Linke · Für ein solidarisches Schleswig-Holstein. Eine starke LINKE verändert das Land.
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Schleswig-Holstein 2017 · Original
Das Programm enthält 53 von 916 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 53Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 70Seiten im Original
- 2017Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 53
Die öffentliche Förderung von Kultureinrichtungen soll an ihre Beteiligung an Sozialpass-Modellen gebunden werden.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Förderung von Kultureinrichtungen wollen wir von der Beteiligung an Sozialpass-Modellen abhängig machen. Link zum Original
Der Rückzug von Landkreisen aus der Förderung des Büchereiwesens wird sofort beendet.
Wortlaut im Programm
Trotzdem versuchen immer mehr Landkreise, sich aus der Förderung des Büchereiwesens zurückzuziehen. DIE LINKE fordert: Dieser verfassungswidrige Zustand muss sofort beendet werden. Wir befürworten eine gesetzliche Regelung, die alle Gebietskörperschaften einbezieht. Link zum Original
Die Förderung des Büchereiwesens wird gesetzlich unter Einbeziehung aller Gebietskörperschaften geregelt.
Wortlaut im Programm
Trotzdem versuchen immer mehr Landkreise, sich aus der Förderung des Büchereiwesens zurückzuziehen. DIE LINKE fordert: Dieser verfassungswidrige Zustand muss sofort beendet werden. Wir befürworten eine gesetzliche Regelung, die alle Gebietskörperschaften einbezieht. Link zum Original
Statt Kriegsehrenmäler wie in Laboe zu finanzieren, sollen Schulen Besuche antifaschistischer Erinnerungsorte und Engagement für „Schule ohne Rassismus“ finanziert bekommen.
Wortlaut im Programm
Anstatt Kriegsehrenmäler wie in Laboe zu finanzieren, wollen wir Schulen finanziell unterstützen, damit die Schülerinnen und Schüler antifaschistische Erinnerungsorte besuchen oder sich für das Projekt „Schule ohne Rassismus“ engagieren können. Link zum Original
Antifaschistische Bildungsarbeit wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die antifaschistische Bildungsarbeit und setzen uns für Erhalt und weitere Entwicklung der Gedenkstätten ein. Link zum Original
Gedenkstätten sollen erhalten und weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die antifaschistische Bildungsarbeit und setzen uns für Erhalt und weitere Entwicklung der Gedenkstätten ein. Link zum Original
Der 8. Mai soll als „Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus“ staatlicher Feier- und Gedenktag in Schleswig-Holstein werden.
Wortlaut im Programm
Der 8. Mai soll als „Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus“ staatlicher Feier- und Gedenktag in Schleswig-Holstein werden. Link zum Original
Soziale, kulturelle, Bildungs- und Spracherwerbsangebote für Minderheiten und Mehrheitsbevölkerung sollen angemessen und garantiert öffentlich gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Eine den Bedürfnissen der verschiedenen Kulturen angemessene finanzielle öffentliche und garantierte Förderung von sozialen, kulturellen sowie Bildungs- und Spracherwerbsangeboten, die sowohl den kulturellen Minderheiten als auch der deutschen Mehrheitsbevölkerung gerecht wird. Link zum Original
In Kreisen und kreisfreien Städten sollen kulturelle Zentren für Bildungs-, Kultur- und Beratungsangebote sowie professionelle Konfliktlösung entstehen.
Wortlaut im Programm
Kulturelle Zentren in den Kreisen und kreisfreien Städten, in denen Bildungs-, Kultur- und Beratungsangebote, aber auch Konfliktlösung auf professioneller Basis durchgeführt werden können und die die Vielfalt der schleswig-holsteinischen Kulturen widerspiegeln. Link zum Original
Die autochthonen Minderheiten sollen aus Landes- und Bundesmitteln verlässlich institutionell gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine verlässliche institutionelle Förderung der autochthonen, das heißt einheimischen Minderheiten aus Landes- und Bundesmitteln, damit die langfristige Finanzierung der Strukturen und Projekte der Minderheiten gewährleistet und gesichert ist. Link zum Original
Alle Menschen erhalten gleichberechtigten Zugang zu klassischen und modernen Kulturformen.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich für einen gleichberechtigten Zugang zu allen klassischen und modernen Kulturformen ein. Link zum Original
Das Kulturangebot in der Fläche wird erhalten und weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Hier muss sowohl das Angebot in der Fläche erhalten bleiben und weiterentwickelt werden als auch der Zugang dazu für alle Menschen bezahlbar und attraktiv sein. Link zum Original
Der Zugang zu Kulturangeboten wird für alle Menschen bezahlbar und attraktiv gestaltet.
Wortlaut im Programm
Hier muss sowohl das Angebot in der Fläche erhalten bleiben und weiterentwickelt werden als auch der Zugang dazu für alle Menschen bezahlbar und attraktiv sein. Link zum Original
Soziokulturelle Angebote werden gefördert und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Hierzu gehören die Förderung und der Ausbau soziokultureller Angebote, der Erhalt der staatlichen Kultureinrichtungen und Theater und eine angemessene Förderung der Freien Kulturszene. Link zum Original
Die staatlichen Kultureinrichtungen und Theater werden erhalten.
Wortlaut im Programm
Hierzu gehören die Förderung und der Ausbau soziokultureller Angebote, der Erhalt der staatlichen Kultureinrichtungen und Theater und eine angemessene Förderung der Freien Kulturszene. Link zum Original
Die Freie Kulturszene wird angemessen gefördert.
Wortlaut im Programm
Hierzu gehören die Förderung und der Ausbau soziokultureller Angebote, der Erhalt der staatlichen Kultureinrichtungen und Theater und eine angemessene Förderung der Freien Kulturszene. Link zum Original
Finanziell schwachen Menschen wird der Besuch von Kultureinrichtungen und kulturellen Angeboten ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Und hierzu gehört auch, dass finanziell schwachen Menschen der Besuch von Kultureinrichtungen und kulturellen Angeboten ermöglicht wird. Link zum Original
Alle Einrichtungen, die an den Faschismus und seine Opfer erinnern, werden erhalten, gefördert und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE steht wie keine andere Partei für den Widerstand gegen rechte Hetze im Land und betrachtet die Erhaltung, Förderung und den Ausbau aller Einrichtungen, die an den Faschismus und die Millionen seiner Opfer erinnern, als notwendige Voraussetzung einer Öffentlichkeit, die gegen die Parolen der Neonazis und Rechtspopulisten gewappnet ist. Link zum Original
Kulturförderung erhalten nur Projekte, bei denen angemessene Gagen gezahlt werden.
Wortlaut im Programm
Nur Projekte zu fördern, bei denen angemessene Gagen gezahlt werden, und auf eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aller am Projekt Beteiligten hinzuwirken. Link zum Original
Das Land wirkt auf eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aller an geförderten Kulturprojekten Beteiligten hin.
Wortlaut im Programm
Nur Projekte zu fördern, bei denen angemessene Gagen gezahlt werden, und auf eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aller am Projekt Beteiligten hinzuwirken. Link zum Original
Die Kulturförderung wird so bemessen, dass sie eine angemessene Entlohnung der Künstlerinnen und Künstler zulässt.
Wortlaut im Programm
Hierzu gehört auch, dass die Förderung selbst so bemessen ist, dass sie eine angemessene Entlohnung der Künstlerinnen und Künstler zulässt. Link zum Original
Eine Mindestgage für freie Künstlerinnen und Künstler wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Die Einführung einer Mindestgage für Freie Künstlerinnen und Künstler. Link zum Original
Mit den freien Kulturschaffenden wird ein Dialog geführt, um gemeinsam Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen zu erarbeiten.
Wortlaut im Programm
Einen Dialog mit den Freien Kulturschaffenden, mit dem Ziel, gemeinsam Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Lebens-und Arbeitsbedingungen zu erarbeiten. Link zum Original
Alle Kultureinrichtungen des Landes werden auch unter der Schuldenbremse erhalten und angemessen finanziert.
Wortlaut im Programm
Den Erhalt und die angemessene Finanzierung aller Kultureinrichtungen des Landes auch unter dem Diktat der „Schuldenbremse“. Link zum Original
Ein Kulturticket für Beziehende von Hartz IV, Sozialhilfe oder Grundsicherung berechtigt zum Eintritt in alle öffentlichen Kultureinrichtungen.
Wortlaut im Programm
Ein Kulturticket für Bezieher von Hartz IV, Sozialhilfe oder Grundsicherung, das zum Eintritt in alle öffentlichen Kultureinrichtungen berechtigt. Link zum Original
Der Eintritt in die schleswig-holsteinischen Museen wird frei.
Wortlaut im Programm
Freien Eintritt in die schleswig-holsteinischen Museen. Link zum Original
Das öffentliche Büchereiwesen wird flächendeckend nach einheitlichen Standards gefördert.
Wortlaut im Programm
Eine flächendeckende Förderung des öffentlichen Büchereiwesens nach einheitlichen Standards. Link zum Original
Moderne Büchereien werden von einer freiwilligen Leistung der Kommunen und Kreise zum Pflichtangebot.
Wortlaut im Programm
Moderne Büchereien dürfen nicht länger freiwillige Leistung von Kommunen und Kreisen bleiben, sondern müssen zum Pflichtangebot werden. Link zum Original
Glaube ist Privatsache und nicht Sache des Staates.
Wortlaut im Programm
Glauben ist Privatsache und nicht Sache des Staates. Link zum Original
Das Recht aller Menschen auf freies Bekenntnis zu Weltanschauungen oder Religionen wird verteidigt.
Wortlaut im Programm
Wir verteidigen das Recht aller Menschen auf Freiheit des Bekenntnisses zu Weltanschauungen oder Religionen. Link zum Original
Weltanschauliche und religiöse Minderheiten werden geschützt.
Wortlaut im Programm
Wir treten ein für den Schutz weltanschaulicher und religiöser Minderheiten. Link zum Original
Staat und Religion werden strikt getrennt.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört für uns die strikte Trennung von Staat und Religion. Link zum Original
Ein Gottesbezug in der Landesverfassung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen einen wie auch immer begründeten Gottesbezug in der Landesverfassung ab. Link zum Original
Der Einfluss der Kirchen und Religionsgemeinschaften auf staatliches Handeln wird zurückgedrängt.
Wortlaut im Programm
Der Einfluss aller Kirchen und Religionsgemeinschaften auf staatliches Handeln muss zurückgedrängt werden. Link zum Original
Das Land setzt sich für die Aufhebung der besonderen Privilegien der Kirchen auf Landes- und Bundesebene ein.
Wortlaut im Programm
Schleswig- Holstein muss sich dafür einsetzen, dass die besonderen Privilegien der Kirchen auf Landes- und Bundesebene aufgehoben, Staatsleistungen und Kirchensteuer abgeschafft werden. Link zum Original
Das Land setzt sich für die Abschaffung der Staatsleistungen an die Kirchen ein.
Wortlaut im Programm
Schleswig- Holstein muss sich dafür einsetzen, dass die besonderen Privilegien der Kirchen auf Landes- und Bundesebene aufgehoben, Staatsleistungen und Kirchensteuer abgeschafft werden. Link zum Original
Das Land setzt sich für die Abschaffung der Kirchensteuer ein.
Wortlaut im Programm
Schleswig- Holstein muss sich dafür einsetzen, dass die besonderen Privilegien der Kirchen auf Landes- und Bundesebene aufgehoben, Staatsleistungen und Kirchensteuer abgeschafft werden. Link zum Original
Medienvielfalt und eine kritische Öffentlichkeit werden gefördert.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich für Medienvielfalt, für eine kritische Öffentlichkeit und für einen allgemeinen, freien und sozial gleichen Zugang zu den Medien ein. Link zum Original
Alle Menschen erhalten allgemeinen, freien und sozial gleichen Zugang zu den Medien.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich für Medienvielfalt, für eine kritische Öffentlichkeit und für einen allgemeinen, freien und sozial gleichen Zugang zu den Medien ein. Link zum Original
In den Medien wird Mitbestimmung durch Redaktionsstatute und öffentlich tagende Gremien verankert.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus sind Mitbestimmung auch durch Redaktionsstatute und öffentlich tagende Gremien, Bildungsangebote zur Stärkung der Vernetzungs- und Medienkompetenz und eine Kultur der informationellen Selbstbestimmung Ziele unserer Medienpolitik. Link zum Original
Bildungsangebote zur Stärkung der Vernetzungs- und Medienkompetenz werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus sind Mitbestimmung auch durch Redaktionsstatute und öffentlich tagende Gremien, Bildungsangebote zur Stärkung der Vernetzungs- und Medienkompetenz und eine Kultur der informationellen Selbstbestimmung Ziele unserer Medienpolitik. Link zum Original
Die öffentlich-rechtlichen Medien sind frei in ihrer Arbeit.
Wortlaut im Programm
Die öffentlich-rechtlichen Medien müssen dabei frei in ihrer Arbeit sein. Link zum Original
Die Rundfunkstaatsverträge werden geändert, um die öffentlich-rechtlichen Medien zu demokratisieren.
Wortlaut im Programm
Die Rundfunk-Staatsverträge müssen geändert werden, um die öffentlich-rechtlichen Medien zu demokratisieren. Link zum Original
Rundfunkräte werden regelmäßig von allen Einwohnerinnen und Einwohnern des Sendegebiets gewählt.
Wortlaut im Programm
Rundfunkräte sollen künftig regelmäßig durch Wahlen bestimmt werden, wobei alle Einwohnerinnen und Einwohner im jeweiligen Sendegebiet stimmberechtigt sind. Link zum Original
Die Höhe des Rundfunkbeitrags bemisst sich proportional an der individuellen Einkommensteuer.
Wortlaut im Programm
Der Höhe des Rundfunkbeitrags muss sich proportional an der individuellen Einkommenssteuersumme bemessen. Link zum Original
Radio- und Fernsehprogramme der öffentlich-rechtlichen Sender werden komplett werbefrei.
Wortlaut im Programm
Radio- und Fernsehprogramme der öffentlich-rechtlichen Sender sollen komplett werbefrei werden. Link zum Original
Die Pflicht der öffentlich-rechtlichen Anstalten, selbst produzierte Inhalte aus dem Internet zu entfernen, wird aufgehoben.
Wortlaut im Programm
Die gegenwärtige Verpflichtung zum Entfernen der von den öffentlich-rechtlichen Anstalten selber produzierten Inhalte aus dem Internet muss aufgehoben werden. Link zum Original
Beitragsfinanzierte Inhalte stehen so weit wie möglich zeitunabhängig, speicherbar und zur freien Weiternutzung zur Verfügung.
Wortlaut im Programm
Diese durch die Beitragszahlungen finanzierten Inhalte müssen so weit wie möglich zeitunabhängig, speicherbar und für die weitere Nutzungen frei zur Verfügung stehen. Link zum Original
Von den Anstalten selbst produzierte Inhalte werden so weit wie möglich unter freie Lizenzen gestellt.
Wortlaut im Programm
Von den Anstalten selbst produzierte Inhalte sollen so weit wie möglich unter geeignete freie Lizenzen gestellt werden, um eine möglichst weitgehende Weiternutzung zu erlauben. Link zum Original
Offene Kanäle in Funk und Fernsehen werden stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
eine höhere Förderung von offenen Kanälen in Funk und Fernsehen sowie die Vergabe von Sendelizenzen an freie Radiosender. Link zum Original
Freie Radiosender erhalten Sendelizenzen.
Wortlaut im Programm
eine höhere Förderung von offenen Kanälen in Funk und Fernsehen sowie die Vergabe von Sendelizenzen an freie Radiosender. Link zum Original
Die Kirchenstaatsverträge werden neu verhandelt.
Wortlaut im Programm
Die Kirchenstaatsverträge werden neu verhandelt und die Ausgaben erheblich gesenkt. Link zum Original
Die Ausgaben aus den Kirchenstaatsverträgen werden erheblich gesenkt.
Wortlaut im Programm
Die Kirchenstaatsverträge werden neu verhandelt und die Ausgaben erheblich gesenkt. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.