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FDP · Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2006

Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2006 · beschlossen 12.11.2005 · Original

Das Programm enthält 58 von 1.394 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.

Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 58
  1. Das Kündigungsschutzgesetz wird mittelstandsfreundlich reformiert.

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    Wortlaut im Programm
    Eine mittelstandsfreundliche Reform des Kündigungsschutzgesetzes ist notwendig. Um mehr Flexibilität gerade für die kleineren Unternehmen zu erreichen, soll das Gesetz erst ab einer Betriebsgröße von mehr als 50 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und nach vier Jahren Beschäftigungsdauer gelten. Link zum Original
  2. Der Kündigungsschutz gilt erst in Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten und nach vier Jahren Beschäftigungsdauer.

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    Wortlaut im Programm
    Eine mittelstandsfreundliche Reform des Kündigungsschutzgesetzes ist notwendig. Um mehr Flexibilität gerade für die kleineren Unternehmen zu erreichen, soll das Gesetz erst ab einer Betriebsgröße von mehr als 50 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und nach vier Jahren Beschäftigungsdauer gelten. Link zum Original
  3. Der Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit wird abgeschafft.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP fordert die Abschaffung des Rechtsanspruchs auf Teilzeitarbeit. Link zum Original
  4. Die Sozialversicherungssysteme werden mit mehr Kapitaldeckung und Eigenvorsorge reformiert, um die Lohnzusatzkosten zu senken.

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    Wortlaut im Programm
    Die Leitlinie für die FDP ist dabei die konsequente Reform der Sozialversicherungssysteme mit mehr Kapitaldeckung und Eigenvorsorge, um Lohnzusatzkosten zu senken. Link zum Original
  5. Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen werden aus der Arbeitslosenversicherung herausgenommen und aus Steuermitteln finanziert.

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    Wortlaut im Programm
    Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen sind deshalb aus dem Versicherungssystem herauszunehmen und fiskalisch zu finanzieren. Link zum Original
  6. Arbeitsmarkt und Arbeitszeitregeln werden insbesondere für den Mittelstand dereguliert.

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    Wortlaut im Programm
    · Deregulierungen bei Arbeitsmarkt und Arbeitszeiten (z.B. Arbeitszeitkonten, Lebensarbeitszeit) insbesondere für den Mittelstand voranzutreiben. Link zum Original
  7. Der bundeseinheitliche Flächentarifvertrag gilt als nicht mehr zeitgemäß.

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    Wortlaut im Programm
    Der Flächentarifvertrag, der die Arbeitsverhältnisse bis ins Detail bundeseinheitlich regelt, passt nicht mehr in die Landschaft. Link zum Original
  8. Gesetzliche Öffnungsklauseln schaffen eine verlässliche Grundlage für Tarifverhandlungen auf Betriebsebene.

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    Wortlaut im Programm
    Wir brauchen verbindliche Öffnungsklauseln, die betriebsnahe Lösungen möglich machen. Deshalb muss mit gesetzlichen Öffnungsklauseln eine verlässliche Grundlage für Tarifverhandlungen auf Betriebsebene geschaffen werden. Link zum Original
  9. Betriebliche Bündnisse für Arbeit werden durch eine Ergänzung des Tarifvertragsgesetzes legalisiert.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP will die betrieblichen Bündnisse für Arbeit durch eine Ergänzung des Tarifvertragsgesetzes legalisieren. Link zum Original
  10. Wollen 75 Prozent der Beschäftigten eines Unternehmens abweichende Regelungen, können sie darüber in freier und geheimer Wahl abstimmen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern: Wenn 75 Prozent aller Beschäftigten eines Unternehmens andere Regelungen wollen, sollen sie darüber in freier und geheimer Wahl abstimmen können. Link zum Original
  11. Die Beschäftigungspolitik wird neu ausgerichtet und berücksichtigt ausdrücklich die Bedürfnisse des Mittelstands.

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    Wortlaut im Programm
    In der Beschäftigungspolitik ist eine Umorientierung notwendig. Dabei müssen die Bedürfnisse des Mittelstandes als bedeutendstem Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber ausdrückliche Berücksichtigung finden. Link zum Original
  12. Eine dauerhafte massive Ausweitung von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Der Weg Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) auf Dauer massiv auszuweiten führt in die falsche Richtung. Link zum Original
  13. Die Arbeitsmarktinstrumente werden stärker auf die Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen ausgerichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Das beschäftigungspolitische Instrumentarium muss stärker auf die Wiedereingliederung gerade von Langzeitarbeitslosen ausgerichtet werden. Link zum Original
  14. Arbeitslose werden bedarfsgerecht nach den Anforderungen des Arbeitsmarkts qualifiziert.

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    Wortlaut im Programm
    Notwendig ist eine an den realen Bedürfnissen des Arbeitsmarktes ausgerichtete Qualifizierung von Arbeitslosen. Link zum Original
  15. Eine Negativsteuer wird als Einstieg in ein Bürgergeld eingeführt, um Anreize zur Arbeitsaufnahme zu schaffen.

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    Wortlaut im Programm
    Darüber hinaus muss durch die Einführung einer Negativsteuer als Einstieg zum ÄBürgergeld³ ein Anreiz zur Aufnahme von Arbeit ge schaffen werden und das Lohnabstandsgebot stärker als bisher Berücksichtigung finden. Link zum Original
  16. Das Lohnabstandsgebot wird stärker berücksichtigt.

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    Wortlaut im Programm
    Darüber hinaus muss durch die Einführung einer Negativsteuer als Einstieg zum ÄBürgergeld³ ein Anreiz zur Aufnahme von Arbeit ge schaffen werden und das Lohnabstandsgebot stärker als bisher Berücksichtigung finden. Link zum Original
  17. Das Förderinstrument der Ich-AG wird überprüft.

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    Wortlaut im Programm
    Das Instrument der Ich-AG ist zu überprüfen. Link zum Original
  18. Die parallelen Gründungsförderinstrumente Ich-AG und Überbrückungsgeld werden zusammengeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Darüber hinaus wurde durch die nachträglich eingeführte an sich sinnvolle Tragfähigkeitsbescheinigung quasi nach dem Überbrückungsgeld ein paralleles Förderinstrument geschaffen, das besser konzentriert werden sollte. Link zum Original
  19. Neue praxisnahe nichtakademische Medienberufe, die in der Regel einen Hauptschulabschluss voraussetzen, werden rasch entwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP unterstützt die rasche Entwicklung neuartiger praxisnaher und kreativer nichtakademischer Medienberufe, die dort von jungen Unternehmen ausgestaltet werden und in der Regel als Ausbildungsvoraussetzungen einen Hauptschulabschluss erfordern. Link zum Original
  20. Die Sozialversicherung wird möglichst schnell von lohnabhängiger Umlage- auf Kapitaldeckung umgestellt.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP drängt deshalb auf möglichst schnellen Umstieg von Lohnabhängigen umlagein kapitalgedeckte Finanzierungssysteme. Link zum Original
  21. Soziale Sicherungssysteme bieten nur eine Grundabsicherung.

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    Wortlaut im Programm
    Soziale Sicherungssysteme können nur eine Grundabsicherung darstellen, die dazu dient, den Einzelnen vor Überforderung zu bewahren. Link zum Original
  22. Über die Grundabsicherung hinausgehende Leistungen sichert der Einzelne freiwillig selbst ab.

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    Wortlaut im Programm
    Für Leistungen, die über die Grundabsicherung hinausgehen, muss der Einzelne freiwillig selbst Sorge tragen. Link zum Original
  23. Wer sich nicht selbst helfen kann, wird unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Derjenige, der nicht in der Lage ist, sich selbst zu helfen, muss unterstützt werden. Link zum Original
  24. Soziale Hilfe soll eigenverantwortliches Handeln ermöglichen statt staatlicher Bevormundung.

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    Wortlaut im Programm
    Ziel ist es, das eigenverantwortliche Handeln (wieder) zu ermöglichen, nicht die staatliche Bevormundung. Link zum Original
  25. Sozialpolitik zielt auf die Rückführung zur Eigenverantwortung, um Bedürftigkeit zu verhindern.

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    Wortlaut im Programm
    Ziel liberaler Sozialpolitik muss daher die Rückführung zur Eigenverantwortung sein, um Bedürftigkeit zu verhindern. Link zum Original
  26. Der Sozialstaat gewährt Hilfen, die ein selbstbestimmtes Leben aus eigener Kraft ermöglichen.

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    Wortlaut im Programm
    Der Sozialstaat soll dem Einzelnen die Hilfen zuteil werden lassen, die es ihm ermöglichen, das Ziel, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, aus eigener Kraft zu erreichen. Link zum Original
  27. Sozialsysteme werden auf Eigenverantwortung und Kapitaldeckung umgestellt.

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    Wortlaut im Programm
    Die zur Zeit vor allem umlagefinanzierten Sozialsysteme sind nicht demografiefest. Eigenverantwortung und kapitalgedeckte Sozialversicherungssysteme sind die liberale Antwort auf diese Herausforderung. Link zum Original
  28. Die Zusammenführung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe für Erwerbsfähige wird grundsätzlich befürwortet.

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    Wortlaut im Programm
    Dabei entspricht die durch Hartz IV erfolgte Zusammenführung der Arbeitslosen- und Sozialhilfe für Erwerbsfähige grundsätzlich einer alten liberalen Forderung. Link zum Original
  29. Statt Flickschusterei braucht es grundlegende Reformen nach den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft.

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    Wortlaut im Programm
    Statt überregulierter und zu Missbrauch einladender Flickschusterei bedarf es grundlegender Reformen, die den tragenden Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft in der liberalen Bürgergesellschaft wieder Geltung verschaffen. Link zum Original
  30. Das liberale Bürgergeld soll ein einfaches, transparentes Sozialsystem schaffen und Arbeitslose in reguläre Erwerbstätigkeit bringen.

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    Wortlaut im Programm
    Das Modell des liberalen Bürgergelds ist für die FDP zum einen der zentrale Lösungsansatz für ein einfaches, transparentes und dadurch gerechtes Sozialsystem und zum anderen der entscheidende 128 Reformschritt für die Aktivierung der Arbeitslosen hin zu einer regulären Erwerbstätigkeit. Link zum Original
  31. Das Bürgergeld verzahnt als negative Einkommensteuer die staatlichen Sozialleistungen mit dem Steuersystem.

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    Wortlaut im Programm
    Das Bürgergeld als System einer negativen Einkommenssteuer verzahnt die unübersehbare Zahl der staatlichen Sozialleistungen mit dem Steuersystem. Link zum Original
  32. Das Konzept des liberalen Bürgergelds wird modellhaft erprobt.

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    Wortlaut im Programm
    dass das Konzept des liberalen Bürgergelds modellhaft erprobt wird, um die Überlegenheit dieses Modells gegenüber den bestehenden Sozialstrukturen zu belegen; Link zum Original
  33. Illegale Arbeit wird durch Bürokratieabbau, Tarifflexibilisierung und steuerliche Entlastungen wirksamer bekämpft.

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    Wortlaut im Programm
    dass illegale Arbeit durch Wettbewerbsverbesserungen von Firmen und Unternehmen insbesondere durch Bürokratieabbau, Tarifflexibilisierungen und weitere steuerliche Entlastungen wirksamer bekämpft wird; Link zum Original
  34. Sozial- und Arbeitsverwaltungen werden subsidiär und effizient mit modernen Management- und Steuerungsinstrumenten organisiert.

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    Wortlaut im Programm
    subsidiär organisierte und effiziente Sozial- und Arbeitsverwaltungen mit modernsten Management- und Steuerungsinstrumenten, sowie eine landeszentrale Aus- und Weiterbildung im Sozialhilfebereich zur verbesserten Umsetzung des Bundessozialhilfegesetzes (BSHG) und der so genannten Hartz-Gesetzgebung einschließlich eines "Best-practice-Wettbewerbs" in Rheinland-Pfalz für diese Bereiche mit anschließender Veröffentlichung der entsprechenden Ergebnisse; Link zum Original
  35. Im Sozialhilfebereich wird eine landeszentrale Aus- und Weiterbildung eingerichtet.

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    Wortlaut im Programm
    subsidiär organisierte und effiziente Sozial- und Arbeitsverwaltungen mit modernsten Management- und Steuerungsinstrumenten, sowie eine landeszentrale Aus- und Weiterbildung im Sozialhilfebereich zur verbesserten Umsetzung des Bundessozialhilfegesetzes (BSHG) und der so genannten Hartz-Gesetzgebung einschließlich eines "Best-practice-Wettbewerbs" in Rheinland-Pfalz für diese Bereiche mit anschließender Veröffentlichung der entsprechenden Ergebnisse; Link zum Original
  36. In Rheinland-Pfalz wird ein Best-practice-Wettbewerb der Sozial- und Arbeitsverwaltungen mit Veröffentlichung der Ergebnisse durchgeführt.

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    Wortlaut im Programm
    subsidiär organisierte und effiziente Sozial- und Arbeitsverwaltungen mit modernsten Management- und Steuerungsinstrumenten, sowie eine landeszentrale Aus- und Weiterbildung im Sozialhilfebereich zur verbesserten Umsetzung des Bundessozialhilfegesetzes (BSHG) und der so genannten Hartz-Gesetzgebung einschließlich eines "Best-practice-Wettbewerbs" in Rheinland-Pfalz für diese Bereiche mit anschließender Veröffentlichung der entsprechenden Ergebnisse; Link zum Original
  37. Die Zuständigkeit für Arbeitslose wird von Bundesagentur und Kommunen auf eine rein kommunale Verantwortung übertragen.

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    Wortlaut im Programm
    dass das Kompetenz-Wirrwarr zwischen Kommunen und BA im Sinne der Durchsetzung des Prinzips "Fördern und Fordern" baldmöglichst durch eine rein kommunale Verantwortung ersetzt wird; "Verschiebebahnhöfe" zwischen unterschiedlichen Leistungsebenen sind kontraproduktiv. Die angestrebte Organisationsform muss dem Prinzip der Konnexität entsprechen und gleichzeitig für die Kommunen Anreize setzen, von besonders guter Aufgabenerfüllung auch finanziell zu profitieren; Link zum Original
  38. Erwerbsfähige Bezieher von Arbeitslosengeld II werden intensiver beraten, um sie in Erwerbstätigkeit zu führen.

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    Wortlaut im Programm
    intensivierte Beratungen mit dem Ziel, erwerbsfähige Arbeitslosengeld II-Bezieher zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zu führen. Link zum Original
  39. Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe sollen die Bereitschaft zur Aufnahme regulärer Arbeit fördern.

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    Wortlaut im Programm
    Die Gewährung von Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe soll die Bereitschaft zur Aufnahme regulärer Arbeit fördern und nicht einschränken; Link zum Original
  40. Kontrollen zur Verringerung der Zahl der Empfänger von Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe werden verstärkt.

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    Wortlaut im Programm
    intensivierte Kontrollen zur Reduzierung der Zahl der Empfänger von Arbeitslosengeld II und der Sozialhilfeempfänger. Link zum Original
  41. Arbeitsuchende müssen eigene Bemühungen um reguläre Arbeit nachweisen.

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    Wortlaut im Programm
    Der Nachweis eigener Bemühungen zur Aufnahme einer regulären Arbeit ist vom Arbeitsuchenden zu erbringen; Link zum Original
  42. Beim Arbeitslosengeld II gilt deutlicher der Grundsatz, dass Leistung eine Bereitschaft zur Gegenleistung voraussetzt.

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    Wortlaut im Programm
    dass das Gerechtigkeitsprinzip "Keine Leistung ohne grundsätzliche Bereitschaft zur Gegenleistung" gerade bei Empfängern von Arbeitslosengeld II noch deutlicher zur Geltung gebracht wird. Link zum Original
  43. Die Ablehnung zumutbarer Arbeit wird spürbar sanktioniert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Ablehnung zumutbarer Arbeit muss klare und spürbarere Sanktionen zur Folge haben. Link zum Original
  44. Bestehende Sanktionen werden bei verweigerter Mitwirkung an der Wiedereingliederung straffer angewandt.

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    Wortlaut im Programm
    Für erwerbsfähige Personen müssen die bereits vorhanden Sanktionsmechanismen in Zukunft straffer und stärker angewandt werden, wenn die Mitwirkung an einer Reintegration in den Arbeitsmarkt verweigert wird; Link zum Original
  45. 1-Euro-Jobs dürfen keine regulären Arbeitsplätze verdrängen und müssen zusätzlich sein.

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    Wortlaut im Programm
    die dazu notwendigen sogenannten 1-Euro-Jobs dürfen zu keiner Verdrängung von regulären Arbeitsplätzen führen. Dem Grundsatz der "Zusätzlichkeit" ist unbedingt Rechnung zu tragen. Wettbewerbsverzerrungen, insbesondere zu Lasten von Handwerk und Mittelstand, müssen ausgeschlossen bzw. abgestellt werden; Link zum Original
  46. Wettbewerbsverzerrungen durch 1-Euro-Jobs zulasten von Handwerk und Mittelstand werden ausgeschlossen.

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    Wortlaut im Programm
    die dazu notwendigen sogenannten 1-Euro-Jobs dürfen zu keiner Verdrängung von regulären Arbeitsplätzen führen. Dem Grundsatz der "Zusätzlichkeit" ist unbedingt Rechnung zu tragen. Wettbewerbsverzerrungen, insbesondere zu Lasten von Handwerk und Mittelstand, müssen ausgeschlossen bzw. abgestellt werden; Link zum Original
  47. Die Hinzuverdienstmöglichkeiten für Geringverdiener werden maßvoll erhöht.

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    Wortlaut im Programm
    dass die Hinzuverdienstmöglichkeiten gerade im Bereich der Geringverdiener maßvoll erhöht werden, um Anreize zur Arbeitsaufnahme zu schaffen. Link zum Original
  48. Bis zur Einführung des Bürgergelds ermöglicht die Sozialhilfe Bedürftigen ein Leben in Würde und stärkt die Selbständigkeit der Empfänger.

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    Wortlaut im Programm
    Bis zur Einführung des liberalen Bürgergelds muss die Sozialhilfe so ausgestaltet werden, dass sie einerseits den tatsächlich Bedürftigen ein Leben in Würde ermöglicht, andererseits aber zugleich die Selbständigkeit der Hilfeempfänger stärkt und den Leistungsmissbrauch in Form von Sozialhilfebetrug noch wirkungsvoller als bislang vermeiden hilft. Link zum Original
  49. Sozialhilfebetrug wird wirkungsvoller verhindert.

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    Wortlaut im Programm
    Bis zur Einführung des liberalen Bürgergelds muss die Sozialhilfe so ausgestaltet werden, dass sie einerseits den tatsächlich Bedürftigen ein Leben in Würde ermöglicht, andererseits aber zugleich die Selbständigkeit der Hilfeempfänger stärkt und den Leistungsmissbrauch in Form von Sozialhilfebetrug noch wirkungsvoller als bislang vermeiden hilft. Link zum Original
  50. Staatliche Fürsorge wird in allen Formen der Sozialhilfe stärker auf wirklich Bedürftige beschränkt.

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    Wortlaut im Programm
    Um die Solidarität für wirklich hilfsbedürftige Personen, die in der FDP immer einen fairen Sachverwalter ihrer Interessen finden werden, dauerhaft aufrecht erhalten zu können, muss bei allen Formen der Sozialhilfe die staatliche Fürsorge noch stärker als bisher auf die wirklich Bedürftigen beschränkt werden. Link zum Original
  51. Familien, Nachbarschaft, Vereine, Gemeinden und Kirchen übernehmen stärker soziale Mitverantwortung.

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    Wortlaut im Programm
    Neben der Bekämpfung des Sozialmissbrauchs und der Stärkung der Eigenverantwortung muss nach liberalen Vorstellungen das direkte Umfeld in Familien, Nachbarschaftsbeziehungen, Vereinen, Gemeinden und Kirchen noch stärker als bisher soziale Mitverantwortung übernehmen. Link zum Original
  52. Sozialhilfe wird häufiger vorübergehend als Darlehen gewährt.

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    Wortlaut im Programm
    Darüber hinaus sind Instrumente wie vorübergehende Sozialhilfe auf Darlehensbasis ebenso häufiger zu nutzen, wie 130 beispielsweise finanzielle Rückforderungen an zahlungspflichtige Verwandte, die sich ihren Unterhaltsverpflichtungen entziehen. Link zum Original
  53. Von unterhaltspflichtigen Verwandten wird Sozialhilfe häufiger zurückgefordert.

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    Wortlaut im Programm
    Darüber hinaus sind Instrumente wie vorübergehende Sozialhilfe auf Darlehensbasis ebenso häufiger zu nutzen, wie 130 beispielsweise finanzielle Rückforderungen an zahlungspflichtige Verwandte, die sich ihren Unterhaltsverpflichtungen entziehen. Link zum Original
  54. Die Neuordnung der sozialen Sicherungssysteme wahrt die Belange aller Generationen.

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    Wortlaut im Programm
    Die unvermeidliche Neuordnung der sozialen Sicherungssysteme macht langfristig Konzeptionen erforderlich, welche die Belange aller Generationen wahren. Link zum Original
  55. Arbeitszeiten werden etwa durch Jahres- oder Lebensarbeitszeitkonten flexibilisiert.

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    Wortlaut im Programm
    Flexibilisierung der Arbeitszeit, nicht nur in Form von starren Teilzeitmodellen, sondern auch mit Jahres- oder Lebensarbeitszeitkonten und anderen kreativen Modellen. Link zum Original
  56. Der Arbeitsort wird durch Telearbeit, Heimarbeit und Satellitenbüros flexibilisiert.

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    Wortlaut im Programm
    Flexibilisierung des Arbeitsortes durch Modelle wie Telearbeit, Heimarbeit und Satellitenbüros. Link zum Original
  57. Menschen mit Behinderungen sollen gezielte Hilfen in Ausbildung, Arbeitsvermittlung und Arbeitsplatzgestaltung erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Aus diesem Grunde benötigen Menschen mit Behinderungenn gezielte und umfassende Hilfestellungen in der Ausbildung, bei der Vermittlung und bei der Ausgestaltung des Arbeitsplatzes. Link zum Original
  58. Berufsbildungswerke, Werkstätten, Integrationsfirmen und Integrationsfachdienste sollen so weiterentwickelt werden, dass mehr Menschen mit Behinderungen ins Berufsleben integriert werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 76 ·

    Wortlaut im Programm
    Die bestehenden und bewährten Angebote in den Berufsbildungs- und Berufsförderungswerken, in den Werkstätten für Behinderte, in den Integrationsfirmen und Integrationsfachdiensten gilt es so weiter zu entwickeln, dass in einem verstärkten Umfange eine Integration in das Berufsleben ermöglicht wird. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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