Gefährdete Kinder
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Bremen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bremen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Linke00
Programme zur Bürgerschaftswahl 2027
SPD 313
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Clan-Kriminalität sowie sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche erhalten bei der Kriminalitätsbekämpfung besondere Aufmerksamkeit.
- Die Bekämpfung sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche hat besonderen Stellenwert.
- Präventive Angebote gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen werden gestärkt.
- Die Ermittlungsarbeit bei sexuellem Kindesmissbrauch wird mit moderner Software unterstützt.
- Familien sollen mit wirksamen präventiven Angeboten gestützt werden, um Unterbringungen in Einrichtungen möglichst zu vermeiden.
- Für Kinder aus risikobelasteten Familien sollen nahtlose Unterstützungsketten bestehen.
- Wegen gestiegener Meldungen zu Kindeswohlgefährdungen sollen Maßnahmen für Kinder, Jugendliche und Familien entwickelt werden.
- Wo es für Kinder und Jugendliche angemessen ist, sollen familiäre Pflegeverhältnisse stärker berücksichtigt werden.
- Zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt braucht es funktionsfähige sozialräumliche Netzwerke.
- Die Öffentlichkeit soll für den Kinderschutz sensibilisiert werden.
- Die Maßnahmen des Landesaktionsplans „Frauen und Kinder vor Gewalt schützen“ werden vollständig umgesetzt und ausfinanziert.
- Die Kinderschutzprogramme der Bremer Sportjugend gegen sexualisierte Gewalt werden unterstützt.
- Kinderschutzprogramme gegen sexualisierte Gewalt sollen auch im Leistungssport angewendet werden.
Bleibt wie bisher 3
CDU 2
Grüne 7
Mehr Rechte oder Angebote 7
- In KiTas gibt es Präventionsarbeit gegen körperliche, psychische und insbesondere sexualisierte Gewalt.
- Die Gewaltprävention fließt auch in die Eltern- und Familienbildung ein.
- Darstellungen sexualisierter Gewalt an Kindern werden intensiv bekämpft.
- Schutzstrategien gegen Gewalt an Kindern werden mit Präventionsprogrammen ausgebaut.
- Präventionsprogramme gegen Gewalt an Kindern werden in Vernetzung mit Kinderärztinnen, Kinderärzten und Beratungsstellen umgesetzt.
- Es werden verstärkt Präventionsprogramme gegen Gewalt an Kindern aufgelegt.
- Die aufsuchende Fachberatungsstelle für Kinder und Jugendliche, die Zeugen häuslicher Gewalt werden, wird bekannter gemacht.
BIW 4
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Der Staat schützt Kinder wirksam vor Vernachlässigung und Misshandlung durch Erziehungsberechtigte.
- Für Säuglinge und Kinder werden regelmäßige, verbindliche Vorsorgeuntersuchungen eingeführt.
- Kinder alkohol- und drogenabhängiger Eltern werden in Heimen oder Pflegefamilien untergebracht.
- Fallbearbeiter des Jugendamtes erhalten mehr Rechte, um bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung rasch einzuschreiten.
FDP 4
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Kinder und Jugendliche werden bestmöglich vor Gewalt, insbesondere sexueller Gewalt, geschützt.
- Polizei und Jugendämter benennen Kontaktpersonen für den Kinderschutz.
- Mit Jugendämtern, Schulen, Sicherheitsbehörden und Staatsanwaltschaften wird ein regelmäßiger Jugendschutzdialog eingerichtet.
- Gemeinsame Fortbildungen verbessern die Zusammenarbeit der Beteiligten im Kinderschutz.
Koalitionsvertrag 111
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Es werden rund um die Uhr verfügbare Schutzplätze geschaffen.
- Bei Entscheidungen über Besuchs- und Sorgerecht sollen gewalttätige Vorfälle im Sinne der Istanbul-Konvention berücksichtigt werden.
- Der BremenPass wird auf Pflegekinder ausgeweitet.
- Träger werden beim Aufbau von Notschlafstellen für von Obdachlosigkeit bedrohte Kinder unterstützt.
- Der Kinderschutz soll ressortübergreifend in gemeinsamer Verantwortung gestärkt werden.
- Die Kooperation im Kinderschutz zwischen Polizei, Jugendamt, Beratungsstellen, Kitas und Schulen wird verbessert.
- Präventiver Kinderschutz und die Beratung von Kindern, Jugendlichen, Betroffenen und Fachkräften werden verstärkt.
- Ein Schwerpunkt liegt auf dem Kampf gegen sexuellen Missbrauch junger Menschen, auch in digitalen Medien.
- Die Kinderschutzprogramme der Bremer Sportjugend gegen sexualisierte Gewalt werden unterstützt.
- Kinderschutzprogramme gegen sexualisierte Gewalt sollen auch im Leistungssport angewandt werden.
- Die Bremer Sportjugend wird bei der Umsetzung des Kinderschutzsiegels und der Safe-Sport-Strategie zum Schutz von Kindern und Jugendlichen unterstützt.
Bleibt wie bisher 1
Linke, Programmentwurf zur Bürgerschaftswahl 2027 13
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Bremen stellt sicher, dass von häuslicher Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder schnell Zugang zu sicherem und bezahlbarem Wohnraum erhalten, unter anderem durch Belegungsrechte im öffentlichen und geförderten Wohnungsbestand.
- Übergangswohnungen für von häuslicher Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder werden ausgebaut.
- Die Erarbeitung von Schutzkonzepten im Sport für Kinder- und Jugendschutz sowie gegen Sexismus, Rassismus und Gewalt wird gestärkt.
- Jugendliche in stationärer Jugendhilfe können nach Ende der Hilfe in Anschlusswohnungen ziehen, statt in anderen Einrichtungen untergebracht zu werden.
- Es werden mehr Eltern-Kind-Einrichtungen geschaffen, um Inobhutnahmen zu vermeiden.
- Im Amt für Soziale Dienste wird für einen wirksamen Kinderschutz ausreichend Personal bereitgestellt.
- Die sozialpädagogischen Netzwerkstellen zur Elternbegleitung und Sicherung des Kindeswohls in Kitas werden ausgeweitet.
- Die Einhaltung der Kinderschutzstandards in Kitas wird kontinuierlich überwacht.
- Der Zugang zu Schutzangeboten für von häuslicher Gewalt betroffene Frauen und Kinder soll erleichtert werden.
- Beim Umgangsrecht sollen Erfahrungen und Gefährdungen gewaltbetroffener Frauen und Kinder stärker berücksichtigt werden.
- Bei Umgangsentscheidungen soll eine individuelle Gefährdungsprüfung erfolgen und der Schutz von Frauen und Kindern Vorrang haben.
- Präventions- und Aufklärungsangebote zur Loverboy-Methode sollen gestärkt werden.
- Der aufsuchende Kinderschutz bei Gewalt gegen die Mutter soll ausgebaut werden, insbesondere in Bremerhaven.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht