
- Gegebenenfalls wird ein Übergangsangebot zwischen Kita und Grundschule geschaffen.
- Die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen und von Hochbegabten wird ausgebaut.
- Es wird abgelehnt, dass Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten oder Autismus-Spektrum-Störungen als nicht beschulbar eingestuft werden.
- Das Kinderchancengeld umfasst einen digitalen, einfachen Zugang zu unbürokratischen Leistungen für Bildung, Teilhabe und Aufstiegschancen.
- Es sollen Erlebnisspielplätze mit mittelalterlichem Themenbezug gebaut werden.
- Rund um die Große Kirche sollen mehr Begrünung und Spielangebote für Kinder entstehen.
- Kinder- und Jugendfeuerwehren werden weiter ausgebaut.
- Es werden ausreichend Kita-Plätze geschaffen.
- Besonders verletzliche Gruppen unter den Ankommenden werden besser vor Kriminellen geschützt.
- Ein breites Freizeitangebot schafft mehr Freiraum für Kinder und Jugendliche.
- Es gibt eine verlässliche Kinderbetreuung in allen Altersgruppen.
- Für eine verlässliche Kinderbetreuung wird eine Fachkräfteoffensive gestartet.
- Bei allen Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen wird die Kinderbetreuung sichergestellt.
- Öffentliche Sportplätze und Spielplätze, einschließlich des Spielparks Leherheide, werden mit neuen Spielgeräten erweitert.
- Spielplätze und öffentliche Sportplätze in Bremen und Bremerhaven werden attraktiver.
- Für Beschäftigte in Sozial- und Gesundheitsberufen gibt es angemessene Kinderbetreuung.
- Suchtpräventionsprogramme in Schulen und Jugendeinrichtungen werden ausgeweitet.
- Freizeitaktivitäten und schulische Verpflichtungen begleitender Geschwister werden angemessen berücksichtigt.
- Partnerschaftsprogramme zwischen Bauernhöfen, auch in Niedersachsen, und Schulen werden ermöglicht.
- Der Schwimmunterricht für Kinder und Jugendliche in Bremen und Bremerhaven wird ausgebaut und gefördert.
- In Kitas wird Wassergewöhnung ermöglicht.
- Kompakte Ferienprogramme zum Schwimmenlernen werden gefördert.
- Kulturelle Vermittlungsangebote für Kinder und Jugendliche ohne familiären Zugang zu Kultureinrichtungen werden verstetigt und optimiert.
- Geflüchteten aus der Ukraine, insbesondere Kindern, wird vor Ort geholfen.
- Bildungs- und Hilfsangebote für geflüchtete ukrainische Kinder werden drastisch verbessert.
Bleibt wie bisher 5
- Eine Anhebung der Kita-Gruppengröße über 20 Kinder hinaus wird abgelehnt.
- Die Beitragsfreiheit darf nicht zu einem Qualitätsverlust in der frühkindlichen Bildung führen.
- Verpflichtende Kitajahre werden abgelehnt.
- Erwerbseinkommen von Jugendlichen führt nicht zu einer Kürzung des Kinderchancengeldes.
- Das Kinderspielplatzsanierungsprogramm wird in Bremen und Bremerhaven fortgesetzt.
Ohne klare Richtung 4
- Bremen soll ein Bundesland werden, in dem jedes Kind alles werden kann.
- Die Kinder- und Jugendfreundlichkeit im öffentlichen Raum soll gestärkt werden.
- Kinder und Jugendliche werden frühzeitig für ehrenamtliche Arbeit begeistert.
- Die Nachhaltigkeitsstrategie umfasst neben Klima- und Umweltschutz alle generationsübergreifenden Themen, darunter Finanzpolitik, Stadtentwicklung, Mobilität, demografischen Wandel, Armut, Bildung und Wirtschaftsstandort.
Koalitionsvertrag 322112
Mehr Geld 8
- Der Freibadeintritt von 1 Euro für Kinder und Jugendliche wird fortgesetzt.
- Es werden Einrichtungen geschaffen, die durchgängige Bildung und Betreuung vom ersten Lebensjahr bis zur Einschulung anbieten, etwa Kinder- und Familienzentren mit kostenlosen Angeboten zu Gesundheit, Erziehung und frühkindlicher Bildung.
- Stadtticket und Jugendticket TIM werden in ein ermäßigtes Deutschlandticket für 29 Euro für Erwachsene überführt, das beim Stadtticket für Kinder kostenfrei ist.
- Die Einführung einer armutsfesten und einfach zugänglichen Kindergrundsicherung wird unterstützt und eingefordert.
- Die Freikarte für Freizeitangebote aller unter 18-Jährigen wird weitergeführt und ausgebaut.
- Alle Quartiere werden mit mehr attraktiven, kostenfrei nutzbaren Spiel- und Bewegungsräumen ausgestattet.
- Ressourcen sollen verstärkt in Stadtteilen und Bevölkerungsgruppen mit besonderen sozialen Herausforderungen eingesetzt werden.
- Eine Ausweitung des 1-Euro-Tickets auf alle Bremer Bäder wird geprüft.
Mehr Rechte oder Angebote 110
- Jedes Kind erhält einen Kita-Platz.
- Allen Kindern wird ein Betreuungs- und Förderangebot gemacht, besonders Familien, die es bisher wenig nutzen.
- Der Ausbau von Betreuungsplätzen konzentriert sich auf Stadtteile mit bisher zu geringem Angebot.
- Der Kita-Ausbau wird mit aller Kraft vorangetrieben.
- Jedem Kind in Bremen soll mit höchster Priorität ein Kita- oder Tagespflegeplatz angeboten werden.
- Das Betreuungsangebot wird flexibler gestaltet, um Familie und Beruf besser vereinbar zu machen.
- Kinder mit großen Herausforderungen erhalten eine besonders intensive Unterstützung.
- Der Bau von Schulen und Kitas wird massiv vorangetrieben.
- Für einen leichteren Arbeitsmarktzugang von Frauen soll ausreichende und verlässliche Kinderbetreuung bereitstehen.
- Die Möglichkeiten zur unterjährigen Aufnahme in die Kinderbetreuung werden ausgebaut.
- Es wird verlässliche, flexible und bedarfsgerechte Kinderbetreuung geschaffen.
- Flexible Betreuungsmodelle nach dem Vorbild „Moki“ in Hemelingen werden in allen Stadtteilen ausgebaut.
- Das Angebot an Kinderbetreuungsplätzen und alternativen Betreuungsangeboten, auch in Rand- und Ferienzeiten, wird massiv erhöht.
- Auf Bundesebene wird ein modernes Abstammungsrecht gefordert, das queeren Familien und Zwei-Mütter-Familien gerecht wird.
- Schulische und pädagogische Angebote des Stadt-Land-Austausches werden unterstützt, um das Verständnis für Natur, Landwirtschaft und die Herkunft von Lebensmitteln zu fördern.
- Schul- und Kitagärten werden gestärkt und gefördert.
- Auf Bundesebene wird ein Verbot von an Kinder gerichteter Werbung für zuckerhaltige, ungesunde Lebensmittel gefordert.
- In der Kita sollen Sprachförderung, Mehrsprachigkeit, naturwissenschaftliches Interesse, soziales Lernen und Gleichberechtigung eine große Rolle spielen, ohne dass Kinder durch geschlechtliche, sozioökonomische oder rassistische Zuschreibungen gehemmt werden.
- Die Betreuungszeiten in der Kindertagesbetreuung sollen flexibilisiert und ausgeweitet werden.
- Der massive Ausbau von Betreuungsplätzen wird fortgesetzt.
- Der Ausbau des Betreuungsangebots in Randzeiten wird weiter verfolgt.
- Der Kita-Ausbau wird konsequent fortgeführt und vor allem auf sozial und ökonomisch benachteiligte Stadtteile konzentriert.
- Für die uneingeschränkte Erfüllung des Rechtsanspruchs auf einen Kita-Platz werden alle erforderlichen Ressourcen bereitgestellt.
- Der Kita-Ausbau wird mit höchster Priorität vorangetrieben, damit jedem Kind kurzfristig ein möglichst wohnortnaher Kita- oder Krippenplatz angeboten werden kann.
- Begonnene Kurzfristmaßnahmen wie das Kita-Brückenjahr werden fortgeführt.
- Solange Betreuungsplätze fehlen, werden Standards wie Raumstandards, Qualifikationserfordernisse und Gruppengrößen verbindlich und befristet so weit flexibilisiert, wie es zur Unterbringung aller unversorgten Kinder nötig ist.
- Jedes Kind bekommt einen Kita-Platz.
- Bis zum Ende der Legislaturperiode soll in jedem Bremer Stadtteil eine Versorgungsquote von 110 Prozent für Kinder über drei Jahren erreicht werden.
- Beim Kita-Bau werden Skaleneffekte etwa durch serielles Bauen genutzt.
- Alle Verfahren beim Kita-Bau von der Beschlussfassung über die Genehmigung bis zur Vergabe werden vereinfacht und beschleunigt.
- Bei Bedarf werden räumliche Standards für Kitas übergangsweise gesenkt.
- Jede Möglichkeit zum beschleunigten Kita-Ausbau wird genutzt.
- Beim Kita-Ausbau werden alle Anbieter und Träger einbezogen, die den landesrechtlichen und genehmigungsfähigen Vorgaben entsprechen.
- Vorrangig soll allen Kindern ein Betreuungsangebot mindestens im Umfang des Rechtsanspruchs von sechs Stunden gemacht werden.
- Insbesondere nachmittags soll mehr Betreuungsangebot geschaffen werden.
- Das Angebot an Kinderbetreuungsplätzen und ergänzenden Betreuungsangeboten, auch in Rand- und Ferienzeiten, wird massiv erhöht.
- Kitas können Betreuungsbedarfe über sechs Stunden hinaus ergänzend mit pädagogisch vorgebildeten Personen wie Kindertagespflegepersonen abdecken; der nötige Rahmen dafür wird geschaffen.
- Als ergänzendes, quartiersnahes und flexibles Angebot werden weitere MoKi-Standorte eröffnet.
- Es wird geprüft, wie die unterjährige Aufnahme von Kindern in Kitas zum Standard werden kann.
- Kurzfristig werden in Kitas Zweitkräfte mit angepasster Mindestqualifikation und „helfende Hände“ ohne pädagogische Vorqualifikation eingesetzt.
- Um mehr Kita-Gruppen betreiben zu können, sollen mehr Menschen als Zweitkräfte gewonnen werden.
- Bei der Personalausstattung wird die Anzahl der Förderkinder berücksichtigt.
- Allen Kindern soll ein Betreuungsangebot gemacht werden.
- Für Elementargruppen in herausfordernden Lagen wird der Fachkraft-Kind-Schlüssel schrittweise verbessert, um Gruppenverkleinerungen zu ermöglichen.
- Das frühkindliche Bildungsangebot durch Tageseltern wird ausgeweitet.
- Die Bildungsangebote in Kitas und Grundschulen werden besser verzahnt, um Brüche beim Übergang zu vermeiden.
- Kinder- und Familienzentren sollen Raum für Differenzierungs- und Bewegungsangebote, Ruheräume, Eltern- und Familiencafés, Väter- und Müttergruppen, Beratung und Selbsthilfe bieten.
- Es werden Einrichtungen geschaffen, die durchgängige Bildung und Betreuung vom ersten Lebensjahr bis zur Einschulung anbieten, etwa Kinder- und Familienzentren mit kostenlosen Angeboten zu Gesundheit, Erziehung und frühkindlicher Bildung.
- Das Konzept Kita-Einstiegshaus wird auf weitere Stadtteile übertragen, um Kindern mit Bedarf den Einstieg in die frühkindliche Bildung zu erleichtern.
- Die Einrichtung naturnaher Kitas, etwa Parzellen-Kitas, wird vorangebracht.
- Die Zusammenarbeit der Ressorts Soziales, Umwelt und Kinder zur Klimabildung wird verstärkt, um Kindern und Jugendlichen niederschwellige Angebote der Umwelt- und Klimabildung zu ermöglichen.
- Sprachbildung und Sprachförderung am Anfang des Bildungswegs werden weiter verbessert.
- Die Förderung von Mehrsprachigkeit wird als selbstverständlicher Teil der Sprachbildung etabliert.
- Mit den vorhandenen Sprachförderangeboten sollen noch mehr Kinder erreicht werden.
- Die Sprachförderung in Kitas wird schrittweise ausgebaut.
- In Gruppen mit mehr als vier Kindern mit diagnostiziertem Sprachförderbedarf soll eine zusätzliche Sprachförderkraft eingesetzt werden.
- Es werden weitere ergänzende Angebote für Kinder ohne Kita-Besuch geschaffen.
- Sprachförderkräfte erhalten ausreichend Zeit und Raum für individuelle Lehr- und Lernangebote.
- Die Qualität der frühkindlichen Bildung wird verbessert.
- Kitas sollen inklusiv sein und alle Kinder ausgehend von ihrer Entwicklung gezielt fördern.
- Inklusive Kitas erhalten eine entsprechende Ausstattung mit kleinen Gruppen, gutem Fachkraft-Kind-Schlüssel, multiprofessionellen Teams und poolbaren Assistenzen in inklusionsgerechten Räumen.
- Weitere Spielplätze, insbesondere in benachteiligten Stadtteilen, sollen mit Spielhäusern ausgestattet werden.
- Das Kita-Finanzierungssystem soll das Ziel eines Kitaplatzes für jedes Kind unterstützen.
- Die Schaffung zusätzlicher Kita-Angebote und -Plätze wird forciert.
- Das Finanzierungssystem setzt besondere Anreize für neue Betreuungsangebote in Quartieren mit niedrigen Betreuungsquoten.
- Die Bedarfe von Kindern und Jugendlichen in komplexen Problemlagen werden ressortübergreifend durch Beschulungs-, Betreuungs- und Therapieangebote gesichert.
- Sprachförderung beginnt so früh wie möglich und wird auch an weiterführenden Schulen angeboten.
- Schule, Jugendhilfe und familienbezogene Sozialarbeit werden stärker vernetzt.
- Die geförderten außerschulischen Lernorte der Umwelt- und Klimabildung für Kinder und Jugendliche werden aus Haushaltsmitteln dauerhaft finanziert und weiter ausgebaut.
- Die Landesförderung für außerschulische Lernorte der Umwelt- und Klimabildung wird auf Bremerhaven ausgedehnt.
- Gemeinsam mit den Einrichtungen werden Lösungen gesucht, um Kita-Gelände und Schulhöfe außerhalb der Öffnungszeiten zum Spielen zu öffnen.
- Medienbildung von der Kita bis ins hohe Alter wird in den Ressorts verankert.
- Die Interessen von Kindern und Jugendlichen werden in der Stadtplanung stärker berücksichtigt.
- Kita-Gelände und Schulhöfe werden außerhalb der Öffnungszeiten zum Spielen geöffnet.
- Neben dem Ausbau von Spielplätzen werden kleine Spielgelegenheiten im öffentlichen Raum geschaffen.
- Am Franz-Pieper-Karree wird eine Mitte Überseestadt mit Nahversorger, Spielflächen und Grünanlagen realisiert.
- In den Quartieren entstehen mehr Begegnungsflächen wie Spielplätze, Grünflächen, Urban-Gardening- und Sportflächen.
- Bremens Innenstadt wird systematisch um Anziehungspunkte in Gastronomie, Wohnen, Kinderspiel, Kultur, Wissenschaft und Einzelhandel ergänzt.
- Angebote und Freiflächen für Kinder, Familien und Jugendliche in der Innenstadt werden ausgeweitet.
- In der Innenstadt entsteht ein neuer Anziehungspunkt für Spiel und Bewegung.
- Stadtticket und Jugendticket TIM werden in ein ermäßigtes Deutschlandticket für 29 Euro für Erwachsene überführt, das beim Stadtticket für Kinder kostenfrei ist.
- Mehr verkehrsberuhigte Bereiche sowie dauerhafte und temporäre Spielstraßen werden umgesetzt.
- Die Verkehrssituation für Kinder und Familien wird verbessert.
- Gesundheitsfachkräfte werden auch in Kitas eingesetzt.
- Suchtprävention wird insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen gestärkt.
- Die Bundesinitiative zur Stärkung des Gesundheits- und Jugendschutzes beim Cannabiskonsum wird unterstützt.
- Ein Rauchverbot wird in der Außengastronomie von stark von Kindern besuchten Freizeitstätten eingeführt.
- Die Einführung einer armutsfesten und einfach zugänglichen Kindergrundsicherung wird unterstützt und eingefordert.
- Die Freikarte für Freizeitangebote aller unter 18-Jährigen wird weitergeführt und ausgebaut.
- Für die Freikarte werden mehr Akzeptanzstellen, auch für kleinere Kinder, geworben.
- Spielplätze, Bewegungsräume und Jugendtreffpunkte müssen vor Ort in den Quartieren vorhanden sein.
- Alle Quartiere werden mit mehr attraktiven, kostenfrei nutzbaren Spiel- und Bewegungsräumen ausgestattet.
- Vorhandene Spielflächen und Bolzplätze werden weiter saniert und modernisiert.
- Ein stadtweit gutes, vielseitiges und verlässliches, allen offenstehendes Angebot der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit soll abgesichert und gefördert werden.
- Neu entstehende Wohnquartiere erhalten frühzeitig Mittel zum Aufbau von Angeboten der offenen Jugendarbeit.
- Die Öffnungszeiten der Jugendeinrichtungen werden überprüft, um der Nachfrage nach Wochenendangeboten nachzukommen.
- Eine Kinder- und Jugendbeteiligungsstrategie wird entwickelt, um Beteiligungsmöglichkeiten besser zu koordinieren und bisher nicht erreichte junge Menschen zu aktivieren.
- Die diversitätssensible Kinder- und Jugendhilfe wird weiter ausgebaut.
- Die Straßensozialarbeit in der ambulanten Jugendhilfe wird gestärkt.
- Präventiver Kinderschutz und die Beratung von Kindern, Jugendlichen, Betroffenen und Fachkräften werden verstärkt.
- Das Handlungskonzept „Stopp der Jugendgewalt“ wird um neue Angebote erweitert.
- Die Instrumente des Glücksspielstaatsvertrags zum Jugend- und Spielerschutz sollen gestärkt werden.
- Das Schwimmen wird finanziell und personell so abgesichert, dass jedes Kind in Bremen schwimmen lernt und alle Schwimmbäder erhalten bleiben.
- Eine Ausweitung des 1-Euro-Tickets auf alle Bremer Bäder wird geprüft.
- Das Teilhabe-Programm „Kids in die Bäder“ wird evaluiert, ausgebaut und gefördert.
- Das Projekt „Kids in die Clubs“ wird integraler Bestandteil der Kooperation von Vereinen und Schulen.
- Das Programm „Anerkannter Bewegungskindergarten“ soll auf den Bereich null bis drei Jahre ausgeweitet werden.
- Bei der Planung wohnraumnaher Spielplätze wird auf Spielgeräte geachtet, die frühkindliche Bewegung fördern.
- Die digitale Souveränität von der Kita bis ins hohe Alter wird politisch gestärkt.
- Oberstes Ziel der öffentlichen Immobilienstrategie ist der Ausbau von Schulen und Kitas.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 12
- Die Freikarte für Freizeitangebote aller unter 18-Jährigen wird weitergeführt.
- Die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Bremen-Pass wird beibehalten.
- Der Rechtsanspruch aller Kinder ab dem ersten Lebensjahr auf sechs Stunden frühkindliche Bildung bleibt bestehen.
- Kita-Gruppen in Lagen mit Sozialindikator 4 und 5 sowie Gruppen mit mehr als drei Förderkindern werden nicht vergrößert.
- Das Projekt „Kita-Kinder gehen raus“ wird fortgesetzt.
- Die aufsuchende Arbeit, insbesondere die Primo-Testung von Kindern ohne Kita-Besuch in Bremen und Bremerhaven, wird verstetigt.
- Die vorschulische Sprachförderung im Deutschen wird fortgesetzt.
- Städtische Räume für das Naturerleben von Kindern und für naturnahe Spielplätze werden gesichert.
- Das Jugend- und Kinderrechtebüro wird erhalten und finanziell abgesichert.
- Kinder und Jugendliche werden weiterhin früh an den Sport herangeführt.
- Die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Bremen-Pass, etwa für Sportvereinsmitgliedschaften, wird beibehalten.
- Das 1-Euro-Freibad-Ticket für Kinder und Jugendliche wird abgesichert.
Ohne klare Richtung 9
- Jedes Kind im Land Bremen soll gerechte Bildungschancen erhalten.
- Alle Kinder sollen unabhängig von Elternhaus, Herkunft und Wohnort gleiche Chancen in der Schule haben.
- Jedes Kind soll beste Bildungschancen und individuell passende Unterstützung erhalten.
- Möglichst alle Kinder in Bremen sollen am Ende der Grundschulzeit sicher schwimmen können.
- Die Freikarte wird zu einer zielgruppenorientierten smarten Karte weiterentwickelt.
- Gemeinsam mit Beiräten und Jugendbeiräten werden neue Flächen für Spiel- und Bewegungsräume identifiziert.
- Es wird geprüft, ob Mehrgenerationenkonzepte, Trinkwasserquellen, Toilettenanlagen und kleine Bühnen für Stadtteilaufführungen auf Spielplätzen sinnvoll sind.
- Der monatliche Förderbetrag des Bremen-Passes wird kontinuierlich weiterentwickelt.
- Eine Senkung des passiven Wahlalters auf 16 Jahre wird geprüft.
Mehr Pflichten 3
- Durch aufsuchende Arbeit wird die verbindliche Sprachstandsfeststellung vor der Einschulung gewährleistet.
- Kinder mit Sprachförderbedarf müssen im letzten Jahr vor der Einschulung verpflichtend die Kita besuchen.
- Jedes Kind mit Sprachförderbedarf soll im letzten Jahr vor der Einschulung verpflichtend die Kita besuchen.
Linke, Programmentwurf zur Bürgerschaftswahl 2027 2663
Mehr Geld 11
- Kinder und Jugendliche erhalten ein Sozialticket zum Preis von null Euro.
- Kinder und Jugendliche erhalten perspektivisch freien Eintritt in allen Frei- und Hallenbädern.
- Auf Bundesebene wird eine armutsfeste Kindergrundsicherung eingeführt.
- Angebote der öffentlichen Daseinsvorsorge sind für Kinder möglichst günstig oder kostenlos.
- Der Kindereintritt in Frei- und Schwimmbäder kostet 1 Euro.
- Kommunalkinos, Museen, Theater und Bibliotheken bieten soziale Kindertarife an.
- Alle Kinder erhalten ein gesundes kostenloses Mittagessen in Kita und Schule.
- Mit größeren Unternehmen wird über abgesenkte Preise für FreiKarten-Nutzende verhandelt.
- Das kostenfreie Frühstück wird perspektivisch wieder in allen Bremer Kitas angeboten.
- Allen Kindern wird ein kostenfreies Mittagessen angeboten.
- Der Erbschaftsteuerfreibetrag soll sich für über 60-Jährige, minderjährige Kinder oder eine vom Erblasser bestimmte Person verdoppeln.
Mehr Rechte oder Angebote 57
- Das Mittagessen in Kitas und Schulen wird kostenlos.
- Krippe und Hort werden kostenlos.
- Kinder und Jugendliche erhalten ein Sozialticket zum Preis von null Euro.
- Die Kita-Gruppen werden verkleinert.
- In jedem Stadtteil gibt es flexible Kinderbetreuung mit Randzeiten.
- Zwangsräumungen ohne Anschlussperspektive werden unterbunden, insbesondere wenn Kinder und Jugendliche betroffen sind.
- Die Stadt wird mit kurzen Wegen, wohnortnahen Kitas und Schulen sowie Quartierszentren geplant.
- Lücken im gesundheitlichen Unterstützungsangebot, etwa zwischen Familienhebammen und Gesundheitsfachkräften in Schulen, werden durch neue Angebote geschlossen.
- Kinder und Jugendliche erhalten perspektivisch freien Eintritt in allen Frei- und Hallenbädern.
- Es gibt wohnortnahe Hallen- und Freibäder, in denen Kinder früh schwimmen lernen können.
- Im Land Bremen wird eine eigene Suchtklinik für Kinder und Jugendliche geschaffen.
- Straßenräume in allen Quartieren erhalten mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität.
- Jugendzentren, offene Treffpunkte und Freizeitangebote in Bremen-Nord werden erhalten und ausgebaut.
- Bei Beiratssitzungen wird Kinderbetreuung angeboten.
- Alle Kinder erhalten ein gesundes kostenloses Mittagessen in Kita und Schule.
- Für die FreiKarte werden viele weitere Annahmestellen gewonnen.
- Kinder von Alleinerziehenden können auch unterjährig in die Kita aufgenommen werden.
- Die Sozialzentren werden zu ganzheitlichen Anlaufstellen für Kinder, Jugendliche und Familien mit Beratungs- und Unterstützungsangeboten weiterentwickelt.
- Bei den Hilfen zur Erziehung stehen bedarfsgerechte Angebote statt Kosteneinsparungen wie pauschaler Befristungen im Vordergrund.
- Die Offene Kinder- und Jugendarbeit wird gestärkt und Angebote in Freizeitheimen dauerhaft gefördert.
- Präventive Ansätze wie Jugendarbeit durch Sport, Diskriminierungsschutz und Partizipationsangebote werden gestärkt.
- Die Zahl der Kitaplätze wird weiter ausgebaut.
- Für Kinder ab dem ersten Lebensjahr wird eine Versorgungsquote von 60 Prozent mit Krippenplätzen angestrebt.
- Im Elementarbereich für Drei- bis Sechsjährige wird eine Versorgungsquote von 110 Prozent angestrebt.
- Bildungsbehörde und Kita-Träger sprechen Familien gezielt und aufsuchend an, damit alle Kinder spätestens mit fünf Jahren eine Kita besuchen.
- Niedrigschwellige Angebote, die Eltern und Kinder mit der Kita vertraut machen, werden ausgebaut.
- Nach dem Vorbild des Kita-Einstiegshauses in Gröpelingen entstehen in allen benachteiligten Stadtteilen Gruppen mit stundenweiser Betreuung und Elternberatung.
- Kitagruppen in benachteiligten Quartieren werden bei gleichem Personal von 20 auf 15 Kinder verkleinert.
- Die alltagsintegrierte Sprachförderung in Kitas wird verbessert.
- In Kitas, vor allem in sozial belasteten Quartieren, werden zusätzliche Angebote der Sprach- und Bewegungsförderung etabliert.
- Alle Kinder erhalten in jeder Kita die Förderung, die sie benötigen, statt auf Schwerpunktkitas verwiesen zu werden.
- Kitagruppen mit mehreren Förderkindern werden verkleinert.
- Das Modellprojekt Gesundheitsfachkräfte in Kitas wird ausgeweitet.
- Das kostenfreie Frühstück wird perspektivisch wieder in allen Bremer Kitas angeboten.
- Mehr Erzieher werden gewonnen, um kleine Gruppen und den schulischen Ganztag mit Fachpersonal zu sichern.
- Die 2025 im Kitagesetz ermöglichten Absenkungen der Personalstandards laufen spätestens 2028 aus und werden nicht verlängert.
- Die pädagogische Arbeit in Kitas wird in der Regel von Erziehern übernommen.
- Allen Kindern wird ein kostenfreies Mittagessen angeboten.
- In benachteiligten Stadtteilen wie Kattenturm und Vegesack entstehen zusätzliche Quartierbildungszentren.
- Für den Zugang von Eltern zur Erwerbsarbeit werden verlässliche Kinderbetreuung und längere Betreuungszeiten, besonders in den Randzeiten, geschaffen.
- Es soll verlässliche Betreuungsangebote auch während der Ferien geben.
- Betreuungsangebote zu Randzeiten sollen ausgebaut werden.
- Betreuungslücken bei der Kita-Versorgung von Alleinerziehenden sollen geschlossen werden.
- Für Alleinerziehende soll in der nächsten Legislaturperiode eine verlässliche Kinderbetreuung auch zu Randzeiten gesichert werden.
- Initiativen sollen die Kürzungen bei Wohngeld, Unterhaltsvorschuss, Jugendhilfe und Kinderzuschlag rückgängig machen.
- Abbau von Geschlechterklischees, Gleichstellung aller Geschlechter und gewaltfreier Umgang mit Emotionen sollen verbindlich in den Bildungsplänen von Kitas und Schulen verankert werden.
- Das DIBS-Angebot wird nach Möglichkeit um ein unabhängiges Beratungsangebot für Kinder und Eltern ergänzt.
- Gewaltschutzkonzepte werden in allen Unterkünften verbindlich umgesetzt und weiterentwickelt, insbesondere für Frauen, Kinder, queere Geflüchtete, Menschen mit Behinderung und traumatisierte Personen.
- Psychosoziale Unterstützung und mehrsprachige Angebote werden insbesondere für vulnerable Gruppen gestärkt.
- Die Verwaltungsanweisung, die bei der Umverteilung Jugendlicher in andere Bundesländer Gewaltandrohungen vorsieht, wird abgeschafft.
- Das Gewaltverbot in der Jugendhilfe wird eingehalten.
- Die Stadtbibliothek erhält weiteres Personal für die Vermittlungsarbeit mit Kita-Gruppen und Schulklassen.
- Die öffentlich-rechtlichen Sender sollen ihre Angebote für Kinder und Jugendliche wesentlich ausbauen.
- Ökologisches und gesundes Essen wird in Kitas, Schulen und Krankenhäusern zur Selbstverständlichkeit.
- Das Recht auf digitale Teilhabe gilt auch für Kinder und Jugendliche.
- Inhalte und Funktionsweisen, die Mediensucht begünstigen und Kinder und Jugendliche gefährden können, werden deutlich reguliert.
- Social-Media-Plattformen werden konsequent für den Kinder- und Jugendschutz in die Verantwortung genommen.
Bleibt wie bisher 18
- Das StadtTicket bleibt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre kostenlos.
- Die Freikarte für Kinder und Jugendliche bleibt erhalten.
- Die Förderprogramme „Kids in die Clubs“ und „Kids in die Bäder“ werden dauerhaft abgesichert.
- Eine weitere Erhöhung der Eintrittspreise für Kinder und Jugendliche in Bremer Freibädern wird abgelehnt.
- Ein Nahverkehrsbeitrag für alle Bremerinnen und Bremer außer Kindern und Sozialleistungsbeziehenden wird eingeführt.
- Das kostenlose StadtTicket für Kinder im Leistungsbezug bleibt bestehen.
- Das Sozialticket für Kinder und Jugendliche bleibt kostenlos.
- Die FreiKarte für Kinder wird erhalten.
- Kinder von Alleinerziehenden haben weiter Vorrang bei der Kita-Platzvergabe.
- Die Spielhäuser von Kita Bremen als Freizeittreffs für Kinder von 6 bis 13 Jahren bleiben erhalten.
- Das kostenfreie Frühstück in Kitas in benachteiligten Lagen bleibt erhalten.
- Frischeküchen in Kitas bleiben erhalten.
- Die Kürzungen des Bundes bei Wohngeld, Unterhaltsvorschuss und Jugendhilfe sowie die Streichung des Kinderzuschlags werden abgelehnt.
- In Bremen und Bremerhaven darf es keine „Sekundären Migrationszentren“ nach der GEAS-Reform geben, auch nicht in abgewandelter Form durch Bestrafung des Verlassens von Unterkünften.
- Versuche, Jugendlichen den Zugang zur Jugendhilfe zu erschweren, etwa durch Unterbringung ab 16 Jahren in Erwachsenenunterkünften, werden abgelehnt.
- Bremen stimmt im Bundesrat Vorschlägen zur Unterbringung Jugendlicher ab 16 Jahren in regulären Unterkünften mit Erwachsenen nicht zu.
- Entsprechendes Bundesrecht wird in Bremen nicht angewendet.
- Social-Media-Verbote für Kinder und Jugendliche werden abgelehnt.
Ohne klare Richtung 8
- Alle Menschen sollen sich in Bremen sicher, selbstbestimmt und klimaneutral bewegen können.
- Eine Landeskommission zur Prävention von Kinder- und Familienarmut wird eingerichtet.
- Eine ressortübergreifende Strategie zur Verbesserung der Lage armer Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien wird unter Einbeziehung der Armutskonferenz entwickelt.
- Alle Kinder haben in der Schule gleiche Chancen.
- Der gebundene Ganztag wird angestrebt.
- Die Wirkung des Gesetzes zur Behandlung von Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung soll untersucht werden.
- Leitlinie ist der Schutz besonders vulnerabler Gruppen wie Kinder, unbegleitete Minderjährige, Schwangere, Alleinerziehende, queere und traumatisierte Geflüchtete.
- Das Recht auf Bildung gilt für jedes Kind unabhängig von Aufenthaltsstatus oder Wohnort.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht