Linke · Für ein solidarisches Schleswig-Holstein. Eine starke LINKE verändert das Land.
Forderungen zu Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit
Landtagswahl Schleswig-Holstein 2017 · Original
Das Programm enthält 32 von 916 Forderungen zu „Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit“.
- 32Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 70Seiten im Original
- 2017Wahljahr
Keine Treffer.
Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit 32
Für Migranten mit queerer oder homosexueller Identität sollen flächendeckend geeignete Beratungsangebote bereitgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Im Integrationsprozess von Migrantinnen und Migranten mit queer- oder homosexueller Identität fordert DIE LINKE, geeignete Beratungsangebote flächendeckend bereitzustellen. Link zum Original
Der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst soll durch Förderprogramme erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Den Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in allen Bereichen des öffentlichen Dienstes durch Förderprogramme zu erhöhen. Link zum Original
Schleswig-Holstein wird als Einwanderungsgesellschaft verstanden.
Wortlaut im Programm
Schleswig-Holstein ist, wie die gesamte Bundesrepublik, eine Einwanderungsgesellschaft. Link zum Original
Solidarität gilt als Leitmotiv im Umgang mit Geflüchteten.
Wortlaut im Programm
Solidarität ist unser Leitmotiv im Umgang mit geflüchteten Menschen. Link zum Original
Das Grundrecht auf Asyl soll wiederhergestellt werden.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE steht klar zur Wiederherstellung des Grundrechts auf Asyl und wird alle weiteren Verschärfungen der Asyl- und Aufenthaltsgesetze bekämpfen. Link zum Original
Weitere Verschärfungen der Asyl- und Aufenthaltsgesetze werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE steht klar zur Wiederherstellung des Grundrechts auf Asyl und wird alle weiteren Verschärfungen der Asyl- und Aufenthaltsgesetze bekämpfen. Link zum Original
Es soll ein konsequenter Abschiebestopp gelten.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert als erste Maßnahme einen konsequenten Abschiebestopp. Link zum Original
Die Aufnahme von Geflüchteten soll unabhängig von Bleibeperspektiven integrationsorientiert gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Die integrationsorientierte Aufnahme von Geflüchteten und Asylsuchenden muss unabhängig von spekulativen oder tatsächlichen Bleiberechtsperspektiven gestaltet werden. Link zum Original
Das Land soll statt eines integrierten Rückkehrmanagements eine perspektivenoffene Integrationsförderung verfolgen.
Wortlaut im Programm
Das Land Schleswig-Holstein soll anstatt eines integrierten Rückkehrmanagements das Konzept einer perspektiven-offenen Integrationsförderung verfolgen. Link zum Original
Geflüchtete sollen schnell dezentral in Wohnungen untergebracht werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine schnelle dezentrale Unterbringung von Geflüchteten in Wohnungen. Link zum Original
Schleswig-Holstein soll die Wohnsitzauflage für Geflüchtete nicht anwenden.
Wortlaut im Programm
Dabei soll Schleswig-Holstein die Wohnraumauflage nicht anwenden. Link zum Original
Gemeinschaftsunterkünfte sollen Mindeststandards entsprechen und regelmäßig kontrolliert werden.
Wortlaut im Programm
Gemeinschaftsunterkünfte müssen Mindeststandards entsprechen und regelmäßig kontrolliert werden. Link zum Original
Menschenunwürdige Not- und Massenunterkünfte sollen sofort geschlossen werden.
Wortlaut im Programm
Menschenunwürdige Not- und Massenunterkünfte müssen sofort geschlossen werden. Link zum Original
Alle in Landesunterkünften aufgenommenen Schutzsuchenden sollen gleichen Regelungen und gleichem Zugang zu Beratung im Asylverfahren unterliegen.
Wortlaut im Programm
Alle in den Landesunterkünften aufgenommenen Schutzsuchenden sollten gleichen Regelungen unterliegen, damit alle die gleichen Möglichkeiten des Zugangs zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten im Asylverfahren haben. Link zum Original
Das Land soll die Verfahrensberatung in Landesunterkünften und Aufnahmeeinrichtungen durch einen höheren Beratungsschlüssel und externe Träger ausweiten.
Wortlaut im Programm
Die Förderung durch das Land zur Erweiterung des Verfahrensberatungsangebots in den Landesunterkünften und Aufnahmeeinrichtungen durch Aufstockung des Beratungsschlüssels sowie durch einrichtungsexterne Träger. Link zum Original
In möglichst allen Ankunftszentren soll unabhängige Rechts- und Verfahrensberatung einschließlich individueller Beratung gewährleistet sein.
Wortlaut im Programm
Gewährleistung unabhängiger Rechts- und Verfahrensberatung in möglichst allen Ankunftszentren, einschließlich individueller Verfahrensberatung als Ergänzung zur Grup penberatung. Link zum Original
Es soll geprüft werden, ob ehrenamtliche Geflüchtetenhelfer auf Wunsch dauerhaft in den öffentlichen Dienst übernommen werden können.
Wortlaut im Programm
Hierbei ist zu prüfen, ob bisher ehrenamtlich in der Geflüchtetenhilfe Tätige auf Wunsch für entsprechende Aufgaben dauerhaft in den Öffentlichen Dienst übernommen werden können. Link zum Original
Das Land soll Kommunen, zivilgesellschaftliche Organisationen und Nachbarschaftsinitiativen bei der Weiterentwicklung einer Willkommenskultur unterstützen.
Wortlaut im Programm
Kommunen, zivilgesellschaftliche Organisationen, Nachbarschaftszentren und -initiativen müssen bei der Weiterentwicklung einer Willkommenskultur vom Land unterstützt werden, um zügig die Teilhabe von Geflüchteten am gesellschaft lichen Leben ermöglichen zu können. Link zum Original
Posttraumatische Belastungsstörungen und Depressionen sollen als lebensbedrohliche oder schwerwiegende Erkrankung im Sinne des Aufenthaltsgesetzes eingestuft werden.
Wortlaut im Programm
Einstufung von posttraumatischen Belastungsstörungen sowie Depressionen als lebensbedrohliche oder schwerwiegende Erkrankung im Sinne des Aufenthaltsgesetzes. Link zum Original
Bei diagnostizierter posttraumatischer Belastungsstörung soll ein Aufenthalt von mindestens sechs Monaten zugesichert werden.
Wortlaut im Programm
Bei der Diagnose posttraumatischer Belastungsstörung muss eine Aufenthaltszusicherung von mindestens sechs Monaten erfolgen, damit eine professionelle Behandlung der Erkrankung gewährleistet werden kann. Link zum Original
Die Datenlage zu Geflüchteten mit besonderen Bedürfnissen und zu besonders schutzbedürftigen Personen soll verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Die Verbesserung der Datenlage zu Geflüchteten mit besonderen Bedürfnissen wie beispielsweise bei psychischen Erkrankungen sowie systematische Erhebungen zur Gruppe der besonders schutzbedürftigen Personen gemäß der EU-Richtlinie 2013/33/EU. Link zum Original
Alle Geflüchteten sollen schnellen und unbeschränkten Zugang zu Sprach- und Integrationskursen erhalten.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir einen schnellen und unbeschränkten Zugang zu Sprach- und Integrationskursen für alle Geflüchteten umsetzen. Link zum Original
Ein Konzept soll Geflüchtete von der Erstberatung bis zum Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag begleiten.
Wortlaut im Programm
Notwendig ist ein Konzept, das von Erstberatung bis zu Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag die notwendige Begleitung sichert. Link zum Original
Für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sollen landesweit einheitliche, am Kindeswohl orientierte Standards für Unterbringung, Versorgung und Betreuung festgelegt werden.
Wortlaut im Programm
Landesweit müssen einheitliche, der Sicherung des Kindeswohls angemessene Standards für Unterbringung, Versorgung und Betreuung von unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen festgelegt werden. Link zum Original
Unbegleitete Minderjährige sollen umfassend beteiligt und informiert werden und zeitnah eine rechtliche Vertretung erhalten.
Wortlaut im Programm
Die Beteiligung und umfassende Information der Minderjährigen über ihre Situation und alle Verfahren, denen sie sich unterziehen müssen, müssen sichergestellt werden. Hierzu ist die zeitnahe Einsetzung einer rechtlichen Vertretung dringend notwendige Voraussetzung. Link zum Original
Eingewanderte sollen kulturelle Unterschiede zu ihren Herkunftsländern akzeptieren.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig ist erforderlich, dass Eingewanderte kulturelle Unterschiede zu ihren Herkunftsländern akzeptieren. Link zum Original
Gegenseitige Annäherung verpflichtet alle Beteiligten auf denselben demokratischen Wertekanon.
Wortlaut im Programm
Der Prozess gegenseitiger Annäherung verpflichtet alle Beteiligten auf denselben demokratischen Wertekanon. Link zum Original
Wer länger oder dauerhaft in Schleswig-Holstein lebt, soll sich an der Gestaltung des Gemeinwesens beteiligen können.
Wortlaut im Programm
Wer für längere Zeit oder auf Dauer in Schleswig- Holstein lebt, muss sich an der Gestaltung des Gemeinwesens beteiligen können. Link zum Original
Eingewanderte, Geflüchtete und Asylsuchende sollen politische Beteiligungsrechte erhalten.
Wortlaut im Programm
Eingewanderte, Geflüchtete und Asylsuchende sollen nicht in der Situation bleiben, fremdbestimmter Gegenstand behördlichen Handelns zu sein, sondern müssen politische Beteiligungsrechte erhalten. Link zum Original
Es soll ein Landesintegrationsbeirat eingerichtet werden, in dem alle Einwohner ohne deutsche Staatsangehörigkeit wahlberechtigt und wählbar sind.
Wortlaut im Programm
Einen Landesintegrationsbeirat, in den jede Einwohnerin und jeder Einwohner ohne deutsche Staatsangehörigkeit wahlberechtigt und wählbar ist. Link zum Original
Per Bundesratsinitiative soll das Grundgesetz geändert werden, damit Menschen aus Nicht-EU-Ländern bei Kommunalwahlen aktives und passives Wahlrecht erhalten.
Wortlaut im Programm
Eine Bundesratsinitiative des Landes Schleswig-Holstein für eine Änderung des Grundgesetzes, so dass auch Menschen aus Nicht- EU-Ländern bei Kommunalwahlen das aktive und passive Wahlrecht erhalten können. Link zum Original
Für alle Menschen in Schleswig-Holstein ist eine vielfältige Integrationspolitik notwendig.
Wortlaut im Programm
Hier ist eine vielfältige Integrationspolitik für alle Menschen in Schleswig-Holstein notwendig. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.