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FW · Wahlprogramm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2016

Forderungen zu Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2016 · Original

Das Programm enthält 24 von 216 Forderungen zu „Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung“.

Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung 24
  1. Die demokratische Ordnung des Landes soll konsequent von unten nach oben aufgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die demokratische Ordnung unseres Landes konsequent von unten nach oben aufbauen. Link zum Original
  2. Den Gemeinden soll im Staatsaufbau die wichtigste Rolle zukommen.

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    Wortlaut im Programm
    Den Gemeinden soll dabei die wichtigste Rolle zufallen, weil in den Gemeinden der Kontakt der Bürger zur Politik am intensivsten ist. Link zum Original
  3. Das Subsidiaritätsprinzip soll strikt durchgesetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen das Prinzip der Subsidiarität strikt durchsetzen. Link zum Original
  4. Im Zweifel soll die untere politische Ebene entscheiden, höhere Ebenen sollen nur eingreifen, wenn die unteren nicht zu angemessenen Kosten entscheiden können.

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    Wortlaut im Programm
    Das heißt, im Zweifel soll immer die untere Ebene der Politik entscheidungsberechtigt sein, die höheren Ebenen nur dann eingreifen dürfen, wenn die unteren zu einer Entscheidung nicht zu angemessenen Kosten in der Lage sind. Link zum Original
  5. Kreis- und Landesebene sollen die Gemeinden unterstützen statt sie zu dominieren.

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    Wortlaut im Programm
    Die Kreis- und die Landesebene sollen also unterstützend und helfend den Gemeinden bei Regelung ihrer Angelegenheiten zur Seite stehen und sie nicht dominieren. Link zum Original
  6. Die Gemeinden erhalten eine bessere Finanzausstattung.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu ist eine bessere Finanzausstattung der Gemeinden zwingend nötig. Link zum Original
  7. Vorrangig sollen die Gemeinden auskömmlich finanziert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen darauf achten, dass zunächst die Gemeinden auskömmlich finanziert werden. Link zum Original
  8. Die unterste kommunale Ebene wird aufgewertet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern eine Aufwertung der untersten kommunalen Ebene. Link zum Original
  9. Ortschaftsräte erhalten mehr Entscheidungsspielräume.

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    Wortlaut im Programm
    Ortschaftsräten sollen mehr Entscheidungsspielräume und die dafür notwendigen Finanzmittel zugesichert werden. Link zum Original
  10. Ortschaftsräten werden die für ihre Entscheidungsspielräume notwendigen Finanzmittel zugesichert.

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    Wortlaut im Programm
    Ortschaftsräten sollen mehr Entscheidungsspielräume und die dafür notwendigen Finanzmittel zugesichert werden. Link zum Original
  11. Die geplante Auflösung der Ortschaftsräte in Ortschaften unter 300 Einwohnern wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Das Vorhaben der Landesregierung, die Ortschafträte für Ortschaften unter 300 Einwohner aufzulösen lehnen wir ab. Link zum Original
  12. Jede Ortschaft behält das Recht, einen Ortschaftsrat zu wählen.

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    Wortlaut im Programm
    Jede Ortschaft soll das Recht behalten, Ortschaftsräte zu wählen. Link zum Original
  13. Ortsbürgermeister werden wieder direkt von den Bürgern der Ortschaft gewählt.

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    Wortlaut im Programm
    Der Ortsbürgermeister einer Ortschaft soll wieder direkt von den Bürgern der Ortschaft gewählt werden können. Link zum Original
  14. Die Kommunen werden so ausgestattet, dass sie Pflichtaufgaben und wichtige freiwillige Leistungen wie Theater und Museen auskömmlich erledigen können.

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    Wortlaut im Programm
    Die finanzielle Ausstattung der Kommunen muss so ausgestaltet werden, dass sie ihre Pflichtaufgaben und auch für die Regionen wichtige freiwillige Leistungen (etwa Theater, Museen) auskömmlich erledigen können. Link zum Original
  15. Der kommunale Finanzausgleich wird auf Basis einer Strukturanalyse aufgabenbezogen gestaltet.

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    Wortlaut im Programm
    Auf der Basis einer Strukturanalyse ist der Finanzausgleich aufgabenbezogen zu gestalten, so dass den Kommunen das Geld zugewiesen wird, welches sie aufgrund ihrer Aufgabenlage benötigen. Link zum Original
  16. Ober- und Mittelzentren erhalten Zuschläge für ihre regionalen Aufgaben.

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    Wortlaut im Programm
    Für die Ober- und Mittelzentren werden, entsprechend ihrer für die Region zu erfüllenden Aufgaben, Zuschläge ermittelt. Link zum Original
  17. Die finanzielle Selbstbestimmung von Kommunen und Ortschaften wird gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Die finanzielle Selbstbestimmung der Kommunen und Ortschaften soll gestärkt werden. Link zum Original
  18. Über die Refinanzierung kommunaler Maßnahmen entscheiden die Kommunen.

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    Wortlaut im Programm
    Entscheidungen über die Refinanzierungen von kommunalen Maßnahmen sollen den Kommunen obliegen. Link zum Original
  19. Mischfinanzierungen, etwa bei Kitas oder Horten, werden abgeschafft.

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    Wortlaut im Programm
    Abschaffung der Mischfinanzierung z.B. Kitas oder Hort. Link zum Original
  20. Die Gewerbesteuer bleibt erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns für den Erhalt der Gewerbesteuer ein. Link zum Original
  21. Der Staat ist zur Daseinsvorsorge durch notwendige Infrastruktur verpflichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Der Staat steht in der Pflicht der Daseinsvorsorge für seine Bürgerinnen und Bürger insoweit, als es die für die Lebensbewältigung notwendige von ihm vorgehaltene Infrastruktur betrifft. Link zum Original
  22. Maßstäbe für Stadt und ländlichen Raum werden differenziert angesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Beim Ansetzen von Maßstäben ist von einer differenzierten Betrachtungsweise zwischen Stadt und Ländlicher Raum auszugehen. Link zum Original
  23. Akteure vor Ort erhalten Freiräume, um sich gegebenenfalls selbst zu versorgen.

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    Wortlaut im Programm
    Den handelnden Akteuren vor Ort sind Freiräume zu schaffen, um sich gegebenen Falls selbst zu versorgen. Link zum Original
  24. In strukturschwachen Gebieten werden Infrastruktur und Dienstleistungen verstärkt entwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    In den strukturschwachen Gebieten sind Infrastruktur und der Dienstleistungssektor verstärkt zu entwickeln. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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