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Linke · Sozial muss drin sein.

Forderungen zu Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2016 · Original

Das Programm enthält 37 von 849 Forderungen zu „Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit“.

Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit 37
  1. Bekämpft werden sollen die Fluchtursachen, nicht die Flüchtlinge.

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    Wortlaut im Programm
    Und wir werden die Fluchtursachen und nicht die Flüchtlinge bekämpfen. Link zum Original
  2. Allen Menschen, die aus politischen oder anderen im Grundgesetz genannten Gründen verfolgt werden, soll Schutz geboten werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen allen Menschen, die politisch, aus Gründen des Geschlechts, des Alters, des sozialen Status, der Weltanschauung, der Religion, der ethnischen Herkunft, der sexuellen Orientierung und Identität oder aufgrund von Behinderungen verfolgt werden, bei uns Schutz bieten, so wie es das Grundgesetz verlangt. Link zum Original
  3. Zuwanderung soll gerade in Regionen mit stark rückläufiger Bevölkerung als Chance genutzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Gerade in Regionen mit stark rückläufiger Bevölkerungsentwicklung ist Zuwanderung eine Chance, die es zu nutzen gilt. Link zum Original
  4. Das Land soll sich im Bundesrat dafür einsetzen, dass Flüchtlinge unabhängig von den Fluchtgründen aufgenommen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir machen uns im Bundesrat dafür stark, dass Flüchtlinge unabhängig von den Fluchtgründen aufgenommen werden. Link zum Original
  5. Das Land soll ein Konzept für eine möglichst dezentrale und sozial integrierte Wohnversorgung von Flüchtlingen erarbeiten.

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    Wortlaut im Programm
    ein rheinland-pfälzisches Konzept für eine möglichst dezentrale und sozial integrierte Wohnversorgung für Flüchtlinge Link zum Original
  6. Der Schutz von Menschen vor Krieg, Verfolgung und menschenunwürdigen Lebensbedingungen gilt als humanistische Verpflichtung.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fühlen uns an die humanistische Aufgabe, die Verpflichtung zum Schutz von Menschen vor Krieg, Verfolgung und menschenunwürdigen Lebensbedingungen, gebunden. Link zum Original
  7. Bekämpft werden sollen die Fluchtursachen, nicht die Flüchtlinge.

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    Wortlaut im Programm
    Grundsätzlich müssen die Fluchtursachen Krieg, Vertreibung, Verfolgung und soziale Notlagen und nicht die Flüchtlinge bekämpft werden. Link zum Original
  8. Für Flüchtlinge werden legale und sichere Fluchtwege geschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE wird sich dafür einsetzen, dass für Flüchtlinge legale und sichere Fluchtwege geschaffen werden. Link zum Original
  9. Flüchtlinge werden nach einem an der Wirtschaftskraft orientierten Schlüssel gleichmäßig auf alle EU-Staaten verteilt.

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    Wortlaut im Programm
    Flüchtlinge sind nach einem ausgewogenen, gerechten und anhand der volkswirtschaftlichen Leistungskraft nachvollziehbaren Schlüssel auf alle Staaten der europäischen Union gleichmäßig zu verteilen. Für Staaten in sozialen und wirtschaftlichen Krisen sind Ausnahmeregelungen zu schaffen. Link zum Original
  10. Für Staaten in sozialen und wirtschaftlichen Krisen gelten Ausnahmen bei der Verteilung von Flüchtlingen.

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    Wortlaut im Programm
    Flüchtlinge sind nach einem ausgewogenen, gerechten und anhand der volkswirtschaftlichen Leistungskraft nachvollziehbaren Schlüssel auf alle Staaten der europäischen Union gleichmäßig zu verteilen. Für Staaten in sozialen und wirtschaftlichen Krisen sind Ausnahmeregelungen zu schaffen. Link zum Original
  11. Die Benachteiligung von Frauen, Kranken, Kindern und Alten wird so weit wie möglich ausgeglichen.

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    Wortlaut im Programm
    Die bestehende Benachteiligung von Frauen, Kranken, Kindern und Alten gilt es so gut wie möglich auszugleichen. Link zum Original
  12. Es gibt spezielle, nur Frauen vorbehaltene Sprachkurse.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE fordert deswegen spezielle, nur den Frauen vorbehaltene Sprachkurse und eine eigenständige Unterstützung bei der gesellschaftlichen Eingliederung sowie der Wohnungs- und Arbeitssuche. Link zum Original
  13. Frauen erhalten eigenständige Unterstützung bei der gesellschaftlichen Eingliederung sowie bei Wohnungs- und Arbeitssuche.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE fordert deswegen spezielle, nur den Frauen vorbehaltene Sprachkurse und eine eigenständige Unterstützung bei der gesellschaftlichen Eingliederung sowie der Wohnungs- und Arbeitssuche. Link zum Original
  14. Die Familienzusammenführung erhält im Land generell hohe Priorität.

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    Wortlaut im Programm
    Der Familienzusammenführung sollte generell hohe Priorität in Rheinland-Pfalz eingeräumt werden. Link zum Original
  15. Die Wiedereinführung der Residenzpflicht für Asylbegehrende und Geduldete wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden der Wiedereinführung der Residenzpflicht für Asylbegehrende und Geduldete entschieden entgegentreten. Link zum Original
  16. Die Unterbringung von Flüchtlingen in überfüllten Aufnahmeeinrichtungen oder behelfsmäßigen Notunterkünften wird abgelehnt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 54 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir wollen nicht, dass Flüchtlinge in überfüllte Aufnahmeeinrichtungen oder behelfsmäßige Notunterkünfte gepfercht werden, wo sie unter menschenunwürdigen Bedingungen leben und teilweise sogar unter freiem Himmel übernachten müssen. Link zum Original
  17. Leerstehende Wohnungen werden zur dezentralen Unterbringung von Flüchtlingen genutzt.

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    Wortlaut im Programm
    Stattdessen wollen wir, dass zehntausende oft aus Spekulationsgründen leerstehende Wohnungen zur dezentralen und sozial integrierenden Unterbringung genutzt werden. Link zum Original
  18. Zivilgesellschaftliche Initiativen zur Aufnahme von Flüchtlingen werden strukturell, ideell und finanziell gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Die vielen zivilgesellschaftlichen Initiativen für eine gute Aufnahme von Flüchtlingen müssen systematisch gestärkt werden, strukturell, ideell und finanziell. Link zum Original
  19. Die psychosoziale Betreuung traumatisierter Flüchtlinge bleibt staatliche Aufgabe und wird nicht ungeschulten Helfern überlassen.

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    Wortlaut im Programm
    Andererseits dürfen dringend notwendige staatliche Aufgaben, etwa die qualifizierte psychosoziale Betreuung und Behandlung traumatisierter Flüchtlinge, nicht hierfür nicht ausgebildeten Helferinnen und Helfern überlassen bleiben. Link zum Original
  20. Land und Kommunen entwickeln eigene Konzepte für die Aufnahme von Flüchtlingen, statt die Aufgabe Ehrenamtlichen zu überlassen.

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    Wortlaut im Programm
    Das Land und die Kommunen stehen in der Pflicht, eigene Konzepte für die Aufnahme von Flüchtlingen zu entwickeln, statt diese Aufgaben auf Ehrenamtliche abzuwälzen. Link zum Original
  21. Bekämpft werden sollen die Fluchtursachen, nicht die Flüchtenden.

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    Wortlaut im Programm
    Statt die Flüchtenden zu bekämpfen, müssen die Fluchtursachen bekämpft werden. Link zum Original
  22. Geflüchtete Menschen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Menschen, die zu uns fliehen, dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Link zum Original
  23. Diskriminierte Roma vom Westbalkan erhalten Schutz.

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    Wortlaut im Programm
    Diskriminierte, rassistisch und sozial ausgegrenzte Roma vom Westbalkan brauchen Schutz. Link zum Original
  24. Eine Unterscheidung zwischen guten und schlechten Flüchtlingen wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE. Rheinland-Pfalz spricht sich daher entschieden gegen eine Unterscheidung zwischen »guten« und »schlechten« Flüchtlingen aus und ächtet einen sich ausbreitenden Nützlichkeitsrassismus. Link zum Original
  25. Nützlichkeitsrassismus wird geächtet.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE. Rheinland-Pfalz spricht sich daher entschieden gegen eine Unterscheidung zwischen »guten« und »schlechten« Flüchtlingen aus und ächtet einen sich ausbreitenden Nützlichkeitsrassismus. Link zum Original
  26. Zugewanderte werden als gleichwertig anerkannt und erhalten vollständigen Zugang zu sozialen und politischen Ressourcen.

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    Wortlaut im Programm
    Zuwanderung stellt eine Chance für Rheinland-Pfalz dar, die wir nur nutzen können, wenn die Menschen als gleichwertig anerkannt werden und einen vollständigen Zugang zu sozialen und politischen Ressourcen erhalten. Link zum Original
  27. Die Asyl- und Flüchtlingspolitik ist human.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE. Rheinland-Pfalz setzt sich grundsätzlich für eine humane Asyl- und Flüchtlingspolitik ein. Link zum Original
  28. Flüchtlinge und Asylbewerber werden schnellstmöglich von den Erstaufnahmestellen auf die Kommunen verteilt.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE fordert daher die schnellstmögliche Verteilung von Flüchtlingen und AsylbewerberInnen von den Erstaufnahmestellen auf die Kommunen und eine dezentrale, menschenwürdige Unterbringung sowie die bundesweite Aufhebung der Residenzpflicht. Link zum Original
  29. Flüchtlinge werden dezentral und menschenwürdig untergebracht.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE fordert daher die schnellstmögliche Verteilung von Flüchtlingen und AsylbewerberInnen von den Erstaufnahmestellen auf die Kommunen und eine dezentrale, menschenwürdige Unterbringung sowie die bundesweite Aufhebung der Residenzpflicht. Link zum Original
  30. Die Residenzpflicht wird bundesweit aufgehoben.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE fordert daher die schnellstmögliche Verteilung von Flüchtlingen und AsylbewerberInnen von den Erstaufnahmestellen auf die Kommunen und eine dezentrale, menschenwürdige Unterbringung sowie die bundesweite Aufhebung der Residenzpflicht. Link zum Original
  31. Die Zwangsverteilung von Flüchtlingen nach dem Königsteiner Schlüssel wird beendet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen das Zwangsverteilungssystem von Menschen, den sogenannten Königsteiner Schlüssel, beenden. Link zum Original
  32. Der Bund übernimmt vollständig die Kosten für Aufnahme und Versorgung von Flüchtenden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 55 ·

    Wortlaut im Programm
    Um die Kommunen zu entlasten, muss der Bund vollständig die Kosten für Aufnahme und Versorgung der Flüchtenden übernehmen. Link zum Original
  33. Flüchtlinge, insbesondere Kinder, erhalten kostenfreie Sprachkurse.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 55 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir wollen kostenfreie Sprachkurse für Flüchtlinge, insbesondere für Kinder, damit diese erfolgreich am deutschen Bildungssystem teilhaben können. Link zum Original
  34. Fahrdienste oder kostenlose Nutzung von Bus und Bahn sichern Flüchtlingen den Besuch von Sprachkursen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 55 ·

    Wortlaut im Programm
    Hierzu gehört auch, insbesondere auf dem Land, mit Fahrdiensten oder der kostenlosen Nutzung von Bus und Bahn sicherzustellen, dass Flüchtlinge tatsächlich Sprachkurse besuchen können. Link zum Original
  35. Die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz werden an die Sozialleistungen von SGB II und SGB XII angepasst.

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    Wortlaut im Programm
    die Anpassung des Asylbewerberleistungsgesetzes an die Sozialleistungen des SGB II und SGB XII Link zum Original
  36. Asylbewerber werden unmittelbar in den Arbeitsmarkt integriert.

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    Wortlaut im Programm
    die unmittelbare Integration von AsylbewerberInnen in den Arbeitsmarkt Link zum Original
  37. Es gibt uneingeschränkten Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und sozialen Sicherungssystemen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 56 ·

    Wortlaut im Programm
    den uneingeschränkten Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und den sozialen Sicherungssystemen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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