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Forderungen zu Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2016 · beschlossen 10.10.2015 · Original

Das Programm enthält 50 von 768 Forderungen zu „Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung“.

Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung 50
  1. Lebensqualität und öffentliche Infrastruktur sollen besonders im ländlichen Raum erhalten werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen Lebensqualität und öffentliche Infrastruktur – besonders im ländlichen Raum – erhalten. Link zum Original
  2. Die Finanzbeziehungen zwischen Land und Kommunen sollen neu geordnet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir streben ein neues System der Finanzbeziehungen zwischen Land und Kommunen und eine Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung an. Link zum Original
  3. Die kommunale Selbstverwaltung soll gestärkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir streben ein neues System der Finanzbeziehungen zwischen Land und Kommunen und eine Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung an. Link zum Original
  4. Ziel sind gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Sachsen-Anhalt.

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    Wortlaut im Programm
    Unser Ziel sind gleichwertige Lebensverhältnisse in Sachsen-Anhalt. Link zum Original
  5. Keine Region darf vernachlässigt oder abgehängt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Keine Region darf vernachlässigt, keine Region darf abgehängt werden. Link zum Original
  6. Eine Politik der Landesentwicklung soll Lösungen für finanzschwache wie für finanzstarke Kommunen bieten.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu brauchen wir eine Politik der Landesentwicklung, die Lösungen bietet – für finanzschwache Kommunen ebenso wie für finanzstarke. Link zum Original
  7. Landkreise und Gemeinden sollen mehr Entscheidungskompetenzen vor Ort erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Politik für mehr Entscheidungskompetenzen vor Ort, sowohl in den Landkreisen als auch in den Gemeinden. Link zum Original
  8. Finanzielle Ressourcen für die Kommunal- und Regionalpolitik sollen gebündelt und bereitgestellt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Politik, die finanzielle Ressourcen für die Kommunal- und Regionalpolitik bündelt und bereitstellt. Link zum Original
  9. Alle Programme zur Förderung des ländlichen Raums und zum demografischen Wandel sollen evaluiert werden, um wirksame Lösungen zu verallgemeinern.

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    Wortlaut im Programm
    Alle Programme zur Förderung des ländlichen Raums und zum demografischen Wandel sollen mit dem Ziel evaluiert werden, die wirklich hilfreichen Lösungsvorschläge herauszufinden und zu verallgemeinern. Link zum Original
  10. Förderprogramme sollen sich an den Problemen vor Ort ausrichten statt die Probleme an Förderkriterien anzupassen.

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    Wortlaut im Programm
    Förderprogramme müssen den Problemen vor Ort folgen und nicht die Probleme den Kriterien angepasst werden. Link zum Original
  11. Für den ländlichen Raum sollen Förderprogramme zur Anschaffung oder zum Umbau von Fahrzeugen für rollende Lebensmittelläden und Bibliotheken aufgelegt werden.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE. Sachsen- Anhalt will für den ländlichen Raum Förderprogramme zur Anschaffung bzw. zum Umbau von Fahrzeugen für rollende Lebensmittelläden, Bibliotheken u. ä. auflegen. Link zum Original
  12. 24 Mittelzentren sollen das Rückgrat der öffentlichen Daseinsvorsorge in Sachsen-Anhalt bilden.

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    Wortlaut im Programm
    Das Rückgrat der öffentlichen Daseinsvorsorge sollen nach unseren Vorstellungen 24 Mittelzentren in Sachsen-Anhalt sein. Diese müssen in jedem Landstrich wichtige soziale, kulturelle und infrastrukturelle Angebote vorhalten und vom Umland mit öffentlichen Verkehrsmitteln problemlos mindestens zweimal am Tag erreichbar sein. Link zum Original
  13. Die Mittelzentren sollen wichtige soziale, kulturelle und infrastrukturelle Angebote vorhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Das Rückgrat der öffentlichen Daseinsvorsorge sollen nach unseren Vorstellungen 24 Mittelzentren in Sachsen-Anhalt sein. Diese müssen in jedem Landstrich wichtige soziale, kulturelle und infrastrukturelle Angebote vorhalten und vom Umland mit öffentlichen Verkehrsmitteln problemlos mindestens zweimal am Tag erreichbar sein. Link zum Original
  14. Die fünf Planungsregionen des Landes sollen gestärkt werden und ihre eigenen Entwicklungspotenziale entfalten können.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb ist es wichtig, die fünf Planungsregionen des Landes (Altmark, Harz, Anhalt, Magdeburg und Halle) zu stärken und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre eigenen Entwicklungspotenziale zu entfalten. Link zum Original
  15. Die raumplanerische Kategorie des Grundzentrums soll durch das Konzept des Grundzentralen Versorgungsraums ersetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE. Sachsen-Anhalt setzt der bisher geltenden raumplanerischen Kategorie des Grundzentrums das Konzept des Grundzentralen Versorgungsraums entgegen. Link zum Original
  16. Einheits- und Verbandsgemeinden sollen größere Handlungsspielräume erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Die Einheits- oder Verbandsgemeinden müssen mit größeren Handlungsspielräumen ausgestattet werden. Deren Gemeindevertreter sollen darüber entscheiden, welche, wo und wie viel Infrastruktur vorgehalten wird. Link zum Original
  17. Die Gemeindevertreter der Einheits- und Verbandsgemeinden sollen entscheiden, welche Infrastruktur wo und in welchem Umfang vorgehalten wird.

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    Wortlaut im Programm
    Die Einheits- oder Verbandsgemeinden müssen mit größeren Handlungsspielräumen ausgestattet werden. Deren Gemeindevertreter sollen darüber entscheiden, welche, wo und wie viel Infrastruktur vorgehalten wird. Link zum Original
  18. Das Konzept des Grundzentralen Versorgungsraums soll mit den Zuweisungen im kommunalen Finanzausgleich verknüpft werden, statt Kommunen von ministeriellen Förderprogrammen abhängig zu machen.

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    Wortlaut im Programm
    Das Konzept des Grundzentralen Versorgungsraums muss parallel laufen mit den Zuweisungen im Rahmen des Kommunalen Finanzausgleiches (FAG), statt die Kommunen zu zwingen, den ministeriellen Förderprogrammen hinterherzulaufen. Link zum Original
  19. Die Regionalbudgets sollen gestärkt werden und könnten etwa die kommunale Investitions- oder Straßenunterhaltungspauschale ablösen.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE. Sachsen-Anhalt spricht sich für eine Stärkung der Regionalbudgets aus. Neben EU-Strukturfondsmitteln, Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe »Regionale Wirtschaftsförderung« und Landesfördermitteln könnten sie z. B. die kommunale Investitions- oder Straßenunterhaltungspauschale ablösen. Link zum Original
  20. Aufgaben sollen umfassend von den Landkreisen auf die Städte und Gemeinden verlagert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Grundlage dafür schafft eine umfassende Aufgabenverlagerung von den Landkreisen auf die Städte und Gemeinden. Sie ist seit Jahren überfällig, wir setzen sie um! Link zum Original
  21. Die Gestaltungskompetenz der Landkreise bei Beratungsangeboten soll bei angemessener finanzieller Beteiligung des Landes gestärkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir treten weiter dafür ein, in Verbindung mit einer angemessenen finanziellen Beteiligung des Landes die Gestaltungskompetenz der Landkreise zu stärken – im Sinne von dezentraler Zuständigkeit, für eine bessere Nutzung von Synergieeffekten und effektive Orientierung am Bedarf vor Ort. Link zum Original
  22. Zahlungen für Frauenhäuser gelten als Pflichtaufgabe der Kommunen im eigenen Wirkungskreis und nicht als freiwillige Leistung.

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    Wortlaut im Programm
    Zahlungen für Frauenhäuser sind keine freiwilligen Leistungen, sondern Pflichtaufgaben der Kommunen im eigenen Wirkungskreis. Link zum Original
  23. Die Zuweisungen im Finanzausgleichsgesetz sollen bedarfsgerecht angehoben werden, damit die Kommunen die Finanzierung der Frauenhäuser leisten können.

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    Wortlaut im Programm
    Zahlungen für Frauenhäuser sind keine freiwilligen Leistungen, sondern Pflichtaufgaben der Kommunen im eigenen Wirkungskreis. Wir fordern eine bedarfsgerechte Anhebung der Zuweisungen im Finanzausgleichsgesetz (FAG), um dieser Aufgabe gerecht zu werden. Link zum Original
  24. Die Kommunalwirtschaft soll gemeinsam mit den Kommunen zu einem Vorreiter regionaler Wertschöpfung durch beispielhafte Beschäftigungs- und Lohnpolitik sowie Wirtschaftsdemokratie entwickelt werden.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE. Sachsen-Anhalt will deshalb gemeinsam mit den Kommunen die Kommunalwirtschaft zu einem Vorreiter der regionalen Wertschöpfung durch beispielhafte Beschäftigungs- und Lohnpolitik sowie Wirtschaftsdemokratie entwickeln. Link zum Original
  25. In Stadtgebieten ohne Ortschaftsräte sollen gewählte Beiräte eingerichtet werden, die Ortschaftsräten gleichgestellt sind.

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    Wortlaut im Programm
    In Stadtgebieten, die bisher nicht durch Ortschaftsräte abgedeckt sind, sollen gewählte Beiräte, die im Sinne der Kommunalverfassung Ortschaftsräten gleichgestellt sind, mehr Bürgerbeteiligung ermöglichen. Diese Beiräte sollen mehr Entscheidungsbefugnisse und Mitgestaltungsmöglichkeiten erhalten. Link zum Original
  26. Die gewählten Beiräte in Stadtgebieten erhalten mehr Entscheidungsbefugnisse und Mitgestaltungsmöglichkeiten.

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    Wortlaut im Programm
    In Stadtgebieten, die bisher nicht durch Ortschaftsräte abgedeckt sind, sollen gewählte Beiräte, die im Sinne der Kommunalverfassung Ortschaftsräten gleichgestellt sind, mehr Bürgerbeteiligung ermöglichen. Diese Beiräte sollen mehr Entscheidungsbefugnisse und Mitgestaltungsmöglichkeiten erhalten. Link zum Original
  27. Gemeinden sollen selbst entscheiden, ob in Ortsteilen unter 300 Einwohnern der Ortschaftsrat bleibt oder ein Ortsvorsteher bestellt wird.

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    Wortlaut im Programm
    Durch eine Änderung im Kommunalverfassungsgesetz soll den Gemeinden und Städten das Recht übertragen werden, selbst darüber zu entscheiden, ob in ihren Ortsteilen mit weniger als 300 Einwohnern der Ortschaftsrat beibehalten oder ein Ortsvorsteher bestellt wird. Link zum Original
  28. Im kommunalen Bereich soll die Entwicklung der Bürgerkommune ermöglicht werden.

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    Wortlaut im Programm
    Im kommunalen Bereich wollen wir die Entwicklung der Bürgerkommune ermöglichen und das passive Wahlrecht ab 16 Jahre einführen. Link zum Original
  29. Auf kommunaler Ebene wird das passive Wahlrecht ab 16 Jahren eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Im kommunalen Bereich wollen wir die Entwicklung der Bürgerkommune ermöglichen und das passive Wahlrecht ab 16 Jahre einführen. Link zum Original
  30. Den Kommunen werden die tatsächlichen Kosten für Unterbringung und Betreuung von Asylsuchenden verbindlich erstattet.

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    Wortlaut im Programm
    Für die Kommunen wollen wir verbindliche Regelungen der Erstattung der tatsächlich anfallenden Kosten in Verbindung mit zu erfüllenden Qualitätsstandards für die Unterbringung und Betreuung von Asylsuchenden und Flüchtlingen. Link zum Original
  31. Der Bund führt eine Gemeindefinanzreform durch, die den Kommunen einen aufgabengerechten Anteil an den Steuereinnahmen zuweist.

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    Wortlaut im Programm
    Zum einen braucht es die vom Bund zu leistende Gemeindefinanzreform, die den Kommunen einen ihren Aufgaben entsprechenden Anteil an den Steuereinnahmen zuweist. Link zum Original
  32. Der kommunale Finanzausgleich in Sachsen-Anhalt wird reformiert.

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    Wortlaut im Programm
    Zum anderen ist der kommunale Finanzausgleich in Sachsen-Anhalt zu reformieren. Link zum Original
  33. Der Finanzausgleich wird nach den Steuereinnahmen von Land und Kommunen bemessen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen den Finanzausgleich nach den Steuereinnahmen des Landes und der Kommunen bemessen und eine den Aufgaben folgende Verbundquote ermitteln. Link zum Original
  34. Für den Finanzausgleich wird eine aufgabenorientierte Verbundquote ermittelt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen den Finanzausgleich nach den Steuereinnahmen des Landes und der Kommunen bemessen und eine den Aufgaben folgende Verbundquote ermitteln. Link zum Original
  35. Den Kommunen steht auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine finanzielle Mindestausstattung zur Verfügung.

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    Wortlaut im Programm
    Zugleich muss sichergestellt werden, dass den Kommunen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine finanzielle Mindestausstattung zur Verfügung steht. Link zum Original
  36. Die kommunalen Spitzenverbände werden in die Bedarfsermittlung des Finanzausgleichs eingebunden.

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    Wortlaut im Programm
    In die Bedarfsermittlung sind die kommunalen Spitzenverbände einzubinden. Link zum Original
  37. Die Kommunalaufsicht erhält eine stärkere Beratungsfunktion und wird Partner der Kommunen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Kommunalaufsicht soll künftig mit einer stärkeren Beratungsfunktion versehen und Partner der Kommunen werden. Link zum Original
  38. Das Land legt ein Hilfsprogramm für kommunale Altschulden einschließlich Kassenkrediten auf.

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    Wortlaut im Programm
    Für die kommunalen Altschulden einschließlich der Kassenkredite werden wir ein Hilfsprogramm des Landes initiieren. Link zum Original
  39. Die Kosten des Aufnahmegesetzes werden aus dem Finanzausgleichsgesetz herausgenommen.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE. Sachsen-Anhalt will die Kosten zur Realisierung des Aufnahmegesetzes aus dem Finanzausgleichgesetz (FAG) herausnehmen. Link zum Original
  40. Kommunen erhalten die notwendigen Kosten für Aufgaben ersetzt, die sie im direkten Auftrag von Land oder Bund erfüllen.

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    Wortlaut im Programm
    Dort, wo Kommunen im direkten Auftrag des Landes oder Bundes Aufgaben erfüllen, gilt es, die entstehenden notwendigen Kosten zu ersetzen. Wir werden hierzu ein Leistungsgesetz formulieren und mit verbindlichen Mindeststandards verbinden, die in Sachsen-Anhalt bei der Unterbringung und Aufnahme von Flüchtlingen gelten müssen. Link zum Original
  41. Ein Leistungsgesetz regelt den Kostenersatz für die Kommunen bei der Aufnahme von Flüchtlingen.

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    Wortlaut im Programm
    Dort, wo Kommunen im direkten Auftrag des Landes oder Bundes Aufgaben erfüllen, gilt es, die entstehenden notwendigen Kosten zu ersetzen. Wir werden hierzu ein Leistungsgesetz formulieren und mit verbindlichen Mindeststandards verbinden, die in Sachsen-Anhalt bei der Unterbringung und Aufnahme von Flüchtlingen gelten müssen. Link zum Original
  42. Für Wasser, Abwasser und Müllverwertung wird eine generelle Bestandsanalyse durchgeführt.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE. Sachsen-Anhalt setzt sich für eine generelle Bestandsanalyse der Situation im Bereich Wasser, Abwasser und Müllverwertung ein. Auf deren Grundlage sind zu jedem einzelnen Verband konkrete Wirtschaftlichkeits- sowie Organisationsuntersuchungen zu erarbeiten, um die Zukunftsfähigkeit der Verbände und die Bezahlbarkeit der Gebühren für die Verbraucher sicherzustellen. Link zum Original
  43. Für jeden Zweckverband werden Wirtschaftlichkeits- und Organisationsuntersuchungen erarbeitet, um Zukunftsfähigkeit und bezahlbare Gebühren zu sichern.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE. Sachsen-Anhalt setzt sich für eine generelle Bestandsanalyse der Situation im Bereich Wasser, Abwasser und Müllverwertung ein. Auf deren Grundlage sind zu jedem einzelnen Verband konkrete Wirtschaftlichkeits- sowie Organisationsuntersuchungen zu erarbeiten, um die Zukunftsfähigkeit der Verbände und die Bezahlbarkeit der Gebühren für die Verbraucher sicherzustellen. Link zum Original
  44. Für den Straßenausbau werden klare Kriterien erarbeitet, die die Anwendung von Straßenausbau- oder Erschließungsrecht transparent machen.

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    Wortlaut im Programm
    Im Bereich des Straßenausbaus sind klare Kriterien zu erarbeiten, die die Anwendung von Straßenausbaurecht oder Erschließungsrecht für die Entscheidungsträger transparent gestalten. Link zum Original
  45. Im Beitragsrecht erfolgt die Rechnungslegung spätestens vier Jahre nach dem Jahr der endgültigen Herstellung.

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    Wortlaut im Programm
    Für das Beitragsrecht gilt der Grundsatz der Abgabenordnung, die Rechnungslegung nach dem Feststellungsjahr der endgültigen Herstellung, spätestens bis zum Ablauf der darauf folgenden vier Jahre vorzunehmen. Link zum Original
  46. Die Erhebung eines Herstellungsbeitrags II für altangeschlossene Grundstücke liegt im Ermessen der jeweiligen Kommunalvertretung.

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    Wortlaut im Programm
    Die Entscheidung, ob eine Kommune noch einen Herstellungsbeitrag II für altangeschlossene Grundstückseigentümer erhebt, steht im Ermessen der jeweiligen Kommunalvertretung und ist nicht über eine Haushaltskonsolidierung durch die Kommunalaufsichten durchzusetzen. Link zum Original
  47. Die Kommunalaufsicht setzt den Herstellungsbeitrag II nicht im Rahmen einer Haushaltskonsolidierung durch.

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    Wortlaut im Programm
    Die Entscheidung, ob eine Kommune noch einen Herstellungsbeitrag II für altangeschlossene Grundstückseigentümer erhebt, steht im Ermessen der jeweiligen Kommunalvertretung und ist nicht über eine Haushaltskonsolidierung durch die Kommunalaufsichten durchzusetzen. Link zum Original
  48. Bei den Bund-Länder-Verhandlungen wird die Fortsetzung eines solidarischen Finanzausgleichs angestrebt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden uns bei den Verhandlungen zwischen dem Bund und den Ländern für die Fortsetzung eines solidarischen Finanzausgleichs einsetzen. Link zum Original
  49. Ein Solidarpakt III für strukturschwache Regionen in West und Ost wird unter anderem aus einer bundesweiten Vermögensteuer finanziert.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 55 ·

    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE hat das Konzept für einen »Solidarpakt III für strukturschwache Regionen in West und Ost« erarbeitet. Finanziert werden soll er unter anderem mit Einnahmen aus einer bundesweiten Vermögenssteuer. Link zum Original
  50. Eine Liberalisierung und Privatisierung der kommunalen Daseinsvorsorge wird abgelehnt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 57 ·

    Wortlaut im Programm
    Eine Liberalisierung und Privatisierung der kommunalen Daseinsvorsorge lehnen wir grundsätzlich ab. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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