Linke · Sozial gerecht. Ökologisch konsequent. Unbestechlich. Neustart für Niedersachsen.
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Niedersachsen 2017 · beschlossen 20.05.2017 · Original
Das Programm enthält 33 von 864 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 33Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 76Seiten im Original
- 2017Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 33
Sport, Kunst und Kultur sollen kostengünstig und flächendeckend gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Sport, Kunst und Kultur kostengünstig flächendeckend gefördert werden, Link zum Original
Die Privatisierung und Kommerzialisierung von Kultur in Opern, Museen, Schauspielhäusern und Kunsthallen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wehren uns gegen die Privatisierung und Kommerzialisierung von Kultur in Opern, Museen, Schauspielhäusern und Kunsthallen. Wir streiten dafür, dass ihre Inhalte kritisch und unkonventionell sein können und der Eintritt frei ist. Link zum Original
Der Eintritt in Opern, Museen, Schauspielhäuser und Kunsthallen soll frei sein.
Wortlaut im Programm
Wir wehren uns gegen die Privatisierung und Kommerzialisierung von Kultur in Opern, Museen, Schauspielhäusern und Kunsthallen. Wir streiten dafür, dass ihre Inhalte kritisch und unkonventionell sein können und der Eintritt frei ist. Link zum Original
Unkommerzielle Kultur der freien Szene, Einzelkünstler, Nachwuchsbands, experimentelle Kunst und Straßentheater sollen öffentlich gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Aber auch jenseits der so genannten „Hochkultur“ fordern wir öffentliche Förderung und Unterstützung unkommerzieller Kultur der „Freien Szenen“, der Einzelkünstler*innen, von Nachwuchsbands, der experimentellen Kunstformen und des Straßentheaters. Link zum Original
Niemand soll wegen geringen Einkommens, Wohnort auf dem Land oder Herkunft vom Zugang zu Kultur ausgeschlossen sein.
Wortlaut im Programm
Niemand darf vom Zugang zu Kultur ausgegrenzt sein, weil sie oder er ein geringes Einkommen hat, auf dem Land wohnt oder mit wenig Zugang zu Kultur aufgewachsen ist. Link zum Original
Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen Kultur auf Grundlage offener und selbstverwalteter Förderstrukturen selbst gestalten können.
Wortlaut im Programm
Und wir wollen, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene Kultur selbst gestalten können auf der Grundlage von entsprechend offenen und selbstverwalteten Förderstrukturen. Link zum Original
Neben den großen Landeseinrichtungen sollen mehr und neue Kulturformen bei der Mittelzuweisung berücksichtigt werden.
Wortlaut im Programm
Neben den großen Landeseinrichtungen, wie Opernhäusern, Theatern und Museen, müssen viel mehr und vor allem auch neue Ausprägungen von Kultur bei der Mittelzuweisung berücksichtigt werden. Link zum Original
Kinder, Jugendliche und Finanzschwache sollen freien Eintritt in alle kulturellen Landeseinrichtungen erhalten.
Wortlaut im Programm
freier Eintritt in alle kulturellen Landeseinrichtungen für Kinder, Jugendliche und Finanzschwache. Link zum Original
Theater- und museumspädagogische Angebote sollen ausgeweitet werden.
Wortlaut im Programm
Ausweitung von theater- und museumspädagogischen Angeboten. Link zum Original
Kommunale Kultureinrichtungen sollen erhalten und nicht als freiwillige Leistung von Streichungen bedroht werden.
Wortlaut im Programm
Erhalt kultureller Einrichtungen auf kommunaler Ebene, statt sie als freiwillige Leistung ständig einem Streichungsrisiko auszusetzen. Link zum Original
Kulturinitiativen von Migrantengruppen sollen unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Kulturinitiativen von Migrationsgruppen als wertvollen Beitrag zu kultureller Vielfalt und gesellschaftlicher Integration unterstützen. Link zum Original
Kultur- und Kulturfinanzberatung in der Fläche soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Kultur- und Kulturfinanzberatung in der Fläche stärken, Kulturfinanzierung und Fördermöglichkeiten transparent machen, tendenziell Fördermittel von Image- zu Basisprojekten umschichten. Link zum Original
Kulturfinanzierung und Fördermöglichkeiten sollen transparent gemacht werden.
Wortlaut im Programm
Kultur- und Kulturfinanzberatung in der Fläche stärken, Kulturfinanzierung und Fördermöglichkeiten transparent machen, tendenziell Fördermittel von Image- zu Basisprojekten umschichten. Link zum Original
Fördermittel sollen von Imageprojekten zu Basisprojekten umgeschichtet werden.
Wortlaut im Programm
Kultur- und Kulturfinanzberatung in der Fläche stärken, Kulturfinanzierung und Fördermöglichkeiten transparent machen, tendenziell Fördermittel von Image- zu Basisprojekten umschichten. Link zum Original
Die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur soll zuverlässig institutionell gefördert werden.
Wortlaut im Programm
zuverlässige institutionelle Förderung der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur. Link zum Original
Unabhängige Kulturinitiativen sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Förderung unabhängiger Kulturinitiativen. Link zum Original
Das Landesmediengesetz soll novelliert werden, um Lokalsender und offene Kanäle zu schützen und auszubauen.
Wortlaut im Programm
Novellierung des Landesmediengesetzes mit dem Ziel, unabhängige Einrichtungen wie Lokalsender und offene Kanäle zu schützen und weiter auszubauen. Bei der Vergabe von Medienförderung muss das Kriterium „gute Arbeit im Medienbereich“ erfüllt werden. Link zum Original
Medienförderung soll an das Kriterium guter Arbeit im Medienbereich gebunden werden.
Wortlaut im Programm
Novellierung des Landesmediengesetzes mit dem Ziel, unabhängige Einrichtungen wie Lokalsender und offene Kanäle zu schützen und weiter auszubauen. Bei der Vergabe von Medienförderung muss das Kriterium „gute Arbeit im Medienbereich“ erfüllt werden. Link zum Original
Eine Bundesratsinitiative soll die soziale Absicherung von Künstlerinnen und Künstlern verbessern.
Wortlaut im Programm
Bundesratsinitiative für eine bessere soziale Absicherung von Künstler*innen anschieben. Link zum Original
Kulturangebote wie Reisetheater werden in den ländlichen Raum gebracht.
Wortlaut im Programm
Kultur in den ländlichen Raum bringen, z. B. durch Reisetheater. Link zum Original
Die Kirchenstaatsverträge werden neu verhandelt, um nicht gerechtfertigte Privilegien abzubauen.
Wortlaut im Programm
die Neuverhandlung der Kirchenstaatsverträge zum Abbau nicht gerechtfertigter Privilegien. Link zum Original
Die Aufsicht über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk liegt bei den Gebührenzahlerinnen und Gebührenzahlern.
Wortlaut im Programm
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist das Eigentum der Gebührenzahlerinnen und Gebührenzahler. Die Aufsicht obliegt ihnen. Link zum Original
Bürgermedien werden zu einer echten dritten Säule im Rundfunksystem.
Wortlaut im Programm
Die Bürger*innenmedien müssen eine echte dritte Säule im Rundfunksystem bilden. Link zum Original
Bürgersender und Offene Kanäle werden ausreichend finanziert.
Wortlaut im Programm
Bürger*innensender und Offene Kanäle müssen ausreichend finanziert werden. Link zum Original
Ländliche Kulturpolitik richtet sich wesentlich auf Schaffung und Unterstützung interkultureller Begegnungsstätten.
Wortlaut im Programm
Sie setzt sich dafür ein, dass ein wesentlicher Bestandteil ländlicher Kulturpolitik auf die Schaffung und Unterstützung interkultureller Begegnungsstätten gerichtet ist. Link zum Original
Islamische Einrichtungen sollen nicht unbegründet verdächtigt werden.
Wortlaut im Programm
keine unbegründete Verdächtigung islamischer Einrichtungen, speziell aber auch keine Zusammenarbeit mit staatlich gelenkten Religionsvereinigungen wie DITIB. Link zum Original
Eine Zusammenarbeit mit staatlich gelenkten Religionsvereinigungen wie DITIB wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
keine unbegründete Verdächtigung islamischer Einrichtungen, speziell aber auch keine Zusammenarbeit mit staatlich gelenkten Religionsvereinigungen wie DITIB. Link zum Original
Der 8. Mai soll gesetzlicher Feiertag der Befreiung vom Faschismus werden.
Wortlaut im Programm
den 8. Mai als gesetzlichen Feiertag der Befreiung vom Faschismus. Link zum Original
Mahn- und Gedenkstätten für die Opfer des Faschismus und des antifaschistischen Widerstands sollen erhalten und ausgeweitet werden.
Wortlaut im Programm
Erhalt und Ausweitung der Mahn- und Gedenkstätten für die Opfer des Faschismus sowie des antifaschistischen Widerstands. Link zum Original
Friedensarbeit in Städten und Kommunen, etwa Friedensinitiativen, Geschichtswerkstätten und friedensorientierte Kunst, soll institutionell gefördert werden.
Wortlaut im Programm
die institutionelle Förderung von Friedensarbeit in den Städten und Kommunen, z. B. von Friedensinitiativen, Geschichtswerkstätten, einer kritischen Erinnerungskultur, friedensorientierter Kunst und Kultur sowie den alljährlichen Friedensdemos. Link zum Original
Straßen und Plätze, die an Militaristen und Faschisten erinnern, sollen nach humanistisch gesinnten Persönlichkeiten umbenannt werden.
Wortlaut im Programm
die Umbenennung von Straßen und Plätzen, die an Militaristen und Faschisten erinnern, nach humanistisch gesonnenen Persönlichkeiten. Link zum Original
Antimilitaristische Gedenktage wie der Tag der Befreiung und der Antikriegstag sollen staatliche Feiertage werden.
Wortlaut im Programm
die Etablierung von antimilitaristischen Gedenktagen, wie dem Tag der Befreiung und dem Antikriegstag, als staatliche Feiertage. Link zum Original
Militaristische Strukturen wie das Panzermuseum Munster sollen nicht mehr mit Landesmitteln gefördert werden.
Wortlaut im Programm
die Beendigung der Förderung von militaristischen Strukturen durch Landesmittel, aktuell z. B. im Fall des Panzermuseums Munster; stattdessen die Unterstützung von Projekten wie einer „Friedens-Volkshochschule“ in Osterholz. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.