Linke · Sozial gerecht. Ökologisch konsequent. Unbestechlich. Neustart für Niedersachsen.
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Niedersachsen 2017 · beschlossen 20.05.2017 · Original
Das Programm enthält 42 von 864 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 42Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 76Seiten im Original
- 2017Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 42
Das Leben auf dem Land soll für Jung und Alt eine attraktive Alternative zum Stadtleben sein.
Wortlaut im Programm
Wir haben die Vision, dass das Leben auf dem Land in Niedersachsen für Jung und Alt eine attraktive Alternative zum Stadtleben ist und dass aus der menschlichen Nähe in unseren Dörfern noch mehr solidarisches Miteinander entsteht. Link zum Original
Benachteiligungen durch das Leben auf dem Land werden abgebaut.
Wortlaut im Programm
Benachteiligungen durch das Leben auf dem Land sind abzubauen. Link zum Original
Der Aufbau von Regionalvermarktungsinitiativen wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Unterstützung beim Aufbau von Regionalvermarktungsinitiativen. Link zum Original
Die Nahversorgung wird durch Dienstleistungszentren, kleine Versorgungszentren und mobile Versorgung gesichert.
Wortlaut im Programm
die Sicherung der Nahversorgung durch Dienstleistungszentren und kleine Versorgungszentren, ergänzt durch mobile Versorgung. Link zum Original
Ein Förderprogramm unterstützt Einkaufsbusse, mobile Verkaufswagen und genossenschaftliche Dorfläden in kleinen Kommunen.
Wortlaut im Programm
ein Förderprogramm für Einkaufsbusse, mobile Verkaufswagen und genossenschaftlich organisierte Dorfläden zur Verbesserung der Nahversorgung in kleinen Kommunen. Link zum Original
Der zusätzliche Anbau energiereicher Pflanzen wie Mais ausschließlich für Biogas wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Den zusätzlichen Anbau spezifischer energiereicher Pflanzen wie Mais zum ausschließlichen Biogaseinsatz lehnen wir ab. Außerdem muss die entstehende Wärme in diesen Blockheizkraftwerken genutzt werden und der Schutz von Mensch und Umwelt vor Keimen, Abgasen und Grundwasserverunreinigungen gewährleistet sein. Link zum Original
Landwirtschaft soll Boden und Natur möglichst wenig schädigen.
Wortlaut im Programm
Unsere Vision: Landwirtschaft wird so praktiziert, dass der Boden und die Natur möglichst wenig geschädigt werden und die dort Tätigen ein ausreichendes wirtschaftliches Einkommen haben. Link zum Original
In der Landwirtschaft Tätige sollen ein ausreichendes Einkommen haben.
Wortlaut im Programm
Unsere Vision: Landwirtschaft wird so praktiziert, dass der Boden und die Natur möglichst wenig geschädigt werden und die dort Tätigen ein ausreichendes wirtschaftliches Einkommen haben. Link zum Original
Tiere sollen mit ausreichend Platz, ohne Verstümmelung und nur bei Krankheit mit Arzneimitteln gehalten werden.
Wortlaut im Programm
Tiere sollen so gehalten werden, dass sie Platz haben, nicht verstümmelt werden und Arzneimittel nur bekommen, wenn sie krank sind. Link zum Original
Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft sollen im Einklang mit der Natur betrieben werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft im Einklang mit der Natur. Link zum Original
Nachhaltiges Wirtschaften in der Landwirtschaft soll belohnt werden.
Wortlaut im Programm
Nachhaltiges Wirtschaften soll belohnt werden. Link zum Original
Die Nahrungsmittelproduktion soll nicht allein dem Markt überlassen werden.
Wortlaut im Programm
die Nahrungsmittelproduktion darf nicht dem Markt allein überlassen werden. Bäuerinnen und Bauern brauchen Erzeugerpreise, die ein Mindesteinkommen sichern. Link zum Original
Bäuerinnen und Bauern sollen Erzeugerpreise erhalten, die ein Mindesteinkommen sichern.
Wortlaut im Programm
die Nahrungsmittelproduktion darf nicht dem Markt allein überlassen werden. Bäuerinnen und Bauern brauchen Erzeugerpreise, die ein Mindesteinkommen sichern. Link zum Original
Überproduktion soll durch Mengenregulierung wie die Milchquote begrenzt werden.
Wortlaut im Programm
Überproduktion ist durch Mengenregulierung wie z. B. die Milchquote zu regulieren. Transferzahlungen sollten an soziale und ökologische Kriterien gebunden sein. Link zum Original
Transferzahlungen an die Landwirtschaft sollen an soziale und ökologische Kriterien gebunden werden.
Wortlaut im Programm
Überproduktion ist durch Mengenregulierung wie z. B. die Milchquote zu regulieren. Transferzahlungen sollten an soziale und ökologische Kriterien gebunden sein. Link zum Original
Programme zur Förderung des ökologischen und regionalen Landbaus sollen verbessert werden.
Wortlaut im Programm
verbesserte Programme zur Förderung des ökologischen und regionalen Landbaus. Link zum Original
Bodenpreise sollen reguliert und Bodenspekulation bekämpft werden.
Wortlaut im Programm
Regulierung der Bodenpreise und Bekämpfung der Bodenspekulation. Link zum Original
Innerbetriebliche Kreisläufe sollen gefördert und mehr Tierfutter auf eigenen Böden erzeugt werden.
Wortlaut im Programm
die Förderung innerbetrieblicher Kreisläufe; mehr Tierfutter soll auf eigenen Böden produziert werden. Link zum Original
Biogasanlagen sollen pflanzliche Abfälle statt Mais aus Monokultur nutzen.
Wortlaut im Programm
Biogasanlagen für pflanzliche Abfälle, nicht für den Missbrauch des Bodens mit der Monokultur Mais. Link zum Original
Das Ausbringen von Düngemitteln und Gülle auf landwirtschaftlichen Flächen soll eng begrenzt und kontrolliert werden.
Wortlaut im Programm
eine enge Begrenzung und Kontrolle des Einbringens von Düngemitteln und Gülle auf landwirtschaftlichen Flächen. Link zum Original
Der Pestizideinsatz auf landwirtschaftlich und gärtnerisch genutzten Flächen soll drastisch reduziert werden.
Wortlaut im Programm
eine drastische Reduzierung des Pestizideinsatzes auf landwirtschaftlich und gärtnerisch genutzten Flächen. Link zum Original
Eine niedersächsische Bundesratsinitiative soll ein Ausbringungsverbot für Glyphosat in Deutschland erreichen.
Wortlaut im Programm
eine niedersächsische Bundesratsinitiative für ein Ausbringungsverbot von Glyphosat in Deutschland. Link zum Original
Das landwirtschaftliche Kammergesetz soll demokratisiert werden.
Wortlaut im Programm
die Demokratisierung des landwirtschaftlichen Kammergesetzes. Link zum Original
Artgerechte Tierhaltung soll durch bessere Standards für Platzangebot und Auslauf gefördert werden.
Wortlaut im Programm
die Förderung der artgerechten Tierhaltung durch bessere Standards für Platzangebot und Auslauf. Link zum Original
Antibiotika als Masthilfe sollen verboten werden.
Wortlaut im Programm
Das Verbot von Antibiotika als Masthilfe, schärfere Kontrollen des Arzneimitteleinsatzes, orientiert an der Tiergesundheit und nicht an der Profitmaximierung. Link zum Original
Der Arzneimitteleinsatz in der Tierhaltung soll schärfer und an der Tiergesundheit orientiert kontrolliert werden.
Wortlaut im Programm
Das Verbot von Antibiotika als Masthilfe, schärfere Kontrollen des Arzneimitteleinsatzes, orientiert an der Tiergesundheit und nicht an der Profitmaximierung. Link zum Original
Eine Bundesratsinitiative soll Tierzahl-Obergrenzen in der Massentierhaltung einführen.
Wortlaut im Programm
eine Bundesratsinitiative zur Einführung von Tierzahl-Obergrenzen in Betrieben der Massentierhaltung. Link zum Original
Tierschutzwidrige Transporte sollen verstärkt kontrolliert werden.
Wortlaut im Programm
verstärkte Kontrollen gegen tierschutzwidrige Transporte. Link zum Original
Die Artenvielfalt im Ackerbau soll durch geordnete Fruchtfolge statt Maisanbau gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Förderung der Artenvielfalt des Ackerbaus in geordneter Fruchtfolge statt „Vermaisung“ der Landschaft. Link zum Original
Ein niedersächsisches Pilotprojekt soll den Anbau von Hanf erproben.
Wortlaut im Programm
ein niedersächsisches Pilotprojekt zum Anbau von Hanf, der vielfältig genutzt werden kann und für die Bodenregenerierung sinnvoll ist. Link zum Original
Tierschutzverbände sollen ein Verbandsklagerecht erhalten.
Wortlaut im Programm
ein Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände. Link zum Original
Das Genossenschaftswesen in der Landwirtschaft soll unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
die Unterstützung des Genossenschaftswesens in der Landwirtschaft. Link zum Original
Die regionale Vermarktung von Lebensmitteln soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
die Förderung der Regionalvermarktung von Lebensmitteln. Link zum Original
Lebensmittelexporte in Entwicklungsländer sollen verboten werden, weil sie örtliche Versorgungsstrukturen zerstören.
Wortlaut im Programm
ein Verbot von Lebensmittelexporten in die so genannte 3. Welt, weil dadurch die örtlichen Versorgungsstrukturen zerstört werden. Link zum Original
Lebensmittelreste aus dem Handel sollen an soziale Einrichtungen zur Versorgung von Menschen in Not verteilt werden.
Wortlaut im Programm
die Verteilung von Lebensmittelresten aus dem Handel, die heute noch vernichtet werden, an soziale Einrichtungen zur Versorgung von Menschen in Not. Link zum Original
Lebensmittel, Verbraucherprodukte sowie Wasser, Boden und Luft sollen niemanden krank machen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass in Zukunft jeder Mensch sicher sein kann, dass Lebensmittel, Verbraucher*innenprodukte und die Umweltmedien Wasser, Boden und Luft ihn nicht krank machen. Link zum Original
Stellen und Mittel für Lebensmittelkontrollen und Weiterbildung im Landwirtschaftsministerium werden deutlich aufgestockt.
Wortlaut im Programm
Der landwirtschaftliche Verbraucher*innenschutz wird über die im Agrarkapitel dieses Programms genannten Maßnahmen hinaus verbessert, indem die Stellen und Mittel für die Lebensmittelkontrollen und Weiterbildung im Landwirtschaftsministerium deutlich aufgestockt werden. Link zum Original
Lebensmittel, besonders Fleischprodukte, werden nach Herkunft, Erzeugungsweise und Inhaltsstoffen klarer gekennzeichnet.
Wortlaut im Programm
Alle Lebensmittel, vor allem aber Fleischprodukte, sollen hinsichtlich ihrer Herkunft, Erzeugungsweise und ihrer Inhaltsstoffe klarer gekennzeichnet werden. Link zum Original
Auf Bundesebene wird eine Lebensmittel- bzw. Nährwertampel eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns auf Bundesebene für eine so genannte „Lebensmittelampel“ bzw. „Nährwertampel“ ein, wie sie beispielsweise von foodwatch gefordert wird. Link zum Original
Eine ökologischere Wirtschafts- und Lebensweise schließt die Verringerung des Fleischkonsums ein.
Wortlaut im Programm
Für DIE LINKE beinhaltet eine ökologischere Wirtschafts- und Lebensweise auch die Reduktion des Fleischkonsums. Link zum Original
Ein Bundesgesetz verbietet Supermärkten, unverkaufte Lebensmittel wegzuwerfen.
Wortlaut im Programm
Daher setzen wir uns auf Bundesebene für ein Gesetz ein, dass es Supermärkten untersagt, unverkaufte Lebensmittel wegzuwerfen sowie für eine Entkriminalisierung des so genannten Containerns (das Aneignen von Lebensmitteln aus Abfall-Containern von Supermärkten). Link zum Original
Zusatzstoffe in Lebensmitteln werden unabhängig von ihrer Menge kennzeichnungspflichtig.
Wortlaut im Programm
Es muss eine mengenunabhängige Kennzeichnungspflicht von Zusatzstoffen in Lebensmitteln erfolgen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.