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Bildung, Wissenschaft und Forschung in Thüringen

Im Politikfeld „Bildung, Wissenschaft und Forschung“ stehen in den Programmen der Parteien im Landtag Thüringen zur Wahl 2024 zusammen 920 Forderungen. 42 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.

Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern

Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 88 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 42. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 113 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.

In Krippen und Kindergärten soll eine hohe Qualität, insbesondere durch einen angemessenen Betreuungsschlüssel, gewährleistet werden. 88 von 88 Sitzen
Schulen erhalten eine zeitgemäße technische Ausstattung. 88 von 88 Sitzen
Die Vermittlung von Medien- und digitalen Schlüsselkompetenzen an Schulen wird ausgebaut. 88 von 88 Sitzen
Förderschulen sollen in ganz Thüringen erhalten bleiben. 82 von 88 Sitzen
Lehrer sollen entlastet statt mit immer neuen Aufgaben belastet werden. 82 von 88 Sitzen
Die Regelschule wird gestärkt. 82 von 88 Sitzen
Unterrichtsausfall wird beseitigt. 76 von 88 Sitzen
Öffentliche Musik- und Jugendkunstschulen werden auskömmlich gefördert. 76 von 88 Sitzen
Bildung vom Kindergarten bis zum Meister oder Master soll grundsätzlich beitrags- und gebührenfrei sein. 73 von 88 Sitzen
Schulgeld und Prüfungsgebühren für Ausbildungsberufe werden abgeschafft. 73 von 88 Sitzen
Die Sanierung der Schulgebäude wird 2024 bis 2029 weiter gefördert. 73 von 88 Sitzen
Die Grundfinanzierung der Hochschulen wird bis mindestens 2030 auf hohem Niveau fortgeschrieben und gesichert. 73 von 88 Sitzen
Der Grundschulunterricht soll vor allem Lesen, Schreiben und Rechnen vermitteln. 70 von 88 Sitzen
An Schulen wird das Gendern verboten und auf die Regeln der deutschen Sprache geachtet. 70 von 88 Sitzen
Bei der Einschulung werden verbindliche Sprachtests eingeführt. 70 von 88 Sitzen
Ein nach individuellen Begabungen differenziertes, gegliedertes Schulsystem wird befürwortet. 70 von 88 Sitzen
Der Bewerbungsprozess für Lehrer soll weiter gestrafft werden. 67 von 88 Sitzen
Der Anteil praktischer Unterrichtsinhalte wie Holz- und Metallbearbeitung, Elektrotechnik und Haushaltslehre an Regelschulen soll steigen. 67 von 88 Sitzen
Eine heimatnahe Ausbildung soll flächendeckend gewährleistet werden, um Abwanderung vorzubeugen. 67 von 88 Sitzen
Schulen in freier Trägerschaft werden auskömmlich finanziert. 67 von 88 Sitzen
In allen Landkreisen und kreisfreien Städten wird eine regionale und gesunde Essensversorgung an Kindergärten und Schulen eingeführt. 65 von 88 Sitzen
Forschung und Lehre sollen frei und die Autonomie der Hochschulen gewährleistet sein. 61 von 88 Sitzen
Allen Horterziehern wird eine Vollzeitbeschäftigung angeboten. 59 von 88 Sitzen
Alle Kinder und Jugendlichen sollen in Kindergarten und Schule unabhängig von Einkommen, Herkunft und Voraussetzungen bestens gefördert werden. 56 von 88 Sitzen
Für die Integration von Kindern mit Beeinträchtigung in reguläre Klassen wird genügend Personal bereitgestellt. 56 von 88 Sitzen
Für Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse sollen Vorschaltklassen eingerichtet werden. 55 von 88 Sitzen
Digitalunterricht soll Präsenzunterricht und Handschrift ergänzen, nicht ersetzen. 55 von 88 Sitzen
Haupt- und Realschulabschlüsse sollen zu einer qualifizierten Berufsausbildung befähigen. 55 von 88 Sitzen
An Regelschulen soll eine umfassende Berufsorientierung mit Praktika, vorrangig in örtlichen Unternehmen, stattfinden. 55 von 88 Sitzen
Kopfnoten zumindest für Verhalten, Mitarbeit und Ordnung sollen ab dem zweiten Schuljahr erhalten oder flächendeckend wieder eingeführt werden. 55 von 88 Sitzen
Eltern sollen ein Recht auf Beschulung ihres Kindes in einer Förderschule haben. 55 von 88 Sitzen
Mindestschülerzahlen sollen flexibel gehandhabt werden, damit kleine Schulen erhalten bleiben und eine wohnortnahe Beschulung im ländlichen Raum gewährleistet ist. 55 von 88 Sitzen
Das Benotungssystem soll ab der zweiten Klasse beibehalten oder verbindlich wieder eingeführt werden. 55 von 88 Sitzen
Die Besondere Leistungsfeststellung in der 10. Klasse der Gymnasien soll beibehalten werden. 55 von 88 Sitzen
Die Zahl der Studienplätze in Human- und Zahnmedizin soll erhöht werden. 55 von 88 Sitzen
Die Thüringer Hochschulen sollen gestärkt werden. 53 von 88 Sitzen
Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger werden weiter im Schuldienst eingesetzt. 53 von 88 Sitzen
Flächendeckend sollen Schulverwaltungsassistenten Lehrer von bürokratischen Routineaufgaben entlasten. 50 von 88 Sitzen
An Grundschulen sollen keine digitalen Endgeräte eingesetzt werden. 47 von 88 Sitzen
Die Methode „Lesen durch Schreiben“ und daraus abgeleitete Methoden werden abgelehnt. 47 von 88 Sitzen
Auf das Erlernen der Schreibschrift soll nicht verzichtet werden. 47 von 88 Sitzen
Darstellung, Gestaltung und Musik erhalten in der Erziehung ausreichend Raum. 47 von 88 Sitzen

Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht

Wie der Staat handeln soll

Die Forderungen der Parteien im Landtag Thüringen in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Darüber steht der Koalitionsvertrag der Regierung. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Thüringen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).

Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.

Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht

Mehr oder weniger Ausgleich

Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.

Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht

Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Landtagswahl in Thüringen, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .

Reihenfolge

  • a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
  • b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
  • c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.

KI-Hinweis

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