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Arbeit, Löhne und soziale Sicherung in Niedersachsen

Im Politikfeld „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“ stehen in den Programmen der Parteien im Landtag Niedersachsen zur Wahl 2022 zusammen 355 Forderungen. 41 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.

Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern

Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 146 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 41. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 47 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.

Die Initiative für einen Tarifvertrag Pflege wird wieder aufgegriffen und ihre Verwirklichung durch neue und zusätzliche Aktivitäten unterstützt. 146 von 146 Sitzen
Das Tariftreue- und Vergabegesetz wird gestärkt, um die Tarifbindung in den Unternehmen voranzutreiben. 128 von 146 Sitzen
Die Inklusion von Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt wird gefördert. 128 von 146 Sitzen
Das Land bleibt als Arbeitgeber attraktiv, damit das Leistungsspektrum der Verwaltung gesichert ist. 128 von 146 Sitzen
Das Land will Transformationen aktiv an der Seite der Beschäftigten mitgestalten. 128 von 146 Sitzen
Beschäftigte und Betriebe werden bei Weiterbildung, Umschulung und Qualifizierung unterstützt, um Transformation ohne Arbeitslosigkeit zu ermöglichen. 128 von 146 Sitzen
Flexiblere Arbeitszeitmodelle zur Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf werden geprüft. 128 von 146 Sitzen
In der beruflichen Ausbildung wird eine Ausbildungsvergütung eingeführt, um verstärkt Fachkräfte zu gewinnen. 128 von 146 Sitzen
Angesichts der sich wandelnden Arbeitswelt wird eine Qualifizierungsoffensive gebraucht. 128 von 146 Sitzen
Die Deckung des Fachkräftebedarfs gilt auch als Aufgabe der Politik. 128 von 146 Sitzen
Gewerkschaftsinitiativen zur Reform der betrieblichen Mitbestimmung werden unterstützt. 128 von 146 Sitzen
Die betriebliche Mitbestimmung wird insgesamt gestärkt. 104 von 146 Sitzen
Fort- und Weiterbildung für Beschäftigte der Verwaltung werden ausgebaut. 104 von 146 Sitzen
Die betriebliche Weiter- und Fortbildung wird enger mit Berufsschulen, Hochschulen und der Erwachsenenbildung vernetzt. 104 von 146 Sitzen
Mit Transformationslotsen, Veränderungsmachern und Bildungslotsen wird der begonnene Weg fortgesetzt. 104 von 146 Sitzen
Tarifverträge werden für allgemein verbindlich erklärt. 104 von 146 Sitzen
Für freie Betriebsräte werden Fortbildungsangebote geschaffen. 104 von 146 Sitzen
Beim Arbeitsschutz wird für strengere und zeitnahe Kontrollen gesorgt, mit Schwerpunkt auf Arbeitsstätten mit besonders ausgeprägten Gefährdungen. 104 von 146 Sitzen
Die gesetzlichen Rahmenbedingungen werden an die sich ändernde Arbeitswelt angepasst, damit der Arbeitsschutz auch im Homeoffice sichergestellt ist. 104 von 146 Sitzen
Die digitale Kompetenz in der Landesverwaltung wird gestärkt. 104 von 146 Sitzen
Ein Programm zur Gewinnung von Fachkräften wird aufgelegt, mit dem in den nächsten fünf Jahren 5.000 zusätzliche Pflegekräfte gewonnen werden sollen. 104 von 146 Sitzen
Es werden angemessene Löhne angestrebt. 99 von 146 Sitzen
Der Wiedereinstieg in den Beruf nach der Familienphase wird durch gezielte Beratung, Weiterbildung und Unterstützung gefördert. 89 von 146 Sitzen
Gute Arbeit, Aus- und Weiterbildung, Tarifbindung und Mitbestimmung sollen in allen niedersächsischen Unternehmen selbstverständlich sein. 81 von 146 Sitzen
Gute Arbeit soll gemeinsam mit Gewerkschaften, Verbänden, Zivilgesellschaft und Kommunen gestärkt werden. 81 von 146 Sitzen
Tariftreue wird bei öffentlicher Beschaffung, Vergabe und Wirtschaftsförderung gesetzlich festgeschrieben und kontrolliert. 81 von 146 Sitzen
Die Finanzierung der Beratungsstellen für mobile Beschäftigte wird gesichert. 81 von 146 Sitzen
Die klimagerechte Transformation der Wirtschaft soll sozial gestaltet werden. 81 von 146 Sitzen
Möglichst viele Menschen sollen Zugang zu Arbeit erhalten und für sich selbst sorgen können. 81 von 146 Sitzen
Für den ökologisch-sozialen Umbau werden eine strukturierte Folgenabschätzung und ein kontinuierliches Monitoring mit Maßnahmenvorschlägen zur Sozialverträglichkeit eingeführt. 81 von 146 Sitzen
Ein öffentlicher Beschäftigungssektor mit fairen Bedingungen wird aufgebaut. 81 von 146 Sitzen
Das Land übernimmt für gemeinnützige Träger und Kommunen die Eigenanteile an den Lohnkosten für eingestellte Langzeitarbeitslose nach dem Teilhabechancengesetz. 81 von 146 Sitzen
Der Niedriglohnsektor wird zurückgedrängt. 81 von 146 Sitzen
Wo öffentliches Geld fließt, sollen uneingeschränkt Tarifverträge sowie Umwelt- und Sozialstandards gelten. 81 von 146 Sitzen
Die Einhaltung ökologischer und sozialer Standards wird bei öffentlicher Beschaffung, Vergabe und Wirtschaftsförderung gesetzlich festgeschrieben und kontrolliert. 81 von 146 Sitzen
Die Gewerbeaufsichtsämter erhalten mehr Personal für ausreichend viele Kontrollen vor Ort. 81 von 146 Sitzen
Eine Ausbildungsplatzumlage nach dem Modell der Baubranche wird auf ganz Niedersachsen ausgedehnt. 81 von 146 Sitzen
Die Einführung einer Kindergrundsicherung durch den Bund wird begrüßt. 81 von 146 Sitzen
Minijobs werden in reguläre Beschäftigungsverhältnisse umgewandelt. 81 von 146 Sitzen
Die Aufstiegschancen junger Menschen werden verbessert, etwa durch eine Ausbildungsgarantie. 75 von 146 Sitzen
Vollzeitarbeit ermöglicht ein gutes Leben und ausreichende Rentenansprüche. 75 von 146 Sitzen

Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht

Wie der Staat handeln soll

Die Forderungen der Parteien im Landtag Niedersachsen in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Darüber steht der Koalitionsvertrag der Regierung. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Niedersachsen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).

Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.

Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht

Mehr oder weniger Ausgleich

Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.

Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht

Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Landtagswahl in Niedersachsen, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .

Reihenfolge

  • a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
  • b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
  • c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.

KI-Hinweis

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