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Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Niedersachsen 2022 · beschlossen 22.05.2022 · Original
Das Programm enthält 40 von 1.049 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 40Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 92Seiten im Original
- 2022Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 40
Kultur ist offen und vielfältig und kann von allen Menschen gestaltet und erlebt werden.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist, dass Kultur offen und vielfältig ist und dass alle Menschen sie in dieser Vielfalt gestalten und erleben können. Link zum Original
Niemand wird wegen geringen Einkommens oder Wohnorts auf dem Land vom Zugang zu Kultur ausgeschlossen.
Wortlaut im Programm
Keine Person darf vom Zugang zu Kultur ausgegrenzt sein, weil sie ein geringes Einkommen hat oder auf dem Land wohnt. Link zum Original
Offene und selbstverwaltete Förderstrukturen ermöglichen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, Kultur selbst zu gestalten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene Kultur selbst gestalten können und treten deshalb für offene und selbstverwaltete Förderstrukturen ein. Link zum Original
Kultur darf nicht nur für einen Teil der Menschen bezahlbar sein.
Wortlaut im Programm
Kultur darf nichts Elitäres sein, dass sich nur ein Teil der Menschen leisten kann und von dem viele ausgegrenzt sind. Link zum Original
Theater und Orchester erhalten Planungssicherheit durch langfristige verbindliche Förderverträge.
Wortlaut im Programm
Theater und Orchester benötigen Planungssicherheit durch langfristig angelegte verbindliche Förderverträge. Link zum Original
Die Kulturförderung einschließlich der kommunalen Mittel wird mindestens auf den Durchschnitt aller Bundesländer angehoben.
Wortlaut im Programm
Die Aufstockung der Kulturförderung, einschließlich der Mittel der Kommunen, mindestens auf das Durchschnittsmaß aller Bundesländer. Link zum Original
Eine niedersächsische Kulturagentur bietet Kunstschaffenden und Kulturprojekten Management, Projektunterstützung und Informationen.
Wortlaut im Programm
Eine niedersächsische Kulturagentur, die Kunstschaffenden und Kulturprojekten Managementservices, Projektunterstützung und Informationen über landeseigene Projekte gibt. Link zum Original
Ein Landesprogramm unterstützt Kunstschaffende, die unter der Corona-Krise gelitten haben.
Wortlaut im Programm
Ein spezielles Landesprogramm zur Unterstützung von Kunstschaffenden, die unter der Corona-Krise gelitten haben. Link zum Original
Kinder, Jugendliche und Finanzschwache erhalten freien oder stark ermäßigten Eintritt in kulturelle Landeseinrichtungen.
Wortlaut im Programm
Freien oder mindestens stark ermäßigten Eintritt in kulturellen Landeseinrichtungen für Kinder, Jugendliche und Finanzschwache. Link zum Original
Theater-, musik-, museums- und medienpädagogische Angebote werden besonders in ländlichen Regionen ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Die Ausweitung von theater-, musik-, museums- und medienpädagogischem Angebot, insbesondere in den ländlichen Regionen. Link zum Original
Kinder- und Jugendtheater werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Den Ausbau der Kinder- und Jugendtheater. Link zum Original
Kultureinrichtungen werden mit ausreichendem Personal barrierefrei und inklusiv gestaltet.
Wortlaut im Programm
Barrierefreiheit und inklusive Angebote in Kultureinrichtungen – was nur mit ausreichendem Personal möglich ist. Link zum Original
Kommunale Kultureinrichtungen werden durch ausreichende Landeszuschüsse abgesichert.
Wortlaut im Programm
Die Absicherung kultureller Einrichtungen auf kommunaler Ebene durch ausreichende Landeszuschüsse. Link zum Original
Kulturentwicklungsplanung auf kommunaler Ebene wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Förderung von Kulturentwicklungsplanung auf kommunaler Ebene. Link zum Original
Kulturflächen werden gezielt gefördert und bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Die gezielte Förderung und Bereitstellung von Kulturflächen. Link zum Original
Förderprogramme unterstützen Begegnungsstätten und Orte des Austauschs.
Wortlaut im Programm
Förderprogramme zu Begegnungsstätten, -räumen und Orten des Austauschs. Link zum Original
Kultur- und Kulturfinanzberatung in der Fläche werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Eine Stärkung von Kultur- und Kulturfinanzberatung in der Fläche sowie Kulturfinanzierung und Fördermöglichkeiten transparent zu machen und tendenziell Fördermittel von Image- zu Basisprojekten umschichten. Link zum Original
Kulturfinanzierung und Fördermöglichkeiten werden transparent gemacht.
Wortlaut im Programm
Eine Stärkung von Kultur- und Kulturfinanzberatung in der Fläche sowie Kulturfinanzierung und Fördermöglichkeiten transparent zu machen und tendenziell Fördermittel von Image- zu Basisprojekten umschichten. Link zum Original
Fördermittel werden von Imageprojekten zu Basisprojekten umgeschichtet.
Wortlaut im Programm
Eine Stärkung von Kultur- und Kulturfinanzberatung in der Fläche sowie Kulturfinanzierung und Fördermöglichkeiten transparent zu machen und tendenziell Fördermittel von Image- zu Basisprojekten umschichten. Link zum Original
Die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur wird zuverlässig institutionell gefördert.
Wortlaut im Programm
Eine zuverlässige institutionelle Förderung der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur, Förderung unabhängiger Kulturinitiativen, auch Pop-Musik und Graswurzelkultur. Link zum Original
Unabhängige Kulturinitiativen einschließlich Popmusik und Graswurzelkultur werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Eine zuverlässige institutionelle Förderung der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur, Förderung unabhängiger Kulturinitiativen, auch Pop-Musik und Graswurzelkultur. Link zum Original
Klubs werden im Baurecht als Kulturstätten definiert.
Wortlaut im Programm
Die Definition von Klubs als Kulturstätten im Baurecht. Link zum Original
Das Landesmediengesetz wird novelliert, um Lokalsender und offene Kanäle zu schützen und auszubauen.
Wortlaut im Programm
Die Novellierung des Landesmediengesetzes mit dem Ziel, unabhängige Einrichtungen wie Lokalsender und offene Kanäle zu schützen und weiter auszubauen. Link zum Original
Initiativen für Bürgerrundfunk werden stärker unterstützt.
Wortlaut im Programm
Eine stärkere Unterstützung von Initiativen für Bürgerrundfunk. Link zum Original
Die Beschäftigten bestimmen bei der Auswahl der Intendanz mit.
Wortlaut im Programm
Die Mitbestimmung der Beschäftigten bei der Auswahl der Intendanz. Link zum Original
Kunstschaffende erhalten unbefristete Arbeitsverträge mit qualifikationsgerechter Bezahlung statt befristeter Kettenverträge.
Wortlaut im Programm
Rechtlich abgesicherte unbefristete Arbeitsverträge für Kunstschaffende mit einer Bezahlung, die den jeweiligen Qualifikationen angemessen ist statt befristeter Kettenverträge. Link zum Original
Die Kirchenstaatsverträge werden neu verhandelt, um nicht gerechtfertigte Privilegien abzubauen.
Wortlaut im Programm
Neuverhandlung der Kirchenstaatsverträge zum Abbau nicht gerechtfertigter Privilegien. Link zum Original
Die Aufsicht über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk soll bei den Gebührenzahlenden liegen.
Wortlaut im Programm
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist das Eigentum der Gebührenzahlenden. Die Aufsicht obliegt ihnen. Link zum Original
Bürgermedien sollen eine echte dritte Säule im Rundfunksystem bilden.
Wortlaut im Programm
Die Bürger*innen-Medien müssen eine echte dritte Säule im Rundfunksystem bilden. Link zum Original
Bürgerfunk und Bürgermedien sollen ohne Werbung und Kommerzialisierung ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Den Ausbau des Bürger*innenfunks und der Bürger*innenmedien ohne Werbung oder andere Formen der Kommerzialisierung. Bürger*innen-Sender und Offene Kanäle müssen ausreichend finanziert werden. Link zum Original
Bürgersender und Offene Kanäle sollen ausreichend finanziert werden.
Wortlaut im Programm
Den Ausbau des Bürger*innenfunks und der Bürger*innenmedien ohne Werbung oder andere Formen der Kommerzialisierung. Bürger*innen-Sender und Offene Kanäle müssen ausreichend finanziert werden. Link zum Original
Kultur im ländlichen Raum soll durch Reisetheater und mobile Kinos gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Kultur im ländlichen Raum: Reisetheater und mobile Kinos. Link zum Original
In Bildungs- und Gedenkstättenarbeit soll investiert werden.
Wortlaut im Programm
Antifaschismus ist für uns ein Versprechen. Ein Versprechen dafür, dass die Menschenwürde eines jeden in Niedersachsen nicht angetastet wird. Dafür müssen wir vor allem in Bildungs- und Gedenkstättenarbeit investieren, der militanten Rechten auch ordnungspolitisch die Stirn bieten können. Link zum Original
Antifaschistische Kulturveranstaltungen sollen verlässlich und langfristig gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Die verlässliche und langfristige Förderung von antifaschistischen Kulturveranstaltungen. Link zum Original
Mahn- und Gedenkstätten für die Opfer des Faschismus und des antifaschistischen Widerstands sollen erhalten und ausgeweitet werden.
Wortlaut im Programm
Den Erhalt und die Ausweitung der Mahn- und Gedenkstätten für die Opfer des Faschismus sowie des antifaschistischen Widerstandes. Link zum Original
Der 8. Mai soll als Tag der Befreiung gesetzlicher Feiertag werden.
Wortlaut im Programm
Die Einführung des 8. Mai, des Tag der Befreiung, als gesetzlichen Feiertag in Niedersachsen. Link zum Original
Friedensarbeit in Städten und Kommunen, etwa Friedensinitiativen, Geschichtswerkstätten und friedensorientierte Kultur, soll institutionell gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Die institutionelle Förderung von Friedensarbeit in den Städten und Kommunen, z.B. von Friedensinitiativen, Geschichtswerkstätten, einer kritischen Erinnerungskultur, friedensorientierter Kunst und Kultur sowie den alljährlichen Friedensdemos. Link zum Original
Kultur sowie Traditions- und Denkmalpflege im Land sollen entmilitarisiert werden.
Wortlaut im Programm
Die Entmilitarisierung Niedersachsens in den Bereichen Kultur sowie Traditions- und Denkmalpflege. Link zum Original
Straßen und Plätze, die an Militaristen und Faschisten erinnern, sollen nach humanistisch gesinnten Persönlichkeiten umbenannt werden.
Wortlaut im Programm
Die Umbenennung von Straßen und Plätzen, die an Militaristen und Faschisten erinnern, nach humanistisch gesonnenen Persönlichkeiten. Link zum Original
Antimilitaristische staatliche Gedenk- und Feiertage wie der Tag der Befreiung und der Antikriegstag sollen etabliert werden.
Wortlaut im Programm
Die Etablierung von antimilitaristischen, staatlichen Gedenk- und Feiertagen, wie dem Tag der Befreiung und dem Antikriegstag. Link zum Original
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein Klick auf „grundlegend“, „Anpassung“ oder „Fortführung“ listet die Forderungen dieser Zeile als Text auf. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Niedersachsen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.