Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2006 · Original
Das Programm enthält 41 von 853 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 41Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 97Seiten im Original
- 2006Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 41
Erwerbslose sollen Unterstützung und neue Perspektiven erhalten.
Wortlaut im Programm
Erwerbslose brauchen Unterstützung und neue Perspektiven und alle Jugendlichen einen Ausbildungsplatz. Link zum Original
Menschliche Arbeitsbedingungen und gerechte Entlohnung gelten als Voraussetzung für Qualität und Kreativität.
Wortlaut im Programm
Menschliche Arbeitsbedingungen und gerechte Entlohnung sind die Vorraussetzungen für Qualität und Kreativität. Link zum Original
Die Abschaffung von Flächentarifverträgen und der Abbau von Arbeitnehmerrechten werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Vorschläge von CDU und FDP in Rheinland-Pfalz Flächen-Tarifverträge abzuschaffen und ArbeitnehmerInnenrechte abzubauen, führen unsere Wirtschaft auf die Verliererstraße. Link zum Original
Der untere Einkommensbereich soll stärker von Lohnnebenkosten entlastet werden.
Wortlaut im Programm
Um auch für gering Qualifizierte und Teilzeitbeschäftigte Arbeitsmöglichkeiten zu fördern und der Schattenwirtschaft entgegenzuwirken, sollte der untere Einkommensbereich stärker von Lohnnebenkosten entlastet werden. Link zum Original
Neue Berufsbilder sollen schneller entwickelt und anerkannt werden.
Wortlaut im Programm
Neue Berufsbilder müssen schneller entwickelt und anerkannt werden. Link zum Original
Neue Formen selbständiger Arbeit wie Ich-AG und Selbständigkeit ohne Meisterbrief gelten als Chance auf Beschäftigung.
Wortlaut im Programm
Für Männer und Frauen in Rheinland-Pfalz bieten die neuen Formen selbständiger Arbeit – wie Ich-AG und Selbständigkeit ohne Meisterbrief im Handwerk – auch neue Chancen auf Beschäftigung. Link zum Original
In Rheinland-Pfalz sollen 35.000 Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen.
Wortlaut im Programm
Um ein ausreichendes Angebot von Ausbildungsstellen für junge Menschen anbieten zu können, müssen in Rheinland-Pfalz 35.000 Plätze zur Verfügung gestellt werden. Neben der Verpflichtung für die Wirtschaft, diese Zielgröße in Rheinland-Pfalz sicherzustellen, schlagen wir als wichtigen Schritt ein Programm »Vorrang für Ausbildung« vor. Link zum Original
Die Wirtschaft wird verpflichtet, die Zielgröße von 35.000 Ausbildungsplätzen im Land sicherzustellen.
Wortlaut im Programm
Um ein ausreichendes Angebot von Ausbildungsstellen für junge Menschen anbieten zu können, müssen in Rheinland-Pfalz 35.000 Plätze zur Verfügung gestellt werden. Neben der Verpflichtung für die Wirtschaft, diese Zielgröße in Rheinland-Pfalz sicherzustellen, schlagen wir als wichtigen Schritt ein Programm »Vorrang für Ausbildung« vor. Link zum Original
Ein Programm „Vorrang für Ausbildung“ wird aufgelegt.
Wortlaut im Programm
Um ein ausreichendes Angebot von Ausbildungsstellen für junge Menschen anbieten zu können, müssen in Rheinland-Pfalz 35.000 Plätze zur Verfügung gestellt werden. Neben der Verpflichtung für die Wirtschaft, diese Zielgröße in Rheinland-Pfalz sicherzustellen, schlagen wir als wichtigen Schritt ein Programm »Vorrang für Ausbildung« vor. Link zum Original
Jährlich sollen mindestens 3.500 zusätzliche Lehrstellen geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Die folgenden Maßnahmen sollen dazu dienen, jährlich mindestens 3.500 zusätzliche Lehrstellen zu schaffen: Link zum Original
Die Wirtschaft verpflichtet sich, in den nächsten drei Jahren jährlich mindestens 1.200 zusätzliche Ausbildungsverträge abzuschließen.
Wortlaut im Programm
Die Wirtschaft soll sich verpflichten, in den nächsten drei Jahren jährlich mindestens 1.200 zusätzliche Ausbildungsverträge vorzuweisen. Link zum Original
Über regionale oder branchenspezifische Ausbildungsverbünde werden jährlich 1.000 zusätzliche Ausbildungsverhältnisse geschaffen.
Wortlaut im Programm
Über regionale und/oder branchenspezifische Ausbildungsverbünde müssen jährlich weitere 1.000 Ausbildungsverhältnisse zusätzlich geschaffen werden. Link zum Original
Die Landesregierung unterstützt Ausbildungsverbünde zwischen privaten Betrieben sowie mit kommunalen Betrieben, berufsbildenden Schulen und gemeinnützigen Trägern finanziell und organisatorisch.
Wortlaut im Programm
Die Regierung muss Ausbildungsverbünde nicht nur zwischen privaten Betrieben, sondern auch Verbünde zwischen privaten Unternehmen mit kommunalen Betrieben, berufsbildenden Schulen und gemeinnützigen Ausbildungsträgern finanziell und organisatorisch unterstützen. Link zum Original
Zur Finanzierung zusätzlicher Ausbildungsmaßnahmen wird eine Stiftung „Vorrang für Ausbildung“ gegründet.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN werden sich zur Finanzierung zusätzlicher Maßnahmen für die Gründung einer Stiftung »Vorrang für Ausbildung« einsetzen. Link zum Original
Die Stiftung wird vom Land und von Unternehmen finanziert, insbesondere von nicht ausbildenden Unternehmen.
Wortlaut im Programm
Geldgeber sollen das Land Rheinland-Pfalz sowie Unternehmen sein – insbesondere solche, die nicht selbst ausbilden. Link zum Original
Bei anhaltendem Ausbildungsplatzmangel greift eine bundesgesetzliche Ausbildungsplatzumlage.
Wortlaut im Programm
Bleibt es bei dem großen Mangel an Ausbildungsplätzen, müssen bundesgesetzliche Regelungen für eine Ausbildungsplatzumlage greifen. Link zum Original
Die Praxis der Arbeitsagentur, bei Weiterbildung und Qualifizierung insbesondere von Langzeitarbeitslosen zu kürzen, wird korrigiert.
Wortlaut im Programm
Kürzungen bei Weiterbildung und Qualifizierung – insbesondere bei Langzeitarbeitslosen – stehen im Gegensatz zu den Ansprüchen in Betrieben. Hier muss die Praxis der Agentur für Arbeit korrigiert werden. Link zum Original
Arbeitszeiten und Arbeitsformen können individuell gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
die individuelle Gestaltung der Arbeitszeiten und Arbeitsformen, Link zum Original
Eine aktive Arbeitsmarktpolitik gibt Arbeitslosen Chancen auf Integration und Qualifikation.
Wortlaut im Programm
Daher brauchen wir eine Politik, die Arbeitsplätze schafft, eine aktive Arbeitsmarktpolitik, die Arbeitslosen die Chance der Integration und der Qualifikation gibt, und eine Politik, die Armut bekämpft und dabei den Betroffenen mit Solidarität und Achtung begegnet. Link zum Original
Armut wird bekämpft, wobei den Betroffenen mit Solidarität und Achtung begegnet wird.
Wortlaut im Programm
Daher brauchen wir eine Politik, die Arbeitsplätze schafft, eine aktive Arbeitsmarktpolitik, die Arbeitslosen die Chance der Integration und der Qualifikation gibt, und eine Politik, die Armut bekämpft und dabei den Betroffenen mit Solidarität und Achtung begegnet. Link zum Original
Eine armutsfeste soziale Grundsicherung ermöglicht Arbeitslosen und ihren Familien eine würdige Existenz.
Wortlaut im Programm
Allerdings sehen wir in diesem Bereich einen erheblichen weiteren Reformbedarf: Eine armutsfeste soziale Grundsicherung muss Arbeitslosen und ihren Familien eine würdige Existenz ermöglichen. Link zum Original
Qualifikation und Integration von Arbeitslosen werden verstärkt.
Wortlaut im Programm
Die Qualifikation und Integration von Arbeitslosen muss in Zukunft verstärkt werden. Link zum Original
Die arbeitsmarktpolitischen Akteure wie ARGEn, Sozialpartner und Bildungsträger werden gestärkt und unterstützt.
Wortlaut im Programm
Notwendig ist die Funktionsfähigkeit der arbeitsmarktpolitischen Akteure, wie die Arbeitsgemeinschaften von Bundesagentur für Arbeit und Kommunen zur Vermittlung von Langzeitarbeitslosen (ARGEn), Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände und Bildungsträgern zu stärken und sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Link zum Original
Die ARGEn erhalten größere Selbstständigkeit, um vor Ort Maßnahmen zur Aktivierung und Qualifizierung zu entwickeln.
Wortlaut im Programm
Insbesondere treten wir für eine größere Selbstständigkeit der ARGEn ein, damit die Akteure vor Ort angemessene Maßnahmen zur Aktivierung und Qualifizierung im Sinne der Betroffenen entwickeln und durchführen können. Link zum Original
Landesmittel für aktive Arbeitsmarktpolitik werden dezentral von regionalen Netzwerken nach Zielvereinbarungen verplant und ausgegeben.
Wortlaut im Programm
Die Mittel des Landes zur Unterstützung einer aktiven Arbeitsmarktpolitik sollten daher dezentral von einem Netzwerk der regionalen Akteure bedarfsgerecht entlang von Zielvereinbarungen verplant und ausgegeben werden können. Link zum Original
Für Langzeitarbeitslose werden verstärkt sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse geschaffen.
Wortlaut im Programm
Dabei sollten auch verstärkt sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse für Langzeitarbeitslose geschaffen werden. Link zum Original
Jeder junge Mensch soll eine qualifizierte Ausbildung durchlaufen können.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wir unsere Anstrengungen darauf konzentrieren, dass jeder junge Mensch eine qualifizierte Ausbildung durchlaufen kann (siehe auch Kapitel 2.3 »Vorrang für Ausbildung«). Link zum Original
Auf Bundesebene wird eine armutsfeste Grundsicherung eingeführt.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten deshalb auf Bundesebene für die Einführung einer armutsfesten Grundsicherung ein. Link zum Original
Die Regelsätze von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II werden auf das soziokulturelle Existenzminimum angehoben.
Wortlaut im Programm
Dazu müssen die Regelsätze von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II (ALG II) so angehoben werden, dass sie das soziokulturelle Existenzminimum sichern. Link zum Original
Die Zuverdienstmöglichkeiten für ALG-II-Empfänger werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Auch die Zuverdienstmöglichkeiten bei ALG II–EmpfängerInnen müssen weiter verbessert werden. Link zum Original
Eine Kindergrundsicherung wird eingeführt, damit Kinder kein Armutsrisiko sind.
Wortlaut im Programm
Mit der Einführung einer Kindergrundsicherung wollen wir verhindern, dass Kinder zum Armutsrisiko werden. Link zum Original
Das Entsendegesetz wird ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzten wir uns für die Ausweitung des Entsendegesetzes und die Festlegung armutsfester Mindestlöhne ein. Link zum Original
Armutsfeste Mindestlöhne werden festgelegt.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzten wir uns für die Ausweitung des Entsendegesetzes und die Festlegung armutsfester Mindestlöhne ein. Link zum Original
Es gibt ein bedarfsgerechtes Netz unabhängiger Schuldnerberatungsstellen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein bedarfsgerechtes Netz unabhängiger Schuldnerberatungsstellen. In deren Finanzierung sollen auch die Geschäftsbanken einbezogen werden. Link zum Original
Geschäftsbanken werden an der Finanzierung der Schuldnerberatung beteiligt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein bedarfsgerechtes Netz unabhängiger Schuldnerberatungsstellen. In deren Finanzierung sollen auch die Geschäftsbanken einbezogen werden. Link zum Original
Wohnungslosen Menschen werden Lebensperspektive und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Auch von Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen muss eine Lebensperspektive und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht werden. Dazu gehören Prävention, der Aufbau von begleitenden Wohnprojekten sowie die Förderung und der Erhalt preiswerten Wohnraums. Link zum Original
Wohnungslosigkeit wird durch Prävention und den Aufbau begleitender Wohnprojekte bekämpft.
Wortlaut im Programm
Auch von Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen muss eine Lebensperspektive und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht werden. Dazu gehören Prävention, der Aufbau von begleitenden Wohnprojekten sowie die Förderung und der Erhalt preiswerten Wohnraums. Link zum Original
Die Wohnungslosenhilfe umfasst spezielle Hilfen für Langzeitarbeitslose, Kinder und Jugendliche sowie obdachlose Frauen.
Wortlaut im Programm
Eine erfolgreiche Arbeit gegen Wohnungslosigkeit muss dabei spezielle Hilfen für Langzeitarbeitslose, Kinder und Jugendliche sowie für obdachlose Frauen integrieren. Link zum Original
In den Kommunen werden Leitstellen gegen drohenden Wohnungsverlust eingerichtet.
Wortlaut im Programm
In den Kommunen sollen Leitstellen eingerichtet werden, die frühzeitig gegen drohenden Wohnungsverlust vorgehen können und Betroffene mit ihrem sozialen Umfeld unterstützen. Link zum Original
Integrationsbetriebe werden aufgebaut, um behinderte Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns hingegen für neue und vermehrt integrative Angebote ein. Hierzu gehört der gemeinsame Besuch von Bildungseinrichtungen wie Kindertagesstätten und Regelschulen oder der Aufbau von Integrationsbetrieben, die wichtige Instrumente sind, um behinderte Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren. Link zum Original
Konkrete, differenzierte Maßnahmen gegen die Benachteiligung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt sind notwendig.
Wortlaut im Programm
Deshalb waren und sind konkrete, differenzierte Maßnahmen zur Überwindung der Benachteiligung der Frauen auf dem Arbeitsmarkt notwendig. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.