Gefährdete Kinder
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Schleswig-Holstein
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD00
FW00
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 6
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Unterstützende Strukturen für von Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche stärken.
- Präventive Angebote gegen Gewalt an Kindern und Jugendlichen stärken.
- Künstliche Intelligenz zur Bekämpfung von Kindesmissbrauch und zur Entlastung der Ermittelnden einsetzen.
- Dem Mangel an Pflegefamilien mit Werbestrategien in Zusammenarbeit mit den Jugendämtern entgegenwirken.
- Gemeinsam mit den Jugendämtern Werbestrategien zur Anwerbung weiterer Pflegefamilien entwickeln.
- Schutzkonzepte auch im außerschulischen Bereich verpflichtend einführen.
Grüne 112
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Ein Bildungsrecht für Kinder und Jugendliche in Erziehungshilfeeinrichtungen und mit unsicherem Aufenthaltsstatus garantieren.
- Präventionskonzepte zum Schutz vor sexualisierter Gewalt an jeder Schule regelmäßig umsetzen.
- Kinder und Jugendliche flächendeckend auf allen politischen Ebenen sowie in Kita, Schule, Jugendarbeit und Jugendhilfe beteiligen.
- Die personelle Ausstattung der Allgemeinen Sozialen Dienste der Jugendämter auf kommunaler Ebene spürbar verbessern.
- Die Rahmenbedingungen des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes in der Pflegekinderhilfe umsetzen.
- In der Pflegekinderhilfe eine Qualitätsoffensive starten.
- Alle Institutionen mit Kontakt zu Minderjährigen verpflichten, Schutzkonzepte einzuführen und umzusetzen.
- Schulungsangebote zum Kinderschutz für alle haupt- und ehrenamtlichen Erwachsenen vorsehen.
- Einrichtungen für Kinder und Jugendliche zu verbindlichen Standards gegen Missbrauch verpflichten.
- Eine Kinderschutzkommission in Schleswig-Holstein einrichten.
- Cyberkriminalität, Missbrauchsabbildungen, sexualisierte Gewalt gegen Kinder, Cybermobbing sowie Hass und Hetze im Internet zu Schwerpunkten der Polizeiarbeit machen.
- Die Bekämpfung von Gewaltdelikten gegen Frauen, inter*, nicht-binäre und trans* Personen sowie gegen Kinder stärker in den Fokus nehmen.
SPD 9
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Fachkräfte für den strukturellen Kinderschutz nachhaltig qualifizieren und werben.
- Kinder und Jugendliche, die nicht in ihren Familien leben können, besonders schützen und in ihrer Entwicklung fördern.
- Die Ausstattung stationärer Jugendhilfeeinrichtungen an steigende Bedarfe und den Schutz der Kinder anpassen.
- Gewalt gegen Kinder und Jugendliche entschieden entgegentreten.
- Den Kinderschutz im ländlichen Raum stärken.
- Die Erarbeitung von Schutzkonzepten überall dort fördern, wo Fachkräfte oder Ehrenamtliche mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
- Die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Kinderschutz-Akteure vor Ort stärken.
- Regionale und kommunale Netzwerkstrukturen im Kinderschutz nachhaltig ausbauen.
- Unterstützungsangebote für Kinder, die Zeugen häuslicher Gewalt werden, stärken.
FDP 2
SSW 11
Mehr Rechte oder Angebote 1
Linke 4
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Am Sozialministerium wird ein Vertrauensteam für Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe eingerichtet.
- Das Vertrauensteam ist Jugendamt und Heimaufsicht übergeordnet und besucht die Einrichtungen regelmäßig, um mit Kindern und Jugendlichen zu sprechen.
- Für jedes Kind wird eine bedarfsangemessene Einrichtung gesucht.
Koalitionsvertrag 110
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Der Informationsaustausch beim Übergang von der Kita in die Schule wird verbessert, wenn dies für Förderung, Entwicklung oder Schutz des Kindes wichtig ist.
- Das Bildungsrecht von Kindern und Jugendlichen in Erziehungshilfeeinrichtungen wird gestärkt.
- Die Arbeit der Landespolizei gegen Kindesmissbrauch, Hass und Hetze im Netz sowie Schwerst- und Massenkriminalität im digitalen Raum wird gestärkt.
- Bemühungen des Bundes für ein Digitale-Gewaltschutz-Gesetz werden unterstützt.
- Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen wird mit ganzer Kraft bekämpft.
- Unterstützende Strukturen für von Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche sowie präventive Angebote werden gestärkt.
- Für die Löschung von Missbrauchsdarstellungen im Internet wird ein bundesweit abgestimmter Melde- und Löschprozess angestrebt.
- Es wird eine Gesamtstrategie zur Bekämpfung und Aufarbeitung sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche entwickelt.
- Der Stellenanteil bei der Bürgerbeauftragten für den Kampf gegen sexualisierte Gewalt gegen Kinder wird gestärkt.
- Die Möglichkeiten zur zügigen Auswertung großer Datenmengen in Strafverfahren, insbesondere bei sexualisierter Gewalt gegen Kinder, werden verbessert.
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 420
Mehr Rechte oder Angebote 20
- Das Programm TiK-SH wird bedarfsgerecht ausgebaut.
- Die Kooperationskreise nach dem Kinderschutzgesetz werden evaluiert und gestärkt.
- Die Kooperationskreise nach dem Kinderschutzgesetz werden bei Bedarf stärker auf Krisenprävention und -intervention ausgerichtet.
- Kinderschutzzentren werden ausgebaut.
- Weitere Beteiligungsprojekte für Kinder und Jugendliche aus Hilfen zur Erziehung werden unterstützt.
- In der Hilfeplanung wird die Stimme der Kinder bestmöglich einbezogen.
- Abgebende Jugendämter werden bundesgesetzlich verpflichtet, die Jugendämter am Unterbringungsort über dort lebende junge Menschen zu informieren.
- Abgebende Jugendämter anderer Bundesländer werden verpflichtet, regelmäßig Hilfeplangespräche vor Ort in Schleswig-Holstein zu führen.
- Das Land unterstützt Angebote für besonders herausfordernde Jugendliche, die eine geschlossene Unterbringung vermeiden.
- Die Kinderschutzzentren werden weiter ausgebaut.
- Der Kinderschutz in Schulen, im Ehrenamt und in der migrationssensiblen Arbeit wird gestärkt.
- Schutzkonzepte werden in allen Einrichtungen, die mit Kindern arbeiten, verbindlich eingeführt.
- Die Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe, Polizei, Justiz und Unterstützungsstrukturen zum Schutz gefährdeter Kinder wird gestärkt.
- Kinder und Jugendliche alkoholabhängiger Eltern werden über staatliche Systeme identifiziert und gezielt unterstützt.
- Kinder mit belastenden Kindheitserfahrungen erhalten im Rahmen der Landespräventionsstrategie besondere Unterstützung.
- Ein Aktionsplan „Sicherheit für Frauen und Kinder“ wird aufgelegt, der das Hilfesystem barrierefrei weiterentwickelt und Schutzstrukturen dauerhaft absichert.
- Der Gewaltschutz richtet sich besonders auf Frauen mit Behinderungen, FLINTA*, geflüchtete Frauen und mitbetroffene Kinder.
- Die proaktive Kinderberatung nach häuslicher Gewalt wird weiter ausgebaut.
- Bei der Umsetzung des Gewalthilfegesetzes werden Frauen mit Behinderungen und ihre Kinder besonders berücksichtigt.
- Nach Krankenhaus-, Psychiatrie-, Jugendhilfe- oder Haftaufenthalten wird ein Übergangsmanagement gegen Wohnungslosigkeit eingerichtet.
Bleibt wie bisher 2
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht