Linke NI · Mal ehrlich: Warum regiert Geld die Welt?
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Niedersachsen 2022 · beschlossen 22.05.2022 · Original
Das Programm enthält 26 von 1.049 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 26Forderungen zum Politikfeld
- 2 %des Programms
- 92Seiten im Original
- 2022Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 26
Land- und Forstwirtschaft sollen gemeinsam mit den Land- und Forstwirten ökologisch nachhaltig gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Zudem wollen wir Land- und Forstwirtschaft gemeinsam mit den Land- und Forstwirt*innen ökologisch nachhaltig gestalten und den Naturschutz fördern. Link zum Original
Der zusätzliche Anbau von Energiepflanzen wie Mais ausschließlich für Biogas wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Den zusätzlichen Anbau spezifischer energiereicher Pflanzen wie Mais zum ausschließlichen Biogaseinsatz lehnen wir ab. Link zum Original
Präventive Schutzmaßnahmen gegen Wolfsrisse werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Sicherung des Bestands der Wölfe, präventive Schutzmaßnahmen und vollständigen Schadensausgleich für durch Wolfsriss betroffene Schäfer*innen. Link zum Original
Schäferinnen und Schäfer erhalten vollständigen Ausgleich für Schäden durch Wolfsrisse.
Wortlaut im Programm
Sicherung des Bestands der Wölfe, präventive Schutzmaßnahmen und vollständigen Schadensausgleich für durch Wolfsriss betroffene Schäfer*innen. Link zum Original
Die Verwendung von Gülle wird erheblich eingeschränkt.
Wortlaut im Programm
Die erhebliche Einschränkung der Verwendung von Gülle. Link zum Original
Dorfgemeinschaftshäuser, Gemeindebüchereien und Landärztinnen und Landärzte sollen zur Regel werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Dorfgemeinschaftshäuser, Gemeindebüchereien und Landärzt*innen zur Regel machen. Link zum Original
Die Nahversorgung in ländlichen Räumen soll mit einem millionenschweren Förderprogramm nach Thüringer Vorbild gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Mit einem millionenschweren Förderprogramm soll wie in Thüringen (dortiges Volumen 4 Mio. Euro) die Nahversorgung in ländlichen Räumen gefördert werden. Link zum Original
Wohnortnahe Versorgungspunkte sollen geschaffen und Wochenmärkte gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Die Schaffung von wohnortnahen Versorgungspunkten und Stärkung von Wochenmärkten soll dagegen dazu beitragen, gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Landesteilen Niedersachsens zu schaffen. Link zum Original
In Dörfern sollen wohnortnahe soziale Zentren mit Basisleistungen wie Post, Bank, Internetzugang und Veranstaltungsräumen entstehen.
Wortlaut im Programm
Wohnortnahe soziale Zentren in Dörfern, die als Orte der Begegnung dienen und Basisleistungen wie Post, Bank und öffentlichen Internetzugang sowie Veranstaltungsräume anbieten. Link zum Original
Ein Förderprogramm für Einkaufsbusse, mobile Verkaufswagen und genossenschaftliche Dorfläden soll die Nahversorgung in kleinen Kommunen verbessern.
Wortlaut im Programm
Ein Förderprogramm für Einkaufsbusse, mobile Verkaufswagen und genossenschaftlich organisierte Dorfläden zur Verbesserung der Nahversorgung in kleinen Kommunen. Link zum Original
Die Politik soll Landwirtinnen und Landwirte beim Wandel unterstützen und nicht allein lassen.
Wortlaut im Programm
In Anbetracht dessen, dass Landwirte dem ständigen Preisdruck auf dem Markt ausgeliefert sind und gerade durch die großen Discounter, Tönnies und Co. unter Druck gesetzt werden, darf die Politik sie bei all diesem Wandel nicht allein lassen, sondern muss unterstützen. Link zum Original
Gerechte Erzeugerpreise sollen gegen die Interessen großer Handelskonzerne durchgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Für uns sind gerechte Erzeugerpreise die Grundvoraussetzung für mehr Tierwohl und gute Löhne in der Landwirtschaft. Diese müssen gegen die Interessen von Konzernen wie ALDI und Rewe durchgesetzt werden! Link zum Original
Eine soziale und ökologische Landwirtschaft soll gemeinsam mit den Bäuerinnen und Bauern gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Als LINKE wollen wir eine soziale und ökologische Landwirtschaft gemeinsam mit den Bäuer*innen gestalten. Link zum Original
Landwirtinnen und Landwirte sollen aktiv bei einer profitablen Direktvermarktung unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Die aktive Unterstützung von Landwirt*innen bei einer profitablen Direktvermarktung. Link zum Original
Lebensmittel sollen vor allem vor Ort verkauft werden.
Wortlaut im Programm
Lebensmittel sollen vor allem vor Ort verkauft werden. Link zum Original
Öffentliche Einrichtungen sollen die Zutaten für ihre Kantinen möglichst aus regionaler Landwirtschaft beziehen.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Einrichtungen sollen die Zutaten für ihre Kantinen möglichst aus regionaler Landwirtschaft beziehen. Link zum Original
Landwirtschaftliche Betriebe sollen bei Investitionen und der Umstellung auf eine größere Vielfalt von Ackerkulturen unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Die Unterstützung landwirtschaftlicher Betriebe bei den notwendigen Investitionen und Umstellungen auf eine größere Vielfalt von Ackerkulturen, um sie sowohl gegenüber Marktschwankungen als auch den Auswirkungen des Klimawandels widerstandsfähiger zu machen. Link zum Original
Landwirtschaftsbetriebe, die ökologische und nachhaltige Maßnahmen umsetzen und soziale Arbeitsstandards achten, sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Die Förderung von Landwirtschaftsbetrieben, die ökologische und nachhaltige Maßnahmen umsetzen und ein besonderes Gewicht auf soziale Standards im Bereich der Arbeit legen. Link zum Original
Pestizide sollen wissenschaftlich geprüft und bei ernsthaftem Verdacht auf Gesundheitsschädigung verboten werden.
Wortlaut im Programm
Die wissenschaftliche Prüfung von Pestiziden, die im Zweifel bei einem ernsthaften Verdacht auf Gesundheitsschädigung verboten werden. Die Landwirt*innen sollen mit den Problemen, die sich aus diesem Verbot ergeben, nicht allein gelassen werden, sondern Unterstützung vom Land erhalten. Link zum Original
Landwirtinnen und Landwirte sollen bei Problemen infolge von Pestizidverboten Unterstützung vom Land erhalten.
Wortlaut im Programm
Die wissenschaftliche Prüfung von Pestiziden, die im Zweifel bei einem ernsthaften Verdacht auf Gesundheitsschädigung verboten werden. Die Landwirt*innen sollen mit den Problemen, die sich aus diesem Verbot ergeben, nicht allein gelassen werden, sondern Unterstützung vom Land erhalten. Link zum Original
Analog zum Mindestlohn sollen Mindesterzeugerpreise eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Faire Erzeugerpreise. Die Landwirt*innen dürfen nicht dem Preisdiktat der Discounter überlassen werden. Analog dem Mindestlohn brauchen wir Mindesterzeugerpreise. Link zum Original
Landgrabbing durch große Konzerne soll unterbunden werden.
Wortlaut im Programm
Mehr Bauernland in der Hand von Bäuer*innen. ‚Landgrabbing‘ durch große Konzerne soll unterbunden werden. Das Land soll deswegen ein Gesetz zum Schutz der heimischen Landwirtschaft auf den Weg bringen. Durch ein Vorkaufsrecht für landwirtschaftliche Flächen wollen wir hier als Land direkt eingreifen können. Link zum Original
Das Land soll ein Gesetz zum Schutz der heimischen Landwirtschaft auf den Weg bringen.
Wortlaut im Programm
Mehr Bauernland in der Hand von Bäuer*innen. ‚Landgrabbing‘ durch große Konzerne soll unterbunden werden. Das Land soll deswegen ein Gesetz zum Schutz der heimischen Landwirtschaft auf den Weg bringen. Durch ein Vorkaufsrecht für landwirtschaftliche Flächen wollen wir hier als Land direkt eingreifen können. Link zum Original
Das Land soll ein Vorkaufsrecht für landwirtschaftliche Flächen erhalten.
Wortlaut im Programm
Mehr Bauernland in der Hand von Bäuer*innen. ‚Landgrabbing‘ durch große Konzerne soll unterbunden werden. Das Land soll deswegen ein Gesetz zum Schutz der heimischen Landwirtschaft auf den Weg bringen. Durch ein Vorkaufsrecht für landwirtschaftliche Flächen wollen wir hier als Land direkt eingreifen können. Link zum Original
Agrarsubventionen sollen sich an einer ökologischen, bäuerlichen Landwirtschaft orientieren.
Wortlaut im Programm
Die Agrarsubventionen müssen sich an einer ökologischen, bäuerlichen Landwirtschaft orientieren und die Förderung der Agrarindustrie beenden. Link zum Original
Die Förderung der Agrarindustrie soll beendet werden.
Wortlaut im Programm
Die Agrarsubventionen müssen sich an einer ökologischen, bäuerlichen Landwirtschaft orientieren und die Förderung der Agrarindustrie beenden. Link zum Original
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein Klick auf „grundlegend“, „Anpassung“ oder „Fortführung“ listet die Forderungen dieser Zeile als Text auf. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Niedersachsen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.