Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Bundestagswahl 22.09.2013 · Original
Das Programm enthält 41 von 1.644 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 41Forderungen zum Politikfeld
- 2 %des Programms
- 120Seiten im Original
- 2013Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 41
Für Nährwerte bei Lebensmitteln soll eine Ampelkennzeichnung eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen klare Aussagen über Herkunft, Eigenschaften und Inhalte von Produkten und Dienstleistungen, schnell vergleichbare Informationen, wie die Ampelkennzeichnung für Nährwerte bei Lebensmitteln. Link zum Original
Lebensqualität und Attraktivität der ländlichen Räume sollen erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Lebensqualität und Attraktivität der ländlichen Räume erhöhen. Link zum Original
Durch eine Politik der ländlichen Entwicklung wird der Erhalt von Kulturlandschaften mit ihren Dörfern und kleinen Städten unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir werden deshalb durch eine Politik der ländlichen Entwicklung den Erhalt von Kulturlandschaften mit ihren Dörfern und kleinen Städten unterstützen. Link zum Original
Angestrebt wird eine nachhaltige, bäuerliche Landwirtschaft, die zum Erhalt lebenswerter ländlicher Räume und der Kulturlandschaft beiträgt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine nachhaltige, bäuerliche Landwirtschaft, die zum Erhalt und zur Entwicklung lebenswerter ländlicher Räume und unserer Kulturlandschaft beiträgt. Link zum Original
Regionalvermarktungsstrategien und lokale Wertschöpfung in der Landwirtschaft werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Regionalvermarktungsstrategien und lokale Wertschöpfung werden dabei von uns gestärkt. Link zum Original
Landwirte und andere Landnutzer sollen Anreize erhalten, öffentliche Güter wie Leistungen für Natur- und Artenschutz bereitzustellen.
Wortlaut im Programm
Daher müssen Landwirte und andere Landnutzer einen Anreiz erhalten, die gewünschten öffentlichen Güter bereitzustellen. Link zum Original
Die Agrarförderung soll breiter auf den ländlichen Raum ausgerichtet und stärker an Leistungen für die Gesellschaft gebunden werden.
Wortlaut im Programm
Es ist richtig, die Förderung breiter auf den ländlichen Raum auszurichten und stärker an Leistungen für die Gesellschaft zu binden. Link zum Original
Die Fördermittel für den ländlichen Raum sollen eine breitere Palette wirtschaftlicher Impulse fördern, etwa regionale Veredelungswirtschaft, Handwerk, Tourismus, Gesundheitswesen und Dienstleistungen.
Wortlaut im Programm
Die Mittel müssen wirksamer werden, indem sie eine breitere Palette an wirtschaftlichen Impulsen für den ländlichen Raum fördern: regionale Veredelungswirtschaft, Handwerk, Tourismus, Gesundheitswesen und Dienstleistungen. Link zum Original
Die Agrarfördermittel sollen dazu beitragen, Umweltschäden durch die Landwirtschaft wie Gewässer- und Luftbelastung, Artenschwund und Bodenbeeinträchtigung zu mindern.
Wortlaut im Programm
Die Fördermittel müssen dazu beitragen, die immer noch zu hohen Umweltschäden durch Teile der Landwirtschaft, Gewässer- und Luftbelastungen, Artenschwund und Bodenbeeinträchtigungen zu mindern. Link zum Original
Die erste Säule der pauschalen Agrarsubventionen wird bis auf einen kleinen Sockelbetrag abgeschmolzen und in die zweite Säule zur Stärkung des ländlichen Raums umgeschichtet.
Wortlaut im Programm
Mittelfristig treten wir dafür ein, dass die so genannte „erste Säule” der pauschalen Agrarsubventionen bis auf einen kleinen Sockelbetrag abgeschmolzen und in die „zweite Säule” zur Stärkung und Wiederbelebung des ländlichen Raums umgeschichtet wird. Link zum Original
Landwirtschaftspolitik wird über den Produktionsbereich hinaus als Politik für die ländlichen Räume verstanden.
Wortlaut im Programm
Wir begreifen Landwirtschaftspolitik über den klassischen Produktionsbereich hinaus als Politik für die ländlichen Räume. Link zum Original
Die Strukturpolitik soll stärker mit der Agrarförderung verzahnt werden, damit kleine und mittlere Unternehmen ihre Innovationspotenziale besser nutzen können.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Strukturpolitik stärker mit der Agrarförderung verzahnen, damit kleinere und mittlere Unternehmen ihre Innovationspotenziale besser nutzen können. Link zum Original
Die Förderprogramme für den ländlichen Raum werden gezielter auf Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen, kommunale Basisdienste und die Erhaltung des Kultur- und Naturerbes ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Die Förderprogramme für den ländlichen Raum müssen gezielter als bisher ausgerichtet werden: für die Förderung von Mikrounternehmen, kleiner und mittelständischer Unternehmen sowie für kommunale Basisdienste und zur Erhaltung des Kultur- und Naturerbes. Link zum Original
Die Wertschöpfung im ländlichen Raum soll erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Wertschöpfung im ländlichen Raum erhöhen. Link zum Original
Die Potenziale der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft sollen weiter ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Dafür wollen wir die Potenziale der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft weiter ausbauen. Link zum Original
Für Investitionen in Menschen und Weiterbildung in der Agrar- und Ernährungswirtschaft werden verlässlichere und gesellschaftlich akzeptierte Rahmenbedingungen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Für die erforderlichen Investitionen in die Menschen und Weiterbildung der Unternehmen wollen wir verlässlichere und gesellschaftlich akzeptierte Rahmenbedingungen schaffen. Link zum Original
Beschäftigungsintensive Formen der Landwirtschaft sollen besonders gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Dabei sehen wir einen besonderen Förderungsbedarf für beschäftigungsintensive Formen der Landwirtschaft. Link zum Original
Das Staatsziel Tierschutz wird auf die Einzelgesetzgebung angewandt, etwa durch die Unterbindung von Qualzucht.
Wortlaut im Programm
Wir sind stolz darauf, dass es unter unserer Regierungsverantwortung gelungen ist, den Tierschutz im Grundgesetz zu verankern, und werden dieses Prinzip auch auf die Einzelgesetzgebung anwenden, z.B. in der Unterbindung von Qualzucht. Link zum Original
Tierschutzorganisationen erhalten ein Verbandsklagerecht gegen Tierschutzverstöße.
Wortlaut im Programm
Mit einem Verbandsklagerecht werden wir Tierschutzorganisationen die rechtliche Handhabe geben, wirkungsvoller gegen Tierschutz-Verstöße vorzugehen. Link zum Original
Die landwirtschaftliche Nutztierhaltung soll sich stärker an den Bedürfnissen der Tiere ausrichten.
Wortlaut im Programm
Die landwirtschaftliche Nutztierhaltung muss sich stärker an den Bedürfnissen der Tiere ausrichten. Link zum Original
Die Forschung für eine moderne, tiergerechte Landwirtschaft wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Dafür müssen die Forschung für eine moderne Landwirtschaft gestärkt, entsprechende Haltungssysteme vorgegeben und der Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung drastisch vermindert werden. Link zum Original
Tiergerechte Haltungssysteme werden verbindlich vorgegeben.
Wortlaut im Programm
Dafür müssen die Forschung für eine moderne Landwirtschaft gestärkt, entsprechende Haltungssysteme vorgegeben und der Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung drastisch vermindert werden. Link zum Original
Der Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung wird drastisch vermindert.
Wortlaut im Programm
Dafür müssen die Forschung für eine moderne Landwirtschaft gestärkt, entsprechende Haltungssysteme vorgegeben und der Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung drastisch vermindert werden. Link zum Original
Die Intensivtierhaltung wird durch gesetzliche Maßnahmen zurückgedrängt.
Wortlaut im Programm
Die Intensivtierhaltung werden wir durch geeignete gesetzliche Maßnahmen zurückdrängen und insbesondere den Kommunen mehr Möglichkeiten zur baurechtlichen Steuerung geben. Link zum Original
Die Kommunen erhalten mehr baurechtliche Steuerungsmöglichkeiten gegenüber Intensivtierhaltungsanlagen.
Wortlaut im Programm
Die Intensivtierhaltung werden wir durch geeignete gesetzliche Maßnahmen zurückdrängen und insbesondere den Kommunen mehr Möglichkeiten zur baurechtlichen Steuerung geben. Link zum Original
Lebensmittel aus artgerechter Haltung erhalten eine transparente, einfache und verbraucherfreundliche Kennzeichnung.
Wortlaut im Programm
Es braucht eine Kennzeichnung von Lebensmitteln aus artgerechter Haltung: transparent, einfach und verbraucherfreundlich. Link zum Original
Es wird eine systematische Qualitätskontrolle der Tiergesundheit in der Landwirtschaft angestrebt.
Wortlaut im Programm
Ein weiteres Ziel ist die systematische Qualitätskontrolle für die Tiergesundheit in der Landwirtschaft. Link zum Original
Die Förderung landwirtschaftlicher Betriebe wird konsequent auf eine klimaschonende Landbewirtschaftung ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Die Förderung landwirtschaftlicher Betriebe muss konsequent auf eine klimaschonende Landbewirtschaftung ausgerichtet werden. Dazu gehört auch eine nachhaltige Biomasseproduktion, mit der den problematischen Veränderungen in der Agrarstruktur entgegengewirkt wird. Link zum Original
Eine nachhaltige Biomasseproduktion soll problematischen Veränderungen der Agrarstruktur entgegenwirken.
Wortlaut im Programm
Die Förderung landwirtschaftlicher Betriebe muss konsequent auf eine klimaschonende Landbewirtschaftung ausgerichtet werden. Dazu gehört auch eine nachhaltige Biomasseproduktion, mit der den problematischen Veränderungen in der Agrarstruktur entgegengewirkt wird. Link zum Original
Im Rahmen einer integrierten Biomassestrategie werden Nutzungskonkurrenzen entschärft.
Wortlaut im Programm
Im Rahmen einer integrierten Biomassestrategie wollen wir die Nutzungskonkurrenzen entschärfen. Link zum Original
Ein effizienterer Wissenstransfer soll die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Betriebe im ländlichen Raum verbessern.
Wortlaut im Programm
Durch einen effizienteren Wissenstransfer kann die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittleren Betriebe im ländlichen Raum verbessert werden. Link zum Original
Kooperationen entlang von Wertschöpfungsketten, zwischen Stadt und Land und zwischen Regionen werden besonders gefördert.
Wortlaut im Programm
Kooperationen zwischen den Wirtschaftsbeteiligten entlang von Wertschöpfungsketten, zwischen Stadt und Land sowie zwischen Regionen wollen wir besonders fördern. Link zum Original
Der Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden soll verringert werden.
Wortlaut im Programm
Der Rückgang des Grünlandes überall in Europa muss ebenso gebremst werden wie der Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden. Link zum Original
Eine vielfältigere Fruchtfolge soll Monokulturen zurückdrängen.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine vielfältigere Fruchtfolge, um Monokulturen zurückzudrängen. Link zum Original
Für Nährwerte bei Lebensmitteln wird eine Ampelkennzeichnung eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen klare Aussagen über Herkunft, Eigenschaften und Inhalte von Produkten, leicht verständliche und schnell vergleichbare Informatio - nen wie die Ampelkennzeichnung für Nährwerte bei Lebensmitteln und aussagekräftige und klare Informationen bei Finanz- und Versicherungsprodukten. Link zum Original
Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelüberwachung werden grundsätzlich auch unterhalb von Grenzwertüberschreitungen veröffentlicht.
Wortlaut im Programm
Die Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelüberwachung müssen grundsätzlich auch unterhalb von Grenzwertüberschreitungen veröffentlicht werden. Link zum Original
Eine Hygieneampel informiert in Restaurants und allen Lebensmittelbetrieben über Überwachungsergebnisse.
Wortlaut im Programm
Zudem wollen wir Verbraucherinnen und Verbraucher mittels einer leicht verständlichen Form wie der Hygieneampel in Restaurants und sämtlichen Lebensmittelbetrieben vor Ort über Überwachungsergebnisse informieren. Link zum Original
Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen – wie 80 Prozent der deutschen Bevölkerung – den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen ab, denn die Grüne Gentechnik darf den Menschen nicht aufgezwungen werden. Damit sie wirklich die Wahl haben, fordern wir eine EU-Kennzeichnungspflicht für Produkte von Tieren, die mit genveränderten Pflanzen gefüttert wurden. Link zum Original
Es wird eine EU-Kennzeichnungspflicht für Produkte von Tieren gefordert, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen – wie 80 Prozent der deutschen Bevölkerung – den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen ab, denn die Grüne Gentechnik darf den Menschen nicht aufgezwungen werden. Damit sie wirklich die Wahl haben, fordern wir eine EU-Kennzeichnungspflicht für Produkte von Tieren, die mit genveränderten Pflanzen gefüttert wurden. Link zum Original
An der Nulltoleranz gegenüber nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Bestandteilen in Lebensmitteln wird festgehalten.
Wortlaut im Programm
An der Nulltoleranz gegenüber nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Bestandteilen in Lebensmitteln halten wir fest – ebenso wie an der Saatgutreinheit. Link zum Original
An der Reinheit des Saatguts von Gentechnik wird festgehalten.
Wortlaut im Programm
An der Nulltoleranz gegenüber nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Bestandteilen in Lebensmitteln halten wir fest – ebenso wie an der Saatgutreinheit. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.