FW · 6 ½ Gründe für ein besseres Hessen
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Hessen 2018 · Original
Das Programm enthält 27 von 737 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 27Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 111Seiten im Original
- 2018Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 27
Eine weitere Subventionierung des Zuckerrübenanbaus wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine weitere Subventionierung des Zuckerrübenanbaus ist somit nicht zielführend. Link zum Original
Nahrungsmittel werden detailliert und lesbar gekennzeichnet und deklariert.
Wortlaut im Programm
Daher ist eine detaillierte und lesbare Kennzeichnung sowie eine Deklarierung von Nahrungsmitteln zwingend notwendig, die es endlich umzusetzen gilt. Link zum Original
Die Lebensmittelkennzeichnung beruht auf objektiven, wissenschaftlichen Grundlagen.
Wortlaut im Programm
Eine objektive, nicht politisch-ideologisch bewertende Kennzeichnung von Lebensmitteln, die auf wissenschaftlichen Grundlagen beruht, muss die Basis darstellen. Link zum Original
In der Lebensmittelkennzeichnung werden die Energiewerte in kJ besonders hervorgehoben.
Wortlaut im Programm
Besonderes Augenmerk muss auf die Darstellung der Energiewerte in kJ gelegt werden, da die se die zentrale Information abbilden, die zum Vergleich mit anderen Lebensmitteln herangezogen werden kann. Link zum Original
Das Höfesterben soll gestoppt werden.
Wortlaut im Programm
Das „Bauernhofsterb en“ muss gestoppt werden, das Nebeneinander kleiner(er) – konventioneller wie ökologischer – und größerer Betriebe muss künftig wieder möglich sein. Hierfür ist eine gezielte Förderung vonnöten, die nicht durch eine pauschalisierende Subventionierung aus Brüssel abgedeckt werden soll und überwiegend den Großbetrieben zugutekommt. Link zum Original
Kleinere und größere, konventionelle wie ökologische Betriebe sollen künftig wieder nebeneinander bestehen können.
Wortlaut im Programm
Das „Bauernhofsterb en“ muss gestoppt werden, das Nebeneinander kleiner(er) – konventioneller wie ökologischer – und größerer Betriebe muss künftig wieder möglich sein. Hierfür ist eine gezielte Förderung vonnöten, die nicht durch eine pauschalisierende Subventionierung aus Brüssel abgedeckt werden soll und überwiegend den Großbetrieben zugutekommt. Link zum Original
Kleinere Höfe erhalten eine gezielte Förderung statt einer pauschalen EU-Subventionierung, die überwiegend Großbetrieben zugutekommt.
Wortlaut im Programm
Das „Bauernhofsterb en“ muss gestoppt werden, das Nebeneinander kleiner(er) – konventioneller wie ökologischer – und größerer Betriebe muss künftig wieder möglich sein. Hierfür ist eine gezielte Förderung vonnöten, die nicht durch eine pauschalisierende Subventionierung aus Brüssel abgedeckt werden soll und überwiegend den Großbetrieben zugutekommt. Link zum Original
Bestehende Kulturlandschaften sollen erhalten werden.
Wortlaut im Programm
Vielmehr gilt es, das Augenmerk auf den Erhalt bestehender Kulturlandschaften sowie die Stärkung der Regionalität zu richten. Link zum Original
Die Regionalität in der Landwirtschaft soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Vielmehr gilt es, das Augenmerk auf den Erhalt bestehender Kulturlandschaften sowie die Stärkung der Regionalität zu richten. Link zum Original
Regionale Produkte werden gefördert, auch als Mittel gegen Klimawandel und Artensterben.
Wortlaut im Programm
Die Förderung von regional en Produkten stärkt nicht nur das pluralistische Bild der Agrarbetriebe, sie ist auch effizientes und effektives Mittel im Kampf gegen den Klimawandel und das Artensterben. Link zum Original
Lokale und regionale Vermarktungskonzepte für saisonale landwirtschaftliche Erzeugnisse werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Der Ausbau lokaler und regionaler Verma rktungskonzepte für saisonale landwirtschaftliche Erzeugnisse ist nachweislich umwelt- und klimaschonender als die Einfuhr sogenannter Biolebensmittel aus mehr oder weniger fernen Ländern. Link zum Original
Regionale Anbieter werden unterstützt, um der Verwaisung des ländlichen Raums entgegenzuwirken.
Wortlaut im Programm
Auch die Unterstützung regionaler Anbieter trägt nachhaltig zur Stärkung und Etablierung des ländlichen Raumes bei, dessen V erwaisen es entschieden entgegenzuwirken gilt. Link zum Original
Bestehende Konzepte der Solidarischen Landwirtschaft werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Der Ausbau bereits bestehender Konzepte wie dem der „Solidarischen Landwirtschaft“ (SoLaWi) ermöglicht eine Umkehr: Weg vom Prinzip des „Wachsens oder Wei chens“, das eine Abhängigkeit von Subventionen, Markt- bzw. Weltmarktpreisen beschreibt und Mensch, Tier und Boden an natürliche Belastungsgrenzen führt. Link zum Original
Ein blaues Bio-Label für regionale ökologische Erzeugnisse wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Die Einführung eines blauen Bio-Labels für derartige landwirtschaftliche Erzeugnisse halten wir im Sinne einer verbesserten und transparenteren ver braucherorientierten Politik für den richtigen Schritt: Regionale Bio-Erzeugnisse haben eine bessere Ökobilanz als importierte Bio-Lebensmittel. Link zum Original
Lebensmittel sollen nicht mehr wegen Schönheitsfehlern vernichtet werden.
Wortlaut im Programm
Auch gilt es künftig, keine Lebensmittel mehr zu vernichten, nur weil sie aufgrund von „Schönheit sfehlern“ nicht der Norm entsprechen. Link zum Original
Die Tierhaltungsbedingungen werden weiterentwickelt und angepasst.
Wortlaut im Programm
Die Tierhaltungsbedingungen müssen weiterentwickelt und angepasst werden. Link zum Original
Die Flächenberechnung in der Tierhaltung wird neu gefasst, ohne bäuerlich geführte Betriebe gegenüber gewerblichen Großanlagen weiter zu benachteiligen.
Wortlaut im Programm
Die Flächenberechnung muss neu überdacht werden, darf jedoch nicht zu einer weiteren Benachteiligung bäuerlich geführter Betriebe gegenüber großen, gewerblich strukturierten Anlagen führen. Link zum Original
Bessere Haltungsbedingungen und wirtschaftlicher Erfolg bäuerlicher Betriebe sollen vereinbar sein.
Wortlaut im Programm
Eine Verbesserung der Haltungsbedingungen und wirtschaftlicher Erfolg bäuerlicher Strukturen dürfen sich nicht gegenseitig ausschließen. Link zum Original
Kleinere tierhaltende Betriebe, besonders in benachteiligten Regionen, erhalten wissenschaftliche Begleitung und Förderung.
Wortlaut im Programm
Spezielle Begleitung durch Wissenschaft und Fördersysteme müssen auch kleineren tierhaltenden Betrieben, insbesondere in naturräumlich benachteiligten Regionen, Perspektiven in die Zukunft eröffnen. Link zum Original
Für Breitbandherbizide wie Glyphosat wird ein generelles Verbot durchgesetzt, besonders beim Einsatz zur Abreifebeschleunigung.
Wortlaut im Programm
Auch muss in der industrialisierten Landwirtschaft der Einsatz von Breitbandherbiziden wie Glyphosat überdacht werden, vor allem wenn es neben der Unkrautbekämpfung auch als Erntehilfsmittel zur Abreifebeschleunigung (der sogenannten Sikkation) eingesetzt wird. Ein generelles Verbot gilt es hier durchzusetzen, konnte doch bereits in der Vergangenheit Glyphosat in menschlichen Urinproben festgestellt werden. Link zum Original
In Hessen werden glyphosatfreie Regionen eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Daher forcieren wir die Errichtung „Glyphosat-freier Regionen“ in Hessen. Link zum Original
Die schnelle Abkehr von Glyphosat wird gemeinsam mit den Landwirten betrieben.
Wortlaut im Programm
Eine schnelle Abkehr vom Auslaufpr odukt Glyphosat muss gemeinsam mit Landwirt*innen betrieben werden, darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass gleichzeitig auch Forschungen zu alternativen Methoden in der Landwirtschaft intensiviert werden müssen. Link zum Original
Die Forschung zu alternativen Methoden in der Landwirtschaft wird intensiviert.
Wortlaut im Programm
Eine schnelle Abkehr vom Auslaufpr odukt Glyphosat muss gemeinsam mit Landwirt*innen betrieben werden, darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass gleichzeitig auch Forschungen zu alternativen Methoden in der Landwirtschaft intensiviert werden müssen. Link zum Original
In Hessen werden pestizidfreie Regionen als Markenzeichen etabliert.
Wortlaut im Programm
Dies bietet aber die Chance, neben „ Glyphosat-freien Regionen“ in Hessen weitere „Pestizid-freie Regionen“ zu etablieren, die als Markenzeichen nicht zuletzt den Wirtschaftsstandort stärken. Link zum Original
Der Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft wird unterbunden, solange Risiken nicht ausgeschlossen werden können.
Wortlaut im Programm
Solange eventuelle Risiken der Gentechnik nicht ausgeschlossen werden können, sollte dessen Einsatz in der Landwirtschaft unterbunden werden. Gleichwohl sollte die Forschung in diesem Themenkomplex weiter vorangetrieben werden, um der zunehmenden Lebensmittelknappheit in ei ner rasant steigenden Weltbevölkerung zu begegnen. Link zum Original
Die Forschung zur Agro-Gentechnik wird weiter vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Solange eventuelle Risiken der Gentechnik nicht ausgeschlossen werden können, sollte dessen Einsatz in der Landwirtschaft unterbunden werden. Gleichwohl sollte die Forschung in diesem Themenkomplex weiter vorangetrieben werden, um der zunehmenden Lebensmittelknappheit in ei ner rasant steigenden Weltbevölkerung zu begegnen. Link zum Original
Die Balance zwischen Nahrungsmittel- und Energieproduktion auf landwirtschaftlichen Flächen bleibt gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Die Balance zwischen Nahrungsmittel- und Energieproduktion auf landwirtschaftlichen Flächen muss weiterhin gewährleistet sein. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.