Linke ST · Ein Land zum Leben. Ein Land zum Bleiben.
Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2016 · beschlossen 10.10.2015 · Original
Das Programm enthält 152 von 768 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 152Forderungen zum Politikfeld
- 20 %des Programms
- 59Seiten im Original
- 2016Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 152
Bildung und Kultur dürfen kein Luxus werden.
Wortlaut im Programm
Wir meinen: Bildung und Kultur dürfen kein Luxus werden. Link zum Original
Das Bildungssystem soll unabhängig vom Einkommen der Eltern zugänglich sein und Neugier, Kreativität und solidarisches Miteinander fördern.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt streitet für ein Bildungssystem, das unabhängig vom Einkommen der Eltern zugänglich ist, das Neugier, Kreativität und ein solidarisches Miteinander fördert. Link zum Original
Angestrebt werden eine inklusive Bildung und eine inklusive Gesellschaft.
Wortlaut im Programm
Wir streiten für das Ideal einer inklusiven Bildung und Gesellschaft. Link zum Original
Inklusive Bildung bedeutet gemeinsames Lernen mit allen Kindern.
Wortlaut im Programm
Inklusive Bildung heißt Lernen mit allen Kindern, inklusive Stadt heißt bezahlbare Mieten und Barrierefreiheit für alle, inklusive Kultur heißt Zugänge zu haben und zu schaffen. Link zum Original
Lebenslanges Lernen soll ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
Kinder und Jugendliche sind zu schützen und zu fördern, lebenslanges Lernen zu ermöglichen. Link zum Original
Die wohnortnahe Kinderbetreuung soll erhalten werden.
Wortlaut im Programm
Wir teilen das Motto »Kurze Beine – Kurze Wege« und setzen uns für den Erhalt der wohnortnahen Kinderbetreuung ein. Link zum Original
Für die landesgrenzenübergreifende Kostenübernahme der Kita-Betreuung sollen Länderverträge geschlossen und das Kinderförderungsgesetz entsprechend überarbeitet werden.
Wortlaut im Programm
Für die Landesgrenzen übergreifende Kostenübernahme für Kita-Betreuung müssen Länderverträge abgeschlossen werden. Das Kinderförderungsgesetz (KiFöG) gehört dahingehend überarbeitet. Link zum Original
Landkreise, kreisfreie Städte und Gemeinden sollen mehr Mitsprache und Entscheidungsspielraum bei der Planung der Schulstandorte erhalten.
Wortlaut im Programm
Landkreise, kreisfreie Städte und Gemeinden sollen mehr Mitsprache bei der Planung der Schulstandorte haben und flexibler entscheiden können als derzeit. Link zum Original
Starre Größenvorgaben des Landes für Schulen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Schulen in Sachsen-Anhalt nicht durch starre Größenvorgaben des Landes gefährden. Link zum Original
Es sollen mehr Lehrkräfte gewonnen werden, als altersbedingt ausscheiden.
Wortlaut im Programm
Dazu müssen wir die schwere Aufgabe lösen, mehr Lehrkräfte als uns altersbedingt verlassen für die Arbeit an den Schulen in unserem Land zu gewinnen. Link zum Original
Regionale Potenziale sollen im Sinne der Öffnung von Schule für den Lernprozess erschlossen werden.
Wortlaut im Programm
Dazu sollen die regionalen Potenziale erschlossen und im Sinne der Öffnung von Schule für den Lernprozess nutzbar gemacht werden. Link zum Original
Schulnetzwerke, in denen Schulen aller Schulformen kooperieren, sollen stärker genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir schlagen die stärkere Nutzung von Schulnetzwerken vor. Link zum Original
Geprüft wird, Schulnetzwerken einen gemeinsamen, eigenverantwortlich bewirtschafteten Stellenpool für Lehrkräfte und pädagogisches Personal zuzuweisen.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Möglichkeit prüfen, solchen Schulnetzwerken einen gemeinsamen Stellenpool für Lehrkräfte und weitere pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zuzuweisen, den sie in eigener Verantwortung flexibel bewirtschaften können. Link zum Original
Angestrebt wird eine inklusive Bildungskultur.
Wortlaut im Programm
Wir streiten für die selbstverständliche Einbeziehung von Unterschiedlichkeit, für eine inklusive Bildungskultur. Link zum Original
Am Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz in der Kita, auch für Kinder erwerbsloser Eltern, soll festgehalten werden.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört für uns, am Recht auf einen Ganztagsanspruch in der Kita – auch für Kinder erwerbsloser Eltern – festzuhalten. Link zum Original
Allen Kindern soll gemeinsames Lernen in den Regelschulen ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen allen Kindern das gemeinsame Lernen in den Regelschulen ermöglichen. Link zum Original
Ganztagsschulen sollen ausgebaut werden, um allen Kindern eine selbstbestimmte und angebotsreiche Entwicklung zu ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Der Ausbau von Ganztagsschulen ist für uns ein Schlüssel, allen Kindern eine selbstbestimmte und angebotsreiche Entwicklung zu ermöglichen. Link zum Original
Die wachsenden Ausgaben für die Kinderbetreuung sollen nicht allein von den Eltern getragen werden.
Wortlaut im Programm
Die notwendig wachsenden Ausgaben für die Kinderbetreuung können von den Eltern nicht allein bewältigt werden. Link zum Original
Schulen sollen Kindern und Jugendlichen echte Mitentscheidungsmöglichkeiten einräumen.
Wortlaut im Programm
Die Schule als Ort demokratischen Lernens muss Kindern und Jugendlichen echte Mitentscheidungsmöglichkeiten einräumen, um Erfahrungen mit der Übernahme von Verantwortung sammeln zu können. Link zum Original
Mehr Schulen sollen sich für eine Drittelparität in der Gesamtkonferenz entscheiden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass sich mehr Schulen für eine Drittelparität in der Gesamtkonferenz entscheiden. Link zum Original
Projekte, die demokratische Mitbestimmung von Schülerinnen und Schülern erlebbar machen, sollen unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Außerdem wollen wir Projekte unterstützen, die demokratische Mitbestimmung von Schülerinnen und Schülern erlebbar machen. Link zum Original
Das Land soll Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern.
Wortlaut im Programm
Wegen des geringen Anteils privater Forschungs- und Entwicklungsausgaben fällt der Landespolitik die Aufgabe zu, Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern. Link zum Original
Der Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft soll mit Kammern und Verbänden über Gründerzentren und Netzwerke unternehmensnäher entwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Der Transfer von Wissenschaft und Wirtschaft ist gemeinsam mit den Wirtschaftskammern und -verbänden über Gründerzentren und Netzwerke deutlich stärker als bisher unternehmensnah zu entwickeln. Link zum Original
Landesmittel für Forschung und Entwicklung sollen für die Entwicklung neuartiger Stoffkreisläufe eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt setzt sich dafür ein, Landesmittel für Forschung und Entwicklung gezielter für die Entwicklung innovativer Produkte der kleinen und mittelständischen Unternehmen des Landes und zur strategischen Sicherung der Rohstoffbasis für die einheimische Wirtschaft durch die Gewinnung neuartiger Rohstoffe auf der Basis von Kohlenstoff, wie Biomasse oder Braunkohle, sowie für die Entwicklung neuartiger Stoffkreisläufe einzusetzen. Link zum Original
Neue Technologien sollen transparent öffentlich begleitet und einer Technologiefolgenabschätzung unterzogen werden, um Risiken zu minimieren und Ängste abzubauen.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt setzt sich für eine transparente öffentliche Begleitung sowie eine Technologiefolgeabschätzung ein, um Risiken zu minimieren und Ängste abzubauen. Link zum Original
Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Kohlechemie werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen- Anhalt unterstützt Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Kohlechemie, aber die Entscheidung über eine stoffliche Nutzung in der chemischen Industrie oder für die Produktion von Montanwachsen soll aus unserer Sicht nachfolgenden Generationen überlassen werden. Link zum Original
Die Eigenbeteiligung von Schülerinnen und Schülern der Klassen 11 bis 13 am Schülerverkehr wird vom Land übernommen.
Wortlaut im Programm
Die derzeit geltende Eigenbeteiligung von Schülerinnen und Schülern für den Schülerverkehr in Klasse 1 1, 12 und 13 ist eine Benachteiligung nicht nur für Familien mit geringem Einkommen. Deshalb wollen wir diesen Beitrag übernehmen. Link zum Original
Bildungspolitik soll inklusiv, demokratisch und selbstbestimmt sein.
Wortlaut im Programm
Bildungspolitik ist für DIE LINKE. Sachsen-Anhalt inklusiv, demokratisch und selbst bestimmt. Link zum Original
Inklusion ist Aufgabe aller Kitas.
Wortlaut im Programm
Inklusion ist Angelegenheit aller Kitas. Link zum Original
Die unterschiedlichen Lebens- und Lernbedingungen von Kindern sollen anerkannt und im Bildungsprozess genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Die unterschiedlichen Lebens- und Lernbedingungen von Kindern müssen auf Anerkennung treffen und im Bildungsprozess genutzt werden. Link zum Original
Für Pädagoginnen und Pädagogen in Kitas wird eine Qualifizierungsoffensive gestartet.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine Qualifizierungsoffensive für die Pädagoginnen und Pädagogen in den Kitas ein, die den Austausch von Erfahrungen und Best Practice ermöglicht und Freiraum für aufmerksames und prüfendes Denken im pädagogischen Alltag schafft. Link zum Original
Erzieherinnen und Erzieher werden in allen Einrichtungen tarifgerecht, orientiert am öffentlichen Dienst, bezahlt.
Wortlaut im Programm
Für uns ist die tarifgerechte Bezahlung der Erzieherinnen und Erzieher – orientiert am öffentlichen Dienst – in allen Einrichtungen unverzichtbar. Link zum Original
Neben der Hochschulausbildung für Kita-Leitungen werden Studiengänge für weitere Kita-Fachkräfte entwickelt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt tritt für eine Reform der Ausbildung ein. Neben der bestehenden Hochschulausbildung für Leiterinnen und Leiter sollen Studiengänge auch für weitere Fachkräfte an Kitas entwickelt werden. Link zum Original
Die Fachschulausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin und zum staatlich anerkannten Erzieher wird inhaltlich weiterqualifiziert.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig wollen wir Impulse geben, die Ausbildung zur Staatlich anerkannten Erzieherin oder zum Staatlich anerkannten Erzieher an den Fachschulen inhaltlich zu qualifizieren, praxisverbundener zu gestalten und die Gesamtausbildungszeit für junge Menschen mit Realschulabschluss oder Hochschulzugangsberechtigung zu verkürzen. Link zum Original
Die Erzieherausbildung an Fachschulen wird praxisverbundener gestaltet.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig wollen wir Impulse geben, die Ausbildung zur Staatlich anerkannten Erzieherin oder zum Staatlich anerkannten Erzieher an den Fachschulen inhaltlich zu qualifizieren, praxisverbundener zu gestalten und die Gesamtausbildungszeit für junge Menschen mit Realschulabschluss oder Hochschulzugangsberechtigung zu verkürzen. Link zum Original
Die Gesamtausbildungszeit zur Erzieherin oder zum Erzieher wird für junge Menschen mit Realschulabschluss oder Hochschulzugangsberechtigung verkürzt.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig wollen wir Impulse geben, die Ausbildung zur Staatlich anerkannten Erzieherin oder zum Staatlich anerkannten Erzieher an den Fachschulen inhaltlich zu qualifizieren, praxisverbundener zu gestalten und die Gesamtausbildungszeit für junge Menschen mit Realschulabschluss oder Hochschulzugangsberechtigung zu verkürzen. Link zum Original
Quereinstiege in den Erzieherberuf werden erleichtert.
Wortlaut im Programm
Quereinstiege in den Beruf sollen erleichtert werden. Link zum Original
Das Anerkennungsjahr wird Bestandteil der Ausbildung und damit förderfähig.
Wortlaut im Programm
Das Anerkennungsjahr soll Bestandteil der Ausbildung und damit förderfähig sein. Link zum Original
Die Entwicklung inklusiver Bildungsangebote gilt als unumkehrbarer Weg.
Wortlaut im Programm
Die Entwicklung von inklusiven Bildungsangeboten ist für uns ein unumkehrbarer Weg, der unterschiedliche soziale Lebens- und Lernbedingungen wertschätzt und für vielfältige Lernsituationen nutzbar macht. Link zum Original
Für den gemeinsamen Unterricht werden umfassende Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Pädagoginnen und Pädagogen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Die pädagogischen und didaktischen Herausforderungen des gemeinsamen Unterrichts wollen wir durch umfassende Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Pädagoginnen und Pädagogen meistern. Link zum Original
Sonderpädagogische Kompetenz soll künftig vor allem an allen Regelschulen angesiedelt sein.
Wortlaut im Programm
In der Zukunft sehen wir die Perspektive sonderpädagogischer Kompetenz vor allem an allen Regelschulen. Link zum Original
Der gemeinsame Unterricht erhält ausreichend personelle Unterstützung durch Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiter und Schulsozialarbeit.
Wortlaut im Programm
Die Förderung von Kindern im gemeinsamen Unterricht braucht ausreichend personelle Unterstützung durch Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Fachkräfte in der Schulsozialarbeit. Link zum Original
Die Personalversorgung der Schulen wird ausreichend, flexibel und präventiv unabhängig von der Statusdiagnostik der Kinder gesichert.
Wortlaut im Programm
Die ausreichende, flexibel einsetzbare und präventive Versorgung mit Personal an der Schule wollen wir unabhängig von der Statusdiagnostik der Kinder sichern. Link zum Original
Schulen in sozialen Brennpunkten erhalten verlässliche personelle Unterstützung.
Wortlaut im Programm
Vor allem Schulen in sozialen Brennpunkten brauchen verlässliche personelle Unterstützung. Link zum Original
Die Kommunen werden unterstützt, bei Sanierung oder Neubau von Schulen umfassende Barrierefreiheit herzustellen.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Kommunen, im Zuge von Sanierungen oder Neubau in den Schulen und in ihrem Umfeld umfassende Barrierefreiheit herzustellen. Link zum Original
Der guten Ausbildung von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet.
Wortlaut im Programm
Besondere Aufmerksamkeit werden wir einer guten Ausbildung von Kindern und Jugendlichen widmen, die mit Fluchterfahrungen in unser Land kommen. Link zum Original
Geflüchtete Kinder und Jugendliche erhalten in der Schule Sprachförderung und individuelle Förderung.
Wortlaut im Programm
Besondere Aufmerksamkeit werden wir einer guten Ausbildung von Kindern und Jugendlichen widmen, die mit Fluchterfahrungen in unser Land kommen. Im schulischen Alltag brauchen sie neben den notwendigen Angeboten von Sprachförderung und individueller Förderung vor allem das Erlebnis der Wertschätzung von Mehrsprachigkeit und kultureller Vielfalt. Link zum Original
Die Öffnung der Schulen ins gesellschaftliche Umfeld wird intensiv gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Öffnung der Schulen ins gesellschaftliche Umfeld intensiv fördern und die Anregungen daraus für den Lernerfolg besser nutzen. Link zum Original
Die Lebensweltorientierung schulischen Lernens wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Lebensweltorientierung schulischen Lernens stärken. Link zum Original
Kooperationen von Schulen mit außerschulischen Partnern werden erleichtert.
Wortlaut im Programm
Dazu sollen die Möglichkeiten für unterschiedliche Kooperationen der Schulen mit außerschulischen Partnern erleichtert werden. Link zum Original
Schulen werden angeregt, regional angepasste eigene Schulkonzepte zu entwickeln.
Wortlaut im Programm
Schulen sollen angeregt werden, dafür regional angepasste eigene Schulkonzepte zu entwickeln. Link zum Original
Gemeinschaftsschulen gelten als zukunftsfähig, da sie dem Wunsch nach längerem gemeinsamem Lernen entsprechen.
Wortlaut im Programm
Gemeinschaftsschulen haben Zukunft. Sie entsprechen dem Wunsch vieler junger Menschen und ihrer Eltern nach längerem gemeinsamem Lernen. Link zum Original
Auf unterschiedliche Bildungsgänge wird weitgehend verzichtet, um Bildungswege offen zu gestalten.
Wortlaut im Programm
Auf unterschiedliche Bildungsgänge oder Bildungsangebote wollen wir weitgehend verzichten, um Bildungswege offen zu gestalten und praxisnah lernen zu können. Link zum Original
Die Schullaufbahnempfehlung wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Dafür ist die bisher übliche Schullaufbahnempfehlung überflüssig. Link zum Original
Schulträger können in Gemeinschaftsschulen als ersetzender Schulform alle Bildungsangebote einer Region vorhalten.
Wortlaut im Programm
Die Schulträger sollen die Möglichkeit haben, in den Gemeinschaftsschulen als ersetzende Schulform alle Bildungsangebote für eine Region vorzuhalten. So können sie besonders in den ländlichen Räumen ein leistungsfähiges Angebot sichern und unnötig lange Schulwege vermeiden helfen. Link zum Original
Gemeinschaftsschulen sollen demokratische, inklusive und praxisorientierte Schulen sein, an denen alle den Realschulabschluss, das Abitur oder die Fachhochschulreife anstreben können.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass Gemeinschaftsschulen demokratische, inklusive und praxisorientierte Schulen sind, an denen alle Schülerinnen und Schüler den Realschulabschluss, das Abitur oder die Fachhochschulreife anstreben können. Link zum Original
Mehr Schülerinnen und Schülern wird der Weg zum Abitur oder zur Fachhochschulreife ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, mehr Schülerinnen und Schülern den Weg zum Abitur oder zur Fachhochschulreife zu ermöglichen. Link zum Original
Die Entscheidung über den Bildungsweg soll statt frühzeitiger Auslese so lange wie möglich offen bleiben.
Wortlaut im Programm
Statt frühzeitiger Auslese wollen wir, dass die Entscheidung über den gewählten Bildungsweg so lange wie möglich offen bleibt. Link zum Original
Der Zugang zum Abitur wird fair, gerecht und vergleichbar zu anderen Bundesländern gestaltet.
Wortlaut im Programm
Der Zugang zum Abitur für Sachsen- Anhalts Schülerinnen und Schüler soll fair, gerecht und vergleichbar zu anderen Bundesländern gestaltet werden. Link zum Original
Die Bundesländer sollen im Bildungsbereich besser kooperieren und sich mehr absprechen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine bessere Kooperation und mehr Absprachen zwischen den Bundesländern im Bereich der Bildung, auch um Abschlüsse und Bildungsinhalte einheitlicher zu gestalten. Link zum Original
Abschlüsse und Bildungsinhalte werden zwischen den Bundesländern einheitlicher gestaltet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine bessere Kooperation und mehr Absprachen zwischen den Bundesländern im Bereich der Bildung, auch um Abschlüsse und Bildungsinhalte einheitlicher zu gestalten. Link zum Original
Lehrpläne aller Schulformen sollen die vielfältige Lebenswirklichkeit und unterschiedliche Vorstellungen von Zusammenleben abbilden.
Wortlaut im Programm
In den Lehrplänen und Curricula aller Schulformen sollen sich die vielfältige Lebenswirklichkeit von Menschen und ihre unterschiedlichen Vorstellungen von Zusammenleben repräsentieren. Link zum Original
Statt des Religionsunterrichts in Verantwortung der Kirchen sollen Schülerinnen und Schüler perspektivisch breit gefächert Wissen über verschiedene Religionen und Weltanschauungen erwerben können.
Wortlaut im Programm
Statt des Religionsunterrichts in Verantwortung der Kirchen wollen wir perspektivisch Schülerinnen und Schülern breitgefächerte Möglichkeiten einräumen, sich mit dem Wissen über die verschiedenen Religionen und Weltanschauungen auseinanderzusetzen. Link zum Original
Junge Menschen sollen in allen Fächern lernen, sich kritisch mit Erklärungsmustern und Theorien auseinanderzusetzen und eigene Standpunkte zu erarbeiten.
Wortlaut im Programm
Junge Menschen sollen in allen Fächern lernen, sich kritisch mit unterschiedlichen Erklärungsmustern und Theorien zu beschäftigen und sich eigene Standpunkte zu erarbeiten. Link zum Original
Schülerinnen und Schüler erhalten in begrenztem Maße das Recht, für Bildungsveranstaltungen außerhalb der Schule freigestellt zu werden.
Wortlaut im Programm
Um Schülerinnen und Schülern dies zu ermöglichen, setzen wir uns dafür ein, dass sie analog zu unseren Plänen für ein Bildungsfreistellungsgesetz für Erwerbstätige ebenfalls – in begrenztem Maße – das Recht erhalten, für Bildungsveranstaltungen außerhalb der Schulen freigestellt zu werden. Link zum Original
Ein Bildungsfreistellungsgesetz für Erwerbstätige wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
Um Schülerinnen und Schülern dies zu ermöglichen, setzen wir uns dafür ein, dass sie analog zu unseren Plänen für ein Bildungsfreistellungsgesetz für Erwerbstätige ebenfalls – in begrenztem Maße – das Recht erhalten, für Bildungsveranstaltungen außerhalb der Schulen freigestellt zu werden. Link zum Original
Der Erwerb von Medienkompetenz wird im Bildungssystem abgesichert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Erwerb von Medienkompetenz im Bildungssystem absichern. Wir wollen die pädagogischen Kräfte in den Schulen sowohl in der Aus- als auch in der Fortbildung dazu qualifizieren, diese Aufgaben wahrzunehmen. Link zum Original
Pädagogische Kräfte werden in Aus- und Fortbildung für die Vermittlung von Medienkompetenz qualifiziert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Erwerb von Medienkompetenz im Bildungssystem absichern. Wir wollen die pädagogischen Kräfte in den Schulen sowohl in der Aus- als auch in der Fortbildung dazu qualifizieren, diese Aufgaben wahrzunehmen. Link zum Original
Digitale Technik in Schulen soll der Anwendung moderner Lehrkonzepte dienen, nicht der Wirtschaftsförderung.
Wortlaut im Programm
Für uns ist der Einsatz von digitaler Technik kein Aspekt der Wirtschaftsförderung, sondern des sinnvollen Einsatzes zur Anwendung moderner Lehrkonzepte. Link zum Original
Im Landeshaushalt werden mindestens 14 300 Vollzeitstellen im aktiven Schuldienst festgeschrieben.
Wortlaut im Programm
Für eine gesicherte Unterrichtsversorgung brauchen wir mindestens 14 300 Vollzeitstellen im aktiven Schuldienst. DIE LINKE. Sachsen-Anhalt wird sich dafür einsetzen, diesen Stellenumfang im Landeshaushalt festzuschreiben. Link zum Original
Alle qualifizierten Interessierten an einer Tätigkeit als Lehrkraft in Sachsen-Anhalt erhalten eine Chance auf Einstellung.
Wortlaut im Programm
Dafür müssen alle, die sich für eine Arbeit als Lehrerin oder Lehrer in Sachsen-Anhalt interessieren und die qualifiziert sind, eine Chance erhalten, hier eingestellt zu werden. Link zum Original
Lehrkräfte werden mit besonderen Anstrengungen auch für die ländlichen Räume gewonnen.
Wortlaut im Programm
Besondere Anstrengungen sind nötig, um Lehrkräfte auch für die ländlichen Räume zu gewinnen. Link zum Original
Lehramtsstudierende werden gemeinsam mit den Universitäten für Landschulen interessiert und bei Praktika und Vorbereitungsdiensten dort unterstützt.
Wortlaut im Programm
Gemeinsam mit den Universitäten wollen wir die Studierenden bereits in ihrer Ausbildung für die Schulen auf dem Lande interessieren, sie bei Praktika und Vorbereitungsdiensten an Landschulen unterstützen. Link zum Original
Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter sowie pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten eine dauerhafte Perspektive.
Wortlaut im Programm
Unerlässlich für eine gute Schule sind Schulsozialarbeiter und Schulsozialarbeiterinnen sowie pädagogische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Für beide Professionen braucht es eine dauerhafte Perspektive. Link zum Original
Die universitäre Lehrkräfteausbildung wird reformiert und die didaktische Forschung und Lehre deutlich aufgewertet.
Wortlaut im Programm
Das bedarf einer Reform der universitären Ausbildung, in der die didaktische Forschung und Lehre deutlich aufgewertet werden soll. Link zum Original
Inklusionspädagogik wird fester Bestandteil aller Lehramtsstudiengänge.
Wortlaut im Programm
Inklusionspädagogik muss fester Bestandteil aller Lehramtsstudiengänge werden. Link zum Original
Das Lehramtsstudium wird auf eine Ausbildung nach Schulstufen statt nach Schulformen umgestellt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für einen Umbau des Studiums hin zu einer Ausbildung ein, die sich an Schulstufen statt an Schulformen orientiert. Link zum Original
Die Ausbildungskapazitäten der Staatlichen Seminare werden erhöht.
Wortlaut im Programm
Um dem wachsenden Bedarf an Neueinstellungen zu entsprechen, müssen die Ausbildungskapazitäten der Staatlichen Seminare erhöht und die Absolventenzahlen in der Lehrerausbildung mindestens gehalten werden. Link zum Original
Die Absolventenzahlen in der Lehrerausbildung werden mindestens gehalten.
Wortlaut im Programm
Um dem wachsenden Bedarf an Neueinstellungen zu entsprechen, müssen die Ausbildungskapazitäten der Staatlichen Seminare erhöht und die Absolventenzahlen in der Lehrerausbildung mindestens gehalten werden. Link zum Original
Die Lehramtsausbildung wird an beiden Standorten Halle und Magdeburg exzellent gestaltet.
Wortlaut im Programm
Wir treten für eine exzellente Lehramtsausbildung an beiden Standorten – in Halle und in Magdeburg – ein. Link zum Original
Die Qualität der beruflichen Ausbildung soll ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken.
Wortlaut im Programm
Die Qualität der beruflichen Ausbildung gehört ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Link zum Original
Berufsbildungsberichte sollen eine kritische Analyse der Ausbildungsqualität enthalten.
Wortlaut im Programm
Eine kritische Analyse sollte Gegenstand von Berufsbildungsberichten sein. Link zum Original
Mit den Möglichkeiten des Landes werden Anreize für mehr und bessere Ausbildungsplätze geschaffen.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt setzt sich dafür ein, dass mit den Möglichkeiten des Landes Anreize für mehr und bessere Ausbildungsplätze geschaffen werden. Link zum Original
Praxis-, problem- und kompetenzorientiertes Lernen an allgemeinbildenden Schulen wird gefördert, um auf die berufliche Qualifikation vorzubereiten.
Wortlaut im Programm
Mit der Förderung von praxis-, problem- und kompetenzorentiertem Lernen an den allgemeinbildenden Schulen soll die Vorbereitung der Jugendlichen auf eine berufliche Qualifikation verbessert werden. Link zum Original
Die berufsbildenden Schulen werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt setzt sich dafür ein, die berufsbildenden Schulen zu stärken. Link zum Original
Berufsschulische Leistungen werden auch auf dem Kammerzeugnis ausgewiesen.
Wortlaut im Programm
Ergebnisse berufsschulischer Leistungen sollen auch auf dem Kammerzeugnis ausgewiesen werden. Link zum Original
Verbundausbildungen und weitere Kooperationsformen von Betrieben und Einrichtungen gelten als zukunftsfähig.
Wortlaut im Programm
Verbundausbildungen und weitere Formen der Kooperation von Betrieben und Einrichtungen halten wir für zukunftsfähig. Link zum Original
Erfolgreich absolvierte Ausbildungen und Ausbildungsbestandteile werden auf nachfolgende Qualifizierungen angerechnet.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt tritt dafür ein, dass erfolgreich absolvierte praktische und theoretische Ausbildungen und Ausbildungsbestandteile auf nachfolgende Qualifizierungen angerechnet werden können. Link zum Original
Die Fachschulausbildung zu Technikerinnen und Technikern sowie Fachwirtinnen und Fachwirten wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Ausbildung an Fachschulen zu Technikerinnen und Technikern sowie Fachwirtinnen und Fachwirten wollen wir stärken. Link zum Original
Für Gesundheits-, Pflege-, Heil- und Sozialberufe wird ein bedarfsdeckendes Angebot an Ausbildungsplätzen gesichert.
Wortlaut im Programm
Für die Ausbildungen im Bereich der Gesundheits-, Pflege-, Heil- und Sozialberufe wollen wir ein bedarfsdeckendes Angebot an Ausbildungsplätzen sichern. Link zum Original
Die zunehmende Abhängigkeit der Hochschulen von Drittmitteln gilt als Gefahr für unabhängige, freie Forschung.
Wortlaut im Programm
Die zunehmende Abhängigkeit der Hochschulen von Drittmitteln und deren Interessen gefährdet dagegen eine unabhängige, gesellschaftskritische freie Forschung. Link zum Original
Eine solide Finanzierung der Hochschulen soll die Abhängigkeit von privatwirtschaftlichen Geldgebern einschränken.
Wortlaut im Programm
Nur durch eine solide Finanzierung der Hochschullandschaft ist es möglich, die Abhängigkeit von Bildung und Wissenschaft von den Interessen privatwirtschaftlicher Geldgeber einzuschränken. Link zum Original
Die Hochschulen erhalten ein auskömmliches und verlässliches Grundbudget.
Wortlaut im Programm
Deshalb wird DIE LINKE. Sachsen- Anhalt alles tun, um den Hochschulen ein auskömmliches und verlässliches Grundbudget zur Verfügung zu stellen. Link zum Original
Aufgenötigte finanzielle Kürzungen werden zurückgenommen.
Wortlaut im Programm
Das heißt für uns, die aufgenötigten finanziellen Kürzungen zurückzunehmen, die Teuerungen und die Tarifsteigerungen für die Beschäftigten durch das Land auszugleichen und Fehlbeträge aus den Strukturreformen der vergangenen Jahre zu kompensieren. Diese Forderungen sind eine entscheidende Voraussetzung, um die Reduzierungen der Studienplätze zurückzunehmen. Link zum Original
Teuerungen und Tarifsteigerungen für die Beschäftigten werden vom Land ausgeglichen.
Wortlaut im Programm
Das heißt für uns, die aufgenötigten finanziellen Kürzungen zurückzunehmen, die Teuerungen und die Tarifsteigerungen für die Beschäftigten durch das Land auszugleichen und Fehlbeträge aus den Strukturreformen der vergangenen Jahre zu kompensieren. Diese Forderungen sind eine entscheidende Voraussetzung, um die Reduzierungen der Studienplätze zurückzunehmen. Link zum Original
Fehlbeträge aus den Strukturreformen der vergangenen Jahre werden kompensiert.
Wortlaut im Programm
Das heißt für uns, die aufgenötigten finanziellen Kürzungen zurückzunehmen, die Teuerungen und die Tarifsteigerungen für die Beschäftigten durch das Land auszugleichen und Fehlbeträge aus den Strukturreformen der vergangenen Jahre zu kompensieren. Diese Forderungen sind eine entscheidende Voraussetzung, um die Reduzierungen der Studienplätze zurückzunehmen. Link zum Original
Die Reduzierung der Studienplätze wird zurückgenommen.
Wortlaut im Programm
Das heißt für uns, die aufgenötigten finanziellen Kürzungen zurückzunehmen, die Teuerungen und die Tarifsteigerungen für die Beschäftigten durch das Land auszugleichen und Fehlbeträge aus den Strukturreformen der vergangenen Jahre zu kompensieren. Diese Forderungen sind eine entscheidende Voraussetzung, um die Reduzierungen der Studienplätze zurückzunehmen. Link zum Original
Die Hochschulen sollen attraktive Orte des Lernens, Forschens und der wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit bleiben.
Wortlaut im Programm
Die Hochschulen müssen attraktive Orte des Lernens und Forschens, der wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit bleiben. Link zum Original
Das Angebot sogenannter Orchideenfächer wird aufrechterhalten.
Wortlaut im Programm
Das Angebot sogenannter Orchideenfächer wollen wir aufrechterhalten. Link zum Original
Orchideenfächer sollen durch den Bund gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Das Angebot sogenannter Orchideenfächer wollen wir aufrechterhalten. Sie sind wichtiger Bestandteil einer kritischen Hochschullandschaft. Wir setzen uns ein für eine Förderung durch den Bund. Link zum Original
Bachelorabsolventinnen und -absolventen erhalten eine Garantie, an ihrer Hochschule ein Masterstudium beginnen zu können.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Garantie für Absolventinnen und Absolventen eines Bachelorstudiums, an ihrer Hochschule ein Masterstudium beginnen zu können. Link zum Original
Der Landeszuschuss für die Studentenwerke wird angehoben.
Wortlaut im Programm
Der Landeszuschuss für die Studentenwerke soll angehoben werden, um die Sozialversorgung für Studierende zu sichern. Link zum Original
Allgemeine Studiengebühren werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Allgemeine Studiengebühren lehnen wir ab. Link zum Original
Langzeitstudiengebühren werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus setzen wir uns für die Abschaffung von Langzeitstudiengebühren ein. Link zum Original
An den Hochschulen werden Barrieren für Studierende und Beschäftigte mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen abgebaut, auch durch Hilfs- und Unterstützungssysteme.
Wortlaut im Programm
Auch unterschiedliche Zugänge zu wissenschaftlicher Arbeit durch Hilfs- und Unterstützungssysteme müssen an den Hochschulen ermöglicht, Barrieren für Studierende oder Beschäftigte mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen abgebaut werden. Link zum Original
Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen erhalten flexible Studienzeiten, frühzeitige Beratung, Studienplatzzusagen und wirksame Nachteilsausgleiche.
Wortlaut im Programm
Auch unterschiedliche Zugänge zu wissenschaftlicher Arbeit durch Hilfs- und Unterstützungssysteme müssen an den Hochschulen ermöglicht, Barrieren für Studierende oder Beschäftigte mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen abgebaut werden. Dazu gehören unter anderem flexible Studienzeiten, frühzeitige Beratung und Studienplatzzusagen sowie wirksame Nachteilsausgleiche. Link zum Original
Der Frauenanteil an den Berufungen in der Wissenschaft soll steigen.
Wortlaut im Programm
Mehr Frauen in der Wissenschaft sind eine grundlegende Frage der Gerechtigkeit und mit Sicherheit ein Gewinn für Lehre und Forschung. Ihr Anteil an den Berufungen muss sich erhöhen. Link zum Original
In den Zielvereinbarungen mit den Hochschulen werden verbindliche Frauenquoten nach einem Kaskaden-Modell plus vereinbart.
Wortlaut im Programm
In den Zielvereinbarungen mit den Hochschulen sollen dazu verbindliche Quoten im Sinne eines »Kaskaden-Modells plus« vereinbart werden. Link zum Original
Berufungsgremien werden mindestens zu 50 Prozent mit Frauen besetzt.
Wortlaut im Programm
Die Berufungsgremien müssen mindestens zu 50 Prozent mit Frauen besetzt werden. Link zum Original
Das Leben mit Kindern oder familiäre Verantwortung soll kein Hinderungsgrund für ein erfolgreiches Studium sein.
Wortlaut im Programm
Das Leben mit Kindern oder die Verantwortung für familiäre Aufgaben darf kein Hinderungsgrund für ein erfolgreiches Studium sein, nicht für Frauen und nicht für Männer. Link zum Original
Flüchtlingen wird der Hochschulzugang unabhängig vom Aufenthaltsstatus gewährt.
Wortlaut im Programm
Flüchtlingen soll der Zugang zu den Hochschulen unabhängig vom Aufenthaltsstatus gewährt werden. Link zum Original
Initiativen der Hochschulen, Flüchtlingen den Hochschulzugang durch Prüfungen statt formaler Nachweise zu ermöglichen, werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen Initiativen der Hochschulen, statt der Formalen Nachweise der Studierfähigkeit Flüchtlingen durch Prüfungen den Hochschulzugang zu ermöglichen. Link zum Original
Das Studienkolleg in Halle wird erhalten.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich für den Erhalt des Studienkollegs in Halle ein. Link zum Original
Die Errichtung eines weiteren Studienkollegs in Magdeburg soll geprüft werden.
Wortlaut im Programm
Die Errichtung eines weiteren Studienkollegs in Magdeburg soll geprüft werden. Link zum Original
Teilzeitjobs und befristete Arbeitsverträge sollen zurückgedrängt werden.
Wortlaut im Programm
Teilzeitjobs oder befristete Arbeitsverträge wollen wir zurückdrängen. Link zum Original
An den Hochschulen sollen im Rahmen des Hochschulrechts verbindliche Vorgaben und klare Ziele gelten.
Wortlaut im Programm
Im Rahmen der Möglichkeiten des Hochschulrechts setzen wir uns für verbindliche Forderungen und klare Ziele an den Hochschulen ein. Link zum Original
Junge Akademikerinnen und Akademiker sollen angemessen bezahlte Aufstiegs- und Karrierechancen erhalten.
Wortlaut im Programm
Junge Akademikerinnen und Akademiker brauchen angemessen bezahlte Aufstiegs- und Karrierechancen. Link zum Original
Die prekäre Beschäftigung des wissenschaftlichen Nachwuchses an den Hochschulen soll zurückgedrängt werden.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen daher das Anliegen der Promovierenden-Initiative Halle gegen die prekäre Beschäftigung des wissenschaftlichen Nachwuchses an den Hochschulen, für ausreichend unbefristete Stellen für Daueraufgaben in Lehre und Forschung. Link zum Original
An den Hochschulen soll es ausreichend unbefristete Stellen für Daueraufgaben in Lehre und Forschung geben.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen daher das Anliegen der Promovierenden-Initiative Halle gegen die prekäre Beschäftigung des wissenschaftlichen Nachwuchses an den Hochschulen, für ausreichend unbefristete Stellen für Daueraufgaben in Lehre und Forschung. Link zum Original
Über die Zukunft der Hochschulstruktur soll ein demokratischer Diskurs geführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für einen demokratischen Diskurs über die Zukunft der Hochschulstruktur. Link zum Original
Zwei Standorte der Hochschulmedizin sollen erhalten bleiben und eng miteinander und mit anderen Gesundheitsstandorten in Mitteldeutschland kooperieren.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns zu zwei Standorten der Hochschulmedizin, die in enger Zusammenarbeit miteinander und mit anderen Standorten des Gesundheitswesens im mitteldeutschen Raum kooperieren. Link zum Original
Die regionale Verankerung der Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen sowie ihre regionalen Profile sollen geschärft werden.
Wortlaut im Programm
Die regionale Verankerung der Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen sowie gewachsene und bewährte regionale Profile sollen geschärft werden. Link zum Original
Kritische Forschung soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Kritische Forschung wollen wir stärken. Link zum Original
Studierenden- und Fachschaftsräte erhalten mehr verbriefte Rechte gegenüber der Hochschulleitung.
Wortlaut im Programm
Gewählte studentische Gremien wie Studierenden- und Fachschaftsräte sollen zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben mit mehr verbrieften Rechten gegenüber ihrer Hochschulleitung ausgestattet werden. Dies schließt insbesondere Informationspflichten der Hochschulleitung gegenüber den studentischen Gremien über die Studierendenschaft direkt betreffende Themen mit ein. Link zum Original
Die Hochschulleitung wird verpflichtet, die studentischen Gremien über Themen zu informieren, die die Studierendenschaft direkt betreffen.
Wortlaut im Programm
Gewählte studentische Gremien wie Studierenden- und Fachschaftsräte sollen zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben mit mehr verbrieften Rechten gegenüber ihrer Hochschulleitung ausgestattet werden. Dies schließt insbesondere Informationspflichten der Hochschulleitung gegenüber den studentischen Gremien über die Studierendenschaft direkt betreffende Themen mit ein. Link zum Original
Grundlagenforschung, Risikoforschung sowie geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Grundlagenforschung auf entscheidenden Gebieten, Risikoforschung ebenso wie die geisteswissenschaftliche und sozialwissenschaftliche Forschung müssen gestärkt werden. Link zum Original
Die Bewertung sozialer und ökologischer Risiken von Technologie und Fortschritt soll kritisch begleitet werden.
Wortlaut im Programm
Besonderen Wert legen wir darauf, die Bewertung sozialer und ökologischer Risiken von Technologie und Fortschritt kritisch zu begleiten. Link zum Original
In das Landeshochschulgesetz wird eine Zivilklausel aufgenommen, die Forschung zu militärischen Zwecken an den Hochschulen verhindert.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Aufnahme einer Zivilklausel in das Landeshochschulgesetz, um die Forschung zu militärischen Zwecken an den Hochschulen des Landes zu verhindern. Link zum Original
Bildungsangebote für Erwachsene sollen deren unterschiedliche Interessen, soziale Lebenslagen und Bildungsbiografien berücksichtigen.
Wortlaut im Programm
Auch Bildungsangebote für erwachsene Menschen müssen deren unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigen, geprägt durch vielfältige Interessen, durch soziale Lebenslagen und Bildungsbiografien. Link zum Original
Wege in der Erwachsenenbildung sollen auch für junge Menschen attraktiv sein.
Wortlaut im Programm
Auch für junge Menschen sollen Wege in der Erwachsenenbildung attraktiv sein. Link zum Original
Die Erwachsenenbildung soll auf gesellschaftliche Bedürfnisse reagieren, eigene Impulse setzen und sich neuen Formen persönlicher Qualifikation öffnen.
Wortlaut im Programm
Die Erwachsenenbildung als wichtige Säule des Bildungswesens soll mit ihren spezifischen Möglichkeiten differenziert auf die sich entwickelnden gesellschaftlichen Bedürfnisse reagieren, selbst Impulse setzen und sich neuen Formen persönlicher Qualifikation öffnen. Link zum Original
Menschen, denen sprachliche Probleme die gesellschaftliche Teilhabe verwehren, sollen eine Bildungsperspektive erhalten.
Wortlaut im Programm
Besonders wichtig ist uns, Menschen eine Bildungsperspektive zu geben, denen durch sprachliche Probleme eine umfassende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben verwehrt bleibt. Link zum Original
Die Hilfsprogramme zur Alphabetisierung werden niedrigschwellig und praxisnah fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
Die begonnenen Hilfsprogramme zur Alphabetisierung sollen fortgesetzt werden – niedrigschwellig, praxisnah, verbunden mit Respekt und Achtung. Link zum Original
Das Bildungsfreistellungsgesetz wird so geändert, dass Erwerbstätige auch gewerkschaftliche, gesellschaftliche und politische Bildung nutzen können.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Bildungsfreistellungsgesetz verändern. Erwerbstätige sollen dann die Möglichkeit haben, neben erwerbsarbeitsbezogenen Bildungsangeboten auch gewerkschaftliche, gesellschaftliche und politische Bildung für sich zu nutzen. Link zum Original
Projekte wie die musisch-ästhetische Bildung für Kinder in Grundschulen werden fortgeführt.
Wortlaut im Programm
Besondere Projekte wie die musisch-ästhetische Bildung für Kinder in Grundschulen, die wir in den vergangenen Jahren initiiert haben, wollen wir fortführen. Link zum Original
Internet und digitale Medien sollen stärker in die Angebote von Kita, Schule sowie Kinder- und Jugendhilfe eingebunden werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine stärkere Einbindung von Internet und digitalen Medien in den Angeboten von Kita, Schule sowie der Kinder- und Jugendhilfe ein. Link zum Original
Der offene Austausch digitaler Lehr- und Lernmittel nach Open-Educational-Resources-Standards soll Bestandteil formellen und informellen Lernens sein.
Wortlaut im Programm
Insbesondere der offene Austausch von digitalen Lehr- und Lernmitteln nach »Open Educational Ressources«-Standards soll Bestandteil formellen und informellen Lernens sein. Link zum Original
Eine Landesinitiative zur digitalen Schulregion soll als erster Schritt zur vernetzten Schule gestartet werden.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt macht sich für eine Landesinitiative zur digitalen Schulregion als ersten Schritt auf dem Weg zur vernetzten Schule stark. Link zum Original
Vernetzung und Austausch in der Medienkompetenzförderung sollen ausgebaut und hochwertige Angebote nachhaltig gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Mit der Netzwerkstelle Medienkompetenz hat die Medienanstalt Sachsen- Anhalt ein erstes Instrument zur Stärkung und Verknüpfung von Aktivitäten im Bereich der Medienkompetenzförderung initiiert. Weitere konsequente Schritte zu Vernetzung und Austausch sowie zur nachhaltigen Sicherung qualitativ hochwertiger Angebote müssen folgen. Link zum Original
Für Medienpädagoginnen und Medienpädagogen im Land soll ein übergreifendes ständiges Forum für Kommunikation, Fortbildung und Diskurs geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Die im Land handelnden Medienpädagoginnen und -pädagogen brauchen ein übergreifendes ständiges Forum für Kommunikation, Fortbildung und Diskurs. Link zum Original
Die Träger der Medienkompetenzvermittlung sollen eine angemessene und langfristige Grundfinanzierung erhalten.
Wortlaut im Programm
Die Träger der Medienkompetenzvermittlung brauchen eine angemessene und langfristige Grundfinanzierung. Link zum Original
Für Lehrkräfte soll es vielfältige Fort- und Weiterbildungsangebote zur Medienkompetenz geben.
Wortlaut im Programm
Insbesondere für Lehrkräfte an den Schulen bedarf es eines vielfältigen Angebotes an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Entwicklung eigener Medienkompetenz als auch zur Förderung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern. Link zum Original
Die Schule soll ein Ort bleiben, an dem der Staat die Privatsphäre auch im Digitalen schützt.
Wortlaut im Programm
Schule muss ein Ort bleiben, an dem der Staat die Privatsphäre schützt, auch und besonders im Digitalen. Link zum Original
Daten- und Persönlichkeitsschutz sollen elementarer Bestandteil der Medienbildung werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Daten- und Persönlichkeitsschutz als elementaren Bestandteil unserer Strategie zur Medienbildung etablieren. Link zum Original
Frei zugängliche Bildungsmaterialien, die Verwendung und Veränderung erlauben, sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wir verfolgen den Weg frei zugänglicher Bildungsmaterialien, die Verwendung und Veränderung erlauben. Link zum Original
Die Rahmenpläne werden angepasst, um die Vielfalt geschlechtlich-sexueller Identitäten zu vermitteln.
Wortlaut im Programm
Wir treten dafür ein, dass die Vielfalt von geschlechtlich-sexuellen Identitäten sowie Lebens- und Familienformen in allen Bildungseinrichtungen und der Kinder- und Jugendhilfe altersgerecht vermittelt wird. Rahmenpläne sind hierfür anzupassen und kontinuierlich Angebote in der Aus- und Fortbildung zu unterbreiten sowie Diversity-Konzepte für kommunale und Landeseinrichtungen zu entwickeln. Link zum Original
Schule und Hochschule sollen als Orte der Prävention und der demokratischen Wertevermittlung verstanden werden.
Wortlaut im Programm
Schule und Hochschule sind als wichtige Orte der Prävention und der demokratischen Wertevermittlung zu begreifen, ohne Erzieherinnen und Erzieher oder die Eltern außen vor zu lassen. Link zum Original
Die politische Bildung an Schulen wird durch friedenspolitischen Dialog unterstützt.
Wortlaut im Programm
Im Rahmen der politischen Bildung wollen wir durch den friedenspolitischen Dialog die Erziehung von mündigen Schülerinnen und Schülern in der Schule unterstützen. Link zum Original
Ein Netzwerk friedenspolitischer Initiativen und Akteure wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Insbesondere ein Netzwerk von friedenspolitischen Initiativen und Akteurinnen und Akteuren wollen wir dabei fördern und ihnen den Zugang zu den schulischen Diskursen ermöglichen. Link zum Original
Friedenspolitische Initiativen erhalten Zugang zu schulischen Diskursen.
Wortlaut im Programm
Insbesondere ein Netzwerk von friedenspolitischen Initiativen und Akteurinnen und Akteuren wollen wir dabei fördern und ihnen den Zugang zu den schulischen Diskursen ermöglichen. Link zum Original
Berufswerbung und Informationsveranstaltungen der Bundeswehr an Schulen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die mittelbare und unmittelbare Berufswerbung und Informationsveranstaltungen der Bundeswehr an Schulen lehnen wir ebenso wie die militärische Forschung an den Universitäten und Hochschulen ab. Link zum Original
Militärische Forschung an Universitäten und Hochschulen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die mittelbare und unmittelbare Berufswerbung und Informationsveranstaltungen der Bundeswehr an Schulen lehnen wir ebenso wie die militärische Forschung an den Universitäten und Hochschulen ab. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.