Von Überwachung und Eingriffen Betroffene
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Sachsen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Sachsen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CDU 22
Bleibt wie bisher 2
Weniger Rechte oder Angebote 2
AfD 423
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Gerichte, Staatsanwaltschaften, Polizei und Verwaltung bearbeiten Verfahren bürgernäher und transparenter.
- Digitale Überwachung der Bürger soll auf das zur Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus absolut Notwendige beschränkt werden.
- Gesetzliche und institutionelle Garantien gegen anlasslose Überwachung der Bürger, besonders im Umgang mit Behörden, sollen eingeführt werden.
Bleibt wie bisher 2
Weniger Rechte oder Angebote 2
BSW 28
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Meinungsfreiheit soll geschützt und Cancel Culture abgelehnt werden.
- Die demokratische Willensbildung soll wiederbelebt, demokratische Mitbestimmung ausgeweitet und persönliche Freiheit geschützt werden.
- Jeder soll sich in der Öffentlichkeit ohne Angst vor Beobachtung und Überwachung frei entfalten können.
- Die Befugnisse des Landesamtes für Verfassungsschutz sollen begrenzt werden.
- Anwaltliche Beratungsstellen, die kostengünstige erste Rechtshilfe bieten, werden unterstützt.
- Die anwaltlichen Beratungsstellen sollen ausgebaut werden.
SPD 3
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Gewaltbereite Störer in friedlichen Versammlungen sollen besser identifiziert und frühzeitig gestellt werden.
- Der sächsische Verfassungsschutz soll die Achtung von Menschenwürde und Grundrechten ebenso hoch gewichten wie den Schutz staatlicher Institutionen.
- Das Recht auf Bildung wird in der Landesverfassung als einklagbares individuelles Grundrecht verankert.
Grüne 413
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung wird angesichts der Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz gestärkt und besser geschützt.
- Die Speicherfristen bei Behörden und öffentlichen Stellen des Freistaates werden eindeutig, transparent und bereichsübergreifend geregelt.
- Betroffene werden automatisch und regelmäßig über die von Sicherheitsbehörden gespeicherten Daten unterrichtet.
- Online-Durchsuchungen werden abgelehnt.
- Hackbacks werden abgelehnt.
- Quellen-Telekommunikationsüberwachung durch Nachrichtendienste wird abgelehnt.
- Onlinedurchsuchungen durch Nachrichtendienste werden abgelehnt.
- Unverhältnismäßige Freiheitseinschränkungen werden verhindert.
- Das Polizeigesetz wird nach dem Urteil des Verfassungsgerichtshofes im bürgerrechtlichen Sinne angepasst.
- Die Liberalisierung des Versammlungsrechts wird fortgesetzt.
- Die technische Überwachung von Versammlungen wird eingeschränkt.
- Die Gerichte werden flächendeckend mit Videokonferenztechnik und WLAN ausgestattet.
- Nach dem Vorbild Baden-Württembergs und Frankreichs wird mit Polen und Tschechien ein kostenloser Beratungsdienst „Justiz ohne Grenzen“ für grenzüberschreitende Rechtsangelegenheiten geschaffen.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 4
- Quellen-Telekommunikationsüberwachung wird abgelehnt.
- Neue Eingriffsbefugnisse für kommunale Sicherheitsbehörden werden abgelehnt.
- Eine weitere Ausweitung anlassloser Videoüberwachung wird abgelehnt.
- Eine Beschneidung der Rechte zivilgesellschaftlichen, demokratischen und antifaschistischen Protests wird abgelehnt.
Linke 226
Mehr Rechte oder Angebote 26
- KI-Systeme sollen stets unter Achtung der Menschenrechte und der Menschenwürde eingesetzt werden.
- Bei der Verarbeitung personenbezogener Daten sollen die Ergebnisse der regelmäßigen Prüfungen mindestens allen Betroffenen, möglichst öffentlich zugänglich gemacht werden.
- Datenschutzkonzepte müssen vorliegen und Betroffenen auf Nachfrage unverzüglich ausgehändigt werden.
- Das sächsische Polizeigesetz wird überarbeitet, damit Grundrechte und Unschuldsvermutung im Vordergrund stehen.
- Demonstrationsrechte werden gestärkt.
- Antirassistischer, antifaschistischer und zivilgesellschaftlicher Protest wird entkriminalisiert.
- Das sächsische Polizeigesetz wird novelliert, damit Grundrechte und Unschuldsvermutung im Vordergrund stehen.
- Für die sächsische Polizei wird eine unabhängige Ombuds- und Beschwerdestelle eingerichtet, die dem Landtag und nicht der Staatskanzlei untersteht.
- Die Ombudsstelle der Polizei arbeitet als unabhängige Anstalt öffentlichen Rechts auf gesetzlicher Grundlage und nimmt Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern sowie von Polizeibediensteten entgegen.
- Die unabhängige Beschwerdestelle kann unabhängige Beobachterinnen und Beobachter bei Demonstrationen einsetzen, die Rechtsverstöße dokumentieren und die Öffentlichkeit informieren.
- Videoüberwachung im öffentlichen Raum wird abgelehnt.
- Automatisierte Gesichtserkennungs- und Trackingsoftware wird abgelehnt.
- Für den Einsatz polizeilicher Super Recognizer gelten Transparenz und klare Regeln.
- Kontrollen und Schleierfahndung an den Grenzen zu Polen und Tschechien werden abgelehnt.
- Automatisierte Bild- und Musteranalysen zur Überwachung des öffentlichen Raums werden verboten.
- Die Befugnis der Polizei zu anlasslosen Personenkontrollen wird abgeschafft.
- Die Befugnis der Polizei, Plätze zu gefährlichen Orten zu erklären, wird abgeschafft.
- Die Befugnis der Polizei, Verbotszonen wie Waffenverbotszonen und Kontrollbereiche einzurichten, wird abgeschafft.
- Für Betroffene von Personenkontrollen wird eine Kontrollbescheinigung eingeführt.
- Sachsen beteiligt sich weder direkt noch indirekt an Menschenrechtsverletzungen an den EU-Außengrenzen.
- Bis zu seiner Auflösung unterliegt das Landesamt für Verfassungsschutz einer wirksamen parlamentarischen Kontrolle.
- Gerichtsverfahren werden durch ausreichend richterliches und nicht-richterliches Personal verkürzt.
- An den Gerichten werden in allen Bereichen mehr Stellen geschaffen und besetzt.
- Zensur, Netzsperren, Überwachung und anlasslose Datenspeicherung durch Behörden und Unternehmen werden abgelehnt.
- Grenzkontrollen im Schengenraum werden abgelehnt.
- Unterschiedliche Positionen zum Krieg werden ohne Diffamierung diskutiert.
Weniger Pflichten 5
- Antirassistischer, antifaschistischer und zivilgesellschaftlicher Protest wird entkriminalisiert.
- Kontrollen und Schleierfahndung an den Grenzen zu Polen und Tschechien werden abgelehnt.
- Die Befugnis der Polizei zu anlasslosen Personenkontrollen wird abgeschafft.
- Die Befugnis der Polizei, Verbotszonen wie Waffenverbotszonen und Kontrollbereiche einzurichten, wird abgeschafft.
- Grenzkontrollen im Schengenraum werden abgelehnt.
FW 34
Mehr Rechte oder Angebote 4
Bleibt wie bisher 1
FDP 39
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Der Staat darf nur die für seine Tätigkeit unabdingbaren Daten erheben und speichern.
- Software zur automatisierten und massenhaften Gesichtserkennung wird abgelehnt.
- Eine großflächige Videoüberwachung des öffentlichen Raums wird abgelehnt.
- Ort und Zweck von Videoüberwachung müssen für Bürger leicht erkennbar sein.
- Gut sichtbare Beschilderungen und eine Online-Übersicht der Überwachungsstellen sollen eingeführt werden.
- Der Zugriff von Nachrichtendiensten auf Verbindungsdaten und Inhalte von Mails und Gesprächen ohne konkreten Verdacht wird abgelehnt.
- In allen Amtsgerichtsbezirken werden anwaltliche Beratungsstellen als erste Anlaufstellen eingerichtet.
- Die Verwaltung soll das Geschlecht nur erfassen, wo es unbedingt nötig ist.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Koalitionsvertrag 411
Mehr Rechte oder Angebote 1
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 4
- Der Datenabgleich nach § 31a Abs. 1 SGB III wird in Landesrecht umgesetzt.
- Für die Abwehr terroristischer Gefahren und schwerster Kapitalverbrechen wird eine Rechtsgrundlage für präventive Quellen-TKÜ geschaffen.
- Die Grenzkontrollen an den sächsischen Außengrenzen werden verstetigt, bis europäische Maßnahmen gleich wirksam sind.
- Schleierfahndungen werden intensiviert.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht