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Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2016 · beschlossen 10.10.2015 · Original
Das Programm enthält 25 von 768 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 25Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 59Seiten im Original
- 2016Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 25
Die Landwirtschaft soll nachhaltig sein und sich nicht nur betriebswirtschaftlichen Kriterien unterordnen.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt steht für eine nachhaltige Landwirtschaft, die sich nicht nur betriebswirtschaftlichen Kriterien unterordnet. Link zum Original
Landwirtschaftlicher Boden soll in den Händen der Menschen im Dorf liegen.
Wortlaut im Programm
Der Boden gehört in die Hände der Menschen im Dorf. Link zum Original
In der Landwirtschaft wird eine Vielfalt von Eigentumsformen akzeptiert.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt akzeptiert eine Vielfalt von Eigentumsformen. Link zum Original
Der Grundstücksverkehr soll reguliert werden, um Spekulation mit landwirtschaftlichen Nutzflächen zu verhindern.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt akzeptiert eine Vielfalt von Eigentumsformen. Sie setzt sich nachdrücklich für die Regulierung des Grundstücksverkehrs zur Verhinderung von Spekulation mit landwirtschaftlichen Nutzflächen ein. Link zum Original
Grundstücks- und Pachtverkehr sollen genehmigungspflichtig werden, um einer an ökologischen Kriterien und Biodiversität orientierten Bewirtschaftung Vorrang zu geben.
Wortlaut im Programm
Der Grundstücksverkehr einschließlich des Pachtverkehrs soll genehmigungspflichtig gestaltet werden, um an ökologischen Kriterien und Biodiversität orientierter Flächenbewirtschaftung den Vorrang zu geben. Link zum Original
Preisobergrenzen sollen bestehenden landwirtschaftlichen Betrieben, vor allem Agrargenossenschaften, die gleichberechtigte Teilnahme am Grundstücksverkehr ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Preisobergrenzen sollen den bestehenden landwirtschaftlichen Betrieben, vor allem den Agrargenossenschaften, die gleichberechtigte Teilnahme am Grundstücksverkehr ermöglichen. Link zum Original
Energiepflanzen sollen nur in ökologisch verträglichem Maß angebaut werden.
Wortlaut im Programm
Energiepflanzen sollen nur in einem ökologisch verträglichen Maß produziert werden. Link zum Original
Die Wertschöpfung vor Ort soll vorrangig gefördert werden.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt setzt sich für die vorrangige Förderung einer Wertschöpfung vor Ort ein. Link zum Original
Die Investitionsförderung soll die lokale Veredelung landwirtschaftlicher Produkte bevorzugen, um lange Transportwege zu vermeiden.
Wortlaut im Programm
Lange Transportwege von Tieren, landwirtschaftlichen Produkten und Rohstoffen sind weder ökologisch noch wirtschaftlich vertretbar. Daher bedarf es einer Investitionsförderung, die eine lokale Veredelung landwirtschaftlicher Produkte bevorzugt. Link zum Original
Die Tierhaltung soll tierschutzgerecht und regional verträglich sein.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt setzt sich für eine tierschutzgerechte und regional verträgliche Tierhaltung ein. Link zum Original
Per Bundesratsinitiative sollen regionale Obergrenzen für Tierhaltungsanlagen abhängig von regionaler Futtermittelproduktion, Flächen und Verwertung der Abfallprodukte festgeschrieben werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir eine Bundesratsinitiative auf den Weg bringen, die – abhängig von der regionalen Futtermittelproduktion, den verfügbaren Flächen und den Möglichkeiten der Verwertung der Abfallprodukte – regionale Obergrenzen für Tierhaltungsanlagen festschreibt. Link zum Original
Investitionen in der Landwirtschaft sollen artgerechter Tierhaltung und dem Umweltschutz, besonders von Oberflächengewässern und Grundwasser, dienen.
Wortlaut im Programm
Investitionen sollen einer artgerechten Tierhaltung sowie dem Schutz der Umwelt, besonders der Oberflächengewässer und des Grundwassers, dienen. Link zum Original
Anerkannte Tierschutzverbände sollen ein Verbandsklagerecht erhalten.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt setzt sich dafür ein, anerkannten Tierschutzverbänden im Interesse der Einhaltung des Tierschutzes ein Verbandsklagerecht einzuräumen. Link zum Original
Traditionelle Nutzungsformen wie Ziegen- und Schafzucht und Imkerei, die Naturhaushalt und Landschaftspflege dienen, sollen bewahrt und besonders gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Traditionelle Nutzungsformen, die in hohem Maße dem Naturhaushalt und der Landschaftspflege dienen, möchten wir bewahren und besonders fördern. Dazu gehören die Ziegen- und Schafzucht und die Imkerei. Link zum Original
Die Instandhaltung von Trockenmauern in den Weinbergen wird gefördert, um die Kulturlandschaft zu erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dieses prägende Merkmal für die Kulturlandschaft erhalten, indem wir z. B. die Instandhaltung von Trockenmauern in den Weinbergen fördern. Link zum Original
Konventionelle Agro-Gentechnik wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt lehnt konventionelle Agro-Gentechnik und Bio-Patente ab. Link zum Original
Bio-Patente werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt lehnt konventionelle Agro-Gentechnik und Bio-Patente ab. Link zum Original
Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen soll in Sachsen-Anhalt und bundesweit unterbunden werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, den Anbau gentechnisch manipulierter Pflanzen nicht nur in Sachsen- Anhalt, sondern bundesweit zu unterbinden. Link zum Original
Der Wald soll naturnah und im Einklang mit sozial-ökologischen Zielen bewirtschaftet werden.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für eine naturnahe Waldbewirtschaftung im Einklang mit den sozial-ökologischen Zielen. Link zum Original
Die Forstwirtschaft soll sich an den Maßstäben von Zertifizierungsorganisationen, insbesondere des FSC-Siegels, ausrichten.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzt DIE LINKE. Sachsen-Anhalt auf eine Forstwirtschaft nach den Maßstäben der Zertifizierungsorganisationen, insbesondere des Siegels des Forest Stewardship Council (FSC). Link zum Original
Die Deckung des Holzbedarfs von Industrie, Handwerk und Energienutzung soll sich an den Erfordernissen des Natur- und Artenschutzes orientieren.
Wortlaut im Programm
Nachhaltige Nutzung der Ressource Holz heißt für uns, die Deckung des Bedarfs der holzverarbeitenden Industrie, des holzverarbeitenden Handwerks sowie des Bedarfs von Holz als Energieträger an den Erfordernissen des Natur- und Artenschutzes zu orientieren. Link zum Original
Eine weitere Vergrößerung der Forstreviere wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Sachsen-Anhalt hat sehr große Forstreviere, die schon jetzt eine Bewirtschaftung in guter forstwirtschaftlicher Praxis erschweren. Eine weitere Vergrößerung ist weder ökologisch noch wirtschaftlich sinnvoll. Link zum Original
Der Personalbestand bei Försterinnen und Förstern wird durch Neueinstellungen stabilisiert.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt setzt sich stattdessen dafür ein, über Neueinstellungen den Personalbestand bei Försterinnen und Förstern zu stabilisieren. Link zum Original
Die forstwirtschaftlichen Flächen der bundeseigenen BVVG sollen im öffentlichen Eigentum bleiben.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt macht sich dafür stark, dass die forstwirtschaftlichen Flächen der bundeseigenen Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft (BVVG) im öffentlichen Eigentum bleiben. Link zum Original
Die weitere Privatisierung von Waldflächen im Besitz des Landes oder der Kommunen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wenden wir uns konsequent gegen die weitere Privatisierung von Waldflächen, die sich im Besitz des Landes oder von Kommunen befinden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.