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Linke SH · Für ein solidarisches Schleswig-Holstein. Eine starke LINKE verändert das Land.

Forderungen zu Staat, Demokratie und Verwaltung

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2017 · Original

Das Programm enthält 39 von 916 Forderungen zu „Staat, Demokratie und Verwaltung“.

Staat, Demokratie und Verwaltung 39
  1. Der Landtag soll ein Ort werden, an dem Politik gemeinsam mit der Bevölkerung gestaltet wird.

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    Wortlaut im Programm
    Wir treten an, um mit klaren Worten das Parlament in diesem Land wieder zu dem zu machen, wofür es eingerichtet wurde: zu einem Ort, an dem Politik nicht nur für die Bevölkerung, sondern auch mit der Bevölkerung gestaltet wird. Link zum Original
  2. Über große Bauprojekte im Verkehrsbereich soll verpflichtend eine Volksabstimmung stattfinden.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Änderung des Volksabstimmungsgesetzes, damit über große Bauprojekte im Verkehrsbereich verpflichtend eine Volksabstimmung durchgeführt werden muss. Hierbei soll eine Zweidrittel-Ablehnung in den von den geplanten Baumaßnahmen direkt betroffenen Kommunen als endgültiges Veto gel ten. Link zum Original
  3. Eine Zweidrittel-Ablehnung in den direkt betroffenen Kommunen soll als endgültiges Veto gegen ein Verkehrsbauprojekt gelten.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Änderung des Volksabstimmungsgesetzes, damit über große Bauprojekte im Verkehrsbereich verpflichtend eine Volksabstimmung durchgeführt werden muss. Hierbei soll eine Zweidrittel-Ablehnung in den von den geplanten Baumaßnahmen direkt betroffenen Kommunen als endgültiges Veto gel ten. Link zum Original
  4. In einem Ministerium soll ein „Referat für die Vielfalt sexueller Identitäten“ (wieder) eingerichtet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Um vielen dieser Forderungen auch durch Verwaltung und Politik des Landes Gewicht zu verleihen, fordert DIE LINKE die (Wieder-)Einrichtung eines „Referats für die Vielfalt sexueller Identitäten“ in einem Ministerium. Link zum Original
  5. Eine Kooperation mit der AfD wird ausgeschlossen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden mit der AfD in Schleswig-Holstein in keiner Weise kooperieren. Link zum Original
  6. Beschäftigte des öffentlichen Dienstes sollen verpflichtend im Bereich Antidiskriminierung fortgebildet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Verpflichtende Fortbildungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes im Bereich Anti-Diskriminierung. Link zum Original
  7. Der Landesintegrationsbeirat soll bei allen Gesetzesvorhaben angehört und beteiligt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Der Landesintegrationsbeirat soll bei allen Gesetzesvorhaben angehört und beteiligt werden. Link zum Original
  8. Alle gesellschaftlichen Bereiche sollen umfassend demokratisiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE Schleswig-Holstein tritt für die umfassende Demokratisierung aller gesellschaftlichen Bereiche ein. Link zum Original
  9. Die Instrumente der Volksgesetzgebung sollen gestärkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Hierfür müssen die vorhandenen Instrumente der Volksgesetzgebung gestärkt werden: Link zum Original
  10. Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheide sollen auch über haushaltswirksame Fragen möglich sein.

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    Wortlaut im Programm
    Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheide – auch über haushaltswirksame Fragen müssen ermöglicht werden. Link zum Original
  11. Die vorzeitige Auflösung des Landtags per Volksentscheid soll in der Landesverfassung verankert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Zulässigkeit der vorzeitigen Auflösung des Landtages per Volksentscheid ist in der Landesverfassung zu verankern. Link zum Original
  12. Änderungen von Landesverfassung, Kommunalverfassung, Landeswahlgesetz und Volksabstimmungsgesetz sollen durch obligatorischen Volksentscheid bestätigt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Änderungen von Landesverfassung und Kommunalverfassung sowie des Landeswahlgesetzes und des Volksabstimmungsgesetzes müssen durch einen obligatorischen Volksentscheid bestätigt werden. Link zum Original
  13. Teilprivatisierungen landeseigener Betriebe sollen nur nach einem gültigen Volksentscheid möglich sein.

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    Wortlaut im Programm
    Eine (Teil-)Privatisierung von landeseigenen Betrieben soll nur noch dann möglich sein, wenn dies durch einen gültigen Volksentscheid gestattet wurde. Link zum Original
  14. Landtagsbeschlüsse sollen innerhalb von drei Monaten per Volksentscheid aufgehoben werden können.

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    Wortlaut im Programm
    Es muss die Möglichkeit geschaffen werden, Beschlüsse des Landtages innerhalb von drei Monaten durch einen Volksentscheid wieder aufheben zu können (fakultatives Referendum). Link zum Original
  15. Soziale Bewegungen, Gewerkschaften, Bürgerinitiativen und Betroffene sollen aktiver beteiligt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Soziale und andere demokratische Bewegungen, Gewerkschaften, Bürgerinitiativen und Betroffene müssen aktiver als bisher beteiligt werden. Link zum Original
  16. Runde Tische, an denen Interessengegensätze öffentlich ausgetragen werden, sollen gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Förderung von Runden Tischen, in denen Interessengegensätze transparent und öffentlich ausgetragen werden Link zum Original
  17. Außerparlamentarische Kräfte und direkt Betroffene sollen umfassende Auskunfts- und Anhörungsrechte erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Umfassende Auskunfts- und Anhörungsrechte für außerparlamentarische Kräfte und direkt Betroffene Link zum Original
  18. Sitzungen von Ausschüssen und Kommissionen sollen im Internet übertragen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Übertragung von Sitzungen der Ausschüsse und Kommissionen im Internet Link zum Original
  19. Das Petitionsrecht soll ausgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    Ausbau des Petitionsrechtes. Der Petitionsausschuss des Parlamentes muss mehr als nur empfehlenden Einfluss auf Verwaltungsvorgänge nehmen können. Link zum Original
  20. Der Petitionsausschuss soll mehr als nur empfehlenden Einfluss auf Verwaltungsvorgänge erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Ausbau des Petitionsrechtes. Der Petitionsausschuss des Parlamentes muss mehr als nur empfehlenden Einfluss auf Verwaltungsvorgänge nehmen können. Link zum Original
  21. Öffentliche Verwaltungen sollen den Menschen dienen.

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    Wortlaut im Programm
    Öffentliche Verwaltungen müssen den Menschen dienen und nicht umgekehrt. Link zum Original
  22. Auf allen Ebenen sollen Verfahren für eine uneingeschränkte Beteiligung der Einwohner einschließlich eines Transparenzgebots eingeführt werden.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE setzt sich daher für eine uneingeschränkte Beteiligung ein. Hier wollen wir auf allen Ebenen entsprechende Verfahren einführen; dies schließt insbesondere auch ein Transparenzgebot ein. Link zum Original
  23. Ein Transparenzgesetz nach Hamburger Vorbild wird eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Ein Transparenzgesetz nach Hamburger Vorbild. Link zum Original
  24. Die Landesverwaltung wird verpflichtet, alle Dokumente und Daten ohne zwingend schützenswerte Belange kostenfrei online bereitzustellen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Landesverwaltung muss verpflichtet werden, alle Dokumente und Daten, soweit keine zwingend schützenswerten Belange betroffen sind, kostenfrei online zur Verfügung zu stellen. Link zum Original
  25. Landtagsabgeordnete müssen ihre Nebeneinkünfte mit genauen Beträgen und unter Nennung der Auftraggeber veröffentlichen.

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    Wortlaut im Programm
    Dass Landtagsabgeordnete ihre Nebeneinkünfte mit genauen Beträgen und unter Nennung der jeweiligen Auftraggeber veröffentlichen müssen. Link zum Original
  26. Ein verpflichtendes Lobbyistenregister mit Kenndaten über die Aktivitäten der Lobbyisten wird eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Ein verpflichtendes Lobbyistenregister, in dem Lobbyisten mit Kenndaten über deren Aktivitäten erfasst sind. Link zum Original
  27. Zur Stärkung des Einflusses der Wählerinnen und Wähler wird ein partizipatives Wahlrecht eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Um die Einflussmöglichkeiten von Wählerinnen und Wähler zu stärken, brauchen wir ein partizipatives Wahlrecht. Link zum Original
  28. Die aufeinanderfolgende Mandatszeit von Landtagsabgeordneten wird auf höchstens zwei Legislaturperioden begrenzt.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Begrenzung der aufeinanderfolgenden Mandatszeit von Landtagsabgeordneten auf maximal zwei Legislaturperioden. Link zum Original
  29. Die Arbeitsweise von Landtag und Landesregierung wird grundlegend reformiert.

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    Wortlaut im Programm
    Eine grundlegende Reform der Arbeitsweise von Landtag und Landesregierung. Link zum Original
  30. Die Dominanz der Regierung und ihres Verwaltungsapparats gegenüber dem Landtag wird zurückgedrängt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Dominanz der Regierung mit ihrem Verwaltungsapparat muss gegenüber dem Landtag zurückgedrängt und die Rechte der Opposition müssen gestärkt werden. Link zum Original
  31. Die Rechte der Opposition im Landtag werden gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Dominanz der Regierung mit ihrem Verwaltungsapparat muss gegenüber dem Landtag zurückgedrängt und die Rechte der Opposition müssen gestärkt werden. Link zum Original
  32. Regierungsamt und Landtagsmandat werden gesetzlich voneinander getrennt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Gewährleistung der Trennung von Regierung und Parlament durch eine gesetzliche Trennung von Regierungsamt und Landtagsmandat. Link zum Original
  33. Die Informationsrechte von Abgeordneten gegenüber der Regierung werden verbessert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Verbesserung der Informationsrechte von Abgeordneten gegenüber der Regierung. Link zum Original
  34. Die Diäten der Landtagsabgeordneten werden um jeweils 1000 Euro im Monat gekürzt.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE schlägt vor, die Diäten der Landtagsabgeordneten um jeweils 1000 Euro im Monat zu kürzen. Link zum Original
  35. Die Bezüge der Regierungsmitglieder werden um 10 Prozent verringert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Bezüge der Regierungsmitglieder sollen um 10 Prozent verringert werden. Link zum Original
  36. Altersbezüge von Regierungsmitgliedern werden erst ab dem gesetzlichen Rentenalter gezahlt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Altersbezüge der Regierungsmitglieder sollen zukünftig erst bezahlt werden, wenn das gesetzliche Rentenalter erreicht wird. Link zum Original
  37. Die Zulagen für Fraktionsvorsitz und Parlamentarische Geschäftsführung werden gestrichen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Zulagen für Fraktionsvorsitz und Parlamentarische Geschäftsführung sollen gestrichen werden. Link zum Original
  38. Staatssekretärinnen und Staatssekretäre werden nach B 8 statt B 10 besoldet.

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    Wortlaut im Programm
    Staatssekretärinnen und Staatssekretäre werden in ein Amt der Besoldungsgruppe B 8 (bisher B 10) berufen. Link zum Original
  39. Die Besoldung der Präsidentin oder des Präsidenten des Landesrechnungshofs wird von B 10 auf B 8 abgesenkt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Besoldung für die Präsidentin bzw. den Präsidenten des Landesrechnungshofs wird von B 10 nach B 8 abgesenkt. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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