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Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Bundestagswahl 22.09.2013 · beschlossen 04.05.2013 · Original
Das Programm enthält 48 von 1.418 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 48Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 105Seiten im Original
- 2013Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 48
Im ländlichen Raum sollen alle Möglichkeiten für den Alltag vorhanden und gut erreichbar sein.
Wortlaut im Programm
Dazu müssen auch in Zukunft im ländlichen Raum alle Möglichkeiten für den Alltag vorhanden und gut erreichbar sein. Link zum Original
Eine eigenständige, unternehmerische Land- und Ernährungswirtschaft wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Darum setzen wir uns für einen starken Mittelstand und für eine eigenständige, unternehmerische Land- und Ernährungswirtschaft ein. Link zum Original
Die Landwirtschaft soll modern, unternehmerisch und nachhaltig sein.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für eine moderne, unternehmerische und nachhaltige Landwirtschaft. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für konventionelle und ökologische Landwirtschaft sollen durch marktwirtschaftliche Reformen verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Rahmenbedingungen für die konventionelle und ökologische Landwirtschaft weiter durch marktwirtschaftliche Reformen verbessern, damit Landwirte erfolgreich am Markt bestehen können. Link zum Original
Landwirte werden in ihrer unternehmerischen Freiheit unterstützt.
Wortlaut im Programm
Deshalb unterstützt liberale Agrarpolitik die Landwirte in ihrer unternehmerischen Freiheit und setzt sich für gleiche Wettbewerbsbedingungen innerhalb der EU ein. Link zum Original
Innerhalb der EU sollen für die Landwirtschaft gleiche Wettbewerbsbedingungen gelten.
Wortlaut im Programm
Deshalb unterstützt liberale Agrarpolitik die Landwirte in ihrer unternehmerischen Freiheit und setzt sich für gleiche Wettbewerbsbedingungen innerhalb der EU ein. Link zum Original
Für den Weinbau wird ein einheitliches europäisches Rebflächenmanagementsystem befürwortet.
Wortlaut im Programm
Für den Weinbau begrüßen wir nach dem Auslaufen der bisherigen Regelung die Umsetzung eines einheitlichen europäischen Rebflächenmanagementsystems. Link zum Original
Die Agrarforschung soll praxisorientiert sein und der Wissenstransfer verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für eine an der Praxis orientierte Agrarforschung und einen verbesserten Wissenstransfer. Link zum Original
Zur Minderung der Naturbelastung, für höhere Tierhaltungsstandards und mehr nachwachsende Rohstoffe soll die Forschung verstärkt werden.
Wortlaut im Programm
Die Minderung der Naturbelastung, die Erhöhung der Standards in der Nutztierhaltung und der vermehrte Einsatz nachwachsender Rohstoffe erfordern eine verstärkte Forschung. Link zum Original
Die moderne Biotechnologie soll verantwortlich genutzt und weiter erforscht werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine verantwortliche Nutzung und weitere Erforschung der modernen Biotechnologie ein. Link zum Original
Von der EU nach wissenschaftlicher Prüfung zugelassene Sorten sollen auch in Deutschland genutzt werden dürfen.
Wortlaut im Programm
Die Nutzung der von der EU nach sorgfältiger, wissenschaftlicher Prüfung zugelassenen Sorten muss auch in Deutschland möglich sein. Link zum Original
Tierhaltung und Tierernährung sollen tiergerecht sein und die Tiergesundheit fördern.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine tiergerechte und die Tiergesundheit fördernde Tierhaltung und -ernährung ein. Link zum Original
Der Tierschutz in der Nutztierhaltung soll auf europäischer Ebene wissenschaftlich fundiert und im Einklang mit der Wirtschaftlichkeit vorangebracht werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Tierschutz in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung auf europäischer Ebene auf wissenschaftlicher Basis und im Einklang mit der Wirtschaftlichkeit voranbringen. Link zum Original
Die Waldbewirtschaftung soll nachhaltig sein und Holznutzung sowie Artenvielfalt berücksichtigen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung ein, die im Waldbau die Erfordernisse der stofflichen und energetischen Holznutzung sowie der Artenvielfalt berücksichtigt. Link zum Original
Nutzungsbeschränkungen für land- und forstwirtschaftliche Flächen sollen auf das Nötigste reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Nutzungsbeschränkungen sind auf das Nötigste zu reduzieren; Enteignungen lehnen wir ab. Link zum Original
Enteignungen land- und forstwirtschaftlicher Flächen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Nutzungsbeschränkungen sind auf das Nötigste zu reduzieren; Enteignungen lehnen wir ab. Link zum Original
Zwischen Produzenten und Kunden von Lebensmitteln sollen mehr Transparenz, Sicherheit und Vertrauen entstehen.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir mehr Transparenz, Sicherheit und damit Vertrauen zwischen Produzenten und Kunden herstellen. Link zum Original
Verbraucher sollen die notwendigen Informationen für freie Entscheidungen über Einkauf und Ernährung erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dem mündigen Verbraucher die notwendigen Informationen für eine freie und fundierte Entscheidung für Einkauf und Ernährung zur Verfügung stellen. Link zum Original
Alle Lebensmittel und Konsumgüter, bei deren Herstellung gentechnisch veränderte Organismen beteiligt sind, sollen konsequent gekennzeichnet werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb möchten wir eine konsequente Prozesskennzei chnung für alle Lebensmittel und Konsumgüter, bei deren Produktion an irgendeiner He rstellungsstufe gentechnisch veränderte Organismen beteiligt sind. Link zum Original
Die Lebensmittelskandale sollen konsequent aufgeklärt werden.
Wortlaut im Programm
Gerade die jüngsten Lebensmittelskandale – für deren konsequente Aufklärung wir uns einsetzen – zeigen, dass ein wirksamer Verbraucherschutz auch ein europäischer Verbraucherschutz sein muss. Link zum Original
Die Lebensmittelkontrolle soll ausreichend mit Personal ausgestattet werden.
Wortlaut im Programm
Eine ausreichende Personalausstattung in der Lebensmittelkontrolle wollen wir sicherstellen. Link zum Original
Für die Lebensmittelkontrolle sollen bundesweite Standards eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Notwendig sind die Einführung bundesweiter Standards für die Lebensmittelkontrolle, die Einrichtung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften und ein verbesserter Austausch zwischen den Ländern. Link zum Original
Für Lebensmittelrecht sollen Schwerpunktstaatsanwaltschaften eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Notwendig sind die Einführung bundesweiter Standards für die Lebensmittelkontrolle, die Einrichtung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften und ein verbesserter Austausch zwischen den Ländern. Link zum Original
Der Austausch zwischen den Ländern in der Lebensmittelkontrolle soll verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Notwendig sind die Einführung bundesweiter Standards für die Lebensmittelkontrolle, die Einrichtung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften und ein verbesserter Austausch zwischen den Ländern. Link zum Original
Bei Verstößen gegen das Lebensmittelrecht sollen die Sanktionsmöglichkeiten umfassend genutzt und auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.
Wortlaut im Programm
Bei Verstößen gegen das Lebensmittelrecht ist von den bestehenden Sanktionsmöglichkeiten umfassend Gebrauch zu machen. Wir werden diese Instrumente auf ihre Wirksamkeit überprüfen. Link zum Original
Die amtliche Lebensmittelkontrolle soll durch länderübergreifende Spezialeinheiten insbesondere für den Großhandel ergänzt werden.
Wortlaut im Programm
Zudem wollen wir die bestehende Struktur der amtlichen Kontrolle durch Bundesland übergreifende Spezialeinheiten insbesondere für den Großhandel ergänzen. Link zum Original
Die Wirtschaft soll die freiwillige Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln ausbauen.
Wortlaut im Programm
Bereits heute setzen viele Händler freiwillig auf eine Herkunftskennzeichnung, selbst wenn diese nicht gesetzlich verpflichtend ist. Wir Liberalen unterstützen dieses Vorgehen ausdrücklich und appellieren an die Wirtschaft, diese Kennzeichnung weiter auszubauen und grundsätzlich für den Verbraucher zugänglich zu machen, sofern dies nach der Art und Zusammensetzung der Lebensmittel möglich und sinnvoll ist. Link zum Original
Lebensmittel, die mit gentechnisch veränderten Organismen hergestellt werden, sollen gekennzeichnet werden.
Wortlaut im Programm
Gentechnisch veränderte Organismen werden heute bereits in vielen Herstellungsprozessen zum Vorteil der Verbraucher eingesetzt, beispielsweise in der Arzneimittelproduktion. Ob er diese Produkte nutzen will, darüber soll jeder Verbraucher aber – wie sonst auch – vollständig frei entscheiden können. Wir setzen uns daher für eine Kennzeichnung solcher Lebensmittel ein, damit diese Entscheidung überhaupt erst möglich ist. Link zum Original
Über Nutzen und Wert moderner Herstellungsmethoden soll wissenschaftlich und objektiv informiert werden.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig legen wir Wert auf eine wissenschaftliche und objektive Information und Verbraucherbildung über den Nutzen und Wert moderner Herstellungsmethoden. Link zum Original
Die bestandsschonende Bewirtschaftung von Schutzwäldern soll unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Schutzwälder sind vor Rodungen zu schützen – die bestandsschonende Bewirtschaftung ist mit geeigneten Mitteln zu unterstützen. Link zum Original
Der Tierschutz soll sich an den fünf Freiheiten der Tiere orientieren.
Wortlaut im Programm
Für uns Liberale hat der Tierschutz seit Jahren eine zentrale Bedeutung. Freie Demokraten orientieren sich dabei an den fünf Freiheiten: Frei sein von Hunger und Durst; Freisein von Unbehagen; Freisein von Schmerz, Verletzung, Krankheit; Freisein zum Ausleben artgerechter Verhaltensweisen; Freisein von Angst und Leiden. Link zum Original
Die Zahl der Tierversuche soll durch verstärkten Einsatz alternativer Methoden verringert werden.
Wortlaut im Programm
Außerdem unterstützen wir die Verringerung der Anzahl von Tierversuchen durch den verstärkten Einsatz alternativer Methoden. Link zum Original
Die EU soll im Tierschutz eine engagiertere Politik betreiben.
Wortlaut im Programm
Da erfolgreicher Tierschutz nur auf europäischer Ebene verwirklicht werden kann, fordern wir eine engagiertere Politik der EU in diesem Bereich. Link zum Original
Beim Anbau von Energiepflanzen sollen schädliche Monokulturen auf landwirtschaftlichen Flächen vermieden werden.
Wortlaut im Programm
Beim Anbau von Energiepflanzen ist darauf zu achten, dass auf landwirtschaftlichen Nutzflächen nicht überwiegend für Natur und Umweltschädliche Monokulturen entstehen. Link zum Original
Die Fischerei soll nachhaltig, bestandserhaltend und tierschutzgerecht sein.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine nachhaltige Fischerei, die die Bestände erhält, artgerecht ist und den Tierschutz sichert. Link zum Original
Die Grundschleppnetzfischerei soll beschränkt werden.
Wortlaut im Programm
Die Grundschleppnetz-Fischerei ist zu beschränken. Link zum Original
Die Industriefischerei soll durch Vorrang- und Ausschlussgebiete eingedämmt werden.
Wortlaut im Programm
In jedem Fall ist die Industriefischerei durch die Ausweisung von Vorrang - und Ausschlussgebieten einzudämmen. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für nachhaltige Aquakultur sollen weiter verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Da das Grundnahrungsmittel Fisch durch die Überfischung der Meere gefährdet ist, sollen zudem Rahmenbedingungen für die nachhaltige Aquakultur weiter verbessert werden. Link zum Original
Auf europäischer Ebene soll eine Nachhaltigkeitszertifizierung aller Agrarrohstoffe eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen unsere Anstrengungen auf europäischer Ebene fortsetzen, um für eine Nachhaltigkeitszertifizierung aller Agrarrohstoffe zu sorgen, wie sie für Biokraftstoffe heute schon besteht. Link zum Original
Bei der Zertifizierung von Agrarrohstoffen sollen die Cross-Compliance-Verpflichtungen europäischer Landwirte unbürokratisch anerkannt werden.
Wortlaut im Programm
Bei der Zertifizierung sind die Verpflicht ungserklärungen für europäische Landwirte (Cross-Compliance-Regeln) unbürokratisch anzuerkennen. Link zum Original
Die gemeinsame Agrarpolitik wird stärker an Sozialer Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den europäischen Binnenmarkt vollenden, die gemeinsame Agrarpolitik stärker an den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit ausrichten und Europas Führungsrolle in den Schlüsselbereichen von Forschung, Technologie und Dienstleistungen stärken. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für konventionelle und ökologische Landwirtschaft werden durch marktwirtschaftliche Reformen und Bürokratieabbau verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Rahmenbedingungen für die konventionelle und ökologische Landwirtschaft weiter durch marktwirtschaftliche Reformen und einen konsequenten Bürokratieabbau verbessern. Link zum Original
Die Gemeinsame Agrarpolitik wird marktwirtschaftlich weiterentwickelt, um Landwirten Planungssicherheit zu geben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Rahmenbedingungen für die konventionelle und ökologische Landwirtschaft weiter durch marktwirtschaftliche Reformen und einen konsequenten Bürokratieabbau verbessern. Dazu gehören Planungssicherheit für Landwirte durch marktwirtschaftliche Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und der Abbau von Wettbewerbsverzerrungen innerhalb der EU. Link zum Original
Wettbewerbsverzerrungen in der Landwirtschaft innerhalb der EU werden abgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Rahmenbedingungen für die konventionelle und ökologische Landwirtschaft weiter durch marktwirtschaftliche Reformen und einen konsequenten Bürokratieabbau verbessern. Dazu gehören Planungssicherheit für Landwirte durch marktwirtschaftliche Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und der Abbau von Wettbewerbsverzerrungen innerhalb der EU. Link zum Original
Regulierung und Bürokratie für Landwirte werden abgebaut.
Wortlaut im Programm
Regulierung und Bürokratie wollen wir im Interesse der unternehmerischen Freiheit von Landwirten abbauen und die Direktzahlungen ab dem Jahr 2020 schrittweise reduzieren. Link zum Original
Die EU-Direktzahlungen an Landwirte werden ab 2020 schrittweise reduziert.
Wortlaut im Programm
Regulierung und Bürokratie wollen wir im Interesse der unternehmerischen Freiheit von Landwirten abbauen und die Direktzahlungen ab dem Jahr 2020 schrittweise reduzieren. Link zum Original
Eine Kappung der Direktzahlungen ab einer bestimmten Hektarzahl wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Kappung ab einer bestimmten Hektarzahl und eine degressive Ausgestaltung von Direktzahlungen, auch in Abhängigkeit von Arbeitsplätzen, lehnen wir jedoch ab. Link zum Original
Eine degressive Ausgestaltung der Direktzahlungen, auch in Abhängigkeit von Arbeitsplätzen, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Kappung ab einer bestimmten Hektarzahl und eine degressive Ausgestaltung von Direktzahlungen, auch in Abhängigkeit von Arbeitsplätzen, lehnen wir jedoch ab. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.