Gleiche oder ähnliche Forderungen
Im Politikfeld „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“ stellen zwei oder mehr Parteien im Bundestag 44 Forderungen gleich oder ähnlich. 16 davon stellen Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der Sitze; nur diese stehen auf der Seite des Politikfelds.
Die Religions- und Weltanschauungsfreiheit wird geschützt. 480 von 630 Sitzen
Die Ausbildung von Imamen in Deutschland und in deutscher Sprache soll unterstützt werden. 445 von 630 Sitzen
Gedenkstätten werden von Bund und Ländern auskömmlich finanziert. 421 von 630 Sitzen
Die grundgesetzlich verankerte Freiheit der Kunst wird verteidigt. 421 von 630 Sitzen
Die Aufarbeitung der Kolonialgeschichte wird verstärkt. 414 von 630 Sitzen
Games sollen gefördert werden. 414 von 630 Sitzen
Die Aufarbeitung der Verbrechen der SED-Zeit wird fortgesetzt. 413 von 630 Sitzen
Erinnerungskulturelle Arbeit gilt in einer Demokratie als unabdingbar. 393 von 630 Sitzen
Kino und Film sollen gefördert werden. 393 von 630 Sitzen
Kunst und Kultur werden als Teil der Daseinsvorsorge öffentlich gefördert. 392 von 630 Sitzen
Die deutsche Leitkultur gilt als identitätsbildender Wertekonsens. 360 von 630 Sitzen
Staatlich geförderte Projekte, Vereine und Stiftungen müssen sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen. 360 von 630 Sitzen
Der Gebrauch gendergerechter Sprache wird in öffentlichen Einrichtungen und staatlichen Stellen untersagt. 360 von 630 Sitzen
Organisation und Finanzierung der Kultur, insbesondere der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der Kulturstiftung des Bundes und der Förderfonds, werden zukunftsgerecht gesichert. 328 von 630 Sitzen
Private Medienunternehmen werden durch gute regulatorische und ordnungspolitische Rahmenbedingungen unterstützt. 328 von 630 Sitzen
Das kulturelle und geschichtliche Erbe der Heimatvertriebenen, Spätaussiedler und deutschen Minderheiten in Mittel- und Osteuropa wird gefördert und erhalten. 328 von 630 Sitzen
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sichert eine pluralistische, staatsferne und unabhängige Berichterstattung und dient als Orientierung gegen Desinformation. 293 von 630 Sitzen
Allen Schülerinnen und Schülern wird einmal in ihrer Schulzeit der Besuch einer NS-Gedenkstätte ermöglicht und finanziell unterstützt. 293 von 630 Sitzen
Das Leid der Heimatvertriebenen soll im Gedenken bleiben. 272 von 630 Sitzen
Der internationale künstlerische Austausch wird ausgebaut. 272 von 630 Sitzen
Bezahlbare kulturelle Angebote werden allen Bürgerinnen und Bürgern zugänglich gemacht. 269 von 630 Sitzen
Ein Mahnmal und ein Informationszentrum für die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft werden errichtet. 237 von 630 Sitzen
Verfolgungsbedingte Gesundheitsschäden von SED-Opfern werden analog zur Regelung für geschädigte Soldaten leichter anerkannt. 237 von 630 Sitzen
Anerkannte Minderheitensprachen bleiben gleichberechtigt. 216 von 630 Sitzen
Die Kulturförderung richtet ein besonderes Augenmerk auf ländliche Räume. 209 von 630 Sitzen
Die Erinnerung an die NS-Verbrechen und die Shoah wird wachgehalten und künftigen Generationen vermittelt. 206 von 630 Sitzen
Eine mit den Ländern abgestimmte Journalismusförderung unterstützt die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten und stärkt die Medienvielfalt. 205 von 630 Sitzen
Die Reform der Filmförderung wird mit einer Investitionsverpflichtung abgeschlossen. 205 von 630 Sitzen
Im Urheberrecht wird eine angemessene Vergütung von Künstlern angestrebt. 205 von 630 Sitzen
Lokale und regionale Medien werden gefördert. 205 von 630 Sitzen
Kultur, Sprache und Sichtbarkeit der nationalen Minderheiten und Volksgruppen werden gefördert. 205 von 630 Sitzen
Ein Staatsziel Kultur in ihrer Vielfalt wird im Grundgesetz verankert. 205 von 630 Sitzen
Die Kulturpolitik wird auf Bundesebene institutionell gestärkt und besser vernetzt. 205 von 630 Sitzen
Die Vielfalt kleiner und mittlerer Kulturunternehmen wird national und europäisch durch passende Rahmenbedingungen gestärkt. 205 von 630 Sitzen
Der Versöhnungs- und Aufarbeitungsprozess mit ehemaligen deutschen Kolonien wie Namibia wird unter Einbeziehung der Nachfahren der Opfer fortgeführt. 205 von 630 Sitzen
Gemeinnützige Kultur- und Veranstaltungsstätten sowie ehrenamtliche Kulturschaffende erhalten verlässliche und unbürokratische Unterstützung. 184 von 630 Sitzen
Die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen wird eingehalten. 153 von 630 Sitzen
Gemeinnütziger Journalismus wird in die Abgabenordnung aufgenommen. 149 von 630 Sitzen
Durch Förderrichtlinien in der Kulturförderung wird die gesellschaftliche Diversität angemessen repräsentiert. 149 von 630 Sitzen
Urheber können bei der Nutzung geschützter Daten für KI-Systeme ihre Rechte und Vergütungsansprüche durchsetzen, etwa über Lizenz- oder Abgabenmodelle. 149 von 630 Sitzen
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll seine Funktion auch im Digitalen ausfüllen und weiterentwickeln können. 149 von 630 Sitzen
Erfolgreiche Programme zur Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte wie „Jugend erinnert“ werden verstetigt. 86 von 630 Sitzen
Die institutionelle Verankerung der nationalen Minderheiten auf Bundesebene wird gestärkt. 86 von 630 Sitzen
Gremien und Jurys der Kulturförderung werden paritätisch besetzt. 65 von 630 Sitzen
Nach den Sitzen der Parteien zusammen, die meisten zuerst; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Wie das entsteht