Linke · Original sozial – vor und nach der Wahl
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Baden-Württemberg 2011 · beschlossen 21.11.2010 · Original
Das Programm enthält 36 von 984 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 36Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 48Seiten im Original
- 2011Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 36
Bei Stuttgart 21 werden geologische Risiken und der Schutz von Natur und Mineralquellen nicht ausreichend beachtet.
Wortlaut im Programm
Geologische Risiken werden ausgeblendet und der Schutz von Natur und Mineralquellen nicht ausreichend beachtet. Link zum Original
Die Wirtschaft soll zu einer ressourcensparenden und ökologisch verträglichen Produktionsweise umgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Eine der wichtigsten Herausforderungen ist der Umbau der Wirtschaft zu einer ressourcensparenden und ökologisch verträglichen Produktionsweise. Link zum Original
Bei allen Produkten und Dienstleistungen soll der Verbrauch an Energie und nicht nachwachsenden Rohstoffen transparent gemacht werden.
Wortlaut im Programm
Es muss bei allen Produkten und Dienstleistungen die volle Transparenz über die verbrauchte Menge an Energie und nicht nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Auf Landesebene erreichen wir dies durch Förderung deklarierter Produkte und Dienstleistungen. Link zum Original
Das Land soll deklarierte Produkte und Dienstleistungen fördern.
Wortlaut im Programm
Es muss bei allen Produkten und Dienstleistungen die volle Transparenz über die verbrauchte Menge an Energie und nicht nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Auf Landesebene erreichen wir dies durch Förderung deklarierter Produkte und Dienstleistungen. Link zum Original
Umweltbelastungen werden zum Gesundheitsschutz abgebaut.
Wortlaut im Programm
Abbau von Umweltbelastungen. Link zum Original
Der Verbrauch von Ressourcen, Energie, Boden und Wasser soll der Regenerationsfähigkeit der Erde Rechnung tragen.
Wortlaut im Programm
Den zukünftigen Generationen ist die Chance auf ein menschenwürdiges Leben zu sichern. Dazu muss der Verbrauch von Ressourcen und Energie, Boden und Wasser der Regenerationsfähigkeit unserer Erde Rechnung tragen. Link zum Original
Ökologie soll in nahezu allen Politikfeldern berücksichtigt werden.
Wortlaut im Programm
Ökologie betrifft alle Lebensbereiche. Sie muss in nahezu allen Politikfeldern berücksichtigt werden: In der Wirtschafts-, der Verkehrs-, der Landwirtschafts- und Forstpolitik, beim Wohnungs- und Städtebau, bei der Energie- sowie in der Sozial- und Gesundheitspolitik. Link zum Original
Der weltweite CO2-Ausstoß soll bis 2050 um 80 Prozent sinken, um die Erderwärmung auf 2 Grad zu begrenzen.
Wortlaut im Programm
Um die Klimaerwärmung auf 2 Grad zu begrenzen, muss bis 2050 der CO2-Ausstoß weltweit um 80 Prozent vermindert werden. Es muss sofort in den Industriestaaten damit begonnen werden, zumal diese bis 2050 den Ausstoß von CO2 um etwa 90 Prozent vermindern müssen. Link zum Original
Die Industriestaaten sollen sofort mit der Minderung beginnen und ihren CO2-Ausstoß bis 2050 um etwa 90 Prozent senken.
Wortlaut im Programm
Um die Klimaerwärmung auf 2 Grad zu begrenzen, muss bis 2050 der CO2-Ausstoß weltweit um 80 Prozent vermindert werden. Es muss sofort in den Industriestaaten damit begonnen werden, zumal diese bis 2050 den Ausstoß von CO2 um etwa 90 Prozent vermindern müssen. Link zum Original
Die Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll werden umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Es muss endlich mit der Umsetzung der Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll ernst gemacht werden. DIE LINKE fordert, dass der kommende Landtag Sofortmaßnahmen beschließt, um dieses Ziel einzuhalten. Link zum Original
Der kommende Landtag beschließt Sofortmaßnahmen zur Einhaltung der Kyoto-Verpflichtungen.
Wortlaut im Programm
Es muss endlich mit der Umsetzung der Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll ernst gemacht werden. DIE LINKE fordert, dass der kommende Landtag Sofortmaßnahmen beschließt, um dieses Ziel einzuhalten. Link zum Original
Negative Auswirkungen der Energieerzeugung auf Natur und Landschaft werden verringert.
Wortlaut im Programm
Die Energie muss größtenteils in Deutschland produziert und negative Auswirkungen zum Beispiel auf Natur und Landschaft müssen reduziert werden. Link zum Original
Naturschutzgebiete, Kernzonen von Großschutzgebieten, wichtige Vogel- und Fledermausgebiete und landschaftlich einmalige Gebiete bleiben frei von Windkraftanlagen.
Wortlaut im Programm
Ökologisch sensible Standorte wie Naturschutzgebiete, Kernzonen von Großschutzgebieten, bedeutende Rast-, Jagd- und Brutschutzgebiete inklusive Zugkorridore von Vögeln und Fledermäusen sowie landschaftlich einmalige Gebiete sind jedoch grundsätzlich von Windkraftanlagen freizuhalten. Link zum Original
Die Abscheidung und unterirdische Verpressung von CO2 wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Abscheidung und Verpressung von CO2 in unterirdischen Anlagen lehnen wir konsequent ab. Link zum Original
Maßnahmen zur Verringerung des Ressourcenverbrauchs in der Industrie werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Maßnahmen zur Reduzierung des Ressourcenverbrauchs in der Industrie sind zu fördern. Link zum Original
Für Neuwagen gelten Emissionsobergrenzen.
Wortlaut im Programm
Emissionsobergrenzen für Neuwagen; Link zum Original
Langfristig sollen 10 Prozent der Landesfläche in naturnahe Räume ohne wirtschaftliche Nutzung umgewandelt werden.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE möchte langfristig die Umwandlung von 10 Prozent der Landesfläche in naturnahe Räume ohne wirtschaftliche Ausnutzung erreichen. Link zum Original
Holzvorräte sowie Alt- und Totholzanteil im Wald werden deutlich erhöht.
Wortlaut im Programm
Die Holzvorräte im Wald werden nicht gemindert, sondern – wie auch der Alt- und Totholzanteil – deutlich erhöht, denn naturnahe Wälder sind wichtige Kohlenstoffsenken für den Klimaschutz. Link zum Original
Der Anteil der Bannwälder wird mittelfristig auf mindestens 5 Prozent der Landeswaldfläche erhöht.
Wortlaut im Programm
Der Anteil der Bannwälder ist mittelfristig auf mindestens 5 Prozent der Waldfläche des Landesforsts zu erhöhen, um die Ziele der Nationalen Strategie zur Sicherung der Biologischen Vielfalt zu erfüllen. Link zum Original
Hormonell wirksame Chemikalien in der Industrie werden verboten.
Wortlaut im Programm
Verbot von Geschmacksverstärkern in Kindernahrung und von hormonell wirksamen Chemikalien in der Industrie; Link zum Original
Die Flächenversiegelung wird gestoppt.
Wortlaut im Programm
Um unsere Umwelt zu schützen und die Artenvielfalt zu erhalten, muss vor allem die Versiegelung der Flächen gestoppt werden. Link zum Original
Durch Straßenbau zerschnittene Waldflächen werden durch Naturbrücken wieder verbunden.
Wortlaut im Programm
Die durch den Straßenbau zerschnittenen Waldflächen sind für das Wild durch »Naturbrücken« wieder zu größeren zusammenhängenden Lebensräumen zu verbinden. Link zum Original
Grünzüge, Grünzäsuren und Streuobstwiesen werden vor jeglichem baulichen Eingriff bewahrt.
Wortlaut im Programm
Besonders schützenswerte Flächen wie Grünzüge und Grünzäsuren und Streuobstwiesen müssen vor jeglichem baulichen Eingriff bewahrt werden. Link zum Original
Für Ausbau und Erhalt von Schutzgebieten sowie für Renaturierung werden ausreichend Mittel bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Um Schutzgebiete auszubauen und zu erhalten so - wie für Renaturierungsmaßnahmen müssen ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt werden. Link zum Original
Der Schutz der biologischen Vielfalt hat bei allen Eingriffen in die Natur Vorrang.
Wortlaut im Programm
Priorität des Schutzes der biologischen Vielfalt bei allen Eingriffen in die Natur. Prüfung der Wirkung auf die Ökosysteme auch bei kleineren baulichen Maßnahmen. Hierzu sollen aktive Umweltgruppen in den Gemeinden einbezogen werden. Link zum Original
Auch bei kleineren Baumaßnahmen wird die Wirkung auf Ökosysteme geprüft.
Wortlaut im Programm
Priorität des Schutzes der biologischen Vielfalt bei allen Eingriffen in die Natur. Prüfung der Wirkung auf die Ökosysteme auch bei kleineren baulichen Maßnahmen. Hierzu sollen aktive Umweltgruppen in den Gemeinden einbezogen werden. Link zum Original
Aktive Umweltgruppen in den Gemeinden werden in die Prüfung einbezogen.
Wortlaut im Programm
Priorität des Schutzes der biologischen Vielfalt bei allen Eingriffen in die Natur. Prüfung der Wirkung auf die Ökosysteme auch bei kleineren baulichen Maßnahmen. Hierzu sollen aktive Umweltgruppen in den Gemeinden einbezogen werden. Link zum Original
Der Schutz der Biodiversität wird in die Landesverfassung aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Die Aufnahme des Schutzes der Biodiversität (Artenschutz) in die Landesverfassung; Link zum Original
Ein Moorschutzprogramm wird erarbeitet und umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Erarbeitung und Umsetzung eines Moorschutzprogramms. Ziel ist die Einführung und Unterstützung einer moorfördernden Landbewirtschaftung sowie die Renaturierung des überwiegenden Teils der renaturierbaren Moore in Baden-Württemberg. Link zum Original
Eine moorfördernde Landbewirtschaftung wird eingeführt und unterstützt.
Wortlaut im Programm
Erarbeitung und Umsetzung eines Moorschutzprogramms. Ziel ist die Einführung und Unterstützung einer moorfördernden Landbewirtschaftung sowie die Renaturierung des überwiegenden Teils der renaturierbaren Moore in Baden-Württemberg. Link zum Original
Der überwiegende Teil der renaturierbaren Moore wird renaturiert.
Wortlaut im Programm
Erarbeitung und Umsetzung eines Moorschutzprogramms. Ziel ist die Einführung und Unterstützung einer moorfördernden Landbewirtschaftung sowie die Renaturierung des überwiegenden Teils der renaturierbaren Moore in Baden-Württemberg. Link zum Original
Ein landesweiter, flächenscharfer und behördenverbindlicher Biotopverbundplan für mindestens 10 Prozent der Landesfläche wird vorgelegt und umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Landesprogramm zur Förderung der »Grünen Infrastruktur« – die zeitnahe Vorlage und Umsetzung eines landesweiten, flächenscharfen und behördenverbindlichen Biotopverbundplanes für mindestens 10 Prozent der Landesfläche; Link zum Original
Der Biotopverbund wird in Landesentwicklungsplan, Regionalplänen und Bauleitplänen gesichert.
Wortlaut im Programm
Umsetzung und Sicherung der Biotopverbundplanung in den Flächenplanungen im Land (Landesentwicklungsplan, Regionalpläne, Bauleitpläne etc.). Link zum Original
Ein erster Nationalpark wird eingerichtet und ausreichend finanziert.
Wortlaut im Programm
Es wird ein erster Nationalpark in Baden-Württemberg eingerichtet, der mit ausreichend Finanzmitteln für Aufbau und Betrieb ausgestattet wird. Link zum Original
Für das Schutzgebietsnetz Natura 2000 wird ein Finanzierungsinstrument geschaffen.
Wortlaut im Programm
Zur Erhaltung und Förderung des Europäischen Naturerbes Natura 2000 – einer EU-weiten Pflichtaufgabe – wird ein Finanzierungsinstrument geschaffen. Link zum Original
Ein flächendeckendes System von Landschaftserhaltungsverbänden wird aufgebaut, das naturschutzorientierte Regionalentwicklung und Natura-2000-Managementpläne unterstützt.
Wortlaut im Programm
Es wird ein flächendeckendes System von Landschaftserhaltungsverbänden aufgebaut, die eine naturschutzorientierte Regionalentwicklung fördern und insbesondere die Umsetzung der Managementpläne für Natura-2000-Gebiete durch eine Beratung von Land- und Forstwirten und Organisation der Landschaftspflege sichern. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.