Linke · Für ein solidarisches Schleswig-Holstein. Eine starke LINKE verändert das Land.
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Schleswig-Holstein 2017 · Original
Das Programm enthält 77 von 916 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 77Forderungen zum Politikfeld
- 8 %des Programms
- 70Seiten im Original
- 2017Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 77
Ein wohnortnahes, dezentrales System ambulanter, teilstationärer und stationärer Versorgung mit medizinischer, pflegerischer und sozialer Betreuung soll eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Ein wohnortnahes und dezentrales System ambulanter, teilstationärer und stationärer Versorgung als Einheit medizinischer, pflegerischer und sozialer Betreuung einrichten. Link zum Original
Der Grundsatz ambulant vor stationär bei Betreuung und Pflege von Menschen mit Behinderung darf nicht aus Kostengründen aufgegeben werden.
Wortlaut im Programm
Der Grundsatz „ambulant vor stationär“ ist gerade bei der Betreuung und Pflege von Menschen mit Handicap zentral. Er darf nicht dem Kostenprinzip geopfert werden. Link zum Original
Maßstab für Betreuung und Pflege von Menschen mit Behinderung sollen ihre Bedürfnisse und ihr Recht auf selbstbestimmte Lebensführung sein.
Wortlaut im Programm
Der Grundsatz „ambulant vor stationär“ ist gerade bei der Betreuung und Pflege von Menschen mit Handicap zentral. Er darf nicht dem Kostenprinzip geopfert werden. Maßstab müssen die Bedürfnisse der Betroffenen und ihr Recht auf eine selbstbestimmte, ungehinderte Lebensführung sein. Link zum Original
Familien, die einen Angehörigen ab Pflegestufe 2 ohne Pflegedienst zu Hause pflegen, sollen ein Teilhabegeld von mindestens 150 Euro erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir fordern für alle Familien, die einen Angehörigen ab Pflegestufe 2 alleine zu Hause pflegen (d.h. ohne Hilfe eines Pflegedienstes), ein Teilhabegeld von mindestens 150 Euro. Dieses Geld ist nicht auf andere Sozialleistungen anzurechnen und soll dazu dienen, dass die Familie gemeinsam die Freizeit gestalten kann. Link zum Original
Das Teilhabegeld für pflegende Familien soll nicht auf andere Sozialleistungen angerechnet werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern für alle Familien, die einen Angehörigen ab Pflegestufe 2 alleine zu Hause pflegen (d.h. ohne Hilfe eines Pflegedienstes), ein Teilhabegeld von mindestens 150 Euro. Dieses Geld ist nicht auf andere Sozialleistungen anzurechnen und soll dazu dienen, dass die Familie gemeinsam die Freizeit gestalten kann. Link zum Original
Gute medizinische Versorgung steht allen unabhängig von Geld, Wohnort und Herkunft zu.
Wortlaut im Programm
Wer krank ist, braucht eine gute medizinische Versorgung, und zwar unabhängig von Geld, Wohnort und Herkunft. Link zum Original
Die medizinische Versorgung als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge wird erhalten und wieder ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Medizinische Versorgung ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Diese muss erhalten und wieder ausgebaut werden. Link zum Original
Alle Menschen erhalten die notwendige medizinische Behandlung nach aktuellem Stand der Wissenschaft.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass alle Menschen die notwendige medizinische Behandlung auf dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Forschung erhalten. Link zum Original
Schleswig-Holstein erhält eine nach Alter und Geschlecht differenzierte Landesgesundheitsberichterstattung.
Wortlaut im Programm
Dafür braucht Schleswig-Holstein eine differenzierte und qualifizierte Landesgesundheitsberichterstattung für verschiedene Altersgruppen und Geschlechter. Link zum Original
In dünn besiedelten Regionen werden medizinische Versorgungszentren aufgebaut.
Wortlaut im Programm
In der Überwindung der Grenzen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung stecken Potenziale, die es zu nutzen gilt, zum Beispiel durch den Aufbau von medizinischen Versorgungszentren oder durch den Einsatz von Assistentinnen und Assistenten nach dem Gemeindeschwestern-Prinzip. Link zum Original
Assistenzkräfte nach dem Gemeindeschwestern-Prinzip werden eingesetzt.
Wortlaut im Programm
In der Überwindung der Grenzen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung stecken Potenziale, die es zu nutzen gilt, zum Beispiel durch den Aufbau von medizinischen Versorgungszentren oder durch den Einsatz von Assistentinnen und Assistenten nach dem Gemeindeschwestern-Prinzip. Link zum Original
Die Notfallversorgung wird sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Die Notfallversorgung muss sichergestellt sein. Link zum Original
Das Rettungsdienstnetz wird auf Schwachpunkte untersucht, um Versorgungslücken zu schließen.
Wortlaut im Programm
Dafür muss das bestehende Rettungsdienstnetz hinsichtlich bestehender Schwachpunkte untersucht und ausgewertet werden, um Organisationslücken zugunsten einer bedarfsdeckenden Versorgung zu schließen. Link zum Original
Eine hochwertige psychotherapeutische Versorgung gehört zu einem bedarfsgerechten Gesundheitssystem.
Wortlaut im Programm
Für DIE LINKE gehört auch die hochwertige psychotherapeutische Versorgung zu einem bedarfsgerechten Gesundheitssystem. Link zum Original
Die ambulante Versorgung psychisch kranker Menschen wird umfassend und dezentral ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzen wir uns für einen umfassenden und dezentralen Ausbau der ambulanten Versorgung psychisch kranker Menschen ein. Link zum Original
Familienplanungsmittel sind flächendeckend und kostenfrei zugänglich.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich tritt DIE LINKE in Schleswig-Holstein für einen flächendeckenden und kostenfreien Zugang zu Familienplanungsmitteln ein. Link zum Original
Der Hebammenberuf wird in seiner Vielfalt erhalten und aufgewertet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Hebammenberuf in seiner Vielfalt nicht nur erhalten, sondern aufwerten. Link zum Original
Hebammen sind die ersten und wichtigsten Ansprechpartnerinnen für Schwangere.
Wortlaut im Programm
Hebammen sollen erste und wichtigste Ansprechpartnerin für Schwangere sein. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen gewährleisten eine 1:1-Betreuung durch Hebammen in Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett.
Wortlaut im Programm
Die Bedingungen sollen eine 1:1-Betreuung in der Schwangerschaft und bei der Geburt im Wochenbett gewährleisten. Link zum Original
Die Vergütung der Hebammen wird deutlich erhöht.
Wortlaut im Programm
Die Vergütung der Hebammen muss sich daran orientieren und deutlich erhöht werden. Link zum Original
Gesundheit gilt als Menschenrecht und darf keinem Sparzwang untergeordnet werden.
Wortlaut im Programm
Gesundheit ist ein Menschenrecht und darf keinem Sparzwang untergeordnet werden. Link zum Original
Krankenhäuser sollen bedarfsgerecht finanziert werden.
Wortlaut im Programm
Krankenhäuser müssen bedarfsgerecht finanziert werden. Link zum Original
Privatisierungen im Krankenhausbereich werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Privatisierungen im Krankenhausbereich lehnen wir ab. Link zum Original
Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein soll in öffentlicher Hand bleiben.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) öffentlich bleibt und das Land seiner finanziellen Verantwortung nachkommt. Link zum Original
Das Land soll seiner finanziellen Verantwortung für das Universitätsklinikum nachkommen.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) öffentlich bleibt und das Land seiner finanziellen Verantwortung nachkommt. Link zum Original
Personal in Krankenhäusern soll nicht zugunsten von Baumaßnahmen eingespart werden.
Wortlaut im Programm
Gegen Einsparung von Personal sagt DIE LINKE klar: Personalstellen statt Baustellen! Link zum Original
Der Bund soll eine Anschubfinanzierung leisten, um den Investitionsstau der Krankenhäuser zu beheben.
Wortlaut im Programm
Wir machen Druck auf den Bund, eine Anschubfinanzierung zu leisten, um den Investitionsstau zu beheben. Link zum Original
Im Landeshaushalt sollen mehr Mittel für Krankenhausinvestitionen bereitgestellt werden.
Wortlaut im Programm
In den kommenden Jahren müssen aber auch im Landeshaushalt mehr Mittel für die Krankenhausinvestitionen bereitgestellt werden. Link zum Original
Auf Bundesebene soll eine bedarfsgerechte gesetzliche Personalbemessung in Krankenhäusern eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Auf Bundesebene setzt sich DIE LINKE für eine bedarfsgerechte gesetzliche Personalbemessung ein. Link zum Original
Personalvorgaben sollen im Landeskrankenhausplan Schleswig-Holstein verankert werden.
Wortlaut im Programm
Für Schleswig-Holstein fordern wir, dass Personalvorgaben im Landeskrankenhausplan Schleswig-Holstein verankert werden. Link zum Original
Die Krankenhausplanung soll transparent sein und die Öffentlichkeit einbinden.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus ist eine transparente und die Öffentlichkeit einbindende Krankenhausplanung notwendig, denn Krankenhauspolitik darf keine Hinterzimmerpolitik sein! Link zum Original
Mittelfristig soll es im Norden keine HIV-Neuinfektionen mehr geben.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will als mittelfristiges Ziel einen Norden ohne HIV-Neuinfektionen und deshalb die Präventionsarbeit stärken und ausbauen. Link zum Original
Die HIV-Präventionsarbeit soll gestärkt und ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will als mittelfristiges Ziel einen Norden ohne HIV-Neuinfektionen und deshalb die Präventionsarbeit stärken und ausbauen. Link zum Original
Die Präventionsarbeit der Aids-Hilfen soll mit Aufklärung, zielgruppenspezifischer Ansprache und Betroffenenbetreuung weitergeführt werden.
Wortlaut im Programm
Die Präventionsarbeit insbesondere der Aids-Hilfen ist eine Erfolgsgeschichte. Sie und der medizinische Fortschritt haben die Ausbreitung der Krankheit eingedämmt. Diese Arbeit muss mit ihren Säulen (Aufklärung, zielgruppenspezifische Ansprache, Betroffenenbetreuung) weitergeführt werden. Link zum Original
Weitere Kürzungen bei der institutionellen Förderung der Aids-Hilfen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE wird weitere Kürzungen bei der institutionellen Förderung nicht mittragen. Link zum Original
Eine Umwandlung der Zuwendungen für die HIV-Präventionsarbeit in Projektmittel wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Versuche, die Zuwendungen in Projektmittel umzumünzen, um so selbstorganisiertes Arbeiten zu erschweren, haben wir in der Vergangenheit abgelehnt und werden wir auch in Zukunft ablehnen. Link zum Original
Der Stigmatisierung und Ausgrenzung HIV-positiver Menschen soll entschlossen entgegengetreten werden.
Wortlaut im Programm
Die beste Prävention ist, der Stigmatisierung und Ausgrenzung von HIV-positiven Menschen entschlossen entgegenzutreten. Link zum Original
Das Thema HIV/Aids soll durch Information und gezielte Kampagnen aus der Tabuzone geholt werden.
Wortlaut im Programm
Das Thema HIV/Aids muss durch Information und gezielte Kampagnen aus der noch immer bestehenden Tabuzone herausgeholt werden. Link zum Original
Pflegebeschäftigte sollen durch gezielte Informationen zu HIV sensibilisiert und aufgeklärt werden.
Wortlaut im Programm
Die Zahl der Menschen, die mit HIV leben, steigt an. Auch hier wollen wir sensibilisieren und aufklären, um den Bedenken von Pflegebeschäftigten durch zielgerichtete Informationen zu begegnen. Link zum Original
Umfassende HIV-Prävention soll Leichtfertigkeit gegenüber Ansteckungsrisiken entgegenwirken.
Wortlaut im Programm
Umfängliche Prävention ist auch notwendig, um Leichtfertigkeit mit den Risiken einer Ansteckung mit HIV entgegenzuwirken. Link zum Original
In Schleswig-Holstein soll ein Modellprojekt zum präventiven Einsatz von HIV-Medikamenten bei Hochrisikogruppen gestartet werden.
Wortlaut im Programm
Die Hoffnung auf eine „Pille danach“ ist keine ausreichende oder verantwortungsvolle Lösung. Ob solche Medikamente jedoch auch präventiv bei Hochrisikogruppen eingesetzt werden könnten, sollte näher untersucht werden. DIE LINKE wird sich dafür einsetzen, in Schleswig-Holstein dazu ein Modellprojekt zu starten. Link zum Original
Zur Entlastung pflegender Angehöriger soll die professionelle Pflege gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Echte Entlastung für pflegende Angehörige heißt: Die professionelle Pflege muss gestärkt werden. Link zum Original
Das Land soll eine professionelle, unabhängige und wohnortnahe Beratung, Anleitung, Betreuung und Supervision für pflegende Angehörige sicherstellen.
Wortlaut im Programm
Für eine wirkliche Unterstützung ist außerdem eine professionelle, unabhängige und wohnortnahe Beratung, Anleitung, Betreuung und Supervision auf hohem Niveau durch das Land sicherzustellen. Link zum Original
Auf Bundesebene sollen die Regelungen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Auf Bundesebene setzt sich DIE LINKE für bessere Regelungen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ein und fordert eine Freistellung mit Entgeltfortzahlung von bis zu sechs Wochen für Beschäftigte, damit sie sich bei Eintritt von Pflegebedürftigkeit um Angehörige oder nahestehende Personen kümmern können. Link zum Original
Beschäftigte sollen bei Eintritt von Pflegebedürftigkeit eines Angehörigen bis zu sechs Wochen mit Entgeltfortzahlung freigestellt werden.
Wortlaut im Programm
Auf Bundesebene setzt sich DIE LINKE für bessere Regelungen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ein und fordert eine Freistellung mit Entgeltfortzahlung von bis zu sechs Wochen für Beschäftigte, damit sie sich bei Eintritt von Pflegebedürftigkeit um Angehörige oder nahestehende Personen kümmern können. Link zum Original
Es soll eine gesetzliche Personalbemessung in der Pflege geben, die sich am tatsächlichen pflegerischen Bedarf orientiert.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich deshalb für eine gesetzliche Personalbemessung in der Pflege ein, die sich am tatsächlichen und individuellen pflegerischen Bedarf orientiert. Link zum Original
Pflegekräfte sollen deutlich höhere Löhne erhalten.
Wortlaut im Programm
Eine wirkliche Aufwertung der Pflegeberufe heißt: deutlich höhere Löhne und gute Arbeitsbedingungen. Link zum Original
Pflegekräfte sollen gute Arbeitsbedingungen erhalten.
Wortlaut im Programm
Eine wirkliche Aufwertung der Pflegeberufe heißt: deutlich höhere Löhne und gute Arbeitsbedingungen. Link zum Original
Das Schulgeld für die Altenpflegeausbildung soll abgeschafft werden.
Wortlaut im Programm
Das Schulgeld für die Altenpflegeausbildung muss abgeschafft werden. Link zum Original
Eine Pflegekammer mit Zwangsmitgliedschaft wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Pflegekammern sind überflüssige bürokratische Apparate mit Zwangsmitgliedschaft und Alibifunktion. Link zum Original
Der Zugang zu hochwertiger pflegerischer Versorgung darf nicht Kostenkalkülen untergeordnet werden.
Wortlaut im Programm
Gute Pflege ist ein Menschenrecht, der Zugang zu einer qualitativ hochwertigen und umfassenden pflegerischen Versorgung darf nicht Kostenkalkülen untergeordnet werden. Link zum Original
Pflege gilt als gesellschaftliche Aufgabe und Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE versteht Pflege als gesellschaftliche Aufgabe und damit als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Link zum Original
Pflege soll solidarisch organisiert und finanziert werden.
Wortlaut im Programm
Pflege muss solidarisch organisiert und finanziert werden. Link zum Original
Die Pflegeversicherung soll als solidarische Bürgerversicherung dauerhaft stabil finanziert werden.
Wortlaut im Programm
Mit der solidarischen Bürgerinnen- und Bürgerversicherung wollen wir die Pflegeversicherung dauerhaft stabil finanzieren und für soziale Gerechtigkeit sorgen: Alle Menschen, auch heute privat Versicherte, zahlen den gleichen Anteil ihres Einkommens ein, unabhängig ob es aus Löhnen, Unternehmensgewinnen oder Kapitalerträgen stammt. Link zum Original
Alle Menschen, auch bisher privat Versicherte, sollen den gleichen Anteil ihres Einkommens aus Löhnen, Gewinnen und Kapitalerträgen in die Pflegeversicherung einzahlen.
Wortlaut im Programm
Mit der solidarischen Bürgerinnen- und Bürgerversicherung wollen wir die Pflegeversicherung dauerhaft stabil finanzieren und für soziale Gerechtigkeit sorgen: Alle Menschen, auch heute privat Versicherte, zahlen den gleichen Anteil ihres Einkommens ein, unabhängig ob es aus Löhnen, Unternehmensgewinnen oder Kapitalerträgen stammt. Link zum Original
Arbeitgeber sollen zur Hälfte an den Beiträgen zur Pflegeversicherung beteiligt werden.
Wortlaut im Programm
Arbeitgeber werden zur Hälfte beteiligt. Link zum Original
Rentnerinnen und Rentner sollen nur den halben Beitragssatz zur Pflegeversicherung zahlen, die andere Hälfte trägt die Rentenversicherung.
Wortlaut im Programm
Rentnerinnen und Rentner zahlen nur den halben Beitragssatz, die andere Hälfte wird aus der Rentenversicherung beglichen. Link zum Original
Stigmatisierung und Verdrängung aus dem öffentlichen Raum werden als Mittel gegen Sucht abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Gegen die Ursachen von Sucht hilft keine Stigmatisierung und Verbannung aus dem öffentlichen Raum. Link zum Original
Kinder und Jugendliche sollen vor den Gefahren von Rauschmitteln geschützt und darüber aufgeklärt werden.
Wortlaut im Programm
Kinder und Jugendliche müssen vor den Gefahren von Rauschmitteln geschützt und aufgeklärt werden. Link zum Original
Die Verbreitung von Suchtmitteln soll so niedrig wie möglich gehalten werden.
Wortlaut im Programm
Es ist ein vernünftiges gesellschaftliches Ziel, die Verbreitung von Suchtmitteln so niedrig wie möglich zu halten. Link zum Original
Drogenpolitik soll auf präventive und sachliche Aufklärung über Wirkungen und Risiken setzen statt auf Verbote und Kriminalisierung.
Wortlaut im Programm
Drogenpolitik muss daher zu einer präventiven, sachlichen und glaubwürdigen Aufklärung über die Wirkung und Risiken von Drogen beitragen, anstatt Drogen zu verbieten und Verbrauchende zu kriminalisieren. Link zum Original
Statt Konsumierende strafrechtlich zu verfolgen, sollen ausreichende Mittel für präventive und therapeutische Angebote bereitgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Anstelle der Strafverfolgung von Konsumentinnen und Konsumenten müssen ausreichende Mittel für präventive und therapeutische Angebote bereitgestellt werden. Link zum Original
Cannabis soll legalisiert werden.
Wortlaut im Programm
Legalisierung von Cannabis und staatlich organisierten Anbau und Verkauf von Cannabisprodukten. Link zum Original
Anbau und Verkauf von Cannabisprodukten sollen staatlich organisiert werden.
Wortlaut im Programm
Legalisierung von Cannabis und staatlich organisierten Anbau und Verkauf von Cannabisprodukten. Link zum Original
Im Fahrerlaubnisrecht soll ein Grenzwert für Cannabis ähnlich der Promillegrenze eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Einführung eines Grenzwerts ähnlich der Promillegrenze im Fahrerlaubnisrecht. Link zum Original
Cannabis soll zu Therapiezwecken unkompliziert bereitgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Unkomplizierte Bereitstellung von Cannabis zu Therapiezwecken. Link zum Original
Das Land soll psychosoziale Beratungs- und Betreuungsstellen stärker finanzieren.
Wortlaut im Programm
Mehr Finanzmittel des Landes für psychosoziale Beratungs- und Betreuungsstellen und eine bessere finanzielle Förderung für Selbsthilfegruppen im Bereich der Suchtkrankenhilfe. Link zum Original
Selbsthilfegruppen der Suchtkrankenhilfe sollen finanziell besser gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Mehr Finanzmittel des Landes für psychosoziale Beratungs- und Betreuungsstellen und eine bessere finanzielle Förderung für Selbsthilfegruppen im Bereich der Suchtkrankenhilfe. Link zum Original
Die Suchtprävention im Bereich legaler Drogen wie Alkohol und Medikamente soll gesichert finanziert werden.
Wortlaut im Programm
Gesicherte Finanzierung für Suchtprävention im Bereich der legalen Drogen wie Alkohol und Medikamenten sowie Bildungsprojekte zu der Thematik für Eltern, Jugendliche und alle Interessierten. Link zum Original
Bildungsprojekte zu Suchtmitteln für Eltern, Jugendliche und Interessierte sollen gesichert finanziert werden.
Wortlaut im Programm
Gesicherte Finanzierung für Suchtprävention im Bereich der legalen Drogen wie Alkohol und Medikamenten sowie Bildungsprojekte zu der Thematik für Eltern, Jugendliche und alle Interessierten. Link zum Original
Drogenpolitik soll auf Prävention und Therapie statt auf Strafverfolgung setzen.
Wortlaut im Programm
Prävention und Therapie statt Strafverfolgung. Link zum Original
Mittel- und langfristig soll ein Modell von Drogenausgabestellen entwickelt werden, in denen weitere derzeit illegale Substanzen verkauft werden können.
Wortlaut im Programm
Mittel- und langfristig die Entwicklung eines Modells von Drogenausgabestellen, wo dann weitere zurzeit illegale Substanzen verkauft werden können. Link zum Original
An bekannten Konsumorten sollen Labore zur Überprüfung gekaufter Drogen eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Einrichtung von Labors für das Überprüfen von gekauften Drogen an bekannten Kon - sumorten. Dies soll dazu dienen, Konsumentinnen und Konsumenten mehr Sicherheit zu ermöglichen und das Risiko durch Fehldosierung oder falsch hergestellte Drogen zu minimieren. Link zum Original
Die Privatisierung der Gesundheitsvorsorge soll rückgängig gemacht werden.
Wortlaut im Programm
Die Privatisierung der Versorgung mit Wasser und Energie, der Netze ebenso wie der Gesundheitsvorsorge muss im Interesse der Bevölkerung zurückgenommen werden. Link zum Original
Die Regeldienste der gesundheitlichen und psychosozialen Versorgung sowie die Eingliederungshilfe sollen für Geflüchtete geöffnet werden.
Wortlaut im Programm
Die Öffnung der Regeldienste der gesundheitlichen und psychosozialen Versorgung sowie der Eingliederungshilfe für Geflüchtete. Link zum Original
Die Versorgung Geflüchteter soll in die Psychiatrieplanung des Landes aufgenommen werden.
Wortlaut im Programm
Die Versorgung Geflüchteter ist in die Psychiatrieplanung des Landes aufzunehmen. Link zum Original
Die Gesundheitsversorgung wird kostenlos.
Wortlaut im Programm
Unsere Ziele sind kostenlose Erziehung und Gesundheitsversorgung, eine auskömmliche Altersversorgung, der soziale Schutz von Bedürftigen und eine vernünftig ausgebaute Infrastruktur für al le. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.