Linke BW · Original sozial – vor und nach der Wahl
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Baden-Württemberg 2011 · beschlossen 21.11.2010 · Original
Das Programm enthält 49 von 984 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 49Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 48Seiten im Original
- 2011Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 49
Acker- und Grünlandflächen sollen vor allem der Nahrungsmittelproduktion dienen.
Wortlaut im Programm
Photovoltaikanlagen gehören auf Dachflächen und weniger auf Acker- und Grünlandflächen. Diese sollten insbesondere der Produktion vom Nahrungsmitteln dienen. Link zum Original
Die Landwirtschaft wird auf die regionale Versorgung mit gesunden, preiswerten Lebensmitteln umgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Umbau der Landwirtschaft zur regionalen Versorgung der Bevölkerung mit gesunden, preiswerten Lebensmitteln. Link zum Original
Die Ökologisierung der Landwirtschaft wird fortgesetzt und sozial ausgestaltet.
Wortlaut im Programm
Die schon in Gang gesetzte Ökologisierung der Landwirtschaft muss weiter voran gebracht und sozial ausgestaltet werden. Link zum Original
Agrarsubventionen gehen ausschließlich an Familienbetriebe und Genossenschaften, die umwelt- und tiergerecht wirtschaften und unbelastete Lebensmittel erzeugen.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will die Agrarsubventionen ausschließlich für die Förderung von Familienbetrieben und von Genossenschaften verwenden, die den Anforderungen an umwelt- und tiergerechtes Wirtschaften und an die Erzeugung gesunder, chemisch unbelasteter Lebensmittel genügen. Link zum Original
Futtermittel werden vorrangig regional erzeugt.
Wortlaut im Programm
Futtermittel sind vorrangig regional zu erzeugen. Link zum Original
Biobetriebe und -genossenschaften werden vor allem bei der Umstellung auf nachhaltige Bewirtschaftung gefördert.
Wortlaut im Programm
Förderung von Betrieben und Genossenschaften des Biolandbaus vor allem im Übergang von konventioneller zu nachhaltiger Feldbewirtschaftung; Link zum Original
Die regionale Vermarktung wird gefördert, etwa durch Unterstützung kleiner Genossenschaftsmolkereien.
Wortlaut im Programm
Förderung der regionalen Vermarktung, zum Beispiel durch Unterstützung kleiner Genossenschaftsmolkereien; Link zum Original
Landwirte werden bei der Nutzung von Windkraft, Photovoltaik und Biogas aus Abfallprodukten unterstützt.
Wortlaut im Programm
Unterstützung der Landwirte als Energiewirte bei der Nutzung von Windkraft, Photovoltaik und Biogas aus Abfallprodukten; Link zum Original
Eine regionale Landwirtschaft mit ökologischen Kreisläufen soll die Kulturlandschaft schützen, artgerechte Tierhaltung gewährleisten und gesunde Lebensmittel erzeugen.
Wortlaut im Programm
eine regionale Landwirtschaft, die mittels ökologisch-nachhaltiger Kreisläufe unsere Kulturlandschaft schützt, artgerechte Tierhaltung gewährleistet und gesunde Lebensmittel produziert. Link zum Original
Tiertransporte werden so weit wie möglich eingeschränkt.
Wortlaut im Programm
Tiertransporte sind so weit wie möglich einzuschränken. Link zum Original
Lebensmittelpreise sollen den Landwirten ein Auskommen ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Lebensmittel müssen vernünftige Preise haben, damit die Landwirte von ihrer Arbeit leben können. Gleichzeitig ist jedoch sicherzustellen, dass alle Verbraucher Zugang zu gesunden und bezahlbaren Lebensmitteln bekommen. Link zum Original
Alle Verbraucher sollen Zugang zu gesunden und bezahlbaren Lebensmitteln haben.
Wortlaut im Programm
Lebensmittel müssen vernünftige Preise haben, damit die Landwirte von ihrer Arbeit leben können. Gleichzeitig ist jedoch sicherzustellen, dass alle Verbraucher Zugang zu gesunden und bezahlbaren Lebensmitteln bekommen. Link zum Original
Gentechnik in der Landwirtschaft wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Keine Gentechnik in der Landwirtschaft und kein Import von genmanipulierten Produkten; Link zum Original
Genmanipulierte Produkte werden nicht importiert.
Wortlaut im Programm
Keine Gentechnik in der Landwirtschaft und kein Import von genmanipulierten Produkten; Link zum Original
Subventionen nach dem Gießkannenprinzip werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
keine Subventionen im Gießkannenprinzip und keine Subventionierung der Lebensmittelindustrie; Link zum Original
Die Lebensmittelindustrie wird nicht subventioniert.
Wortlaut im Programm
keine Subventionen im Gießkannenprinzip und keine Subventionierung der Lebensmittelindustrie; Link zum Original
Liefermengen werden vertraglich festgelegt, um Überproduktion zu vermeiden.
Wortlaut im Programm
die Liefermengen müssen vertraglich festgelegt werden, um Überproduktion zu vermeiden. Link zum Original
Agrarbetriebe erhalten Subventionen für Landschaftspflege und Artenschutz.
Wortlaut im Programm
Agrarbetriebe erhalten Subventionen für Landschaftspflege und Artenschutz. Link zum Original
Landwirte erhalten bessere Beratung, um sich von der Agrarindustrie unabhängig zu machen.
Wortlaut im Programm
Bessere Beratung für Landwirte, damit sie sich aus der Abhängigkeit von der Agrarindustrie lösen können. Link zum Original
Die Landwirtschaftsämter werden personell aufgestockt.
Wortlaut im Programm
Die Landwirtschaftsämter müssen personell aufgestockt werden. Link zum Original
Zuchtbetriebe ohne Genmanipulation werden geschützt, damit sie gegen Saatgutkonzerne bestehen können.
Wortlaut im Programm
Schutz von Zuchtbetrieben ohne Genmanipulation als Kulturträger, damit sie den Verdrängungswettbewerb mit den Saatgutmultis bestehen können. Link zum Original
Agrarförderung von Land und EU kommt nur noch nachhaltig wirtschaftenden Betrieben zugute.
Wortlaut im Programm
Die Agrarförderung des Landes und der EU soll in Zukunft nur noch nachhaltig wirtschaftenden Betriebe zugute kommen: öffentliches Geld für öffentliche Leistungen! Link zum Original
Die Agrarpolitik ab 2013 wird auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene sozial und ökologisch umgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Agrarpolitik ab 2013 muss auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene sozial und ökologisch umgebaut werden. Link zum Original
Mindestens 10 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen werden als ökologische Vorrangflächen vorgehalten.
Wortlaut im Programm
Mindestens 10 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen sind als ökologische Vorrangflächen vorzuhalten, wie zum Beispiel Bienenflächen, Hecken, Gewässerrandstreifen, artenreiche Wiesen und Felder. Solche ökologischen Vorrangflächen zu erhalten und zu schaffen, muss die Voraussetzung für die Gewährung von Flächenprämien der EU-Agrarpolitik sein. Link zum Original
Flächenprämien der EU-Agrarpolitik werden nur bei Erhalt und Schaffung ökologischer Vorrangflächen gewährt.
Wortlaut im Programm
Mindestens 10 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen sind als ökologische Vorrangflächen vorzuhalten, wie zum Beispiel Bienenflächen, Hecken, Gewässerrandstreifen, artenreiche Wiesen und Felder. Solche ökologischen Vorrangflächen zu erhalten und zu schaffen, muss die Voraussetzung für die Gewährung von Flächenprämien der EU-Agrarpolitik sein. Link zum Original
Die Landwirtschaftsförderung erreicht die wirtschaftenden Bauern statt der Grundbesitzer.
Wortlaut im Programm
Die Landwirtschaftsförderung muss bei den wirtschaftenden Bauern ankommen und nicht bei den Grundbesitzern. Link zum Original
Futtermittelimporte werden reduziert.
Wortlaut im Programm
Um die Ausbeutung in ärmeren Ländern zu verringern und den Klimaschutz zu fördern, sind Futtermittelimporte zu reduzieren. Link zum Original
Die Nutztierförderung wird auf Grünland und heimische Eiweiß- und Kohlenhydratträger umgestellt.
Wortlaut im Programm
Die Nutztierförderung ist auf Grünland-Aufwüchse zu heimischen Eiweiß- und Kohlenhydratträgern umzustellen. Link zum Original
Die Mittel und Fördersätze für das Agrarumweltprogramm MEKA und die Landschaftspflege werden deutlich erhöht.
Wortlaut im Programm
Die Mittel für das Agrarumweltprogramm MEKA und die Landschaftspflege sind sowohl insgesamt deutlich zu erhöhen als auch die Fördersätze. Link zum Original
Eine flächendeckende Nachhaltigkeitsberatung für Landwirtschaftsbetriebe wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Einführung einer flächendeckenden Nachhaltigkeitsberatung für Landwirtschaftsbetriebe in Kombination, um eine sozialverträgliche und ökologische bäuerliche Landwirtschaft zu fördern. Link zum Original
Statt rein betriebswirtschaftlicher Forstwirtschaft soll der Wald nachhaltig und ökologisch bewirtschaftet werden.
Wortlaut im Programm
Anstelle einer rein betriebswirtschaftlich orientier - ten Forstwirtschaft macht sich DIE LINKE für eine nachhaltige und ökologische Bewirtschaftung stark. Link zum Original
Holz aus nicht nachhaltiger Waldwirtschaft darf nicht verkauft werden.
Wortlaut im Programm
Verkaufsverbot für Holz aus nicht nachhaltiger Waldwirtschaft; Link zum Original
In der Forstwirtschaft werden bodenschonende Methoden angewandt.
Wortlaut im Programm
bodenschonende Abbaumethoden; Link zum Original
Statt Monokulturen werden mehr naturnahe Mischwälder angelegt.
Wortlaut im Programm
mehr naturnahe Mischwälder statt anfälliger Monokulturen; Link zum Original
In den Forstbehörden wird kein Personal abgebaut.
Wortlaut im Programm
kein Personalabbau in den Forstbehörden; Link zum Original
Im Landeswaldgesetz werden Standards für eine natur-, umwelt- und klimaverträgliche Forstwirtschaft festgeschrieben, etwa Vorrang der Naturverjüngung, Einzelstammnutzung und angepasste Wilddichten.
Wortlaut im Programm
Im Landeswaldgesetz werden Standards für eine natur-, umwelt- und klimaverträgliche Forstwirtschaft festgeschrieben (gute fachliche Praxis). Dazu gehören insbesondere der Vorrang der Naturverjüngung vor forstlichen Pflanzungen, die Einzelstammnutzung und Femelschlag vor flächigen Räumungen und angepasste Wilddichten. Link zum Original
Die Landeswälder werden mittelfristig nach FSC zertifiziert.
Wortlaut im Programm
Die Wälder des Landes sind mittelfristig nach dem Forest-Stewardship-Council (FSC) zu zertifizieren. Link zum Original
Die Forstverwaltung wird nicht weiter kaputtgespart, sondern verjüngt und nachhaltig entwickelt.
Wortlaut im Programm
Die Forstverwaltung darf nicht weiter kaputt gespart werden. Auch die Forstverwaltung muss verjüngt und nachhaltig entwickelt werden. Link zum Original
Hersteller müssen die gesundheitliche Unbedenklichkeit ihrer Produkte durch unabhängige Institute nachweisen.
Wortlaut im Programm
Der Nachweis gesundheitlicher Unbedenklichkeit muss vom Produkthersteller durch unabhängige Institute erbracht werden. Link zum Original
Die Lebensmittelkennzeichnung wird transparent und verständlich.
Wortlaut im Programm
Die Lebensmittelkennzeichnung muss für den Verbraucher transparent und verständlich sein. Link zum Original
Die Lebensmittelüberwachungsbehörden werden in die Landespolizei eingegliedert.
Wortlaut im Programm
Integration der Lebensmittelüberwachungsbehörden in die Landespolizei und die Aufstockung des Personals; Link zum Original
Das Personal der Lebensmittelüberwachung wird aufgestockt.
Wortlaut im Programm
Integration der Lebensmittelüberwachungsbehörden in die Landespolizei und die Aufstockung des Personals; Link zum Original
Nahrungsmittelindustrie, Vertrieb und Gastronomie werden häufiger kontrolliert.
Wortlaut im Programm
Nahrungsmittelindustrie, Vertrieb und Gastronomie müssen häufiger kontrolliert werden, die Prüfergebnisse sind zu veröffentlichen. Link zum Original
Die Ergebnisse der Lebensmittelkontrollen werden veröffentlicht.
Wortlaut im Programm
Nahrungsmittelindustrie, Vertrieb und Gastronomie müssen häufiger kontrolliert werden, die Prüfergebnisse sind zu veröffentlichen. Link zum Original
In der Lebensmittelverarbeitung und -produktion finden regelmäßig unangekündigte Kontrollen statt.
Wortlaut im Programm
Regelmäßige unangekündigte Kontrollbesuche in der Lebensmittelverarbeitung und -produktion. Link zum Original
Die gesundheitliche Unbedenklichkeit wird durch unabhängige Prüfinstitute nachgewiesen.
Wortlaut im Programm
Der Nachweis der gesundheitlichen Unbedenklichkeit muss durch unabhängige Prüfinstitute erfolgen. Link zum Original
Lebensmittel werden transparent und verständlich gekennzeichnet, etwa mit einer Ampelkennzeichnung.
Wortlaut im Programm
Eine transparente und verständliche Lebensmittelkennzeichnung, zum Beispiel die Ampelkennzeichnung. Link zum Original
Genmanipulierte Produkte werden deutlich gekennzeichnet.
Wortlaut im Programm
Genmanipulierte Produkte müssen deutlich als solche erkennbar sein. Link zum Original
Geschmacksverstärker in Kindernahrung werden verboten.
Wortlaut im Programm
Verbot von Geschmacksverstärkern in Kindernahrung und von hormonell wirksamen Chemikalien in der Industrie; Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.