Linke · Ein Land zum Leben. Ein Land zum Bleiben.
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2016 · beschlossen 10.10.2015 · Original
Das Programm enthält 35 von 768 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 35Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 59Seiten im Original
- 2016Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 35
Die Kulturförderung soll kreative Köpfe anziehen und Qualität sichern helfen.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine Kulturförderung, die kreative Köpfe anzieht und Qualität sichern hilft, statt sie zu bedrohen. Link zum Original
Mit Mitteln aus einem Kulturfördergesetz soll vor allem der Zugang von Kindern und Jugendlichen zu Einrichtungen der kulturellen Bildung wie Musikschulen und Bibliotheken verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Mit den erzielten finanziellen Mitteln aus unserem Kulturfördergesetz wollen wir vor allem den Zugang von Kindern und Jugendlichen zu Einrichtungen der kulturellen Bildung – darunter Musikschulen und Bibliotheken – verbessern. Link zum Original
Die Sparpolitik der Landesregierung im Kulturbereich soll korrigiert werden.
Wortlaut im Programm
Die rigorose Sparpolitik der Landesregierung in den vergangenen Jahren hat der Kulturlandschaft Sachsen- Anhalts nachhaltigen Schaden zugefügt. Ein solcher Weg hat für uns keine Zukunft und muss korrigiert werden. Link zum Original
Ein eigenes Landeskulturkonzept für eine zukunftsfähige Kulturlandschaft wird vorgelegt.
Wortlaut im Programm
Mit einem eigenen Landeskulturkonzept werden wir unsere Ideen und Vorstellungen von einer zukunftsfähigen Kulturlandschaft in Sachsen-Anhalt vorlegen. Link zum Original
Die kulturellen Güter des Landes sollen für kulturelles Lernen genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Leitendes Kriterium ist für uns zum einen, die kulturellen Güter unseres Landes für kulturelles Lernen zu nutzen, das Wirken der Akteurinnen und Akteure in kulturellen Einrichtungen zu vernetzen und damit wirksamer zu gestalten und zum anderen, den Zugang für alle gleichermaßen zu ermöglichen. Link zum Original
Das Wirken der Akteurinnen und Akteure in kulturellen Einrichtungen soll vernetzt werden.
Wortlaut im Programm
Leitendes Kriterium ist für uns zum einen, die kulturellen Güter unseres Landes für kulturelles Lernen zu nutzen, das Wirken der Akteurinnen und Akteure in kulturellen Einrichtungen zu vernetzen und damit wirksamer zu gestalten und zum anderen, den Zugang für alle gleichermaßen zu ermöglichen. Link zum Original
Der Zugang zur Kultur soll für alle gleichermaßen ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
Leitendes Kriterium ist für uns zum einen, die kulturellen Güter unseres Landes für kulturelles Lernen zu nutzen, das Wirken der Akteurinnen und Akteure in kulturellen Einrichtungen zu vernetzen und damit wirksamer zu gestalten und zum anderen, den Zugang für alle gleichermaßen zu ermöglichen. Link zum Original
Wertschätzung der Kulturschaffenden, Respekt vor der Kunstfreiheit und Dialog mit Künstlerinnen und Künstlern gelten als Grundsätze der Kulturpolitik.
Wortlaut im Programm
Die Wertschätzung der Kulturschaffenden, der Respekt vor der Freiheit der Kunst sowie der Dialog mit Künstlerinnen und Künstlern des Landes sind für uns wichtige Grundsätze linker Kulturpolitik. Link zum Original
Mit einem Kulturfördergesetz sollen neue Einnahmen für die Kulturförderung erzielt werden.
Wortlaut im Programm
Mit der Initiative für ein Kulturfördergesetz wollen wir neue Einnahmen für die Kulturförderung erwirtschaften und den Grundstein für eine solidarische Umlandfinanzierung für bedeutende Kultureinrichtungen legen. Link zum Original
Für bedeutende Kultureinrichtungen soll eine solidarische Umlandfinanzierung eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Mit der Initiative für ein Kulturfördergesetz wollen wir neue Einnahmen für die Kulturförderung erwirtschaften und den Grundstein für eine solidarische Umlandfinanzierung für bedeutende Kultureinrichtungen legen. Link zum Original
Medienvielfalt soll als Instrument demokratischer Willensbildung und kritischer Öffentlichkeit gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt setzt sich für Medienvielfalt als wichtiges Instrument demokratischer Willensbildung und Teilhabe, für eine kritische Öffentlichkeit und für einen allgemeinen, freien und sozial gleichen Zugang zu den Medien ein. Link zum Original
Der Zugang zu den Medien soll allgemein, frei und sozial gleich sein.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt setzt sich für Medienvielfalt als wichtiges Instrument demokratischer Willensbildung und Teilhabe, für eine kritische Öffentlichkeit und für einen allgemeinen, freien und sozial gleichen Zugang zu den Medien ein. Link zum Original
Die Befreiungstatbestände beim Rundfunkbeitrag werden erweitert.
Wortlaut im Programm
Im neuen Modell der Beitragserhebung müssen aber Befreiungstatbestände erweitert und Ungerechtigkeiten zurückgenommen werden. Link zum Original
Ungerechtigkeiten im Modell der Rundfunkbeitragserhebung werden zurückgenommen.
Wortlaut im Programm
Im neuen Modell der Beitragserhebung müssen aber Befreiungstatbestände erweitert und Ungerechtigkeiten zurückgenommen werden. Link zum Original
Dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk sollen weitere Möglichkeiten der Digitalisierung eröffnet werden.
Wortlaut im Programm
Dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk wollen wir weitere Möglichkeiten der Digitalisierung eröffnen. Link zum Original
Der MDR-Staatsvertrag soll novelliert werden.
Wortlaut im Programm
Wir treten für eine Novelle des MDR-Staatsvertrages ein. Link zum Original
Bürgermedien gelten als unverzichtbarer Bestandteil des Rundfunksystems.
Wortlaut im Programm
Bürgermedien sind für die Meinungsbildung, Meinungsäußerung und Medienbildung in Sachsen-Anhalt von besonderer Bedeutung und unverzichtbarer Bestandteil des Rundfunksystems. Link zum Original
Offene Kanäle sowie regionale und lokale Rundfunkangebote sollen nachhaltig unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für die nachhaltige Unterstützung offener Kanäle sowie regionaler und lokaler Rundfunkangebote sowie Freifunk- Initiativen ein. Link zum Original
Die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt unterstützt lokale Gedenkarbeit.
Wortlaut im Programm
Die Stiftung soll lokale Gedenkarbeit unterstützen, in diesem Zusammenhang setzen wir uns für die Erweiterung der Stiftung um die Gedenkstätte am Ort des ehemaligen Außenlagers KZ Buchenwald in Rehmsdorf ein. Link zum Original
Die Stiftung wird um die Gedenkstätte am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Buchenwald in Rehmsdorf erweitert.
Wortlaut im Programm
Die Stiftung soll lokale Gedenkarbeit unterstützen, in diesem Zusammenhang setzen wir uns für die Erweiterung der Stiftung um die Gedenkstätte am Ort des ehemaligen Außenlagers KZ Buchenwald in Rehmsdorf ein. Link zum Original
Gedenkstättenarbeit lässt lokale und politische Erinnerung zu und fördert sie.
Wortlaut im Programm
Gedenkstättenarbeit ist für uns kein einmal abgeschlossener Prozess, sondern muss lokale und politische Erinnerung zulassen und fördern. Die Möglichkeiten länderübergreifender Zusammenarbeit wollen wir prüfen. Link zum Original
Die Möglichkeiten länderübergreifender Zusammenarbeit in der Gedenkstättenarbeit werden geprüft.
Wortlaut im Programm
Gedenkstättenarbeit ist für uns kein einmal abgeschlossener Prozess, sondern muss lokale und politische Erinnerung zulassen und fördern. Die Möglichkeiten länderübergreifender Zusammenarbeit wollen wir prüfen. Link zum Original
Die Erinnerungsorte in Sachsen-Anhalt werden erhalten und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Mit der Arbeit der Gedenkstättenstiftung und anderer Träger verbinden wir wichtige Kriterien: Erhalt und Ausbau der Erinnerungsorte in Sachsen- Anhalt, Vermittlung von Inhalten der Erinnerungskultur durch wissenschaftliche, zivilgesellschaftliche und plurale Zugänge, Vermeidung von Gleichsetzung und Opferkonkurrenz, aber auch Verhinderung von Bagatellisierung der Verfolgungsgeschichte besonders nach 1945. Link zum Original
Erinnerungskultur wird durch wissenschaftliche, zivilgesellschaftliche und plurale Zugänge vermittelt.
Wortlaut im Programm
Mit der Arbeit der Gedenkstättenstiftung und anderer Träger verbinden wir wichtige Kriterien: Erhalt und Ausbau der Erinnerungsorte in Sachsen- Anhalt, Vermittlung von Inhalten der Erinnerungskultur durch wissenschaftliche, zivilgesellschaftliche und plurale Zugänge, Vermeidung von Gleichsetzung und Opferkonkurrenz, aber auch Verhinderung von Bagatellisierung der Verfolgungsgeschichte besonders nach 1945. Link zum Original
Gleichsetzung und Opferkonkurrenz in der Erinnerungsarbeit werden vermieden.
Wortlaut im Programm
Mit der Arbeit der Gedenkstättenstiftung und anderer Träger verbinden wir wichtige Kriterien: Erhalt und Ausbau der Erinnerungsorte in Sachsen- Anhalt, Vermittlung von Inhalten der Erinnerungskultur durch wissenschaftliche, zivilgesellschaftliche und plurale Zugänge, Vermeidung von Gleichsetzung und Opferkonkurrenz, aber auch Verhinderung von Bagatellisierung der Verfolgungsgeschichte besonders nach 1945. Link zum Original
Eine Bagatellisierung der Verfolgungsgeschichte, besonders nach 1945, wird verhindert.
Wortlaut im Programm
Mit der Arbeit der Gedenkstättenstiftung und anderer Träger verbinden wir wichtige Kriterien: Erhalt und Ausbau der Erinnerungsorte in Sachsen- Anhalt, Vermittlung von Inhalten der Erinnerungskultur durch wissenschaftliche, zivilgesellschaftliche und plurale Zugänge, Vermeidung von Gleichsetzung und Opferkonkurrenz, aber auch Verhinderung von Bagatellisierung der Verfolgungsgeschichte besonders nach 1945. Link zum Original
Die Kooperation zwischen Landeszentrale für politische Bildung und Gedenkstättenstiftung bei der Übernahme von Fahrtkosten für Schulen wird verstetigt und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Kooperation zwischen der Landeszentrale für politische Bildung und der Gedenkstättenstiftung Sachsen-Anhalt bei Fahrtkostenübernahmen für Schulen ist zu verstetigen und auszubauen. Link zum Original
Die Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte wird intensiviert.
Wortlaut im Programm
Ein Vierteljahrhundert nach der friedlichen Revolution sehen wir uns in der Pflicht, die Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte zu intensivieren. Link zum Original
Die Aufarbeitung der Alltagsgeschichte und der Funktionsweisen der DDR-Diktatur wird in Schule, Hochschulausbildung sowie Gedenk- und Kulturstätten gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Aufarbeitung von Alltagsgeschichte sowie Funktionsweisen der Diktatur wollen wir in Schule, Hochschulausbildung, in Gedenk- und Kulturstätten fördern. Link zum Original
An Orten zweifacher Vergangenheit darf die NS-Geschichte nicht durch die DDR-Geschichte und umgekehrt relativiert oder bagatellisiert werden.
Wortlaut im Programm
In den Orten zweifacher Vergangenheit – belastet in der Zeit des Nationalsozialismus und durch die diktatorischen Varianten des Staatssozialismus – darf die eine Geschichte durch die andere weder relativiert noch bagatellisiert werden. Das bedeutet getrenntes und differenziertes Gedenken an die Opfer des NS-Justizsystems und des Verfolgungsapparates der Staatssicherheit. Link zum Original
Der Opfer des NS-Justizsystems und des Verfolgungsapparats der Staatssicherheit wird getrennt und differenziert gedacht.
Wortlaut im Programm
In den Orten zweifacher Vergangenheit – belastet in der Zeit des Nationalsozialismus und durch die diktatorischen Varianten des Staatssozialismus – darf die eine Geschichte durch die andere weder relativiert noch bagatellisiert werden. Das bedeutet getrenntes und differenziertes Gedenken an die Opfer des NS-Justizsystems und des Verfolgungsapparates der Staatssicherheit. Link zum Original
Verfolgte werden in ihrem Recht auf Anerkennung und Entschädigung unterstützt.
Wortlaut im Programm
Gerechtigkeit heißt auch, Unrecht anzuerkennen und Verfolgte in ihrem Recht auf Anerkennung und Entschädigung zu unterstützen. Dazu gehört die Aufarbeitung der Repressionen gegen politisch Verfolgte und Heimkinder in der DDR. Link zum Original
Die Repressionen gegen politisch Verfolgte und Heimkinder in der DDR werden aufgearbeitet.
Wortlaut im Programm
Gerechtigkeit heißt auch, Unrecht anzuerkennen und Verfolgte in ihrem Recht auf Anerkennung und Entschädigung zu unterstützen. Dazu gehört die Aufarbeitung der Repressionen gegen politisch Verfolgte und Heimkinder in der DDR. Link zum Original
Der 8. Mai als Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus wird gesetzlicher Feiertag.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt will den 8. Mai, den Tag, an dem die Alliierten Nazideutschland bezwangen und seinen Vernichtungskrieg beendeten, als gesetzlichen Feiertag einführen. An diesem Feiertag soll der Opfer der NS-Ideologie gedacht und ein Beitrag gegen Rassismus und Nationalismus in der Gesellschaft geleistet werden. Link zum Original
Am Feiertag des 8. Mai wird der Opfer der NS-Ideologie gedacht und ein Beitrag gegen Rassismus und Nationalismus geleistet.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt will den 8. Mai, den Tag, an dem die Alliierten Nazideutschland bezwangen und seinen Vernichtungskrieg beendeten, als gesetzlichen Feiertag einführen. An diesem Feiertag soll der Opfer der NS-Ideologie gedacht und ein Beitrag gegen Rassismus und Nationalismus in der Gesellschaft geleistet werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.