FDP · Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2006
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2006 · beschlossen 12.11.2005 · Original
Das Programm enthält 81 von 1.394 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 81Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 87Seiten im Original
- 2006Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 81
Menschen bestimmen in bestimmten Grenzen die Umstände ihres Sterbens selbst.
Wortlaut im Programm
Die Menschen müssen in bestimmten Grenzen die Umstände ihres Sterbens selbst bestimmen dürfen. Link zum Original
Voraussetzungen und Bindungswirkung von Patientenverfügungen werden gesetzlich geregelt.
Wortlaut im Programm
Die FDP fordert deshalb, die Voraussetzungen und die Bindungswirkung von Patientenverfügungen gesetzlich zu regeln. Grundlage hierfür sollten die Ergebnisse des im Mai 2004 veröffentlichten Berichts der Bioethik- Kommission des Landes Rheinland-Pfalz unter Vorsitz des rheinlandpfälzischen Justizministers Herbert Mertin sein. Link zum Original
Grundlage der gesetzlichen Regelung von Patientenverfügungen ist der Bericht der rheinland-pfälzischen Bioethik-Kommission vom Mai 2004.
Wortlaut im Programm
Die FDP fordert deshalb, die Voraussetzungen und die Bindungswirkung von Patientenverfügungen gesetzlich zu regeln. Grundlage hierfür sollten die Ergebnisse des im Mai 2004 veröffentlichten Berichts der Bioethik- Kommission des Landes Rheinland-Pfalz unter Vorsitz des rheinlandpfälzischen Justizministers Herbert Mertin sein. Link zum Original
Eine schriftliche und hinreichend bestimmte Patientenverfügung ist zivilrechtlich verbindlich.
Wortlaut im Programm
Zivilrechtlich ist sicherzustellen, dass eine schriftliche und hinreichend bestimmte Patientenverfügung verbindlich ist. Link zum Original
Therapiewünsche, -begrenzungen und -verbote in Patientenverfügungen sind für jeden Zeitpunkt eines Krankheitsverlaufs zulässig.
Wortlaut im Programm
Die FDP fordert, dass Therapiewünsche, Therapiebegrenzungen und Therapieverbote für jeden Zeitpunkt eines Krankheitsverlaufs zulässig sind. Link zum Original
Eine Beschränkung der Wirksamkeit von Patientenverfügungen auf bestimmte Krankheitsphasen wie einen irreversibel tödlichen Verlauf wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die FDP lehnt es ab, die Wirksamkeit von Patientenverfügungen auf bestimmte Phasen der Erkrankung, wie einen unumkehrbar (irreversibel) tödlichen Verlauf, zu beschränken. Link zum Original
Patientenverfügungen sind formfrei zulässig.
Wortlaut im Programm
Dabei müssen Patientenverfügungen formfrei zulässig sein und jederzeit formlos widerrufen werden können. Link zum Original
Patientenverfügungen können jederzeit formlos widerrufen werden.
Wortlaut im Programm
Dabei müssen Patientenverfügungen formfrei zulässig sein und jederzeit formlos widerrufen werden können. Link zum Original
Zur Vermeidung von Nachweisproblemen wird eine schriftliche Patientenverfügung empfohlen.
Wortlaut im Programm
Um Nachweisprobleme zu vermeiden, empfiehlt die FDP eine schriftliche Patientenverfügung. Link zum Original
Eine formfreie Patientenverfügung wird als besonders starkes Indiz für den mutmaßlichen Patientenwillen berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Auch eine formfreie Patientenverfügung muss aber als besonders starkes Indiz für den mutmaßlichen Willen des Patienten berücksichtigt werden. Link zum Original
Für hilfsbedürftige Ältere wird moderne soziale Infrastruktur bereitgestellt, die ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben erlaubt.
Wortlaut im Programm
für die Älteren, die auf aktive Hilfe angewiesen sind, konkret die Möglichkeiten moderner sozialer Infrastruktur bereit zu stellen, die im Sinne eines liberalen Menschenbildes möglichst lange ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben erlauben, Link zum Original
Rehabilitationsmöglichkeiten nach einer Erkrankung werden selbstverständlich ausgeschöpft.
Wortlaut im Programm
dass die Ausschöpfung von Rehabilitationsmöglichkeiten nach einer Erkrankung selbstverständlich wird, Link zum Original
Mit einem Geriatriekonzept werden Strukturen geriatrischer Versorgung nach dem Grundsatz Reha vor Pflege geschaffen und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
durch ein Geriatriekonzept (Geriatrie: Altersheilkunde) Strukturen zur optimalen geriatrischen Versorgung (ÄReha vor Pflege³) zu schaffen und zügig auszubauen, Link zum Original
Geriatrische Kenntnisse werden in die ärztliche Standardausbildung aufgenommen.
Wortlaut im Programm
geriatrische und gerontologische (Gerontologie: Lehre von den Alternsvorgängen) Forschung voranzutreiben sowie geriatrische Kenntnisse in die ärztliche Standardausbildung einzubeziehen, Link zum Original
Altenpflegeeinrichtungen des Landes halten geriatrisch geschultes Personal vor.
Wortlaut im Programm
speziell geriatrisch geschultes Personal in den Altenpflegeeinrichtungen des Landes vorzuhalten, Link zum Original
Die Ausbildung in der Altenpflege hat einen hohen Standard.
Wortlaut im Programm
einen hohen Standard der Ausbildung in der Altenpflege und eine Bezahlung, die sich an den hohen Anforderungen dieses Berufsstandes orientiert, Link zum Original
Altenpflegekräfte werden entsprechend den hohen Anforderungen des Berufs bezahlt.
Wortlaut im Programm
einen hohen Standard der Ausbildung in der Altenpflege und eine Bezahlung, die sich an den hohen Anforderungen dieses Berufsstandes orientiert, Link zum Original
Alle Menschen können sich unabhängig von Einkommen, Behinderung oder Vorerkrankung gegen Krankheit absichern.
Wortlaut im Programm
Daher sind Rahmenbedingungen notwendig, die es den Menschen unabhängig von ihrem Einkommen oder einer eventuellen Behinderung oder Vorerkrankung ermöglichen, das Krankheitsrisiko und seine Folgen abzusichern. Link zum Original
Die Finanzierung von Gesundheit und Pflege wird wachstums- und beschäftigungsfreundlich ausgestaltet.
Wortlaut im Programm
Um die Finanzierung der Gesundheits- und Pflegeleistungen langfristig zu garantieren, muss sie wachstums- und beschäftigungsfreundlich ausgelegt sein. Link zum Original
Die Spitzenmedizin in Rheinland-Pfalz bleibt erhalten und wettbewerbsfähig.
Wortlaut im Programm
Daher will die FDP, dass die Spitzenmedizin für die Bürgerinnen und Bürger in RLP erhalten bleibt und dass sie auch weiterhin national und international wettbewerbsfähig bleibt. Link zum Original
Die bürokratische Überregulierung im Gesundheitswesen wird abgebaut.
Wortlaut im Programm
Eine wirtschaftliche und patientengerechte Weiterentwicklung des Gesundheitswesens wird nur gelingen, wenn die bürokratische Überregulierung abgebaut wird. Link zum Original
Die Gesundheitspolitik begegnet den Folgen der demografischen Entwicklung.
Wortlaut im Programm
Die FDP will den Folgen der demographischen Entwicklung in der Gesundheitspolitik begegnen. Link zum Original
Hospiz- und Palliativeinrichtungen werden im Wettbewerb flächendeckend etabliert, auch für Kinder und Jugendliche.
Wortlaut im Programm
Im freien Wettbewerb sollte eine flächendeckende Etablierung von Einrichtungen der Hospiz- und Palliativersorgung erfolgen, wobei auch betroffene Kinder und Jugendliche Berücksichtigung finden sollten. Link zum Original
Unnötige Krankenhausaufenthalte und nutzlose Behandlungen werden im Einklang mit dem Willen der Betroffenen vermieden.
Wortlaut im Programm
Die zur Verfügung stehenden medizinischen Ressourcen können adäquat genutzt werden, indem unnötige Krankenhausaufenthalte und vielfach überzogene und therapeutisch nutzlose Behandlungen im Einklang mit dem Willen der Betroffenen vermieden werden. Link zum Original
Auch ein wettbewerbliches Gesundheitssystem gewährleistet die Versorgung bei medizinischen Katastrophen.
Wortlaut im Programm
Auch ein am Wettbewerb orientiertes System muss in der Lage sein die Versorgung medizinischen Katastrophen zu gewährleisten. Link zum Original
Die Versorgung von Patienten mit akuten und chronischen Infektionskrankheiten in Rheinland-Pfalz wird verbessert und die Forschung dazu gesichert.
Wortlaut im Programm
Daher sollte die Versorgung von Patienten in RLP mit akuten und chronischen Infektionskrankheiten im Rahmen der bestehenden Ressourcen weiter verbessert und ausgebaut werden um eine qualifizierte medizinische Versorgung vorzuhalten und eine entsprechende Forschung sicherzustellen. Link zum Original
Die Krankenversicherungsbeiträge werden von den Lohnkosten entkoppelt.
Wortlaut im Programm
Entkopplung der Beitragszahlung von den Lohnkosten Link zum Original
Zwischen Krankenkassen und Leistungsanbietern herrscht Wettbewerb.
Wortlaut im Programm
Wettbewerb der Kassen und Leistungsanbieter einschließlich einer Selbstbeteiligung der Bürger Link zum Original
Versicherte werden an den Gesundheitskosten selbst beteiligt.
Wortlaut im Programm
Wettbewerb der Kassen und Leistungsanbieter einschließlich einer Selbstbeteiligung der Bürger Link zum Original
Die Prävention wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Stärkung der Prävention Link zum Original
Innovationen in Medizintechnik und Gentechnik werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Stärkung der Innovation von Medizintechnik und Gentechnik sowie Link zum Original
Das medizinisch-pflegerische Angebot für ausländische Patienten wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Ausbau des medizinisch-pflegerischen Leistungsangebotes für ausländische Patientinnen und Patienten. Link zum Original
Die gesetzlichen Vorgaben für einheitliche und gemeinsame Angebote der Krankenkassen entfallen.
Wortlaut im Programm
Die gesetzliche Vorgaben für einheitliche und gemeinsame Angebote der Krankenkassen muss fallen. Link zum Original
Staatliche Vorgaben im Gesundheitswesen werden durch wettbewerbliche Verhandlungslösungen ersetzt.
Wortlaut im Programm
An die Stelle staatlicher Vorgaben müssen wettbewerbliche Verhandlungslösungen treten. Link zum Original
Der Risikostrukturausgleich wird schrittweise abgebaut.
Wortlaut im Programm
Der Risikostrukturausgleich ist schrittweise abzubauen. Link zum Original
Gesetzliche Krankenkassen müssen sich in der Verwaltungseffizienz mit privaten Krankenkassen messen lassen.
Wortlaut im Programm
In der Betriebs- und Verwaltungsleistung müssen die gesetzlichen Krankenkassen sich mit der Effizienz der privaten Krankenkassen messen lassen. Link zum Original
Der freie Zugang zur Berufsausübung im Gesundheitswesen bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Auch auf Seiten der Leistungsanbieter ist ebenfalls Wettbewerb erforderlich, um eine effiziente Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zu erreichen. Dabei muss der freie Zugang zur Berufsausübung stets erhalten bleiben. Link zum Original
Das Werbeverbot im Gesundheitswesen wird für sachgerechte Informationen gelockert.
Wortlaut im Programm
Versicherte und Patienten haben ein Anrecht darauf, sich umfassend und neutral informieren zu können. Das Werbeverbot muss deshalb im Hinblick auf sachgerechte Informationen gelockert werden. Link zum Original
Die Kostenerstattung ersetzt grundsätzlich das Sachleistungsprinzip.
Wortlaut im Programm
Patient und Arzt müssen wissen, wie teuer eine Behandlung ist. Das Sachleistungsprinzip hält den Patienten künstlich uninformiert. Deshalb muss grundsätzlich die Kostenerstattung die Sachleistung ersetzen. Link zum Original
Die Ausgabendeckelung im Gesundheitswesen wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die bevormundende leistungsfeindliche Ausgabendeckelung muss abgeschafft werden, denn sie führt zur Rationierung in Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäusern. Link zum Original
Die Budgetierung wird durch leistungsgerechte Vergütungen und Anreize zu wirtschaftlichem Handeln ersetzt.
Wortlaut im Programm
Die Budgetierung muss durch leistungsgerechte Vergütungen und Anreize zu wirtschaftlichem Handeln auf allen Seiten ersetzt werden. Link zum Original
Die Budgetierung im Gesundheitswesen soll durch leistungsgerechte Vergütungen und Anreize zu wirtschaftlichem Handeln ersetzt werden.
Wortlaut im Programm
Die Budgetierung muss durch leistungsgerechte Vergütungen und Anreize zu wirtschaftlichem Handeln auf allen Seiten ersetzt werden. Link zum Original
Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten sollen einen verlässlichen Vergütungsrahmen für hochwertige Leistungen erhalten.
Wortlaut im Programm
Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten brauchen einen verlässlichen Vergütungsrahmen für qualitativ hochwertige Leistungen, die Krankenhäuser ein echtes Preissystem. Link zum Original
Für Krankenhäuser soll ein echtes Preissystem eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten brauchen einen verlässlichen Vergütungsrahmen für qualitativ hochwertige Leistungen, die Krankenhäuser ein echtes Preissystem. Link zum Original
Gesundheitsinformationen und Angebote zur Gesundheitsförderung sollen frühzeitig in Kindergärten und Schulen vermittelt werden.
Wortlaut im Programm
Informationen darüber, wo Risiken liegen und wie ihnen begegnet werden kann sowie Angebote zur Gesundheitsförderung müssen deshalb frühzeitig in Kindergärten und Schulen erfolgen. Link zum Original
Eine qualitätsgesicherte Gesundheitsvorsorge und Früherkennungsmaßnahmen sollen auf- und ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Ebenso wichtig ist der Auf- und Ausbau einer qualitätsgesicherten Gesundheitsvorsorge und entsprechender Früherkennungsmaßnahmen. Link zum Original
Bonussysteme wie beim Zahnersatz werden als Mittel zur Förderung gesundheitsbewussten Verhaltens befürwortet.
Wortlaut im Programm
Bonussysteme, wie beim Zahnersatz, tragen dazu bei, die Motivation zu unterstützen. Link zum Original
Zwischen schulmedizinischen und alternativen Heilmethoden soll ein qualitätsorientierter Wettbewerb mit Chancengleichheit bestehen.
Wortlaut im Programm
Die FDP tritt dabei auch für den qualitätsorientierten Wettbewerb zwischen schulmedizinischen und alternativen Heil- und Behandlungsmethoden und deren Chancengleichheit ein. Link zum Original
Krankenkassen sollen größere Spielräume erhalten, alternative Heilmethoden anzubieten.
Wortlaut im Programm
Die FDP begrüßt die Pilotprojekte verschiedener Krankenkassen, alternative Heilmethoden anzubieten und fordert, den Krankenkassen hier größere Spielräume einzuräumen. Link zum Original
Die Tarifgestaltung soll flexibler werden.
Wortlaut im Programm
Die Tarifgestaltung muss deshalb flexibler werden. Link zum Original
Pflichtbeiträge und Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung sollen aufgehoben werden.
Wortlaut im Programm
Die FDP will die Zwangsbeiträge und Zwangsmitgliedschaft in der Gesetzlichen Krankenversicherung aufheben und einen privaten Krankenversicherungsschutz mit sozialer Absicherung für alle einführen. Link zum Original
Für alle soll ein privater Krankenversicherungsschutz mit sozialer Absicherung eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Die FDP will die Zwangsbeiträge und Zwangsmitgliedschaft in der Gesetzlichen Krankenversicherung aufheben und einen privaten Krankenversicherungsschutz mit sozialer Absicherung für alle einführen. Link zum Original
Versicherte sollen Tarife mit unterschiedlichen Optionen abschließen können.
Wortlaut im Programm
· Versicherte müssen die Möglichkeit haben, Tarife mit unterschiedlichen Optionen abzuschließen. Link zum Original
Selbstbehalte und Selbstbeteiligungen werden als Anreiz für kostenbewusstes Verhalten befürwortet.
Wortlaut im Programm
· Selbstbehalte und Selbstbeteiligungen setzen Anreize für ein kostenbewusstes Verhalten. Link zum Original
Regelungen für einkommensschwache Versicherte sollen sicherstellen, dass niemand von medizinisch notwendigen Leistungen ausgeschlossen wird.
Wortlaut im Programm
· Regelungen für einkommensschwache Versicherte müssen dafür sorgen, dass niemand von medizinisch notwendigen Gesundheitsleistungen ausgeschlossen wird. Link zum Original
Die medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten soll besondere Aufmerksamkeit erhalten.
Wortlaut im Programm
Angesichts struktureller Veränderungen sieht es die FDP für geboten an, besonderes Augenmerk auf die medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten zu richten. Link zum Original
Die Pflegeversicherung soll sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren und bezahlbar sein.
Wortlaut im Programm
Die FDP tritt für eine an den Bedürfnissen der Menschen orientierte, aber bezahlbare Pflegeversicherung ein. Link zum Original
Die Finanzierung der Pflege aus einkommensabhängigen Beiträgen wird als nicht zukunftsfähig abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die bisherige Regelung, die Pflege durch eine Finanzierung aus einkommensabhängigen Beiträgen abzudecken, ist zum Scheitern verurteilt. Link zum Original
Die Pflegeversicherung soll mit Blick auf Generationengerechtigkeit, Leistungsfähigkeit und die Entlastung von Familien neu konzipiert werden.
Wortlaut im Programm
Da die Einnahmen nicht mit den Kosten für die steigenden Pflegebedürftigkeit Schritt halten können, muss die Pflegeversicherung deshalb im Hinblick auf die intergenerative Verteilungsgerechtigkeit, Leistungsfähigkeit und auch in Bezug auf die Folgerungen aus dem Bundesverfassungsgerichtsurteil zur Entlastung der Familien neu konzipiert werden. Link zum Original
Die Pflegeversicherung soll teilweise oder vollständig auf Kapitaldeckung umgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Im Gegensatz zur Krankenversicherung kann die Fehlentwicklung einer einkommensabhängigen, umlagefinanzierten Pflegeversicherung zur Zeit noch korrigiert werden durch Umstellung auf eine teilweise oder vollständige Kapitaldeckung. Link zum Original
Der Grundsatz Rehabilitation vor Pflege soll konsequent beachtet werden.
Wortlaut im Programm
Dem gesetzlich festgeschriebenen Grundsatz des Vorranges der Rehabilitation vor der Pflege muss ebenso Rechnung getragen werden wie dem Prinzip ambulant vor stationär. Link zum Original
Das Prinzip ambulant vor stationär soll in der Pflege beachtet werden.
Wortlaut im Programm
Dem gesetzlich festgeschriebenen Grundsatz des Vorranges der Rehabilitation vor der Pflege muss ebenso Rechnung getragen werden wie dem Prinzip ambulant vor stationär. Link zum Original
Die Pflegeversicherung soll schnell von der Umlage- auf die Kapitalfinanzierung umgestellt werden.
Wortlaut im Programm
· einen schnellen Wechsel des Finanzierungssystems von der Umlage- zur Kapitalfinanzierung Link zum Original
Die Belastung der Lohnnebenkosten durch die Pflegeversicherung soll abgebaut werden.
Wortlaut im Programm
· Abbau der Belastung der Lohnnebenkosten durch die Pflegeversicherung Link zum Original
Unter den Leistungsanbietern soll mehr Wettbewerb herrschen.
Wortlaut im Programm
· mehr Wettbewerb bei den Leistungsanbietern Link zum Original
Die Pflege durch die Familie soll stärker gefördert werden.
Wortlaut im Programm
· stärkere Förderung der Pflege durch die Familie, insbesondere auch durch die Qualifizierung der häuslichen Pflegekräfte Link zum Original
Häusliche Pflegekräfte sollen qualifiziert werden.
Wortlaut im Programm
· stärkere Förderung der Pflege durch die Familie, insbesondere auch durch die Qualifizierung der häuslichen Pflegekräfte Link zum Original
Alkohol-, Drogen- und Nikotinabhängigkeit sollen als Erkrankung behandelt werden, die durch Beratung und Behandlung überwunden werden kann.
Wortlaut im Programm
Alkohol- und Drogen- sowie Nikotinabhängigkeit sind als Erkrankung zu sehen, die durch eine effektive Beratung und Behandlung zu einer dauerhaften positiven Verhaltensänderung und gesellschaftlicher Integration (Schule, Ausbildung, Beruf) führen kann. Link zum Original
Fragen stoffgebundener und nicht stoffgebundener Abhängigkeit sollen ideologiefrei behandelt werden.
Wortlaut im Programm
Die FDP stellt sich offen d.h. vor allem ideologiefrei allen Fragenkomplexen bezüglich stoffgebundener und nicht stoffgebundener Abhängigkeitsformen. Link zum Original
Neue restriktive Gesetze als Antwort auf Suchtprobleme werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Neue, restriktive Gesetze als Lösungsansatz sind abzulehnen, da dies erwiesenermaßen in vielerlei Hinsicht kontraproduktiv ist. Link zum Original
Die Infrastruktur zur Behandlung alkohol- und drogenabhängiger Menschen im Land soll erhalten und weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Rheinland ± Pfalz hat in der Vergangenheit eine relativ gute Infrastruktur zur Behandlung alkohol- und drogenabhängiger Menschen entwickelt. Diese gilt es auch unter den sich weiter verändernden gesamtwirtschaftlichen und sozialrechtlichen Rahmenbedingungen zu erhalten und weiter zu entwickeln. Link zum Original
Suchtprävention und Aufklärung in Familie, Schule und Beruf sollen zentrale Bedeutung erhalten.
Wortlaut im Programm
· Prävention und Aufklärung in Familie, Schule und Beruf soll eine zentrale Bedeutung zukommen. Link zum Original
Frühzeitige, qualifizierte Interventionsmaßnahmen zum Erhalt des Arbeitsplatzes Suchtkranker sollen weiterentwickelt und umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
· Frühzeitige, fachlich qualifizierte Interventionsmaßnahmen zur Aufrechterhaltung des Arbeitsplatzes müssen konsequent weiter entwickelt und umgesetzt werden. Link zum Original
Bei jungen Drogenabhängigen soll der Grundsatz Therapie vor Strafe wieder stärker angewendet werden.
Wortlaut im Programm
· Bei jungen Drogenabhängigen muss die bewährte Position ÄTherapie vor Strafe³ wieder verstärkt Berücksichtigung finden, um chronifizierten persönlichen Folgeschäden mit erheblichen negativen volkswirtschaftlichen Auswirkungen vorzubeugen. Link zum Original
Programme zur schulischen und beruflichen Integration junger Suchtkranker sollen von Leistungsträgern und Anbietern gemeinsam entwickelt werden.
Wortlaut im Programm
· Programme zur Förderung der schulischen und beruflichen Integration junger abhängiger Menschen sind von den Maßnahme- und Leistungsträgern sowie -anbietern integriert zu entwickeln. Link zum Original
Die Behandlungsformen Entgiftung, ambulante und stationäre Rehabilitation sollen integriert werden.
Wortlaut im Programm
· Integration der unterschiedlichen Behandlungsformen wie Entgiftung, ambulante und stationäre Rehabilitation Link zum Original
Die Regionalisierung der Suchthilfe soll durch zusätzliche Netzwerke gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
· Stärkung der Regionalisierung (Schaffung von zusätzlichen Netzwerken) vor allem auch unter dem Aspekt der Möglichkeiten von Hartz IV Link zum Original
Für Abhängigkeitserkrankungen sollen Medizinische Versorgungszentren und integrierte Versorgungsnetzwerke etabliert werden.
Wortlaut im Programm
· Etablierung Medizinischer Versorgungszentren und Integrierter Versorgungsnetzwerke im Bereich der Abhängigkeitserkrankungen Link zum Original
Die Anbieter der Behandlung Suchtkranker sollen sich stärker dem Wettbewerb stellen.
Wortlaut im Programm
Auch die Strukturen der Behandlung (Leistungsanbieter) suchtkranker Menschen müssen sich stärker als in der Vergangenheit dem Wettbewerb stellen, aber auch hierzu Gelegenheit erhalten. Link zum Original
Die Anbieter der Behandlung Suchtkranker sollen Gelegenheit zum Wettbewerb erhalten.
Wortlaut im Programm
Auch die Strukturen der Behandlung (Leistungsanbieter) suchtkranker Menschen müssen sich stärker als in der Vergangenheit dem Wettbewerb stellen, aber auch hierzu Gelegenheit erhalten. Link zum Original
Zielgerichtete Investitionen in Prophylaxe, Beratung und Behandlung Suchtkranker werden als sozialstaatliche Pflicht und wirtschaftlich gerechtfertigt befürwortet.
Wortlaut im Programm
Zielgerichtete Investitionen in die Prophylaxe sowie die Beratung und Behandlung von suchtmittelabhängigen Menschen ergibt sich nicht nur als eine sozialstaatliche Verpflichtung, sondern ist darüber hinaus auch eine ökonomisch gerechtfertigte finanzielle Investition in die Zukunft dieser Menschen und somit auch in die Zukunft unseres Landes. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.