Linke · Die Zukunft, für die wir kämpfen!
Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Bundestagswahl 24.09.2017 · beschlossen 11.06.2017 · Original
Das Programm enthält 333 von 2.516 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 333Forderungen zum Politikfeld
- 13 %des Programms
- 144Seiten im Original
- 2017Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 333
Alle Menschen sollen frei von Armut sein und keine Angst vor sozialem Absturz haben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass alle Menschen frei von Armut sind und keine Angst vor sozialem Absturz haben. Link zum Original
Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen sollen bessergestellt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen bessergestellt werden. Link zum Original
Ein verlässliches soziales Netz soll geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Wir schaffen ein verlässliches soziales Netz der Gesellschaft und stellen eine gerechte Verteilung des Reichtums her. Link zum Original
Der gesetzliche Mindestlohn wird auf 12 Euro erhöht.
Wortlaut im Programm
Den gesetz lichen Mindestlohn erhöhen wir auf 12 Euro. Link zum Original
Befristungen ohne sachlichen Grund werden ausgeschlossen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen prekäre Arbeit abschaffen: Befristungen ohne sachlichen Grund, Minijobs und Leiharbeit werden ausgeschlossen. Link zum Original
Minijobs werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Wir wollen prekäre Arbeit abschaffen: Befristungen ohne sachlichen Grund, Minijobs und Leiharbeit werden ausgeschlossen. Link zum Original
Leiharbeit wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Wir wollen prekäre Arbeit abschaffen: Befristungen ohne sachlichen Grund, Minijobs und Leiharbeit werden ausgeschlossen. Link zum Original
Die Ausnahmeregeln für Befristungen im wissenschaftlichen Bereich werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die Ausnahmeregeln für Befristungen im wissenschaftlichen Bereich wollen wir abschaffen. Link zum Original
Die Arbeit mit Menschen soll besser bezahlt werden.
Wortlaut im Programm
Die Arbeit mit Menschen muss besser bezahlt werden! Link zum Original
Hartz IV wird abgeschafft und durch eine bedarfsdeckende, sanktionsfreie Mindestsicherung von 1.050 Euro ersetzt.
Wortlaut im Programm
Wir schaffen das Hartz-IV-System ab und ersetzen es durch eine bedarfsdeckende und sanktionsfreie Mindestsicherung in Höhe von 1.050 Euro Link zum Original
Die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes wird deutlich verlängert.
Wortlaut im Programm
Der Bezug des Arbeitslosengeldes muss deutlich verlängert werden. Link zum Original
Erwerbsarbeit soll zwischen Überlasteten und Unterbeschäftigten umverteilt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Arbeit so umverteilen, dass die einen nicht mehr in Stress und Überstunden untergehen und die anderen nicht so viel Arbeit finden, wie sie wollen. Link zum Original
Die Vollzeit wird auf rund 30 Wochenstunden als neues Normalarbeitsverhältnis verkürzt.
Wortlaut im Programm
Kürzere Vollzeit um die 30 Stunden in der Woche mit guten Standards: Wir wollen ein neues Normalarbeitsverhältnis und ein Recht auf Feierabend. Link zum Original
Ein Recht auf Feierabend wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Kürzere Vollzeit um die 30 Stunden in der Woche mit guten Standards: Wir wollen ein neues Normalarbeitsverhältnis und ein Recht auf Feierabend. Link zum Original
Massenerwerbslosigkeit wird durch neue Arbeitsplätze in kurzer Vollzeit bekämpft.
Wortlaut im Programm
Wir bekämpfen Massenerwerbslosigkeit und schaffen neue Arbeitsplätze in kurzer Vollzeit. Link zum Original
Löhne in Ost und West sollen angeglichen werden.
Wortlaut im Programm
Wir kämpfen für gleiche Löhne und gleichwertige Lebensverhältnisse in Ost und West. Link zum Original
Angestrebt werden ein Kurswechsel in der Arbeitsmarkt-, Sozial- und Wirtschaftspolitik und ein neues Normalarbeitsverhältnis.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE kämpft für einen grundlegenden Kurswechsel in der Arbeitsmarkt-, Sozial- und Wirtschaftspolitik und für ein neues Normalarbeitsverhältnis. Link zum Original
Löhne sollen für ein gutes Leben und eine den Lebensstandard sichernde Rente reichen.
Wortlaut im Programm
Die Löhne müssen für ein gutes Leben und für eine Rente reichen, die den Lebensstandard im Alter sichert. Link zum Original
Arbeit darf nicht krank machen.
Wortlaut im Programm
Arbeit darf nicht krank machen, sie muss planbar und mit dem Leben mit Kindern vereinbar sein. Link zum Original
Arbeit soll planbar und mit dem Leben mit Kindern vereinbar sein.
Wortlaut im Programm
Arbeit darf nicht krank machen, sie muss planbar und mit dem Leben mit Kindern vereinbar sein. Link zum Original
Arbeit soll sicher, unbefristet, tariflich bezahlt, sozial abgesichert und demokratisch mitgestaltet sein.
Wortlaut im Programm
Arbeit muss für alle Menschen sicher und unbefristet, tariflich bezahlt, sozial abgesichert und demokratisch mitgestaltet sein. Link zum Original
Der gesetzliche Mindestlohn wird auf 12 Euro erhöht.
Wortlaut im Programm
Der gesetzliche Mindestlohn wird auf 1 2 Euro erhöht. Link zum Original
Der Mindestlohn wird jährlich mindestens entsprechend Produktivitäts- und Preisentwicklung angehoben.
Wortlaut im Programm
Der gesetzliche Mindestlohn muss jährlich angehoben werden, dabei ist mindestens die Produktivitäts- und Preisentwicklung zu berücksichtigen. Link zum Original
Der Mindestlohn wird so bemessen, dass er wirksam vor Altersarmut schützt.
Wortlaut im Programm
Er muss so bemessen und fortlaufend angepasst werden, dass er wirksam vor Altersarmut schützt. Link zum Original
Alle Ausnahmen vom gesetzlichen Mindestlohn werden gestrichen.
Wortlaut im Programm
Und er muss flächendeckend gelten: Alle Ausnahmeregelungen wollen wir streichen. Link zum Original
Zur Kontrolle des Mindestlohns werden mehr staatliche Kontrolleure eingestellt.
Wortlaut im Programm
Um die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns zu kontrollieren, müssen dringend mehr staatliche Kontrolleure und Kontrolleurinnen eingestellt werden. Link zum Original
Die sachgrundlose Befristung wird ersatzlos aus dem Teilzeit- und Befristungsgesetz gestrichen.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert daher die ersatzlose Streichung der »sachgrundlosen Befristung« aus dem Teilzeit- und Befristungsgesetz. Link zum Original
Sachgründe für Befristungen werden strikt beschränkt.
Wortlaut im Programm
Sachgründe müssen strikt beschränkt, Kettenbefristungen verboten werden: Link zum Original
Kettenbefristungen werden verboten.
Wortlaut im Programm
Sachgründe müssen strikt beschränkt, Kettenbefristungen verboten werden: Link zum Original
Der zweite Arbeitsvertrag beim gleichen Arbeitgeber muss unbefristet sein.
Wortlaut im Programm
Der zweite Arbeitsvertrag beim gleichen Arbeitgeber muss unbefristet sein, Befristungen sollen auf längstens ein Jahr beschränkt werden. Link zum Original
Befristungen werden auf längstens ein Jahr beschränkt.
Wortlaut im Programm
Der zweite Arbeitsvertrag beim gleichen Arbeitgeber muss unbefristet sein, Befristungen sollen auf längstens ein Jahr beschränkt werden. Link zum Original
Im öffentlichen Dienst werden sachgrundlose Befristungen ausgeschlossen.
Wortlaut im Programm
Der öffentliche Dienst muss Vorbild sein: Sachgrundlose Befristungen müssen ausgeschlossen werden. Link zum Original
Die Leiharbeit wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Leiharbeit abschaffen. Link zum Original
Leiharbeitskräfte erhalten den gleichen Lohn wie Festangestellte.
Wortlaut im Programm
Leiharbeiter und Leiharbeiterinnen müssen den gleichen Lohn wie Festangestellte plus eine Flexibilitätszulage von 10 Prozent erhalten! Link zum Original
Leiharbeitskräfte erhalten zusätzlich eine Flexibilitätszulage von 10 Prozent.
Wortlaut im Programm
Leiharbeiter und Leiharbeiterinnen müssen den gleichen Lohn wie Festangestellte plus eine Flexibilitätszulage von 10 Prozent erhalten! Link zum Original
Ein Einsatz in Leiharbeit darf höchstens drei Monate dauern.
Wortlaut im Programm
Kein Einsatz von Leiharbeitsbeschäftigten darf länger als drei Monate dauern. Link zum Original
Leiharbeitskräfte müssen nach drei Monaten vom Betrieb übernommen werden.
Wortlaut im Programm
Leiharbeiter müssen nach drei Monaten im Betrieb übernommen werden und dürfen nicht gegen andere Leiharbeiter ausgetauscht werden. Link zum Original
Leiharbeitskräfte dürfen nicht gegen andere Leiharbeitskräfte ausgetauscht werden.
Wortlaut im Programm
Leiharbeiter müssen nach drei Monaten im Betrieb übernommen werden und dürfen nicht gegen andere Leiharbeiter ausgetauscht werden. Link zum Original
Einsatz von Leiharbeit und Vergabe von Werkverträgen werden an die Zustimmung des Betriebsrats gebunden.
Wortlaut im Programm
Der Einsatz von Leiharbeit und die Vergabe von Werkverträgen müssen an die Zustimmung des Betriebsrates und die Einhaltung der im Kernbetrieb gültigen Tarifverträge gebunden werden. Link zum Original
Einsatz von Leiharbeit und Vergabe von Werkverträgen werden an die Einhaltung der im Kernbetrieb gültigen Tarifverträge gebunden.
Wortlaut im Programm
Der Einsatz von Leiharbeit und die Vergabe von Werkverträgen müssen an die Zustimmung des Betriebsrates und die Einhaltung der im Kernbetrieb gültigen Tarifverträge gebunden werden. Link zum Original
Bei Scheinwerkverträgen wird die Beweislast auf den Arbeitgeber umgekehrt.
Wortlaut im Programm
Der Missbrauch von Werkverträgen durch Scheinwerkverträge muss wirksam unterbunden werden, indem die Beweislast umgekehrt wird und zukünftig beim Arbeitgeber liegt. Link zum Original
Ab dem ersten Euro gilt eine volle Sozialversicherungspflicht.
Wortlaut im Programm
Ab dem ersten Euro muss eine volle Pflicht zur Sozialversicherung gelten. Link zum Original
Mini- und Midi-Jobs werden durch unbefristete Arbeitsverträge mit existenzsicherndem Einkommen ersetzt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich für die Ersetzung von Mini- und Midi-Jobs durch unbefristete Arbeitsverträge und existenzsichernde Einkommen ein. Link zum Original
Ein Rechtsanspruch auf eine vertragliche Mindeststundenzahl von 22 Wochenstunden wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Dazu wollen wir einen Rechtsanspruch auf eine Mindeststundenzahl im Arbeitsvertrag von 22 Stunden pro Woche einführen. Link zum Original
Ausnahmen von der Mindeststundenzahl sind nur aus schwerwiegenden wirtschaftlichen Gründen zulässig.
Wortlaut im Programm
Ausnahmen darf es nur aus schwerwiegenden wirtschaftlichen Gründen geben. Link zum Original
Die Beweispflicht für solche wirtschaftlichen Gründe liegt beim Unternehmen.
Wortlaut im Programm
Die Beweispflicht hierfür muss beim Unternehmen liegen. Link zum Original
Arbeitgeber müssen Teilzeitverträge unter 22 Stunden mit dem Betriebsrat erörtern.
Wortlaut im Programm
Zudem müssen Arbeitgeber verpflichtet werden, den Abschluss von Teilzeitverträgen unter 22 Stunden mit dem Betriebsrat zu erörtern, der Betriebsrat muss ein Vetorecht erhalten. Link zum Original
Der Betriebsrat erhält ein Vetorecht bei Teilzeitverträgen unter 22 Stunden.
Wortlaut im Programm
Zudem müssen Arbeitgeber verpflichtet werden, den Abschluss von Teilzeitverträgen unter 22 Stunden mit dem Betriebsrat zu erörtern, der Betriebsrat muss ein Vetorecht erhalten. Link zum Original
Beschäftigte in Privathaushalten sollen existenzsichernde Einkommen und stärkere Arbeitsrechte erhalten.
Wortlaut im Programm
Beschäftigte in Privathaushalten brauchen Einkommen, die zum Leben reichen, und eine Stärkung ihrer Arbeitsrechte, alle Beteiligten brauchen Planungssicherheit. Link zum Original
Beschäftigung im Bereich häuslicher Dienstleistungen wird reguliert.
Wortlaut im Programm
Um informelle Arbeit zurückzudrängen und zu gewährleisten, dass Beschäftigte nicht weiterhin auf mehrere prekäre Jobs angewiesen sind, wollen wir Beschäftigung im Bereich häuslicher Dienstleistungen (u. a. Reinigung, Pflege, Kinderbetreuung) regulieren. Link zum Original
Arbeit in Privathaushalten wird bevorzugt über zertifizierte Agenturen, gemeinwohlorientierte oder kommunale Träger organisiert.
Wortlaut im Programm
Bevorzugt soll Arbeit in Privathaushalten über zertifizierte Agenturen, gemeinwohlorientierte oder kommunale Träger organisiert werden. Link zum Original
Zertifizierte Dienstleistungsplattformen müssen Tarifverträge, unbefristete Beschäftigung, eine Mindeststundenzahl und den Mindestlohn garantieren.
Wortlaut im Programm
Die zertifizierten Dienstleistungsplattformen müssen Tarifverträge, unbefristete Beschäftigung, das Recht auf eine vertragliche Mindeststundenzahl und die Bezahlung nach dem Mindestlohn garantieren. Link zum Original
Beratungs- und Weiterbildungsangebote für Beschäftigte in Privathaushalten werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Zudem müssen Beratungs- und Weiterbildungsangebote für Beschäftigte in Privathaushalten ausgebaut werden. Link zum Original
Die gesetzliche Pflicht zur Verhütung psychischer Belastung im Arbeitsschutz soll wirksam umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Die Regelung im Arbeitsschutzgesetz, dass die Verhütung psychischer Belastung zum gesetzlich verpflichtenden Arbeitsschutz gehört, muss mit Leben erfüllt werden. Link zum Original
Die Gefährdungsbeurteilung wird schärfer durchgesetzt und kontrolliert.
Wortlaut im Programm
Das gesetzliche Instrument der Gefährdungsbeurteilung ist deshalb schärfer durchzusetzen, zu kontrollieren, und offen - sichtliche Mängel sind zu sanktionieren. Link zum Original
Offensichtliche Mängel bei der Gefährdungsbeurteilung werden sanktioniert.
Wortlaut im Programm
Das gesetzliche Instrument der Gefährdungsbeurteilung ist deshalb schärfer durchzusetzen, zu kontrollieren, und offen - sichtliche Mängel sind zu sanktionieren. Link zum Original
Die Arbeitsschutzämter werden finanziell und personell besser ausgestattet.
Wortlaut im Programm
Die Arbeitsschutzämter sind finanziell und personell besser auszustatten. Link zum Original
Zur gleichberechtigten Teilhabe der Beschäftigten werden Diversity-Strategien entwickelt und umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Um die gleichberechtigte Teilhabe der Beschäftigten zu verbessern, müssen entsprechende Strategien entwickelt und umgesetzt werden (Diversity-Strategien). Link zum Original
Diskriminierung und Mobbing am Arbeitsplatz werden geahndet.
Wortlaut im Programm
Diskriminierungen und Mobbing sind zu ahnden. Link zum Original
Der Reichtum wird von den Profiten zu den Löhnen umverteilt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE kämpft für eine Umverteilung des Reichtums von den Profiten zu den Löhnen. Link zum Original
Die Löhne für Gering- und Normalverdienende steigen deutlich.
Wortlaut im Programm
Die Löhne für Gering- und Normalverdienende müssen deutlich steigen! Link zum Original
Die Verhandlungsposition von Beschäftigten und Gewerkschaften wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Verhandlungsposition von Beschäftigten und Gewerkschaften verbessern. Link zum Original
Das Vetorecht der Arbeitgeberseite gegen die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die Arbeitgeberseite kann gegen die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen ein Veto einlegen. Das wollen wir abschaffen. Link zum Original
Ein Tarifvertrag wird auf Antrag einer Tarifvertragspartei für allgemeinverbindlich erklärt, wenn etwa ein Drittel der Beschäftigten der Branche von ihm erfasst wird.
Wortlaut im Programm
Ein Tarifvertrag muss auf Antrag einer Tarifvertragspartei für allgemeinverbindlich erklärt werden, wenn z. B. ein Drittel der Beschäftigten der jeweiligen Branche von diesem Tarifvertrag erfasst wird. Link zum Original
Ein Tarifvertrag wird im öffentlichen Interesse auf Antrag für allgemeinverbindlich erklärt, wenn seine Absicherung gegen wirtschaftliche oder soziale Fehlentwicklungen erforderlich ist.
Wortlaut im Programm
Ein Tarif - vertrag ist ferner im öffentlichen Interesse auf Antrag einer Tarifvertragspartei für allgemeinverbindlich zu erklären, wenn die Absicherung des Tarifvertrages gegen die Folgen wirtschaftlicher oder sozialer Fehlentwicklungen erforderlich ist. Link zum Original
Die Stärkung der Reichweite von Tarifverträgen und die Verhinderung von Unterbietungswettbewerb gelten als öffentliches Interesse.
Wortlaut im Programm
Es muss als »öffentliches Interesse« angesehen werden, Tarifverträge in ihrer Reichweite zu stärken und einen Unterbietungswettbewerb zu Lasten von Löhnen und Arbeitsbedingungen zu verhindern. Link zum Original
Bei Betriebsübergängen in nicht tarifgebundene Unternehmen und bei Auslagerungen bleiben die bisherigen Tarifverträge unbefristet geschützt und gelten auch für neu Eingestellte.
Wortlaut im Programm
Bei Betriebsübergängen in nicht tarifgebundene Unter - nehmen und bei Auslagerungen müssen die bisherigen Tarifverträge in ihrer jeweils gültigen Fassung unbefristet geschützt bleiben und auch für neu Eingestellte gelten. Link zum Original
Eine staatliche Beschwerdestelle für Verstöße im Arbeitsleben wird unter Einbeziehung des DGB eingerichtet.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert die Einrichtung einer staatlichen Beschwerdestelle unter Einbeziehung des DGB. Link zum Original
Für Straftatbestände aus dem Arbeitsrecht werden eigene Staatsanwaltschaften geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Staatsanwaltschaften für Straftatbestände aus dem Arbeitsrecht schaffen und mehr Personal für die Aufsichtsbehörden einrichten. Link zum Original
Die Aufsichtsbehörden im Arbeitsrecht erhalten mehr Personal.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Staatsanwaltschaften für Straftatbestände aus dem Arbeitsrecht schaffen und mehr Personal für die Aufsichtsbehörden einrichten. Link zum Original
Öffentliche Aufträge werden nur bei Einhaltung von Tarifverträgen und gewerkschaftlichen Kriterien für gute Arbeit vergeben.
Wortlaut im Programm
Der Staat muss eine Vorreiterrolle für gute Löhne einnehmen: Die Vergabe von öffentlichen Aufträgen wollen wir daran knüpfen, dass Tarifverträge eingehalten werden und an Kriterien der Gewerkschaften für gute Arbeit gebunden sind. Link zum Original
Die Löhne in den unteren und mittleren Einkommensgruppen des öffentlichen Dienstes steigen deutlich.
Wortlaut im Programm
Die Löhne in den unteren und mittleren Einkommensgruppen des Öffentlichen Dienstes müssen deutlich steigen. Link zum Original
Manager- und Vorstandsgehälter dürfen höchstens das Zwanzigfache des niedrigsten Gehalts im Unternehmen betragen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen verbindliche Obergrenzen für Manager- und Vorstandsgehälter: Sie dürfen nicht mehr als das Zwanzigfache des niedrigsten Gehalts im Unternehmen betragen. Link zum Original
Für alle öffentlichen Unternehmen gelten verbindliche Regeln zu Gehaltsobergrenzen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern verbindliche Regeln für alle öffentlichen Unternehmen. Obergrenzen für Gehälter in Unternehmen sollen dazu beitragen, die Einkommen in der Gesellschaft gerechter zu machen. Link zum Original
Niemand soll mehr als das Vierzigfache des gesellschaftlichen Minimums verdienen.
Wortlaut im Programm
Wir schlagen vor, dass niemand mehr als vierzig Mal so viel verdienen sollte wie das gesellschaftliche Minimum. Link zum Original
Der Niedriglohnbereich wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will darüber hinaus den Niedriglohnbereich, in dem mehrheitlich Frauen tätig sind, abschaffen. Link zum Original
Familiengerechte Arbeitszeiten werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
Deshalb schaffen wir familiengerechte Arbeitszeiten, eine Umverteilung der Arbeit, Ausbau von Ganztagsbetreuung in Kitas und Schulen sowie von Angeboten für Menschen mit Pflegebedarf. Link zum Original
Die Arbeit wird umverteilt.
Wortlaut im Programm
Deshalb schaffen wir familiengerechte Arbeitszeiten, eine Umverteilung der Arbeit, Ausbau von Ganztagsbetreuung in Kitas und Schulen sowie von Angeboten für Menschen mit Pflegebedarf. Link zum Original
Mehr Geld wird in soziale Dienstleistungen investiert.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE wird mehr Geld in soziale Dienstleistungen investieren (vgl. Kapitel VI »In die Zukunft investieren« ). Link zum Original
Die Rechte von Beschäftigten in Privathaushalten werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will die Rechte von Beschäftigten in Privathaushalten stärken. Link zum Original
Kontrollen und arbeitsrechtliche Unterstützung für Beschäftigte in Privathaushalten werden ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will die Rechte von Beschäftigten in Privathaushalten stärken. Kontrollen und arbeitsrechtliche Unterstützung müssen ausgeweitet werden. Link zum Original
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ab dem ersten Tag gilt auch für Saisonarbeitskräfte und nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz Beschäftigte.
Wortlaut im Programm
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ab dem ersten Tag muss auch für Saisonarbeiterinnen und Saisonarbeiter und für Beschäftigte gemäß Arbeitnehmerentsendegesetz gelten. Link zum Original
Gewerkschaften werden beim Kampf um bundeseinheitliche Flächentarifverträge unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Gewerkschaften beim Kampf um bundeseinheitliche Flächentarifverträge Link zum Original
Die Begriffe Beschäftigte, Arbeitgeber und Betrieb werden an die digitale Arbeitswelt angepasst.
Wortlaut im Programm
Die Begriffe »Beschäftigte« »Arbeitgeber« und »Betrieb« müssen den neuen Gegebenheiten angepasst werden. Link zum Original
Schutzrechte und Mitbestimmung der Beschäftigten werden verteidigt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE verteidigt die Schutzrechte und die demokratische Mitbestimmung der Beschäftigten gemeinsam mit den Gewerkschaften. Link zum Original
Schutzrechte und Mitbestimmung werden so ausgeweitet, dass Crowd- und Cloud-Arbeit reguliert wird.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE verteidigt die Schutzrechte und die demokratische Mitbestimmung der Beschäftigten gemeinsam mit den Gewerkschaften. Wir wollen sie so ausweiten, dass Crowd- und Cloud- Arbeit reguliert und gute Arbeit auch in der Cloud möglich wird. Link zum Original
Arbeitsschutzrechte gelten umfassend auch für Crowd- und Cloud-Arbeit.
Wortlaut im Programm
Arbeitsschutzrechte müssen umfassend gelten und nach Empfehlungen einer Kommission aus Gewerkschaften, Expertinnen und Experten aus Arbeitsrecht und Arbeitsmedizin auf diese Herausforderungen hin überarbeitet werden. Link zum Original
Arbeitsschutzrechte werden nach Empfehlungen einer Kommission aus Gewerkschaften und Fachleuten für Arbeitsrecht und Arbeitsmedizin überarbeitet.
Wortlaut im Programm
Arbeitsschutzrechte müssen umfassend gelten und nach Empfehlungen einer Kommission aus Gewerkschaften, Expertinnen und Experten aus Arbeitsrecht und Arbeitsmedizin auf diese Herausforderungen hin überarbeitet werden. Link zum Original
Ein EU-Rahmen zum Crowdworking sichert Mindestlöhne, Arbeitszeitregeln, Sozialversicherung und Besteuerung.
Wortlaut im Programm
Es muss ein EU-Rahmen zum Thema Crowdworking geschaffen werden, damit Mindestlöhne, Arbeitszeitregulierung, Sozialversicherung, Rentenversicherung, Besteuerung etc. weder ausgehöhlt noch umgangen werden können. Link zum Original
Betreiber und Auftraggeber von Crowdwork-Plattformen werden paritätisch an der Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme beteiligt.
Wortlaut im Programm
Bei Crowdwork- Plattformen müssen sowohl die Betreiber als auch die Auftraggeber an der Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme paritätisch beteiligt werden. Link zum Original
Alle Beschäftigten erhalten einen Rechtsanspruch, ihre Arbeitszeit zur Weiterbildung zeitweise zu reduzieren oder befristet auszusetzen.
Wortlaut im Programm
Alle Beschäftigten müssen zum Zwecke der Weiterbildung einen Rechtsanspruch erhalten, ihre Arbeitszeit zeitweise zu reduzieren oder zeitlich begrenzt ganz aussetzen zu können. Link zum Original
Verweigern Unternehmen Regelungen, zahlt der Arbeitgeber während der Bildungsteilzeit gesetzlich einen Lohnausgleich von mindestens 70 Prozent des Nettogehalts und die Sozialversicherungsbeiträge.
Wortlaut im Programm
Wo Unternehmen Regelungen verweigern, muss eine gesetzliche Verpflichtung greifen: Der Arbeitgeber muss während der Bildungsteilzeit einen teilweisen Lohnausgleich von mindestens 70 Prozent des Nettogehalts und Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Link zum Original
Bildungsteilzeit wird bei der Höhe der Ansprüche auf Arbeitslosengeld I stärker berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Der Staat muss Bildungsteilzeit von Beschäftigten durch eine stärkere Berücksichtigung bei den Rentenansprüchen und der Höhe von Ansprüchen auf ALG I unterstützen. Link zum Original
Geringverdienende erhalten in der Bildungsteilzeit einen vollständigen Lohnausgleich durch staatliche Zuschüsse.
Wortlaut im Programm
Für Geringverdienende (mit Einkommen von 70 Prozent und weniger des Durchschnittslohns einer Branche) muss ein vollständiger Lohnausgleich durch staatliche Zuschüsse garantiert werden. Link zum Original
Solo-Selbstständige werden in die Erwerbslosen-, Gesundheits-, Renten- und Pflegeversicherung einbezogen.
Wortlaut im Programm
Solo- Selbstständige müssen in die Erwerbslosen-, Gesundheits-, Renten- und Pflegeversicherung einbezogen werden. Link zum Original
Die Einbeziehung in die Sozialversicherung darf Solo-Selbstständige nicht auf ergänzende Mindestsicherung angewiesen machen.
Wortlaut im Programm
Solo- Selbstständige müssen in die Erwerbslosen-, Gesundheits-, Renten- und Pflegeversicherung einbezogen werden. Dies darf nicht dazu führen, dass Solo- Selbstständige ergänzend Mindestsicherung in Anspruch nehmen müssen. Link zum Original
Branchenspezifische Mindesthonorare werden bundesweit eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir schaffen branchenspezifische Mindesthonorarregelungen, die bundesweit gelten. Link zum Original
Für öffentlich finanzierte Aufträge gilt eine Mindesthonorarordnung.
Wortlaut im Programm
Die öffentliche Hand muss eine Vorreiterrolle einnehmen mit einer Mindesthonorarordnung bei öffentlich finanzierten Aufträgen. Link zum Original
Flexibilität im Arbeitsleben richtet sich nach den Bedürfnissen der Beschäftigten.
Wortlaut im Programm
Flexibilität im Arbeitsleben muss sich nach den Bedürfnissen der Beschäftigten richten. Link zum Original
Beschäftigte erhalten mehr Einfluss auf die Gestaltung ihrer Arbeit und Arbeitszeit.
Wortlaut im Programm
Die Beschäftigten müssen mehr Einfluss auf die Gestaltung ihrer Arbeit und Arbeitszeit haben. Link zum Original
Arbeit wird so geregelt, dass die Gesundheit ein ganzes Arbeitsleben lang erhalten bleibt.
Wortlaut im Programm
Arbeit darf nicht krank machen. Sie muss so geregelt werden, dass die Gesundheit ein ganzes Arbeitsleben über erhalten wird. Link zum Original
Beschäftigte erhalten einen Rechtsanspruch auf freiwilliges mobiles Arbeiten und Home-Office mit tarifvertraglichem Schutz vor Überlastung.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen Rechtsanspruch für Beschäftigte auf mobiles Arbeiten und Home-Office schaffen, aber nur freiwillig und mit verbindlichem tarifvertraglichen Schutz vor Überlastung und Stress. Link zum Original
Gesetzesänderungen sollen mehr Zeitsouveränität und Schutz vor Dauerstress schaffen.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich für Gesetzesveränderungen ein, die zu mehr Zeitsouveränität für die Einzelnen und Schutz gegen Dauerstress und Überlastung führen: Link zum Original
Eine Anti-Stress-Verordnung wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Eine Anti -Stress -Verordnung, wie sie auch von Gewerkschaften gefordert wird. Link zum Original
Beschäftigte erhalten ein individuelles Vetorecht gegen Überlastung.
Wortlaut im Programm
Zudem braucht es ein individuelles Veto -Recht gegen Überlastung. Link zum Original
Betriebs- und Personalräte erhalten umfassende Mitbestimmungsrechte bei Personaleinsatz, Zielvorgaben und Arbeitsplanung.
Wortlaut im Programm
Betriebs- und Personalräte müssen umfassende Mitbestimmungsrechte bei Personaleinsatz, Zielvorgaben und Arbeitsplanung erhalten. Link zum Original
Es besteht ein Recht auf Feierabend.
Wortlaut im Programm
Es gibt ein Recht auf Feierabend. Link zum Original
Die gesetzliche Wochenhöchstarbeitszeit wird auf 40 Stunden gesenkt.
Wortlaut im Programm
Die gesetzliche Wochenhöchstarbeitszeit muss auf 40 Stunden reduziert werden. Link zum Original
Ausnahmen von der Höchstarbeitszeit werden strikter begrenzt.
Wortlaut im Programm
Ausnahmen müssen strikter begrenzt und stärkere Kontrollen durch Arbeitsschutzbehörden und Arbeitnehmervertretungen müssen gesetzlich vorgeschrieben werden. Link zum Original
Stärkere Kontrollen durch Arbeitsschutzbehörden und Arbeitnehmervertretungen werden gesetzlich vorgeschrieben.
Wortlaut im Programm
Ausnahmen müssen strikter begrenzt und stärkere Kontrollen durch Arbeitsschutzbehörden und Arbeitnehmervertretungen müssen gesetzlich vorgeschrieben werden. Link zum Original
Arbeitgeber werden verpflichtet, Arbeitszeiten vollständig zu erfassen.
Wortlaut im Programm
Arbeitgeber müssen verpflichtet werden, Arbeitszeiten vollständig zu erfassen und mit Zuschlägen oder Freizeitausgleich abzugelten. Link zum Original
Überstunden werden mit Zuschlägen oder Freizeitausgleich abgegolten.
Wortlaut im Programm
Arbeitgeber müssen verpflichtet werden, Arbeitszeiten vollständig zu erfassen und mit Zuschlägen oder Freizeitausgleich abzugelten. Link zum Original
Ein Recht auf Nichterreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit wird gesetzlich verankert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Recht auf Nichterreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit sowie eine Begrenzung und den zeitnahen Ausgleich von Mehrarbeit gesetzlich verankern. Link zum Original
Eine Begrenzung und ein zeitnaher Ausgleich von Mehrarbeit werden gesetzlich verankert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Recht auf Nichterreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit sowie eine Begrenzung und den zeitnahen Ausgleich von Mehrarbeit gesetzlich verankern. Link zum Original
Dienstreisen und in der Freizeit erbrachte Arbeit werden vollständig als Arbeitszeit angerechnet.
Wortlaut im Programm
Dienstreisen und in der Freizeit erbrachte Arbeitsleistungen müssen vollständig als Arbeitszeit angerechnet werden. Link zum Original
Arbeit auf Abruf wird auf das unbedingt erforderliche Maß beschränkt.
Wortlaut im Programm
Arbeit auf Abruf wollen wir auf das unbedingt erforderliche Maß beschränken. Link zum Original
Ausnahmen von der Tageshöchstarbeitszeit und den Ruhezeiten werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Ausnahmen von der gesetzlich zulässigen Tageshöchstarbeitszeit und den erforderlichen Ruhezeiten lehnen wir ab. Link zum Original
Nacht-, Schicht- und Wochenendarbeit wird strenger reguliert.
Wortlaut im Programm
Nacht-, Schicht- und Wochenendarbeit müssen strenger reguliert und auf ein unvermeidbares Maß zurückgeführt werden. Link zum Original
Nacht-, Schicht- und Wochenendarbeit wird auf ein unvermeidbares Maß zurückgeführt.
Wortlaut im Programm
Nacht-, Schicht- und Wochenendarbeit müssen strenger reguliert und auf ein unvermeidbares Maß zurückgeführt werden. Link zum Original
Arbeitgeber werden bei unvermeidbarer Schichtarbeit zu gesundheitlich und sozial verträglicheren Modellen verpflichtet.
Wortlaut im Programm
Wo Schichtarbeit unvermeidbar ist, müssen Arbeitgeber verpflichtet werden, gesundheitlich und sozial verträglichere Modelle zu verwirklichen. Link zum Original
Initiativen zum Ausgleich atypischer und belastender Arbeitszeiten durch zusätzliche Freizeit werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen Initiativen von Gewerkschaften und Betriebsräten, atypische und besonders belastende Arbeitszeiten durch zusätzliche Freizeit auszugleichen. Link zum Original
Der gesetzliche Mindesturlaub wird schrittweise von 24 auf 30 Werktage angehoben.
Wortlaut im Programm
Den Mindesturlaubsanspruch im Bundesurlaubsgesetz wollen wir schrittweise von 24 auf 30 Werktage anheben. Link zum Original
Der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz verbessern. Link zum Original
Eine Arbeitsschutzverordnung zu psychischen Gefährdungen am Arbeitsplatz wird erlassen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz verbessern. Dazu gehört eine Arbeitsschutzverordnung zu psychischen Gefährdungen am Arbeitsplatz. Link zum Original
Das Jugendarbeitsschutzgesetz wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Und wir wollen das Jugendarbeitsschutzgesetz verbessern. Link zum Original
Die Einhaltung von Arbeitszeiten und Arbeitsschutz wird stärker kontrolliert.
Wortlaut im Programm
Es muss stärker kontrolliert werden, dass die Arbeitszeiten eingehalten werden und der Arbeitsschutz umgesetzt wird. Link zum Original
Gewerbeaufsicht und andere Aufsichtsbehörden erhalten mehr Personal.
Wortlaut im Programm
Die zuständige Gewerbeaufsicht und andere Aufsichtsbehörden müssen mehr Personal erhalten. Link zum Original
Ein neues Normalarbeitsverhältnis beruht auf kürzeren Arbeitszeiten und gerechter Verteilung der Arbeit, auch zwischen den Geschlechtern.
Wortlaut im Programm
Ein neues Normalarbeitsverhältnis bedeutet nicht, dass alle ein Leben lang Vollzeit in einem Betrieb arbeiten, sondern kürzere Arbeitszeiten und eine gerechte Vertei lung der gesellschaftlich notwendigen Arbeit, auch zwischen den Geschlechtern. Link zum Original
Der Teilzeitanspruch wird um ein Rückkehrrecht auf die vorherige vertragliche Arbeitszeit ergänzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein Recht auf vorübergehende Arbeitszeitverkürzung: Der bestehende Rechtsanspruch auf Teilzeit (verankert im Teilzeit- und Befristungsgesetz) muss durch ein Rückkehrrecht auf die vorherige vertragliche Arbeitszeit ergänzt werden. Link zum Original
Beschäftigte erhalten einen Rechtsanspruch auf Erhöhung ihrer Arbeitszeit.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert einen Rechtsanspruch auf Erhöhung der Arbeitszeit Link zum Original
Erziehungs- und Pflegearbeit wird bei der Arbeitszeitgestaltung stärker berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Erziehungsarbeit und Pflegearbeit müssen gesellschaftlich anerkannt und bei der Arbeitszeitgestaltung stärker berücksichtigt werden. Link zum Original
Wer Verantwortung in Erziehung und Pflege übernimmt, erhält einen Rechtsanspruch auf familiengerechte und kürzere Arbeitszeiten.
Wortlaut im Programm
Es braucht einen Rechtsanspruch auf familiengerechte und kürzere Arbeitszeiten für alle, die Verantwortung in Erziehung und Pflege übernehmen (vgl. in Kapitel III » Familien dort unterstützen …« ). Link zum Original
Beschäftigte können zweimal im Berufsleben ein Sabbatjahr nehmen.
Wortlaut im Programm
Sabbatjahre für alle: Beschäftigte sollen zweimal in ihrem Berufsleben die Möglichkeit haben, für ein Jahr auszusteigen (Sabbatjahr). Link zum Original
Nach dem Sabbatjahr besteht ein Rückkehrrecht auf den gleichen oder einen gleichwertigen Arbeitsplatz.
Wortlaut im Programm
Damit verbunden ist ein Rückkehrrecht auf den gleichen oder einen gleichwertigen Arbeitsplatz. Link zum Original
Sabbatzeiten können auch als Auszeiten von drei bis sechs Monaten genommen werden.
Wortlaut im Programm
Die Sabbatzeiten können auch als kleinere Auszeiten von drei bis sechs Monaten genommen werden. Link zum Original
Gute Arbeit für alle bei weniger Arbeit für die Einzelnen wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will gemeinsam mit Erwerbslosen, Beschäftigten und ihren Gewerkschaften einen grundlegenden Wandel in der Arbeitswelt durchsetzen: gute Arbeit für alle, aber weniger Arbeit für die Einzelnen. Link zum Original
Die durchschnittliche Arbeitszeit beträgt sechs Stunden pro Tag.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist klar: Sechs Stunden Arbeit pro Tag im Schnitt sind genug! Link zum Original
Eine kurze Vollzeit um die 30-Stunden-Woche wird zur Normalarbeitszeit.
Wortlaut im Programm
Im 21. Jahrhundert brauchen wir eine flexiblere und kürzere Normalarbeitszeit, eine kurze Vollzeit, die um die 30-Stunden-Woche kreist. Link zum Original
Die Arbeitszeit wird bei vollem Lohn- und notwendigem Personalausgleich verkürzt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE kämpft für Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und notwendigem Personalausgleich. Link zum Original
Gewerkschaften und Initiativen werden beim Kampf um kürzere Arbeitszeiten unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen Gewerkschaften und Initiativen beim Kampf um kürzere Arbeitszeiten und mehr Zeitsouveränität. Link zum Original
Verbindliche Mitbestimmungsrechte bei Arbeitsorganisation und Personalbemessung werden eingeführt.
Wortlaut im Programm
Damit Arbeitszeitverkürzung nicht zu Arbeitsverdichtung führt, braucht es verbindliche Mitbestimmungsrechte bei der Arbeitsorganisation und Personalbemessung. Link zum Original
Betriebs- und Personalräte erhalten ein erzwingbares Mitbestimmungs- und Vetorecht bei Arbeitsmenge, Arbeitsorganisation und Personalbemessung.
Wortlaut im Programm
Personalräte müssen ein erzwingbares Mitbestimmungs- und Vetorecht bei der Arbeitsmenge, Arbeitsorganisation und Personalbemessung (Personal- und Stellenpläne) erhalten. Link zum Original
Gewerkschaften erhalten ein umfassendes Verbandsklagerecht zur Einhaltung von Tarifverträgen und Gesetzen.
Wortlaut im Programm
Die Gewerkschaften müssen ein umfassendes Verbandsklagerecht zur Einhaltung von Tarifverträgen und gesetzlichen Bestimmungen erhalten. Link zum Original
Das verfassungsrechtlich verankerte Streikrecht wird verteidigt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE verteidigt das in der Verfassung verankerte Streikrecht. Link zum Original
Das Tarifeinheitsgesetz wird zurückgenommen.
Wortlaut im Programm
Daher fordern wir die Rücknahme des Tarifeinheitsgesetzes, das mit einer Einschränkung des Streikrechts verbunden ist. Link zum Original
Solidaritätsstreiks mit Beschäftigten anderer Betriebe und Branchen werden ins Streikrecht aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Das im Grundgesetz verankerte Streikrecht muss ausgeweitet werden: Solidaritätsstreiks mit Beschäftigten anderer Betriebe und Branchen und poli - tische Streiks zur Durchsetzung sozialer Verbesserungen und zur Verteidigung von Demokratie und Frieden müssen ins Streikrecht eingeschlossen werden. Link zum Original
Politische Streiks für soziale Verbesserungen sowie zur Verteidigung von Demokratie und Frieden werden ins Streikrecht aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Das im Grundgesetz verankerte Streikrecht muss ausgeweitet werden: Solidaritätsstreiks mit Beschäftigten anderer Betriebe und Branchen und poli - tische Streiks zur Durchsetzung sozialer Verbesserungen und zur Verteidigung von Demokratie und Frieden müssen ins Streikrecht eingeschlossen werden. Link zum Original
Der Paragraph 160 SGB III wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Antistreikparagraph § 160 SGB III begünstigt die ohnehin stärkere Seite, die Arbeitgeber, und muss daher abgeschafft werden. Link zum Original
Streikrecht und betriebliche Mitbestimmung gelten uneingeschränkt auch für Beschäftigte in Kirche, Diakonie und Caritas.
Wortlaut im Programm
Das Streikrecht und die betrieblichen Mitbestimmungsrechte müssen auch für die Beschäftigten in Kirche, Diakonie und Caritas uneingeschränkt gelten: Der § 1 18 des Betriebsverfassungsgesetzes mit Ausnahmen für Religionsgemeinschaften und Tendenzbetriebe muss gestrichen werden. Link zum Original
Paragraph 118 des Betriebsverfassungsgesetzes mit Ausnahmen für Religionsgemeinschaften und Tendenzbetriebe wird gestrichen.
Wortlaut im Programm
Das Streikrecht und die betrieblichen Mitbestimmungsrechte müssen auch für die Beschäftigten in Kirche, Diakonie und Caritas uneingeschränkt gelten: Der § 1 18 des Betriebsverfassungsgesetzes mit Ausnahmen für Religionsgemeinschaften und Tendenzbetriebe muss gestrichen werden. Link zum Original
Fehlendes privates Wohlverhalten aus Sicht der Kirchen darf kein Kündigungsgrund in kirchlichen Einrichtungen sein.
Wortlaut im Programm
Arbeitsrecht muss sicherstellen, dass ein aus Sicht der Kirchen »fehlendes privates Wohlverhalten« nicht zur Grundlage von Kündigungen in kirchlichen Einrichtungen und Betrieben gemacht werden darf. Link zum Original
Betriebe ohne Mitbestimmung oder gewerkschaftliche Vertretung sollen verschwinden.
Wortlaut im Programm
Die weißen Flecken auf der Landkarte der betrieblichen Mitbestimmung – Betriebe ohne Mitbestimmung oder gewerkschaftliche Vertretung – müssen beseitigt werden. Link zum Original
Das vereinfachte Wahlverfahren für Betriebsräte wird für alle Unternehmen verbindlich.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich dafür ein, die Wahl von Betriebsräten zu erleichtern: Das vereinfachte Wahlverfahren wird für alle Unternehmen verbindlich. Link zum Original
Betriebe mit mehr als fünf Beschäftigten ohne Betriebsrat müssen jährliche Mitarbeiterversammlungen mit gewerkschaftlicher Information durchführen.
Wortlaut im Programm
Alle Betriebe mit mehr als fünf Beschäftigten, die keinen Betriebsrat haben, müssen jährliche Mitarbeiter - versammlungen durchführen, auf denen Gewerkschaften über das Betriebsverfassungsgesetz informieren. Link zum Original
Der Kündigungsschutz wird auf alle Organe der Betriebsverfassung ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Der Kündigungsschutz muss auf alle Organe der Betriebsverfassung ausgeweitet und ab dem Zeitpunkt der Bewerbung für eine Betriebsratswahl von 1 2 auf 24 Monate verlängert werden. Link zum Original
Der Kündigungsschutz ab der Bewerbung für eine Betriebsratswahl wird von 12 auf 24 Monate verlängert.
Wortlaut im Programm
Der Kündigungsschutz muss auf alle Organe der Betriebsverfassung ausgeweitet und ab dem Zeitpunkt der Bewerbung für eine Betriebsratswahl von 1 2 auf 24 Monate verlängert werden. Link zum Original
Für Beschäftigte im öffentlichen Dienst gelten die gleichen Mitbestimmungsrechte.
Wortlaut im Programm
Für Beschäftigte im öffentlichen Dienst müssen die gleichen Mitbestimmungsrechte gelten. Link zum Original
Die Freistellungen von Betriebsräten nach Paragraph 38 BetrVG werden deutlich angehoben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Freistellungen von Betriebsräten im Verhältnis zu den Mitarbeiterzahlen unter BetrVG § 38 deutlich anheben. Link zum Original
Die Strafverfolgung bei Verstößen gegen das Betriebsverfassungsgesetz wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Um effektiv gegen solche Behinderung von Gewerkschaften und Betriebsräten (Union Busting und Betriebsräte-Bashing) vorgehen zu können, muss die Strafverfolgung bei Verstößen gegen das Betriebsverfassungsgesetz verbessert werden. Link zum Original
Gegen Arbeitgeber und Kanzleien, die auf die Verhinderung gewerkschaftlicher Organisierung spezialisiert sind, gelten schärfere Sanktionen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen schärfere Sanktionen gegen Arbeitgeber und Anwaltskanzleien, die sich auf die Verhinderung von gewerkschaftlicher Organisierung spezialisiert haben. Link zum Original
Verstöße gegen die Betriebsverfassung werden strafrechtlich stärker verfolgt.
Wortlaut im Programm
Verstöße gegen die Betriebsverfassung müssen auch strafrechtlich stärker verfolgt werden. Link zum Original
Bußgelder bei Verstößen gegen die Betriebsverfassung werden erhöht und an der Wirtschaftskraft des Unternehmens ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Die Bußgelder müssen erhöht werden und sich an der wirtschaftlichen Stärke des Unternehmens orientieren. Link zum Original
Ein zentrales Melderegister erfasst Betriebsratswahlen mit Verlauf und Ergebnis.
Wortlaut im Programm
Es muss ein zentrales Melderegister geschaffen werden, in dem Betriebsratswahlen mit ihrem Verlauf und Ergebnis erfasst werden. Link zum Original
Die Verpflichtung der Betriebsräte auf die Wahrung des Betriebsfriedens wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die Verpflichtung der Betriebsräte auf die Wahrung des Betriebs - friedens im Betriebsverfassungsgesetz wollen wir deshalb abschaffen. Link zum Original
Beschäftigte und Betriebsräte erhalten zwingende Mitbestimmungs- und Vetorechte bei allen wirtschaftlichen Fragen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen zwingende Mitbestimmungs- und Vetorechte der Beschäftigten und ihrer Betriebsräte bei allen wirtschaftlichen Fragen. Link zum Original
Die Mitgestaltungsrechte aller Beschäftigten werden durch mehr direkte Demokratie im Betrieb gestärkt.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir die Mitgestaltungsrechte jedes und jeder Beschäftigten durch mehr direkte Demokratie im Betrieb stärken. Link zum Original
Belegschaften erhalten monatlich zwei Stunden Beratungszeit während der Arbeitszeit.
Wortlaut im Programm
Belegschaften müssen einmal im Monat zwei Stunden Beratungszeit während der Arbeitszeit erhalten, um sich über Fragen zur Arbeitsgestaltung und Arbeitszeit austauschen und Initiativen zur Mitbestimmung entwickeln zu können. Link zum Original
Das Hartz-IV-System wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Hartz-IV-System ist gescheitert und muss abgeschafft werden! Link zum Original
Hartz IV wird durch eine sanktionsfreie Mindestsicherung ersetzt.
Wortlaut im Programm
Hartz-IV-System ist gescheitert und muss abgeschafft werden! Wir ersetzen es durch eine sanktionsfreie Mindestsicherung. Link zum Original
Die Ursachen der Erwerbslosigkeit werden bekämpft, soziale Sicherheit garantiert und Armut beseitigt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Ursachen der Erwerbslosigkeit bekämpfen, soziale Sicherheit garantieren und Armut beseitigen. Link zum Original
Zusätzliche, gut bezahlte und tariflich abgesicherte Arbeitsplätze werden statt Minijobs und unfreiwilliger Teilzeit geschaffen.
Wortlaut im Programm
Dazu müssen 1. zusätzliche, gut bezahlte und tariflich abgesicherte Arbeitsplätze geschaffen werden – statt Minijobs und unfreiwilliger Teilzeitarbeit. Link zum Original
Erwerbslose dürfen nicht in Armut gedrängt werden.
Wortlaut im Programm
2. Wer erwerbslos ist, darf nicht in Armut gedrängt werden. Link zum Original
Ein öffentlicher Beschäftigungssektor für Menschen ohne reguläre Beschäftigung wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
Und wir wollen 3. einen öffentlichen Beschäftigungssektor für Menschen schaffen, die derzeit keiner regulären Beschäftigung nachgehen können. Link zum Original
Eine Versicherung gegen Erwerbslosigkeit sichert den zuvor erreichten Lebensstandard annähernd.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Versicherung gegen Erwerbslosigkeit, mit der der zuvor erreichte Lebensstandard annähernd gesichert werden kann. Link zum Original
Beschäftigte und Arbeitgeber zahlen in die Erwerbslosenversicherung ein.
Wortlaut im Programm
In die Versicherung zahlen Beschäftigte und Arbeitgeber ein. Link zum Original
Arbeitslosengeld I wird länger gezahlt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass das Arbeitslosengeld I länger gezahlt wird und Ansprüche darauf schneller erworben werden. Link zum Original
Ansprüche auf Arbeitslosengeld I werden schneller erworben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass das Arbeitslosengeld I länger gezahlt wird und Ansprüche darauf schneller erworben werden. Link zum Original
Ein Anspruch auf Arbeitslosengeld I entsteht nach mindestens sechs Monaten Beschäftigung.
Wortlaut im Programm
Ein Anspruch auf Arbeitslosengeld I wird nach einem mindestens sechsmonatigen Arbeitsverhältnisses erworben. Link zum Original
Die Rahmenfrist für Arbeitslosengeld I wird auf drei Jahre verlängert.
Wortlaut im Programm
Die Rahmenfrist wird auf drei Jahre verlängert. Link zum Original
Arbeitslosengeld I wird bei Bedarf steuerfinanziert auf Höhe der Mindestsicherung aufgestockt.
Wortlaut im Programm
Bei Bedarf wird Arbeitslosengeld I steuerfinanziert auf Höhe der Mindestsicherung aufgestockt. Link zum Original
Sperrzeiten und Sanktionen im SGB II und SGB III werden ausnahmslos abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Sperrzeiten und Sanktionen im SGB II und SGB III werden ausnahmslos abge schafft. Link zum Original
Zuvor erarbeitete Ansprüche von Erwerbslosen dürfen nicht verfallen.
Wortlaut im Programm
Zuvor erarbeitete Ansprüche dürfen nicht verworfen werden. Link zum Original
Arbeitsangebote an Erwerbslose müssen ihrer Qualifikation, ihrem Werdegang und ihren Weiterbildungsinteressen entsprechen.
Wortlaut im Programm
Arbeitsangebote an Erwerbslose müssen deren Qualifikationen angemessen sein und den beruflichen Werdegang und ihre Weiterbildungsinteressen berücksichtigen. Link zum Original
Ein Recht auf Erwerbsarbeit wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein Recht auf Erwerbsarbeit und ein Recht, auch eine konkrete Arbeit abzulehnen: Niemand darf gezwungen werden, gegen seine oder ihre Überzeugung eine bestimmte Erwerbsarbeit anzunehmen. Link zum Original
Niemand darf gezwungen werden, gegen die eigene Überzeugung eine bestimmte Arbeit anzunehmen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein Recht auf Erwerbsarbeit und ein Recht, auch eine konkrete Arbeit abzulehnen: Niemand darf gezwungen werden, gegen seine oder ihre Überzeugung eine bestimmte Erwerbsarbeit anzunehmen. Link zum Original
Alle Erwerbslosen erhalten unabhängig von der Dauer der Erwerbslosigkeit einen Anspruch auf qualifizierte Förderung und Weiterbildung.
Wortlaut im Programm
Alle Erwerbslosen sollen einen Anspruch auf qualifizierte Förderung und Weiter bildung haben. Das gilt unabhängig davon, wie lange sie erwerbslos sind. Link zum Original
Die Arbeitsmarktpolitik schafft mehr gute Arbeitsplätze.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Arbeitsmarktpolitik, die mehr gute Arbeitsplätze schafft. Link zum Original
Mehr Personal wird in Bildung, Erziehung, Gesundheit und Pflege geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die öffentliche Daseinsvorsorge stärken und mehr Personal in Bildung, Erziehung, Gesundheit und Pflege schaffen. Link zum Original
Massenentlassungen bei profitablen Unternehmen werden verboten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Schutz der Arbeitsplätze stärken: Massenentlassungen bei profitablen Unternehmen wollen wir verbieten. Link zum Original
Der Kündigungsschutz wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Der Kündigungsschutz wird gestärkt. Link zum Original
Das Kündigungsschutzgesetz gilt für alle Betriebe mit mehr als fünf Beschäftigten.
Wortlaut im Programm
Das Kündigungsschutzgesetz gilt für alle Betriebe mit mehr als fünf Beschäftigten. Link zum Original
Der Betriebsrat erhält bei Kündigungen ein Vetorecht.
Wortlaut im Programm
Der Betriebsrat hat bei Kündigungen nicht nur ein Beteiligungs-, sondern ein Vetorecht. Link zum Original
Die Mittel für Bildung und Qualifizierung von Erwerbslosen werden erhöht.
Wortlaut im Programm
Die Mittel für Bildung und Qualifizierung von Erwerbslosen wollen wir erhöhen. Link zum Original
Erwerbslose erhalten einen Rechtsanspruch auf Beratung und Weiterqualifizierung.
Wortlaut im Programm
Die Mittel für Bildung und Qualifizierung von Erwerbslosen wollen wir erhöhen. Sie sollen einen Rechtsanspruch auf Beratung und Weiterqualifizierung haben. Link zum Original
Bei der Vermittlung stehen Freiwilligkeit, Interessen und Fähigkeiten statt Zwangsmaßnahmen im Vordergrund.
Wortlaut im Programm
Freiwilligkeit, Interessen und Fähigkeiten müssen bei der Vermittlung im Vordergrund stehen, statt Erwerbslose in sinnlose Schulungsmaßnahmen zu zwingen. Link zum Original
Ein öffentlich geförderter Beschäftigungssektor mit existenzsichernden, tariflich abgesicherten Arbeitsplätzen wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen neue Perspektiven für Menschen, die derzeit keiner regulären Beschäftigung nachgehen können, auch aufgrund körperlicher oder psychischer Beeinträchtigungen. Dafür schaffen wir einen öffentlich geför derten Beschäftigungssektor mit zusätz lichen existenzsichernden und tariflich abgesicherten Arbeitsplätzen. Link zum Original
Die Entlohnung liegt mindestens beim Mindestlohn und bei 1.500 Euro brutto monatlich in Vollzeit.
Wortlaut im Programm
Die Entlohnung darf den Mindestlohn und einen Bruttolohn von monatlich mindestens 1. 5 0 0 Euro (Vollzeit) nicht unterschreiten. Link zum Original
Verfügbare Gelder werden per Passiv-Aktiv-Transfer für gesellschaftlich nützliche Beschäftigung eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Alle verfügbaren Gelder wollen wir einsetzen, um gesellschaftlich nützliche Beschäftigung statt Erwerbslosigkeit zu finanzieren (sogenannter Passiv-Aktiv-Transfer). Link zum Original
Beschäftigte im öffentlich geförderten Sektor haben Anspruch auf mindestens 22 Wochenstunden.
Wortlaut im Programm
Die Beschäftigten haben einen Rechtsanspruch auf eine Arbeitszeit von mindestens 22 Stunden in der Woche. Link zum Original
Die Beschäftigungsangebote sind für Erwerbslose freiwillig.
Wortlaut im Programm
Die Angebote sind für die Erwerbslosen freiwillig. Link zum Original
Gewerkschaften, Sozialverbände und Erwerbslosengruppen werden im Kampf gegen Armut unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen Gewerkschaften, Sozial- und Wohlfahrtsverbände sowie Erwerbslosengruppen im Kampf um die Verbesserung der sozialen Situation der Menschen, die in Armut leben. Link zum Original
Das Existenzminimum darf nicht gekürzt werden.
Wortlaut im Programm
Das Existenzminimum darf nicht gekürzt werden! Link zum Original
Das Hartz-IV-System wird abgeschafft und ersetzt.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir das Hartz-IV-System abschaffen und ersetzen. Link zum Original
Hartz IV wird durch gute Arbeit, eine bessere Erwerbslosenversicherung und eine bedarfsgerechte individuelle Mindestsicherung ohne Sanktionen ersetzt.
Wortlaut im Programm
Wir ersetzen es mit guter Arbeit, einer besseren Erwerbslosenversicherung und einer bedarfsgerechten individuellen Mindestsicherung ohne Sanktionen und Kürzungen. Link zum Original
Die Mindestsicherung beträgt derzeit 1.050 Euro.
Wortlaut im Programm
Wir ersetzen es mit guter Arbeit, einer besseren Erwerbslosenversicherung und einer bedarfsgerechten individuellen Mindestsicherung ohne Sanktionen und Kürzungen. Die Höhe muss derzeit 1.050 Euro betragen. Sie gilt für Erwerbslose, aufstockende Erwerbstätige, Langzeiterwerbslose und Erwerbsunfähige ohne hinreichendes Einkommen oder Vermögen. Link zum Original
Die Mindestsicherung gilt für Erwerbslose, Aufstockende, Langzeiterwerbslose und Erwerbsunfähige ohne hinreichendes Einkommen oder Vermögen.
Wortlaut im Programm
Wir ersetzen es mit guter Arbeit, einer besseren Erwerbslosenversicherung und einer bedarfsgerechten individuellen Mindestsicherung ohne Sanktionen und Kürzungen. Die Höhe muss derzeit 1.050 Euro betragen. Sie gilt für Erwerbslose, aufstockende Erwerbstätige, Langzeiterwerbslose und Erwerbsunfähige ohne hinreichendes Einkommen oder Vermögen. Link zum Original
Die Leistungen der Mindestsicherung werden jährlich entsprechend den Lebenshaltungskosten angehoben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass die Leistungen der sanktionsfreien Mindestsicherung jährlich entsprechend den Lebenshaltungskosten angehoben werden. Link zum Original
Die Höhe der Mindestsicherung wird einmal je Legislaturperiode anhand der Armutsrisikogrenze und eines Warenkorbs überprüft.
Wortlaut im Programm
Einmal in der Legislaturperiode wird die Höhe der Mindestsicherung anhand der Armutsrisikogrenze und anhand eines Warenkorbs überprüft. Link zum Original
Das Prinzip der Bedarfs- und Einstandsgemeinschaften wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Das Prinzip der Bedarfs- und Einstandsgemeinschaften wollen wir abschaffen. Link zum Original
Individuelle Ansprüche unter Berücksichtigung gesetzlicher Unterhaltspflichten ersetzen die Bedarfsgemeinschaft.
Wortlaut im Programm
Das Prinzip der Bedarfs- und Einstandsgemeinschaften wollen wir abschaffen. Wir ersetzen es durch individuelle Ansprüche (Individualprinzip) unter Berücksichtigung der gesetzlichen Unterhaltsverpflichtungen. Link zum Original
Kürzungen, Leistungseinschränkungen und Sperrzeiten werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Kürzungen, Leistungseinschränkungen oder Sperrzeiten, egal mit welcher Begründung, lehnt DIE LINKE ab. Link zum Original
Die Mindestsicherung gilt für erwerbsfähige und nicht erwerbsfähige Erwachsene.
Wortlaut im Programm
Diese Mindestsicherung sichert sowohl erwerbsfähige als auch nicht erwerbsfähige Erwachsene, z. B. Erwerbsminderungsrentnerinnen und -rentner. Link zum Original
Sonderbedarfe etwa chronisch Kranker oder behinderter Menschen werden über die Solidarische Gesundheitsversicherung bzw. das Bundesteilhabegesetz gewährt.
Wortlaut im Programm
Sonderbedarfe, z. B. für chronisch Kranke oder Menschen mit Behinderungen, werden im Rahmen der Solidarischen Gesundheitsversicherung bzw. des Bundesteilhabegesetzes gewährt. Link zum Original
Bei Bedarf wird zusätzlich Wohngeld in Höhe der Bruttowarmmiete gezahlt.
Wortlaut im Programm
Bei Bedarf wird zusätzlich ein Wohngeld (Bruttowarmmiete) gezahlt. Link zum Original
Für alle dauerhaft in Deutschland lebenden Menschen soll eine Mindestsicherung eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine Mindestsicherung für alle dauerhaft in Deutschland lebenden Menschen ein. Link zum Original
Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie hier lebende EU-Bürgerinnen und EU-Bürger werden in die Mindestsicherung einbezogen.
Wortlaut im Programm
Asylbewerberinnen und Asylbewerber und hier lebende EU-Bürgerinnen und -Bürger werden in die Mindestsicherung einbezogen. Link zum Original
Die Mittel für Mobilität in der Mindestsicherung müssen den realen Preisen entsprechen.
Wortlaut im Programm
Die Mittel für Mobilität müssen den realen Preisen entsprechen. Link zum Original
Im Deutschen Bundestag soll eine Enquete-Kommission zum Grundeinkommen eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Auch deshalb unterstützt DIE LINKE die Einsetzung einer Enquete-Kommission zum Grundeinkommen im Deutschen Bundestag. Link zum Original
Die Selbstorganisation von Erwerbslosen und Geringverdienenden in Initiativen, Betrieben und Gewerkschaften wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Selbstorganisation von Erwerbslosen und Geringverdienenden in Initiativen, Betrieben und Gewerkschaften und streiten an ihrer Seite im Parlament und auf der Straße. Link zum Original
Dauerhafte Armut von Menschen in Deutschland wird nicht hingenommen.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns niemals damit abfinden, dass in einem der reichsten Länder der Welt Menschen dauerhaft in Armut leben. Link zum Original
Niedriglöhne werden bekämpft.
Wortlaut im Programm
Wir kämpfen gegen Niedriglohn und für eine Mindestsicherung, die vor Armut schützt. Link zum Original
Eine Mindestsicherung soll vor Armut schützen.
Wortlaut im Programm
Wir kämpfen gegen Niedriglohn und für eine Mindestsicherung, die vor Armut schützt. Link zum Original
In Betreuungseinrichtungen werden die Standards guter Arbeit umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Eltern brauchen Betreuungseinrichtungen mit flexiblen Öffnungszeiten, damit sie Beruf und Familienleben vereinbaren können. Gleichzeitig müssen in diesen Einrichtungen die Standards guter Arbeit realisiert werden. Link zum Original
Die Forderungen der Beschäftigten in Kindertagesstätten nach Anerkennung, angemessener Bezahlung und guten arbeitsrechtlichen Bedingungen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE unterstützt die Beschäftigten in Kindertagesstätten bei ihren Forderungen nach Anerkennung ihrer Arbeit, angemessener Bezahlung und guten arbeitsrechtlichen Bedingungen (vgl. Kapitel XIII »Gute Bildung. Für alle« ). Link zum Original
Es werden Arbeitszeitmodelle geschaffen, die Müttern und Vätern die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Arbeitszeitmodelle schaffen, die Müttern und Vätern ermöglichen, ihren Beruf mit Familie und Privatleben unter einen Hut zu bringen. Link zum Original
Beschäftigte erhalten mehr Zeitautonomie statt einer allein an betrieblichen Erfordernissen orientierten Flexibilisierung der Arbeitszeit.
Wortlaut im Programm
Statt einer Flexibilisierung von Arbeitszeit, die sich lediglich an den betrieblichen Erfordernissen orientiert, brauchen die Beschäftigten mehr Zeitautonomie. Link zum Original
Betriebe sollen ausreichend Personal haben, um Ausfälle etwa durch Kinderkrankentage auszugleichen.
Wortlaut im Programm
Betriebe brauchen ausreichend Personal, um z. B. den Ausfall durch Kindkrank-Tage auszugleichen. Link zum Original
Eltern erhalten besonderen Kündigungsschutz bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres des Kindes.
Wortlaut im Programm
Eltern erhalten besonderen Kündigungsschutz bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres des Kindes. Link zum Original
Der berufliche Wiedereinstieg nach schwangerschafts- und erziehungsbedingten Pausen wird durch kostenfreie Weiterbildungsangebote erleichtert.
Wortlaut im Programm
Der Wiedereinstieg in den Beruf nach einer schwangerschafts- und erziehungsbedingten Pause muss durch kostenfreie Weiterbildungsangebote erleichtert werden. Link zum Original
Unterhaltsvorschuss und Kindergeld werden nicht auf SGB-II-Leistungen angerechnet.
Wortlaut im Programm
Unterhaltsvorschuss und Kindergeld dürfen nicht auf die SGB-II-Leistungen angerechnet werden. Link zum Original
Alleinerziehende erhalten mehr Unterstützung bei der Rückkehr ins Berufsleben oder beim Abschluss einer Ausbildung.
Wortlaut im Programm
Alleinerziehende benötigen mehr Unterstützung, um ins Berufsleben zurückzukehren oder um eine Ausbildung abzuschließen. Entsprechende Förderung, Weiterbildungsangebote und Angebote zu sozialer Vernetzung wollen wir verbessern. Link zum Original
Beschäftigte der privaten Versicherungsunternehmen erhalten einen sozial verträglichen Übergang in die gesetzlichen Krankenkassen.
Wortlaut im Programm
Die private Krankenversicherung wollen wir auf Zusatzleistungen beschränken und den Beschäftigten der Versicherungsunternehmen einen sozial verträglichen Übergang in die gesetzlichen Krankenkassen ermöglichen. Link zum Original
Psychisch kranke Menschen erhalten Zugang zum öffentlich geförderten Beschäftigungssektor.
Wortlaut im Programm
Psychisch kranke Menschen wollen wir vor dem Gesetz und in den Sozialversicherungen gleichstellen und ihnen Zugang zu unserem öffentlich geförderten Beschäftigungssektor ermöglichen (vgl. Kapitel III » Soziale Sicherheit« ). Link zum Original
Es werden Arbeitsplätze geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen solidarische und ökologische Formen der Wirtschaft stärken und Arbeitsplätze schaffen. Link zum Original
Durch mehr öffentliche Investitionen und eine gerechte Verteilung der Arbeit sollen Millionen Arbeitsplätze in kurzer Vollzeit von 30 bis 35 Wochenstunden entstehen.
Wortlaut im Programm
Durch mehr öffentliche Investitionen auf kommunaler, Bundes- und Länderebene und durch eine gerechte Verteilung der Arbeit können Millionen neue Arbeitsplätze in kurzer Vollzeit (30 bis 35 Stunden pro Woche) geschaffen werden. Link zum Original
Die Mitbestimmungsrechte der Beschäftigten werden ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Die Mitbestimmungsrechte der Beschäftigten müssen ausgeweitet werden. Link zum Original
Das Personalvertretungsrecht gilt uneingeschränkt für alle Menschen, die für eine Dienststelle tätig sind.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE tritt dafür ein, dass das Personalvertretungsrecht uneingeschränkt für alle Menschen gilt, die für eine Dienststelle tätig sind. Link zum Original
Der öffentliche Dienst soll Vorbild für gute Arbeit und Ausbildung sein.
Wortlaut im Programm
Der öffentliche Dienst muss Vorbild in Sachen guter Arbeit und Ausbildung sein (vgl. Kapitel I » Gute Arbeit« ). Link zum Original
Bis zur Einführung einer Mindestsicherung von 1.050 Euro werden die Angemessenheitsgrenzen für die Kosten der Unterkunft deutlich angehoben, damit sie den tatsächlichen Bedarf decken.
Wortlaut im Programm
Bis zur Einführung einer Mindestsicherung in Höhe von 1.050 Euro (vgl. Kapitel III »Soziale Sicherheit« ) müssen die Angemessenheitsgrenzen für die » Kosten der Unterkunft« deutlich angehoben werden, damit sie den tatsächlichen Bedarf decken. Entsprechend muss der Bund seinen Anteil an der Kostenübernahme deutlich erhöhen. Link zum Original
Sozial- und Erziehungsberufe werden aufgewertet.
Wortlaut im Programm
Sozial und Erziehungsberufe müssen aufgewertet werden. Sie verdienen größere Wertschätzung: bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen. Link zum Original
Beschäftigte in Sozial- und Erziehungsberufen erhalten bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen.
Wortlaut im Programm
Sozial und Erziehungsberufe müssen aufgewertet werden. Sie verdienen größere Wertschätzung: bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen. Link zum Original
Eine gesetzliche Mindestausbildungsvergütung vergleichbar dem gesetzlichen Mindestlohn wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Darum fordern wir eine gesetzlich geregelte Mindestausbildungsvergütung vergleichbar dem gesetzlichen Mindestlohn. Link zum Original
Gewerkschaften und Gewerkschaftsjugenden werden im Kampf um bessere tarifvertragliche Lösungen für Auszubildende unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Gewerkschaften und Gewerkschaftsjugenden bei ihrem Kampf um bessere tarifvertragliche Lösungen. Link zum Original
Die Mitbestimmung der Auszubildenden wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Mitbestimmung der Auszubildenden wollen wir stärken. Ihre Mitwirkung in den Personalvertretungen muss garantiert werden. Link zum Original
Die Mitwirkung der Auszubildenden in den Personalvertretungen wird garantiert.
Wortlaut im Programm
Die Mitbestimmung der Auszubildenden wollen wir stärken. Ihre Mitwirkung in den Personalvertretungen muss garantiert werden. Link zum Original
Eine Bildungsfreistellung für alle Beschäftigten wird gesetzlich gesichert, nicht nur für berufliche Weiterbildung.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will zudem eine Bildungsfreistellung für alle Beschäftigten gesetzlich sichern, nicht nur für die berufliche Weiterbildung (vgl. Kapitel I » Gute Arbeit« ). Link zum Original
Für Lehrkräfte in allen Bereichen der Weiterbildung gilt ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag.
Wortlaut im Programm
Lehrkräfte in der Weiterbildung brauchen einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag für alle Bereiche der Weiterbildung. Link zum Original
Honorarverträge in der Weiterbildung werden in feste Stellen umgewandelt.
Wortlaut im Programm
Honorarverträge sollen in feste Stellen umgewandelt werden. Link zum Original
Arbeitsagenturen und andere öffentliche Auftraggeber stellen bei der Vergabe die Qualität von Bildung und gute Bezahlung der Lehrkräfte in den Mittelpunkt.
Wortlaut im Programm
Die Arbeitsagenturen und andere öffentliche Auftraggeber müssen bei der Vergabe die Qualität von Bildung und eine gute Bezahlung der Lehrkräfte in den Mittelpunkt stellen. Link zum Original
Bei der Vergabe von Bildungsdienstleistungen durch die Bundesagentur für Arbeit sind die geltenden tariflichen Bestimmungen für alle Anbieter verbindlich.
Wortlaut im Programm
Bei der Vergabe von Bildungsdienstleistungen durch die Bundesagentur für Arbeit sollen die geltenden tariflichen Bestimmungen für alle Anbieter verbindlich sein. Link zum Original
Lehrkräfte in der Weiterbildung werden nicht mehr von einem befristeten Projekt zum nächsten beschäftigt.
Wortlaut im Programm
Lehrkräfte dürfen sich nicht von einem befristeten Projekt zum nächsten hangeln müssen. Link zum Original
Die Künstlersozialkasse wird erhalten und ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Die Künstlersozialkasse muss erhalten und ausgeweitet werden. Link zum Original
Neu entstandene Tätigkeitsfelder werden in die Künstlersozialkasse einbezogen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen neu entstandene Tätigkeitsfelder einbeziehen und den Bundeszuschuss erhöhen. Link zum Original
Der Bundeszuschuss zur Künstlersozialkasse wird erhöht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen neu entstandene Tätigkeitsfelder einbeziehen und den Bundeszuschuss erhöhen. Link zum Original
(Solo-)Selbstständige werden in solidarische Versicherungsmodelle für Gesundheit, Erwerbslosigkeit, Rente und Pflege einbezogen.
Wortlaut im Programm
Wir streben die Einbeziehung von (Solo- ) Selbstständigen in unsere solidarischen Versicherungsmodelle (Gesundheit, Erwerbslosigkeit, Rente, Pflege) an. Link zum Original
Gute Arbeit soll prekäre Jobs ersetzen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen gute Arbeit statt prekärer Jobs. Link zum Original
Ein gesetzlicher Mindestlohn von zwölf Euro wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Den Niedriglohnsektor wollen wir mit einem gesetzlichen Mindestlohn von zwölf Euro trockenlegen. Link zum Original
Tarifflucht durch Werkverträge und Leiharbeit wird unterbunden.
Wortlaut im Programm
Tarifflucht durch Werkverträge und Leiharbeit muss unterbunden werden. Link zum Original
Befristungen werden zurückgedrängt und auf wenige Sachgründe beschränkt.
Wortlaut im Programm
Die ausufernden Befristungen wollen wir zurückdrängen und auf wenige Sachgründe beschränken. Link zum Original
In Ost und West gilt gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE steht für den Grundsatz »Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit!« – in Ost und West. Link zum Original
Leiharbeit und Werkverträge passen nicht zu einer zukunftsorientierten Regional- und Strukturpolitik.
Wortlaut im Programm
Leiharbeit und Werkverträge passen nicht in das Modell einer zukunftsorientierten Regional- und Strukturpolitik. Link zum Original
Das Unterlaufen von Arbeitsrecht und Tarifverträgen wird unterbunden.
Wortlaut im Programm
Mit den Gewerkschaften, den Kammern und Wirtschaftsverbänden beraten wir kontinuierlich über geeignete Maßnahmen, um das Unterlaufen von Arbeitsrecht und Tarifverträgen zu unterbinden, Leiharbeit und Werkverträge zurückzudrängen. Link zum Original
Leiharbeit und Werkverträge werden zurückgedrängt.
Wortlaut im Programm
Mit den Gewerkschaften, den Kammern und Wirtschaftsverbänden beraten wir kontinuierlich über geeignete Maßnahmen, um das Unterlaufen von Arbeitsrecht und Tarifverträgen zu unterbinden, Leiharbeit und Werkverträge zurückzudrängen. Link zum Original
Ausnahmen beim Mindestlohn werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wenden uns gegen Ausnahmen beim Mindestlohn und wollen Asylbewerber und Geflüchtete schnell, aber fair in den Arbeitsmarkt integrieren. Link zum Original
Es werden 300 000 sozialversicherungspflichtige, tariflich abgesicherte Arbeitsplätze öffentlich geförderter Beschäftigung für Langzeiterwerbslose und Geflüchtete geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen 300 000 sozialversicherungspflichtige, tariflich abgesicherte und existenzsichernde Arbeitsplätze im Bereich öffentlich geförderter Beschäftigung für Langzeiterwerbslose und Geflüchtete schaffen. Link zum Original
Es werden neue Arbeitszeitmodelle für alle geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen neue Arbeitszeitmodelle – und zwar für alle! Link zum Original
Die Arbeitszeit wird auf rund 30 Wochenstunden oder einen Sechs-Stunden-Tag bei vollem Lohn- und Personalausgleich verkürzt.
Wortlaut im Programm
eine Arbeitszeitverkürzung, die um 30 Wochenstunden oder einen Sechs-Stunden- Tag kreist, bei vollem Lohn- und notwendigem Personalausgleich. Link zum Original
Es wird ein individuelles Recht auf Teilzeit eingeführt.
Wortlaut im Programm
ein individuelles Recht auf Teilzeit sowie das Rückkehrrecht auf die vorherige Arbeitszeit, die Einführung von Auszeiten- Regelungen und die stärkere Kontrolle von Überstunden und Arbeitszeitgesetzen durch Betriebsräte, Personalräte und Mitarbeitervertretungen. Link zum Original
Es wird ein Rückkehrrecht auf die vorherige Arbeitszeit eingeführt.
Wortlaut im Programm
ein individuelles Recht auf Teilzeit sowie das Rückkehrrecht auf die vorherige Arbeitszeit, die Einführung von Auszeiten- Regelungen und die stärkere Kontrolle von Überstunden und Arbeitszeitgesetzen durch Betriebsräte, Personalräte und Mitarbeitervertretungen. Link zum Original
Es werden Auszeiten-Regelungen eingeführt.
Wortlaut im Programm
ein individuelles Recht auf Teilzeit sowie das Rückkehrrecht auf die vorherige Arbeitszeit, die Einführung von Auszeiten- Regelungen und die stärkere Kontrolle von Überstunden und Arbeitszeitgesetzen durch Betriebsräte, Personalräte und Mitarbeitervertretungen. Link zum Original
Betriebsräte, Personalräte und Mitarbeitervertretungen kontrollieren Überstunden und Arbeitszeitgesetze stärker.
Wortlaut im Programm
ein individuelles Recht auf Teilzeit sowie das Rückkehrrecht auf die vorherige Arbeitszeit, die Einführung von Auszeiten- Regelungen und die stärkere Kontrolle von Überstunden und Arbeitszeitgesetzen durch Betriebsräte, Personalräte und Mitarbeitervertretungen. Link zum Original
Soziale Dienstleistungen und öffentliche Daseinsvorsorge werden durch bessere Finanzierung und mehr Personal gestärkt.
Wortlaut im Programm
die Stärkung sozialer Dienstleistungen und der öffentlichen Daseinsvorsorge, hin zu einer bedarfsgerechten Versorgung, durch bessere Finanzierung und mehr Personal. Link zum Original
Für gleiche und gleichwertige Arbeit gibt es gleichen Lohn.
Wortlaut im Programm
gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit! Dafür brauchen wir ein verbindliches Entgeltgleichheitsgesetz samt Verbandsklagerecht, damit Frauen nicht mehr allein vor Gericht ziehen müssen. Link zum Original
Professionelle Sorgearbeit für Kinder, Alte oder Kranke verdient hohe gesellschaftliche und finanzielle Anerkennung.
Wortlaut im Programm
Wer sich professionell um andere sorgt, seien es Kinder, Alte oder Kranke, verdient ein hohes Maß gesellschaftlicher Anerkennung – nicht nur, aber auch finanziell. Link zum Original
Löhne und Gehälter, insbesondere untere und mittlere Einkommen, sollen steigen.
Wortlaut im Programm
Löhne und Gehälter müssen steigen, insbesondere die unteren und mittleren Einkommen. Das bewirken wir einerseits durch die Anhebung des gesetzlichen Mindestlohnes auf zwölf Euro. Link zum Original
Der gesetzliche Mindestlohn wird auf zwölf Euro angehoben.
Wortlaut im Programm
Löhne und Gehälter müssen steigen, insbesondere die unteren und mittleren Einkommen. Das bewirken wir einerseits durch die Anhebung des gesetzlichen Mindestlohnes auf zwölf Euro. Link zum Original
Lohnbremsen in der Arbeitsmarktpolitik wie Leiharbeit, Werkverträge, Hartz IV und Sanktionen werden beseitigt.
Wortlaut im Programm
Andererseits beseitigen wir die Lohnbremsen in der Arbeitsmarktpolitik: Leiharbeit, Werkverträge, Hartz IV und Sanktionen, sinkende Tarifbindung usw. Link zum Original
Massenerwerbslosigkeit soll durch Stärkung der Binnenwirtschaft, der Kaufkraft und öffentliche Investitionen bekämpft werden.
Wortlaut im Programm
Zur Bekämpfung der Massenerwerbslosigkeit, die etwa doppelt so hoch ist wie die offiziellen Erwerbslosigkeitszahlen, setzt DIE LINKE auf die Stärkung der Binnenwirtschaft, der Kaufkraft der Beschäftigten und auf öffentliche Investitionen. Link zum Original
Arbeit soll umverteilt und die Arbeitszeit verkürzt werden, damit selbstbestimmteres Arbeiten und Leben für alle möglich wird.
Wortlaut im Programm
Darüber kann durch eine Umverteilung und Verkürzung der Arbeit das Versprechen der Digitalisierung, selbstbestimmter zu arbeiten und zu leben, für alle Wirklichkeit werden Link zum Original
Menschen ohne reguläre Beschäftigung sollen neue Perspektiven erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen neue Perspektiven für Menschen, die derzeit keiner regulären Beschäftigung nachgehen können. Link zum Original
Ein öffentlich geförderter Beschäftigungssektor mit zusätzlichen existenzsichernden, tariflich abgesicherten Arbeitsplätzen wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
Dafür schaffen wir einen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor mit zusätzlichen existenzsichernden und tariflich abgesicherten Arbeitsplätzen. Sie müssen sich an den regionalen Gegebenheiten und den Bedürfnissen der Erwerbslosen ausrichten Link zum Original
Die Arbeitsplätze im öffentlich geförderten Beschäftigungssektor richten sich an regionalen Gegebenheiten und den Bedürfnissen der Erwerbslosen aus.
Wortlaut im Programm
Dafür schaffen wir einen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor mit zusätzlichen existenzsichernden und tariflich abgesicherten Arbeitsplätzen. Sie müssen sich an den regionalen Gegebenheiten und den Bedürfnissen der Erwerbslosen ausrichten Link zum Original
Die Mitbestimmung der Beschäftigten in Betrieben sowie in Aufsichts- und Verwaltungsräten wird gestärkt und weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Mehr Demokratie in der Wirtschaft beginnt damit, die Mitbestimmung der Beschäftigten in den Betrieben sowie in Aufsichts- und Verwaltungsräten zu stärken und weiterzuentwickeln. Link zum Original
In allen Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten wird eine echte paritätische Mitbestimmung mit gleicher Vertretung von Eigentümern und Beschäftigten eingeführt.
Wortlaut im Programm
In allen privaten, öffentlichen und gemeinwirtschaftlichen Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten wollen wir eine echte paritätische Mitbestimmung einführen. In diesen Unternehmen müssen die Eigentümer und die Beschäftigten zu gleichen Teilen vertreten sein. Den Vorsitz übernimmt eine weitere Person, auf die sich beide Seiten verständigen müssen. Link zum Original
Den Vorsitz des paritätisch besetzten Gremiums übernimmt eine weitere Person, auf die sich beide Seiten verständigen.
Wortlaut im Programm
In allen privaten, öffentlichen und gemeinwirtschaftlichen Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten wollen wir eine echte paritätische Mitbestimmung einführen. In diesen Unternehmen müssen die Eigentümer und die Beschäftigten zu gleichen Teilen vertreten sein. Den Vorsitz übernimmt eine weitere Person, auf die sich beide Seiten verständigen müssen. Link zum Original
Der Aufsichtsrat muss allen wichtigen Entscheidungen der Unternehmensführung zustimmen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass der Aufsichtsrat bei allen wichtigen Entscheidungen der Unternehmensführung zustimmen muss. Link zum Original
Bei Fragen von erheblicher Bedeutung für die Belegschaft wird zuerst eine Belegschaftsabstimmung durchgeführt.
Wortlaut im Programm
Bei Fragen von erheblicher Bedeutung für die Belegschaft wollen wir, dass zuerst eine Belegschaftsabstimmung durch - geführt wird. Link zum Original
Entscheidungen gegen das Votum der Belegschaft erfordern mindestens eine Zweidrittelmehrheit im Aufsichtsrat.
Wortlaut im Programm
Entscheidungen gegen das Votum der Belegschaft bedürfen mindestens einer Zweidrittelmehrheit im Aufsichtsrat. Link zum Original
Die Aushöhlung der Mitbestimmung durch international agierende Konzerne wird gestoppt.
Wortlaut im Programm
Die Aushöhlung der Mitbestimmung durch international agierende Konzerne muss gestoppt werden. Link zum Original
Die Umgehung der Mitbestimmungsgesetze durch Sitzverlagerung oder Scheinauslandsgesellschaften wird erschwert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen es Konzernen erschweren, die Mitbestimmungsgesetze durch die Verlagerung ihres Unternehmenssitzes oder durch Gründung von Scheinauslandsgesellschaften zu umgehen. Link zum Original
Die Unternehmensmitbestimmung wird ausnahmslos auf internationale Unternehmen mit Niederlassungen in Deutschland ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Die Unternehmensmitbestimmung muss ausnahmslos auf internationale Unternehmen mit Standort - niederlassungen in Deutschland ausgeweitet werden. Link zum Original
LKW-Fahrerinnen und -Fahrer erhalten längere Ruhezeiten und bessere Arbeitsbedingungen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen längere Ruhezeiten und bessere Arbeitsbedingungen für LKW- Fahrerinnen und -Fahrer durchsetzen und Straßenverkehrskontrollen ausweiten. Link zum Original
Überschuldung soll verhindert werden, bevor sie entsteht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Schulden verhindern, bevor sie entstehen. Link zum Original
Schuldnerberatungsstellen werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Schulden verhindern, bevor sie entstehen. Dafür wollen wir Schuldnerberatungsstellen stärken und eine mobile Schuldnerberatung in ländlichen Gebieten einführen. Link zum Original
In ländlichen Gebieten wird eine mobile Schuldnerberatung eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Schulden verhindern, bevor sie entstehen. Dafür wollen wir Schuldnerberatungsstellen stärken und eine mobile Schuldnerberatung in ländlichen Gebieten einführen. Link zum Original
Die Löhne sollen steigen.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE kämpft daher für einen Politikwechsel in Deutschland und eine andere Wirtschaftspolitik – für höhere Löhne, Umverteilung des Reichtums und öffentliche Investitionen, für einen sozialökologischen Umbau der Wirtschaft. Link zum Original
In den Krisenländern sollen sofort wirksame Schritte gegen Massenerwerbslosigkeit, Armut und Perspektivlosigkeit der Jugend eingeleitet werden.
Wortlaut im Programm
Es müssen sofort wirksame Schritte gegen Massenerwerbslosigkeit, Armut und Perspektivlosigkeit der Jugend in den Krisenländern eingeleitet Link zum Original
Die Löhne in Deutschland sollen steigen.
Wortlaut im Programm
Die Löhne in Deutschland müssen steigen, den deindustrialisierten Regionen in der EU müssen alternative Entwicklungsmöglichkeiten gegeben werden. Link zum Original
In Europa sollen soziale Mindeststandards gelten.
Wortlaut im Programm
Wir kämpfen für Mindeststandards und eine abgestimmte Besteuerung der Superreichen in Europa. Link zum Original
Lohndumping in der EU soll gestoppt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass Lohndumping in der EU gestoppt wird. Link zum Original
Lohn-, Steuer- und Sozialpolitik der EU-Staaten sollen gegen Lohndumping und Unterbietungswettbewerb aufeinander abgestimmt werden.
Wortlaut im Programm
Lohn-, Steuer- und Sozialpolitik müssen in diesem Sinne aufeinander abgestimmt werden. Link zum Original
Ein europäischer Mindestlohn in Höhe von 60 Prozent des nationalen Durchschnittslohns soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE kämpft für einen europäischen Mindestlohn, der bei 60 Prozent des nationalen Durchschnittslohns liegen muss. Link zum Original
Das Prinzip gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort soll rechtlich verankert werden.
Wortlaut im Programm
Das Prinzip »Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort« muss rechtlich verankert werden, um Lohndumping zu unterbinden. Link zum Original
Ein europäischer Mindestlohn von mindestens 60 Prozent des Durchschnittsentgelts des jeweiligen Landes soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir streiten für einen europäischen Mindestlohn in Höhe von mindestens 60 Prozent des Durchschnittsentgelts des jeweiligen Landes. Link zum Original
Mitbestimmungsrechte sowie Rechte von Gewerkschaften und Beschäftigten sollen wiederhergestellt und ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Mitbestimmungsrechte und Rechte von Gewerkschaften und Beschäftigten müssen wiederhergestellt und ausgebaut werden. Link zum Original
Arbeitsinspektionen auf europäischer Ebene sollen personell besser und mit unabhängigen Kontrollrechten ausgestattet werden.
Wortlaut im Programm
Arbeitsinspektionen auf europäischer Ebene müssen personell besser und mit unabhängigen Kontrollrechten ausgestattet werden. Link zum Original
In der EU sollen eine verbindliche soziale Mindestsicherung und verbindliche soziale Mindeststandards nach der Günstigkeitsklausel gelten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen soziale Sicherheit mit verbindlicher sozialer Mindestsicherung und verbindlichen sozialen Mindeststandards nach der Günstigkeitsklausel. Link zum Original
Der Ausschluss arbeitsuchender Unionsbürgerinnen und Unionsbürger von der Sozialhilfe wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir sind gegen den Ausschluss von Arbeit suchenden Unionsbürgerinnen und Unionsbürgern aus der Sozialhilfe. Link zum Original
Arbeitsuchende Unionsbürgerinnen und Unionsbürger sollen bei der Suche nach guter Arbeit unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Stattdessen sollen sie dabei unterstützt werden, eine gute Arbeit zu finden. Link zum Original
Der Europäische Sozialfonds soll weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Der Europäische Sozialfonds zur Förderung der Beschäftigungspolitik des sozialen Zusammenhalts muss weiterentwickelt werden. Link zum Original
Der Europäische Globalisierungsfonds soll auch Betrieben mit weniger als 500 Beschäftigten zugänglich sein.
Wortlaut im Programm
Der Europäische Globalisierungsfonds (EGF) soll Beschäftigten helfen, wenn sie aufgrund von Globalisierungsfolgen ihren Arbeitsplatz verloren haben. Er muss auch Betrieben mit weniger als 500 Beschäftigten zugänglich gemacht werden und zu einem Beschäftigungssicherungsfonds ausgebaut werden. Link zum Original
Der Europäische Globalisierungsfonds soll zu einem Beschäftigungssicherungsfonds ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Der Europäische Globalisierungsfonds (EGF) soll Beschäftigten helfen, wenn sie aufgrund von Globalisierungsfolgen ihren Arbeitsplatz verloren haben. Er muss auch Betrieben mit weniger als 500 Beschäftigten zugänglich gemacht werden und zu einem Beschäftigungssicherungsfonds ausgebaut werden. Link zum Original
Arbeitgeber sollen nur die zur Erfüllung des Arbeitsvertrags erforderlichen Daten speichern dürfen.
Wortlaut im Programm
Arbeitgeber dürfen nur Daten abspeichern, die für die Erfüllung des Arbeitsvertrages erforderlich sind. Link zum Original
Die Überwachung von Beschäftigten durch Video, Detektive oder Kontrolle des E-Mail-Verkehrs wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Einer Überwachung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch Video, Detektive oder des E-Mail-Verkehrs stellen wir uns entgegen. Link zum Original
Das menschenwürdige Existenzminimum gilt für alle Menschen in Deutschland und wird nicht zur Abschreckung von Migrantinnen und Migranten gekürzt.
Wortlaut im Programm
Das menschenwürdige Existenzminimum gilt für alle Menschen in Deutschland gleichermaßen. Es darf nicht, wie es das SPD-geführte Arbeitsministerium jüngst getan hat, zur Abschreckung oder, um Migrantinnen und Migranten aus dem Land zu treiben, gekürzt werden. Link zum Original
Die Ausnahmen vom Mindestlohn werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die Ausnahmen vom Mindestlohn und das Asylbewerberleistungsgesetz wollen wir abschaffen. Link zum Original
Ein beschäftigungspolitisches Rahmenprogramm für Menschen mit Behinderungen schafft schrittweise eine inklusive Arbeitswelt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein beschäftigungspolitisches Rahmenprogramm für Menschen mit Behinderungen auflegen, das dem Grundsatz folgt »so wenig Sonderarbeitswelten wie möglich und so regulär wie möglich«. Es soll schrittweise die Rahmenbedingungen für eine inklusive Arbeitswelt für alle Beschäftigten schaffen. Link zum Original
Die Mindestbeschäftigungsquote für schwerbehinderte Menschen wird auf sechs Prozent angehoben.
Wortlaut im Programm
Unter anderem soll die Mindestbeschäftigungsquote auf sechs Prozent angehoben werden. Link zum Original
Werkstätten für behinderte Menschen werden schrittweise überflüssig gemacht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Werkstätten schrittweise überflüssig machen. Link zum Original
Das Budget für Arbeit unterliegt keinem begrenzten Leistungsanspruch.
Wortlaut im Programm
Das »Budget für Arbeit« darf keinem begrenzten Leistungsanspruch unterliegen. Link zum Original
Auf dem ersten Arbeitsmarkt werden geschützte Arbeitsplätze eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Auf dem ersten Arbeitsmarkt wollen wir geschützte Arbeitsplätze einrichten. Link zum Original
Die Rechte der Schwerbehindertenvertretungen und Werkstatträte werden an die der Betriebs- und Personalräte angeglichen.
Wortlaut im Programm
Die Rechte der Schwerbehindertenvertretungen und der Werkstatträte müssen an die Rechte der Betriebs- und Personalräte angeglichen werden. Link zum Original
Öffentliche Aufträge werden bevorzugt an Betriebe mit hohem Schwerbehindertenanteil und an Integrationsunternehmen vergeben.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Aufträge sollen bevorzugt an Betriebe mit einem hohen Schwerbehindertenanteil, an Integrationsunternehmen und Betriebe mit Integrationsabteilungen vergeben werden. Link zum Original
An Werkstätten für behinderte Menschen werden ausschließlich zivile Aufträge vergeben; die Herstellung von Rüstungsprodukten dort wird verboten.
Wortlaut im Programm
An Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) dürfen ausschließlich zivile Aufträge vergeben werden, die Herstellung von Rüstungsprodukten in WfbM wird verboten. Link zum Original
Teilhabeleistungen werden einkommens- und vermögensunabhängig gewährt.
Wortlaut im Programm
Teilhabeleistungen sollen einkommens- und vermögensunabhängig sein. Das betrifft etwa ein anrechnungsfreies Teilhabe geld. Link zum Original
Ein anrechnungsfreies Teilhabegeld wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Teilhabeleistungen sollen einkommens- und vermögensunabhängig sein. Das betrifft etwa ein anrechnungsfreies Teilhabe geld. Link zum Original
Bedarfsgerechte, einkommens- und vermögensunabhängige Persönliche Assistenz wird in jeder Lebenslage ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen bedarfsgerechte, einkommens- und vermögensunabhängige Persönliche Assistenz in jeder Lebenslage und -phase und in jedem gesellschaftlichen Bereich ermöglichen. Damit gehen der konsequente Ausbau und die Vereinfachung der Strukturen des Persönlichen Budgets einher. Link zum Original
Die Strukturen des Persönlichen Budgets werden ausgebaut und vereinfacht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen bedarfsgerechte, einkommens- und vermögensunabhängige Persönliche Assistenz in jeder Lebenslage und -phase und in jedem gesellschaftlichen Bereich ermöglichen. Damit gehen der konsequente Ausbau und die Vereinfachung der Strukturen des Persönlichen Budgets einher. Link zum Original
Computer und Internetzugang werden als Teil des Existenzminimums anerkannt.
Wortlaut im Programm
Die Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben muss für alle Menschen gewährleistet sein. Die Verfügung über Computer und Internetzugang ist ein Teil des Existenzminimums. Link zum Original
Eine Einschränkung von Beschäftigtenrechten aufgrund religiös motivierter Bekleidung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE spricht sich gegen Verbote von religiös motivierter Bekleidung aus und lehnt eine Einschränkung von Beschäftigtenrechten auf dieser Grundlage ab. Link zum Original
Der erwerbsarbeitsfreie Sonntag wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE unterstützt den Kampf der Gewerkschaften und Kirchen für den erwerbsarbeitsfreien Sonntag. Link zum Original
Bestrebungen innerhalb der Kirchen für bessere arbeitsrechtliche Standards und gegen Diskriminierung werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir stehen an der Seite derjenigen, die sich innerhalb der Kirchen für eine Verbesserung von arbeitsrechtlichen Standards und gegen Diskriminierung einsetzen. Link zum Original
Armut wird beseitigt und gute Renten, gute Bildung, Gesundheitsversorgung, Pflege und bezahlbares Wohnen werden für alle geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für eine Revolution der Gerechtigkeit, die Armut beseitigt, gute Renten, gute Bildung, Gesundheitsversorgung, Pflege und bezahlbares Wohnen für alle schafft. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.