Asylsuchende und Geflüchtete
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Brandenburg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Brandenburg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Linke00
SPD 237
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Geflüchtete werden konsequenter in den Arbeitsmarkt integriert.
- In den ersten Monaten der Asylantragsprüfung können Praktika und Arbeitsgelegenheiten der Arbeitsaufnahme dienen.
- Menschen, die seit Jahren auf den Abschluss ihres Verfahrens warten, soll durch Ausbildung und Qualifizierung eine Arbeitsaufnahme ermöglicht werden.
- Geflüchtete Menschen sollen schnellstmöglich in den Arbeitsprozess integriert werden.
- Während der Anerkennungsprüfung können übergangsweise Arbeitsgelegenheiten oder Praktika der Integration in Arbeit dienen.
- Übersetzungstools und digitale Möglichkeiten werden bei der Integration von Geflüchteten stärker genutzt.
- Zur Nachwuchsgewinnung der Feuerwehr wird ein Modellprojekt mit Geflüchteten durchgeführt.
Ohne klare Richtung 3
Weniger Rechte oder Angebote 1
AfD 142
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Geld 4
- Asylbewerber erhalten nur noch Sachleistungen.
- Geldleistungen an Asylantragsteller und abgelehnte Asylbewerber werden vollständig durch Sachleistungen ersetzt.
- Leistungen für Asylbewerber werden von der Integrationsbereitschaft, insbesondere guten Sprachkenntnissen und einem einwandfreien Strafregister, abhängig gemacht.
- Brandenburg bringt eine Bundesratsinitiative zur vollständigen Abschaffung der Analogleistungen für Asylbewerber ein.
Weniger Rechte oder Angebote 9
- Asylbewerber erhalten nur noch Sachleistungen.
- Das Asylrecht wird von einem subjektiven, einklagbaren Recht in eine institutionelle Garantie objektivrechtlicher Art umgewandelt.
- Leistungen für Asylbewerber werden von der Integrationsbereitschaft, insbesondere guten Sprachkenntnissen und einem einwandfreien Strafregister, abhängig gemacht.
- Auf der Umstellung von Geldleistungen auf Bezahlkarten für Asylbewerber wird weiter aufgebaut.
- Brandenburg bringt eine Bundesratsinitiative zur vollständigen Abschaffung der Analogleistungen für Asylbewerber ein.
- Ein Asylantrag ist nur noch bei nachgewiesener Identität und Staatsangehörigkeit möglich.
- Asylverfahrensberatung erfolgt nur noch nach § 12a Asylgesetz und nur durch staatliche Stellen.
- Asylsuchende werden in wenigen zentralen Einrichtungen untergebracht.
- Die Sonderregelungen des § 246 Baugesetzbuch zum Bau von Flüchtlingsunterkünften werden abgeschafft.
Mehr Pflichten 7
- Leistungen für Asylbewerber werden von der Integrationsbereitschaft, insbesondere guten Sprachkenntnissen und einem einwandfreien Strafregister, abhängig gemacht.
- Ein Asylantrag ist nur noch bei nachgewiesener Identität und Staatsangehörigkeit möglich.
- In begründeten Zweifelsfällen werden bei Asylbewerbern verpflichtend Altersuntersuchungen durchgeführt.
- Falschangaben im Asylverfahren werden streng bestraft.
- Asylsuchende werden in wenigen zentralen Einrichtungen untergebracht.
- Die Altersangaben unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge werden rückwirkend seit 2015 überprüft, wenn die Minderjährigkeit nicht offensichtlich ist.
- Auf Landesebene werden obligatorische ärztliche Untersuchungen zur Altersbestimmung angeblich minderjähriger Flüchtlinge eingeführt.
BSW 431
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 2
CDU 913
Mehr Rechte oder Angebote 3
Bleibt wie bisher 1
Weniger Geld 2
Weniger Rechte oder Angebote 7
- Leistungen im Asylbereich werden als Sachleistungen erbracht.
- Im Asylbereich werden Bezahlkarten eingesetzt.
- Die Bundespolizei kann Asylbewerber, die aus einem EU-Mitgliedstaat einreisen, zurückweisen.
- Flüchtlinge ohne Bleibeperspektive werden nicht auf die Kommunen verteilt.
- Das Landesaufnahmegesetz lässt bei fehlender Bleibeperspektive eine Verweildauer von bis zu 24 Monaten in der Erstaufnahme zu.
- Zusätzliche freiwillige Aufnahmeprogramme gibt es nicht mehr.
- Länder wie Algerien, Armenien, Marokko oder Tunesien werden auf Bundesebene als sichere Herkunftsstaaten eingestuft.
Grüne 1424
Mehr Rechte oder Angebote 24
- Die Kommunen sollen strukturell besser dabei unterstützt werden, die Lage Geflüchteter vor Ort zu verbessern.
- Die Kommunen sollen mehr finanzielle Unterstützung für die Infrastruktur zur Aufnahme Geflüchteter erhalten.
- Die Kommunalen Investitionsprogramme Kita und Schule sollen einen Schwerpunkt auf Plätze für geflüchtete Kinder und Jugendliche legen.
- Asyl- und Einwanderungsverfahren sollen beschleunigt werden.
- Weitere Sprachkurse sollen sich an Geflüchtete mit besonderen Bedürfnissen, etwa Eltern kleiner Kinder, richten.
- Geflüchtete sollen angemessene psychologische Betreuung einschließlich geschlechtersensibler Angebote für queere Geflüchtete und FINTA* erhalten.
- Geflüchtete Therapeuten ohne deutsche Zulassung sollen in speziellen Beratungsstellen arbeiten dürfen.
- Hürden für die Arbeitszulassung geflüchteter Therapeuten sollen abgebaut werden.
- Die psychologische Betreuung Geflüchteter soll deutlich ausgebaut werden.
- In allen Landkreisen und kreisfreien Städten sollen Willkommenszentren geschaffen werden.
- Willkommenszentren sollen Geflüchteten Sprach- und Freizeitangebote, Orte der Glaubensausübung, Vernetzung mit Arbeitgebern sowie Beratung zu Wohnen, Kinderbetreuung, Alltag und Bürokratie bieten.
- Die bestehenden Landesaufnahmeprogramme sollen weitergeführt und ausgebaut werden.
- Geflüchtete sollen dezentral in Wohnungen und Nachbarschaften untergebracht werden.
- Geflüchtete sollen möglichst schnell und vorurteilsfrei aus der Erstaufnahmeeinrichtung auf die Kommunen verteilt werden.
- Flüchtlingsunterkünfte sollen nur noch betrieben werden dürfen, wenn sie gesellschaftlich und infrastrukturell gut angebunden sind.
- Die Aufenthaltsdauer in Erstaufnahmeeinrichtungen soll auf höchstens drei Monate verkürzt werden.
- Rechtliche Hürden für eine schnelle dezentrale Unterbringung Geflüchteter sollen abgebaut werden.
- Geflüchtete ohne festen Aufenthaltsstatus sollen über einen Spurwechsel eine Bleibeperspektive erhalten.
- Alle Arbeitsverbote für Geflüchtete sollen abgeschafft werden.
- Die Möglichkeiten, Schul- und Bildungsabschlüsse nachzuholen, sollen erweitert werden.
- Konzepte werden in engem Austausch mit Menschen mit Fluchterfahrung und Nachkommen von Menschen aus den ehemaligen Kolonien entwickelt.
- Für die Registrierung von Schutzsuchenden werden sichtbare Anlaufstellen in direkter Grenznähe eingerichtet.
- Konkrete Projektideen für queere Geflüchtete werden unter Beteiligung der queeren Vereine umgesetzt.
- Die Integration von Geflüchteten wird unterstützt.
Weniger Pflichten 3
Bleibt wie bisher 7
- Menschen, die vor dem russischen Angriffskrieg fliehen, sollen weiter uneingeschränkt aufgenommen werden.
- Die Aufnahme von Geflüchteten aus Europa darf nicht zu Lasten Geflüchteter aus anderen Weltregionen gehen.
- Telefon- und Videodolmetschen für die Kommunikation Geflüchteter mit Ämtern und Krankenhäusern soll weiter finanziert werden.
- Die Bezahlkarte für Geflüchtete wird abgelehnt.
- Eine Arbeitspflicht für Geflüchtete wird abgelehnt.
- Asylverfahren in Drittstaaten werden abgelehnt und eine Beteiligung Brandenburgs daran ausgeschlossen.
- Jegliche weiteren Asylrechtsverschärfungen im Land und im Bund werden abgelehnt.
Ohne klare Richtung 7
- Eine Gamingwelt ohne Hass, Hetze und gewaltvolle Sprache soll angestrebt werden.
- Stimmungsmache von Rechtspopulisten und Rechtsextremen gegen Geflüchtete wird abgelehnt.
- Geflüchtete sollen nicht mehr pauschal auf den Landkreis, sondern direkt auf die Kommunen verteilt werden.
- Flüchtende und geflüchtete Menschen werden uneingeschränkt unterstützt.
- Geflüchtete sollen schnell und umfassend integriert werden.
- Die Situation queerer Geflüchteter wird verbessert.
- Eine landesweite Willkommenskultur wird gefördert.
FW 11
Mehr Rechte oder Angebote 1
Ohne klare Richtung 1
FDP 44
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Jeder berechtigte Anspruch auf Asyl oder subsidiären Schutz wird erfüllt.
- Asylverfahren dauern bei Ausländerbehörden und Verwaltungsgerichten jeweils höchstens drei Monate.
- Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine werden unkompliziert aufgenommen.
- Vermittlung und Finanzierung von Privatwohnungen für Geflüchtete werden erleichtert.
Weniger Pflichten 1
Weniger Rechte oder Angebote 4
- Eine bundesweite Bezahlkarte für Asylbewerber ohne Möglichkeit von Rücküberweisungen ins Herkunftsland wird eingeführt.
- Die Liste sicherer Herkunftsstaaten wird erweitert.
- Die Maghreb-Staaten werden als sichere Herkunftsstaaten eingestuft.
- Die Zweckentfremdung von Gemeindeeinrichtungen zur Unterbringung Asylsuchender wird abgelehnt.
Koalitionsvertrag 222
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht