Bildung, Wissenschaft und Forschung in Niedersachsen
Im Politikfeld „Bildung, Wissenschaft und Forschung“ stehen in den Programmen der Parteien im Landtag Niedersachsen zur Wahl 2022 zusammen 1.069 Forderungen. 85 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.
- 1.069Forderungen in Niedersachsen
- 4Parteien mit Forderungen
- 4 von 4Programmen ausgewertet
- 09.10.2022Landtagswahl
Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern
Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 146 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 85. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 117 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.
Das duale Ausbildungssystem wird gestärkt. 146 von 146 Sitzen
Schulen werden mit moderner Hard- und Software ausgestattet. 146 von 146 Sitzen
Alle Schulformen werden gleichberechtigt und stärker mit Förderschullehrkräften und pädagogischen Mitarbeitenden in multiprofessionellen Teams ausgestattet, um inklusive Schule und echte Wahlfreiheit zu erreichen. 128 von 146 Sitzen
Alle Schulgelder in der beruflichen Ausbildung werden abgeschafft. 128 von 146 Sitzen
Eine digitale Lernmittelfreiheit mit Endgeräten und inhaltlichen Angeboten soll eingeführt werden. 128 von 146 Sitzen
Freistellungszeiten für Leitungen und Verfügungsstunden für Qualifizierungsangebote des Landes zur Weiterbildung von Fachkräften werden ausgeweitet. 128 von 146 Sitzen
Es werden mehr Betreuungsplätze geschaffen. 128 von 146 Sitzen
Für Kitas wird ein Stufenplan für eine echte dritte Kraft eingeführt. 128 von 146 Sitzen
Die Rahmenbedingungen für Inklusion an Schulen werden weiter verbessert. 128 von 146 Sitzen
Kinder und Jugendliche sollen unabhängig vom Einkommen der Eltern und vom sozialen Umfeld gerechte Bildungschancen erhalten. 128 von 146 Sitzen
Der Quereinstieg in den Beruf der Erzieherin, des Erziehers und der sozialpädagogischen Assistenz in Kindertagesstätten wird erleichtert. 128 von 146 Sitzen
Das Einstiegsgehalt aller Lehrämter wird im Verlauf der Legislaturperiode schrittweise auf A13 angehoben. 128 von 146 Sitzen
Die Schulsozialarbeit wird deutlich ausgebaut. 128 von 146 Sitzen
Digitale und mediale Kompetenzen werden im Unterricht stärker berücksichtigt als bisher. 128 von 146 Sitzen
Entscheidungsfreiheit und Gestaltungsspielräume der Schulen werden erhöht. 128 von 146 Sitzen
Berufliche und akademische Bildung gelten als gleichwertig. 128 von 146 Sitzen
Die Gründung von Gesamtschulen wird erleichtert. 128 von 146 Sitzen
Die Arbeitsbedingungen von Lehrkräften werden spürbar verbessert. 128 von 146 Sitzen
Teilzeit-, Fern- und berufsbegleitendes Studium sowie die Vereinbarkeit von Studium und Familie werden erhalten und ausgebaut. 128 von 146 Sitzen
Kindertagesstätten sind Betreuungs- und Bildungseinrichtungen und Orte des sozialen Miteinanders, in denen sich Kinder entfalten können. 128 von 146 Sitzen
In einem Modellversuch wird die Lehramtsausbildung mit höheren Praxisanteilen erprobt, die bereits im ersten Semester verpflichtend beginnen. 128 von 146 Sitzen
Die Berufsorientierung unter den Schülerinnen und Schülern wird ausgebaut. 128 von 146 Sitzen
Die Angebote für duale Studiengänge werden ausgebaut. 128 von 146 Sitzen
Die Stärkung und zukunftsfähige Aufstellung der Hochschulen soll durch eine stabile Grundfinanzierung gewährleistet werden. 128 von 146 Sitzen
Die Landeszentrale für politische Bildung wird gestärkt. 128 von 146 Sitzen
Alle Schulen erhalten ausreichend Lehrkräfte für eine bessere Unterrichtsversorgung. 128 von 146 Sitzen
Die Hochschulen erhalten eine gute digitale Ausstattung. 128 von 146 Sitzen
Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften werden weiter gestärkt. 128 von 146 Sitzen
Kitas werden quantitativ und qualitativ bedarfsgerecht ausgebaut. 128 von 146 Sitzen
Zur Erfüllung des Rechtsanspruchs auf Ganztag ab 2026 werden Ganztagsgrundschulen ausgebaut und gemeinsam mit dem Bund finanziert. 128 von 146 Sitzen
Berufsbildende Schulen werden in Abstimmung mit dem Bündnis duale Ausbildung zu regionalen Kompetenzzentren weiterentwickelt. 128 von 146 Sitzen
Alle Hochschulen werden saniert. 128 von 146 Sitzen
Lernrückstände der Schüler werden dringend aufgeholt. 122 von 146 Sitzen
Grundkompetenzen im Lesen, Schreiben und Rechnen sowie Medienkompetenz im Umgang mit neuen Medien werden zur Priorität. 122 von 146 Sitzen
Berufsbildende Schulen im Flächenland, besonders als Bündelschulen im ländlichen Raum, werden erhalten. 122 von 146 Sitzen
Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern wird der Einstieg in das Fach Informatik erleichtert. 104 von 146 Sitzen
Die Verbraucherbildung in der Schule wird gestärkt. 104 von 146 Sitzen
Gemeinsam mit den Hochschulen wird ein neuer Hochschulentwicklungsvertrag ausgehandelt. 104 von 146 Sitzen
Die Ausbildung von Verwaltungspersonal wird durch das Land weiter verstärkt und ausgebaut. 104 von 146 Sitzen
Der Besuch einer Kindertagesstätte wird allen Kindern unabhängig von Lebenssituation und Herkunft der Eltern zugänglich gemacht. 104 von 146 Sitzen
Die Gründung neuer Schulen zur Ausbildung von Sozialassistentinnen und Sozialassistenten sowie Erzieherinnen und Erziehern wird unbürokratisch zugelassen. 104 von 146 Sitzen
Das Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung wird gestärkt. 104 von 146 Sitzen
Die Fachberatung in Kindertagesstätten wird gefördert. 104 von 146 Sitzen
Für berufserfahrene Personen mit unterschiedlicher Vorbildung wird ein Quereinstieg Plus mit berufsbegleitendem Studium in Pädagogik und Fachdidaktik eingeführt. 104 von 146 Sitzen
Die Folgen der Corona-Pandemie für die Schulen werden weiter aufgearbeitet. 104 von 146 Sitzen
Das Pflichtfach Informatik wird früher eingeführt und zum Erfolg geführt. 104 von 146 Sitzen
Die Studienkapazitäten für Informatik werden erhöht. 104 von 146 Sitzen
Offene, teilgebundene und gebundene Ganztagsangebote bleiben möglich und werden so flexibilisiert, dass externe Bildungspartner mit ihrer Expertise stärker einbezogen werden. 104 von 146 Sitzen
Erfolgreich arbeitende Tagesbildungsstätten erhalten die Möglichkeit, sich zu Förderschulen GE weiterzuentwickeln. 104 von 146 Sitzen
Die Arbeit der Ausbildungslotsen wird durch ein Landesprogramm zur Verbesserung des Übergangs von der Schule in die Berufsausbildung gestärkt. 104 von 146 Sitzen
Hochschulen werden unterstützt und gefördert, sich stärker in Fort- und Weiterbildung sowie in der Erwachsenenbildung zu engagieren, analog zur Professional School der Leuphana Universität in Lüneburg. 104 von 146 Sitzen
Digitalisierung wird in die Erwachsenenbildung integriert, damit bereits im Bildungssektor mit neuen Medien gearbeitet werden kann. 104 von 146 Sitzen
Zu den bestehenden Exzellenzclustern sollen weitere hinzugewonnen werden. 104 von 146 Sitzen
Die Chancen der Digitalisierung werden genutzt, um Studienangebote landesweit verfügbar zu machen. 104 von 146 Sitzen
Ausbildungsplätze und duale Studienplätze mit IT-Bezug werden weiter ausgebaut, um genug IT-Fachkräfte auszubilden. 104 von 146 Sitzen
Die Forschung wird von der Grundlagen- bis zur Anwendungsforschung gestärkt. 99 von 146 Sitzen
Die Erwachsenenbildung wird als Standbein der Bildungslandschaft ausgebaut. 99 von 146 Sitzen
Schulen dienen dem Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler und ihren unterschiedlichen Bedürfnissen. 89 von 146 Sitzen
Der Wissens- und Technologietransfer in die Praxis wird verbessert. 81 von 146 Sitzen
Die Forderungen studentischer Hilfskräfte nach betrieblicher Mitbestimmung und einem Tarifvertrag werden unterstützt. 81 von 146 Sitzen
Bildung soll von der Kita bis zur Hochschule gebührenfrei sein. 81 von 146 Sitzen
Ein Recht auf Weiterbildung wird befürwortet. 81 von 146 Sitzen
Die Weiterentwicklung von Kitas zu Familienzentren wird gefördert. 81 von 146 Sitzen
Auf Grundlage der Ergebnisse der Arbeitszeitkommission wird eine neue Arbeitszeitverordnung für Lehrkräfte geschaffen. 81 von 146 Sitzen
Die Bildung wird modernisiert. 81 von 146 Sitzen
Bei Kita-Neubauten werden Barrierefreiheit und behindertengerechte Ausstattung festgeschrieben, bei größeren Umbauten angestrebt. 81 von 146 Sitzen
Bei Neubau und größeren Umbauten von Schulen wird barrierefreie Infrastruktur verpflichtend. 81 von 146 Sitzen
Alle Schülerinnen und Schüler erhalten Teilhabe, unabhängig von Behinderung, sozialer Lage, Herkunft oder Hochbegabung. 81 von 146 Sitzen
Die Weiterentwicklung der Inklusion bezieht alle Schulformen ein. 81 von 146 Sitzen
Die Qualität der Ganztagsschulen wird erhöht. 81 von 146 Sitzen
Schulleitungen werden besser auf Leitungsaufgaben vorbereitet. 81 von 146 Sitzen
Die Lehrkräfteausbildung wird reformiert. 81 von 146 Sitzen
Die Lehrkräftebildung wird in beiden Ausbildungsphasen stärker an integrativ arbeitenden Schulen ausgerichtet. 81 von 146 Sitzen
Schülerinnen und Schüler werden bei schulpolitischen Entscheidungen von Schulträgern, Schulbehörden und Landespolitik einbezogen. 81 von 146 Sitzen
An Berufsschulstandorten entstehen bessere Unterbringungsmöglichkeiten wie Azubiwohnheime. 81 von 146 Sitzen
Langzeitstudiengebühren werden abgeschafft. 81 von 146 Sitzen
Studienbegleitende Tutorien und Mentorenprogramme werden gefördert. 81 von 146 Sitzen
Die europäische und internationale Vernetzung der Hochschulen wird gestärkt. 81 von 146 Sitzen
Die Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe auf Augenhöhe wird weiterentwickelt und gestärkt. 81 von 146 Sitzen
Die Sensibilisierung für queere Vielfalt wird in der Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte verankert. 81 von 146 Sitzen
Die Demokratiebildung an Schulen wird durch Lehrkräftefortbildungen und begleitende Projekte gefördert. 81 von 146 Sitzen
Das duale Ausbildungssystem wird gestärkt. 75 von 146 Sitzen
Die duale Ausbildung wird in der Fläche ausgebaut. 75 von 146 Sitzen
Möglichst allen Schülern wird ein ihren Fähigkeiten entsprechendes Ausbildungsangebot gemacht. 75 von 146 Sitzen
Berufsbildende Schulen bieten auch Weiter- und Fortbildungen im Sinne lebenslangen Lernens an. 75 von 146 Sitzen
Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen der Parteien im Landtag Niedersachsen in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Darüber steht der Koalitionsvertrag der Regierung. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Niedersachsen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Landtagswahl in Niedersachsen, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .
Reihenfolge
- a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
- b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
- c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.