Forderungen zu Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung
Koalitionsvertrag · Koalition aus SPD, FDP und Grüne · unterzeichnet 17.05.2016 · Original
Der Vertrag enthält 29 von 1.707 Forderungen zu „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“.
- 29Forderungen zum Politikfeld
- 2 %des Vertrags
- 148Seiten im Original
- 2016Vertragsjahr
Keine Treffer.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 29
Die Landesregierung sorgt dafür, dass die Menschen Zugang zu bezahlbarem Wohnraum behalten.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden dafür sorgen, dass die Menschen Zugang zu bezahlbarem Wohnraum be halten und dass sie sich gegenseitig bei aller Unterschiedlichkeit und egal ob sie schon lange bei uns oder erst neu dazugekommen sind, als Bereicherung empfinden. Link zum Original
Der soziale Wohnungsbau wird ausgeweitet.
Wortlaut im Vertrag
Der soziale Wohnungsbau muss ausgeweitet werden, bezahlbarer Wohnraum ist für Alleinerziehende von sehr hoher Bedeutung, weshalb auch die Interessen von alleinerziehenden Frauen und Männern im Rahmen eines ganzheitlichen sozialraumplanerischen Ansatzes in den Fokus genommen werden müssen. Link zum Original
Die Interessen Alleinerziehender werden in einem ganzheitlichen sozialraumplanerischen Ansatz berücksichtigt.
Wortlaut im Vertrag
Der soziale Wohnungsbau muss ausgeweitet werden, bezahlbarer Wohnraum ist für Alleinerziehende von sehr hoher Bedeutung, weshalb auch die Interessen von alleinerziehenden Frauen und Männern im Rahmen eines ganzheitlichen sozialraumplanerischen Ansatzes in den Fokus genommen werden müssen. Link zum Original
Die Wohnraumförderprogramme der Investitions- und Strukturbank bleiben bestehen und werden fortentwickelt.
Wortlaut im Vertrag
Die Investitions- und Strukturbank übernimmt seit ihrer Fusion mit der Landestreuhandbank im Jahr 2011 wichtige Aufgaben der Wirtschaftsförderung und der sozialen Wohnraumförderung unter einem Dach. Die Programme in diesen Bereichen sollen zugunsten der gewerblichen Wirtschaft und zugunsten einer Verbesserung der Wohnraumversorgung weiter bestehen bleiben und fortentwickelt werden. Link zum Original
Die Städtebauförderung bleibt in quartiersbezogene Konzepte zur gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe eingebettet.
Wortlaut im Vertrag
Folgende Aspekte wollen wir in den Förderzielen erhalten und auch weiterhin verankern: Innen- vor Außenentwicklung, Förderung von kommunalen Verbünden und interkommunalen Kooperationen, Sicher ung von Versorgung, Pflege und Mobilität sowie im Bereich der Städtebauförderung die Einbettung in quartiersbezogene Konzepte zur gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe. Link zum Original
Die Bürgerbeteiligungsprozesse in der Stadtentwicklung werden intensiviert.
Wortlaut im Vertrag
Bürgerbeteiligung ist auch in der Stadtentwicklung ein Schlüssel zum Erfolg. Die Bürgerbeteiligun gsprozesse sollen intensiviert werden. Link zum Original
Neue Wohnformen wie Mehrgenerationenprojekte und Pflege-Wohngruppen sowie generationengerechtes Wohnen werden durch Beratungsangebote für Kommunen und Initiativen gefördert.
Wortlaut im Vertrag
• neue Wohnformen wie Mehrgenerationenprojekte und Pflege-Wohngruppen sowie das generationengerechte Wohnen durch entsprechende Beratungsangebote (wie die Landesberatungsstelle „Neues Wohnen Rheinland-Pfalz“) für Kommunen und zivilgesellschaftliche Initiativen fördern, Link zum Original
Der Ausbau ambulanter Wohngemeinschaften und die Bildung von Wohngenossenschaften werden durch die Fortsetzung des Programms WohnPunkt RLP begleitet.
Wortlaut im Vertrag
• den Ausbau ambulanter Wohngemeinschaften und die Bildung von Wohngenossenschaften durch die Fortsetzung und Weiterentwicklung des Programms WohnPunkt RLP begleiten, hin zu einer Quartiersplanung, Link zum Original
Altenwohnheime, Pflegeheime und Seniorenwohnungen werden in die übliche Wohnbebauung integriert.
Wortlaut im Vertrag
• Altenwohnheime, Alten- und Pflegeheime vor allem aber Seniorenwohnungen und -häuser in die übliche Wohnbebauung integrieren, Link zum Original
Bezahlbares und attraktives Wohnen im ganzen Land bildet einen politischen Schwerpunkt.
Wortlaut im Vertrag
Angesichts der tiefgreifenden Veränderungen, die mit dem demografischen und gesellschaftlichen Wandel einhergehen, setzen wir einen politischen Schwerpunkt auf bezahlbares und attraktives Wohnen in ganz Rheinland-Pfalz. Link zum Original
Mehr bedarfsgerechter, barrierefreier und bezahlbarer Wohnraum sowie attraktive Ortskerne und ein lebenswertes Wohnumfeld werden angestrebt.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen mehr bedarfsgerechten, barrierefreien und bezahlbaren Wohnraum, attraktive Ortskerne und Quartiere sowie ein lebenswertes Wohnumfeld mit umfassender Mobilität und moderner Kommunikationsinfrastruktur. Link zum Original
Programme für attraktives Wohnen in den ländlichen Räumen werden entwickelt.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen Programme entwickeln, die das künftige Wohnen in den ländlichen Räumen attraktiv machen und die örtliche Struktur erhalten. Link zum Original
Die Förderung des sozialen Wohnungsbaus durch das Land wird auf hohem Niveau fortgeführt.
Wortlaut im Vertrag
Wir führen die Förderung des sozialen Wohnungsbaus durch das Land Rheinland- Pfalz auf hohem Niveau fort. Link zum Original
In der Legislaturperiode sollen gut 20.000 Wohnungen neu in die soziale Wohnraumförderung aufgenommen werden.
Wortlaut im Vertrag
Insgesamt sollen in dieser Legislaturperiode gut 20.000 Wohnungen neu in die soziale Wohnraumförderung aufgenommen werden. Link zum Original
Die Wohnraumförderung wird auf bezahlbaren, barrierefreien und generationengerechten Wohnraum ausgerichtet.
Wortlaut im Vertrag
Die Förderungen sollen darauf ausgerichtet sein, Wohnraum bezahlbar, barrierefrei und generationengerecht entsprechend den Bedarfen zur Verfügung zu stellen. Link zum Original
Genossenschaftliches Wohnen wird speziell gefördert.
Wortlaut im Vertrag
Wir fördern auch speziell genossenschaftliches Wohnen, weil häufig durch gemeinsame Initiative späterer Bewohner und Bewohnerinnen bedeutende zukunftsfähige Projekte entstehen. Link zum Original
Die Landesverordnungen zu Mietpreisbremse und Kappungsgrenze werden 2018 überprüft und bei Bedarf angepasst.
Wortlaut im Vertrag
Im Jahr 2015 wurden Landesverordnungen zu Mietpreisbremse (in Mainz, Trier, Speyer) und Kappungsgrenze (in Mainz, Trier, Speyer, Landau) erlassen, um bezahlbares Wohnen auch in angespannten Wohnungsmärkten sicherzustellen. Die Verordnungen gehen mit der bundesgesetzlichen Ermächtigung sehr zurückhaltend, unter strengen Auflagen und sehr ortsbezogen um. Wir wollen diese Verordnungen im Jahr 2018 überprüfen und sofern notwendig bedarfsgerecht anpassen. Link zum Original
Barrierefreies Wohnen und Bauen ist ein Arbeitsschwerpunkt.
Wortlaut im Vertrag
Barrierefreies Wohnen und Bauen ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit. Link zum Original
Die Baukultur im Land wird in Zusammenarbeit mit den Architekten und dem Zentrum für Baukultur weiter gefördert.
Wortlaut im Vertrag
Deswegen verstehen wir es als Aufgabe die Baukultur im Land weiter zu fördern und die enge Zusammenarbeit mit den Architekten und dem Zentrum für Baukultur zu suchen. Link zum Original
Bauen soll ohne Qualitätseinbußen schneller und kostengünstiger werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen Bauen schneller und kostengünstiger machen ohne die Qualität zu beeinträchtigen. Link zum Original
Bei Anpassungen landesrechtlicher Bauvorschriften werden Kostensteigerungen möglichst vermieden.
Wortlaut im Vertrag
Sollte es zu einer Anpassung landesrechtlicher Bauvorschriften kommen, werden Kostensteigerungen, wo es möglich ist, vermieden. Link zum Original
Energieeinsparungen beim Bauen sollen dort erzielt werden, wo sie am kostengünstigsten erreichbar sind.
Wortlaut im Vertrag
Nachhaltiges Bauen bedeutet auch, dass notwendige Energieeinsparungen dort erzielt werden, wo sie zu möglichst geringen Kosten erreichbar sind. Link zum Original
Beim Bauen sollen natürliche Materialien eingesetzt werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen erreichen, dass beim Bauen natürliche Materialen eingesetzt werden. Link zum Original
Die Industriebaurichtlinie soll Erleichterungen zugunsten der Holzbauweise enthalten.
Wortlaut im Vertrag
Gerade der Baustoff Holz hat eine hervorragende ökologische Bilanz und eine wichtige ökonomische Bedeutung für den Standort Rheinland-Pfalz. Deswegen wollen wir darauf hinwirken, dass die Industriebaurichtlinie Erleichterungen zu Gunsten der Holzbauweise beinhalten soll. Link zum Original
Bei Bauvorhaben des Landes wird auf dauerhaft stimmigen Bedarf und Nutzungsmöglichkeiten geachtet.
Wortlaut im Vertrag
Bei eigenen Bauvorhaben des Landes werden wir besonderen Wert darauf legen, dass Bedarf und Nutzungsmöglichkeiten auf Dauer sti mmig sind. Link zum Original
Das Land deckt seinen Gebäudebedarf auch künftig durch umfangreiche und nachhaltige Bauinvestitionen.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden dafür sorgen, dass das Land auch in Zukunft seinem bestehenden Gebäudebedarf durch umfangreiche und nachhaltige Bauinvestitionen gerecht wird. Link zum Original
Der Ministerrat beschließt zu Beginn der Legislaturperiode eine Bauliste mit den Maßnahmen des Landesbaus.
Wortlaut im Vertrag
Der Ministerrat wird zu Beginn der Legislaturperiode eine Bauliste beschließen, die die Maßnahmen des Landesbaus für die kommenden Jahre abbildet. Link zum Original
Sozialraumplanerische Verfahren sollen die Stadt- und Dorfplanung verbessern.
Wortlaut im Vertrag
Außerdem sehen wir Chancen in der Verbesserung der Stadt- und Dorfplanung durch die Etablierung sozialraumplanerischer Verfahren. Link zum Original
Die soziale Wohnraumförderung wird auch für barrierefreien und bezahlbaren Wohnraum genutzt.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen die soziale Wohnraumförderung auch für die Schaffung von barrierefreiem und bezahlbarem Wohnraum nutzen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Vertragstext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Koalitionsvertrag ist kein Wahlprogramm; seine Forderungen stehen nur hier. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Farben: Die Linien zeigen die Farben der Koalitionsparteien hintereinander, in der Reihenfolge des Vertrags; jede Farbe ist so lang wie der Anteil der Partei an den Sitzen der Koalition (SPD RP 32, Grüne RP 10 Sitze). In den Zeichnungen gehen die Farben im selben Verhältnis ineinander über.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.