SPD · Zukunft und Zusammenhalt.
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Niedersachsen 2017 · Original
Das Programm enthält 35 von 1.116 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 35Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 154Seiten im Original
- 2017Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 35
Beim Nachweis wirtschaftlicher Schäden durch Wölfe wird unbürokratisch entschädigt.
Wortlaut im Programm
Sie wird den Herdenschutz umfassend unterstützen und beim Nachweis wirtschaftlicher Schäden unbürokratisch für Entschädigung sorgen. Link zum Original
Die Agrar- und Ernährungswirtschaft soll frei von Gentechnik arbeiten.
Wortlaut im Programm
Die Politik einer SPD-Landesregierung ist auf eine leistungsfähige Agrar- und Ernährungswirtschaft ausgerichtet, die frei von Gentechnik arbeitet, sich auf Nachhaltigkeit und Tierwohl verpflichtet und ressourcenschonend qualitativ hochwertige Lebensmittel produziert. Link zum Original
Die Agrar- und Ernährungswirtschaft soll nachhaltig, tiergerecht und ressourcenschonend hochwertige Lebensmittel produzieren.
Wortlaut im Programm
Die Politik einer SPD-Landesregierung ist auf eine leistungsfähige Agrar- und Ernährungswirtschaft ausgerichtet, die frei von Gentechnik arbeitet, sich auf Nachhaltigkeit und Tierwohl verpflichtet und ressourcenschonend qualitativ hochwertige Lebensmittel produziert. Link zum Original
Lebensmittelsicherheit und Qualitätskontrolle werden durch lückenlose Rückverfolgbarkeit vom Acker bis zur Ladentheke gewährleistet.
Wortlaut im Programm
„Vom Acker bis zur Ladentheke“: In diesem Leitsatz ist ein hohes Maß an Lebensmittelsicherheit und Qualitätskontrolle durch lückenlose Rückverfolgbarkeit garantiert. Link zum Original
Das Tierwohl in der Landwirtschaft wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Ziel einer SPD-Landesregierung ist es deshalb, das Tierwohl zu verbessern, eine Abwanderung der Tierhaltung zu vermeiden und bäuerliche Strukturen zu stärken, um eine nachhaltige Produktionsweise im ländlichen Raum zu fördern. Link zum Original
Eine Abwanderung der Tierhaltung wird vermieden.
Wortlaut im Programm
Ziel einer SPD-Landesregierung ist es deshalb, das Tierwohl zu verbessern, eine Abwanderung der Tierhaltung zu vermeiden und bäuerliche Strukturen zu stärken, um eine nachhaltige Produktionsweise im ländlichen Raum zu fördern. Link zum Original
Bäuerliche Strukturen werden gestärkt, um eine nachhaltige Produktion im ländlichen Raum zu fördern.
Wortlaut im Programm
Ziel einer SPD-Landesregierung ist es deshalb, das Tierwohl zu verbessern, eine Abwanderung der Tierhaltung zu vermeiden und bäuerliche Strukturen zu stärken, um eine nachhaltige Produktionsweise im ländlichen Raum zu fördern. Link zum Original
Die Forschung zu regionalen, vegetarischen und veganen Lebensmitteln wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Der Lebensmittelmarkt fordert neben der Versorgung mit gesunden Lebensmitteln höchster Qualität auch regionale, vegetarische oder vegane Produkte. Das eröffnet der Agrar- und Ernährungsbranche neue Absatzchancen, die konsequent genutzt werden müssen. Eine SPD-Landesregierung wird die Forschung auf diesen Gebieten stärken und den Wissenstransfer in der Agrar- und Ernährungsforschung intensivieren. Link zum Original
Der Wissenstransfer in der Agrar- und Ernährungsforschung wird intensiviert.
Wortlaut im Programm
Der Lebensmittelmarkt fordert neben der Versorgung mit gesunden Lebensmitteln höchster Qualität auch regionale, vegetarische oder vegane Produkte. Das eröffnet der Agrar- und Ernährungsbranche neue Absatzchancen, die konsequent genutzt werden müssen. Eine SPD-Landesregierung wird die Forschung auf diesen Gebieten stärken und den Wissenstransfer in der Agrar- und Ernährungsforschung intensivieren. Link zum Original
Initiativen zur Vermarktung regionaler Produkte werden über die niedersächsische Marketinggesellschaft unterstützt.
Wortlaut im Programm
Über die niedersächsische Marketinggesellschaft sollen Initiativen zur Vermarktung regionaler Produkte unterstützt werden. Link zum Original
Tierhalter sollen ihre Haltungssysteme stärker an die arteigenen Bedürfnisse der Tiere anpassen.
Wortlaut im Programm
Tierhalter sollen ihre hochwertigen Produkte im Einklang mit den gesellschaftlichen Anforderungen erzeugen. Dafür müssen sie die Tierhaltungssysteme stärker an die arteigenen Bedürfnisse der Tiere anpassen. Link zum Original
Die Tierschutzstandards des niedersächsischen Tierschutzplans werden gemeinsam mit dem Berufsstand schrittweise umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Gemeinsam mit dem Berufstand will eine SPD-Landesregierung die Tierschutzstandards des niedersächsischen Tierschutzplans in diesen Betrieben schrittweise auf einer verlässlichen Basis umsetzen. Link zum Original
Eine nationale Nutztierstrategie wird erarbeitet und möglichst bundeseinheitlich umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Gemeinsam mit dem Berufstand will eine SPD-Landesregierung die Tierschutzstandards des niedersächsischen Tierschutzplans in diesen Betrieben schrittweise auf einer verlässlichen Basis umsetzen. Dazu soll eine nationale Nutztierstrategie erarbeitet und möglichst bundeseinheitlich umgesetzt werden. Link zum Original
Bund, Länder, Wirtschaft, Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaft sollen sich auf ein gemeinsames Vorgehen beim Tierwohl verständigen.
Wortlaut im Programm
Eine SPD-Landesregierung wird sich dafür einsetzen, dass sich Bund, Länder, Wirtschaft, NGOs (Nichtregierungsorganisationen) und Wissenschaft auf ein gemeinsames Vorgehen in der Tierwohldebatte verständigen. Link zum Original
Innerhalb von fünf Jahren werden Ziele und Maßnahmen für Haltung, Zucht und Fütterung von Nutztieren in einem nationalen Aktionsplan festgeschrieben.
Wortlaut im Programm
Innerhalb der nächsten fünf Jahre müssen Ziele und Maßnahmen für Haltung, Zucht und Fütterung von Nutztieren – Stichwort: „Stall der Zukunft“ – in einem nationalen Aktionsplan festgeschrieben werden. Dazu sollen praktische Erfahrungen und Forschungserkenntnisse zusammengeführt, in einem Tierwohlkompetenzzentrum koordiniert und über eine Informationsplattform verfügbar gemacht werden. Link zum Original
Praxiserfahrungen und Forschungserkenntnisse zum Tierwohl werden in einem Tierwohlkompetenzzentrum koordiniert.
Wortlaut im Programm
Innerhalb der nächsten fünf Jahre müssen Ziele und Maßnahmen für Haltung, Zucht und Fütterung von Nutztieren – Stichwort: „Stall der Zukunft“ – in einem nationalen Aktionsplan festgeschrieben werden. Dazu sollen praktische Erfahrungen und Forschungserkenntnisse zusammengeführt, in einem Tierwohlkompetenzzentrum koordiniert und über eine Informationsplattform verfügbar gemacht werden. Link zum Original
Erkenntnisse zum Tierwohl werden über eine Informationsplattform verfügbar gemacht.
Wortlaut im Programm
Innerhalb der nächsten fünf Jahre müssen Ziele und Maßnahmen für Haltung, Zucht und Fütterung von Nutztieren – Stichwort: „Stall der Zukunft“ – in einem nationalen Aktionsplan festgeschrieben werden. Dazu sollen praktische Erfahrungen und Forschungserkenntnisse zusammengeführt, in einem Tierwohlkompetenzzentrum koordiniert und über eine Informationsplattform verfügbar gemacht werden. Link zum Original
Ein einheitlicher Rechtsrahmen fasst die wesentlichen Vorgaben der Tierproduktion wie Tierschutzrichtlinien, Hygienevorschriften und Arzneimittelrecht zusammen.
Wortlaut im Programm
In einer nationalen Nutztierstrategie soll ein ergänzter einheitlicher Rechtsrahmen wesentliche gesetzliche Vorgaben der Tierproduktion zusammenfassen – vor allem Tierschutzrichtlinien, Hygienevorschriften und das Arzneimittelrecht. Link zum Original
Einheitliche Indikatoren sollen Optimierungsbedarf anzeigen und eine objektive Beurteilung von Tierhaltung ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Einheitliche Indikatoren sollen Tierhaltern und Behörden Hinweise auf Optimierungsbedarf geben und eine objektive Beurteilung von Tierhaltung erlauben. Link zum Original
Förderprogramme von Land, Bund und EU für tiergerechtere Haltung stehen Landwirten unabhängig von der Betriebsgröße offen.
Wortlaut im Programm
Eine SPD-Landesregierung wird dafür sorgen, dass bürokratische und rechtliche Hürden für den Bau oder Umbau tiergerechterer Haltungssysteme abgebaut werden. Förderprogramme von Land, Bund und EU für tiergerechtere Haltung sollen den Landwirten, unabhängig von der Größe ihres Betriebs, dabei helfen. Link zum Original
Die Menschen vor Ort werden bei Ansiedlung, Modernisierung und Neubau von Tierhaltungsanlagen eingebunden.
Wortlaut im Programm
Die Menschen vor Ort müssen bei Ansiedlung, Modernisierung und Neubau von Tierhaltungsanlagen eingebunden werden. Link zum Original
Nährstoffkreisläufe werden durch eine stärker an Agrarflächen gebundene Tierhaltung geschlossen.
Wortlaut im Programm
Künftig müssen die Nährstoffkreisläufe durch eine stärker an Agrarfllächen gebundene Tierhaltung geschlossen werden. Flächenbewirtschaftung und Tierhaltung müssen wieder zusammenwachsen. Link zum Original
Die Nährstoffströme in der Landwirtschaft werden kontrolliert.
Wortlaut im Programm
Eine SPD-Landesregierung wird für die Kontrolle der Nährstoffströme sorgen und Verstöße gegen geltendes Recht ahnden. Link zum Original
Verstöße gegen geltendes Recht bei Nährstoffströmen werden geahndet.
Wortlaut im Programm
Eine SPD-Landesregierung wird für die Kontrolle der Nährstoffströme sorgen und Verstöße gegen geltendes Recht ahnden. Link zum Original
Der Rechtsrahmen für die Kontrolle der Nährstoffströme wird auf Landesebene weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Eine SPD-Landesregierung wird für die Kontrolle der Nährstoffströme sorgen und Verstöße gegen geltendes Recht ahnden. Sie wird auf Landesebene den Rechtsrahmen dafür weiterentwickeln. Link zum Original
Für den Transport von Gülle in Ackerbauregionen durch zertifizierte Lohnunternehmen werden Verfahren nach festgelegten Standards entwickelt.
Wortlaut im Programm
Eine Lösung könnte der Transport von Gülle in Ackerbauregionen durch zertifizierte Lohnunternehmen sein: Allerdings müssen noch Verfahren für diese Transporte nach festgelegten Standards entwickelt werden. Dabei werden auch Aufbereitungsanlagen in den tierhaltenden Regionen und Güllelagerstätten in Ackerbauregionen unterstützt. Link zum Original
Aufbereitungsanlagen in tierhaltenden Regionen und Güllelagerstätten in Ackerbauregionen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Eine Lösung könnte der Transport von Gülle in Ackerbauregionen durch zertifizierte Lohnunternehmen sein: Allerdings müssen noch Verfahren für diese Transporte nach festgelegten Standards entwickelt werden. Dabei werden auch Aufbereitungsanlagen in den tierhaltenden Regionen und Güllelagerstätten in Ackerbauregionen unterstützt. Link zum Original
Wirtschaftsdünger wird bedarfsgerecht und bodenschonend mit emissionsarmer Verteiltechnik ausgebracht.
Wortlaut im Programm
Wirtschaftsdünger soll bedarfsgerecht und bodenschonend mit moderner emissionsarmer Verteiltechnik ausgebracht werden. Link zum Original
Stickstoff- und phosphatreduzierte Futtermittel nach DLG-Standards sollen den Nährstoffgehalt der Gülle senken.
Wortlaut im Programm
Schließlich sollen stickstoff- und phosphatreduzierte Futtermitteln nach DLG-Standards den Nährstoffgehalt in der Gülle reduzieren. Link zum Original
Das Klagerecht für Tierschutzverbände wird auf seine Wirksamkeit überprüft.
Wortlaut im Programm
Der allgemeine Tierschutz gilt für Haustiere und exotische Tiere in Zoos wie auch für herrenlose Tiere. Um dieses Anliegen speziell im Agrarministerium stärker zu gewichten, hat eine SPD-Landesregierung einen Tierschutzbeauftragten etabliert und das Klagerecht für Tierschutzverbände eingeführt. Es soll auf seine Wirksamkeit überprüft werden. Link zum Original
Die Einführung digitaler Technologien in der niedersächsischen Landwirtschaft wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die SPD unterstützt die Einführung digitaler Technologien in der niedersächsischen Landwirtschaft und die Entwicklung branchenweiter Lösungsansätze auf Bundesebene. Link zum Original
Die Entwicklung branchenweiter digitaler Lösungsansätze für die Landwirtschaft auf Bundesebene wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die SPD unterstützt die Einführung digitaler Technologien in der niedersächsischen Landwirtschaft und die Entwicklung branchenweiter Lösungsansätze auf Bundesebene. Link zum Original
Mit dem Programm PFEIL wird die Innovationskraft der Landwirtschaft auch durch Zusammenarbeit mit der Wissenschaft weiter gefördert.
Wortlaut im Programm
Sie wird mit dem „Programm für die Entwicklung ländlicher Räume“ (PFEIL) weiter die Innovationskraft der Landwirtschaft auch durch verstärkte Zusammenarbeit mit der Wissenschaft fördern. Link zum Original
Freie Mittel des PFEIL-Programms werden in die Maßnahme Dorfentwicklung und Basisdienstleistungen überführt.
Wortlaut im Programm
Eine SPD-Landesregierung wird freie Mittel im PFEIL-Programm in die Maßnahme Dorfentwicklung und Basisdienstleistungen überführen. Link zum Original
Das Land setzt sich im Bundesrat für die Weiterentwicklung der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz hin zu einer Gemeinschaftsaufgabe Ländliche Entwicklung ein.
Wortlaut im Programm
Aber bisher ist kein Reformschritt hin zu einer Gemeinschaftsaufgabe „Ländliche Entwicklung“ gelungen. Daher muss die Weiterentwicklung der GAK, auch vor dem Hintergrund der unsicheren Perspektiven in der nächsten EU-Förderperiode, vorangetrieben werden. Dafür wird sich eine SPD-Landesregierung im Bundesrat stark machen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.