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Linke BW · Original sozial – vor und nach der Wahl

Forderungen zu Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung

Landtagswahl Baden-Württemberg 2011 · beschlossen 21.11.2010 · Original

Das Programm enthält 33 von 984 Forderungen zu „Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung“.

Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung 33
  1. Die Kommunen sollen gestärkt und die kommunale Selbstverwaltung wiederhergestellt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Stärkung der Kommunen und Wiederherstellung der kommunalen Selbstverwaltung; Link zum Original
  2. Das Land soll seine öffentlichen Aufgaben in Städten und im ländlichen Raum sozial gerecht wahrnehmen.

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    Wortlaut im Programm
    sozial gerechte Wahrnehmung der öffentlichen Aufgaben des Landes in Baden-Württembergs Städten und im ländlichen Raum (Krankenhäuser, Schulen, öffentliche Verwaltung, Infrastruktur, Kultur); Link zum Original
  3. Die kommunale Selbstverwaltung soll gestärkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Demokratisierung des öffentlichen Sektors, Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung, Erweiterung der Mitbestimmung und die Erleichterung von Volksentscheiden, eine grundlegende Reform des Landeswahlrechts; Link zum Original
  4. Alle Bürgerinnen und Bürger sollen ein Recht auf bezahlbare öffentliche Güter der Daseinsvorsorge haben.

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    Wortlaut im Programm
    Alle Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf bezahlbare öffentliche Güter der Daseins-vorsorge. Link zum Original
  5. Bildung, Gesundheit, Mobilität, Altenpflege sowie Energie- und Trinkwasserversorgung sollen in öffentlicher Hand liegen.

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    Wortlaut im Programm
    Güter der Daseinsvorsorge – Bildung, Gesundheit, Mobilität, Pflege im Alter, aber auch die Versorgung mit bezahlbarer Energie und Trinkwasser – gehören in öffentliche Hand! Link zum Original
  6. Die Privatisierung öffentlicher Einrichtungen und Dienstleistungen wird grundsätzlich abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE ist die einzige Partei, die bei den Landtagswahlen antritt und die Privatisierung öffentlicher Einrichtungen und Dienstleistungen grundsätzlich ablehnt. Link zum Original
  7. Die Umwandlung öffentlicher Betriebe in AGs, GmbHs oder gemeinnützige GmbHs wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE lehnt auch die Umwandlung öffentlicher Betriebe in AGs, GmbHs oder gemeinnützige GmbHs ab. Link zum Original
  8. Die öffentliche Kontrolle kommunaler Betriebe durch die gewählten Gemeinderäte soll gewährleistet sein.

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    Wortlaut im Programm
    Die öffentliche Kontrolle durch die gewählten Gemeinderäte muss gewährleistet sein. Link zum Original
  9. Die Versorgung mit öffentlichen Gütern und Dienstleistungen soll bezahlbar und qualifiziert sein.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE tritt für bezahlbare, qualifizierte Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit öffentlichen Gütern und Dienstleistungen ein. Link zum Original
  10. Öffentliche Einrichtungen und Dienstleistungen sollen nicht weiter privatisiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Keine weitere Privatisierung öffentlicher Einrichtungen und Dienstleistungen; Link zum Original
  11. Privatisierte oder teilprivatisierte Betriebe der Daseinsvorsorge sollen rekommunalisiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Rekommunalisierung privatisierter oder teilprivatisierter Betriebe der öffentlichen Daseinsvorsorge; Link zum Original
  12. Die Kommunen sollen finanziell besser ausgestattet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Stärkung der Kommunen durch eine bessere Finanzausstattung; Link zum Original
  13. Die Gewerbesteuer soll zu einer konjunkturunabhängigen Gemeinwohlsteuer weiterentwickelt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die instabile Gewerbesteuer soll zu einer konjunkturunabhängigen Gemeinwohlsteuer weiterentwickelt werden. Link zum Original
  14. Die Abschaffung der Gewerbesteuer zugunsten einer höheren Umsatzsteuer wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die geplante Abschaffung der Gewerbesteuer, um die Steuerausfälle dann durch eine höhere Umsatzsteuer zu ersetzen, lehnt DIE LINKE ab. Es darf nicht sein, dass die Verbraucher zu Gunsten der Unternehmen belastet werden. Link zum Original
  15. Kommunale Ver- und Entsorgungsbetriebe sollen weiterhin von der Umsatzsteuer befreit bleiben.

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    Wortlaut im Programm
    Die Umsatzsteuerbefreiung kommunaler Ver- und Entsorgungsbetriebe muss beibehalten werden. Link zum Original
  16. Eine Bundesratsinitiative soll die Finanzlage der Kommunen verbessern.

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    Wortlaut im Programm
    Wir streben kurzfristig eine Bundesratsinitiative an, um die katastrophale Finanzlage der Kommunen zu verbessern. Link zum Original
  17. Privatisierte Bereiche der Daseinsvorsorge sollen rekommunalisiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die öffentliche Daseinsvorsorge stärken: Bereits privatisierte Bereiche rekommunalisieren, den Öffentlichen-Personen-Nahverkehr ausbauen, die Gesundheitsversorgung verbessern, in Bildung und Soziales investieren; Link zum Original
  18. Die Wirtschaftspolitik soll die Kommunen in die Lage versetzen, Einkommen und Arbeitsplätze zu schaffen.

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    Wortlaut im Programm
    Sie muss die Kommunen in die Lage versetzen, Einkommen und Arbeitsplätze zu generieren. Link zum Original
  19. Die Gewerbesteuer soll erhalten und zu einer Gemeindewirtschaftsteuer ausgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE will die Gewerbesteuer erhalten und zu einer Gemeindewirtschaftsteuer ausbauen. Alle Betriebe und gut verdienende Selbständige, zum Beispiel Notare und Architekten, sollen in Zukunft einen Beitrag zur Finanzierung der kommunalen Infrastruktur leisten. Link zum Original
  20. Alle Betriebe und gut verdienende Selbständige sollen zur Finanzierung der kommunalen Infrastruktur beitragen.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE will die Gewerbesteuer erhalten und zu einer Gemeindewirtschaftsteuer ausbauen. Alle Betriebe und gut verdienende Selbständige, zum Beispiel Notare und Architekten, sollen in Zukunft einen Beitrag zur Finanzierung der kommunalen Infrastruktur leisten. Link zum Original
  21. In Gemeinden mit mehr als 20 000 Einwohnern sind Behindertenbeauftragte hauptamtlich und mit Einspruchsrecht und Ressourcen ausgestattet.

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    Wortlaut im Programm
    In Gemeinden mit mehr als 20 000 Einwohnern müssen sie hauptamtlich beschäftigt und mit den entsprechenden Kompetenzen (Einspruchsrecht) und Ressourcen (Büro, Sekretariat, Finanzmitteln) ausgestattet werden. Link zum Original
  22. Landräte werden direkt von der Bevölkerung gewählt.

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    Wortlaut im Programm
    In den Landkreisen sollen die Landräte, in den Städten die Bezirksbeiräte direkt von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt werden. Link zum Original
  23. Bezirksbeiräte in den Städten werden direkt von der Bevölkerung gewählt.

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    Wortlaut im Programm
    In den Landkreisen sollen die Landräte, in den Städten die Bezirksbeiräte direkt von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt werden. Link zum Original
  24. Die Amtszeit von Bürgermeistern wird von acht auf sechs Jahre verkürzt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Amtszeit von Bürgermeistern soll von acht auf sechs Jahre reduziert werden, damit sie den Wählerwillen nicht so schnell vergessen. Link zum Original
  25. Bürgermeister sind jederzeit abwählbar.

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    Wortlaut im Programm
    Sie sollen jederzeit abwählbar sein. Link zum Original
  26. Bürgermeister dürfen keine weiteren Mandate, etwa in Kreistagen, ausüben.

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    Wortlaut im Programm
    Außerdem sollen sie keine weiteren Mandate bekleiden dürfen, beispielsweise in Kreistagen. Link zum Original
  27. Das Kreistagswahlrecht wird so geändert, dass keine unausgeglichenen Überhangmandate entstehen und die Sitzverteilung dem Stimmenanteil entspricht.

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    Wortlaut im Programm
    Das Wahlrecht bei Kreistagswahlen ist dahingehend zu modifizieren, dass keine unausgeglichenen Überhangmandate mehr auftreten und die Zahl der Sitze für die Parteien ihrem Anteil an Wählerstimmen entspricht. Link zum Original
  28. In den Kommunalparlamenten wird das Sitzzuteilungsverfahren nach d’Hondt durch Sainte-Laguë/Schepers ersetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Das veraltete Sitzzuteilungsverfahren nach d’Hondt in den baden-württembergischen Kommunalparlamenten, das großen Parteien – insbesondere der CDU – mehr Sitze zuteilt, als es ihrem Wählerstimmenanteil entspricht, gehört abgeschafft und ist durch das proporzgerechte Verfahren von Sainte-Laguë/Schepers zu ersetzen. Link zum Original
  29. Jede Gemeinde und jeder Landkreis führt mindestens einmal jährlich eine öffentliche Bürgerversammlung durch.

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    Wortlaut im Programm
    Jede Gemeinde und jeder Landkreis muss mindestens einmal jährlich eine öffentliche Bürgerversammlung durchführen, um die Bürgerschaft über aktuelle Vorgänge zu informieren und Gelegenheit zur Diskussion zu geben. Link zum Original
  30. Gemeinderäte, Kreistage und ihre Ausschüsse tagen grundsätzlich öffentlich, außer wenn das Gesetz es zwingend anders vorschreibt.

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    Wortlaut im Programm
    Gemeinderäte und Kreistage sowie alle ihre Ausschüsse tagen grundsätzlich öffentlich. Ausnahmen darf es nur noch geben, wenn dies gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist, zum Beispiel wenn ein Persönlichkeitsrecht zu schützen ist. Link zum Original
  31. Gewählte Gemeinde- und Kreisräte haben jederzeit uneingeschränkten Zugang zu Informationen auch in privatrechtlich organisierten kommunalen Unternehmen.

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    Wortlaut im Programm
    Auch in privatrechtlich organisierten kommunalen Unternehmen müssen alle gewählten Gemeinde- und Kreisräte jederzeit uneingeschränkten Zugang zu Informationen haben. Link zum Original
  32. Protokolle und Antragsunterlagen öffentlicher Sitzungen der Kommunalparlamente werden umgehend im Internet veröffentlicht.

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    Wortlaut im Programm
    Alle Protokolle und Antragsunterlagen von öffentlichen Sitzungen der Kommunalparlamente und ihrer Ausschüsse sind umgehend im Internet zu veröffentlichen, damit jede Bürgerin und jeder Bürger genau nachvollziehen kann, was eigentlich verhandelt und beschlossen wurde. Link zum Original
  33. Das Land erstellt für die Konversion militärischer Liegenschaften Konzepte zur zivilen Nutzung und stellt finanzielle Unterstützung bereit.

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    Wortlaut im Programm
    Für die Konversion militärischer Liegenschaften erstellt das Land Konzepte für zivile Nutzung und entsprechende finanzielle Unterstützung zur Verfügung. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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