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FW · 6 ½ Gründe für ein besseres Hessen

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Landtagswahl Hessen 2018 · Original

Das Programm enthält 27 von 737 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 27
  1. Eine weitere Subventionierung des Zuckerrübenanbaus wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Eine weitere Subventionierung des Zuckerrübenanbaus ist somit nicht zielführend. Link zum Original
  2. Nahrungsmittel werden detailliert und lesbar gekennzeichnet und deklariert.

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    Wortlaut im Programm
    Daher ist eine detaillierte und lesbare Kennzeichnung sowie eine Deklarierung von Nahrungsmitteln zwingend notwendig, die es endlich umzusetzen gilt. Link zum Original
  3. Die Lebensmittelkennzeichnung beruht auf objektiven, wissenschaftlichen Grundlagen.

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    Wortlaut im Programm
    Eine objektive, nicht politisch-ideologisch bewertende Kennzeichnung von Lebensmitteln, die auf wissenschaftlichen Grundlagen beruht, muss die Basis darstellen. Link zum Original
  4. In der Lebensmittelkennzeichnung werden die Energiewerte in kJ besonders hervorgehoben.

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    Wortlaut im Programm
    Besonderes Augenmerk muss auf die Darstellung der Energiewerte in kJ gelegt werden, da die se die zentrale Information abbilden, die zum Vergleich mit anderen Lebensmitteln herangezogen werden kann. Link zum Original
  5. Das Höfesterben soll gestoppt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Das „Bauernhofsterb en“ muss gestoppt werden, das Nebeneinander kleiner(er) – konventioneller wie ökologischer – und größerer Betriebe muss künftig wieder möglich sein. Hierfür ist eine gezielte Förderung vonnöten, die nicht durch eine pauschalisierende Subventionierung aus Brüssel abgedeckt werden soll und überwiegend den Großbetrieben zugutekommt. Link zum Original
  6. Kleinere und größere, konventionelle wie ökologische Betriebe sollen künftig wieder nebeneinander bestehen können.

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    Wortlaut im Programm
    Das „Bauernhofsterb en“ muss gestoppt werden, das Nebeneinander kleiner(er) – konventioneller wie ökologischer – und größerer Betriebe muss künftig wieder möglich sein. Hierfür ist eine gezielte Förderung vonnöten, die nicht durch eine pauschalisierende Subventionierung aus Brüssel abgedeckt werden soll und überwiegend den Großbetrieben zugutekommt. Link zum Original
  7. Kleinere Höfe erhalten eine gezielte Förderung statt einer pauschalen EU-Subventionierung, die überwiegend Großbetrieben zugutekommt.

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    Wortlaut im Programm
    Das „Bauernhofsterb en“ muss gestoppt werden, das Nebeneinander kleiner(er) – konventioneller wie ökologischer – und größerer Betriebe muss künftig wieder möglich sein. Hierfür ist eine gezielte Förderung vonnöten, die nicht durch eine pauschalisierende Subventionierung aus Brüssel abgedeckt werden soll und überwiegend den Großbetrieben zugutekommt. Link zum Original
  8. Bestehende Kulturlandschaften sollen erhalten werden.

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    Wortlaut im Programm
    Vielmehr gilt es, das Augenmerk auf den Erhalt bestehender Kulturlandschaften sowie die Stärkung der Regionalität zu richten. Link zum Original
  9. Die Regionalität in der Landwirtschaft soll gestärkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Vielmehr gilt es, das Augenmerk auf den Erhalt bestehender Kulturlandschaften sowie die Stärkung der Regionalität zu richten. Link zum Original
  10. Regionale Produkte werden gefördert, auch als Mittel gegen Klimawandel und Artensterben.

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    Wortlaut im Programm
    Die Förderung von regional en Produkten stärkt nicht nur das pluralistische Bild der Agrarbetriebe, sie ist auch effizientes und effektives Mittel im Kampf gegen den Klimawandel und das Artensterben. Link zum Original
  11. Lokale und regionale Vermarktungskonzepte für saisonale landwirtschaftliche Erzeugnisse werden ausgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Der Ausbau lokaler und regionaler Verma rktungskonzepte für saisonale landwirtschaftliche Erzeugnisse ist nachweislich umwelt- und klimaschonender als die Einfuhr sogenannter Biolebensmittel aus mehr oder weniger fernen Ländern. Link zum Original
  12. Regionale Anbieter werden unterstützt, um der Verwaisung des ländlichen Raums entgegenzuwirken.

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    Wortlaut im Programm
    Auch die Unterstützung regionaler Anbieter trägt nachhaltig zur Stärkung und Etablierung des ländlichen Raumes bei, dessen V erwaisen es entschieden entgegenzuwirken gilt. Link zum Original
  13. Bestehende Konzepte der Solidarischen Landwirtschaft werden ausgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Der Ausbau bereits bestehender Konzepte wie dem der „Solidarischen Landwirtschaft“ (SoLaWi) ermöglicht eine Umkehr: Weg vom Prinzip des „Wachsens oder Wei chens“, das eine Abhängigkeit von Subventionen, Markt- bzw. Weltmarktpreisen beschreibt und Mensch, Tier und Boden an natürliche Belastungsgrenzen führt. Link zum Original
  14. Ein blaues Bio-Label für regionale ökologische Erzeugnisse wird eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Einführung eines blauen Bio-Labels für derartige landwirtschaftliche Erzeugnisse halten wir im Sinne einer verbesserten und transparenteren ver braucherorientierten Politik für den richtigen Schritt: Regionale Bio-Erzeugnisse haben eine bessere Ökobilanz als importierte Bio-Lebensmittel. Link zum Original
  15. Lebensmittel sollen nicht mehr wegen Schönheitsfehlern vernichtet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Auch gilt es künftig, keine Lebensmittel mehr zu vernichten, nur weil sie aufgrund von „Schönheit sfehlern“ nicht der Norm entsprechen. Link zum Original
  16. Die Tierhaltungsbedingungen werden weiterentwickelt und angepasst.

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    Wortlaut im Programm
    Die Tierhaltungsbedingungen müssen weiterentwickelt und angepasst werden. Link zum Original
  17. Die Flächenberechnung in der Tierhaltung wird neu gefasst, ohne bäuerlich geführte Betriebe gegenüber gewerblichen Großanlagen weiter zu benachteiligen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Flächenberechnung muss neu überdacht werden, darf jedoch nicht zu einer weiteren Benachteiligung bäuerlich geführter Betriebe gegenüber großen, gewerblich strukturierten Anlagen führen. Link zum Original
  18. Bessere Haltungsbedingungen und wirtschaftlicher Erfolg bäuerlicher Betriebe sollen vereinbar sein.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Verbesserung der Haltungsbedingungen und wirtschaftlicher Erfolg bäuerlicher Strukturen dürfen sich nicht gegenseitig ausschließen. Link zum Original
  19. Kleinere tierhaltende Betriebe, besonders in benachteiligten Regionen, erhalten wissenschaftliche Begleitung und Förderung.

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    Wortlaut im Programm
    Spezielle Begleitung durch Wissenschaft und Fördersysteme müssen auch kleineren tierhaltenden Betrieben, insbesondere in naturräumlich benachteiligten Regionen, Perspektiven in die Zukunft eröffnen. Link zum Original
  20. Für Breitbandherbizide wie Glyphosat wird ein generelles Verbot durchgesetzt, besonders beim Einsatz zur Abreifebeschleunigung.

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    Wortlaut im Programm
    Auch muss in der industrialisierten Landwirtschaft der Einsatz von Breitbandherbiziden wie Glyphosat überdacht werden, vor allem wenn es neben der Unkrautbekämpfung auch als Erntehilfsmittel zur Abreifebeschleunigung (der sogenannten Sikkation) eingesetzt wird. Ein generelles Verbot gilt es hier durchzusetzen, konnte doch bereits in der Vergangenheit Glyphosat in menschlichen Urinproben festgestellt werden. Link zum Original
  21. In Hessen werden glyphosatfreie Regionen eingerichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Daher forcieren wir die Errichtung „Glyphosat-freier Regionen“ in Hessen. Link zum Original
  22. Die schnelle Abkehr von Glyphosat wird gemeinsam mit den Landwirten betrieben.

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    Wortlaut im Programm
    Eine schnelle Abkehr vom Auslaufpr odukt Glyphosat muss gemeinsam mit Landwirt*innen betrieben werden, darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass gleichzeitig auch Forschungen zu alternativen Methoden in der Landwirtschaft intensiviert werden müssen. Link zum Original
  23. Die Forschung zu alternativen Methoden in der Landwirtschaft wird intensiviert.

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    Wortlaut im Programm
    Eine schnelle Abkehr vom Auslaufpr odukt Glyphosat muss gemeinsam mit Landwirt*innen betrieben werden, darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass gleichzeitig auch Forschungen zu alternativen Methoden in der Landwirtschaft intensiviert werden müssen. Link zum Original
  24. In Hessen werden pestizidfreie Regionen als Markenzeichen etabliert.

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    Wortlaut im Programm
    Dies bietet aber die Chance, neben „ Glyphosat-freien Regionen“ in Hessen weitere „Pestizid-freie Regionen“ zu etablieren, die als Markenzeichen nicht zuletzt den Wirtschaftsstandort stärken. Link zum Original
  25. Der Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft wird unterbunden, solange Risiken nicht ausgeschlossen werden können.

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    Wortlaut im Programm
    Solange eventuelle Risiken der Gentechnik nicht ausgeschlossen werden können, sollte dessen Einsatz in der Landwirtschaft unterbunden werden. Gleichwohl sollte die Forschung in diesem Themenkomplex weiter vorangetrieben werden, um der zunehmenden Lebensmittelknappheit in ei ner rasant steigenden Weltbevölkerung zu begegnen. Link zum Original
  26. Die Forschung zur Agro-Gentechnik wird weiter vorangetrieben.

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    Wortlaut im Programm
    Solange eventuelle Risiken der Gentechnik nicht ausgeschlossen werden können, sollte dessen Einsatz in der Landwirtschaft unterbunden werden. Gleichwohl sollte die Forschung in diesem Themenkomplex weiter vorangetrieben werden, um der zunehmenden Lebensmittelknappheit in ei ner rasant steigenden Weltbevölkerung zu begegnen. Link zum Original
  27. Die Balance zwischen Nahrungsmittel- und Energieproduktion auf landwirtschaftlichen Flächen bleibt gewährleistet.

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    Wortlaut im Programm
    Die Balance zwischen Nahrungsmittel- und Energieproduktion auf landwirtschaftlichen Flächen muss weiterhin gewährleistet sein. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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