Gleiche oder ähnliche Forderungen
Im Politikfeld „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“ stellen zwei oder mehr Parteien im Bundestag 51 Forderungen gleich oder ähnlich. 15 davon stellen Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der Sitze; nur diese stehen auf der Seite des Politikfelds.
Ein Ausverkauf landwirtschaftlicher Flächen an Kapitalinvestoren wird abgelehnt. 509 von 630 Sitzen
Der Wolfsbestand wird geregelt, indem Wölfe regional unterschiedlich bejagt werden können. 445 von 630 Sitzen
Junglandwirte, die ihre Flächen selbst bewirtschaften, werden bessergestellt. 445 von 630 Sitzen
Artgerechte Haltungssysteme in der Nutztierhaltung werden gefördert. 424 von 630 Sitzen
Die Fischerei wird auf dem Weg zur Nachhaltigkeit durch naturverträgliche Fangtechniken, Schongebiete, alternative Einkommen und regionale Wertschöpfung unterstützt. 414 von 630 Sitzen
Die Regeln der Gemeinsamen Agrarpolitik werden grundlegend vereinfacht. 392 von 630 Sitzen
Für ökologische Ziele wird auf Anreize, Vertragsnaturschutz, Honorierung von Natur- und Umweltschutz sowie Innovationen gesetzt. 361 von 630 Sitzen
Konventionelle und ökologische Landwirtschaft gelten als gleich wichtig. 361 von 630 Sitzen
Der Auf- und Umbau klimastabiler und standortangepasster Wälder wird gefördert. 361 von 630 Sitzen
Holz als Baumaterial und Energieträger wird gefördert. 360 von 630 Sitzen
Tierhaltung und insbesondere der Fortbestand der Kombihaltung werden unterstützt. 360 von 630 Sitzen
Forstwirtschaft und Jagd werden dabei unterstützt, mit nachhaltiger Bewirtschaftung die Funktionen des Waldes zu sichern. 360 von 630 Sitzen
Der Abnahme der landwirtschaftlichen Nutzfläche wird entgegengetreten. 360 von 630 Sitzen
Die weitere Stilllegung forstwirtschaftlicher Flächen wird abgelehnt. 360 von 630 Sitzen
Für die Landwirtschaft wird Planungssicherheit geschaffen. 328 von 630 Sitzen
Tiertransporte sollen europaweit auf vier Stunden begrenzt werden. 302 von 630 Sitzen
Dezentrale und mobile Weideschlachtungen werden befürwortet, weil sie lange Transporte vermeiden und regionale Wirtschaftskreisläufe stärken. 301 von 630 Sitzen
Die Wettbewerbsposition der Landwirte gegenüber anderen Akteuren der Wertschöpfungskette wird gestärkt. 301 von 630 Sitzen
Für den tiergerechten Umbau der Ställe werden auch in der nächsten Legislatur ausreichende Mittel bereitgestellt. 294 von 630 Sitzen
Waldbesitzende werden bei einem naturgerechten Waldmanagement unterstützt. 293 von 630 Sitzen
Wiedervernässte landwirtschaftliche Flächen sollen wirtschaftlich attraktiver werden. 293 von 630 Sitzen
Effizienzgewinne durch digital gestützte Arbeitsmethoden in der Landwirtschaft werden unterstützt. 293 von 630 Sitzen
Die Agrarförderung wird reformiert, um Landwirtinnen und Landwirte zu stützen. 273 von 630 Sitzen
Lebensmittel erhalten eine eindeutige Herkunftskennzeichnung. 272 von 630 Sitzen
Der Verbraucherschutz wird gestärkt. 270 von 630 Sitzen
Eine kartellrechtliche Prüfung soll im oligopolen Lebensmittelhandel faire Erzeugerpreise und Wettbewerb sichern. 269 von 630 Sitzen
Landwirte erhalten faire Erzeugerpreise. 216 von 630 Sitzen
Der deutsche Standard für Schlachtbetriebe gilt auch für Importware. 216 von 630 Sitzen
Die Streichung der Agrardieselvergütung und der Kfz-Steuerbefreiung für die Landwirtschaft wird abgelehnt. 209 von 630 Sitzen
Die Gelder der Gemeinsamen Agrarpolitik sollen die finanzielle Basis für den Schutz der natürlichen Grundlagen werden. 206 von 630 Sitzen
Kleinere Fischereibetriebe werden nicht in den Ruin getrieben. 153 von 630 Sitzen
Lebensmittel müssen für alle erschwinglich sein. 150 von 630 Sitzen
Eine verständliche Kennzeichnung von Lebensmitteln wird eingeführt. 150 von 630 Sitzen
Die Verschwendung noch guter Lebensmittel wird weiter verringert. 149 von 630 Sitzen
Pflanzen, Tiere, Saatgut und Gene dürfen nicht patentiert werden. 149 von 630 Sitzen
Verdeckte Preiserhöhungen durch Mogelpackungen und unfaire Handelspraktiken werden abgestellt. 149 von 630 Sitzen
Die Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen sollen für alle leicht erkennbar sein. 149 von 630 Sitzen
Öffentliche Gelder für die Fischerei werden auf umweltverträgliche Nutzung konzentriert. 149 von 630 Sitzen
Pestizide und Düngemittel sollen möglichst sparsam eingesetzt werden. 149 von 630 Sitzen
Durch Umsetzung der EU-Farm-to-Fork-Strategie soll der Pestizideinsatz EU-weit bis 2030 halbiert werden. 149 von 630 Sitzen
Kinder werden vor Werbung für ungesunde Lebensmittel geschützt. 149 von 630 Sitzen
Die bereits verbotenen Qualzuchten werden endgültig beendet. 149 von 630 Sitzen
Das Amt der oder des Bundestierschutzbeauftragten wird verbindlich verankert. 149 von 630 Sitzen
Illegaler Tierhandel und unkontrollierter Wildtierhandel werden beendet. 149 von 630 Sitzen
Wildtiere werden nicht mehr in Zirkussen gehalten. 149 von 630 Sitzen
Der Export von Pestiziden und Pestizidwirkstoffen, die in Deutschland nicht zugelassen oder verboten sind, soll beendet werden. 149 von 630 Sitzen
Landwirtinnen und Landwirte werden dabei gestärkt, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. 121 von 630 Sitzen
Landwirtschaftliche Tätigkeiten erhalten regionale und nachhaltige Perspektiven. 121 von 630 Sitzen
Der Ökolandbau wird gefördert. 86 von 630 Sitzen
Angestrebt wird eine sozial gerechte, gemeinwohlorientierte Landwirtschaft, die Klima und Natur schont und mit dem Tierschutz vereinbar ist. 65 von 630 Sitzen
Glyphosat und Neonikotinoide werden verboten. 65 von 630 Sitzen
Nach den Sitzen der Parteien zusammen, die meisten zuerst; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Wie das entsteht