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Linke · Mal ehrlich: Warum regiert Geld die Welt?

Forderungen zu Steuern, Haushalt und öffentliche Finanzen

Landtagswahl Niedersachsen 2022 · beschlossen 22.05.2022 · Original

Das Programm enthält 17 von 1.049 Forderungen zu „Steuern, Haushalt und öffentliche Finanzen“.

Steuern, Haushalt und öffentliche Finanzen 17
  1. Die großen sozialen und ökologischen Probleme sollen mit großen öffentlichen Investitionen, mehr demokratischer Mitsprache und einer solidarischen Politik angegangen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir müssen in Niedersachsen die großen sozialen und ökologischen Probleme gemeinsam anpacken. Das können wir nur mit großen öffentlichen Investitionen in die Zukunft, mehr demokratischer Mitsprache auf allen Ebenen und einer Politik der Solidarität, die niemanden zurücklässt. Link zum Original
  2. Die Schuldenbremse wird als wirtschaftlich unsinnig abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Statt weiter durch die wirtschaftlich unsinnige Schuldenbremse Enthaltsamkeit zu leben und auf die demokratische Kontrolle von großem Reichtum durch eine Vermögenssteuer zu verzichten, wollen wir die Kommunen wieder handlungsfähig machen, damit Politik vor Ort zukunftssicher gestaltet werden kann. Link zum Original
  3. Großer Reichtum soll durch eine Vermögensteuer besteuert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Statt weiter durch die wirtschaftlich unsinnige Schuldenbremse Enthaltsamkeit zu leben und auf die demokratische Kontrolle von großem Reichtum durch eine Vermögenssteuer zu verzichten, wollen wir die Kommunen wieder handlungsfähig machen, damit Politik vor Ort zukunftssicher gestaltet werden kann. Link zum Original
  4. Die Schuldenbremse wird als Investitions- und Zukunftsbremse abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Schuldenbremse ist eine Investitions- und Zukunftsbremse, die wie ein Bremsklotz bei der Transformation wirkt. Link zum Original
  5. Die Schuldenbremse wird durch den vom DGB vorgeschlagenen Niedersachsenfonds umgangen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Schuldenbremse könnte durch den vom DGB vorgeschlagenen Niedersachsenfond ausgehebelt werden (siehe Kapitel „Öffentliche Aufgaben müssen ausreichend finanziert werden“). Link zum Original
  6. Niedersachsen setzt sich auf Bundesebene für eine sozial gerechte Steuergesetzgebung ein.

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    Wortlaut im Programm
    Niedersachsen soll auf Bundesebene sein ganzes Gewicht dafür einsetzen, eine sozial gerechte Steuergesetzgebung herzustellen. Link zum Original
  7. Das Kreditaufnahmeverbot in der Landesverfassung wird zurückgenommen.

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    Wortlaut im Programm
    Das Kreditaufnahmeverbot in unserer Landesverfassung, das verniedlichend „Schuldenbremse“ genannt wird, ist zurückzunehmen. Link zum Original
  8. Der Niedersachsenfonds unter demokratischer Kontrolle wird zur Finanzierung einer sozialeren Politik genutzt.

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    Wortlaut im Programm
    Mit dem Niedersachsen Fond, der natürlich demokratischer Kontrolle unterliegen muss, liegt ein Konzept auf dem Tisch, das für die finanzielle Absicherung einer sozialeren Politik genutzt werden kann. Link zum Original
  9. Niedersachsen bringt eine Bundesratsinitiative zur Wiedererhebung der Vermögensteuer ein.

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    Wortlaut im Programm
    Die Einbringung einer Gesetzesinitiative im Bundesrat für die Wiedererhebung der Vermögenssteuer. Link zum Original
  10. Niedersachsen bringt eine Bundesratsinitiative für eine höhere Besteuerung großer Erbschaften ein.

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    Wortlaut im Programm
    Die Einbringung von Gesetzesinitiativen im Bundesrat für erhöhte Großerben- und Körperschaftssteuern. Link zum Original
  11. Niedersachsen bringt eine Bundesratsinitiative für eine höhere Körperschaftsteuer ein.

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    Wortlaut im Programm
    Die Einbringung von Gesetzesinitiativen im Bundesrat für erhöhte Großerben- und Körperschaftssteuern. Link zum Original
  12. Niedersachsen bringt eine Bundesratsinitiative zur Einführung einer Börsenumsatzsteuer ein.

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    Wortlaut im Programm
    Die Einbringung einer Gesetzesinitiative im Bundesrat für die Einführung einer Börsenumsatzsteuer. Link zum Original
  13. Niedersachsen bringt eine Bundesratsinitiative ein, die Gewerbesteuer durch eine Gemeindewirtschaftsteuer unter Einbeziehung von Selbständigen und Freischaffenden zu ersetzen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Einbringung einer Gesetzesinitiative im Bundesrat für die Ersetzung der Gewerbesteuer durch eine Gemeindewirtschaftssteuer, die nicht nur Unternehmen, sondern auch Selbständige und Freischaffende mit einbezieht und langfristig die Einnahmesituation der niedersächsischen Kommunen verbessert. Link zum Original
  14. Die Steuerverwaltung wird jährlich um 100 zusätzliche Stellen ausgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Einen jährlichen Ausbau der Steuerverwaltung um 100 zusätzliche Stellen und die Aufhebung des dortigen Beförderungsstaus, um allein dadurch jährlich rund 500 Millionen mehr an Steuern von den Reichsten im Land zu erheben. Link zum Original
  15. Der Beförderungsstau in der Steuerverwaltung wird aufgehoben.

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    Wortlaut im Programm
    Einen jährlichen Ausbau der Steuerverwaltung um 100 zusätzliche Stellen und die Aufhebung des dortigen Beförderungsstaus, um allein dadurch jährlich rund 500 Millionen mehr an Steuern von den Reichsten im Land zu erheben. Link zum Original
  16. Eine niedersächsische Waffenbesitzsteuer wird eingeführt, um privaten Waffenbesitz zu verringern.

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    Wortlaut im Programm
    Die Einführung einer niedersächsischen Waffenbesitzsteuer zur Reduzierung des privaten Waffenbesitzes. Link zum Original
  17. Öffentlich-private Partnerschaften werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    ÖPP-Projekte („Öffentlich-private Partnerschaften“) sind eine Variante der Privatisierungspolitik, bei denen die Risiken durch öffentliche Haushalte abgedeckt, die Gewinne aber von den privaten Investoren eingestrichen werden. Das lehnt DIE LINKE strikt ab. Link zum Original

Wie der Staat handeln soll

Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein Klick auf „grundlegend“, „Anpassung“ oder „Fortführung“ listet die Forderungen dieser Zeile als Text auf. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Niedersachsen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.

Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.

In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht

Mehr oder weniger Ausgleich

Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.

Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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