Linke BW · Original sozial – vor und nach der Wahl
Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Landtagswahl Baden-Württemberg 2011 · beschlossen 21.11.2010 · Original
Das Programm enthält 172 von 984 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 172Forderungen zum Politikfeld
- 17 %des Programms
- 48Seiten im Original
- 2011Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 172
Bildung soll von der Krippe an gebührenfrei und für alle zugänglich sein.
Wortlaut im Programm
für gute, gebührenfreie und für alle zugängliche Bildung von der Krippe an; Link zum Original
Die Landespolitik soll Bildungsgerechtigkeit und gemeinsames Lernen verwirklichen.
Wortlaut im Programm
Bildungsgerechtigkeit und gemeinsames Lernen; Link zum Original
Das Angebot in Bildung, Kultur und Gesundheitswesen soll verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Stopp des Personalabbaus im öffentlichen Sektor, besseres Angebot in Bildung, Kultur und Gesundheitswesen; Link zum Original
Im Land soll flächendeckend eine Versorgung mit gebührenfreien Kitaplätzen durchgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Bekämpfung der Kinderarmut und Durchsetzung flächendeckender Versorgung mit gebührenfreien Kitaplätzen im Land; Link zum Original
Ein Schulsystem mit längerem gemeinsamem Lernen und stärkerer Förderung der Kinder und Jugendlichen soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Einführung eines Schulsystems, das auf längerem, gemeinsamen Lernen, stärkerer Förderung der Kinder und Jugendlichen und völliger Kostenfreiheit bei flächendeckendem ganztägigen Bildungs- und Betreuungsangebot beruht. Link zum Original
Die Schule soll völlig kostenfrei sein und flächendeckend ein ganztägiges Bildungs- und Betreuungsangebot bieten.
Wortlaut im Programm
Einführung eines Schulsystems, das auf längerem, gemeinsamen Lernen, stärkerer Förderung der Kinder und Jugendlichen und völliger Kostenfreiheit bei flächendeckendem ganztägigen Bildungs- und Betreuungsangebot beruht. Link zum Original
Es soll ein Recht auf einen Ausbildungsplatz geben.
Wortlaut im Programm
Für das Recht auf einen Ausbildungsplatz; Link zum Original
In Schulen und Kindertagesstätten soll es ein kostenloses warmes Mittagessen geben.
Wortlaut im Programm
Kostenloses warmes Mittagessen in den Schulen und Kindertagesstätten. Link zum Original
In Bildung und Soziales soll investiert werden.
Wortlaut im Programm
Die öffentliche Daseinsvorsorge stärken: Bereits privatisierte Bereiche rekommunalisieren, den Öffentlichen-Personen-Nahverkehr ausbauen, die Gesundheitsversorgung verbessern, in Bildung und Soziales investieren; Link zum Original
Neue Technologien sollen erforscht werden.
Wortlaut im Programm
Den ökologischen Umbau voranbringen: Regenerative Energien und energetische Gebäudesanierung ausbauen, neue Technologien erforschen. Link zum Original
Kindertagesstätten und Horte sollen ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärken: Kindertagesstätten und Horte ausbauen und die Situation der Erzieherinnen und Erzieher verbessern. Link zum Original
Die Situation der Erzieherinnen und Erzieher soll verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärken: Kindertagesstätten und Horte ausbauen und die Situation der Erzieherinnen und Erzieher verbessern. Link zum Original
Erwerbslose Jugendliche sollen vom Land eine Ausbildungsplatz-Garantie erhalten.
Wortlaut im Programm
Aktive Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit: Erwerbslosen Jugendlichen – allen voran Förder- und Hauptschülerinnen und -schülern, die auf dem regulären Arbeitsmarkt keinen Ausbildungsplatz bekommen – soll vom Land eine Ausbildungsplatz-Garantie gegeben und so eine Erstqualifikation ermöglicht werden. Link zum Original
Die Zahl der Ausbildungsplätze im öffentlichen Sektor soll erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Die Zahl der Ausbildungsplätze im öffentlichen Sektor muss erhöht werden. Link zum Original
Eine Ausbildungsumlage für nicht ausbildende Betriebe soll neue Ausbildungsplätze finanzieren.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert unverändert eine Ausbildungsumlage zur Finanzierung neuer Ausbildungsplätze. Wer nicht ausbildet, muss zahlen. Link zum Original
Bildung soll allen Menschen frei und gleichermaßen zugänglich sein.
Wortlaut im Programm
Bildung muss allen Menschen frei und in gleichem Maße zugänglich sein. Link zum Original
Das Bildungssystem soll alle Kinder unabhängig von Herkunft und Leistungsfähigkeit einbeziehen und individuell ohne Konkurrenz- und Leistungsdruck fördern.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE tritt für eine grundlegende Wende in der Bildungspolitik ein. Sie steht für ein Bildungssystem, das alle Kinder unabhängig von Herkunft, sozialem Status, Religionszugehörigkeit oder körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit einbezieht und das jedes Kind individuell ohne Konkurrenz- und Leistungsdruck fördert. Link zum Original
Bildung soll von der frühkindlichen Bildung bis zur Weiterbildung in allen Bereichen gebührenfrei sein.
Wortlaut im Programm
Dieses Bildungssystem muss bei der frühkindlichen Bildung beginnen, in Schule, Hochschule, beruflicher Bildung und Weiterbildung fortgesetzt werden und in allen Bereichen gebührenfrei sein. Link zum Original
Diagnose und Förderung durch gut ausgebildete Erzieherinnen sollen Teil der Kindergartenarbeit werden.
Wortlaut im Programm
Eine gute frühkindliche Bildung ist der Schlüssel zu einer positiven Lernentwicklung und kann Benachteiligungen wie beispielsweise Sprachdefiziten bei Kindern entgegenwirken. Dazu müssen jedoch Diagnose und Förderung durch gut ausgebildete Erzieherinnen Teil der Kindergartenarbeit werden. Link zum Original
Erzieherinnen und Erzieher sollen interkulturell fortgebildet werden und eng mit den Eltern zusammenarbeiten.
Wortlaut im Programm
Die interkulturelle Fortbildung der Erzieherinnen und Erzieher und eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern fördert Migrantenkinder und verbessert ihre Mitwirkungs- und Ent - wicklungsmöglichkeiten von Anfang an. Link zum Original
Alle Kinder mit Behinderung sollen in die frühkindliche Bildung einbezogen werden.
Wortlaut im Programm
Ebenso müssen alle Kinder mit Behinderung einbezogen werden. Link zum Original
Die Kleinkindbetreuung wird entsprechend dem Kinderförderungsgesetz bis 2013 planmäßig und ohne Abstriche ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Kleinkindbetreuung muss entsprechend dem Bundes-Kinderförderungsgesetz vom April 2008 bis zum Jahr 2013 planmäßig und ohne Abstriche ausgebaut werden. Link zum Original
In Großstädten mit höherem Betreuungsbedarf werden Betreuungskapazitäten über die festgelegte Quote hinaus geschaffen.
Wortlaut im Programm
In Großstädten, wo häufig ein Bedarf an Kinderbetreuung besteht, der über der festgelegten Betreuungsquote liegt, sind darüber hinausgehende Kapazitäten zu schaffen. Link zum Original
Der Kindergartenbesuch ist gebührenfrei.
Wortlaut im Programm
Der Besuch des Kindergartens muss gebührenfrei sein. Link zum Original
Kitas werden als Bildungseinrichtungen anerkannt.
Wortlaut im Programm
Kitas müssen als Bildungseinrichtung anerkannt und als solche vom Land finanziert werden. Link zum Original
Das Land finanziert die Kitas als Bildungseinrichtungen.
Wortlaut im Programm
Kitas müssen als Bildungseinrichtung anerkannt und als solche vom Land finanziert werden. Link zum Original
In einem ersten Schritt tragen Bund, Land und Kommunen die Kitakosten zu je einem Drittel.
Wortlaut im Programm
In einem ersten Schritt streben wir zudem an, dass Bund, Land und Kommunen die Kosten zu je einem Drittel tragen. Link zum Original
Jede Erhöhung der Kitagebühren wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen jede Gebührenerhöhung ab. Link zum Original
Die Öffnungszeiten der Kitas richten sich nach dem Bedarf der Eltern.
Wortlaut im Programm
Die Öffnungszeiten der Kitas müssen sich nach dem Bedarf der Eltern richten. Das darf weder zulasten von Kindergartenplätzen gehen noch die Arbeitsbedingungen für Erzieherinnen und Erzieher verschlechtern. Link zum Original
Längere Kita-Öffnungszeiten gehen weder zulasten von Kindergartenplätzen noch zulasten der Arbeitsbedingungen der Erzieherinnen und Erzieher.
Wortlaut im Programm
Die Öffnungszeiten der Kitas müssen sich nach dem Bedarf der Eltern richten. Das darf weder zulasten von Kindergartenplätzen gehen noch die Arbeitsbedingungen für Erzieherinnen und Erzieher verschlechtern. Link zum Original
Die Kita-Gruppen werden verkleinert, um kindgerechte Betreuung zu gewährleisten und Erzieherinnen und Erzieher zu entlasten.
Wortlaut im Programm
Die Kita-Gruppen müssen verkleinert werden, um eine wirklich kindgerechte Betreuung zu gewährleisten und Erzieherinnen und Erzieher zu entlasten. Link zum Original
Für Drei- bis Sechsjährige gilt ein Betreuungsschlüssel von mindestens eins zu neun.
Wortlaut im Programm
Ziel ist ein Betreuungsschlüssel von mindestens eins zu neun für Drei- bis Sechsjährige, von mindestens eins zu vier für unter Dreijährige. Link zum Original
Für unter Dreijährige gilt ein Betreuungsschlüssel von mindestens eins zu vier.
Wortlaut im Programm
Ziel ist ein Betreuungsschlüssel von mindestens eins zu neun für Drei- bis Sechsjährige, von mindestens eins zu vier für unter Dreijährige. Link zum Original
Für das Betreuungspersonal wird ausreichende Vorbereitungszeit eingeplant.
Wortlaut im Programm
Eine ausreichende Vorbereitungszeit ist einzuplanen. Link zum Original
Das Kita-Personal wird durch Studium und Weiterbildung umfassend qualifiziert und erwirbt interkulturelle und sonderpädagogische Kompetenzen.
Wortlaut im Programm
Das Personal muss durch Studium und Weiterbildung umfassend qualifiziert werden und interkulturelle und sonderpädagogische Kompetenzen erwerben. Link zum Original
Für alle Kinder mit sprachlichen Defiziten gibt es ausreichende Sprachförderangebote.
Wortlaut im Programm
Für alle Kinder mit sprachlichen Defiziten muss es ausreichende Sprachförderangebote geben. Link zum Original
Die Mehrsprachigkeit von Kindern mit Migrationshintergrund wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Mehrsprachigkeit von Kindern mit Migrationshintergrund ist eine Chance und muss gefördert werden. Link zum Original
Kinder mit und ohne Behinderungen werden gemeinsam betreut und gefördert.
Wortlaut im Programm
Kinder mit und ohne Behinderungen sollen gemeinsam betreut und gefördert werden. Dazu bedarf es außer barrierefreier Räumlichkeiten auch sonderpädagogischer Begleitung und Beratung im Gruppenalltag und für die Erzieherinnen und Erzieher und Eltern. Link zum Original
Für die gemeinsame Betreuung werden barrierefreie Räume sowie sonderpädagogische Begleitung und Beratung bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Kinder mit und ohne Behinderungen sollen gemeinsam betreut und gefördert werden. Dazu bedarf es außer barrierefreier Räumlichkeiten auch sonderpädagogischer Begleitung und Beratung im Gruppenalltag und für die Erzieherinnen und Erzieher und Eltern. Link zum Original
Kindern mit Behinderungen werden bei Bedarf speziell ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher zur Seite gestellt.
Wortlaut im Programm
Bei Bedarf werden dem Kind mit Behinderungen speziell ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher zur Seite gestellt. Link zum Original
Die schulische Förderung richtet sich nach dem Bedarf und nicht nach der Schulart.
Wortlaut im Programm
Wir meinen: Die Förderung muss sich nach dem Bedarf und nicht nach der Schulart richten. Link zum Original
An beruflichen Gymnasien werden dringend mehr Klassen eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Zudem steigt die Nachfrage nach Plätzen an beruflichen Gymnasien. Hier müssen im Sinn der Chancengleichheit dringend mehr Klassen eingerichtet werden. Link zum Original
Es werden mehr Lehrerinnen und Lehrer eingestellt.
Wortlaut im Programm
Mehr Lehrer und Lehrerinnen und eine echte Krankheitsreserve von mindestens fünf Prozent; Link zum Original
Für Lehrkräfte wird eine Krankheitsreserve von mindestens fünf Prozent geschaffen.
Wortlaut im Programm
Mehr Lehrer und Lehrerinnen und eine echte Krankheitsreserve von mindestens fünf Prozent; Link zum Original
Das Land finanziert eine Ausstattung der Berufsschulen, die mit der technologischen Entwicklung Schritt hält.
Wortlaut im Programm
eine vom Land finanzierte Ausstattung der Berufsschulen, die mit der technologischen Entwicklung Schritt hält; Link zum Original
Schulen erhalten eine neue Förderstruktur mit individuellen Förderplänen.
Wortlaut im Programm
eine neue Förderstruktur durch individuelle Förderpläne und Schulsozialarbeit; Link zum Original
Die Förderstruktur an Schulen wird durch Schulsozialarbeit ergänzt.
Wortlaut im Programm
eine neue Förderstruktur durch individuelle Förderpläne und Schulsozialarbeit; Link zum Original
Alle Teilzeitberufsschülerinnen und -schüler erhalten Fremdsprachenunterricht.
Wortlaut im Programm
Fremdsprachenunterricht auch für alle Teilzeitberufsschülerinnen und Teilzeitberufsschüler; Link zum Original
Es gibt einen Rechtsanspruch auf einen Platz an einem wohnortnahen beruflichen Gymnasium.
Wortlaut im Programm
den Rechtsanspruch auf einen Platz an einem wohnortnahen beruflichen Gymnasium. Link zum Original
Angestrebt wird eine Gemeinschaftsschule, die Spaß macht.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE tritt für eine Gemeinschaftsschule ein, die Spaß macht. Link zum Original
In einer inklusiven Gemeinschaftsschule lernen alle Schülerinnen und Schüler, auch mit Behinderungen, bis zum 10. Schuljahr gemeinsam ohne Noten und Selektionsdruck.
Wortlaut im Programm
In einer solchen inklusiven Gemeinschaftsschule können alle Schülerinnen und Schüler, auch mit Lern-, Körper-, Sinnes- und psychischen (sozialen) Behinderungen, bis zum 10. Schuljahr gemeinsam ohne Noten und Selektionsdruck lernen. Link zum Original
Es gibt einen Rechtsanspruch auf einen Platz an einer Ganztagsschule.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich für einen Rechtsanspruch auf einen Platz an einer Ganztagsschule ein Link zum Original
Ganztagsschulen werden als Regelschulform im Schulgesetz verankert.
Wortlaut im Programm
dass Ganztagsschulen als Regelschulform im Schulgesetz verankert werden. Link zum Original
Alle Schulen, die Ganztagsschule werden wollen, erhalten vom Land die nötigen Mittel für Umbau und Personal.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert, dass alle Schulen, die Ganztagsschule werden wollen, vom Land die nötigen finanziellen Mittel für Umbau und Personal erhalten. Link zum Original
Zur Ganztagsschule gehört ein gemeinsames Mittagessen, von dem niemand ausgeschlossen wird.
Wortlaut im Programm
Zu Ganztagsschulen gehört das gemeinsame Mittagessen. Niemand darf ausgeschlossen werden. Link zum Original
Das Mittagessen in Ganztagsschulen und Kitas ist gebührenfrei.
Wortlaut im Programm
Das Mittagessen in Ganztagsschulen und Kitas muss genauso gebührenfrei sein wie erforderliche Betreuungsangebote vor und nach dem Unterricht (bisher »Kernzeit«). Link zum Original
Erforderliche Betreuungsangebote vor und nach dem Unterricht sind gebührenfrei.
Wortlaut im Programm
Das Mittagessen in Ganztagsschulen und Kitas muss genauso gebührenfrei sein wie erforderliche Betreuungsangebote vor und nach dem Unterricht (bisher »Kernzeit«). Link zum Original
Schulträger und Land übernehmen die Schülerbeförderungskosten.
Wortlaut im Programm
Zum verfassungsmäßigen Recht auf gebührenfreien Unterricht gehört die Übernahme der Schülerbeförderungskosten durch Schulträger und Land. Link zum Original
An Schulen entstehende Kosten dürfen nicht zur weiteren Verarmung beitragen.
Wortlaut im Programm
An Schulen entstehende Kosten dürfen nicht zur weiteren Verarmung beitragen. Link zum Original
Lernmittel sind unentgeltlich.
Wortlaut im Programm
Lernmittel und alle Angebote einer Ganztagsschule müssen unentgeltlich sein. Link zum Original
Alle Angebote einer Ganztagsschule sind unentgeltlich.
Wortlaut im Programm
Lernmittel und alle Angebote einer Ganztagsschule müssen unentgeltlich sein. Link zum Original
Klassenräte sowie Schul- und Hochschulversammlungen gelten als zentrale Instrumente direkter Demokratie und unabdingbare Bestandteile guter Bildung.
Wortlaut im Programm
Klassenräte, Schul- und Hochschulversammlungen sind zentrale Instrumente der direkten Demokratie und unabdingbare Bestandteile guter Bildung. Link zum Original
Schul- und Hochschulleitungen werden von Schülern, Studierenden, Eltern und Lehrkräften auf Zeit gewählt.
Wortlaut im Programm
Schul- und Hochschulleitungen werden von Schülerinnen und Schülern, Studentinnen und Studenten, Eltern und Lehrkräften auf Zeit gewählt. Sie wiederum wählen die Vertreterinnen und Vertreter der Schulaufsicht. Link zum Original
Die gewählten Schul- und Hochschulleitungen wählen die Vertreterinnen und Vertreter der Schulaufsicht.
Wortlaut im Programm
Schul- und Hochschulleitungen werden von Schülerinnen und Schülern, Studentinnen und Studenten, Eltern und Lehrkräften auf Zeit gewählt. Sie wiederum wählen die Vertreterinnen und Vertreter der Schulaufsicht. Link zum Original
Ein ausgewählten Vertretern der Betroffenen bestehender Landesschulrat übt eine weitgehende Selbstverwaltung des Schulwesens aus.
Wortlaut im Programm
Auf Landesebene streben wir einen Landes schulrat an, der ausgewählten Vertreterinnen und Vertretern der Betroffenen besteht und im Rahmen der Verfassung und der Gesetze weitgehende Selbstverwaltung des Schulwesens ausübt. Link zum Original
Das Schulgesetz ermöglicht Beurlaubungen vom Unterricht in besonders begründeten Einzelfällen auf Antrag.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE wird im Landtag einen Gesetzentwurf zum Schulgesetz mit folgendem Inhalt einbringen: Beurlaubungen vom Unterricht sind in besonders begründeten Einzelfällen auf Antrag möglich. Dazu gehören auch Schüleraktivitäten, die darauf abzielen, in Grundgesetz und Landesverfassung verankerte Werte und Grundrechte wie Frieden, Demokratie, Umweltschutz, Solidarität und Meinungsfreiheit durchzusetzen. Link zum Original
Beurlaubungen sind auch für Schüleraktivitäten möglich, die Werte wie Frieden, Demokratie, Umweltschutz, Solidarität und Meinungsfreiheit durchsetzen wollen.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE wird im Landtag einen Gesetzentwurf zum Schulgesetz mit folgendem Inhalt einbringen: Beurlaubungen vom Unterricht sind in besonders begründeten Einzelfällen auf Antrag möglich. Dazu gehören auch Schüleraktivitäten, die darauf abzielen, in Grundgesetz und Landesverfassung verankerte Werte und Grundrechte wie Frieden, Demokratie, Umweltschutz, Solidarität und Meinungsfreiheit durchzusetzen. Link zum Original
Lehnt die Schulleitung einen Beurlaubungsantrag ab, entscheidet die Schulkonferenz abschließend.
Wortlaut im Programm
Widerspricht die Schulleitung einem Antrag, so kann die Schulkonferenz zur abschließenden Entscheidung angerufen werden. Link zum Original
Es gibt wohnortnahe Gemeinschaftsschulen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns ein für eine wohnortnahe Gemeinschaftsschule und unterstützen Kommunen und Elterninitiativen, die ein längeres gemeinsames Lernen und »Eine Schule für alle« bis Klasse 10 anstreben. Link zum Original
Kommunen und Elterninitiativen, die längeres gemeinsames Lernen bis Klasse 10 anstreben, werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns ein für eine wohnortnahe Gemeinschaftsschule und unterstützen Kommunen und Elterninitiativen, die ein längeres gemeinsames Lernen und »Eine Schule für alle« bis Klasse 10 anstreben. Link zum Original
Jede Kommune kann weiterführende Schulen ab einer Mindestgröße zur Gemeinschaftsschule erklären.
Wortlaut im Programm
Jede Kommune kann weiterführende Schulen bei einer Mindestgröße zu einer Gemeinschaftsschule erklären. Link zum Original
Eine Privatisierung von Bildung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Privatisierung von Bildung lehnen wir ab, da sie zur Entsolidarisierung führt. Link zum Original
Schulen in genossenschaftlicher Trägerschaft können als öffentliche Schulen anerkannt und wie diese finanziert werden.
Wortlaut im Programm
Schulmodelle in genossenschaftlicher Trägerschaft können aber als öffent liche Schulen anerkannt und wie sie finanziell unterstützt werden. Link zum Original
Der Kooperationsvertrag zwischen Kultusministerium und Bundeswehr wird gekündigt.
Wortlaut im Programm
Wir werden beantragen, den Kooperationsvertrag zwischen dem Kultusministerium und der Bundeswehr zu kündigen. Link zum Original
Bundeswehrvertreter werden generell aus Schulen und aus der Lehreraus- und -fortbildung ausgeschlossen.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus fordern wir ein generelles Verbot von Bundeswehrvertretern in Schulen und in der Lehreraus- und fortbildung. Link zum Original
Schulpraktika und Klassenfahrten zu militärischen Standorten und Rüstungsbetrieben werden ausgeschlossen.
Wortlaut im Programm
Schulpraktika und Klassenfahrten zu militärischen Standorten sowie zu Rüstungsbetrieben sollen ausgeschlossen werden. Link zum Original
Im Unterricht werden keine vom Verteidigungsministerium oder der Bundeswehr produzierten Materialien mehr eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Zudem sollen baden-württembergische Schülerinnen und Schüler nicht weiter mit Unterrichtsmaterialien, die vom Verteidigungsministerium oder der Bundeswehr produziert werden (wie zum Beispiel die Materialien von »Frieden und Sicherheit«) unterrichtet werden. Link zum Original
Von Wirtschaftsunternehmen gesponserte Unterrichtsmaterialien werden an Schulen verboten.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert ein Verbot solcher Unterrichtsmaterialien an Schulen, da Schülerinnen und Schüler nicht von Wirtschaftsunternehmen, die nur Interesse an deren Kaufkraft und späterer »Wirtschaftstauglichkeit« haben, manipuliert werden dürfen. Link zum Original
Die Fortbildungsbereitschaft der Lehrkräfte wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Schuld ist nicht die Fortbildungsbereitschaft der Lehrkräfte, die unterstützt werden muss. Link zum Original
Eine Lehrkräftereserve von fünf Prozent soll den Unterrichtsausfall begrenzen.
Wortlaut im Programm
Nur durch eine ausreichende Lehrkräftereserve von fünf Prozent kann der Unterrichtsausfall begrenzt werden. Link zum Original
Grundschulklassen haben höchstens 20 Schülerinnen und Schüler.
Wortlaut im Programm
Doch auch 28 Kinder sind in einer ersten Klasse völlig unvertretbar. Wir unterstützen weitere Protestmaßnahmen. 20 Schülerinnen und Schüler sind genug! Link zum Original
Die Ausbildung der Lehrkräfte ist gleichwertig.
Wortlaut im Programm
Die Ausbildung der Lehrkräfte muss gleichwertig sein. Link zum Original
Lehramtsstudierende mit Migrationshintergrund werden besonders gefördert.
Wortlaut im Programm
Lehrkräfte mit Migrationshintergrund müssen als Brückenbauer der Integration wirken, daher setzen wir uns für eine besondere Förderung solcher Lehramtsstudenten und -studentinnen ein. Link zum Original
Die Einstellung von Lehrkräften wird verstetigt, um der Überalterung der Lehrerschaft entgegenzuwirken.
Wortlaut im Programm
Wir fordern zudem eine Verstetigung der Lehrereinstellung, um der Überalterung der Lehrkräfte entgegen zu wirken. Link zum Original
Die Schulbaurichtlinien werden an pädagogische Veränderungen wie Ganztagsschule und offenen Unterricht angepasst.
Wortlaut im Programm
Die Schulbaurichtlinien müssen an pädagogische Veränderungen (Ganztagsschule, offener Unterricht) angepasst werden. Link zum Original
Land und Bund starten eine Finanzierungsoffensive für Schulausbau und Schulsanierungen.
Wortlaut im Programm
Daher ist eine Finanzierungsoffensive für Schulausbau und Schulsanierungen unter Beteiligung des Landes und des Bundes dringend notwendig und darf nicht auf Energiesparmaßnahmen wie beim Konjunkturpaket II begrenzt werden. Link zum Original
Die Mittel für Schulsanierungen werden nicht auf Energiesparmaßnahmen begrenzt.
Wortlaut im Programm
Daher ist eine Finanzierungsoffensive für Schulausbau und Schulsanierungen unter Beteiligung des Landes und des Bundes dringend notwendig und darf nicht auf Energiesparmaßnahmen wie beim Konjunkturpaket II begrenzt werden. Link zum Original
Ethik wird in allen Schularten, Schulen und Klassenstufen als gleichwertiges Wahlfach angeboten.
Wortlaut im Programm
Wir setzten uns dafür ein, dass Ethik in allen Schularten, Schulen und Klassenstufen als gleichwertiges Wahlfach angeboten wird. Link zum Original
Eine Gewissensprüfung bei der Abmeldung vom Religionsunterricht wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die diskriminierende Gewissensprüfung bei der Abmeldung vom Religionsunterricht lehnen wir ebenso ab wie die Beteiligung der Eltern bei religionsmündigen Schülerinnen und Schülern. Link zum Original
Eine Beteiligung der Eltern bei der Abmeldung religionsmündiger Schülerinnen und Schüler vom Religionsunterricht wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die diskriminierende Gewissensprüfung bei der Abmeldung vom Religionsunterricht lehnen wir ebenso ab wie die Beteiligung der Eltern bei religionsmündigen Schülerinnen und Schülern. Link zum Original
Die verbindliche Grundschulempfehlung wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die Abschaffung der verbindlichen Grundschul- »Empfehlung«. Link zum Original
In der Grundschule ersetzen individuelle Förderpläne und Rückmeldungen das Notensystem.
Wortlaut im Programm
Individuelle Förderpläne und Rückmeldungen sollen in der Grundschule das Notensystem ersetzen. Link zum Original
Bis Klasse 10 lernen Kinder in Klassen mit höchstens 20 Schülern.
Wortlaut im Programm
Kinder sollen bis Klasse 10 in Klassenverbänden mit höchstens 20 Schülern lernen dürfen. Link zum Original
Gemeinsames Lernen von Kindern mit unterschiedlichen Stärken wird als Gewinn für alle Kinder angesehen.
Wortlaut im Programm
Gemeinsames Lernen von Kindern mit unterschiedlichen Stärken (Heterogenität) ist ein Gewinn für alle Kinder. Link zum Original
In höheren Klassen wird Über- oder Unterforderung durch Arbeitsgemeinschaften sowie Förder- und Stützkurse ausgeglichen.
Wortlaut im Programm
Es muss aber in den höheren Klassen ein Ausgleich geschaffen werden bei Über- oder Unterforderung durch begleitende beziehungsweise klassenüberschreitende Arbeitsgemeinschaften, Förder- und Stützkurse. Link zum Original
Inklusiver Unterricht nach der UN-Behindertenrechtskonvention wird schnellstmöglich umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Inklusiver Unterricht entsprechend Artikel 28 der UN-Charta über die Rechte von Menschen mit Behinderungen muss schnellstmöglich umgesetzt werden. Dazu bedarf es kleinerer Klassen und sonderpädagogischer Unterstützung. Link zum Original
Für inklusiven Unterricht werden kleinere Klassen und sonderpädagogische Unterstützung bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Inklusiver Unterricht entsprechend Artikel 28 der UN-Charta über die Rechte von Menschen mit Behinderungen muss schnellstmöglich umgesetzt werden. Dazu bedarf es kleinerer Klassen und sonderpädagogischer Unterstützung. Link zum Original
Alle Haupt- und Werkrealschüler erhalten ein 10. Schuljahr.
Wortlaut im Programm
Ein 10. Schuljahr für alle Haupt- und Werkrealschüler, damit die Chancen der Schwächeren auf eine Berufsausbildung verbessert werden. Link zum Original
Mittelfristig wird eine inklusive Gemeinschaftsschule mit gemeinsamem Unterricht für alle bis einschließlich Klasse 10 eingeführt.
Wortlaut im Programm
Mittelfristig streben wir die Einführung einer inklusiven Gemeinschaftsschule mit gemeinsamem Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler bis einschließlich zur 10. Klasse an. Link zum Original
Die Sekundarstufe II wird durch Oberstufenzentren ersetzt, in denen die gymnasialen Oberstufen zusammengefasst werden.
Wortlaut im Programm
Die bisherige Sekundarstufe II soll ersetzt werden durch die Einrichtung von Oberstufenzentren, in denen die bestehenden gymnasialen Oberstufen zusammengefasst werden, um ein breit gefächertes Kursangebot zu gewährleisten. Link zum Original
Die Schulzeitverkürzung an Gymnasien (G8) wird kurzfristig zurückgenommen.
Wortlaut im Programm
Kurzfristig streben wir die Rücknahme der Schulzeitverkürzung an den Gymnasien (»G8«) an. Link zum Original
Berufliche Gymnasien erhalten ausreichende Kapazitäten.
Wortlaut im Programm
Berufliche Gymnasien brauchen ausreichende Kapazitäten. Link zum Original
Bewerberinnen und Bewerber für berufliche Gymnasien werden nicht durch ständig steigende Notenanforderungen abgewiesen.
Wortlaut im Programm
Es darf nicht sein, dass ein Drittel der Bewerberinnen und Bewerber keinen Platz bekommt, weil der geforderte Notendurchschnitt ständig hochgeschraubt wird. Link zum Original
Alle Absolventen mit Mittlerem Bildungsabschluss haben einen Rechtsanspruch auf Aufnahme in ein berufliches Gymnasium.
Wortlaut im Programm
Wir fordern einen Rechtsanspruch auf Aufnahme in ein berufliches Gymnasium für alle Absolventen mit einem Mittleren Bildungsabschluss. Link zum Original
Es gibt ein Recht auf Ausbildung.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE steht für ein Recht auf Ausbildung. Link zum Original
Die duale Ausbildung mit einer Regeldauer von drei bis vier Jahren wird ausdrücklich unterstützt.
Wortlaut im Programm
Sie bekennt sich ausdrücklich zur dualen Ausbildung mit einer Regeldauer von drei bis vier Jahren. Link zum Original
Die Ausbildung befähigt fachspezifisch, aber betriebsunabhängig zu einem qualifizierten Beruf und zur Weiterbildung bis zum Studium.
Wortlaut im Programm
Ziel der Ausbildung ist es, mit den erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten fachspezifisch, aber betriebsunabhängig einen qualifizierten Beruf ausüben und sich bis hin zu einem Studium weiterbilden zu können. Link zum Original
Eine Modularausbildung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE lehnt eine Modularausbildung, wie sie ein Teil der Unternehmen in Baden-Württemberg anstrebt, ab. Link zum Original
Über Inhalte und Dauer der Ausbildung entscheidet die ganze Gesellschaft, nicht ein einzelnes Unternehmen.
Wortlaut im Programm
Die Ausbildung und die Entscheidung über ihre Inhalte und Dauer ist Sache der ganzen Gesellschaft, nicht eines einzelnen Unternehmens. Link zum Original
Berufsbilder beruhen auf der breiten Vermittlung allgemein einsetzbarer Qualifikationen.
Wortlaut im Programm
Berufsbilder müssen auf der breiten Vermittlung allgemein einsetzbarer Qualifikationen beruhen. Link zum Original
Auszubildende, die das Ausbildungsziel nicht in der Regelzeit erreichen, erhalten weitere Förderung.
Wortlaut im Programm
Künftig sollen Auszubildende, die nicht in der Lage sind, das Ausbildungsziel in der Regelausbildungszeit zu erreichen, weitere Förderung erhalten und ihre Ausbildung gegebenenfalls verlängern können. Link zum Original
Auszubildende können ihre Ausbildung bei Bedarf verlängern.
Wortlaut im Programm
Künftig sollen Auszubildende, die nicht in der Lage sind, das Ausbildungsziel in der Regelausbildungszeit zu erreichen, weitere Förderung erhalten und ihre Ausbildung gegebenenfalls verlängern können. Link zum Original
Jugendliche aus Migrantenfamilien ohne Ausbildung werden besonders gefördert, begleitet und beraten, um einen Berufsabschluss zu erlangen.
Wortlaut im Programm
Jugendliche aus Migrantenfamilien ohne Ausbildung finden nur schwer Arbeit. Doch gerade sie bilden ein beträchtliches und wichtiges Potenzial für die Gesellschaft von Morgen. Deshalb sollen sie besonders gefördert, begleitet und beraten werden, um einen beruflichen Bildungsabschluss erlangen zu können. Link zum Original
Ein Landes-Ausbildungsplatzumlagegesetz wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE wird im Landtag einen Entwurf für ein Landes-Ausbildungsplatzumlagegesetz einbringen, wie es sich bereits in der Krankenpflegeausbildung in Baden-Württemberg bewährt hat. Link zum Original
Es gibt eine festgelegte Quote zwischen Auszubildenden und Ausbildern.
Wortlaut im Programm
Eine festgelegte Quotierung zwischen Auszubildenden und Ausbilderinnen oder Ausbildern. Die Quoten sollen für die einzelnen Branchen von Gewerkschaften und Unternehmen festgelegt werden. Link zum Original
Die Ausbilderquoten werden je Branche von Gewerkschaften und Unternehmen festgelegt.
Wortlaut im Programm
Eine festgelegte Quotierung zwischen Auszubildenden und Ausbilderinnen oder Ausbildern. Die Quoten sollen für die einzelnen Branchen von Gewerkschaften und Unternehmen festgelegt werden. Link zum Original
Jeder Ausbildungsbetrieb muss sein Ausbildungspersonal regelmäßig fachlich und pädagogisch schulen.
Wortlaut im Programm
Die Verpflichtung eines jeden Ausbildungsbetriebs, das Ausbildungspersonal regelmäßig berufsfachlich und pädagogisch zu schulen. Link zum Original
Für 100 Ausbildungsplatzsuchende stehen mindestens 120 Ausbildungsstellen zur Verfügung.
Wortlaut im Programm
Die Umsetzung des Grundsatzes, dass für 100 angehende Auszubildende mindestens 120 Ausbildungsstellen zur Verfügung stehen müssen. Link zum Original
Das Land bietet mehr überbetriebliche Ausbildungsplätze an.
Wortlaut im Programm
Das Land muss mehr überbetriebliche Ausbildungsplätze anbieten, um diesen Grundsatz umzusetzen. Link zum Original
Unternehmen, die keine oder zu wenig Ausbildungsplätze anbieten, zahlen eine Abgabe.
Wortlaut im Programm
Produktions- und Dienstleistungsunternehmen aller Art, die keine oder zu wenig Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen, müssen eine Abgabe entrichten. Link zum Original
Lebenslanges Lernen wird durch großzügige Regelungen für Bildungs- und Qualifizierungsurlaub gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Förderung lebenslangen Lernens durch Einführung großzügiger Regelungen für Bildungs- und Qualifizierungsurlaub. Link zum Original
Das Land stellt deutlich mehr Mittel für die berufliche Weiterbildung bereit.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört ebenso das Bereitstellen von Landesmitteln, um die berufliche Weiterbildung weit stärker als bisher zu unterstützen. Link zum Original
Ein Landesbildungsurlaubsgesetz gewährt allen Arbeitenden bezahlten Bildungsurlaub zur beruflichen und politischen Bildung.
Wortlaut im Programm
Bezahlten Bildungsurlaub zur beruflichen und politischen Bildung für alle arbeitenden Menschen durch ein Landesbildungsurlaubsgesetz, wie es in vielen anderen Bundesländern seit langem gängig ist. Link zum Original
Gebühren in der Erwachsenenweiterbildung entfallen.
Wortlaut im Programm
Bildungsgebühren in der Erwachsenenweiterbildung müssen genauso wie Studiengebühren entfallen. Link zum Original
Studiengebühren entfallen.
Wortlaut im Programm
Bildungsgebühren in der Erwachsenenweiterbildung müssen genauso wie Studiengebühren entfallen. Link zum Original
Weiterbildung wird als fünfte Säule des Bildungswesens und als öffentliche Aufgabe anerkannt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass die Weiterbildung neben Kitas, Schule, beruflicher Bildung und Hochschule als fünfte Säule des Bildungswesens und als öffentliche Aufgabe anerkannt wird. Link zum Original
Für Lehrkräfte in der Weiterbildung gelten dieselben sozialen Standards wie für andere Lehrkräfte.
Wortlaut im Programm
Außerdem sollen für die in der Weiterbildung beschäftigten Lehrerinnen und Lehrer dieselben sozialen Standards gelten wie für andere. Link zum Original
Es gibt eine ausreichende und repressionsfreie Studienfinanzierung.
Wortlaut im Programm
Für DIE LINKE steht dagegen die persönliche Entwicklung im Vordergrund. Dazu gehört eine ausreichende und repressionsfreie Studienfinanzierung. Link zum Original
Studiengebühren werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Studiengebühren sind aus gesellschafts-, sozial- und bildungspolitischen Gründen abzulehnen. Link zum Original
Studieninhalte werden im Dialog mit Studierenden und Lehrenden überarbeitet.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich dagegen für eine Studienreform ein, die auch diesen Namen verdient: Im Dialog mit Studierenden und Lehrenden müssen Studieninhalte überarbeitet werden und auf ihre Studierbarkeit und Vergleichbarkeit überprüft werden. Link zum Original
Studiengänge werden auf Studierbarkeit und Vergleichbarkeit überprüft.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich dagegen für eine Studienreform ein, die auch diesen Namen verdient: Im Dialog mit Studierenden und Lehrenden müssen Studieninhalte überarbeitet werden und auf ihre Studierbarkeit und Vergleichbarkeit überprüft werden. Link zum Original
Der Wissenschaftsetat wird auf 8 Milliarden Euro verdoppelt.
Wortlaut im Programm
Die Verdoppelung des Wissenschaftsetats auf 8 Milliarden Euro; Link zum Original
Ein Sofortprogramm deckt den erhöhten Lehrbedarf durch den doppelten Abiturjahrgang 2012.
Wortlaut im Programm
ein Sofortprogramm zur Deckung des erhöhten Lehrbedarfs durch den doppelten Abiturjahrgang 2012; Link zum Original
Beratungsangebote für Studierende werden ausgebaut, auch in Zusammenarbeit mit Schulen und Arbeitsämtern.
Wortlaut im Programm
einen Ausbau von Beratungsangeboten, auch in Zusammenarbeit mit Schulen und Arbeitsämtern; Link zum Original
Alle Studien-, Verwaltungs- und Prüfungsgebühren werden sofort abgeschafft.
Wortlaut im Programm
ein gebührenfreies Studium – die sofortige Abschaffung aller Studien-, Verwaltungs- und Prüfungsgebühren; Durchsetzung der verfassungsrechtlich garantierten Lehr- und Lernmittelfreiheit; Link zum Original
Die verfassungsrechtlich garantierte Lehr- und Lernmittelfreiheit wird an Hochschulen durchgesetzt.
Wortlaut im Programm
ein gebührenfreies Studium – die sofortige Abschaffung aller Studien-, Verwaltungs- und Prüfungsgebühren; Durchsetzung der verfassungsrechtlich garantierten Lehr- und Lernmittelfreiheit; Link zum Original
Alle Zulassungsbeschränkungen an Hochschulen werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
die Abschaffung aller Zulassungsbeschränkungen; Link zum Original
Der Master wird Regelabschluss an allen Hochschulen.
Wortlaut im Programm
den Master (MA) als Regelabschluss an allen Hochschulen und den Rechtsanspruch auf einen Master-Studienplatz; Link zum Original
Es gibt einen Rechtsanspruch auf einen Master-Studienplatz.
Wortlaut im Programm
den Master (MA) als Regelabschluss an allen Hochschulen und den Rechtsanspruch auf einen Master-Studienplatz; Link zum Original
Die studentische Arbeitslast wird reduziert.
Wortlaut im Programm
Reduktion der studentischen Arbeitslast; Link zum Original
Die Mobilität von Studierenden und Wissenschaftlern wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Förderung von studentischer und wissenschaftlicher Mobilität, kein Zwang zur Mobilität; Link zum Original
Es gibt keinen Zwang zur Mobilität für Studierende und Wissenschaftler.
Wortlaut im Programm
Förderung von studentischer und wissenschaftlicher Mobilität, kein Zwang zur Mobilität; Link zum Original
Das Land ergreift eine Initiative, das BAföG zu einer bedarfsdeckenden, elternunabhängigen, rückzahlungs- und repressionsfreien Studienfinanzierung umzugestalten.
Wortlaut im Programm
eine Initiative Baden-Württembergs zur Umgestaltung des BAföG zu einer Bedarf deckenden, elternunabhängigen, rückzahlungs- und repressionsfreien Studienfinanzierung als Teil eines umfassenden Sozialsystems; Link zum Original
Studierende und wissenschaftlich Beschäftigte haben Anspruch auf ganztägige Kinderbetreuung ab dem dritten Lebensmonat.
Wortlaut im Programm
Anspruch auf ganztägige Betreuung von Kindern ab dem 3. Lebensmonat für Studierende und wissenschaftlich Beschäftigte; Link zum Original
Für Daueraufgaben in Forschung, Lehre und Verwaltung werden Dauerstellen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Dauerstellen für Daueraufgaben in Forschung, Lehre und Verwaltung; tarifliche Regelung aller Arbeitsverhältnisse an Hochschulen; Link zum Original
Alle Arbeitsverhältnisse an Hochschulen werden tariflich geregelt.
Wortlaut im Programm
Dauerstellen für Daueraufgaben in Forschung, Lehre und Verwaltung; tarifliche Regelung aller Arbeitsverhältnisse an Hochschulen; Link zum Original
Tenure-Track-Verfahren werden an Hochschulen flächendeckend eingeführt.
Wortlaut im Programm
Modernisierung der Personalstruktur, zum Beispiel über die flächendeckende Einführung von Tenure- Track-Verfahren und Abschaffung der Habilitation; Link zum Original
Die Habilitation wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Modernisierung der Personalstruktur, zum Beispiel über die flächendeckende Einführung von Tenure- Track-Verfahren und Abschaffung der Habilitation; Link zum Original
Die Kirchen verlieren ihren Einfluss auf Berufungen und Studienordnungen in der Theologie.
Wortlaut im Programm
das Ende der Fremdbestimmung durch die Kirchen bei Berufungen und Studienordnungen in der Theologie; Link zum Original
Förderprogramme unterstützen die wissenschaftliche Qualifikation von Frauen und Personen mit Migrationshintergrund.
Wortlaut im Programm
Förderprogramme für die wissenschaftliche Qualifikation von Frauen beziehungsweise Personen mit Migrationshintergrund; Link zum Original
Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse müssen veröffentlicht werden.
Wortlaut im Programm
die Pflicht zur Veröffentlichung aller wissenschaftlichen Erkenntnisse; Link zum Original
Zivilklauseln, die Forschung und Lehre auf friedliche Zwecke beschränken, werden in Hochschulgrundordnungen und Landeshochschulgesetz verankert.
Wortlaut im Programm
die Einführung von Zivilklauseln (Forschung und Lehre nur für friedliche und zivile Zwecke) in die Grundordnungen der Hochschulen und in das Landeshochschulgesetz; Link zum Original
Studentische Verbindungen erhalten ein Betätigungsverbot.
Wortlaut im Programm
ein Betätigungsverbot für studentische Verbindungen; Link zum Original
Die verfasste Studierendenschaft mit allgemeinpolitischem Mandat wird wieder eingeführt.
Wortlaut im Programm
die Wiedereinführung der verfassten Studierendenschaft mit allgemeinpolitischem Mandat; Link zum Original
Die Aufsichtsräte an Hochschulen werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Stärkung der akademischen Selbstverwaltung und Demokratie, insbesondere durch die Abschaffung von Aufsichtsräten, der Erweiterung der Kompetenzen der Senate und Fakultätsräte, die Gleichheit der Wahl aller Hochschulangehörigen. Link zum Original
Die Kompetenzen der Senate und Fakultätsräte werden erweitert.
Wortlaut im Programm
Stärkung der akademischen Selbstverwaltung und Demokratie, insbesondere durch die Abschaffung von Aufsichtsräten, der Erweiterung der Kompetenzen der Senate und Fakultätsräte, die Gleichheit der Wahl aller Hochschulangehörigen. Link zum Original
Bei Hochschulwahlen gilt die Gleichheit der Wahl aller Hochschulangehörigen.
Wortlaut im Programm
Stärkung der akademischen Selbstverwaltung und Demokratie, insbesondere durch die Abschaffung von Aufsichtsräten, der Erweiterung der Kompetenzen der Senate und Fakultätsräte, die Gleichheit der Wahl aller Hochschulangehörigen. Link zum Original
Das Bildungs- und Ausbildungssystem wird auch unter Gesichtspunkten der Integration grundlegend verändert.
Wortlaut im Programm
ein auch unter Gesichtspunkten der Integration grundlegend verändertes Bildungs- und Ausbildungssystem; dies schließt Vorschulförderung, interkulturelle Jugendarbeit sowie geschlechtersensible Bildungsprogramme und Projekte ein. Link zum Original
Vorschulförderung, interkulturelle Jugendarbeit und geschlechtersensible Bildungsprogramme werden Teil des Bildungssystems.
Wortlaut im Programm
ein auch unter Gesichtspunkten der Integration grundlegend verändertes Bildungs- und Ausbildungssystem; dies schließt Vorschulförderung, interkulturelle Jugendarbeit sowie geschlechtersensible Bildungsprogramme und Projekte ein. Link zum Original
Mehr Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher mit Migrationshintergrund werden eingestellt.
Wortlaut im Programm
Einstellung von mehr Lehrerinnen und Lehrern, Erzieherinnen und Erziehern mit Migrationshintergrund; Link zum Original
Alle im Land lebenden Kinder haben ein Recht auf Bildung.
Wortlaut im Programm
die sofortige Legalisierung des Aufenthalts von Minderjährigen und das Recht auf Bildung für alle in Baden-Württemberg lebenden Kinder; Link zum Original
Persönliche Daten von Schülerinnen und Schülern dürfen nicht an das Zentrale Schülerregister weitergegeben werden.
Wortlaut im Programm
ein Verbot, persönliche Daten von Schülerinnen und Schülern an das Zentrale Schülerregister (ZSR) weiterzugeben. Link zum Original
Inklusive Bildung wird vom Kindergarten bis zur Hochschule verwirklicht.
Wortlaut im Programm
inklusive Bildung vom Kindergarten bis zur Hochschule und damit die schrittweise Umwandlung von »Förder schulen« in qualifizierte Regelschulen; Link zum Original
Förderschulen werden schrittweise in qualifizierte Regelschulen umgewandelt.
Wortlaut im Programm
inklusive Bildung vom Kindergarten bis zur Hochschule und damit die schrittweise Umwandlung von »Förder schulen« in qualifizierte Regelschulen; Link zum Original
Schwule und lesbische Lebensweisen, Homophobie und Coming Out werden Themen der Landes-Bildungskonzepte und des Schulunterrichts.
Wortlaut im Programm
Schwule und lesbische Lebensweisen dürfen nicht länger Tabu-Thema im Schulunterricht sein; Themen wie Homophobie, Coming Out oder lesbisch/schwule Familien sind in die Landes-Bildungskonzepte aufzunehmen. Link zum Original
Kunst-, Musik- und Theaterpädagogen werden auf Wunsch in den Unterricht an Ganztagsschulen einbezogen.
Wortlaut im Programm
Kunst-, Musik- und Theaterpädagogen und -pädagoginnen sollen in den Unterricht an Ganztagsschulen einbezogen werden, sofern sie es wollen. Sie müssen angemessen bezahlt werden. Werden sie von Musik- oder Jugendkunstschulen ent sandt, besteht das Anstellungsverhältnis fort. Link zum Original
Kunst-, Musik- und Theaterpädagogen an Ganztagsschulen werden angemessen bezahlt und behalten bei Entsendung ihr Anstellungsverhältnis.
Wortlaut im Programm
Kunst-, Musik- und Theaterpädagogen und -pädagoginnen sollen in den Unterricht an Ganztagsschulen einbezogen werden, sofern sie es wollen. Sie müssen angemessen bezahlt werden. Werden sie von Musik- oder Jugendkunstschulen ent sandt, besteht das Anstellungsverhältnis fort. Link zum Original
Alter und neuer Faschismus werden im Geschichtsunterricht aufgearbeitet.
Wortlaut im Programm
Sowohl alter als auch neuer Faschismus sollen im Geschichtsunterricht aufgearbeitet werden. Link zum Original
Antirassistische Aktivitäten an den Schulen werden im Rahmen von »Schule ohne Rassismus« stärker unterstützt.
Wortlaut im Programm
Antirassistische Aktivitäten sind an den Schulen des Landes im Rahmen von »Schule ohne Rassismus« stärker zu unterstützen. Link zum Original
Ein Kopftuchverbot wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE lehnt ein Kopftuchverbot ab. Link zum Original
Schulen sollen frei von religiösen Symbolen sein.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel bleibt eine Schule frei von religiösen Symbolen. Link zum Original
Forschungsergebnisse öffentlicher Hochschulen zur Energieeffizienz werden frei zugänglich gemacht.
Wortlaut im Programm
Forschungsergebnisse im Bereich der Energieeffizienz an öffentlichen Hochschulen müssen für alle frei zugänglich sein. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.