Grüne · Wahlprogramm zur Landtagswahl Bayern 2013
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Bayern 15.09.2013 · beschlossen 14.04.2013 · Original
Das Programm enthält 102 von 1.476 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 102Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 87Seiten im Original
- 2013Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 102
Eine vielfältige, ökologische und bäuerliche Landwirtschaft wird durch politische Entscheidungen geschützt und fair gestaltet.
Wortlaut im Programm
Um eine vielfältige, ökologische und bäuerliche Landwirtschaft zu schützen und fair zu gestalten, brauchen wir jedoch die richtigen politischen e ntscheidungen. Link zum Original
Öffentliche Einrichtungen aller Ebenen versorgen sich grundsätzlich regional.
Wortlaut im Programm
öffentliche einrichtungen aller ebenen sollten mit gutem b eispiel vorangehen und sich grundsätzlich regional versorgen lassen. Link zum Original
Kooperationen des Öko-Landbaus mit Einzelhandel und Gastwirtschaften in der regionalen Vermarktung werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
die Zusammenarbeit mit e inzelhandel und gastwirtschaften bietet insbesondere für den öko-Landbau große chancen in der regionalen Vermarktung. wir wollen solche Kooperationen stärken und beschleunigen. Link zum Original
Agrarförderprogramme und forstliche Förderung werden so weiterentwickelt, dass sie umwelt- und naturschutzgerechte Wirtschaftsprozesse belohnen und Anreize für die Umstellung auf ökologische Bewirtschaftung schaffen.
Wortlaut im Programm
die agrarförderprogramme und die forstliche förderung sind so weiterzuentwickeln, dass sie umwelt- und naturschutzgerechte w irtschaftsprozesse belohnen und attraktive a nreize für den Umstieg auf eine ökologische bewirtschaftung schaffen. Link zum Original
Das Dauergrünland wird erhalten.
Wortlaut im Programm
wir wollen das d auergrünland erhalten und a nreize für eine e rhöhung artenreicher d auergrünlandflächen schaffen. Link zum Original
Es werden Anreize für mehr artenreiche Dauergrünlandflächen geschaffen.
Wortlaut im Programm
wir wollen das d auergrünland erhalten und a nreize für eine e rhöhung artenreicher d auergrünlandflächen schaffen. Link zum Original
Die konventionelle Landwirtschaft wird weg von intensiver Bodenbearbeitung hin zum Aufbau artenreicher, CO2-speichernder Humusböden neu ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
wichtig sind hierbei auch eine konsequenten euausrichtung der konventionellen Landwirtschaft – weg von der intensiven b odenbearbeitung hin zu gezieltem aufbau von artenreichen und co 2-speichernden humusböden – sowie ein konsequenter g rünlandschutz. Link zum Original
Lebens- und Futtermittelkontrollen werden nicht ausgedünnt, sondern je nach Risiko erweitert.
Wortlaut im Programm
regelmäßig wiederkehrende s kandale zeigen, dass wir die Lebens- und f uttermittelkontrollen nicht ausdünnen dürfen, sondern je nach r isiko sogar erweitern müssen. dazu sind die länderübergreifendes pezialisierung und Vernetzung auszubauen, die entsprechenden finanziellen mittel ebenso wie die personelle a usstattung für die Landesämter und die kommunalen überwachungsbehörden zur Verfügung zu stellen. Link zum Original
Länderübergreifende Spezialisierung und Vernetzung der Lebensmittelkontrolle werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
regelmäßig wiederkehrende s kandale zeigen, dass wir die Lebens- und f uttermittelkontrollen nicht ausdünnen dürfen, sondern je nach r isiko sogar erweitern müssen. dazu sind die länderübergreifendes pezialisierung und Vernetzung auszubauen, die entsprechenden finanziellen mittel ebenso wie die personelle a usstattung für die Landesämter und die kommunalen überwachungsbehörden zur Verfügung zu stellen. Link zum Original
Landesämter und kommunale Überwachungsbehörden erhalten mehr Geld und Personal.
Wortlaut im Programm
regelmäßig wiederkehrende s kandale zeigen, dass wir die Lebens- und f uttermittelkontrollen nicht ausdünnen dürfen, sondern je nach r isiko sogar erweitern müssen. dazu sind die länderübergreifendes pezialisierung und Vernetzung auszubauen, die entsprechenden finanziellen mittel ebenso wie die personelle a usstattung für die Landesämter und die kommunalen überwachungsbehörden zur Verfügung zu stellen. Link zum Original
Ein rechtlicher Rahmen macht die Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelüberwachung durch eine erkennbare Hygiene-Kennzeichnung in Gaststätten, Kantinen und Imbissen transparent.
Wortlaut im Programm
wir wollen einen rechtlichen r ahmen schaffen, der es ermöglicht, die ergebnisse der amtlichen Lebensmittelüberwachung transparent zu machen: durch eine erkennbare h ygiene-Kennzeichnung speziell in gaststätten, Kantinen und i mbissen. Link zum Original
Lebensmittelkontrollen erfolgen nach vorgegebenen Standards, die eine gerechte Bewertung ermöglichen.
Wortlaut im Programm
die Kontrollen müssen nach vorgegebenen standards erfolgen, die eine gerechte bewertung ermöglichen. Link zum Original
Mangelhaft bewertete Betriebe erhalten die Möglichkeit zur Nachkontrolle und Korrektur ihres Ergebnisses.
Wortlaut im Programm
mangelhaft bewertete betriebe sollen die m öglichkeit zur n achkontrolle und Korrektur ihres e rgebnisses erhalten. Link zum Original
Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit versteht sich stärker als Verbraucherschutzbehörde.
Wortlaut im Programm
das Landesamt für g esundheit und Lebensmittelsicherheit (Lg L) sollte sich stärker als Verbraucherschutzbehörde begreifen. Link zum Original
Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unterstützt Nichtregierungsorganisationen und Warentestinstitute stärker.
Wortlaut im Programm
das Lg L sollte ngo s und w arentestinstitute stärker unterstützen und bei eigenen f orschungsprojekten a nregungen aus Verbraucherschutzkreisen aufnehmen. Link zum Original
Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit nimmt bei eigenen Forschungsprojekten Anregungen aus Verbraucherschutzkreisen auf.
Wortlaut im Programm
das Lg L sollte ngo s und w arentestinstitute stärker unterstützen und bei eigenen f orschungsprojekten a nregungen aus Verbraucherschutzkreisen aufnehmen. Link zum Original
Initiativen für gentechnikfreie Regionen und gegen den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
wir stehen s eite an s eite mit bäuerinnen und bauern, imkerinnen und Verbraucherinnen, die an vielen orten gentechnikfreier egionen ausrufen und sich gegen den a nbau von gentechnisch veränderten Pflanzen wenden. Link zum Original
Gentechnische Veränderungen werden klar gekennzeichnet, auch bei Fleisch, Milch oder Käse von Tieren, die mit gentechnisch verändertem Futter gefüttert wurden.
Wortlaut im Programm
wir wollen gentechnische Veränderungen klar und deutlich kennzeichnen: ob das f leisch, die milch oder der Käse von tieren stammen, die mit gen-soja oder gen-mais gefüttert wurden. Link zum Original
Die Nulltoleranz gegenüber Gentechnik bei Saatgut, Futter- und Lebensmitteln wird beibehalten.
Wortlaut im Programm
wir setzen uns ein für die beibehaltung der nulltoleranz bei s aatgut, f utter- und Lebensmitteln. Link zum Original
Bayern tritt dem Netzwerk gentechnikfreier Regionen bei.
Wortlaut im Programm
wir streben den beitritt bayerns zum n etzwerk gentechnikfreier r egionen an. Link zum Original
In den staatlichen Gütern Bayerns erhalten die Tiere nur noch gentechnikfreies Futter.
Wortlaut im Programm
in den staatlichen g ütern bayerns dürfen die t iere nur noch gentechnikfreies f utter bekommen. Link zum Original
Ein freiwilliges bundesweites Regionalsiegel für Produkte aus der Region mit definierten gesetzlichen Vorgaben wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
wir wollen ein freiwilliges bundesweites „ r egionalsiegel“ einführen. dieses s iegel können Produkte erhalten, die aus der r egion stammen und definierte gesetzliche Vorgaben zu erzeugung, Verarbeitung und h erstellung einhalten. Link zum Original
Die Landwirtschaft soll das Wohl der Landwirte, der Verbraucher, der Tiere, der Natur und der Artenvielfalt gleichermaßen zum Ziel haben.
Wortlaut im Programm
wir grüne setzen uns für eine Landwirtschaft ein, die das wohl der Landwirtinnen und Landwirte, der Verbraucherinnen und Verbraucher, der t iere, dern atur und der a rtenvielfalt gleichermaßen zum Ziel hat. Link zum Original
Eine naturnahe, umwelt- und klimaschonende sowie gentechnikfreie Landwirtschaft wird bewahrt und gefördert.
Wortlaut im Programm
Zum e rhalt unserer Lebensgrundlagen wollen wir eine naturnahe, umwelt- und klimaschonende sowie gentechnikfreie Landwirtschaft bewahren und fördern. Link zum Original
Nur eine nachhaltig produzierende bäuerliche Landwirtschaft kann Kulturlandschaft, Umwelt und Heimat dauerhaft schützen.
Wortlaut im Programm
nur eine bäuerliche Landwirtschaft, die auf einer nachhaltigen Produktionsweise basiert, kann unsere Kulturlandschaft, unsere e rholungsflächen, unsere Umwelt und h eimat dauerhaft schützen. Link zum Original
Fleischreduzierte Ernährung wird gefördert.
Wortlaut im Programm
eine nachhaltige gesellschaft muss alternativen zur tierbasierten Landwirtschaft finden. deshalb wollen wir grüne die fleischreduzierte e rnährung fördern. Link zum Original
Projekte, die den Einstieg in pflanzliche Ernährung ermöglichen, werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
wir werden Projekte unterstützen, die den einstieg in die pflanzliche ernährung ermöglichen. Link zum Original
Die Leistungen der Landwirtinnen und Landwirte für Wasser-, Klima-, Umwelt-, Tier- und Naturschutz werden konsequent gefördert.
Wortlaut im Programm
Und wir wollen konsequent die Leistungen der Landwirt innen für w asser-, Klima-, Umwelt-, t ier- und n aturschutz fördern. Link zum Original
Ein respektvoller und ethisch verantwortbarer Umgang mit Tieren wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Konsequenter Tierschutz: t iere haben rechte: bündnis 90/ die grünen treten für einen respektvollen und ethisch verantwortbaren Umgang mit unseren m itgeschöpfen, den tieren, ein. Link zum Original
Ein Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
auf der ebene der Landespolitik werden wir eine beteiligung an einer neuen bayerischen staatsregierung nutzen, um endlich ein Verbandsklagerecht für t ierschutzverbände einzuführen und die stelle einer oder eines t ierschutzbeauftragten der staatsregierung einzurichten. Link zum Original
Die Stelle einer oder eines Tierschutzbeauftragten der Staatsregierung wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
auf der ebene der Landespolitik werden wir eine beteiligung an einer neuen bayerischen staatsregierung nutzen, um endlich ein Verbandsklagerecht für t ierschutzverbände einzuführen und die stelle einer oder eines t ierschutzbeauftragten der staatsregierung einzurichten. Link zum Original
Auf Landesebene werden Maßnahmen gegen die unkontrollierte Vermehrung streunender Katzen ergriffen.
Wortlaut im Programm
die möglichkeiten des neuen t ierschutzgesetzes werden wir nutzen, um auf Landesebene maßnahmen gegen eine unkontrollierte Vermehrung streunender Katzen zu ergreifen. Link zum Original
Tierheime, Tierauffangstationen und Gnadenhöfe werden durch eine klare Finanzierungsregelung, besonders zur Fundtierkostenerstattung, unterstützt.
Wortlaut im Programm
die arbeit der t ierheime, t ierauffangstationen und g nadenhöfe wollen wir durch eine klare f inanzierungsregelung insbesondere zur f undtierkostenerstattung unterstützen. Link zum Original
Die Grausamkeiten der industriellen Massentierhaltung werden beendet.
Wortlaut im Programm
den g rausamkeiten der industriellen massentierhaltung wollen wir eine nde bereiten. Link zum Original
Amputationen bei Tieren werden verboten.
Wortlaut im Programm
a mputationen beit ieren darf es ebenso wenig geben wie die haltung auf engstem r aum. Link zum Original
Die Tierhaltung auf engstem Raum wird verboten.
Wortlaut im Programm
a mputationen beit ieren darf es ebenso wenig geben wie die haltung auf engstem r aum. Link zum Original
Ställe richten sich an den Bedürfnissen der Tiere aus.
Wortlaut im Programm
die ställe müssen sich an den bedürfnissen der t iere ausrichten und nicht die t iere an den Profitinteressen der a grarindustrie. Link zum Original
Tiertransporte werden auf höchstens vier Stunden und 200 Kilometer beschränkt.
Wortlaut im Programm
die t iertransportzeiten wollen wir auf eine Zeit von maximal vier stunden und eine maximale entfernung von 200 Kilometern beschränken. Link zum Original
Die Überwachung des Tierschutzes bei Schlachtung und Tiertransporten wird deutlich verstärkt.
Wortlaut im Programm
die überwachung des t ierschutzes bei der s chlachtung und beit iertransporten muss deutlich erhöht werden. Link zum Original
Bäuerliche Lebensmittelproduktion und -verarbeitung sowie regionales Lebensmittelhandwerk werden durch angemessene Anwendung der Lebensmittel- und Hygienevorschriften praxistauglich gestärkt.
Wortlaut im Programm
durch eine angemessene a nwendung der geltenden Lebensmittel- und hygienevorschriften sollen bäuerliche Lebensmittelproduktion und -verarbeitung sowie regionales Lebensmittelhandwerk praxistauglich gestärkt werden. Link zum Original
Für Lagerung, Schlachtung, Verarbeitung und regionale Vermarktung werden Investitionszuschüsse angeboten.
Wortlaut im Programm
insbesondere zu Lagerung, s chlachtung, Verarbeitung und regionaler Vermarktung sollen i nvestitionszuschüsse angeboten werden. Link zum Original
Der Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Bayern gentechnikfrei machen: wir grüne lehnen den e insatz von g entechnik in der Landwirtschaft konsequent ab. Link zum Original
Eine bäuerliche Landwirtschaft mit artgerechter, flächengebundener Tierhaltung wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
die grünen setzen sich für eine bäuerliche Landwirtschaft mit artgerechter flächengebundener t ierhaltung ein. Link zum Original
Die Industrialisierung der Landwirtschaft in Form von Massentierhaltung, besonders bei Schweinen und Geflügel, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
eine industrialisierung der Landwirtschaft, wie sie im bereich der massentierhaltung vor allem bei s chweinen und g eflügel praktiziert wird, lehnen wir strikt ab. Link zum Original
Nutztierhaltung orientiert sich an den Bedürfnissen der Tiere statt an Stallsystemen.
Wortlaut im Programm
nutztierhaltung muss sich an den b edürfnissen der t iere orientieren und darf nicht der a npassung der t iere an eins tallsystem folgen. Link zum Original
Die Nulltoleranz gegenüber Gentechnik bei Saatgut, Futter- und Lebensmitteln wird beibehalten.
Wortlaut im Programm
wir setzen uns ein für die b eibehaltung dern ulltoleranz bei s aatgut, f utter- und Lebensmitteln. Link zum Original
Bayern tritt dem Netzwerk gentechnikfreier Regionen bei.
Wortlaut im Programm
mit unserer r egierungsbeteiligung wird b ayern dem n etzwerk gentechnikfreier r egionen beitreten. Link zum Original
In den staatlichen Gütern Bayerns wird nur gentechnikfreies Futter verwendet.
Wortlaut im Programm
in den staatlichen g ütern bayerns wird nur gentechnikfreies f utter verwendet werden. Link zum Original
Der ökologische Landbau gilt als Leitbild nachhaltiger Landwirtschaft.
Wortlaut im Programm
Förderung eines ökologischeren Landbaus: der ökologische Landbau wird von uns grünen als Leitbild nachhaltiger Landwirtschaft betrachtet, weil er verantwortungsvoll mitt ieren umgeht und natürlicher essourcen wie boden und wasser schützt. Link zum Original
Der ökologische Landbau braucht Beratung und angemessene Berücksichtigung in der landwirtschaftlichen Schulung und Ausbildung.
Wortlaut im Programm
Zur Förderung des ökologischen Landbaus braucht es beratung und angemessene b erücksichtigung in der landwirtschaftlichen s chulung und ausbildung. Link zum Original
Die Umstellung auf ökologische Bewirtschaftung wird finanziell angemessen unterstützt.
Wortlaut im Programm
die Umstellung auf ökologische bewirtschaftung muss finanziell angemessen unterstützt werden, um a nreize zu schaffen. Link zum Original
Der Freistaat Bayern wird beim ökologischen Landbau seiner Vorbildrolle gerecht.
Wortlaut im Programm
der f reistaat b ayern muss beim ökologischen Landbau seiner Vorbildrolle gerecht werden. Link zum Original
Das Staatliche Hofbräuhaus München, die Staatsbrauerei Weihenstephan und der Staatliche Hofkeller Würzburg werden vollständig auf ökologischen Betrieb umgestellt.
Wortlaut im Programm
deswegen wollen wir das staatliche h ofbräuhaus münchen, die staatsbrauerei w eihenstephan und den staatlichen h ofkeller w ürzburg auf 100% ö kobetrieb umstellen. Link zum Original
In allen öffentlichen Einrichtungen wird ein Angebot an ökologischen Lebensmitteln eingeführt.
Wortlaut im Programm
wir setzen uns dafür ein, dass in allen öffentlichen einrichtungen ein angebot an ökologischen Lebensmitteln eingeführt wird. Link zum Original
Der ökologische Landbau wird mit verbesserten Beratungsangeboten gefördert.
Wortlaut im Programm
mit verbesserten beratungsangeboten und einem ausbau der forschung werden wir den ökologischen Landbau fördern. Link zum Original
Die Flächenprämien werden schrittweise in Prämien umgestaltet, die ökologische und gesellschaftliche Leistungen über das gesetzliche Maß hinaus honorieren und Arbeitsplätze in bäuerlichen Strukturen sichern.
Wortlaut im Programm
die f lächenprämien müssen schritt für schritt in Prämien umgestaltet werden, die ökologische und gesellschaftliche Leistungen honorieren, die über das gesetzlich vorgeschriebene maß hinausgehen und a rbeitsplätze in gewachsenen bäuerlichen strukturen sichern. Link zum Original
Für Grünland gilt ein sofortiges Umbruchverbot.
Wortlaut im Programm
deshalb fordern wir ein sofortiges Umbruchverbot für g rünland. Link zum Original
Die Weideprämie für Rinder wird erhöht.
Wortlaut im Programm
auch zur s tärkung der g rünlandstandorte fordern wir eine e rhöhung der w eideprämie für r inder und die a usdehnung der w eideprämie aufs chafe und Ziegen. Link zum Original
Die Weideprämie wird auf Schafe und Ziegen ausgedehnt.
Wortlaut im Programm
auch zur s tärkung der g rünlandstandorte fordern wir eine e rhöhung der w eideprämie für r inder und die a usdehnung der w eideprämie aufs chafe und Ziegen. Link zum Original
Extensiv bewirtschaftetes artenreiches Grünland wird durch gezielte Förderung aus dem Kulturlandschaftsprogramm bewahrt.
Wortlaut im Programm
extensiv bewirtschaftetes artenreiches g rünland ist einer der am stärksten gefährdeten Lebensräume b ayerns und muss deshalb durch gezielte förderung aus dem Kulturlandschaftsprogramm in ausreichendem Umfang bewahrt werden. Link zum Original
Umweltschonende extensive Berglandwirtschaft und Almviehhaltung werden erhalten.
Wortlaut im Programm
auch eine umweltschonende extensive b erglandwirtschaft und almviehhaltung produziert hervorragende Lebensmittel, sichert artenreichen atur und ist touristisch attraktiv. wir wollen diese erhalten und ihre g emeinwohlleistungen gezielt fördern, da sie ohne diese förderungen im globalisierten w ettbewerb nicht bestehen kann. Link zum Original
Die Gemeinwohlleistungen von Berglandwirtschaft und Almviehhaltung werden gezielt gefördert.
Wortlaut im Programm
auch eine umweltschonende extensive b erglandwirtschaft und almviehhaltung produziert hervorragende Lebensmittel, sichert artenreichen atur und ist touristisch attraktiv. wir wollen diese erhalten und ihre g emeinwohlleistungen gezielt fördern, da sie ohne diese förderungen im globalisierten w ettbewerb nicht bestehen kann. Link zum Original
Der Einsatz von Antibiotika und Hormonen in der Tierhaltung wird rasch und massiv gesenkt.
Wortlaut im Programm
der einsatz von antibiotika und h ormonen muss rasch und massiv abgesenkt werden. Link zum Original
Der prophylaktische Antibiotikaeinsatz wird durch konsequente Aufsicht und fachkundige Beratung beendet.
Wortlaut im Programm
Prophylaktischer a ntibiotikaeinsatz ist zu beenden, dies muss durch konsequente aufsicht und fachkundige beratung umgesetzt werden. Link zum Original
Bienenschädliche Agrargifte werden verboten.
Wortlaut im Programm
wir wollen ein Verbot der bienenschädlichen agrargifte. Link zum Original
Die Zucht samenfester Sorten wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
wir werden die Zucht von samenfesten sorten unterstützen. Link zum Original
Das Kulturlandschaftsprogramm stellt sicher, dass öffentliche Agrargelder an gesellschaftliche Leistungen für Boden-, Klima-, Umwelt-, Natur- und Tierschutz sowie Produktqualität gebunden sind.
Wortlaut im Programm
Unser grünes Kulturlandschaftsprogramm (Kulap) soll gewährleisten, dass der Einsatz öffentlicher Gelder in der a grarpolitik sich in gesellschaftlichen Leistungen der Landwirt innen für boden-, Klima-, Umwelt-, natur- und t ierschutz sowie in der Produktqualität wiederfindet. Link zum Original
Gefördert wird nicht die Wettbewerbsfähigkeit für den Weltmarkt, sondern die ökologischere Erzeugung und regionale Vermarktung von Qualitätsprodukten zu fairen Erzeugerpreisen.
Wortlaut im Programm
wichtig ist es deshalb, nicht die r ationalisierung und w ettbewerbsfähigkeit für den w eltmarkt zu fördern, sondern die ökologischere erzeugung und Vermarktung von Qualitätsprodukten mit regionalen w ertschöpfungsketten zu fairen e rzeugerpreisen. Link zum Original
Agrarexportsubventionen werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
e xportsubventionen wollen wir deshalb abschaffen. Link zum Original
Der Anbau heimischer Eiweißfuttermittel wie Erbsen, Ackerbohnen, Lupinen und Sojabohnen wird attraktiver gemacht.
Wortlaut im Programm
den a nbau von heimischen eiweißfuttermitteln wie erbsen, a ckerbohnen, Lupinen und s ojabohnen wollen wir hingegen attraktiver machen sowie die erforderlichen Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen für heimisches eiweißfutter unterstützen, um die importabhängigkeit bei soja zu vermindern. Link zum Original
Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen für heimisches Eiweißfutter werden unterstützt, um die Importabhängigkeit bei Soja zu verringern.
Wortlaut im Programm
den a nbau von heimischen eiweißfuttermitteln wie erbsen, a ckerbohnen, Lupinen und s ojabohnen wollen wir hingegen attraktiver machen sowie die erforderlichen Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen für heimisches eiweißfutter unterstützen, um die importabhängigkeit bei soja zu vermindern. Link zum Original
Es werden Fördergelder, etwa für Laubholzpflanzungen, bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
aus diesem grund müssen nicht nur entsprechende f ördergelder, zum b eispiel für Laubholzpflanzungen, bereitgestellt werden – es bedarf auch dringend einer intensivierung der staatlichen beratung. Link zum Original
Die staatliche forstliche Beratung wird intensiviert.
Wortlaut im Programm
aus diesem grund müssen nicht nur entsprechende f ördergelder, zum b eispiel für Laubholzpflanzungen, bereitgestellt werden – es bedarf auch dringend einer intensivierung der staatlichen beratung. Link zum Original
Beratende Förster verbringen künftig mehr Arbeitszeit im Wald und weniger im Auto oder Büro.
Wortlaut im Programm
der beratende f örster soll künftig wieder mehr arbeitszeit im wald und weniger Zeit im a uto oder büro verbringen. Link zum Original
Der Stellenabbau in der Forstverwaltung wird gestoppt.
Wortlaut im Programm
wir grüne stoppen den stellenabbau in der f orstverwaltung. Link zum Original
Freiwillige Zusammenschlüsse von Waldbesitzern werden durch mehr Zusammenarbeit mit der Forstverwaltung gestärkt.
Wortlaut im Programm
Um die strukturellen n achteile im Kleinprivatwald auszugleichen, werden wir die freiwilligen Zusammenschlüsse der w aldbesitzer innen stärken, indem wir die Zusammenarbeit mit der f orstverwaltung ausweiten. Link zum Original
Die Forst- und Holzwirtschaft wird gestärkt und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
die f orst- und h olzwirtschaft stellt insbesondere im ländlichen r aum wertvolle a rbeitsplätze und einen bedeutenden w irtschaftsfaktor dar. sie ist motor einer nachhaltigen entwicklung ländlicher räume. wir grüne wollen diesen sektor stärken und weiter ausbauen. Link zum Original
Holz wird so nachhaltig und naturverträglich wie möglich bereitgestellt und so effizient wie möglich genutzt.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es, den nachwachsenden r ohstoff h olz so nachhaltig und naturverträglich wie möglich bereitzustellen und ihn so intelligent und effizient wie möglich zu nutzen. Link zum Original
Der Einsatz von Holz als Baumaterial und Werkstoff wird deutlich erhöht.
Wortlaut im Programm
der e insatz von h olz als b aumaterial und als w erkstoff ist daher deutlich zu erhöhen. Link zum Original
Die direkte energetische Nutzung von Waldholz wird auf Sortimente begrenzt, die nicht stofflich verwertet werden können.
Wortlaut im Programm
die direkte energetischen utzung von w aldholz muss möglichst auf diejenigen s ortimente begrenzt werden, die keiner stofflichen Verwertung zugeführt werden können. Link zum Original
Die Nutzung von Holz auf dem überwiegenden Teil der Waldfläche ist aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen unverzichtbar.
Wortlaut im Programm
die nutzung des wichtigsten nachwachsenden r ohstoffs h olz, des bedeutenden heimischen bau- und w erkstoffs, auf dem überwiegenden teil der w aldfläche halten wir aus ökologischen wie wirtschaftlichen gründen für unverzichtbar. Link zum Original
Der Staatswald wird nach den Prinzipien der naturgemäßen Waldwirtschaft bewirtschaftet.
Wortlaut im Programm
wir grüne setzen dabei im s taatswald auf eine bewirtschaftung, die den Prinzipien der naturgemäßen w aldwirtschaft entspricht. Link zum Original
Der Staatswald dient dem Allgemeinwohl und wird vorbildlich und nachhaltig bewirtschaftet.
Wortlaut im Programm
der grünes taatswald dient dem a llgemeinwohl im besonderen maße. er ist in jeder hinsicht vorbildlich und nachhaltig zu bewirtschaften. Link zum Original
Die Staatswaldbewirtschaftung erhält Arbeitsplätze.
Wortlaut im Programm
Zur Vorbildfunktion der s taatswaldbewirtschaftung gehört es auch, a rbeitsplätze zu erhalten. Link zum Original
Der Stellenabbau bei Revierförstern und Waldarbeitern wird beendet.
Wortlaut im Programm
den stellenabbau bei den r evierförster innen und insbesondere bei den waldarbeiterinnen werden wir beenden. wo es notwendig ist, werden wir auch zusätzliche a rbeitsplätze schaffen. Link zum Original
Wo notwendig, werden im Staatswald zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.
Wortlaut im Programm
den stellenabbau bei den r evierförster innen und insbesondere bei den waldarbeiterinnen werden wir beenden. wo es notwendig ist, werden wir auch zusätzliche a rbeitsplätze schaffen. Link zum Original
Die personelle Durchlässigkeit zwischen Bayerischer Forstverwaltung und Bayerischen Staatsforsten wird dauerhaft gesichert.
Wortlaut im Programm
die personelle durchlässigkeit zwischen bayerischer f orstverwaltung und den bayerischen staatsforsten muss auf dauer gesichert werden. Link zum Original
Maschinelle Holzernte wird nicht gänzlich aus dem Wald verbannt.
Wortlaut im Programm
die rationelle h olzernte auch mit geeigneten m aschinen wollen wir nicht gänzlich aus dem w ald verbannen. Link zum Original
Ein maschinengerechter Wald wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
einen maschinengerechten w ald jedoch lehnen wir ab, da er mit dem Ziel einer naturgemäßen bewirtschaftung nicht vereinbar ist. Link zum Original
Die Bewirtschaftung des Staatswalds senkt Kosten, indem vorrangig biologische Prozesse wie Naturverjüngung genutzt werden.
Wortlaut im Programm
grüne w aldbewirtschaftung im s taatswald wird Kosten reduzieren, indem in erster Linie biologische Prozesse genutzt werden, um waldbauliche Ziele (z. b. n aturverjüngung) zu erreichen. Link zum Original
Der Zwang zur Trophäenschau wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
den Zwang zur t rophäenschau werden wir abschaffen und die f ütterung von wild nur noch in tatsächlichen n otzeiten zulassen. Link zum Original
Die Fütterung von Wild wird nur noch in tatsächlichen Notzeiten zugelassen.
Wortlaut im Programm
den Zwang zur t rophäenschau werden wir abschaffen und die f ütterung von wild nur noch in tatsächlichen n otzeiten zulassen. Link zum Original
Die Liste der jagdbaren Tierarten wird überarbeitet.
Wortlaut im Programm
die Liste der jagdbaren t ierarten werden wir überarbeiten. Link zum Original
Holz aus der Region wird verstärkt regionalen Wirtschaftskreisläufen zugeführt.
Wortlaut im Programm
den dezentral in der r egion wachsenden r ohstoff h olz wollen wir wieder verstärkt den regionalen w irtschaftskreisläufen zuführen. Link zum Original
Das Holz der kurzen Wege und dezentrale Strukturen der Holznutzung werden gefördert.
Wortlaut im Programm
wir grüne fördern das „ holz der kurzen wege“, dezentrale strukturen sind wichtiges Ziel der holznutzung und h olzverwertung. Link zum Original
Die Wertschöpfungskette Wald, Forst, Holz wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
wir stärken die w ertschöpfungskette „wald – f orst – holz“ und nutzen deren positive volkswirtschaftliche effekte. Link zum Original
Die Jagdpolitik orientiert sich streng an Ökologie und Tierschutz.
Wortlaut im Programm
grüne Jagdpolitik wird sich streng an den Kriterien der ö kologie und des t ierschutzes orientieren. Link zum Original
Der Grundsatz Wald vor Wild wird auch im Jagdgesetz verankert.
Wortlaut im Programm
wir grüne werden den g rundsatz „wald vor wild“ auch im Jagdgesetz verankern, er steht bislang nur im bayerischen waldgesetz. Link zum Original
Die Jagd wird neu ausgerichtet, mit einem an der Ökologie orientierten Wildtiermanagement.
Wortlaut im Programm
„ wald vor wild“ sowie die dramatisch veränderten und sich weiter verändernden Lebensräume erfordern einen euausrichtung sowie ein kluges, an der ö kologie ausgerichtetes w ildtiermanagement. Link zum Original
Die Bestände von Schalen- und Schwarzwild werden konsequent reguliert.
Wortlaut im Programm
eine konsequente b estandsregulierung des s chalen- und des s chwarzwilds sind ebenso b estandteil grüner Jagdpolitik wie der schutz von gefährdeten t ierarten, die nicht bejagt werden dürfen. Link zum Original
Mehrjährige ertragreiche Blühpflanzen auf Dauergrünland werden Maismonokulturen vorgezogen.
Wortlaut im Programm
mehrjährige ertragreiche blühpflanzen auf dauergrünland sind besser als maismonokulturen. Link zum Original
Ein weiterer Grünlandumbruch für den Anbau von Energiepflanzen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
ein weiterer g rünlandumbruch für den anbau von energiepflanzen ist für uns nicht akzeptabel. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.