Asylsuchende und Geflüchtete
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Sachsen-Anhalt
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
SPD00
Ohne Einzug ins Parlament
FDP00
AfD 243
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Geld 2
Weniger Rechte oder Angebote 17
- Politisch Verfolgte und Kriegsflüchtlinge erhalten nur Schutz auf Zeit.
- Das Land kündigt die Beteiligung an freiwilligen Aufnahme- und Resettlement-Programmen supranationaler Organisationen für Flüchtlinge auf.
- Die Aufnahme afghanischer Ortskräfte und ihrer Familien, die von der Bundesregierung eingeflogen werden, wird vom Land abgelehnt.
- Per Bundesratsinitiative wird das Grundrecht auf Asyl abgeschafft und in ein staatlich gewährtes Gnadenrecht umgewandelt.
- Der Staat soll frei nach politischem Interesse entscheiden können, welchen Personen er Asyl gewährt.
- Flüchtlinge aus fremden Kulturkreisen sollen Zuflucht in Nachbarstaaten ihrer Herkunftsländer finden, statt durch sichere Drittländer weiterzureisen.
- Die Landesregierung setzt sich im Bundesrat dafür ein, dass Flüchtlingshilfe ausschließlich vor Ort erfolgt.
- Auf Antrag überforderter Städte und Kommunen werden nach positiver Prüfung Zuzugsstopps für Flüchtlinge verhängt.
- Zentrale Unterkünfte für Asylbewerber werden nicht in Innenstadtlagen eingerichtet.
- Das Sachleistungsprinzip nach dem Asylbewerberleistungsgesetz wird konsequent angewendet.
- Über die Bezahlkarte hinaus werden Möglichkeiten geprüft, Auslandszahlungen von Flüchtlingen und Asylbewerbern zu unterbinden.
- Nur Bewohnern der stark umkämpften Gebiete der Ukraine ist ein Status als Kriegsflüchtling zuzuerkennen.
- Für Flüchtlingskinder werden Sonderklassen gebildet.
- Der Schulunterricht für Flüchtlingskinder erfolgt in Sonderklassen.
- Alle Kinder von Flüchtlingen und Asylbewerbern werden in Sonderklassen unterrichtet.
- Die Verlagerung von Migranten in den ländlichen Raum im Rahmen der dezentralen Unterbringung wird verhindert.
- In den Gemeinden werden keine neuen Asylzentren eingerichtet.
Mehr Pflichten 8
- Flüchtlinge aus fremden Kulturkreisen sollen Zuflucht in Nachbarstaaten ihrer Herkunftsländer finden, statt durch sichere Drittländer weiterzureisen.
- Von Asylantragstellern vorgelegte Pässe werden ausnahmslos auf Echtheit geprüft, um Passfälschungen aufzudecken und zu ahnden.
- Asylbewerber werden in zentralen Unterkünften untergebracht.
- Nach der Asylantragstellung wird eine Vermögensüberprüfung durchgeführt.
- Verpflichtende Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge und Asylbewerber in den zentralen Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes werden geschaffen und durchgesetzt.
- Geprüft wird, inwieweit Asylbewerber bei Reinigung und Instandhaltung ihrer zentralen Unterkünfte durch Hausmeister- und Putztätigkeiten eingesetzt werden können.
- Über die Bezahlkarte hinaus werden Möglichkeiten geprüft, Auslandszahlungen von Flüchtlingen und Asylbewerbern zu unterbinden.
- Asylbewerber werden über die Landkreise im Rahmen zulässiger Arbeitsgelegenheiten bis zur Aufenthaltsbeendigung verpflichtend bei Aufforstungs- und Waldpflegearbeiten eingesetzt.
CDU 51
Bleibt wie bisher 1
Weniger Rechte oder Angebote 5
- Die Zahl der Asylzugänge soll erheblich zurückgehen.
- Asylverfahren sollen möglichst an den EU-Außengrenzen durchgeführt werden.
- Freiwillige Aufnahmeprogramme werden beendet.
- Syrien und der Irak sollen als sichere Herkunftsstaaten eingestuft werden.
- Das Land bringt eine Bundesratsinitiative zur Einstufung Syriens und des Irak als sichere Herkunftsstaaten ein.
Grüne 27
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Geflüchteten wird politische Teilhabe ab dem ersten Tag ermöglicht.
- Geflüchtete sollen wo immer möglich zügig in private Wohnungen vermittelt werden.
- Sprachkurse sollen ab dem ersten Tag zugänglich sein, mit flexiblen Kursmodellen, berufsbegleitenden Angeboten, Kinderbetreuung und wohnortnahen Strukturen.
- Die Verwaltung soll die Möglichkeiten des Spurwechsels aktiv nutzen und fördern.
- Die Gesundheitsversorgung von Geflüchteten darf nicht an Bürokratie scheitern.
- Der Zugang zu Kitas, Bildung und sozialen Räumen soll für geflüchtete Kinder deutlich schneller möglich sein.
- Die Bezahlkarte soll abgeschafft werden.
Linke 37
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Die Wohnsitzauflagen für geflüchtete Frauen sollen bei Gewalt ausgesetzt werden.
- Queere Geflüchtete sollen kulturelle Orte finden, die auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet sind.
- Queere geflüchtete Personen, die Asyl suchen, erhalten es.
- Trans-, inter-, nichtbinäre und asexuelle Menschen sowie queere Geflüchtete erhalten bessere, institutionell gesicherte Beratungsangebote.
- Junge queere Geflüchtete werden zielgerichteter in die Hilfen zur Erziehung vermittelt.
- Für Jugendliche ohne Schulabschluss, mit Fluchterfahrung oder Behinderung werden Brückenangebote, Einstiegsqualifizierungen und assistierte Ausbildung ausgebaut.
- Die Arbeitsagentur wird ab Beginn des Asylverfahrens für Berufsberatung und Arbeitsvermittlung eingebunden.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
BSW 22
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 1
FW 22
Koalitionsvertrag 49
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Die Struktur der LSBTIQ*-Geflüchtetenhilfe wird aufgewertet.
- Alle erwachsenen Zugewanderten und Geflüchteten sollen Deutsch mindestens bis zum Niveau B1 lernen können.
- Auf Bundesebene wird eine Erweiterung des Zugangs zu Integrationskursen bis mindestens Sprachniveau B1 für alle erwachsenen Zugewanderten und Geflüchteten angestrebt.
- Asylsuchende erhalten frühestmöglich Angebote zum Deutschlernen und zur Integration in Gesellschaft, Bildung, Ausbildung und Arbeit.
- Das Land stellt Informationen für neu ankommende Flüchtlinge zur Orientierung im Alltag, zur Erstaufnahme, zum Asylverfahren und zu kommunalen Integrationsangeboten sicher.
- Das Hygiene- und Gesundheitskonzept der Erstaufnahmeeinrichtungen wird mit Blick auf die Gesundheitsgefahren beengten Zusammenlebens weiterentwickelt.
- Der Aufenthalt in der Erstaufnahme wird besonders für Familien mit minderjährigen Kindern und vulnerable Gruppen weiter verkürzt.
- Der Zugang Geflüchteter zu psychosozialer Versorgung wird sichergestellt, damit Traumata frühzeitig behandelt werden können.
- Für die psychosoziale Versorgung Geflüchteter werden unkompliziert Sprachmittlungsangebote bereitgestellt.
Bleibt wie bisher 2
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht