Linke NW · Für eine Politik, in der die Menschen zählen.
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2017 · beschlossen 06.11.2016 · Original
Das Programm enthält 41 von 1.725 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 41Forderungen zum Politikfeld
- 2 %des Programms
- 132Seiten im Original
- 2017Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 41
Kitas, Schulen und andere öffentliche Einrichtungen mit Verpflegung bieten Lebensmittel aus ökologischem, vorrangig regionalem und saisonalem Anbau an.
Wortlaut im Programm
Angebot von Lebensmitteln aus ökologischem und vorrangig regionalem und saisonalen Anbau In Kitas und Schulen sowie in anderen öffentlichen Einrichtungen, die Verpflegung anbieten (Unis, Krankenhäuser, Altenheime, Reha-Kliniken, JVAs) Link zum Original
Alle öffentlichen Einrichtungen bieten täglich mindestens ein vegetarisches oder veganes Menü an.
Wortlaut im Programm
Angebot von täglich mindestens einem vegetarischen oder veganen Menü in allen öffentlichen Einrichtungen Link zum Original
Ökologische Landwirtschaft erhält Vorrang.
Wortlaut im Programm
Ökologischer Landwirtschaft den Vorrang geben, „Grüne Gentechnik“ in NRW verbieten Link zum Original
Grüne Gentechnik wird in Nordrhein-Westfalen verboten.
Wortlaut im Programm
Ökologischer Landwirtschaft den Vorrang geben, „Grüne Gentechnik“ in NRW verbieten Link zum Original
Die konventionelle Landwirtschaft wird langfristig vollständig durch ökologische Landwirtschaft ersetzt.
Wortlaut im Programm
Die konventionelle Landwirtschaft zerstört die Grundlagen der Erzeugung unserer Nahrungsmittel und vergiftet unser Wasser. Sie muss langfristig vollständig durch die ökologische Landwirtschaft ersetzt werden. Link zum Original
Die ökologischen und sozialen Standards in der Landwirtschaft werden verbessert, um sie nachhaltiger zu organisieren.
Wortlaut im Programm
Deshalb müssen wir die Landwirtschaft nachhaltiger organisieren. Hierfür wollen wir die ökologischen und sozialen Standards verbessern. Link zum Original
Alle erhalten Zugang zu gesunden, umweltverträglich und fair produzierten Nahrungsmitteln.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist der Zugang zu gesunden, umweltverträglich und fair produzierten Nahrungsmitteln für alle. Link zum Original
Der Einsatz von Pestiziden, Düngemitteln und Medikamenten in der Landwirtschaft wird weiter gesenkt.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist der Zugang zu gesunden, umweltverträglich und fair produzierten Nahrungsmitteln für alle. Dafür muss der Einsatz von Pestiziden, Düngemitteln und Medikamenten weiter gesenkt werden. Link zum Original
Die stärkere Förderung großer Agrarbetriebe gegenüber Kleinbetrieben, etwa durch Mindestgrößen bei Agrarsubventionen, wird geändert.
Wortlaut im Programm
Noch immer werden die großen Betriebe der industriellen Landwirtschaft stärker gefördert als Kleinbetriebe, zum Beispiel durch Mindestgrößen bei Agrarsubventionen. Dies wollen wir ändern. Link zum Original
Progressive Akteure eines nachhaltigen Wandels der Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Um einen nachhaltigen Wandel der Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft zu erreichen, sind insbesondere die progressiven Akteur*innen als Träger*innen dieses Wandels zu unterstützen. Link zum Original
Nutztiere werden artgerecht mit genügend Auslauf und Bewegungsmöglichkeiten gehalten.
Wortlaut im Programm
Nutztiere sollten artgerecht gehalten werden, mit genügend Auslauf und Bewegungsmöglichkeiten Link zum Original
Der tiergerechte Umbau von Ställen, Ausläufen und Weiden wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Tiergerechten Umbau von landwirtschaftlichen Ställen, Ausläufen und Weiden fördern Link zum Original
Tierhaltung wird an Fläche gekoppelt, um Gülletourismus und Überdüngung zu vermeiden.
Wortlaut im Programm
Tierhaltung an Fläche koppeln, um Gülletourismus und Überdüngung zu vermeiden Link zum Original
Der Einsatz von Medikamenten, besonders Antibiotika, in der Tierhaltung wird strenger reguliert und kontrolliert.
Wortlaut im Programm
Einsatz von Medikamenten, insbesondere Antibiotika, in der Tierhaltung strenger regulieren und kontrollieren Link zum Original
Ökologisch und tiergerecht produzierende Betriebe werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Ökologisch und tiergerecht produzierende Betriebe fördern Link zum Original
Regionale Vermarktung und regionale Wirtschaftskreisläufe werden stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Regionale Vermarktung und regionale Wirtschaftskreisläufe stärker fördern Link zum Original
Selbstorganisierte regionale Produktionsstrukturen wie die Solidarische Landwirtschaft werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Unterstützen selbstorganisierter regionaler Produktionsstrukturen wie die Initiativen der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) Link zum Original
Die Benachteiligung kleinerer Betriebe bei Beiträgen zur Sozialversicherung und Berufsgenossenschaft wird beendet.
Wortlaut im Programm
Benachteiligung von kleineren Betrieben bei den Beiträgen für die Sozialversicherung und Berufsgenossenschaft beenden Link zum Original
Außerfamiliäre Betriebsübergaben in der Landwirtschaft werden durch einen Existenzgründerfonds unterstützt.
Wortlaut im Programm
Außerfamiliäre Betriebsübergaben durch Auflage eines Existenzgründer*innenfonds unterstützen Link zum Original
Landeseigene Landwirtschaftsflächen werden nur nach ökologischen und sozialen Vergabekriterien verkauft oder verpachtet.
Wortlaut im Programm
Verkauf und Verpachtung landeseigener Landwirtschaftsflächen soll nur nach ökologischen und sozialen Vergabekriterien erfolgen Link zum Original
Die Forschung an Fruchtfolgen und Mischkulturen wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Förderung der Forschung an Fruchtfolgen und Mischkulturen Link zum Original
Das Förderprogramm „Vielfältige Kulturen“ im Ackerbau wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Förderprogramm „Vielfältige Kulturen“ im Ackerbau ausbauen Link zum Original
Der Anbau heimischer Eiweißpflanzen wird ausgeweitet, um importiertes Gensoja zu ersetzen.
Wortlaut im Programm
Mehr heimische Eiweißpflanzen! Klee, Erbsen und Co. fördern die Bodenfruchtbarkeit und ersetzen den Import von auf gerodeten Regenwaldflächen angebautem Gensoja Link zum Original
Feldrandstreifen werden von Herbiziden und Pestiziden freigehalten.
Wortlaut im Programm
Randstreifen von Herbiziden und Pestiziden freihalten Link zum Original
In der Landwirtschaft wird auch beim Tierfutter auf Gentechnik verzichtet.
Wortlaut im Programm
Auf Gentechnik verzichten – auch beim Tierfutter Link zum Original
Der Einsatz von Totalherbiziden wie Glyphosat wird gesetzlich verboten.
Wortlaut im Programm
Einsatz von Totalherbiziden wie Glyphosat gesetzlich verbieten Link zum Original
Schinderei und quälerische Haltungsweisen von Tieren werden beendet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Schinderei und quälerische Haltungsweisen beenden und wissen doch, dass keine Gefangenschaft jemals zu 100 % artgerecht sein wird. Link zum Original
Regionale Kreisläufe für Futtermittel, Düngemittel und Schlachttiere werden statt weiterer Konzentration der Nahrungsmittelproduktion gefördert.
Wortlaut im Programm
Statt weiter zunehmender Konzentration von Nahrungsmittelproduktion müssen regionale Kreisläufe für agrarwirtschaftliche Güter wie insbesondere Futtermittel, Düngemittel und Schlachttiere gefördert werden. Link zum Original
Tiertransporte werden vermieden.
Wortlaut im Programm
Tiertransporte sind zu vermeiden, Schlachttiere müssen grundsätzlich am nächstgelegenen Schlachthof geschlachtet werden. Link zum Original
Schlachttiere werden grundsätzlich am nächstgelegenen Schlachthof geschlachtet.
Wortlaut im Programm
Tiertransporte sind zu vermeiden, Schlachttiere müssen grundsätzlich am nächstgelegenen Schlachthof geschlachtet werden. Link zum Original
Pelztierhaltung wird ausgeschlossen.
Wortlaut im Programm
Pelztierhaltung ausschließen und den Handel mit falsch deklarierten Pelzen empfindlich bestrafen Link zum Original
Massentierhaltung wird beendet und durch artgerechte Haltung ersetzt.
Wortlaut im Programm
Qualzüchtungen und Massentierhaltung müssen beendet werden und einer artgerechten Haltung weichen Link zum Original
Produkte mit Bestandteilen aus Massentierhaltung werden auch in der Gastronomie gekennzeichnet.
Wortlaut im Programm
Produkte, die Bestandteile aus Massentierhaltung enthalten, sind – auch in der Gastronomie – zu kennzeichnen Link zum Original
Das Schreddern von Küken wird verboten.
Wortlaut im Programm
Kükenschreddern verbieten Link zum Original
Die Ausnahmen im Tierschutzgesetz für schmerzhafte Eingriffe ohne Betäubung werden weitgehend gestrichen.
Wortlaut im Programm
Alle Ausnahmen im Tierschutzgesetz für die schmerzhaften körperlichen Eingriffe an Tieren ohne Betäubung streichen, bis auf die, bei denen der mit dem Eingriff verbundene Schmerz geringfügiger ist als die mit einer Betäubung verbundene Beeinträchtigung des Befindens des Tieres Link zum Original
Lebendtiertransporte werden auf höchstens vier Stunden begrenzt.
Wortlaut im Programm
Lebendtransporte auf maximal vier Stunden begrenzen Link zum Original
Verstöße von Landwirten gegen Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz von Tieren beim Mähen werden bestraft.
Wortlaut im Programm
Landwirte durch Strafen dazu bringen, sich an die gesetzlichen Vorsichtsmaßnahmen gegen den qualvollen Tod von Tieren beim Mähen zu halten Link zum Original
Die Ausbringung von Düngern, Herbiziden, Pestiziden und Fungiziden wird verringert.
Wortlaut im Programm
Verringerung der Ausbringung von Düngern, Herbiziden, Pestiziden und Fungiziden Link zum Original
Herkunft und Zusammensetzung von Lebensmitteln werden transparent gemacht.
Wortlaut im Programm
Herkunft und Zusammensetzung von Lebensmitteln transparent machen Link zum Original
Der Anbau gentechnisch veränderter Lebensmittel wird verboten.
Wortlaut im Programm
Anbau gentechnisch veränderter Lebensmittel verbieten Link zum Original
Gaststätten werden gesetzlich verpflichtet, Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen am Eingang auszuhängen.
Wortlaut im Programm
Gaststätten gesetzlich verpflichten, Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen am Eingang auszuhängen Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.