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Kultur, Medien, Religion und Erinnerung in Hamburg

Im Politikfeld „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“ stehen in den Programmen der Parteien in der Bürgerschaft Hamburg zur Wahl 2025 zusammen 378 Forderungen. 25 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.

Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern

Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 121 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 25. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 39 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.

Antisemitismus in der Stadt wird nicht geduldet. 111 von 121 Sitzen
Der Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge wird nachdrücklich unterstützt. 96 von 121 Sitzen
Orte für Kultur in der Stadt bleiben erhalten und neue können entstehen. 96 von 121 Sitzen
Der Austausch der Religionsgemeinschaften untereinander und mit der Stadt soll unterstützt und ausgebaut werden. 96 von 121 Sitzen
Stadtteilkulturzentren werden auskömmlich gefördert, damit sie steigende Kosten abfangen und faire tarifliche Gehälter zahlen können. 85 von 121 Sitzen
Jüdisches Leben wird gefördert und Hamburg zu einem lebendigen Ort jüdischen Lebens ausgebaut. 71 von 121 Sitzen
Hamburg wird als kulturelles Zentrum im Norden ausgebaut. 71 von 121 Sitzen
Die Politik ist für die Bedingungen zuständig, unter denen Kunst und Kultur gedeihen können. 71 von 121 Sitzen
Förderung und Erhalt der Kultur- und Clubszene sowie des Reeperbahn-Festivals gelten als Teil einer erfolgreichen Stadtentwicklung. 71 von 121 Sitzen
Die Realisierung des Deutschen Hafenmuseums hat Priorität. 71 von 121 Sitzen
Die Idee eines Jüdischen Museums Hamburg wird unterstützt. 71 von 121 Sitzen
Jüdisches Leben erlangt wieder mehr Sichtbarkeit. 71 von 121 Sitzen
Die Freie Darstellende Szene wird finanziell gestärkt. 70 von 121 Sitzen
Die Zuwendungen an die Hamburg Media School werden schrittweise erhöht, um die Abhängigkeit von privaten Spenden zu verringern. 70 von 121 Sitzen
Der Förderetat für Film und Serien wird verdoppelt. 70 von 121 Sitzen
Der Jahresetat des Filmfests Hamburg wird um eine Million Euro erhöht. 70 von 121 Sitzen
Der Aus- und Umbau von Kampnagel wird unterstützt. 70 von 121 Sitzen
Die Kinder- und Jugendkultur wird weiterhin gestärkt. 70 von 121 Sitzen
Der Future Fonds Hamburg zur Unterstützung der Livemusik-Clubs wird fortgeführt und aufgestockt. 70 von 121 Sitzen
Die Restaurierung und Wiederherstellung des ehemaligen Tempels in der Poolstraße soll vorangetrieben werden. 70 von 121 Sitzen
An das Gedenkstättenkonzept der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte wird in der kommenden Legislaturperiode angeknüpft. 70 von 121 Sitzen
Die Stadtteilkultur mit Stadtteilzentren, Geschichtswerkstätten, Off-Theatern und Kulturläden soll gestärkt werden. 66 von 121 Sitzen
Gemeinsam mit Vertretern der Clubkultur werden Orte gesucht, damit die Clubszene in Hamburg erhalten bleibt. 66 von 121 Sitzen
Die Bücherhallen werden als zentrale Orte der Literatur, der Begegnung und der sozialen und kulturellen Integration gestärkt. 66 von 121 Sitzen
Die Förderung der Medienkompetenz insbesondere von Jugendlichen bei der Internetnutzung wird ausgebaut. 66 von 121 Sitzen

Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht

Wie der Staat handeln soll

Die Forderungen der Parteien in der Bürgerschaft Hamburg in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein Klick auf „grundlegend“, „Anpassung“ oder „Fortführung“ listet die Forderungen dieser Zeile als Text auf. Darüber steht der Koalitionsvertrag der Regierung. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei in der Bürgerschaft Hamburg fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).

Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.

Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht

Mehr oder weniger Ausgleich

Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.

Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht

Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Bürgerschaftswahl in Hamburg, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .

Reihenfolge

  • a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
  • b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
  • c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.

KI-Hinweis

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