Linke · Gemeinsam für ein soziales, ökologisches, friedliches und buntes Hessen
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Hessen 2018 · beschlossen 10.03.2018 · Original
Das Programm enthält 57 von 1.375 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 57Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 90Seiten im Original
- 2018Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 57
Eine gentechnikfreie, bäuerliche Landwirtschaft wird gefördert.
Wortlaut im Programm
für eine gentechnikfreie, bäuerliche Landwirtschaft; Link zum Original
Naturverbundener Gartenbau und handwerkliche Weiterverarbeitung werden für regionale Wertschöpfung gefördert.
Wortlaut im Programm
für naturverbundenen Gartenbau und eine handwerkliche Weiterverarbeitung – so fördern wir eine regionale Wertschöpfung und einen lebendigen ländlichen Raum; Link zum Original
Toxische und krebserregende Pflanzenschutzmittel wie Glyphosat werden nicht mehr eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Toxische und krebsverursachende Schädlingsbekämpfungsmittel wie z. B. Glyphosat dürfen nicht mehr eingesetzt werden; Link zum Original
Tierschutzorganisationen erhalten ein Verbandsklagerecht für Nutztiere.
Wortlaut im Programm
Um dem Leid in der Massentierhaltung ein Ende zu bereiten, setzen wir uns ein für ein Verbandsklagerecht von Organisationen, die sich um die Rechte und den Schutz der Nutztiere kümmern. Link zum Original
Der Kalidüngerverbrauch wird durch den Umstieg auf ökologischen Landbau gesenkt.
Wortlaut im Programm
Zudem wollen wir eine Senkung des Kalidüngerverbrauchs durch den Umstieg auf ökologischen Landbau erreichen. Link zum Original
Die Direktvermarktung von Bauern wird gezielt gestützt.
Wortlaut im Programm
Die lokale und regionale Zusammenarbeit unterschiedlicher Anbieter wollen wir erleichtern und verbessern, z.B. kann gezielt die Direktvermarktung von Bauern gestützt werden. Link zum Original
Die Landwirtschaft soll deutlich umweltverträglicher werden.
Wortlaut im Programm
Für einen wirklich guten Umwelt- und Naturschutz brauchen wir einen sozial-ökologischen Gesellschaftsumbau mit einer nachhaltigen Produktion von Gütern und Energie, eine sparsame Verwendung von Rohstoffen, eine deutlich umweltverträglichere Landwirtschaft sowie die Vermeidung von motorisiertem Individualverkehr und einen stärkeren öffentlichen Personennahverkehr. Link zum Original
Die Waldwirtschaft soll auch bei steigenden Nutzungsansprüchen an Holz nachhaltig bleiben.
Wortlaut im Programm
Auch bei steigenden Nutzungsansprüchen – Holz als neue Rohstoffquelle– muss die Waldwirtschaft nachhaltig bleiben. Link zum Original
Großen Investoren sollen keine kurzfristigen Geschäfte auf Kosten einer nachhaltigen Forstwirtschaft ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
Großen Investoren dürfen keine kurzfristigen Geschäfte auf Kosten einer nachhaltigen Forstwirtschaft ermöglicht werden. Link zum Original
Die Wälder sollen flächendeckend nachhaltig nach den Leitlinien des ökologischen Waldbaus bewirtschaftet werden.
Wortlaut im Programm
flächendeckende nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder, orientiert an den Leitlinien des ökologischen Waldbaus, der Naturschutz in der Forstwirtschaft muss gestärkt werden; Link zum Original
Eine starke Forstwissenschaft soll die Anpassung des Waldbaus an den Klimawandel begleiten.
Wortlaut im Programm
eine starke Forstwissenschaft, die die Anpassung des Waldbaus an den Klimawandel begleitet; Link zum Original
Das öffentliche Eigentum am Wald soll erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
das öffentliche Eigentum am Wald erhalten, die Privatisierung von Staats- und Kommunalwäldern lehnen wir ab; Link zum Original
Die Privatisierung von Staats- und Kommunalwäldern wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
das öffentliche Eigentum am Wald erhalten, die Privatisierung von Staats- und Kommunalwäldern lehnen wir ab; Link zum Original
Bei Hessen Forst sollen massiv Stellen ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
einen massiven Stellenausbau bei Hessen Forst, die Forstbetriebe müssen wieder mehr ausbilden; Link zum Original
Die Forstbetriebe sollen wieder mehr ausbilden.
Wortlaut im Programm
einen massiven Stellenausbau bei Hessen Forst, die Forstbetriebe müssen wieder mehr ausbilden; Link zum Original
Land- und Forstwirtinnen und -wirte sollen jährlich verpflichtend zum sachgerechten Umgang mit nitrathaltigen und anderen Düngemitteln beraten werden.
Wortlaut im Programm
eine jährliche, verpflichtende Beratung von Land- und Forstwirt*innen zum sachgerechten Umgang mit nitrathaltigen und anderen Düngemitteln im Zusammenhang mit Fruchtfolgen und Grundwassereinschlag. Link zum Original
Ländliche Räume sollen nachhaltig entwickelt werden, mit regionaler Wertschöpfung, existenzsichernden Arbeitsplätzen und Klima- und Ressourcenschutz.
Wortlaut im Programm
LINKE setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume ein, welche regionale Wertschöpfung befördert, existenzsichernde Arbeitsplätze schafft, Klima und Ressourcen schützt und im Sinne einer gerechteren Welthandelsordnung wirkt. Link zum Original
In der Agrarpolitik wird ein Richtungswechsel angestrebt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will einen Richtungswechsel in der Agrarpolitik. Link zum Original
Eine die Lebensgrundlagen zerstörende Landwirtschaft soll nicht weiter mit öffentlichen Geldern gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Eine unsere Lebensgrundlagen zerstörende Landwirtschaft darf nicht weiter mit öffentlichen Geldern gefördert werden. Link zum Original
Lebensmittel sollen sozialer und umweltschonender produziert werden.
Wortlaut im Programm
Lebensmittel müssen sozialer und umweltschonender produziert und faire Erzeugerpreise garantiert werden. Link zum Original
Faire Erzeugerpreise sollen garantiert werden.
Wortlaut im Programm
Lebensmittel müssen sozialer und umweltschonender produziert und faire Erzeugerpreise garantiert werden. Link zum Original
Ökologische Leistungen der ländlichen Räume wie Grundwasserschutz, Schutz der biologischen Vielfalt und Klimaschutz sollen von der Gemeinschaft honoriert werden.
Wortlaut im Programm
Dazu müssen die in den ländlichen Räumen für alle erbrachten ökologischen Leistungen, wie Grundwasserschutz, Schutz der biologischen Vielfalt und Klimaschutz von der Gemeinschaft honoriert werden. Link zum Original
Glyphosat soll nicht in Muttermilch, Nahrungsmitteln, Trinkwasser oder Boden gelangen.
Wortlaut im Programm
Ob krebserregend oder nicht - Glyphosat hat in Muttermilch, Nahrungsmitteln, Trinkwasser oder im Boden nichts verloren. Link zum Original
Zum Erreichen der Klimaziele sollen weniger tierische Produkte hergestellt werden.
Wortlaut im Programm
Nur wenn weniger tierische Produkte hergestellt werden, können die Klimaziele erreicht werden. Link zum Original
Öffentliche Agrarsubventionen sollen an konkrete Gegenleistungen gebunden werden.
Wortlaut im Programm
öffentliche Agrarsubventionen an konkrete Gegenleistungen binden und komplett transparent machen. Link zum Original
Öffentliche Agrarsubventionen sollen vollständig transparent gemacht werden.
Wortlaut im Programm
öffentliche Agrarsubventionen an konkrete Gegenleistungen binden und komplett transparent machen. Link zum Original
Agrarfördermittel sollen künftig an ökologische und soziale Kriterien gebunden werden.
Wortlaut im Programm
Fördermittel müssen künftig nicht nur an ökologische sondern auch an soziale Kriterien gebunden werden; Link zum Original
Der Ökolandbau in Hessen soll besser gefördert und ausgeweitet werden.
Wortlaut im Programm
den Ökolandbau in Hessen besser fördern und ausweiten sowie den Energieverbrauch und den Treibhausgasausstoß der Landwirtschaft reduzieren; Link zum Original
Energieverbrauch und Treibhausgasausstoß der Landwirtschaft sollen reduziert werden.
Wortlaut im Programm
den Ökolandbau in Hessen besser fördern und ausweiten sowie den Energieverbrauch und den Treibhausgasausstoß der Landwirtschaft reduzieren; Link zum Original
Die massive Ansiedlung agrarindustrieller Tierfabriken in Nordhessen soll beendet werden.
Wortlaut im Programm
Die massive Ansiedlung agrarindustrieller Tierfabriken in Nordhessen unter Schwarz-Grün wollen wir beenden. Link zum Original
Der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen in der Landwirtschaft soll verhindert werden.
Wortlaut im Programm
den Einsatz gentechnisch veränderter Organismen in der Landwirtschaft verhindern; Link zum Original
Der Einsatz von Glyphosat und anderen Totalherbiziden soll verboten werden.
Wortlaut im Programm
den Einsatz von Glyphosat und anderen Totalherbiziden verbieten; Link zum Original
Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung regionaler Produkte sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
die Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung regionaler Produkte fördern; Link zum Original
Schulessen soll aus regionalem Anbau stammen.
Wortlaut im Programm
Schulessen aus regionalem Anbau; Link zum Original
Fleisch soll nicht in Länder des globalen Südens exportiert werden.
Wortlaut im Programm
kein Fleischexport in Länder des globalen Südens und keine staatlichen Zuschüsse für den Export von Fleisch und anderen landwirtschaftlichen Produkten in Länder des globalen Südens; Link zum Original
Der Export von Fleisch und anderen Agrarprodukten in Länder des globalen Südens soll nicht staatlich bezuschusst werden.
Wortlaut im Programm
kein Fleischexport in Länder des globalen Südens und keine staatlichen Zuschüsse für den Export von Fleisch und anderen landwirtschaftlichen Produkten in Länder des globalen Südens; Link zum Original
Die Produktion von Lebensmitteln soll Vorrang vor der Biomasseerzeugung zur Energiegewinnung haben.
Wortlaut im Programm
einen Vorrang für die Produktion von Lebensmitteln vor Biomasseerzeugung zur Energiegewinnung, Agrarrohstoffe dürfen nur aus zertifiziertem nachhaltigem Anbau kommen; Link zum Original
Agrarrohstoffe sollen nur aus zertifiziertem nachhaltigem Anbau stammen.
Wortlaut im Programm
einen Vorrang für die Produktion von Lebensmitteln vor Biomasseerzeugung zur Energiegewinnung, Agrarrohstoffe dürfen nur aus zertifiziertem nachhaltigem Anbau kommen; Link zum Original
Für nicht nachhaltig erzeugte Biomasse soll ein Importmoratorium gelten.
Wortlaut im Programm
ein Importmoratorium für nicht nachhaltig erzeugte Biomasse: Es darf zu keiner Anbaukonkurrenz zwischen Tank und Teller kommen – weder in Hessen noch anderswo; Link zum Original
Glyphosathaltige Nahrungs- und Futtermittel sollen nicht importiert werden.
Wortlaut im Programm
keine Importe von glyphosathaltigen Nahrungs- und Futtermitteln; Link zum Original
Das bäuerliche Eigentum soll gegen die Interessen großer Agrarkonzerne geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Das bäuerliche Eigentum soll gegen die Interessen der großen Agrarkonzerne geschützt werden; Link zum Original
Die Mindestflächen für die Tierhaltung sollen erhöht werden.
Wortlaut im Programm
eine Erhöhung der Mindestflächen für die Tierhaltung, ein Futtermittelimportverbot und eine Beendigung der Exportsubvention für landwirtschaftliche Produkte. Link zum Original
Der Import von Futtermitteln soll verboten werden.
Wortlaut im Programm
eine Erhöhung der Mindestflächen für die Tierhaltung, ein Futtermittelimportverbot und eine Beendigung der Exportsubvention für landwirtschaftliche Produkte. Link zum Original
Exportsubventionen für landwirtschaftliche Produkte sollen beendet werden.
Wortlaut im Programm
eine Erhöhung der Mindestflächen für die Tierhaltung, ein Futtermittelimportverbot und eine Beendigung der Exportsubvention für landwirtschaftliche Produkte. Link zum Original
Tierschutz soll nicht wirtschaftlichen Interessen untergeordnet werden.
Wortlaut im Programm
Tierschutz darf nicht wirtschaftlichen Interessen untergeordnet werden. Link zum Original
Tiere sollen als fühlende Wesen statt als Sachen behandelt werden.
Wortlaut im Programm
Im Gegenteil: Tiere sind generell als fühlende Wesen statt als Sachen zu behandeln. Link zum Original
Ein Heimtierschutzgesetz soll geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb unterstützt DIE LINKE die Tierschutzorganisationen in ihrer Forderung nach einem „Heimtierschutzgesetz“ sowie nach einem Verbandsklagerecht. Link zum Original
Für den Tierschutz soll ein Verbandsklagerecht eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb unterstützt DIE LINKE die Tierschutzorganisationen in ihrer Forderung nach einem „Heimtierschutzgesetz“ sowie nach einem Verbandsklagerecht. Link zum Original
Für die Kontrolle des Tierschutzgesetzes soll das Personal aufgestockt werden.
Wortlaut im Programm
Dazu trägt bei, dass die Kontrolle des Tierschutzgesetzes auch aus anderen Gründen nicht sichergestellt ist: Es bedarf dringend einer Aufstockung des Personals und Rückendeckung seitens der Behörden Link zum Original
Massentierhaltung soll verboten und dafür Druck auf die Bundesregierung ausgeübt werden.
Wortlaut im Programm
Massentierhaltung verbieten– diesbezüglich ist steter Druck auf die Bundesregierung auszuüben; Link zum Original
Die Tierhaltung soll an die Bedürfnisse der Tiere angepasst werden, statt die Tiere etwa durch Schnabelkürzen an die Haltung anzupassen.
Wortlaut im Programm
die Haltung von Tieren muss an deren Bedürfnisse angepasst werden und nicht die Tiere an ihre Haltungen (z.B. Schnabelkürzen bei Puten); Link zum Original
Qualzuchten zur Steigerung von Fleisch- oder Milchmengen oder zur Verkürzung von Zuchtzyklen sollen verboten werden.
Wortlaut im Programm
Qualzuchten zur Erhöhung von Fleisch- oder Milchmengen oder Verkürzung von Zuchtzyklen aus ökonomischer Sicht sind zu verbieten. Link zum Original
Das Töten männlicher Eintagsküken in der Legehennenzucht soll sofort gestoppt werden.
Wortlaut im Programm
das Töten von männlichen Eintagsküken in der Legehennenzucht sofort stoppen, Alternativen sind längst entwickelt; Link zum Original
Tiertransporte sollen vermieden und, wo zwingend notwendig, verkürzt und stressfrei organisiert werden.
Wortlaut im Programm
Tiertransporte vermeiden und - wo zwingend notwendig - verkürzen und stressfrei organisieren; Link zum Original
Der Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft soll zwingend auf notwendige Behandlungen begrenzt werden.
Wortlaut im Programm
den Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft zwingend auf notwendige Behandlungen begrenzen; Link zum Original
Die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften in Mastbetrieben, beim Transport und bei der Schlachtung soll regelmäßig kontrolliert werden.
Wortlaut im Programm
regelmäßig kontrollieren, dass die gesetzlichen Vorschriften in Mastbetrieben, beim Transport sowie bei der Schlachtung eingehalten werden; Link zum Original
Tierversuche sollen durch Alternativmethoden ersetzt werden.
Wortlaut im Programm
Tierversuche müssen durch Alternativmethoden ersetzt werden; Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.